Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 78618
Eingetragen
7.11.2001
Branche
Herstellung von Schlaf-, Ess- und WohnzimmermöbelnEinzelhandel mit WohnmöbelnHerstellung von Polstermöbeln
Gegenstand
Herstellung und Handel mit Betten, Wäsche und Schlafzimmerausstattungen sowie Gegenstände der Wohnungseinrichtung und -ausstattung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Pedram Taghizadeh
seit 30.4.2026
Geschäftsführer
Martin Ohla
seit 1.4.2015
Prokura
Thomas Sengl
seit 21.12.2009
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Günther Rid Stiftung für den bayerischen Einzelhandel
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Günther Rid Stiftung für den bayerischen Einzelhandel
Germany
2.000.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Betten Rid GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
EUR EUR TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 535.213,28 63
2. Geleistete Anzahlungen 13.706,55 302
548.919,83 365
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.505.391,27 1.001
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.291.274,32 850
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 49.879,64 82
2.846.545,23 1.933
III. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 1.200.616,74 1.400
4.596.081,80 3.698
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
Waren 2.941.457,00 2.732
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 540.264,22 466
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 9.500,72 35
3. Sonstige Vermögensgegenstände 735.842,26 219
1.285.607,20 719
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 4.405.001,73 6.000
8.632.065,93 9.451
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 66.220,60 69
13.294.368,33 13.218

Passiva

Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
EUR EUR TEUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 2.000.000,00 2.000
II. Kapitalrücklage 1.954.744,70 1.955
III. Gewinnvortrag 4.491.285,54 3.377
IV. Jahresüberschuss 558.443,37 1.171
9.004.473,61 8.503
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 59.273,00 560
2. Sonstige Rückstellungen 2.378.527,00 2.086
2.437.800,00 2.646
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 841.076,08 1.037
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 651.553,53 633
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 8
4. Sonstige Verbindlichkeiten; 359.465,11 371
davon
- aus Steuern: EUR 273.880,40 (i. Vj.: TEUR 302)
- im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 3.861,85 (i. Vj.: TEUR 4)
1.852.094,72 2.049
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 0,00 20
13.294.368,33 13.218

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR TEUR
1. - 3. Rohergebnis 13.872.839,50 14.544
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 5.394.933,57 5.334
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 996.938,85 1.008
6.391.872,42 6.342
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 499.432,03 487
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 6.191.438,18 5.924
7. Abschreibung auf Finanzanlagen 0,00 60
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 73.552,18 44
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 119,92 0
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 304.013,76 603
11. Ergebnis nach Steuern 559.515,37 1.172
12. Sonstige Steuern 1.072,00 1
13. Jahresüberschuss 558.443,37 1.171
14. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 4.491.285,54 3.377
15. Bilanzgewinn 5.049.728,91 4.548

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Vorschriften zur Rechnungslegung und Erläuterungen zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH Gesetzes aufgestellt. Die Betten Rid GmbH ist im Handelsregister des Amtsgerichts München unter der Nummer HRB 78618 eingetragen.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung kommt das Gesamtkostenverfahren nach §§ 265, 275 Abs. 2 HGB zur Anwendung.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibung angesetzt.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen aktiviert. Die Abschreibungen werden entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer unter Anwendung der linearen Methode vorgenommen.

Die geringwertigen Wirtschaftsgüter werden im Jahr der Anschaffung gemäß § 253 Abs. 3 HGB sofort in voller Höhe als Betriebsausgaben abgesetzt, sofern es sich um selbständig nutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter handelt, deren Anschaffungskosten bis zu EUR 250,00 und zwischen EUR 251,00 und EUR 800,00 liegen.

Die Finanzanlagen sind zu Nominalwerten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Die Warenbestände wurden unverändert aus dem im Artikelstamm des Warenwirtschaftssystems hinterlegten Einkaufswert ermittelt. Das Warenwirtschaftssystem legt das Verbrauchs-folgeverfahren First-In-First-Out zugrunde.

