Stubenwald-Immobilien GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Bernd Koch seit 4.7.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 4 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Baldur-Garten GmbHBensheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Baldur-Garten GmbH ist in Bensheim ansässig und betreibt von dort den Distanzhandel mit Pflanzen, Samen sowie easyplant®-Produkten und Gartenzubehör. Der Versand erfolgt überwiegend an Privatabnehmer in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden. 2. Forschung und Entwicklung Fokus unserer Entwicklungstätigkeit ist die stetige Fortentwicklung unserer Marketingaktivitäten. Die stetige Optimierung unseres Onlineshops, sowie die Fortentwicklung der Angebotspalette sind Grundlage unseres Erfolges. Logistischen Herausforderungen begegnen wir mit unserer Erfahrung und der notwendigen Investitionstätigkeit. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Der Versandhandel ist durch seine kontinuierlich wachsende Bedeutung im Einzelhandel gekennzeichnet. Rechtliche Rahmenbedingungen sind grundsätzlich stabil und planbar. Dem Trend zur Bestellung im Onlineshop und Internetkommunikation mit unseren Kunden, bei gleichzeitiger Abnahme der traditionellen Katalogkundenbestellungen, haben wir uns mit Erfolg gewidmet. 2. Geschäftsverlauf Der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e. V. (bevh) hat in der Ausarbeitung "Interaktiver Handel in Deutschland; Ergebnisse 2023" einen Umsatzrückgang von 7,1 % (im Bereich DIY & Blumen) bzw. insgesamt -11,8 % (für Waren im E-Commerce) ermittelt. In 2023 entwickelte sich auch bei uns der Umsatz entsprechend dieser Branchenangaben. Nach den außerordentlich umsatzstarken Jahren 2020 und 2021, betrachten wir dies als eine zu erwartende Konsolidierung. Trotz spürbarer Kaufzurückhaltung im ersten Quartal 2023 - als Folge des Energiepreisschock und allgemeiner Inflation - zeigte sich die Gartensaison im zweiten und dritten Quartal mit einer erfreulichen Umsatzentwicklung. Der Umsatz 2023 lag insgesamt auf ähnlichem Niveau wie 2020 und somit erheblich über unseren Erlösen der Jahre vor der Corona-Pandemie. Infolge erfolgreicher Optimierungsprozesse ist es uns gelungen Kostenstrukturen stabil bzw. im Rahmen der relativen Planungsparameter zu halten. Das für 2023 geplante Geschäftsjahresergebnis wurde übertroffen. Dies gelang uns trotz des Krieges in der Ukraine und der in Folge auftretenden Probleme (Energieverteuerung, Inflation, international beeinträchtigte Lieferketten etc.). Den kurzfristig auftretenden Herausforderungen konnten wir mit zielorientierten Lösungsansätzen begegnen. Die im Rahmen eines revolvierenden Prozesses durchgeführten organisatorischen Optimierungsmaßnahmen führten in den betrieblichen Abläufen zu guten Ergebnissen. Im Geschäftsjahr 2023 waren keine nennenswerten Störungen der Versandlogistikanlagen zu verzeichnen. Der durch die Inflationssteigerung auftretenden Kaufzurückhaltung konnten wir teilweise durch Werbemaßnahmen und deren kurzfristigen Steuerung und Anpassung entgegentreten. Der Materialaufwand hat sich entsprechend vermindert. Der in Relation zum Warenumsatz stabile Wareneinsatz profitierte von zuverlässigen Beschaffungskosten und einer gleichbleibend niedrigen Retourenquote. Die Personalkosten (inkl. Fremdarbeit und Zeitarbeit) sind im Vergleich zum Vorjahr insbesondere wegen Verminderungen im Bereich Saisonarbeit - aufgrund von Optimierungsprozessen - um insgesamt 7,6 % gesunken. Diese Kostenentwicklung war trotz der vorgesehenen Lohnerhöhungen möglich. Die variablen sonstigen betrieblichen Aufwendungen (ohne Dienstleister, inkl. Werbung) verminderten sich um rund 6,6 %. Der im Vergleich zum Warenumsatz niedrigere Kostenrückgang ist im Wesentlichen der Teuerungsrate und der hier auch enthaltenen fixen Kostenbestandteile geschuldet. Das Betriebsergebnis hat sich, gegenüber dem vergangenen Geschäftsjahr um T€ 1.380 vermindert. Infolge eines Ergebnisabführungsvertrages mit einer Tochtergesellschaft war ein positiver Ergebnisbeitrag in Höhe von T€ 307 (Vj.: T€ 311) zu berücksichtigen. Das Zinsergebnis ist deutlich positiv, beinhaltet jedoch eine Organgesellschaft und Auswirkungen aus der Pensionsrückstellung beziehungsweise dem verrechneten Deckungsvermögen. Ohne diese Erträge ist das Zinsergebnis und seine Schwankungen insgesamt zu vernachlässigen. 