Synflex Elektro International GmbH
Selbe AdresseHerstellung von elektrischem Installationsmaterial
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Fritz-Hubertus Hasse seit 28.1.2015 | Geschäftsführer |
Stefan Karsch seit 26.6.2008 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 0.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HF Magnet Wire Industries GmbHLügdeKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021Aktiva
Passiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021
Konzernanhang zum 31. Dezember 2021A. Konzernanlagenspiegel
Konzernkapitalflussrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021
Konzern-Eigenkapitalspiegel zum 31.12.2021
Konzernanhang zum 31. Dezember 20211. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 der HF Magnet Wire Industries GmbH, Lügde, eingetragen in der Abteilung B im Handelsregister des Amtsgerichts Lemgo unter der Nummer 5404, ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt worden. Die Gliederung des Konzernabschlusses erfolgt gemäß § 298 Abs. 1 HGB i. V. m. den §§ 266 und 275 HGB. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt worden. 2. Konsolidierungskreis Der Konzernabschluss umfasst die Einzelabschlüsse der HF Magnet Wire Industries GmbH und die unter ihrem beherrschenden Einfluss stehenden in- und ausländischen Tochterunternehmen. Insgesamt sind 20 Unternehmen einbezogen. Eine Übersicht über die in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen ist unter Punkt 10. "Kreis der einbezogenen Unternehmen" enthalten. 3. Konsolidierungsgrundsätze Bei den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen entspricht der Stichtag der Einzelabschlüsse dem Stichtag des Konzernabschlusses. Die Kapitalkonsolidierung wurde gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB a. F. (Buchwertmethode) mit dem 1. Januar 2000 als Erstkonsolidierungszeitpunkt durchgeführt. Sich dabei ergebende Unterschiedsbeträge werden den Vermögensgegenständen und Schulden insoweit zugerechnet, als deren Zeitwert den Buchwert übersteigt. Für Zugänge zum Konsolidierungskreis nach BilMoG wurde gem. § 301 Abs. 1 Satz 2 HGB n. F. die Neubewertungsmethode angewendet. Mit Wirkung zum 3. September 2020 wurden die Anteile an den vollkonsolidierten Tochterunternehmen Synflex S.A.R.L., Frankreich, und Provedi SAS, Frankreich, aufgestockt. Der Vorgang wurde gemäß DRS 23 als Erwerbsvorgang behandelt. Es wurden die erworbenen anteiligen stillen Reserven in einem Grundstück (TEUR 104) und in einem Gebäude (TEUR 249) aufgedeckt. Passive latente Steuern wurden berücksichtigt. Aus der Verrechnung des Kaufpreises (TEUR 1.755) mit dem anteiligen neubewerteten Eigenkapital hat sich passiver Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 915 ergeben, der in einem gesonderten Posten unterhalb des Eigenkapitals ausgewiesen wird. Der passive Unterschiedsbetrag wird über die gewichtete Restnutzungsdauer der erworbenen abnutzbaren Vermögensgegenstände (7 Jahre) erfolgswirksam aufgelöst. Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften wurden gegeneinander aufgerechnet. Auf eine Eliminierung der Zwischenergebnisse wurde gemäß § 304 Abs. 2 HGB verzichtet, da sie für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns nur von untergeordneter Bedeutung sind. Auf die Eliminierung von bei Lieferungen in das Anlagevermögen entstandenen Zwischengewinnen wurde gemäß § 304 Abs. 2 HGB ebenfalls verzichtet. Umsatzerlöse und andere Erträge aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Erträge und Zinserträge zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sind mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet worden. In den Konzernabschluss wurde der Steueraufwand aus den Einzelabschlüssen übernommen. Daneben wurden latente Steuern gemäß §§ 274 bzw. 306 HGB abgegrenzt. 4. Währungsumrechnung Im Konzernabschluss erfolgt die Umrechnung der in ausländischer Währung aufgestellten Bilanzen mit Ausnahme des Eigenkapitals mit dem Stichtagskurs. Die Umrechnung der in ausländischer Währung aufgestellten Gewinn- und Verlustrechnungen erfolgt zu Durchschnittkursen des Geschäftsjahres. Die Posten des Eigenkapitals sind mit historischen Kursen umgerechnet worden. Die dabei auftretenden Kursdifferenzen sind erfolgsneutral in den Posten Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung eingestellt worden. 5. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten der einbezogenen Unternehmen sind gemäß § 308 HGB nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angesetzt worden. Abschlüsse von Tochtergesellschaften mit abweichenden Grundsätzen wurden grundsätzlich entsprechend angepasst, unwesentliche abweichende Wertansätze wurden beibehalten. Von dem Wahlrecht zur Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände gemäß § 248 Abs. 2 HGB wird Gebrauch gemacht. Sie werden zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 und Abs. 2a HGB abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen angesetzt und bewertet. Die Nutzungsdauer beträgt 5 Jahre. Forschung und Entwicklung können verlässlich voreinander getrennt werden. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Bei der Bemessung der Nutzungsdauer wird auf betriebliche Erfahrungen abgestellt, die sich weitgehend mit den Angaben in den steuerlichen AfA-Tabellen decken. Anlagegüter werden hauptsächlich linear abgeschrieben. Aufgrund dauerhafter Wertminderung eines Wohngebäudes beinhalten die Abschreibungen im Vorjahr außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von TEUR 300. Geringwertige Anlagegütergüter mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bis zu EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang gezeigt. Die Emballagenzugänge werden unter den geringwertigen Anlagegütern ausgewiesen und über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um Abschreibungen gemäß § 253 Abs. 3 Satz 4 HGB bewertet. Die Roh, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit den Anschaffungskosten, die unfertigen und fertigen Erzeugnisse mit den Herstellungskosten bewertet worden. Kupfer- und Aluminiumbestände werden im Wesentlichen im LIFO-Verfahren bewertet oder mit dem niedrigeren zum Bilanzstichtag beizulegenden Wert bilanziert. Die Herstellungskosten werden zu Material- und Fertigungseinzelkosten zuzüglich der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten ermittelt. Soweit wegen eingeschränkter Gebrauchsfähigkeit Abwertungen vorzunehmen waren, sind diese durchgeführt worden. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt. Langfristige unverzinsliche Forderungen werden abgezinst. Den Risiken im Forderungsbestand wird durch Einzelwert-berichtigungen, dem allgemeinen Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Forderungen und Vermögensgegenstände in ausländischer Währung wurden gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs zum Stichtag bewertet. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger wurde das Anschaffungskostenprinzip § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB sowie das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) gemäß § 256a HGB nicht angewandt. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden auf Basis des Anwartschaftsbarwertverfahrens (Projected Unit Credit Method) unter Annahme einer Restlaufzeit von 15 Jahren mit einem Zinssatz von 1,88 % (Vorjahr: 2,31 %) berechnet. Gehalts- und Fluktuationstrends wurden nicht angenommen. Die Rentendynamik wurde mit 1,0 % bzw. 2,0 % und 2,06 % (Vorjahr: 1,0 % bzw. 2,0 % und 1,03 %) p. a. berücksichtigt. Zu Grunde gelegt wurden die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Es wurden zum 31. Dezember 2021 gemäß §246 Abs. 2 Satz 2 HGB Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen in Höhe von TEUR 2.593 verrechnet und der aktivische Überhang von TEUR 10 unter dem aktiven Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung bzw. ein passiver Überhang von TEUR 173 unter den Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen ausgewiesen. Passivierungspflichtige Rückstellungen sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt worden. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet, sofern die Restlaufzeit kleiner ist als ein Jahr. Die bilanzielle Abbildung der Bewertungseinheiten erfolgt nach der Einfrierungsmethode. Die Effektivität dieser Sicherungsbeziehungen wird mit Hilfe der Critical Terms Match Method ermittelt. 6. Erläuterungen zur Konzernbilanz Die Entwicklung des Konzernanlagevermögens ist aus dem beigefügten Anlagenspiegel ersichtlich. Der in den immateriellen Vermögensgegenständen ausgewiesene Geschäfts- oder Firmenwert entstammt in Höhe von TEUR 1.214 (Vorjahr: TEUR 1.359) aus der Kapitalkonsolidierung. Die in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen hielten am Bilanzstichtag folgende Beteiligungen:
Die Schwering & Hasse Stiftungsverwaltung GmbH wurde gemäß § 296 Abs. 2 HGB auf Grund der untergeordneten Bedeutung nicht in den Konzernabschluss einbezogen. Die Bewertung der Beteiligung an der KM-Logistik GmbH, Lügde, nach der Equity-Methode wurde gemäß § 311 Abs. 2 HGB ebenfalls auf Grund der untergeordneten Bedeutung der Beteiligungen für den Konzernabschluss unterlassen. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden mit einem Betrag von TEUR 483 (Vorjahr: TEUR 519) Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer ein Jahr ausgewiesen. Die am Bilanzstichtag ausgewiesenen latenten Steuern beruhen auf folgenden Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz der einzelnen Gesellschaften und den steuerlichen Verlustvorträgen sowie der Schuldenkonsolidierung und Zwischengewinneliminierung:
Die aktiven latenten Steuern vor Saldierung haben sich um TEUR 451 verringert. Die passiven latenten Steuern vor Saldierung haben sich um TEUR 130 erhöht. Die Bewertung der temporären Differenzen der inländischen Gesellschaften erfolgt, wie im Vorjahr, mit dem für das Geschäftsjahr geltenden kombinierten Steuersatz für Körperschaft- und Gewerbesteuern von 28 % bis 31 % (Vorjahr: 29 % bzw. 31 %). Dagegen werden die temporären Differenzen der ausländischen Gesellschaften mit den landesspezifischen Steuersätzen zwischen 19 % und 28 % bewertet. Die steuerlichen Verlustvorträge werden je nach Steuerart mit dem jeweiligen Steuersatz des Landes berücksichtigt. Die sich rechnerisch ergebende Steuerbelastung wurde gemäß § 274 HGB im Berichtsjahr als passive latente Steuer ausgewiesen. Der Ausgleichsposten für nicht beherrschende Anteile enthält die Anteile von anderen Gesellschaftern am Eigenkapital und am Ergebnis der konsolidierten Tochterunternehmen. Der Erfüllungsbetrag der Rückstellungen für rückgedeckte Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen in Höhe von TEUR 2.757 wurde mit folgenden Vermögensgegenständen gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung dieser Verpflichtung dienen:
Aus der Verrechnung des Erfüllungsbetrages mit den Vermögensgegenständen ergibt sich ein aktiver Überhang in Höhe von TEUR 10, der auf der Aktivseite als aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögens-verrechnung ausgewiesen wird bzw. ein passiver Überhang von TEUR 173, der unter den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen ausgewiesen wird. In 2021 wurden Erträge aus dem Deckungsvermögen in Höhe von TEUR 62 mit Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 51 saldiert. Zum 31. Dezember 2021 bestehen mittelbare Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 802, die gemäß Art. 28 Abs. 1 Satz 2 EGHGB nicht passiviert wurden. Der nach § 253 Abs. 6 HGB zu ermittelnde Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz von zehn und sieben Jahren beträgt TEUR 354 und unterliegt nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB der Ausschüttungssperre. Des Weiteren besteht eine Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 HGB in Höhe der aktivierten selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände abzüglich passiver latenter Steuern in Höhe von TEUR 576. Der Erfüllungsbetrag der Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen in Höhe von TEUR 566 wurde mit Deckungsvermögen aus einem Fonds zum beizulegenden Zeitwert von TEUR 394 verrechnet. Die Anschaffungskosten betragen TEUR 394. Die Bilanz wurde unter Ergebnisverwendung aufgestellt. Hierbei wurde der Konzernjahresüberschuss nach den anderen Gesellschaftern zustehenden Ergebnis mit dem Konzerngewinnvortrag verrechnet und im Konzernbilanzgewinn ausgewiesen. Die Entwicklung des Konzernbilanzergebnisses ergibt sich aus folgender Darstellung:
Die Restlaufzeiten der einzelnen Verbindlichkeiten ergeben sich aus nachfolgender Übersicht:
Für mittel- und langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen Sicherungsübereignungen von Maschinen und Grundschulden in Höhe von TEUR 25.396. Darüber hinaus bestehen für die übrigen Verbindlichkeiten im üblichen Umfang Sicherheiten aus Eigentumsvorbehalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 25 (Vorjahr: TEUR 25) ein Darlehen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern und die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern aus Teilkonzernen betreffen sonstige Verbindlichkeiten. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind in Höhe von TEUR 1.965 (Vorjahr: TEUR 1.580) Verbindlichkeiten aus Steuern und in Höhe von TEUR 142 (Vorjahr: TEUR 23) Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit enthalten. Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus langfristigen Miet- und Leasingverträgen im Sinne von §314 Abs. 1 Nr. 2a HGB, die in folgenden Jahren fällig sind, in Höhe von insgesamt TEUR 1.980 (jährlich TEUR 1.795). Im Rahmen der operativen Geschäftstätigkeit ist der Konzern insbesondere Metallpreis- und Wechselkursschwankungen ausgesetzt. Diese Risiken werden durch Spot-Geschäfte sowie durch Abschlüsse von Metall- und Devisentermingeschäften eliminiert, darunter auch LME-Geschäfte. Für diese Geschäfte werden teilweise Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB gebildet. 7. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse und Materialaufwendungen im Kupferkathodenhandel, im Verkauf zu Kupferfestpreisen und im Kupferschrottverkauf sind grundsätzlich unsaldiert den Umsatzerlösen und Materialaufwendungen getrennt zuzuordnen. Durch effektive Sicherungsbeziehungen bei Bewertungseinheiten wurden jedoch sich ausgleichende Zahlungsströme aus Grundgeschäften und Sicherungsgeschäften ohne Berührung der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Die Umsatzerlöse wurden mit TEUR 156.726 (Vorjahr: TEUR 104.274) im Inland und mit TEUR 213.710 (Vorjahr: TEUR 133.553) im Ausland erzielt. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge von insgesamt TEUR 77 (Vorjahr: TEUR 100) enthalten. Diese betreffen im Wesentlichen Erträge aus der Herabsetzung von Wert-berichtigungen zu Forderungen sowie der Auflösung von sonstigen Rückstellungen. In den sozialen Abgaben des Personalaufwands sind Aufwendungen für Altersvorsorge in Höhe von TEUR 498 (Vorjahr: TEUR 219) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungskursdifferenzen in Höhe von TEUR 664 (Vorjahr: TEUR 108) enthalten. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus Währungskursdifferenzen in Höhe von TEUR 686 (Vorjahr: TEUR 377). In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 1) und Aufwendungen aus Rückstellungsaufzinsung in Höhe von TEUR 43 (Vorjahr: TEUR 44) enthalten. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen in Höhe von TEUR 3.242 (Vorjahr: TEUR 1.583) Aufwendungen für das laufende Jahr und in Höhe von TEUR 102 (Vorjahr: TEUR 10) Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer für Vorjahre. In Höhe von TEUR 560 sind Aufwendungen (Vorjahr: Erträge in Höhe von TEUR 202) aus der Veränderung bilanzierter latenter Steuern enthalten. 8. Erläuterungen zur Konzernkapitalflussrechnung Der ausgewiesene Finanzmittelfonds in Höhe von ./. TEUR 15.306 umfasst Schecks, Kassenbestände, Guthaben bei Kreditinstituten (TEUR 3.683), denen kurzfristige Bankverbindlichkeiten und Kontokorrentverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (TEUR 18.989) gegenüberstehen. Der Gesamtbetrag der im Geschäftsjahr 2021 gezahlten Zinsen beläuft sich auf TEUR 1.409. Für Ertragsteuern wurden entsprechend TEUR 2.092 gezahlt. 9. Sonstige Angaben Geschäftsführer der HF Magnet Wire Industries GmbH war im Geschäftsjahr 2021 Herr Ernst-Michael Hasse, Bad Pyrmont. Herr Ernst-Michael Hasse war für das Geschäftsjahr 2021 einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Gesellschaft nimmt die Schutzklausel über Angaben zu Gehältern der Geschäftsführung gemäß § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch. Die Honorargebühren an den Konzernabschlussprüfer setzen sich in 2021 wie folgt zusammen:
Die HF Magnet Wire Industries GmbH, Lügde, ist ohne Kapitaleinlage Komplementärin der Schwering & Hasse Elektrodraht GmbH & Co., Kommanditgesellschaft, Lügde, und der Synflex Elektro GmbH & Co.-Service-KG, Blomberg. Weitere Geschäftsführer bei deutschen Tochtergesellschaften waren neben Herrn Ernst-Constantin Hasse und Herrn Fritz-Hubertus Hasse, die Herren Stefan Karsch, Dr. Andreas Levermann sowie Herr Michael Wieland. 10. Kreis der einbezogenen Unternehmen In den Konzernabschluss der HF Magnet Wire Industries GmbH wurden folgende Tochterunterunternehmen einbezogen:
11. Befreiungsvorschriften Folgende Tochterunternehmen sind von der Offenlegung befreit, da die Voraussetzungen des § 264 Abs. 3 Nr. 1 bis 5 HGB bzw. § 264b Nr. 1 bis 4 HGB erfüllt sind bzw. später erfüllt werden:
Darüber hinaus sind folgende Tochterunternehmen von der Aufstellung des Lageberichts befreit, da die Voraussetzung des § 264 Abs. 3 Nr. 1 bis 5 HGB bzw. § 264b Nr. 1 bis 4 HGB erfüllt sind bzw. später erfüllt werden:
12. Nachtragsbericht Die von China verfolgte "Zero-Covid-Strategie" hatte in den ersten Monaten des Jahres 2022 die temporäre Schließung ganzer Großstädte zur Folge. Daraus resultierend sind die Umsätze der chinesischen Gesellschaften in den Monaten April und Mai deutlich zurückgegangen und hinter dem Plan zurückgeblieben. Des Weiteren hat sich die Lieferkettenproblematik durch die Strategie in China wieder verschärft, die unmittelbare Auswirkung auf die Produktion unserer Kunden hat. Da unsere Kunden weniger Produkte abrufen, haben wir in Teilen unsere Produktionsmenge entsprechend angepasst. In Summe ist die Umsatzentwicklung im Konzern dagegen stabil. Der Ende Februar begonnene Krieg in der Ukraine hat keine direkte Auswirkung auf den Konzern. Dennoch sind die wirtschaftlichen Folgen durch die Steigerung insbesondere von Rohstoff-, Logistik- und Energiepreisen signifikant spürbar. So haben sich unsere Kosten in diesen Bereichen deutlich erhöht. Durch die Anpassung unserer Verkaufspreise können die Auswirkungen bisher teilweise kompensiert werden.
