TOBACCO CANDY WORLD GmbH

Lange Straße 289, 59067 Hamm, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamm HRB 2702
Eingetragen
9.4.2001
Branche
Großhandel mit TabakwarenGroßhandel mit Zucker, Süßwaren und BackwarenEinzelhandel mit Tabakwaren
Gegenstand
Der Groß- und Einzelhandel mit Tabakwaren, Süßwaren, Spirituosen, Getränke, Lebensmittel und sonstige Waren aller Art, sowie die An- und Verpachtung von Immobilien.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Martin Hampel
seit 4.9.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
C******** T*******
20.00%
S******** T*******
20.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
TOBACCO CANDY WORLD GmbHEigenbeteiligung
43.50%

Gesellschafter

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

3 von 4 angezeigt

Germany
217.500 €
43.50%
C******** T*******
100.000 €
20.00%
S******** T*******
100.000 €
20.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

TOBACCO CANDY WORLD GmbH

Hamm

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023

TOBACCO CANDY WORLD GmbH, Hamm

1. Unternehmensdarstellung

TOBACCO CANDY WORLD GmbH ist ein Tabakwarengroßhändler in NRW. Wir sind Absatzmittler zwischen Tabakwarenindustrie und dem tabakwarenführenden Einzelhandel. Neben dem klassischen Tabakwarensortiment wird für das Rechnungsgeschäft ein zielgruppenorientiertes Getränke-, Süßwaren- und branchennotwendiges Randsortiment angeboten. Dieses wird regelmäßig den Anforderungen des Marktes angepasst und optimiert. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Hamm. Eine Zweigniederlassung des Großhandels befindet sich in Bottrop. Darüber hinaus betreiben wir vier Einzelhandelsgeschäfte, die insbesondere Zeitschriften, Getränke und Tabakwaren verkaufen.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Bedingt durch das abweichende Geschäftsjahr der GmbH und aufgrund der Erstellung des Lageberichtes vor Veröffentlichung der Zahlen des Statistischen Bundesamtes zum Kalenderjahr 2023, beziehen sich die nachstehenden Angaben auf den Zeitraum Januar bis September 2023.

a. Gesamtwirtschaft

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist in Deutschland im 3. Quartal 2023 gegenüber dem 2. Quartal 2023 - preis-, saison- und kalenderbereinigt - um 0,1 % gesunken. Nach der schwachen Entwicklung in der ersten Jahreshälfte ist die deutsche Wirtschaft mit einem leichten Rückgang in das zweite Halbjahr 2023 gestartet. In den ersten beiden Quartalen des Jahres stagnierte die Wirtschaftsleistung nahezu (1. Quartal: 0,0 %, 2. Quartal: +0,1)

Im Vorjahresvergleich war das BIP im 3. Quartal 2023 preisbereinigt um 0,8 % niedriger als im 3. Quartal 2022. Preis- und kalenderbereinigt war der Rückgang geringer (-0,4 %), da ein Arbeitstag weniger zur Verfügung stand als im Vorjahreszeitraum.

Die privaten Konsumausgaben gingen preisbereinigt um 2,0 % gegenüber dem Vorjahr zurück. Dabei machten sich nach wie vor die hohen Preise bemerkbar. Besonders betroffen davon waren Nahrungsmittel und Getränke, Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen sowie kurzlebige Güter wie beispielsweise Bekleidung, für die preisbereinigt jeweils deutlich weniger ausgegeben wurde als im Vorjahr. Positive Signale kamen hingegen aus dem Bereich Verkehr, unter anderem aufgrund gestiegener Pkw-Käufe. Die staatlichen Konsumausgaben gingen im Vorjahresvergleich ebenfalls zurück, mit preisbereinigt -1,6 % aber etwas schwächer als die privaten Konsumausgaben.

Die Ausrüstungsinvestitionen nahmen im Vergleich zum Vorjahr um preisbereinigt 1,1 % zu. Dagegen gingen die Bauinvestitionen preisbereinigt insgesamt um 1,0 % zurück.

