regelmatic Entwicklungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Bernhard Wagner seit 1.12.2015 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Dussmann AG & Co. KGaAEigenbeteiligung | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
regelmatic GmbHHammersbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Taxonomie: Kerntaxonomie für den handelsrechtlichen Jahresabschluss vom 01.04.2023 Bilanz
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang 2023I. Angaben zum Unternehmen
II. Aufstellungsgrundsätze Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Regelungen des HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinie- Umsetzungsgesetzes (BilRUG) freiwillig unter Beachtung der Ansatz- und Bewertungsvorschriften für große Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB aufgestellt. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden von dem Posten "Vorräte" offen abgesetzt (§ 268 Abs. 5 Satz 2 HGB). Die Gewinn- und Verlustrechnung ist unverändert nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt, die größenabhängigen Erleichterungen des § 276 HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurden nicht in Anspruch genommen. Angaben, die entweder in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, wurden insgesamt im Anhang gemacht. Die "davon" Vermerke wurden insgesamt im Anhang angegeben. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Anlagevermögen Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungskosten abzüglich aufgelaufener Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen wurden unter Anwendung der linearen Methode mit gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich unveränderten Sätzen vorgenommen. Die Nutzungsdauer der Anlagegüter liegt zwischen drei und sechszehn Jahren. Die beweglichen Anlagegegenstände werden entsprechend der steuerlichen Regelungen pro rata temporis abgeschrieben. Von dem Bewertungswahlrecht für geringwertige Wirtschaftsgüter gemäß § 6 Abs. EStG wird Gebrauch gemacht. Umlaufvermögen Vorräte Die Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgt mit den angefallenen Materialeinzel- und Materialgemeinkosten sowie Fertigungseinzel- und Fertigungsgemeinkosten nach der Kostenträgerrechnung. Anzahlungen auf Vorräte wurden - soweit zutreffend - maximal in Höhe des ausgewiesenen Bestandes offen abgesetzt. Dem Grundsatz der verlustfreien Bewertung wurde - soweit erforderlich - durch entsprechende Abwertung Rechnung getragen. Forderungen und übriges Umlaufvermögen Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Für erkennbare Risiken werden in angemessenem Umfang Einzelwertberichtigungen gebildet. Darüber hinaus wird das latente Risiko des Forderungsausfalls durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % der Nettoforderungen berücksichtigt. Rückstellungen Rückstellungen werden in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung für die Erfüllung notwendig ist. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen mit dem Betrag der voraussichtlichen Inanspruchnahme und tragen allen erkennbaren Risiken ausreichend Rechnung. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit ihren Erfüllungsbeträgen bewertet. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung bestanden nicht. Latente Steuern Latente Steuern werden aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge ermittelt, die mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen zu bewerten sind. Bei Vorliegen eines aktivischen Überhangs besteht ein Ansatzwahlrecht. Temporäre Differenzen bestehen bei den Pensionsrückstellungen, die zu einem aktivischen Überhang führen. Die Gesellschaft verzichtet gem. § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB auf eine Aktivierung. IV. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens unter Angabe der Abschreibung des Geschäftsjahres ist im beigefügten Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. Eigenkapital Das ausgewiesene Eigenkapital setzt sich wie folgt zusammen:
Der Gewinnvortrag beträgt auf Grund der Vollausschüttung des vorjährigen Bilanzgewinnes zum 31.12.2023 € 0,00 (31.12.2022: € 0,00). Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen und Ausschüttungssperre gem. § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden auf Basis von § 253 Abs. 1 und 2 HGB in der durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz geänderten Fassung ermittelt. Es wurde die Methode der laufenden Einmalbeträge (sog. Projected-unit-credit-Methode) unter Berücksichtigung eines Rechnungszinses von 1,82% (Zehn-Jahres Durchschnitt, Vorjahr: 1,78%), 1,74% Sieben-Jahres-Durchschnitt (Vorjahr: 1,44%) gem. "Heubeck-Richttafeln 2018 G" (Verlag Heubeck-Richttafeln-GmbH, Köln, 2018) angewendet. Bei der Entwicklung der Pensionsrückstellung wurde entsprechend der getroffenen Pensionsvereinbarung eine Steigerung des Ruhegeldes von 1% p.a. berücksichtigt. Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 HGB beläuft sich zum 31.12.2023 auf 904 €. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen ungewisse Verbindlichkeiten für noch anfallende Tantiemen (T€ 209), nicht genommenen Urlaub und Zeitkontoguthaben (T€ 353), Berufsgenossenschaftsbeiträge (T€ 90), noch zu gewährende nachträgliche Rabatte (T€ 10), sowie für etwaige Gewährleistungen (T€ 48). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Rückzahlungsbeträgen passiviert. Die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten liegt unter einem Jahr. Sonstige Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern (T€ 357, Vorjahr T€ 386) und aus Steuern (T€ 309, Vorjahr T€ 306). Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit bestehen in Höhe von T€ 0 (Vorjahr T€ 4). V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse wurden im Inland erzielt. Eine Spartenaufteilung wird nicht als Steuerungsinstrument verwendet. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von insgesamt T€ 55 (Vorjahr T€ 211). Hierin enthalten sind im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen T€ 51 (Vorjahr T€ 209). Personalaufwand In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung sind wie im Vorjahr T€ 0 für Altersversorgung enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:
Zinserträge/Zinsaufwendungen Die Zinserträge belaufen sich auf T€ 6 (Vorjahr T€ 0). Die Zinsaufwendungen von T€ 4 (Vorjahr T€ 3) resultieren ausschließlich aus den Aufwendungen aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen. VI. Sonstige Angaben und Erläuterungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen im Wesentlichen aus Miet- und Pachtverträgen sowie Wartungsverträgen. Diese belaufen sich auf T€ 114 im Jahr und sind jährlich kündbar. Gesamthonorar Abschlussprüfer Das Gesamthonorar für den Abschlussprüfer beläuft sich auf 17 T€ und beinhaltet ausschließlich die Leistungen der Abschlussprüfung. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen oder Personen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen oder Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen, die für die Beurteilung der Finanzlage notwendig sind, sind nicht zu vermerken. Mutterunternehmen Mehrheitsgesellschafterin der regelmatic GmbH zum Bilanzstichtag ist mit 50,95% die Sigma BM GmbH, Grafenhausen. Anzahl der Beschäftigten Die Anzahl der Beschäftigten betrug im Jahr 2023 im Durchschnitt 139 (Vorjahr 154). Davon 134 Angestellte und 5 gewerbliche Arbeitnehmer. Geschäftsführer Der Geschäftsführung gehörte im Berichtszeitraum folgende Person an:
Geschäftsführerbezüge Hinsichtlich der Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird die Befreiungsmöglichkeit gemäß § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. Gewinnverwendungsvorschlag der GeschäftsführungDie Geschäftsführung schlägt vor den Jahresüberschuss zum 31.12.2023 auf neue Rechnung vorzutragen. Nachtragsbericht Die Auswirkungen des Nahostkonflikts/ des Krieges in der Ukraine auf die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen werden fortlaufend beobachtet und beurteilt. Auf der Grundlage der aktuellen Lage sind keine negativen Einflüsse auf die Geschäftstätigkeit 2024 im Vergleich zu 2023 zu erwarten. Darüber hinaus sind keine Ereignisse, die von besonderer Bedeutung für die Ertrags, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft haben könnten, nach dem Bilanzstichtag eingetreten.
