Flabeg Holding GmbHLiquidiert
90441 Nürnberg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Eduard Alexander Sworski seit 18.12.2012 | Geschäftsführer |
Andreas Markus Katzer seit 15.5.2012 | Geschäftsführer |
Ulrich Dr.-Ing. Brahms seit 15.5.2012 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Flabeg International S.à r.l. | 85.00% |
| 15.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
Flabeg GmbHAufgelöst | 100.00% |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Flabeg Holding GmbHNürnbergJahresabschluss zum 31. März 2011Bilanz
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang( 1 ) a) Allgemeine Angaben Die Flabeg Holding GmbH (Amtsgericht Nürnberg, HR B 24789) ist zum Bilanzstichtag 31. März 2011 eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 1 HGB bis auf § 285 Nr. 29 HGB in Anspruch. Das abweichende Geschäftsjahr der Gesellschaft endet zum Bilanzstichtag 31.03.2011. Zur Verbesserung der Klarheit der Darstellung sind in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung einzelne Posten zusammengefasst und im Anhang gesondert ausgewiesen. Der Jahresabschluss wurde in EUROt aufgestellt. In der Gesellschafterversammlung vom 28. April 2008 wurde ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag zwischen der Flabeg Holding GmbH und der Flabeg GmbH beschlossen. b) Gegenstand des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist die Verwaltung des eigenen Vermögens sowie die Erbringung von Verwaltungs- sowie von kaufmännischen Dienstleistungen, insbesondere an verbundene Unternehmen. Erlaubnispflichtige Geschäfte sind ausgeschlossen. Die Gesellschaft darf sich an anderen Unternehmen gleichen oder ähnlichen Gegenstandes beteiligen, auch als alleinige Komplementärin. Sie darf auch Zweigniederlassungen errichten. ( 2 ) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Umsatzkostenverfahren gem. § 275 Abs. 3 HGB aufgestellt. Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt. Das am 29. Mai 2009 in Kraft getretene Gesetz zur Modernisierung des Bilanzrechts, das sogenannte Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (im nachfolgenden "BilMoG"), ist in Bezug auf Ansatz- und Bewertungsvorschriften erstmals auf den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2010/2011 der Gesellschaft anzuwenden (Art. 66 Abs. 3 Satz 1 EGHGB). Von der Möglichkeit einer vorzeitigen Anwendung (Art. 66 Abs. 3 Satz 6 EGHGB) wurde kein Gebrauch gemacht. Von der Möglichkeit des Artikel 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB, die gemäß § 265 Abs. 2 Satz 1 HGB anzugebenden Vorjahreszahlen bei erstmaliger Anwendung des HGB in der Fassung des BilMoG nicht an die geänderten Bewertungsmethoden anzupassen, wurde Gebrauch gemacht. Durch die BilMoG-Erstanwendung wurde die Gliederung der Bilanz um die Positionen Passive latente Steuern erweitert. Entsprechend der neuen HGB-Regelungen werden in der Gewinn- und Verlustrechnung erstmalig die Erträge und Aufwendungen aus der Veränderung bilanzierter latenter Steuern unter dem Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" als sogenannter davon-Vermerk ausgewiesen. Anläßlich der BilMoG-Umstellung wurden die latenten Steuerverbindlichkeiten nicht mehr auf der Ebene der Organgesellschaften Flabeg GmbH und FLABEG Deutschland GmbH, ausgewiesen, sondern auf Ebene des Organträgers Flabeg Holding GmbH. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmässige Abschreibungen, bewertet. Als Nutzungsdauer werden regelmäßig drei Jahre zu Grunde gelegt. Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten einschliesslich der Anschaffungsnebenkosten, vermindert um planmässige Abschreibungen, bewertet. Die Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen umfassen alle direkt dem Herstellungsprozess zurechenbaren Kosten sowie notwendige Teile der produktionsbezogenen Gemeinkosten. Hierzu zählen die fertigungsbedingten Abschreibungen, anteilige Verwaltungskosten sowie anteilige Kosten des sozialen Bereiches. Fremdkapitalkosten werden nicht als Teil der Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt. Die planmässigen Abschreibungen des Sachanlagevermögens erfolgen über die voraussichtliche Nutzungsdauer. Die Abschreibung erfolgt linear. Anteile an verbundenen Unternehmen werden zu Anschaffungskosten einschliesslich etwaiger Anschaffungsnebenkosten ausgewiesen. Der Ansatz der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie der Guthaben bei Kreditinstituten erfolgt zum Nennwert. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Ausgaben vor dem Abschluss-Stichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert am Bilanzstichtag bilanziert. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Heubeck und unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 5,15 % (Vorjahr 5,24 %) bewertet. Der Zinssatz entspricht dem von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre bei einer Restlaufzeit der Pensionsverpflichtungen von 15 Jahren. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,0 % (VJ. 2,0 %) und Rentensteigerungen von jährlich 1,7 % (VJ. 1,7 %) zugrunde gelegt, sowie eine Fluktuation in Höhe von 4-5 % (VJ. 4-5 %) p.a. unterstellt. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Darüber hinaus werden aktive latente Steuern auf die bestehenden körperschaft- und gewerbesteuerlichen Verlustvorträge sowie auf steuerliche Zinsvorträge im Sinne des § 4h EstG i.V.m. § 8a KStG gebildet, soweit innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Verlustverrechnung zu erwarten ist. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Steuerliche Verlustvorträge bestanden nicht. Steuerliche Zinsvorträge ergaben sich in Höhe von 20.225 EUROt. Eine Verlustverrechnung ist in den nächsten fünf Jahren nicht zu erwarten. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. Der Ergebniseffekt aus dem erstmaligen Ansatz von latenten Steuern zum 1. April 2010 wird gemäß den Umstellungsvorschriften (Art. 67 Abs. 6 Satz 1 EGHGB) in den Gewinnrücklagen erfasst bzw. bei erfolgswirksamen Anpassungen an das BilMoG werden auch die daraus resultierenden Steueraufwendungen und -erträge erfolgswirksam berücksichtigt Der Aufwand und Ertrag aus der Veränderung der bilanzierten latenten Steuern seit dem 1. Januar 2010 wird in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" als sog. davon-Vermerk ausgewiesen. Nach der formalen Betrachtungsweise ist alleinige Steuerschuldnerin die Gesellschaft als Organträgerin, d.h. auch tatsächliche und latente Steuern der Organgesellschaften sind vollständig in dem Jahresabschluss der Organträgerin auszuweisen, da sie alleine die Besteuerungsfolgen treffen. Dementsprechend werden die temporären Differenzen der Organgesellschaften im Abschluss der Gesellschaft erfasst. Die Gesellschaft bilanziert sämtliche latenten Steuern ihrer Organgesellschaften. Für die Berechnung der latenten Steuern wird ein Steuersatz von 30 % für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer zugrunde gelegt. Alle übrigen Bilanzposten werden unter Beachtung der handelsrechtlich vorgeschriebenen Grundsätze vorsichtig bewertet. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ( 3 ) Immaterielle Vermögensgegenstände und Gegenstände des Sachanlagevermögens Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlageposten und ihre Entwicklung im Jahr 2010/11 ist im Anlagegitter dargestellt, das Bestandteil dieses Anhangs ist. ( 4 ) Finanzanlagen
Der Anteilsbesitz ist als Anlage beigefügt. ( 5 ) Forderungen gegen verbundene Unternehmen
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus Dienstleistungs-Umlagen sowie übrige Verrechnungen. ( 6 ) Forderungen gegen Gesellschafter Die Forderungen gegen Gesellschafter betreffen die Surya Management Beteiligungs GmbH & Co. KG, München. ( 7 ) Sonstige Vermögensgegenstände
( 8 ) Guthaben bei Kreditinstituten
Enthalten ist ein Bankguthaben bei der HypoVereinsbank AG, Nürnberg in Höhe von EUROt 16.466. Die Salden sind valutengerecht abgegrenzt. ( 9 ) Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt 25 EUROt. Dieses ist vollständig einbezahlt. (10) Andere Gewinnrücklagen Die Veränderung der anderen Gewinnrücklagen um T€ 910 resultiert aus der BilMoG Erstanwendung. ( 11 ) Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage wurde durch die Gesellschafter in voller Höhe eingezahlt. ( 12 ) Bilanzverlust