Der Handel mit dem Ausland nahm im Vorjahresvergleich deutlich ab: Im 3. Quartal 2023 wurden preisbereinigt 3,8 % weniger Waren und Dienstleistungen ins Ausland exportiert als im Vorjahresquartal. Die Importe gingen im selben Zeitraum mit -5,7 % noch stärker zurück. Das lag vor allem an den stark gesunkenen Warenimporten (-8,2 %), insbesondere den Importen von mineralischen Brennstoffen.

Die Wirtschaftsleistung wurde im 3. Quartal 2023 von rund 46,0 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 337 000 Personen oder 0,7 % mehr als im 3. Quartal 2022. Die übliche Herbstbelebung fiel mit +0,3 % (nicht saisonbereinigt) gegenüber dem Vorquartal jedoch etwas geringer aus als vor einem Jahr. Die Zahl der Erwerbstätigen erreichte damit gleichwohl einen neuen Höchststand (siehe Pressemitteilung Nr. 444 vom 16. November 2023).

Die gesamtwirtschaftliche Arbeitsproduktivität - gemessen als preisbereinigtes BIP je Erwerbstätigenstunde - nahm nach vorläufigen Berechnungen um 0,8 % gegenüber dem Vorjahresquartal ab. Je Erwerbstätigen war sie um 1,6 % geringer als vor einem Jahr.

Die Bruttolöhne und -gehälter insgesamt waren um 7,3 % höher als im Jahr zuvor, da sich auch die Zahl der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erneut erhöhte. Die privaten Konsumausgaben nahmen in jeweiligen Preisen mit +3,8 % zum Vorjahresquartal deutlich weniger zu als noch in den Vorquartalen. Die Sparquote lag im 3. Quartal 2023 mit 10,3 % über dem Vorjahreswert (9,6 %), da das verfügbare Einkommen der privaten Haushalte mit +4,7 % stärker anstieg als der private Konsum.

(Quelle: Statistisches Bundesamt (DeStatis))

b. Branche

Im Jahr 2023 wurden in Deutschland 64,0 Milliarden Zigaretten versteuert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 2,7 % oder 1,8 Milliarden Stück weniger als im Jahr 2022. Im langfristigen Vergleich zum Jahr 1991 (146,5 Milliarden) ging der Zigarettenabsatz damit um mehr als die Hälfte zurück. Der Absatz von Zigarren und Zigarillos sank im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 9,7 % auf 2,3 Milliarden Stück. Die Menge des versteuerten Tabak-Feinschnitts verringerte sich im Vorjahresvergleich um 6,0 % auf 23 581 Tonnen.

Der Absatz von Wasserpfeifentabak belief sich im Jahr 2023 auf 727,7 Tonnen. Dabei stieg der Absatz nach dem Ende der Abverkaufsfrist für Kleinverkaufspackungen über 25 Gramm wieder deutlich an: Während im 1. Halbjahr 2023 lediglich 304 Tonnen Wasserpfeifentabak versteuert wurden, stieg die Absatzmenge im 2. Halbjahr 2023 gegenüber der ersten Jahreshälfte um 39,7 % auf 424 Tonnen. Seit dem Inkrafttreten der neuen Tabaksteuerverordnung am 1. Juli 2022 ist der Handel mit Wasserpfeifentabak in Packungsgrößen über 25 Gramm nicht mehr zulässig. Vorher versteuerte Packungen dieser Größe durften aber noch bis 30. Juni 2023 abverkauft werden.