Lügde, den 1. Juni 2022 gez. Ernst-Michael Hasse Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 20211. Geschäftsmodell und Steuerungssysteme 1.1 Struktur und Geschäftstätigkeit Im Konzernabschluss der HF Magnet Wire Industries GmbH (im Folgenden "HF MW") sind die Teilkonzerne der Schwering & Hasse Elektrodraht GmbH & Co. KG (im folgenden "SH"), Lügde, und der Synflex Elektro GmbH & Co. Service - KG (im folgenden "SY"), Blomberg, einbezogen. Die Unternehmen sind mittelständische Familienunternehmen, die aufgrund ihrer Geschäftsfelder ihren Markt vorwiegend in der Elektrotechnik, vor allem mit den Schwerpunkten Elektromotoren / Transformatoren und Generatoren haben. 1.2 Steuerungssysteme Zentrale Steuerungsgrößen des wertorientierten Managements sind die Umsatzerlöse (hier nur Hauptumsatzträger (HUT) ohne Kupfer) sowie die Ergebniskennzahlen EBITDA, EBIT in Bezug auf das investierte Kapital. Eine weitere Steuerungsgröße ist der Cashflow. Dieser dient zur Beurteilung der Fähigkeit der Gruppe, ausreichend finanzielle Mittel zur Finanzierung der Investitionen bereitzustellen. 2. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen 2021 2.1 Auswirkungen der Corona Pandemie und Lieferketten Die Corona-Pandemie hat auch 2021 wesentliche Auswirkungen auf die Unternehmensgruppe. Die Unternehmensgruppe hat, wo möglich, allen Mitarbeitenden ein Homeofficeangebot gemacht und dieses auch umgesetzt. Mitarbeitenden vor Ort haben - teils verpflichtend - ein umfangreiches Testangebot offeriert bekommen, des Weiteren wurde in den Unternehmen mehrfach die Möglichkeit einer Impfung angeboten. Rückblickend betrachtet, ist es durch Krankheit und Quarantäne immer wieder zu erhöhten Krankenständen gekommen, welche durch Überstunden kompensiert werden mussten. Kritisch zu würdigen sind die in 2021 beginnenden Lieferengpässe - insbesondere in der Chemieindustrie und der Halbleiterindustrie, welche mit der Havarie des Schiffes "Evergreen" im Suezkanal einen ersten Höhepunkt erreichte. 1
1 Grillo Kupferbericht Nr. 01/2022
2.2 Weltwirtschaft Die dominierenden Themen in 2021 waren die weiterhin akute Infektionslage bedingt durch die "Corona Pandemie", Lieferengpässe entlang der gesamten Wertschöpfungskette, galoppierende Energiepreise und damit auch verbundene stark ansteigende Inflation. 2 2021 sind somit diverse Faktoren zusammengekommen, die einen nachhaltigen Einfluss auf die Geschäftsentwicklung der Folgejahre haben könnten! Laut dem Institut für Weltwirtschaft (IfW) in Kiel 3 ist das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands preisbereinigt 2020 um 4,6 % eingebrochen und 2021 um 2,9 % gestiegen, im Euro-Raum um 5,3 % (VJ - 6,4 %) und weltweit um 5,8 % (VJ - 3,2 %). Aufgrund der diversen Hilfsprogramme und Nachholeffekte aus 2020 und einer nach wie vor extrem hohe Liquidität hat sich die Weltwirtschaft trotz der oben genannten Restriktionen deutlich erholt. 2.3 Wirtschaft in Deutschland Die exportorientierte Wirtschaft in Deutschland wurde 2020 durch die Pandemie stark getroffen. 2021 zeichnet sich ein anderes Bild ab. Sowohl der ifo Geschäftsklimaindex als auch der Einkaufsmanagerindex (BME) unterstützen diese Aussage. Lag der Geschäftsklimaindex 12/2020 noch bei 92,7, kletterte dieser im Juni 2021 auf den Höchstwert von 101,7, um im Dezember 2021 auf 94,7 4 abzuschließen. Ähnliches kann auch am Einkaufsmanagerindex abgelesen werden. Monatswerte größer 50 bedeuten eine Verbesserung im Vergleich zum Vormonat und damit Wachstum. Ende 2020 lag der BME bei einem Wert von knapp 58 und stieg bis Mitte des Jahres 2021 auf einen Wert von 67, um dann mit einem Wert von 57,4 abzuschließen. 5 Zusammenfassend ist festzustellen, dass insbesondere das erste Halbjahr 2021 ein teils sehr starkes Wachstum zu beobachten war, dieses sich aber ab Mitte des Jahres leicht eingetrübt - hier sei auf die anfänglichen Themen verwiesen - hat.
2 Metzler Private Banking Kapitalmarktkommentar
Januar 2022
2.4 Kupfermarkt, Preise und Entwicklung Die Kupferkurse konnten sich im ersten Halbjahr 2021, nach dem pandemiebedingten Einbruch im Vorjahr, weiter erholen. Angetrieben durch starke physische Nachfrage erreichte der Kupferpreis im Mai ein neues Allzeithoch von 10.748 USD. Erst die Meldung über finanzielle Schwierigkeiten des Immobilienentwicklers "Evergrande" sorgte Mitte des Jahres für eine leichte Kurskorrektur und eine Stabilisierung knapp oberhalb des Niveaus von 9.000 USD. Im vierten Quartal sorgten massiv gestiegene Energiepreise und Engpässe bei der chinesischen Stromversorgung für eine Reduktion der Produktionsmengen auf dem asiatischen Markt. Dies, in Verbindung mit einer stabilen Kupfernachfrage, ließ die "Backwardation" kurzzeitig auf ein Rekordniveau von 1.000 USD ansteigen. Der Kupferkurs durchbrach erneut die Marke von 10.000 USD, erreichte aber zum Jahresende wieder ein Niveau von 9.500 USD. 6
Die Megatrends für Kupfer, insbesondere die E-Mobility, regenerative Energieerzeugung und der Netzausbau sind nach wie vor intakt und werden weiterhin eine sehr hohe Dynamik erfahren.