Hammersbach, den 16. Mai 2024 Die Geschäftsführung gez. B. Wagner, Geschäftsführer Anlagespiegel
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Geschäfts- und Rahmenbedingungen a. Allgemeines Die regelmatic GmbH ist mit über 60- jähriger Erfahrung auf dem Gebiet der Elektro-, Mess- und Regeltechnik ein marktgerechter Dienstleister für Engineering, Montage, Wartung und Instandsetzung sowie Betreuung von Prozessanlagen für die produzierende Industrie. Individuelle Systemlösungen kundenorientiert ohne Herstellerbindung, Flexibilität eines mittelständischen Unternehmens, Fach- und Managementkompetenz, hoher Qualitäts- und Sicherheitsstandard gepaart mit Termintreue zeichnen die regelmatic GmbH als langjährigen Rahmenvertragspartner bei vielen Stammkunden aus. Die Prozesse zur Wahrung des Qualitätsstandards gem. DIN EN ISO 9001 und der Arbeitssicherheitsstandards gem. SCCP werden im Unternehmen aktiv gelebt und kontinuierlich weiterentwickelt. Die regelmatic GmbH ist mit nur einem einzigen meldepflichtigen Unfall in den letzten 20 Jahren in Punkto Arbeitssicherheit einer der führenden EMR-Dienst-leistungsanbieter in Deutschland. b. Geschäftsverlauf Im Geschäftsjahr 2023 waren die Umsätze bei den Rahmenvertragskunden geprägt von regional unterschiedlichen Auslastungsschwankungen. Trotzdem konnte das Geschäft in Summe über der Planung entwickelt werden. Im Jahresverlauf stellte sich der Start im ersten Quartal positiv dar, die Planumsätze wurden dabei übertroffen, insbesondere wurde diese gute Auslastung zum Jahresbeginn gestützt durch Projektrestarbeiten aus dem Vorjahr auf Grund von Terminverschiebungen durch Dritte. Im Gegenzug zeigten sich Rahmenvertragskunden zum Jahresanfang noch sehr verhalten in ihrer Beauftragung für Ersatz- und Ergänzungsinvestitionen. Die langwierigen kundeninternen Genehmigungs- und Freigabeverfahren verhinderten einen angemessenen Auftragsvorlauf an diesen Standorten für die regelmatic GmbH. Im zweiten Quartal wurden die Umsätze inkl. dem daraus resultierenden Ergebnisbeitrag entsprechend der Jahresplanung zielgenau erreicht, einen Aufgabenschwerpunkt bildete dabei die langfristig geplante Teilanlagenrevision bei einem Großkunden. Mangels Vorleistungen von Engineering und vorgelagerten Gewerken mussten insbesondere im dritten Quartal geplante Projektarbeiten bei einem weiteren RahmenvertragskundenRichtung Jahreswende 2023/2024 verschoben werden. Im Zuge der Anlagenrevision bei diesem Rahmenvertragskunden war regelmatic mit umfangreichen Instandsetzungs- und Wartungsarbeiten im Bereich MSR sowie mit komplexe Prüfarbeiten von sicherheitsrelevanten Prozesssteuerungssystemen ("S" und "Z" Funktionen) beauftragt. Zusätzlich zu den Revisions- und Prüfarbeiten wurden durch regelmatic auch mehrere stillstandrelevante mittlere MSR-Projekte (inkl. Einbindung in die bestehende Prozessanlagen) in dem gleichen Zeitraum umgesetzt. Der Kunde wurde dabei in den Phasen der Ausserbetriebsetzung und Wiederinbetriebnahme mit qualifiziertem Personal im Schichtdienst unterstützt. Sämtliche an regelmatic beauftragten MSR- Leistungen wurden termingerecht und in hoher Ausführungsqualität trotz eingeschränkter Ressourcenverfügbarkeit am Markt abgewickelt. Eine Auslastung über Plan im vierten Quartal 2023 resultierte im Wesentlichen aus der Terminverschiebung von Projektarbeiten. Am Standort im Rhein-Neckar-Gebiet konnte eine Unterauslastung im Wirkungsfeld der Gebäudetechnik mit zusätzlichen Aufträgen im Bereich der PLT-Technik ausgeglichen werden. Trotz der besonderen, oben beschriebenen Rahmenbedingungen bei einem Großkunden im Geschäftsjahr 2023 stellt sich die Auftragslage für regelmatic am Stützpunkt in allen Aufgabenbereichen stabil dar. In der südlichen Region rund um den Stützpunkt Gersthofen war die regelmatic Stammmannschaft in 2023 kontinuierlich gut ausgelastet. Auf Grund der o. g. umfangreichen