Der Absatz von klassischem Pfeifentabak stieg im Jahr 2023 mit 398 Tonnen deutlich um 22,6 % gegenüber dem Vorjahr. Die Menge der im Jahr 2023 versteuerten Substitute für Tabakwaren (z. B. Liquids für E-Zigaretten bzw. Verdampfer) betrug 1,2 Millionen Liter. Ein Vorjahresvergleich ist dabei nicht möglich, da Liquids erst seit dem 1. Juli 2022 der Tabaksteuer unterliegen und die abgesetzte Menge erst ab diesem Datum in die Statistik einfließt. Ein Vergleich ist somit lediglich für die zweite Jahreshälfte möglich: Demnach war die abgesetzte Menge an Tabak-Substituten im 2. Halbjahr 2023 mit 0,7 Millionen Litern um 181,1 % höher als im 2. Halbjahr 2022.

Für die unterschiedlichen Tabakprodukte beziehungsweise Substitute fallen nach dem Tabaksteuergesetz unterschiedliche Steuersätze an, die wiederum zu unterschiedlichen Zeitpunkten schrittweise erhöht werden. So wurde zum 1. Januar 2022 ein zusätzlicher Steuertarif für Wasserpfeifentabak und erhitzten Tabak eingeführt. Vorher wurden diese wie Pfeifentabak und somit niedriger versteuert. Für Liquids fiel ab 1. Juli 2022 erstmals Tabaksteuer an.

(Quelle: Statistisches Bundesamt (DeStatis))

2.2 Geschäftsverlauf

In dem vom Tabakwarengroßhandel bedienten Markt war im Berichtsjahr der bestehende Wettbewerbsdruck fortwährend in allen Absatzkanälen weiterhin festzustellen. Das Unternehmen konnte im Berichtsjahr seine Position am Markt weiterhin erfolgreich behaupten. Kundenverluste konnten durch unsere erfahrenen und engagierten Außendienstmitarbeiter vermieden werden. Unsere Planung, für das Geschäftsjahr 2022 / 2023 ein leichtes Umsatzplus und einen Jahresüberschuss moderat über dem Vorjahr zu erzielen, konnten wir einhalten. Die wirtschaftliche Entwicklung der Tobacco Candy World GmbH ist daher im Geschäftsjahr 2022/2023 als positiv zu bezeichnen.

2.3 Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

2.3.1 Ertragslage

2022/23
T€
2021/22
T€
Veränderung
T€
Rohergebnis vor sonstigen betrieblichen Erträgen 4.680 4.212 468
Personalaufwand 2.583 2.297 286
Sonstiger betrieblicher Aufwand 980 946 34
Sonstige betriebliche Erträge 36 69 - 33
Planmäßige Abschreibung 215 194 21
Betriebsergebnis 938 844 94
Finanzergebnis -60 -60 0
Unternehmensergebnis vor Steuern 878 784 94
Ertragsteuern 288 257 31
Jahresüberschuss 590 527 63

Die Umsatzerlöse des Stammhauses in Hamm haben sich um rd. 8,6% und die des Standortes Bottrop haben sich um rd. 10,5% erhöht. Insgesamt erhöhte sich das Rohergebnis, ohne sonstige betriebliche Erträge, des Unternehmens um 468T€. Die Rohmarge hat sich entgegen der Planungsnutzung konstant entwickelt. Der Personalaufwand hat sich bei im wesentlichen unveränderter Anzahl an Mitarbeitern bedingt durch Lohnanpassungen um 12,5% bzw. T€ 286 auf T€ 2.583 erhöht. Die Personalaufwandsquote hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Innerhalb der um T€ 34 auf T€ 980 gestiegenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich insbesondere die Instandhaltungsaufwendungen erhöht. Insgesamt hat sich das Betriebsergebnis um T€ 94 auf T€ 938 verbessert.

Nach Abzug von konstant gebliebenen Zinsaufwendungen (T€ 60) sowie Ertragsteuern (T€ 288) verbleibt ein um T€ 63 gestiegener Jahresüberschuss von T€ 590.

Die Ertragslage hat sich insgesamt entsprechend unseren Erwartungen zu Geschäftsjahresbeginn entwickelt.