Abschläge werden weiterhin entsprechend der bisherigen Lagerdauer und aufgrund modischer Gesichtspunkte vorgenommen. Skonti, Fracht- und Verpackungskosten sowie Inventurdifferenzen und Boni von Lieferanten werden mit Zu- bzw. Abschlägen einbezogen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Erkennbare Ausfallrisiken und zu erwartende Zahlungsabzüge wurden durch angemessene aktivisch abgesetzte Einzel- bzw. Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt.

Die Kassenbestände und Bankguthaben sind zu Nominalwerten angesetzt.

Die Verteilung langfristiger Abgrenzungen auf spätere Rechnungsperioden erfolgt nach der linearen Methode.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten alle erkennbaren Risiken aus ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Langfristige Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vorangegangenen sieben Jahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen ausgewiesen worden.

III. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im folgenden Anlagengitter dargestellt:

Historische Anschaffungs-/Herstellungkosten
Stand 01.01.2023 Zugang Umbuchung Abgang Stand 31.12.2023
I. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software 782.055,51 269.147,65 302.135,48 257.986,21 1.095.352,43
2.Geleistete Anzahlungen 302.135,48 13.706,55 -302.135,48 0,00 13.706,55
1.084.190,99 282.854,20 0,00 257.986,21 1.109.058,98
II. Sachanlagen:
1. Grundstücksgleiche Rechte und Bauten 2.669.610,71 675.094,74 18.972,30 0,00 3.363.677,75
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.711.725,79 643.714,36 8.370,00 1.237.595,71 5.128.214,44
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 82.221,94 0,00 -27.342,30 5.000,00 49.879,64
8.463.558,44 1.318.809,10 0,00 1.242.595,71 8.539.771,83
II. Finanzanlagen:
Wertpapiere des Anlagevermögens 1.459.658,61 20.620,05 0,00 220.000,00 1.260.278,66
11.007.408,04 1.622.283,35 0,00 1.720.581,92 10.909.109,47
Kumulierte Abschreibung
Stand 01.01.2023 Zugang Abgang Stand 31.12.2023
I. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software 718.960,22 99.153,14 257.974,21 560.139,15
2.Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
718.960,22 99.153,14 257.974,21 560.139,15
II. Sachanlagen:
1. Grundstücksgleiche Rechte und Bauten 1.668.791,70 189.494,78 0,00 1.858.286,48
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.861.671,72 210.784,11 1.237.515,71 3.834.940,12
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
6.530.463,42 400.278,89 1.237.515,71 5.693.226,60
II. Finanzanlagen:
Wertpapiere des Anlagevermögens 60.024,69 0,00 362,77 * 59.661,92
7.309.448,33 499.432,03 362,77 * 1.495.489,92 6.313.027,67
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
I. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software 535.213,28 63.095,29
2.Geleistete Anzahlungen 13.706,55 302.135,48
548.919,83 365.230,77
II. Sachanlagen:
1. Grundstücksgleiche Rechte und Bauten 1.505.391,27 1.000.819,01
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.291.274,32 850.054,07
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 49.879,64 82.221,94
2.846.545,23 1.933.095,02
II. Finanzanlagen:
Wertpapiere des Anlagevermögens 1.200.616,74 1.399.633,92
4.596.081,80 3.697.959,71

* Der Betrag in Höhe von € 362,77 im Abgang der kumulierten Abschreibungen betrifft eine Zuschreibung bei den Wertpapieren.

Aktiva:

Anlagevermögen:

Die Sachanlagen Grundstücksgleiche Rechte und Bauten enthalten im Wesentlichen die Umbauten 2018 im Untergeschoss, den Umbau 2019, im 2. Obergeschoss, den Umbau 2022 im Erdgeschoss sowie den Umbau 2023 im 1. Obergeschoss der Theatinerstraße.

