AFM GmbH - Advance Future Materials
Selbe AdresseErbringung sonstiger Vermittlungs- und Vermarktungsdienstleistungen für Patente
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Murat Yildirim seit 8.4.2009 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 4 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Diamond Tooling Systems DTS GmbHKaiserslauternJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtMit Sitz in Kaiserslautern haben wir uns auf die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von Präzisionswerkzeugen bestückt mit ultraharten Schneidstoffen wie PKD (Polykristalliner Diamant), CVD-D (CVD-Dickfilm Diamant), UltraDiamant (Binderlos) und CBN (Kubisches Bornitrid) spezialisiert. Ultraharte Hochleistungsschneidstoffe haben eine Schlüsselfunktion in der spanenden Fertigung. Präzisionswerkzeuge bestückt mit ultraharten Schneidstoffen sind sehr erklärungsbedürftige Produkte. Der wirtschaftliche Einsatz der Schneidstoffe ist nur sichergestellt, wenn der Zerspanungsprozess und der Schneidstoff aufeinander abgestimmt sind. Genau hier setzen wir als Diamond Tooling Systems DTS GmbH an, "Unsere Kernkompetenz sind Präzisionswerkzeuge bestückt mit ultraharten Schneidstoffen". Diese Hightech-Werkzeuge müssen zum Zerspanungsprozess mit Anwendungstechnikern genau abgestimmt werden. Werkzeuge- und Prozesse werden durch unsere erfahrenen Anwendungstechniker umfassend einer Ist-Analyse vollzogen, die neue durchdachte, maßgeschneiderte Prozessoptimierung wird dem Kunden vorgestellt und im nächsten Schritt gemeinsam in der Produktion zum Einsatz gebracht. Nur so ist es möglich das optimale Potenzial der hochharten Schneidstoffe auszuschöpfen. Allgemeine Wirtschaftsentwicklung Im Jahr 2023 vermeldet das Statistische Bundesamt ein preisbereinigtes Bruttoinlandsprodukt von -0,3 % gegenüber dem Vorjahr von +1,8 %. Hauptgründe hierfür waren die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise und ungünstigen Finanzierungsbedingen, einhergehend mit einer schwachen Nachfrage im In- und Ausland. Der Arbeitsmarkt zeigte sich im Berichtsjahr weiterhin robust und erreichte einen neuen Höchststand. Im internationalen Vergleich blieb die Wirtschaft in Deutschland gegenüber den anderen großen EU-Mitgliedsstaaten oder den großen Volkswirtschaften wie den USA und China zurück (Quelle: Statistisches Bundesamt). Die deutschen Präzisionswerkzeughersteller konnten trotz den schwierigen Umständen ein Plus von 3 % erreichen. Dieses im Verhältnis zum Vorjahr gesehen geringere Wachstum war überwiegend geschuldet durch die Störungen in der Lieferkette, Material- und Personalknappheit sowie gravierende Kostensteigerungen (Quelle: VDMA). Geschäftsverlauf und Lage Das Jahr 2023 startete mit einer guten Marktsituation und einer erhöhten Nachfrage. Die Auftragslage war das komplette Jahr hinweg auf einem stabilen hohen Niveau. Von Materialengpässen waren wir zu keinem Zeitpunkt betroffen. Durch langfristige Lieferverträge konnten wir jederzeit den Zukauf von Rohmaterialien sichern. Ertragslage: Das Jahresergebnis des Geschäftsjahres beträgt EUR 140.230,19. Der Rückgang zum Vorjahr beruht im Wesentlichen auf dem Mehraufwand an Zinsen auf Grund der Erweiterungsinvestitionen (siehe Vermögenslage). Finanzlage: Die im Jahr 2023 erwirtschaftete Liquidität spiegelt sich im Wesentlichen in Tilgung der Verbindlichkeiten und in der Erhöhung der Sachanlagen wider. Vermögenslage: Das Stammkapital beträgt EUR 30.000,00. Die Bilanzsumme beträgt zum Stichtag EUR 12.073.306,31. Die Veränderung zu den Vorjahren begründet sich im Wesentlichen durch umfangreiche Investitionen (Erweiterung Betriebsgebäude nebst energetischen Investitionen von 2022 bis 2023) und der entsprechend langfristigen Finanzierung dieser. Die Eigenkapitalquote hat sich auf Grund der umfangreichen Investitionen von 19,04 % auf 16,72 % vermindert. Gesamtbeurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Gesellschaft hat sich im Geschäftsjahr 2023 gut behauptet und die Ertragslage blieb weiterhin positiv. Die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft ist geordnet. Durch die umfangreichen Investitionen haben sich jedoch die Darlehensverbindlichkeiten und die Fremdkapitalquote entsprechend erhöht. Für die Zukunft ist es wichtig, dass der Mittelbedarf für die Finanzierungstätigkeit (insbesondere Tilgung der Darlehen) aus steigenden Umsatzerlösen und damit einem Liquiditätsüberschuss der