2.3.2 Investitionen

Das abgelaufene Geschäftsjahr war geprägt von Investitionen in den Fuhrpark und Geschäftsausstattung in Höhe von insgesamt T€ 138, die insbesondere der Verbesserung unserer Effizienz dienen sollen.

a. Finanzlage/Liquidität

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit hat sich gegenüber dem Vorjahr deutlich um T€ 245 auf T€ 651 erhöht. Die Erhöhung ist insbesondere auf das bessere Jahresergebnis sowie auf die höhere Ausnutzung der Kreditlinie zurückzuführen. Die Finanzmittel werden in Höhe von T€ 138 für Neuinvestitionen, sowie in Höhe von T€ 581 für die Tilgung von Bankkrediten verwendet. Die Raten für Kreditverbindlichkeiten wurden jederzeit pünktlich und vollständig bedient.

Die Liquidität war jederzeit gesichert und aufgrund des guten Ergebnisses sowie der positiven Liquiditätsentwicklung als stabil empfunden.

b. Vermögenslage

30.09.2023
T€
30.09.2022
T€
Veränderung
T€
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände 1.171 1.312 - 141
Sachanlagen 278 215 63
Finanzanlagen 42 42 0
1.491 1.569 -78
Umlaufvermögen
Vorräte 2.803 2.524 279
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.088 1.837 251
sonstige Vermögensgegenstände 353 228 125
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 426 552 -126
5.670 5.141 529
Rechnungsabgrenzungsposten 19 15 4
7.180 6.725 455
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 500 500 0
Gewinnvortrag 2.240 1.713 527
Jahresüberschuss 590 527 63
3.330 2.740 590
Rückstellungen
Steuerrückstellungen 14 0 14
Sonstige Rückstellungen 118 137 -19
132 137 -5
Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.602 2.733 -131
Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistungen 723 652 71
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 200 200 0
sonstige Verbindlichkeiten 193 263 -70
3.850 3.848 2
7.180 6.725 455

Die Bilanzsumme hat sich um T€ 455 erhöht und beläuft sich auf nunmehr T€ 7.180. Die Erhöhung betrifft auf der Aktivseite im Wesentlichen das Vorratsvermögen (T€ +279), die Forderungen (T€ +376) sowie liquide Mittel (T€ -126). Auf der Passivseite sind die Bankverbindlichkeiten um T€ 131 sowie die sonstigen Verbindlichkeiten um T€ 70 gesunken. In den Bankverbindlichkeiten enthalten sind die planmäßigen Tilgungen von Krediten in Höhe von T€ 581.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistungen sind um T€ 71 gestiegen. Das bilanzielle Eigenkapital hat sich durch Gewinnthesaurierung um T€ 590 auf nunmehr T€ 3.330 verbessert. Dieser Anstieg zeigt sich in einer gestiegenen Eigenkapitalquote von 46,4% gegenüber 40,7% im Vorjahr.

3. Risikobericht

Ein funktionsfähiges Risikomanagementsystem ist installiert. Die stetige Überwachung der geschäftlichen Rahmenbedingungen und das Management von Risiken gehören zu den essentiellen Aufgabenstellungen der Geschäftsführung. Zur Erkennung und Steuerung von Unternehmensrisiken werden von der Geschäftsführung die laufenden betrieblichen Entwicklungen analysiert und anhand von Kennzahlen (z. B. Umsatzentwicklung, Roherträge) überwacht. Bestandsgefährdende Risiken sind nicht vorhanden. Das Branchenrisiko schätzen wir als mittleres Risiko ein, da das Gesundheitsbewusstsein der Verbraucher stetig zunimmt. Andererseits hat sich gezeigt, dass durch die New Generations Products der Rückgang im Tabakbereich teilweise aufgefangen wird.