Die Betriebs- und Geschäftsausstattung beinhaltet überwiegend Büro- und Geschäftsausstattungen.

Umlaufvermögen:

Die Vorräte umfassen ausschließlich Handelswaren.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Laufzeit von unter einem Jahr.

In dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind hauptsächlich vorausbezahlte Wartungs- und Lizenzgebühren enthalten.

Passiva:

Rückstellungen:

In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für die Rückbauverpflichtungen der angemieteten Verkaufshäuser und Personalaufwendungen sowie Rückstellungen für Kundenboni und die Überbrückungshilfe III enthalten.

Verbindlichkeiten:

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

Verbindlichkeitenspiegel 31.12.2023 31.12.2022
davon mit einer Restlaufzeit davon mit einer Restlaufzeit
gesamt von 1 Jahr von 1 Jahr bis 5 Jahre gesamt von 1 Jahr von 1 Jahr bis 5 Jahre
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 841.076,08 841.076,08 0,00 1.037.261,77 1.037.261,77 0,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistung 651.553,53 651.553,53 0,00 633.310,21 633.310,21 0,00
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 7.816,70 7.816,70 0,00
4. Sonstige Verbindlichkeiten 359.465,11 359.465,11 0,00 370.654,07 370.654,07 0,00
1.852.094,72 1.852.094,72 0,00 2.049.042,75 2.049.042,75 0,00

IV. Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse:

Die Umsatzerlöse betreffen wie im Vorjahr überwiegend den Bereich Textil.

V. Sonstige Angaben

Die Firma Betten Rid GmbH beschäftigte im abgelaufenen Wirtschaftsjahr durchschnittlich folgende Mitarbeiter:

Angestellte 129 (im Vorjahr: 130)
Auszubildende 4 (im Vorjahr: 5)

Geschäftsführung

 

Robert Waloßek, Ottobrunn, Alleingeschäftsführer

Unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB unterbleibt die Angabe der Gesamtbezüge der Organmitglieder.

Ergebnisverwendung

Der Geschäftsführer schlägt vor den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 5.049.728,91 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

München, den 28.03.2024

Robert Waloßek

Lagebericht zum 31. Dezember 2023

Wirtschaftliche Entwicklung und Branchensituation

Deutsche Wirtschaft schrumpft im Jahr 2023

Die Wirtschaftsleistung in Deutschland ist im vergangenen Jahr zurückgegangen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank laut einer ersten Schätzung des Statistischen Bundesamts in Wiesbaden 2023 um 0,3 Prozent zum Vorjahr. Ein Jahr zuvor hatte es nach jüngsten Berechnungen noch 1,9 Prozent Wachstum gegeben. Experten zufolge ist vor allem die lahmende Weltkonjunktur aber auch die Konsumzurückhaltung der Verbraucher infolge hoher Inflationsraten für die schwache deutsche Konjunktur verantwortlich. Auf die Corona-Krise folgte im Februar 2022 der russische Angriff auf die Ukraine, der die Preise für Energie und Nahrungsmittel zeitweise extrem steigen ließ. Der Nahostkonflikt sorgt für neue Unsicherheit, zudem trifft die jüngste Haushaltskrise Deutschland in einem Moment wirtschaftlicher Schwäche.

Der Markt um Haus- und Heimtextilien ist nach den Anstiegen der beiden letzten Jahre wieder rückläufig und verliert 2023 um 4,5%. Die Preissteigerungen einberechnet sind es knapp -10%

Geschäftsentwicklung BETTENRID

Trotz Rezession wurde Umsatzplan übertroffen (+2,7%)

Nach einem pandemiebedingtem Umsatzschub für die Branche Heim- und Haustextil war mit einem leichten Umsatzrückgang zum Vorjahr zu rechnen und wurde entsprechend eingeplant. Trotz rückläufiger Umsätze im Textilbereich konnten die Umsätze im Möbelbereich nochmals gesteigert werden. Das zurückhaltende Weihnachtsgeschäft verhinderte ein noch besseres Ergebnis. Festzustellen ist, dass die strategischen Weichenstellungen sich als richtig erwiesen haben.