laufenden Geschäftstätigkeit gedeckt wird. Finanzielle Leistungsindikatoren Unsere Finanzinstrumente umfassen flüssige Mittel, Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Wir verfügen über einen solventen und innerhalb der Fristen zahlenden Kundenstamm. Ausfallrisiken können wir aufgrund eines sehr guten Debitorenmanagements auf ein Minimum reduzieren. Unsere Verbindlichkeiten begleichen wir zum vorgegebenen Zahlungsziel. Unsere Risiken minimieren wir weiterhin durch ein vorausschauendes Finanz- und Risikomanagement. Prognose-, Chancen und Risikobericht / Voraussichtliche wirtschaftliche Entwicklung Aufgrund der politischen Unsicherheiten planten wir für das Geschäftsjahr 2024 kein großes Wachstum. Es zeigte sich, dass die in Deutschland ansässigen Unternehmen sehr verhalten das kommende Jahr planen werden, und eher verunsichert diesem Jahr entgegensehen. Dies hat sich entsprechend auch in unseren Zahlen niedergeschlagen. Da unser Lieferant für die Bohrstangen- und Fräser-Grundkörper ohne Absprache die Einkaufspreise für Grundkörper um teilweise bis 30 % erhöht hat, lag unser Investitionsschwerpunkt für das Geschäftsjahr 2024 auf dem Zukauf der 5-Achsmaschine "Walter Helicheck Nano" (Bestellung erfolgte 10/2023). Somit können wir in Zukunft lieferantenunabhängig die nötigen Grundkörper für Bohrstangen und Fräser selbst im Hause produzieren. Diese Maschine wird sich durch Einsparungen voraussichtlich in ca. 3 Jahren selbst finanzieren. Chancen der zukünftigen Entwicklung Die Fortsetzung unserer Forschungs- und Entwicklungsarbeiten wird, wie gewohnt neue hoch effiziente Produkte hervorbringen. Im Bereich der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten arbeiten wir eng mit unseren Kunden, Universitäten und Hochschulen zusammen und können somit passgenaue Produkte, für die entsprechenden Anforderungen entwickeln. Risiken der zukünftigen Entwicklung Die Diamond Tooling Systems DTS GmbH überwacht die Risiken mit einer standardisierten Verfahrensweise, indem diese regelmäßig identifiziert, bewertet und Maßnahmen zur Minimierung der Risiken vorgenommen werden. Dabei wird auf laufende zeitnahe Auswertungen (z. Bsp. Managementbericht gemäß aktuellen QM Standards ISO 9001-2015) zurück gegriffen. Beschaffungsrisiken im Bereich der Rohmaterialien werden aufgrund von vorhandenen Lieferanten-Konsignationslager minimiert und sind daher als niedrig einzustufen. Das Finanzierungskonzept ist so angelegt, dass die Mittelzuflüsse aus der laufenden Geschäftstätigkeit die erforderlichen Mittel zur Deckung der Finanzierungstätigkeit bedienen. Dies erfordert, dass die Umsatzerlöse entsprechend gesteigert werden. Eine Abhängigkeit von Großkunden ist nicht gegeben. Ein Marktrisiko für Deutschland besteht darin, dass die aktuellen konjunkturellen Entwicklungen der Gesamtwirtschaft in Zukunft zu einem Rückgang der Nachfrage in Deutschland führen könnte. Aufgrund unserer weltweiten und breiten anwendungsbezogenen Ausrichtung des Unternehmens sehen wir dieses Risiko als grundsätzlich gering an. Unabhängig davon besteht das Risiko, dass äußere Umstände zu sinkender Kundennachfrage und schwacher Wirtschaftsentwicklung führen. Unter Beachtung dieses Risikofeldes wurden bereits personale Maßnahmen getroffen um für die Zukunft effizienter aufgestellt zu sein. Gesamtbewertung der Risikosituation Auf Grund der massiven Investitionen und der damit einhergehenden Tilgungsverpflichtungen ist es wichtig, dass der Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit den entsprechenden Mittelabfluss durch Finanzierungstätigkeit bedienen kann. Gesamteinschätzung der zukünftigen Entwicklung Die Diamond Tooling Systems DTS GmbH strebt für 2024 und für die Folgejahre eine nachhaltige Entwicklung an, die zu einer noch effizienteren Produktivität und Profitabilität führt. Wir sehen uns im Markt gut positioniert und sind überzeugt, die zukünftigen Herausforderungen erfolgreich bewältigen zu können. Das Jahresergebnis 2024 wird gleichwohl deutlich unter dem des Berichtjahres liegen. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Die Diamond Tooling Systems DTS GmbH mit Sitz in Kaiserslautern ist am Amtsgericht Kaiserlautern unter dem Register HR B 30653 eingetragen. I. ANWENDUNG DER VORSCHRIFTEN DES HANDELSGESETZBUCHES UND DES GMBH-GESETZES Der vorliegende Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 ist nach den Vorschriften des Dritten Buches des HGB (§§ 238 ff. HGB) unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie unter Beachtung der Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 1 HGB. Der Jahresabschluss ist unter Anwendung der für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen des Handelsgesetzbuches aufgestellt. II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten zuzüglich Nebenkosten und vermindert um die erhaltenen Zuschüsse und vermindert um die zulässigen Abschreibungen, unter Berücksichtigung der nach Einschätzung der Geschäftsleitung sowie der nach steuerlichen Grundsätzen ermittelten Nutzungsdauern, angesetzt. Bei Zugängen erfolgt die Abschreibung zeitanteilig. Fremdkapitalzinsen wurden bei den Herstellungskosten nicht mit einbezogen. Die Vorräte der Gesellschaft wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet, sofern nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert und -sofern erforderlich- vermindert um Wertberichtigungen und unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet abgegrenzte Zahlungen für Aufwendungen des Folgejahres bzw. der Folgejahre. Der Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen enthält abgegrenzte Investitionszuschüsse für betriebliche Investitionen im Rahmen der Unternehmenserweiterung. Bei der Bemessung der Rückstellungen wurden allen erkennbaren Risiken angemessen und ausreichend Rechnung getragen. Die Rückstellungsbildung wurde in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Bestehen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, werden sich daraus ergebende Steuerbelastungen passiviert und Steuerentlastungen aktiviert ( aktive und passive latente Steuern). III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ / GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Anlagenspiegel zum 31.12.2023DTS GmbH Präzisionswerkzeuge, Kaiserslautern
Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Forderungen gg. Gesellschaftern in Höhe von TEuro 5 (VJ 5 TEuro) mit einem Zinssatz von 5,0 % p.a. Das gezeichnete Kapital von Euro 30.000,00 ist voll einbezahlt. Die Fristigkeit der Verbindlichkeiten ergibt sich wie folgt:
Hinsichtlich der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen Bürgschaftserklärungen, Globalabtretungen und Sicherungsübereignungsvereinbarungen. Die passiven latenten Steuern i.H.v TEuro 232 (VJ TEuro 241) beruhen auf Abweichungen von handelsrechtlichen Wertansätzen des Anlagevermögens und ihren steuerlichen Wertansätzen. Sie wurden im Vorjahr erstmalig gebildet. Sonstige finanzielle Verpflichtungen (Miet-, Leasing-Verhältnisse etc.) bestehen in Höhe von TEuro 495 p.a.. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. Auf Grund der Änderung des Unternehmenszwecks beinhaltet die Gesamtleistung Umsätze für Forschung und Entwicklung (TEuro 729) die in den Vorjahren noch unter den übrigen sonstigen betrieblichen Erträgen (TEuro 315) ausgewiesen wurden. IV. SONSTIGE ANGABEN Im Geschäftsjahr wurden, neben dem Geschäftsführer, durchschnittlich 59,25 Mitarbeiter beschäftigt. Diese gliedern sich wie folgt:
Einzelvertretungsberechtigter Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2023 war: Herr Murat Yildirim, Anwendungstechniker, Waldmohr Hinsichtlich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Das Honorar des Abschlussprüfers für das Wirtschaftsjahr beläuft sich auf 14 TEuro. Das Jahresergebnis soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. sonstige Berichtsbestandteile
Kaiserslautern, den 07. April 2025 gez. Murat Yildirim Angaben zur FeststellungDer Jahresabschluss wurde am 11.04.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Diamond Tooling Systems DTS GmbH, Kaiserslautern Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Diamond Tooling Systems DTS GmbH Kaiserslautern - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Diamond Tooling Systems DTS GmbH, Kaiserslautern, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt (Erstprüfung) Der Jahresabschluss und der Lagebericht der Diamond Tooling Systems DTS GmbH für das vorherige, am 31.12.2022 endende Geschäftsjahr, die Grundlage für die Vergleichsangaben im Jahresabschluss und Lagebericht zum 31.12.2023 sind, wurden nicht geprüft. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres • Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mannheim, den 09. April 2025 WISTA
AG
Th. Rondot, Wirtschaftsprüfer H.-J. Philipp, Wirtschaftsprüfer |
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