Stillstands- und Projektaktivitäten an den Rahmenvertragsstandorten und der eigeschränkten Ressourcenverfügbarkeit am Markt hat die regelmatic GmbH in 2023 nur kleinere EMR-Projekte darüber hinaus für den Anlagenbau abgewickelt. Die bedarfsgerechte Personalsteuerung insbesondere im Projektgeschäft der regelmatic GmbH wird auch in 2023 sowohl durch Verzögerungen von vorgelagerten Gewerken als auch durch verspätete Übergabe von Dokumentation erschwert. Auf Grund von fortwährendem sukzessivem Eigenpersonalabbau auf Kundenseite wird das Tätigkeitsfeld der Wartung und Instandsetzung inkl. Reparatur weiter in kleinen Schritten ausgebaut. c. Personal Die regelmatic GmbH hat eine Tarifanbindung an IG-Metall Hessen. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter lag bei 139 Mitarbeitern (Vorjahr 154), zum Stichtag beschäftigte die regelmatic 130 Mitarbeiter. Eine erhöhte Fluktuation gegenüber den Vorjahren konnte die regelmatic GmbH durch adäquate Neueinstellungen zwischenzeitlich annähernd ausgleichen. Die bewährte Kooperation zur Lehrlingsausbildung mit langfristigen Rahmenvertragskunden wird weiter fortgeführt. Neben Unterlieferanten in Festpreis- bzw. Leistungsverzeichnisverträgen beschäftigte die regelmatic GmbH im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 15 (Vorjahr 18) Submitarbeiter im Vertragsverhältnis der Arbeitnehmerüberlassung zur Abdeckung von Auslastungsspitzen. d. Zweigniederlassungen regelmatic GmbH unterhält unselbständige Betriebsstellen (Technische Bereiche) in Brunsbüttel, Dorsten, Gelsenkirchen, Augsburg, Karlsruhe, Ludwigshafen und Schwedt/O. 2. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Wesentliche Größen, die fortlaufend analysiert werden, sind insbesondere Umsatzerlöse, Jahresüberschuss und die Vermögensstruktur einschließlich der Finanzlage. Im Wirtschaftsjahr konnte ein Umsatz von 19,1 Mio. € (Vorjahr: 20,7 Mio. €) erzielt werden. Der daraus resultierende Jahresüberschuss beläuft sich auf 2.918 T€ (3.159 Mio. €) und liegt damit in etwa auf Vorjahresniveau. Die Personalaufwendungen lagen mit 8,1 Mio. € leicht unter dem Vorjahr mit 8,3 Mio. €. Die Finanzlage ist ausgeglichen. Die regelmatic GmbH war jederzeit liquide und in der Lage sämtliche Verpflichtungen pünktlich zu erfüllen. Die Gesellschaft verfügt zum Geschäftsjahresende über einen Bestand an Bankguthaben von 3.336 T€ (31.12.2022: 3.459 T€). Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um 129 T€ auf 5.458 T€ gesunken. Das Eigenkapital deckt das gesamte Anlagevermögen und Teile des Umlaufvermögens; die kurzfristigen Aktiva übersteigen die kurzfristigen Verpflichtungen. Der Anteil des Umlaufvermögens innerhalb der Vermögensstruktur liegt bei 93% (Vorjahr 93%). Das Anlagevermögen ist um 7 T€ auf 388 T€ (Vorjahr 395 T€) gesunken. Die unfertigen Leistungen sind um 1.621 T€ auf 5.225 T€ gesunken. Die Eigenkapitalquote liegt bei 66% (Vorjahr 51%). Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslagen sind geordnet. Die Geschäftsentwicklung entsprach in etwa den Erwartungen. Die Gesamtentwicklung in 2023 ist insgesamt unter Berücksichtigung der zuvor dargestellten Rahmenbedingungen als positiv einzustufen. 3. Voraussichtliche Entwicklung / Chancen und Risiken Auf Basis von langfristig geplanten Anlagenrevisionen sowie darüber hinaus genehmigte Investitionsmaßnahmen bei Rahmenvertragskunden ist von einer nachhaltigen Grundauslastung der regelmatic bereits heute für 2024 und bis Mitte 2025 auszugehen. Es werden für das kommende Geschäftsjahr eine Gesamtleistung und ein Jahresüberschuss auf dem Niveau des Jahres 2023 erwartet. Der Auftragsbestand per 31.12.2023 beträgt 11.012 T€ (31.12.2022: 10.347 T€). Auf Grund der kritischen Situation im Zusammenhang mit fossilen Brennstoffen und Energiekosten stehen alle Raffinerie-, Petrochemie- und Chemie Standorte in Deutschland weiterhin auf dem Prüfstand. Erfreulicher