Umsatz- und Standortentwicklung

Alle stationären Geschäfte konnten die Planvorgaben übertreffen. Lediglich der online Handel blieb hinter den Erwartungen zurück. Die Auswirkungen der Inflation und dem daraus resultierenden veränderten Verbraucherverhalten waren besonders in den textilen Warengruppen sichtbar, die in den beiden Vorjahren pandemiebedingt außergewöhnlich gute Ergebnisse erzielten. Gestiegene Zinsen und hohe Baukosten wirkten sich massiv auf die Baubranche und damit indirekt auch auf die Matratzen- und Bettenindustrie aus. Dieser Entwicklung konnte sich BETTENRID entziehen.

Der Umbau des Flagshipstores Theatinerstraße wurde mit der Fertigstellung der 1. Etage abgeschlossen. Die gute Entwicklung konnte mit einem Umsatzplus von 11,5% zum Plan fortgesetzt werden. Das Betriebsergebnis konnte um +35,9% zum Plan gesteigert werden.

Die Filiale Neuhauser Straße hat den geplanten Umsatz mit -0,6% nahezu erreicht. Der Betriebsgewinn konnte um 333,3% zum negativen Plan von -49T€ gesteigert werden. Dies, obwohl der Standort durch die Insolvenz der benachbarten alten Akademie und der damit verbundenen stillstehenden Baustelle stark betroffen ist.

Die Umsätze am Standort in Brunnthal entwickelten sich mit -10,61% negativ zum Plan. Die Konsumzurückhaltung war insbesondere bei den Einstiegspreislagen spürbar. Der Betriebsgewinn verringerte sich um -26,8%, dennoch steuerte die Filiale einen guten Gewinnanteil zum Unternehmen bei. Der Standort wird weiterhin als wichtige Ergänzung im Filialportfolio gesehen, da insbesondere das kaufkräftige Umland im Münchner Südosten abgedeckt wird.

Der E-Com Shop war wie die gesamte Branche in Deutschland von einem signifikanten Rückgang der Verkäufe betroffen. Trotz Relaunch des Shops im März 2023 konnte der Umsatzverlust in Höhe von 24,3% zum Plan nicht aufgefangen werden. Das Betriebsergebnis war mit -47T€ erstmals wieder negativ, was sich in einer Planabweichung von -109,73% ausdrückte.

Es zeigt sich, dass der Multi-Channel-Gedanke und die Fokussierung auf mehrere online- und offline-Kanäle für BETTENRID weiterhin essentiell ist.

Die Pandemie-bedingte extrem hohe Nachfrage nach Heimtextilien hat sich 2023 abgeschwächt.

Investitionen

Die Investitionen des Jahres 2023 in das Sachanlagevermögen betrugen 1.622,3 T€. Diese betrafen im Wesentlichen den Umbau und Ladeneinrichtung im 1. Obergeschoss der Filiale Theatinerstraße, den neuen Internetshop sowie die Ersatz- und Neubeschaffung von Geschäftsausstattungen.

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme der BETTENRID GmbH betrug zum Stichtag 31.12.2023 13.294 T€ (Vorjahr: 13.218 T€).

Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt 34,5 %, der des Umlaufvermögens 65,0 %. Die liquiden Mittel einschließlich des Finanzanlagevermögens zum 31.12.2023 betrugen 5.606 T€ im Vergleich zu 7.399 T€ im Vorjahr. Der Anteil der Eigenkapitalquote beträgt 67,7 % (Vorjahr 64,3 %). Auf das Fremdkapital entfallen 32,3 % (Vorjahr 35,5 %)

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit hat sich um 1.420 T€ auf -215 T€ verringert. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beträgt - 1.397 T€ (Vorjahr: -1.194 T€). Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit beträgt 17 T€ (Vorjahr: 44 T€).