3.1. IT-Risiko

Die Sicherheit und Zuverlässigkeit der IT-Infrastruktur ist von hoher Wichtigkeit. Die permanente Überwachung von z. B. Servern, Clients, Firewalls und Routern ist gelebter Standard. Ein zusätzlich gespiegelter Serverraum ist ebenfalls vorhanden. Weiterhin werden alle Server-Komponenten regelmäßig gewartet und auf zeitgemäße Standards überprüft und im Bedarfsfall ersetzt. Das IT-Risiko wird als gering eingestuft.

3.2. Ausfallrisiko

Mit dem Großteil unserer Kunden besteht eine langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit. Das Ausfallrisiko von Forderungen wird aufgrund eines aktiven Forderungsmanagements als überschaubar und nicht existentiell angesehen.

3.3. Finanzrisiko

Einzelne Kreditverträge beinhalten die Einhaltung bestimmter Finanzkennzahlen. Diese wurden in der Vergangenheit stets eingehalten. Eine Nichteinhaltung ist aktuell ebenfalls nicht zu erwarten.

Die Liquidität ist durch ausreichende Kreditlinien, eine entsprechende Eigenkapitalquote und ausreichendem Cashflow trotz des Umsatzwachstums derzeit gesichert. Wir tätigen operative Geschäfte ausschließlich auf Euro-Basis. Währungsrisiken sind nicht vorhanden.

3.4. Regulatorische Risiken

Die Tabakbranche ist dem Risiko von Regularien sowohl bei klassischen Tabakwaren, als auch bei New Generation Products ausgesetzt. Dies zeigt sich u. a. in der Diskussion um Aromaverbote für E-Zigaretten sowie in der Erhebung von Tabaksteuern auf E-Liquids. Regulierungen können grundsätzlich Auswirkungen auf den Absatz unserer Hauptprodukte haben. Risiken für nachhaltige Absatzrückgänge sind aktuell nicht erkennbar.

3.5 Risiko von Lieferengpässen

Dem Risiko von Lieferengpässen begegnen wir durch vorausschauende Lagerbestandshaltung. Das Risiko schätzen wir aktuell als gering ein.

3.6. Gesamtrisiko

Hinsichtlich der in diesem Bericht erläuterten Risiken und der gegenwärtigen Geschäftsaussichten wurden keine Risiken identifiziert, die die finanzielle Stabilität der Tobacco Candy World GmbH gefährden könnten.

Wir haben die nach unseren Erkenntnissen notwendigen Maßnahmen ergriffen, um potenziell zu erwartende Risiken zu beherrschen.

4. Prognosebericht und Chancen für die künftige Entwicklung

Die Entwicklung des Unternehmens sehen wir vor dem Hintergrund eines stabilen Branchenumfeldes, bei einer gleichbleibenden Wettbewerbssituation, positiv. Die regionale Stärke unseres Unternehmens und die gewachsenen Kundenbindungen, sowie unsere engagierten Mitarbeiter sehen wir als Chance, unsere Stellung im Markt weiter zu festigen und auszubauen.

Für die kommenden beiden Geschäftsjahre sehen wir die Entwicklung des Unternehmens positiv. Die Anforderungen in Bezug auf Betriebssicherheit, technische Neuentwicklungen und organisatorische Abläufe werden laufend berücksichtigt und den aktuellen Entwicklungen angepasst. Die Geschäftsleitung rechnet für das Wirtschaftsjahr 2023/2024 bei konservativer Planung mit einem leichten Umsatzplus bei zugleich leicht sinkender Roh-Marge und infolge steigender Kosten mit einem Jahresüberschuss geringfügig unter dem des Wirtschaftsjahres 2022/2023.

Da es aktuell weder aus der Politik noch auf der Herstellerseite Hinweise gibt, die Rahmenbedingungen für den Tabakwarengroßhandel nachhaltig zu verändern, gehen wir von einem insgesamt vergleichbaren Geschäftsverlauf wie im Wirtschaftsjahr 2022/2023 aus.