3. Lage Die Lage des Unternehmens ist geprägt vom operativen Geschäft. a) Ertragslage Die wesentliche Quelle des Unternehmensergebnisses ist der Versandhandel durch den Internetshop. Der Paketversand erfolgt hauptsächlich nach Deutschland bzw. in das benachbarte deutschsprachige Ausland (stabil rund 99 %). Der Personalaufwand (unter Einbeziehung der Fremdarbeiten, Zeitarbeiter) hat sich im Vergleich zum Vorjahr bzw. unter Berücksichtigung der Umsatzentwicklung und der geplanten Vergütungserhöhungen zufriedenstellend entwickelt. Wir bezeichnen unsere Beschäftigungslage als gut. Unsere wirtschaftliche Lage ist gut, bei gleichzeitig positivem Ausblick für die Gesamtentwicklung. b) Finanzlage Die Finanzlage unseres Unternehmens ist stabil. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Das Eigenkapital (mit 86 % der Bilanzsumme bzw. im Vorjahr 84,%) gewährleistet den unternehmerischen Handlungsspielraum. Der erhöhte Finanzierungsbedarf durch im Voraus zu finanzierende Werbemaßnahmen und Wareneinkäufe zu Beginn der Hauptsaison wurde durch Eigenmittel und gegebenenfalls Kontokorrentkredite der Banken gewährleistet. Für zukünftige Saisonfinanzierungen bestehen vertraglich vereinbarte Kreditspielräume. Zum 31.12.2023 bestanden keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die Finanzierung unserer Absatzgeschäfte können wir mit Eigenmitteln sowie den eingeräumten Kreditlinien unserer Banken finanzieren. Die vereinbarten Kreditrahmen der Kreditinstitute decken - wie auch in den Vorjahren - den jeweils erwarteten, höheren Liquiditätsbedarf zu Beginn der Frühjahrs- und der Herbstsaison ab. Zum Bilanzstichtag betragen die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1,7 % (31.12.2022: 2,4 %) der im Vergleich zum Vorjahr verminderten Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. c) Vermögenslage Die Vermögenslage wird von uns als stabil gewertet. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeit halten wir stabil. In 2019 und 2020 wurden Investitionen in eine Gebäudeerweiterung und eine weitere Logistiklinie umgesetzt. Die Inbetriebnahme der neuen Technik erfolgte in 2021. In 2022 wurden auf einem hinzuerworbenen weiteren Grundstück unter anderem Parkplätze und ein Mitarbeiterbereich fertiggestellt. In 2023 erfolgte die Inbetriebnahme einer Photovoltaikanlage, die den Kostenfaktor Strom entlastet. Gebäudeinvestitionen erfolgen mittelbar durch ein Tochterunternehmen. Ersatzinvestitionen finden regelmäßig im notwendigen Umfang statt. Unsere langfristigen Anlagen bzw. jene unserer Tochterunternehmen sind durch Eigenkapital bzw. längerfristige Darlehen gedeckt bzw. durch Sachwerte besichert. Die kurzfristigen Forderungen und die Bankbestände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten. Das Anlagevermögen macht (bei verminderter Bilanzsumme) rund 8 % des Gesamtvermögens aus. Im Umlaufvermögen fallen insbesondere die kurzfristigen Forderungen (mit 37,9 % der Bilanzsumme) sowie die liquiden Mittel ins Gewicht. d) Kapitalstruktur Die Eigenkapitalquote unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem vorangegangenen Geschäftsjahr erhöht. Wir beurteilen die Eigenkapitalausstattung als stabil positiv. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Der Cashflow aus laufender Tätigkeit (T€ 8.612) ist positiv, durch die daraus folgenden Mittelzuflüsse konnte trotz der Investitionstätigkeit der Finanzmittelfonds am Ende der Periode deutlich positiv gehalten werden. Zur Ermittlung des Cashflows wurde das Periodenergebnis sowie die Abschreibungen und Veränderung der Rückstellungen sowie die Veränderung der Vorräte, Forderungen und kurzfristigen Verbindlichkeiten berücksichtigt. III. Prognosebericht Die positive Tendenz für unser Unternehmen, stützen wir auf die Fortentwicklung unsere Marketingkonzepte. Darüber hinaus arbeiten wir kontinuierlich an der weiteren Optimierung unserer Logistikleistungen und anderer betrieblicher Abläufe. Grundsätzlich sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens positiv. Die Versandhandelsbranche befindet sich insgesamt durch die stetige Verschiebung in den Onlinebereich und den Eintritt neuer Marktteilnehmer im Umbruch. Die