Der Cashflow nach DVFA/SG (Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen) beträgt + 1.058 T€ (Vorjahr: + 1.718 T€)

Ertragslage

Das Rohergebnis verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um 672 T€ auf 13.872 T€. Ausschlaggebend hierfür war der Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahr um 5,3 %. Aufgrund der Neuinvestitionen erhöhten sich die Abschreibungen leicht um 12,1 T€. Die Personalaufwendungen stiegen in 2023 um 49,8 T€. Die betrieblichen Aufwendungen stiegen um 266,8 T€.

Das Zinsergebnis erhöhte sich aufgrund von weiteren Fest- und Tagesgeldanlagen um 89,3 T€. Das Ergebnis vor Ertragsteuern verringerte sich um insgesamt 912 T€ gegenüber dem Vorjahr auf 863 T€.

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2023 beschäftigte die BETTENRID GmbH im Durchschnitt 133 Mitarbeiter einschließlich Zeitarbeitskräfte und Auszubildende. Im Vorjahr waren es auf vergleichbarer Basis 135 Mitarbeiter. Die Mitarbeiteranzahl wurde zum Vorjahr konstant gehalten. Die Abgänge wurden durch Neuzugänge weitestgehend kompensiert.

Die Anzahl der Auszubildenden betrug 4.

Im Geschäftsjahr 2023 wurden keine neuen Ausbildungsverträge abgeschlossen.

Für das Jahr 2024 ist geplant, 3 neue Auszubildende bei BETTENRID anzustellen.

Wir möchten uns an dieser Stelle bei unseren Mitarbeitern für ihr großes Engagement im abgelaufenen Geschäftsjahr bedanken. Durch die hohe Motivation und Identifikation unserer Mitarbeiter mit dem Unternehmen wurde angesichts schwieriger Rahmenbedingungen, insbesondere durch die Baumaßnahmen im ersten Obergeschoß der Theatinerstraße, das Planergebnis übertroffen.

Chancen und Risiken

Wettbewerbs- und Branchenrisiken

Insbesondere die Baubranche hat mit einem massiven Rückgang auf Grund der hohen Zinsen für Immobilienkredite und der gestiegenen Baukosten zu kämpfen, die Nachfrage sinkt drastisch. Gleichzeitig befindet sich Deutschland weiterhin am Rand der Rezession, die Insolvenzen im Einzelhandel nehmen zu. Alle Faktoren lassen für 2024 auf ein sehr herausforderndes Jahr schließen, von einem Wachstum ist nicht auszugehen.

IT- Bereich/E-Commerce

Nach sehr erfolgreichen Jahren im E-Commerce, die durch die Pandemie befeuert wurden, erwarten wir für das neue Geschäftsjahr eher eine Querbewegung. Dennoch wird alles darangesetzt, über Plattformen und einer intensiven Analyse möglicher Potentiale wieder zu wachsen. Unterstützend wird das Warenwirtschaftssystem und damit alle dazugehörigen Prozesse in den kommenden 2 Jahren erneuert.

Forderungsausfallrisiko

Grundsätzlich befinden sich die Forderungsausfälle weiterhin auf einem sehr niedrigen Nievau, da die Forderungen des E-Commerce Bereich auf ein Factoring Unternehmen übertragen wurden. Hiervon ausgenommen ist eine Forderung gegenüber der Signa Gruppe aus der nachbarschaftsrechlichen Vereinbarung. Diese wurde einzelwertberichtigt, da über das Vermögen der München, Alte Akademie Immobilien GmbH & Co. KG, mit Beschluss des Amtsgerichts Charlottenburg vom 28. Dezember 2023 das Insolvenzverfahren eröffnet wurde. Die übrigen Forderungsausfälle liegen im Trend zu den Vorjahren und bewegen sich bei 0,1 % zum Bruttoumsatz.