 

Hamm, den 19. März 2024

Tobacco Candy World GmbH

Martin Hampel, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

30.9.2023
EUR
30.9.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.491.457,29 1.568.955,88
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.171.477,00 1.311.956,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 1.151.287,00 1.253.843,00
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 20.190,00 58.113,00
II. Sachanlagen 278.268,00 215.363,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3,00 3,00
2. technische Anlagen und Maschinen 7,00 7,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 278.258,00 215.353,00
III. Finanzanlagen 41.712,29 41.636,88
1. Beteiligungen 15.290,05 15.183,27
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 26.422,24 26.453,61
B. Umlaufvermögen 5.670.361,03 5.141.040,80
I. Vorräte 2.803.259,90 2.524.412,01
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.441.346,08 2.064.731,59
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 34.538,49 36.007,43
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 425.755,05 551.897,20
C. Rechnungsabgrenzungsposten 18.900,47 15.372,31
Aktiva 7.180.718,79 6.725.368,99

Passiva

30.9.2023
EUR
30.9.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.330.414,63 2.740.174,95
I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Gewinnvortrag 2.240.174,95 1.713.256,51
III. Jahresüberschuss 590.239,68 526.918,44
B. Rückstellungen 132.366,00 136.713,09
C. Verbindlichkeiten 3.717.938,16 3.848.480,95
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.601.697,47 2.733.492,34
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.277.947,47 874.429,84
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.323.750,00 1.859.062,50
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 200.000,00 200.000,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 200.000,00 200.000,00
3. sonstige Verbindlichkeiten 916.240,69 914.988,61
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 916.240,69 914.988,61
Passiva 7.180.718,79 6.725.368,99

Gewinn- und Verlustrechnung

1.10.2022 - 30.9.2023
EUR
1.10.2021 - 30.9.2022
EUR
1. Rohergebnis 4.715.225,54 4.281.132,46
2. Personalaufwand 2.583.226,92 2.296.956,87
a) Löhne und Gehälter 2.140.370,72 1.882.528,78
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 442.856,20 414.428,09
davon für Altersversorgung 3.717,37 5.805,61
3. Abschreibungen 215.598,87 194.479,04
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 215.598,87 194.479,04
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 975.841,24 941.951,48
5. Erträge aus Beteiligungen 19.700,34 15.786,06
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 662,79 2.218,05
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 79.662,12 78.235,26
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 287.784,84 256.896,48
9. Ergebnis nach Steuern 593.474,68 530.617,44
10. sonstige Steuern 3.235,00 3.699,00
11. Jahresüberschuss 590.239,68 526.918,44

ANHANG zum Jahresabschluss zum 30. September 2023

TOBACCO CANDY WORLD GmbH, Hamm

I. Angaben und Erläuterungen zum Jahresabschluss

1. Allgemeine sowie rechtliche Grundlagen der Aufstellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss der TOBACCO CANDY WORLD GmbH, Hamm, (Amtsgericht Hamm, HRB-Nr. 2702) für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023 ist nach den Vorschriften der §§ 242 ff. und der §§ 264 ff. HGB aufgestellt worden und beachtet die Anforderungen des GmbH-Gesetzes sowie die einschlägigen Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages.

Nach den in § 267 HGB niedergelegten Größenkriterien handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

2. Gliederung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gliederung der Bilanz erfolgte entsprechend den Vorschriften des § 266 Abs. 2 und 3 HGB.

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren).

Die gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG im Jahresabschluss vorgesehenen Angaben wurden durch gesonderte Postenausweise oder Davon-Vermerke erbracht.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den HGB-Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt.

Die Wertansätze in der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des Vorjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Die Vermögensgegenstände werden einzeln und vorsichtig bewertet. Insbesondere sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt, wenn sie am Abschlussstichtag realisiert waren. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres werden unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt.

Die auf den Vorjahresabschluss angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten. Die Wertansätze sind daher mit denen des Vorjahres grundsätzlich vergleichbar.