Die Gesellschafterin FLABEG International S.A.R.L., Luxemburg/Luxemburg hat zugunsten der Flabeg Holding GmbH eine Rangrücktrittserklärung auf das Gesellschafterdarlehen ausgesprochen. Der Jahresfehlbetrag des abgelaufenen Geschäftsjahres wurde überwiegend durch das Zinsergebnis in Höhe von 12.612 EUROt sowie Steueraufwand in Höhe von 9.617 EUROt geprägt. ( 13 ) Rückstellung für Pensionen
Die Gesellschaft macht von dem Wahlrecht des Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB Gebrauch und verteilt den Aufwand aus der Umstellung (81 EUROt) über einen Zeitraum von maximal 15 Jahren. Im Geschäftsjahr 2010 wurden 5 EUROt als außerordentlicher Aufwand erfasst. Zum Abschlussstichtag beläuft sich die Unterdeckung bei den Pensionsrückstellungen somit auf 76 EUROt. ( 14 ) Steuerrückstellungen
( 15 ) Sonstige Rückstellungen
( 16 ) Verbindlichkeiten
Im Rahmen des Investorenwechsels der Flabeg-Gruppe in Mai 2008 wurde ein Gesellschafterdarlehen in Höhe von 103.205 EUROt gewährt. Das Darlehen hat eine unbefristete Laufzeit und wird mit 10% p.a. verzinst. Am 31. März 2011 valutiert dieses Darlehen incl. des Zinsanteils mit 135.845 EUROt in der Bilanz. Der Gesellschafter FLABEG International S.A.R.L.,Luxemburg, hat für das Darlehen eine Rangrücktrittserklärung abgegeben. ( 17 ) Passive Latente Steuern
Die Gesellschaft besitzt zum 31.03.2011 keine steuerlichen Verlustvorträge. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG( 18 ) Vertriebskosten
Zu den Vertriebskosten in Höhe von 2.258 EUROt zählen neben Sachgemein- und Personalkosten sowie Abschreibungen des Vertriebsbereichs die Werbe- und Verkaufsförderungskosten. ( 19 ) Allgemeine Verwaltungskosten
Die allgemeinen Verwaltungskosten enthalten neben Raumkosten, Rechts- und Beratungskosten, Reisekosten, Abschreibungen auf Sachanlagen, Mietaufwendungen für Gebäudenutzung, Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände sowie Personalaufwendungen. ( 20 ) Forschungs- und Entwicklungskosten
Durch die Neustrukturierung im Vorjahr wurde der Bereich Forschung- und Entwicklung von der Flabeg GmbH ausgegliedert und in die Flabeg Holding GmbH eingegliedert. Mit der Eröffnung des Büros in Köln im April 2010 und den dort gebündelten Kompetenzen strebt die Flabeg Holding GmbH als nächstes die Entwicklung eines effizienten und kostengünstigen Parabolrinnen-Kollektors an. ( 21 ) Sonstige betriebliche Erträge
( 22 ) Sonstige betriebliche Aufwendungen
( 23 ) Aufgrund eines Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages übernommener Gewinn Mit der Flabeg GmbH, Nürnberg, besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Der Gewinn der Gesellschaft für den Zeitraum vom 1. April 2010 bis zum 31. März 2011 in Höhe von 11.198 EUROt wurde übernommen. ( 24 ) Zinsergebnis
( 25 ) Außerordentliches Ergebnis
( 26 ) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Aufwendungen für Vorperioden in Höhe von 6.268 EUROt enthalten. Die Erträge für latente Steuern bestehen mit 966 EUROt ausschließlich aus unterschiedlichen Bilanzansätzen in der Handels- und Steuerbilanz. ( 27 ) Sonstige finanzielle Verpflichtungen
( 28 ) Personalaufwand
( 29 ) Mitarbeiter
( 30 ) Sonstige Angaben Da nur ein Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhält wird gemäß § 286 Abs.4 HGB auf eine Angabe verzichtet. Gemäß Urkunde 660/2008 T des Notars Dr. Till Kleinstück, Hamburg, vom 28. April 2008 hat nach § 6 des Gesellschaftsvertrages die Gesellschaft einen Aufsichtsrat. Die Aufwandsentschädigungen für 2010/2011 betrugen insgesamt 110 EUROt. Auf die Angabe des Honorars des Abschlussprüfers wird gemäß § 285 Nr. 17 HGB verzichtet, da diese Angabe im Konzernabschluss enthalten ist.
Nürnberg, den 27. Juli 2011 Flabeg Holding GmbH Axel Buchholz Heinz Peter Brauer Rainer Gsell Entwickung des Anlagevermögens
Aufsichtsrat
Geschäftsführung
AnteilsbesitzAufstellung des Anteilsbesitzes gem. Paragraph 313 Abs. 2 Nr. 4 HGB
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