Ausblick - Voraussichtliche Entwicklung

Auch 2024 wird ein sehr herausforderndes Jahr. Der Ukraine-Krieg und mögliche Auswirkungen auf Europa dämpfen den Optimismus. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich noch nicht nachhaltig geändert. Trotzdem halten wir daran fest, mit unserem Fachgeschäft ein Leuchtturm für die Branche zu sein und unseren Kunden ein einmaliges Einkaufserlebnis zu bieten. Als Schlafspezialist wollen wir weiterhin für guten Schlaf bei unseren Kunden sorgen. Dies werden wir neben unserer außergewöhnlichen Produktauswahl auch mit unseren Schlaf- und Gesundheitswochen in Zukunft in den Mittelpunkt stellen.

BETTENRID wird versuchen, sich der jeweiligen Situation kurzfristig anzupassen, um durch Sonderverkäufe oder Kosteneinsparungen ein moderates, leicht positives Geschäftsergebnis zu erwirtschaften.

Für den Geschäftserfolg maßgeblich war und ist der Einsatz aller Mitarbeiter. Sie sind mit Ihrem persönlichen Engagement das Fundament des Traditionsunternehmens BETTENRID.

 

München, den 31. März 2024

Robert Waloßek

Historische Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugang Umbuchung Abgang Stand 31.12.2023
I. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software 782.055,51 269.147,65 302.135,48 257.986,21 1.095.352,43
2.Geleistete Anzahlungen 302.135,48 13.706,55 -302.135,48 0,00 13.706,55
1.084.190,99 282.854,20 0,00 257.986,21 1.109.058,98
II. Sachanlagen:
1. Grundstücksgleiche Rechte und Bauten 2.669.610,71 675.094,74 18.972,30 0,00 3.363.677,75
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.711.725,79 643.714,36 8.370,00 1.237.595,71 5.126.214,44
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 82.221,94 0,00 -27.342,30 5.000,00 49.879,64
8.463.558,44 1.318.809,10 0,00 1.242.595,71 8.539.771,83
III. Finanzanlagen:
Wertpapiere des Anlagevermögens 1.459.658,61 20.620,05 0,00 220.000,00 1.260.278,66
11.007.408,04 1.622.283,35 0,00 1.720.581,92 10.909.109,47
Kumulierte Abschreibung
Stand 01.01.2023 Zugang Abgang Stand 31.12.2023
I. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software 718.960,22 99.153,14 257.974,21 560.139,15
2.Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
718.960,22 99.153,14 257.974,21 560.139,15
II. Sachanlagen:
1. Grundstücksgleiche Rechte und Bauten 1.668.791,70 189.494,78 0,00 1.858.286,48
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.861.671,72 210.784,11 1.237.515,71 3.834.940,12
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
6.530.463,42 400.278,89 1.237.515,71 5.693.226,60
III. Finanzanlagen:
Wertpapiere des Anlagevermögens 60.024,69 0,00 362,77 * 59.661,92
362,77 *
7.309.448,33 499.432,03 1.495.489,92 6.313.027,67
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
I. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software 535.213,28 63.095,29
2.Geleistete Anzahlungen 13.706,55 302.135,48
548.919,83 365.230,77
II. Sachanlagen:
1. Grundstücksgleiche Rechte und Bauten 1.505.391,27 1.000.819,01
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.291.274,32 850.054,07
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 49.879,64 82.221,94
2.846.545,23 1.933.095,02
III. Finanzanlagen:
Wertpapiere des Anlagevermögens 1.200.616,74 1.399.633,92
4.596.081,80 3.697.959,71

* Der Betrag in Höhe von € 362,77 im Abgang der kumulierten Abschreibungen betrifft eine Zuschreibung bei den Wertpapieren.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Betten Rid GmbH, München

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Betten Rid GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Betten Rid GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 8. April 2024

HBS GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Wolfgang Hedel, Wirtschaftsprüfer

Regine Köppel, Wirtschaftsprüfer

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