II. Angewendete Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

2. Anlagevermögen

Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet:

Entgeltlich erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und soweit deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Geschäfts- und Firmenwerte betreffen insbesondere den Erwerb der Filialen Bottrop. Aufgrund der Bestandsdauer der Branche, des langen Lebenszyklusses der Produkte und der Stabilität des Mitarbeiter- und Kundenkreises werden die Geschäfts- oder Firmenwerte über 15 Jahre linear abgeschrieben.

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, entsprechend der Nutzungsdauer bilanziert. Nur bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Als Abschreibungsmethode kommt die lineare Absetzung für Abnutzung zur Anwendung. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden unter Ausschöpfung der steuerlichen Regelungen bilanziert, soweit dies handelsrechtlich zulässig ist.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bilanziert. Nur bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

3. Umlaufvermögen

Die Vorräte sind nach den folgenden Grundsätzen aktiviert worden:

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren wurden mit den Anschaffungskosten bzw. unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips mit dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt.

3. Passivseite

Die Eigenkapitalpositionen sind mit dem Nennbetrag angesetzt.

Steuerrückstellungen werden in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme unter Berücksichtigung geleisteter Vorauszahlungen gebildet.

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, und entsprechen den zu erwartenden Ausgaben bzw. drohenden Verlusten. Auf Grund der zukunftsorientierten Verpflichtungsbewertung werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem von der Deutschen Bundesbank nach der Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsV) bekannt gegebenen Abzinsungszinssatz diskontiert.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagewerte ist dem nachfolgenden Anlagenspiegel zu entnehmen (§ 268 Abs. 2 HGB):

Als Anschaffungs- und Herstellungskosten sind die historischen Werte angesetzt.

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand 01.10.2022
Zugang
Abgang
Stand 30.09.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 138.785,00 0,00 0,00 138.785,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.534.039,00 0,00 0,00 1.534.039,00
1.672.824,00 0,00 0,00 1.672.824,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.958,00 0,00 0,00 2.958,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 7,00 0,00 0,00 7,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 841.633,63 138.025,87 27.000,00 952.659,50
844.598,63 138.025,87 27.000,00 955.624,50
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 15.183,27 106,78 0,00 15.290,05
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 26.453,61 270,27 301,64 26.422,24
41.636,88 377,05 301,64 41.712,29
2.559.059,51 138.402,92 27.301,64 2.670.160,79
Stand 01.10.2022
Zugänge
Abgänge
Stand 01.10.2022
Zugänge
Abgänge
Stand 30.09.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 80.672,00 37.923,00 0,00 80.672,00 37.923,00 0,00 118.595,00
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 280.196,00 102.556,00 0,00 280.196,00 102.556,00 0,00 382.752,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 360.868,00 140.479,00 0,00 360.868,00 140.479,00 0,00 501.347,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.955,00 0,00 0,00 2.955,00 0,00 0,00 2.955,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 626.280,63 75.119,87 26.999,00 626.280,63 75.119,87 26.999,00 674.401,50
629.235,63 75.119,87 26.999,00 629.235,63 75.119,87 26.999,00 677.356,50
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
990.103,63 215.598,87 26.999,00 990.103,63 215.598,87 26.999,00 1.178.703,50
Stand 30.09.2023
Stand 30.09.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 20.190,00 58.113,00
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.151.287,00 1.253.843,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.171.477,00 1.311.956,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3,00 3,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 7,00 7,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 278.258,00 215.353,00
278.268,00 215.363,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 15.290,05 15.183,27
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 26.422,24 26.453,61
41.712,29 41.636,88
1.491.457,29 1.568.955,88

4. Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind sämtlich innerhalb eines Jahres fällig.

Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben Beträge in Höhe von T€ 35 (Vorjahr: T€ 36) eine Laufzeit von mehr als einem Jahr.

3. Eigenkapital

Die Gesellschaft hat lt. Gesellschaftsvertrag ein Stammkapital in Höhe von € 500.000,00.

Das Jahresergebnis 2022/2023 beträgt € 590.239,68.

4. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen insbesondere Personalkostenabgrenzungen (T€ 50), Rückstellungen für Prüfungskosten und betriebliche Steuererklärungen (T€ 39) und übrige Rückstellungen (T€ 29).

5. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt auf:

davon mit einer Restlaufzeit
bis 1 Jahr
T€
1 - 5 Jahre
T€
über 5 Jahre
T€
Gesamt 30.09.2023
T€
Gesamt 30.09.2022
T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.278 1.324 0 2.602 2.733
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 723 0 0 723 652
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0 200 0 200 200
Sonstige Verbindlichkeiten 193 0 0 193 263
2.194 1.524 0 3.718 3.848

Für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen folgende Sicherheiten:

• Raumsicherungsübereignung des Warenlagers an den Standorten Hamm und Bottrop

• Abtretung von Forderungen.

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern handelt es sich zugleich um Darlehensverbindlichkeiten.

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

Die übrigen Verbindlichkeiten sind ungesichert.

IV. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus dem Verkauf von Anlagermögen in Höhe von T€ 1 (Vorjahr T€ 6) sowie aus der Herabsetzung von Wertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von T€ 0 (Vorjahr T€ 2).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus Forderundsverlusten in Höhe T€ 7 (Vorjahr T€ 0).

V. Sonstige Pflichtangaben

1. Nachtragsbericht

Über besondere Vorgänge nach Ende des Geschäftsjahres, die einen maßgeblichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bzw. die weitere Entwicklung des Unternehmens haben, ist nichts zu berichten.

2. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3,

3a HGB

Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB bestehen zum Bilanzstichtag nicht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen nur im Rahmen des üblichen Geschäftsverkehrs. Dazu zählen die abgeschlossenen Mietverträge für die Immobilien von jährlich T€ 350 und Leasingverträge für den Fuhrpark in Höhe von jährlich T€ 35.

Der Mietvertrag für die Filiale, Berliner Platz, in Bottrop hat eine Mindestrestlaufzeit von 3 Jahren mit einem jährlichen Grundmietzins in Höhe von T€ 36.

Die restlichen Mietverträge haben eine Mindesrestlaufzeit von einem Jahr.

3. Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung hat den Gesellschaftern vorgeschlagen, den Jahresüberschuss 2022/2023 auf neue Rechnung vorzutragen.

4. Personal

Die Gesellschaft beschäftigt im Jahresdurchschnitt folgende Mitarbeiter:

- gewerbliche Arbeitnehmer 34
- kaufmännische Angestellte 51
- leitende Angestellte inkl. Geschäftsführer 2

5. Abschlussprüferhonorar

Die Angabe unterbleibt gemäß § 285 Nr. 17 i. V. m. § 288 Abs. 2 HGB.

6. Geschäftsführung

Zur Geschäftsführung ist im Geschäftsjahr 2022/2023 bestellt:

Herr Martin Hampel, 24.04.1964, Kaufmann, Unna

Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsbefugt, soweit kein weiterer Geschäftsführer oder Prokurist bestellt ist.

Angaben zur Vergütung der Geschäftsführung unterbleiben im Hinblick auf die Befreiungsvorschriften nach § 286 Abs. 4 HGB.

 

Hamm, den 19. März 2024

Tobacco Candy World GmbH

Martin Hampel, Geschäftsführer

VENCEREMOS Handel mit Umweltschutzprodukten GmbH, Legden

Jahresabschluss zum 31. August 2013

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 22.03.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die

TOBACCO CANDY WORLD GmbH, Hamm

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der TOBACCO CANDY WORLD GmbH, Hamm, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TOBACCO CANDY WORLD GmbH, Hamm, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage zum 30. September 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystems und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Coesfeld, den 19. März 2024

EuReWi Euregio Revision GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

O. Brockmeyer, Wirtschaftsprüfer

ppa. A. Rudack, Wirtschaftsprüfer

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