Weise nehmen wir eine hohe Investitionsbereitschaft, mit einem entsprechenden Volumen an nötigen EMR-Leistungen und Potentialen für regelmatic, bei unseren Rahmenvertragskunden wahr. Im Sinne von langfristiger Standortsicherung wird umfangreich in die Produktionsanlagen investiert. Die Ziele hierbei u. a. sind: Erhöhung der Verfügbarkeit, Transformation Produktspektrum hin zu erneuerbaren Energien und Nachhaltigkeit, Dekarbonisierung sowie Effizienzsteigerung bei gleichzeitiger Kostenreduzierung. Der wachsende Bedarf an Wartungs- und Instandsetzungsleistungen eröffnet darüber hinaus regelmatic Chancen für zusätzliches Geschäft angrenzend an das angestammte Dienstleistungsproduktspektrum. Risiken durch politische Einflüsse und damit verbundene strategische Entscheidungen der jeweiligen Gesellschafter unserer Kunden sind aktuell schwer einzuschätzen. Es steigen in dem Zusammenhang stetig die Anforderungen an die regelmatic Mitarbeiter insbesondere an fachlicher Qualifikation aber auch an Managementkompetenz. Durch den akuten Facharbeitermangel in dem Segment können Auslastungsspitzen mit geeignetem Personal durch Subunternehmen kaum noch adäquat abgedeckt werden. Darüber hinaus werden Mitarbeiter aus dem Branchenumfeld massiv beworben. Die Themen Mitarbeiterbindung und Personalentwicklung stellen in dem Zusammenhang eine besondere Herausforderung dar. Unter dem Focus Ressourcensicherung werden längerfristige bedarfsgerechte Vertragslaufzeiten mit den Rahmenvertragskunden vereinbart die im Gegenzug jedoch mit einer entsprechenden Preisbindung einher gehen. Das Risikomanagement der regelmatic GmbH wird in einem automatisierten Kennzahlensystem abgebildet und kontinuierlich überwacht. Dieses beinhaltet u.a. die Bereiche Auftragseingang, Liquiditätsüberwachung und Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen. Zu den im Unternehmen bestehenden wesentlichen Finanzinstrumenten zählen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Guthaben bei Kreditinstituten. Die regelmatic GmbH unterhält zu vielen ihren Kunden langjährige Geschäftsbeziehungen. Durch eine sorgfältige Überwachung der offenen Posten und ein zeitgerechtes Mahnwesen werden mögliche Ausfallrisiken bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen früh erkannt und begrenzt. Dies zusammen mit der sehr guten Bonität der Kunden führt dazu, dass das diesbezügliche Risiko unverändert zum Vorjahr als niedrig einzustufen ist. Die Gesellschaft führt ihre Tätigkeit im Inland durch; Währungsrisiken bestehen keine. Derzeit sind keine Risiken zu erkennen, die bestandsgefährdend sein können oder geeignet sind, die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der regelmatic GmbH wesentlich zu beeinträchtigen. 4. Nachtragsbericht Es wird auf die Ausführungen im Anhang unter Gliederungspunkt VI. Sonstige Angaben und Erläuterungen/ Nachtragsbericht verwiesen.
Hammersbach, 16. Mai 2024 Die Geschäftsführung B. Wagner, Geschäftsführer Der Jahresabschluss wurde am 30.09.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die regelmatic GmbH, Hammersbach Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der regelmatic GmbH, Hammersbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der regelmatic GmbH, Hammersbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des Geschäftsführers für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der Geschäftsführer ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der Geschäftsführer verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der Geschäftsführer dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der Geschäftsführer verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der Geschäftsführer verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Walldorf, den 16. Mai 2024 smartaudit
& advisory GmbH
gez. Stefan Hambsch, Wirtschaftsprüfer |
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