Entwicklung von Spezialversendern hatte sich in den letzten Jahren - trotz eines bisweilen schwierigen allgemeinen Marktumfeldes - stabil positiv entwickelt. Als innovatives Unternehmen mit einem hohen Anteil elektronisch generierter Bestelleingänge sehen wir für unsere Entwicklung weiterhin Wachstumspotential. Wir erwarten eine weiterhin zurückhaltende private Konsumnachfrage 2023, werden dieser jedoch mit geeigneten Marketingmaßnahmen und der weiteren Pflege unserer Angebotspalette begegnen. Für die Frühjahrssaison 2024 erwarten wir - bedingt durch die weiter optimierten bzw. fortentwickelten Marketingkonzepte - stabile bis steigende Auftragseingänge. Die personellen und logistischen Voraussetzungen für einen zeitnahen Versand an unsere Kunden haben wir geschaffen. Optimierte Lieferfristen und weiter verbesserte Warenqualität, führen regelmäßig zu guten Kundenbewertungen im Internet. Die Richtigkeit unserer strategischen Entscheidungen und der kontinuierlichen Verbesserung der betrieblichen und organisatorischen Abläufe wird durch diese Resonanz bestätigt. Die positiven Gewinnerwartungen und die daraus resultierenden Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit sowie die Refinanzierungsmöglichkeiten bestärken unsere Gewissheit, auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Die Prognose für das abgelaufene Geschäftsjahr 2023 hatte sich im Ergebnis insgesamt erfüllt und unsere Planung übertroffen. Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir eine Stabilisierung der Erlöse; jedoch auch saisonale Schwankungen bzw. eine weitere Reduktion werden in unseren Planungen angemessen antizipiert. Erhöhungen der variablen Kosten sowie gegebenenfalls Verteuerungen im Material-, Verpackungs- sowie Personalbereich werden in unseren Planungen berücksichtigt. Auch unsere Investitionen und deren Finanzierung werden in die Planung einbezogen. Insgesamt erwarten wir die Fortsetzung der positiven Unternehmensentwicklung. Die Geschäftschancen unseres Unternehmens betrachten wir auch für das kommende Jahr, aufgrund unserer steten Bemühungen um die Optimierung unserer Angebotspalette sowie der weiteren Verbesserung der Versandleistungen, als positiv. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Potenzielle Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, liegen unseres Erachtens nicht vor. Dem verstärkten Eintritt von neuen Marktteilnehmern begegnen wir mit neuen Marketingkonzepten und strategischen Maßnahmen. Widrigen Witterungseinflüssen begegnen wir mit ggf. kurzfristiger Steuerung unserer Marketingmaßnahmen bzw. der bedarfsorientierten Bestellmengenabrufung bei unseren Lieferanten. Kurzfristig auftretenden Problemen durch Änderungen politischer, rechtlicher und wirtschaftlicher Art, durch Umwelteinflüsse oder durch einen erhöhten Krankenstand bei unserem Personal oder unseren Dienstleistern, werden wir im Rahmen unserer unternehmerischen Möglichkeiten mit kurzfristigen Maßnahmen, Alternativen und Entscheidungen begegnen. Die aktuellen Kriegshandlungen in der Ukraine bzw. geltenden Sanktionen betreffen keinen unserer Absatzmärkte unmittelbar. Mittelbar könnten sich insbesondere weitere Einflüsse durch steigende Energiekosten, auch für unsere Beschaffungsseite, ergeben. Hier behalten wir insbesondere die Kostenrisiken und die Material- und Warenverfügbarkeit im Blick. 2. Chancenbericht Der Wettbewerbssituation, insbesondere durch die zunehmende Konkurrenz oder Konzentration von Anbietern in unserem Marktsegment, begegnen wir weiterhin durch unsere Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität. Preisänderungsrisiken im Beschaffungsmarkt werden durch fest vereinbarte Lieferkonditionen minimiert. Wir können auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. 3. Gesamtaussage Der private Konsum wird sich nach derzeitiger Einschätzung, unter Berücksichtigung weiter steigender Preise, real negativ entwickeln. So ist nach Verlautbarung mit Pressemitteilung vom 24.01.2024 des Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. für 2024 das Erreichen der Talsohle zu erwarten. Das in dieser Verlautbarung erwartete Umsatzwachstum von nominal 2,0 % würde aber nach unserer Erwartung gegebenenfalls durch eine entsprechende Inflationsrate kompensiert. In der mittelfristigen Zukunft sehen wir die Chancen für den Erfolg unseres Unternehmens die gegebenenfalls auftretenden Risiken überwiegen. Für das laufende Geschäftsjahr 2024 rechnen wir aufgrund unserer Planung und den fortlaufenden Controllings mit einem positiven Ergebnis. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Unsere Kunden sind vorrangig bonitätsgeprüfte Privatabnehmer; Forderungsausfälle sind jährlich in branchenüblicher Höhe zu berücksichtigen und in der Planung entsprechend angemessen antizipiert. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitoren-Management. Es bestehen Geschäftsbeziehungen zu Inkassounternehmen, welche die weitere Verfolgung von Zahlungsansprüchen wahrnehmen. Verbindlichkeiten werden grundsätzlich innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich erfolgt die Finanzierung überwiegend mittels Eigenkapital, Lieferantenkrediten und durch Kreditlinien verschiedener Banken. Ziel unseres Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wurden geeignete Maßnahmen der Planung und laufender Kontrolle - sowohl kurzfristig als auch mittelfristig - ergriffen. Die Planung und der kontinuierliche Vergleich mit den Ist-Werten ist die Grundlage zur Steuerung der unternehmerischen Maßnahmen. Hierzu wird auch eine Planungssoftware als Controlling-Tool genutzt. Im Rahmen dieser Planung wurde auch der Kapitaldienstfähigkeit besonderes Augenmerk gewidmet und diese entsprechend berücksichtigt.
Bensheim, 17.04.2024 Baldur-Garten GmbH gez. Dipl.-Kfm. Bernd Koch, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben Die Baldur-Garten GmbH hat ihren Sitz in Bensheim und ist eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Darmstadt unter HR B 24458. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrages beachtet. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Das Wahlrecht nach Artikel 93 Abs. 2 EGHGB wird vom berichtenden Unternehmen - auch als Mutterunternehmen - grundsätzlich in Anspruch genommen. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 276, 288 HGB) und bei der Offenlegung (§ 327 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen. I. Gliederungsgrundsätze / Darstellungsstetigkeit Von der Darstellungsstetigkeit wurde gegenüber dem Vorjahr nicht abgewichen. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung änderte sich nicht gegenüber dem Vorjahr. Die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind mit denen des Vorjahres vergleichbar. II. Bilanzierungsmethoden Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden. Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben. III. Bewertungsmethoden Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet: 1. Immaterielle Vermögensgegenstände • Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. • Die Abschreibungen wurden linear entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer vorgenommen. 2. Sachanlagen • Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. • Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. • Bei Gebäuden bzw. Bauten auf fremden Grundstücken wurden lineare Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer vorgenommen. • Die Abschreibungen im Geschäftsjahr wurden beim beweglichen Anlagevermögen nach der linearen Methode vorgenommen. • Es wurde für die Zugänge des Geschäftsjahres kein Gebrauch von der Vereinfachungsregelung - volle oder halbe Jahresabschreibung - bei Zugang bis Mitte des Geschäftsjahres und danach - gemacht. • Vermögensgegenstände von geringstem Wert mit Anschaffungskosten bis 250,00 Euro wurden aus Vereinfachungsgründen im Geschäftsjahr sofort als Aufwand behandelt. 3. Finanzanlagen • Anteile an verbundenen Unternehmen wurden zu den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. 4. Vorräte • Die Vorräte wurden zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. • Das Prinzip der verlustfreien Bewertung wurde berücksichtigt. • In den Vorräten sind aktivierte Eigenleistungen berücksichtigt. 5. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände • Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken oder niedrigere beizulegende Werte wurden durch Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. 