6 Fastmarkets und Research Synflex Kupferhandel
3. Branchenentwicklung für Kupfer-/Aluminiumlackdrähte in Deutschland und Europa Der Verbrauch von Kupfer- und Aluminiumlackdrähten ist in Europa aller Wahrscheinlichkeit in 2021 wieder stark angestiegen - jedenfalls lassen die ersten beiden Quartale der im EWWA veröffentlichen Zahlen diese Interpretation zu. Genauere Daten sind derzeit nicht über den Markt verfügbar. Da die Branche zumindest in den letzten Jahren dem Trend des BME gefolgt ist, kann davon ausgegangen werden, dass die Lackdrahtvolumen wieder deutlich gestiegen sind. Eine Ausnahme dürfte der Automobilsektor sein, der insbesondere aufgrund der Halbleiterengpässe nicht auf die geplanten Stückzahlen gekommen ist. 7 Aufgrund der drei zuvor genannten Megatrends (E-Mobility, Energieerzeugung und Energieinfrastruktur) ist nach wie vor mit einem Anstieg der Volumina in den kommenden Jahren zu rechnen. Insbesondere ab dem Jahr 2022 wird aufgrund der zu erwartenden neuen Modellvarianten im E-Mobility Bereich ein zusätzlicher Wachstumsimpuls angenommen - sofern die Lieferengpässe bewältigt werden können. Laut jüngsten Untersuchungen, muss auch der Anteil an regenerativer Energieerzeugung - insbesondere Windkraft, weiter ausgebaut werden - vor allem auch um die europäischen Klimaziele, die im Rahmen des "European Green Deals 8 " verabschiedet wurden, zu erfüllen. Erste Prognosen gehen von einer Vervierfachung der bereits installierten Windkraftkapazitäten aus. Sollte dieser Trend in die Tat umgesetzt werden, muss auch die Energieinfrastruktur weiter ausgebaut werden. 4. Geschäftsverlauf 2021 Der Geschäftsverlauf 2021 war insgesamt positiv, wobei die zuvor genannten Herausforderungen einzelne Geschäftsfelder stärker belastet haben. 4.1 Gesamtumsatzerlöse Der Gesamtumsatz des Unternehmens ist im Vergleich zum Vorjahr um 55,8 % gestiegen. Die Kupferumsätze sind wegen höherer Kupferkurse und gesteigerter Mengen um 91,4 % gestiegen. Die wertschöpfenden Umsätze (Hohlpreis - Hauptumsatzträger, nach Skonti/Boni) sind um 20,3 % gestiegen (+ EUR 22,5 Mio.).
7 LBBW Automotive Research - Automobilindustrie:
Aktuelle Situation und Ausblick Jan/2022
4.2 Ertragslage Im Geschäftsjahr 2021 lag das Ergebnis der operativen Geschäftstätigkeit (EBITDA) mit EUR 23,4 Mio. deutlich über dem von 2020 mit EUR 14,9 Mio. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) liegt mit EUR 15,2 Mio. rund 117 % über dem von 2020 (EUR 6,9 Mio.). Nach den im Vorjahr ergriffenen Kostensenkungsmaßnahmen konnte der Kostenanstieg unterproportional zum Umsatzwachstum gehalten werden. Die Betriebsaufwendungen sind bei einem Anstieg der wertschöpfenden Umsätze von über 20,7 % (vor Skonti und Boni) nur um knapp 20,0 % gestiegen, die Personalaufwendungen sogar nur um 12 %. 4.3 Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich zum Ende des Geschäftsjahres 2021 im Vergleich zum Vorjahr von EUR 141,1 Mio. auf EUR 189,7 Mio. deutlich erhöht. Das Anlagevermögen stieg aufgrund unserer Investitionsmaßnahmen um EUR 12,6 Mio. Das Anlagevermögen (ohne Finanzanlagen) beträgt damit 37,2 % der Bilanzsumme und ist in Höhe von 88,7 % durch das Eigenkapital gedeckt. Die durch das Umsatzwachstum gestiegenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Vorräte erhöhten sich in Summe um + EUR 42,9 Mio. Die liquiden Mittel der Gesellschaft bauten sich durch den Anstieg des Geschäftsvolumens und der Investitionstätigkeiten im Vergleich zum Vorjahr von EUR 12,1 Mio. um EUR 8,4 Mio. auf EUR 3,7 Mio. ab. Die Eigenmittelquote sank bedingt durch den Anstieg des Geschäftsvolumens von 43,1 % auf 36,8 % an. Die Eigenmittel stiegen absolut um EUR 9,0 Mio. Die Eigenmittel umfassen neben dem Eigenkapital auch den passiven Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung, die Gesellschafterdarlehen sowie die Einlagen stiller Gesellschafter. Die HF MW verfügt damit weiterhin über eine sehr solide Eigenkapitalquote. 4.4 Finanzlage Der Cashflow nach DVFA/SG stieg im Geschäftsjahr bedingt durch gute Geschäftsentwicklung auf EUR 18,4 Mio. und liegt somit deutlich über dem Vorjahr (EUR 12,3 Mio. = + 49 %). Die Verschuldung gegenüber Kreditinstituten (Net Debt) erhöhte sich durch die hohen Investitionen und den Umsatzanstieg gegenüber dem Vorjahr von EUR 46,2 Mio. auf EUR 73,3 Mio. 4.5 Planabweichungen:
Die Prognose im Lagebericht des Vorjahres ergab sich aus der fortlaufenden Weiterentwicklung der dargestellten Planzahlen 2021 bis zum Erstellungszeitpunkt. Die finanziellen Leistungsindikatoren haben sich entgegen der im Lagebericht des Vorjahres dargestellten Prognose, verbessert. 5. Forschung und Entwicklung Der Fokus der Aktivitäten der HF MW hat sich in den letzten Jahren nicht wesentlich geändert. Ein besonderer Fokus liegt derzeit auf der Entwicklung und Industrialisierung von isolierten Drähten für die Automobilindustrie - und hier im speziellen der Elektromobilität. Kupferlackdraht ist ein reifes Produkt mit einem extrem langen Lebenszyklus. Kupfer - wie auch Aluminiumlackdrähte - wird es in der jetzigen Form auch in den nächsten Jahrzehnten geben. Eine Substitution dieser beiden NE-Metalle in Wicklungen von Motoren, Generatoren und in Transformatoren ist wegen der besonderen physikalischen und chemischen Eigenschaften in großflächigem Umfange derzeit nicht zu erwarten. Die Konzerngesellschaften der HF MW orientieren sich deshalb in ihrer Strategie an der Erweiterung der Produktionskompetenz und auf die Wissensmehrung in den wesentlichen Vorprodukten: Kupfer, Kunststoffe und Lacke. Ein weiterer Fokus liegt auf der kontinuierlichen Reduzierung des Energieeinsatzes. Im Bereich der Isolationsstoffe und deren Verwendung sind verschiedene Anwendungen auf Seite der Synflex entwickelt worden, die den Kunden insbesondere im Transformatorenbau einen deutlichen Mehrwert bieten. 6. Umweltschutz und Qualitätsmanagement Grundsätzlich besteht das Risiko, dass sich umweltrechtliche oder regulatorische Bestimmungen verschärfen und so entsprechende Kosten entstehen oder es zu Einschränkungen bei der Produktion und Vermarktung von Produkten kommt. Außerdem können Umweltrisiken, die beispielsweise aus der möglichen Nichteinhaltung von Grenzwerten resultieren, ebenso wie Verstöße gegen Auflagen zu rechtlichen Konsequenzen führen. Um dem zu begegnen, wird auf einen besonders umweltfreundlichen Betrieb der Produktionsanlagen geachtet. Im Konzern befinden sich folgende Zertifizierungen:
Gesondert zu erwähnen ist, dass SHWire 2021 ein öffentlich-rechtliches Genehmigungsverfahren positiv durchlaufen ist. 7. Chancen und Risiken Chancen und Risiken sind ein integraler Bestandteil der wirtschaftlichen Aktivitäten, ohne die ein unternehmerischer Erfolg nicht möglich ist. Im Rahmen der operativen Geschäftstätigkeit sowie der strategischen Steuerung werden Chancen und Risiken gegeneinander abgewogen und es wird darauf geachtet, dass sie insgesamt zu einem ausgewogenen Verhältnis zueinanderstehen. Chancen und Risiken sollen möglichst frühzeitig identifiziert und evaluiert werden. Risiken werden grundsätzlich nur dann eingegangen, wenn diesen die Chance auf einen angemessenen wirtschaftlichen Erfolg gegenübersteht. Die Risiken- und Chancensituation der HF WM ist im Wesentlichen von der Risiko- und Chancensituation der Teilkonzerne SH/SY abhängig. Insoweit gelten die Aussagen zur Gesamtbewertung der Risiko- und Chancensituation durch die Unternehmensleitung auch als Zusammenfassung der Risiko- und Chancensituation der Unternehmen SH/SY. Grundprinzipien und deren Anwendungen sind in den verschiedenen ISO-Regelwerken dokumentiert, die eine Risikoerfassung und Bewertung ermöglichen und die in die bestehenden Organisations- und Führungsstrukturen integriert sind. 7.1 Marktsituation Den Risiken, die sich aus Veränderungen von Markt- und Wettbewerbsverhältnissen ergeben, begegnet das Unternehmen, indem über alle Regionen und Produktgruppen hinweg regelmäßig detaillierte Markt- und Wettbewerbsanalysen erstellt werden. Saisonale Schwankungen werden dabei berücksichtigt, sowie die Einzelbewertung der Umsätze der jeweils 30 größten Kunden. Soweit verfügbar, werden die Jahresabschlüsse der wesentlichen Wettbewerber und Lieferanten analysiert. Insgesamt entsteht so ein relativ genaues Marktbild! 7.2 Potentielle Forderungsausfälle Das monatliche Monitoring von Kundenforderungen hat Priorität. Dies erfolgt nach einem gruppeneinheitlichen Standard. Der weit überwiegende Teil der Forderungen ist über Kreditversicherungen abgesichert. Über intern festgesetzte Limite hinausgehende Forderungssalden müssen von der jeweiligen Geschäftsführung abgezeichnet werden. 7.3 Beschaffung Die Unternehmen unter der HF MW setzen auf eine Mehrlieferantenstrategie. Bisher nicht bekannte Preissteigerungen und Versorgungsengpässe haben das Thema Beschaffung 2021 zu einer der Top-Prioritäten gemacht. HF MW arbeitet seit vielen Jahrzehnten mit den größten Kupfer-Verarbeitern Europas zusammen und hat in der Regel lang laufende Verträge zur Versorgung mit Kupferkathoden und Gießwalzdraht geschlossen. Im Berichtszeitraum ist es in Bezug auf die Belieferung mit ausreichenden Mengen, Qualitäten und Zeitfenstern zu keiner Abweichung gekommen. Die Energiepreise sind im abgelaufenen Geschäftsjahr teils signifikant gestiegen. Die Beschaffung von Energie und Entwicklung der Märkte wird genau