6. Rückstellungen • Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. • Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. • Die Steuerrückstellungen beinhalten die bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern. 7. Pensionsrückstellungen • Pensionsverpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischer Methode nach dem Teilwertverfahren auf Basis eines Zinsfußes von 1,82 % (10-Jahresdurchschnittszins zum Stichtag) bilanziert. Ein versicherungsmathematisches Gutachten liegt vor. Im Berichtsjahr und im Vorjahr wurde IDW RH FAB 1.021 berücksichtigt. (Vgl. im einzelnen Abschnitt B. "Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz"). 8. Verbindlichkeiten • Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. IV. Organschaft Damit die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zutreffend eingeschätzt werden kann, sind folgende Angaben zu beachten: • Umsatzsteuerlich besteht ein Organschaftsverhältnis mit der Gesellschaft als Organträger (= Umsatzsteuerschuldner) und der Stubenwald-Immobilien GmbH als Organtochter. • Mit Datum vom 30.11.2013 (Eintragung im HR vom 30.12.2013) wurde mit der Tochtergesellschaft Stubenwald-Immobilien GmbH ein Ergebnisabführungsvertrag geschlossen. Für den Fall von Verlusten besteht eine Verpflichtung der Baldur-Garten GmbH - als Organträgerin - zum Verlustausgleich. B. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sind aus dem Anlagenspiegel ersichtlich, ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres. Bei der Ermittlung der Herstellungskosten von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens wurden keine Fremdkapitalzinsen berücksichtigt. Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer wurden im Erwerbsjahr 4 Jahre festgelegt. Zum Bilanzstichtag waren - nach erfolgter Abschreibung in Vorjahren - nur Erinnerungswerte zu berücksichtigen. Die Zugänge des Anlagevermögens in Höhe von € 448.000,49 (inkl. der Umbuchungen aus geleisteten Anzahlungen in Höhe von € 292.431,24) führten im Geschäftsjahr zu Abschreibungen in Höhe von € 29.614,49. Sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen enthalten, die rechtlich erst im Folgejahr entstanden sind. Es handelt sich um Vorsteuern aus nach dem Bilanzstichtag datierenden Rechnungen (für Lieferungen und Leistungen im Geschäftsjahr) in Höhe von € 10.691,27 (Vj.: € 11.049,26). Aktive latente Steuern Nachdem zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen bestehen, die sich in folgenden Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, wurde gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB ein aktiver Abgrenzungsposten für latente Steuern in Höhe von € 135.504,01 (Vj.: € 118.363,64) gebildet. Der Betrag geht im Wesentlichen auf die steuerlich niedrigere Bewertung der Pensionrückstellung zurück. Eigenkapital, Ausschüttungssperre Der Jahresabschluss wurde infolge der durch Gesellschafterbeschluss vor dem Bilanzstichtag beschlossenen Vorabausschüttung unter Beachtung der teilweisen Ergebnisverwendung aufgestellt. Der in den Posten "Bilanzgewinn" einzubeziehende Gewinnvortrag betrug € 15.336.404,73. Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB einer Ausschüttungssperre unterliegt, gliedert sich wie folgt auf:
Erläuterungen zur Pensionsrückstellung Die Pensionsrückstellungen wurden durch Berechnungen der "ALTE LEIPZIGER Pensionsmanagement GmbH", Oberursel mit Datum vom 05.03.2024 nach folgender Maßgabe berechnet: Die Pensionsrückstellungen wurden auf der Grundlage des BilMoG bzw. BilRUG mit dem Teilwertverfahren ermittelt. Bei der Bewertung wurde der 10-Jahres-Durchschnittszinssatz verwendet. Die ebenfalls mit dem 7-Jahres-Durchschnittszinssatz ermittelte Pensionsrückstellung wurde zur Ermittlung der Ausschüttungssperre herangezogen. Folgende versicherungsmathematischen Parameter wurden bei der Ermittlung der Pensionsrückstellung verwendet:
Der auf Grund der geänderten Bewertung - durch Erstanwendung BilMoG im Geschäftsjahr 2010 / 2011 - zuzuführende Betrag beträgt insgesamt € 114.779,00 und wurde gemäß dem Wahlrecht des Artikel 67 Abs. 1 EGHGB in den folgenden Jahren angesammelt. Wegen einer Wirtschaftsjahrumstellung in der Vergangenheit und demzufolge einer ungekürzten Zuführung in dem gebildeten Rumpfwirtschaftsjahr 01.09. - 31.12,2012, wurde der Betrag bereits zum 31.12.2023 (statt bis zum 31.12.2024) angesammelt. Zum 31.12.2023 erfolgte letzmalig eine Zuführung in Höhe von € 8.198,50. Im Gutachten und im vorliegenden Jahresabschluss wurden die sich aus dem Rechnungslegungshinweis des Instituts der Wirtschaftsprüfer IDW RH FAB 1.021 ergebenden Änderungen berücksichtigt. Demzufolge wurde im Rahmen des Passivprimats der Wert - zur Verrechnung (§ 246 Abs. 2 HGB) - der Aktivseite grundsätzlich neu bewertet. Der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellung (Passivseite) in Höhe von € 1.628.164,00 (Vj.: € 1.565.827,00) führte insoweit nach Verrechnung mit dem Wertansatz Aktivseite zu einem Passivausweis in Höhe von € 169.696,00 (Vj.: € 162.571,50). Die vorgenannten Erhöhungen Aktivseite - einschließlich des Zinsanteils in Höhe von € 24.967,00 (Vj.: € 24.505,00) - sind in der Gewinn- und Verlustrechnung mit den Zinsaufwendungen der Pensionsrückstellung in Höhe von € 27.872,00 (Vj.: € 27.504,00) sowie den Aufwendungen für Vermögensgegenstände zur Verrechnung (nach § 246 Abs. 2 HGB) in Höhe von € 61.261,68 (Vj: € 61.261,68) verrechnet worden; der saldierte Ausweis erfolgte im "Zinsaufwand" der Gewinn- und Verlustrechnung. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von € 620,18 (Vj: € 4.331,80) enthalten. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz auszuweisen und auch keine Haftungsverhältnisse i. S. von § 251 HGB sind, bestanden am Abschlussstichtag in folgender Höhe: Leasingverträge bestehen mit einer Gesamtverpflichtung nach dem Stichtag in Höhe von T€ 137 und Raummietverträge mit einer kalenderjährlichen Verpflichtung von ca. T€ 1.765 sowie Inventarmietverträge von untergeordneter Bedeutung (ca. T€ 31 als Jahresbetrag). Von den Raummietverträgen entfällt ein jährlicher Betrag von ca. T€ 1.140 auf ein verbundenes Unternehmen. Die Leasingverträge beinhalten Aufwendungen für Fuhrpark und wurden zu Finanzierungszwecken abgeschlossen. C. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Im Rohergebnis sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von € 268.346,12 (Vj.: € 739.547,05) enthalten. D. Sonstige Angaben Am Abschlussstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse:
Hinweise für eine konkrete Inanspruchnahme aus o. g. Haftungsverhältnissen sind aus folgenden Gründen nicht ersichtlich: - Die oben genannte Darlehensvaluta wurde zudem durch Grundschulden der Tochtergesellschaft besichert. - Der Buchwert des Immobilienvermögens der Tochtergesellschaft übersteigt die Darlehensvaluta um mehr als 100 %. Aufgrund des ab 2013 mit der Stubenwald-Immobilien GmbH geschlossenen Ergebnisabführungsvertrages besteht grundsätzlich eine Verpflichtung eventuelle Verluste dieses Tochterunternehmens auszugleichen. Die durchschnittliche Zahl der während eines Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer (im Durchschnitt der Quartale gem. § 267 HGB) stellten sich wie folgt dar:
Das Unternehmen ist mit mindestens 1/5 an folgenden Unternehmen beteiligt:
Der Jahresabschluss der Baldur-Garten GmbH zum 31.12.2022 wurde am 18.04.2023 durch die Gesellschafterversammlung festgestellt; den Geschäftsführern wurde für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr 2022 Entlastung erteilt. E. Ergänzende Angaben
Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. Unterzeichnung des Jahresabschlusses zum 31.12.2023
Bensheim, den 17.04.2024 gez. Dipl.-Betriebswirt (BA) Gunnar Matthes, Geschäftsführer gez. Dipl.-Kfm. Bernd Koch, Geschäftsführer
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 03.05.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkIn dem vorstehenden zur Offenlegung bestimmten Jahresabschluss wurden gesetzlich zulässige Aufstellungserleichterungen gemäß §§ 276 und 288 HGB nachgeholt sowie gesetzlich zulässige Offenlegungserleichterungen gemäß § 327 HGB in Anspruch genommen. Der nachfolgende Bestätigungsvermerk unseres Abschlussprüfers wurde für den vollständigen Jahresabschluss samt Lagebericht erteilt. An die Baldur-Garten GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Baldur-Garten GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Baldur-Garten GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mannheim, 17. April 2024 WSB
Treuhand GmbH
gez. Marius Laskowski, Wirtschaftsprüfer gez. Jürgen Wolf, Wirtschaftsprüfer |
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