analysiert und beobachtet. Darüber hinaus befasst man sich mit der grundsätzlichen Versorgungssicherheit sowie den Potentialen und Grenzen der Flexibilisierung der Energieabnahme, die durch die steigende volatile Einspeisung erneuerbarer Energien hervorgerufen werden. Die Unternehmen setzen wann immer möglich und sinnvoll "Grünstrom" ein und berücksichtigt diesen bei den jährlichen Versorgungsanfragen. Aufgrund der nach wie vor unsicheren Rechtslage und sich ständig ändernder politischer Rahmenbedingungen lassen sich Belastungen durch Veränderungen bei potentiellen Kostentreibern, wie z. B. Emissionshandel, Netzentgelte oder Öko- & CO 2 -Steuer nur schwer verlässlich quantifizieren. Insgesamt gehen wir kurz-mittelfristig von deutlich steigenden Kosten aus, die zu erheblichen Belastungen führen könnten. Das Thema Energie bleibt für das Unternehmen SHWire, als stromintensives Unternehmen, ein hoch einzustufendes Risiko. 7.4 Digitalisierung & Informationstechnologie Voraussetzung für eine lückenlose Prozessüberwachung sowie die vollständige Abbildung aller Prozesse und aller benötigten Ressourcen ist eine integrierte und auf dem neusten Stand befindliche EDV-Landschaft. Die bei der HF MW realisierten Systeme sorgen auf Grund des hohen Integrationslevels für vollständige und konsistente Daten, die die Basis für die gläserne Fabrik bilden. Um diese Systeme zu schützen, wurde das EDV-System mit einer nach den Vorgaben des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) arbeitenden und zertifizierten redundanten Firewall gesichert. Des Weiteren wird regelmäßig ein "Cyber Security Audit" von externen Dritten durchgeführt. 7.5 Finanzmanagement und Finanzierung: Der Metallhandel von Kupfer, welcher fortgesetzten Metallpreis- und Währungskursvolatilitäten unterliegt, stellt ein potentielles Risiko dar. Mit Hilfe von Devisen- und Metallpreis Hedging wird dieses Risiko minimiert. Wir sichern diese Risiken auf Jahresbasis durch Finanzinstrumente wie Spot- und Forward Kontrakte ab. Zur Minimierung des Kontrahenten-Risikos werden ausschließlich erstklassige Partner für diese Sicherungsgeschäfte ausgewählt. Die Versorgung mit Liquidität war während des gesamten Geschäftsjahres sichergestellt. Aufgrund des sehr günstigen Zinsniveaus haben die HF MW - Teilkonzerne sich zu Lasten der laufenden Linien mittel- und längerfristig verschuldet. Der Liquiditätsbedarf aus der möglichen Erhöhung des Working Capitals (steigende Kupferpreise) wird durch kurzfristige Euro-Kredite sichergestellt. Ein Teil der Euro-basierten Finanzierung wird im Rahmen des Zinssicherungsmanagements mit entsprechenden Instrumenten (Swaps, Caps) unterlegt. Größere Investitionen wurden durch langfristige Kredite gegenfinanziert. 8. Prognose - Berichterstattung 8.1 Gesamtwirtschaftliches Umfeld Die in diesem Kapitel getroffenen Aussagen basieren auf der Einschätzung der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der Entwicklung z. B. am globalen Kupfermarkt. Analysen von Wirtschaftsforschungsinstituten, Organisationen und Branchenverbänden sowie interne Marktanalyse sind die Grundlage. Die dargestellten Einschätzungen für den zukünftigen Geschäftsverlauf orientieren sich an den Zielsetzungen der Teilkonzerne sowie an den Chancen und Risiken, die die erwarteten Marktbedingungen und Wettbewerbssituationen im Prognosezeitraum bieten. Dieser beträgt ein Jahr. Die im nachfolgenden getroffenen Aussagen basieren auf dem Kenntnisstand von Ende April 2022. Die gesamtwirtschaftliche Situation hat sich entgegen der Erwartungen aus Januar 2022 deutlich eingetrübt. Insbesondere der Krieg in der Ukraine als auch die Zero-Covid Strategie in China haben massive wirtschaftliche Auswirkungen. Alle für uns wichtigen Indices (e.g. BME, ifo Geschäftsklimaindex, ZVEI) sinken teils signifikant und spiegeln diese Einschätzung wider. Insbesondere kritisch zu sehen sind die dramatischen Preisaufschläge auf der Lieferantenseite, bisher unbekannte Preissteigerungen im Bereich Energie und die galoppierende Inflation. Die zusätzlich immer schärfer werdende Regulierung, die im europäischen Kontext einmalig ist und ein Abwandern von produzierender Industrie weiter vorantreiben wird, tragen nicht zu einem besser werdenden Stimmungsbild bei. Das Risiko einer Stagflation wird hoch eingeschätzt. 8.2 Unternehmensspezifische Prognosen: Die HF MW hat Plan- und Zielwerte für das Jahr 2022 definiert. Die unternehmensspezifischen Prognosen der wichtigsten finanziellen Leistungsindikatoren werden aus heutiger Sicht mit hoher Wahrscheinlichkeit unterschritten werden, einzelne Geschäftsbereiche laufen aber immer noch deutlich über Plan und Vorjahr. Eine genaue Einschätzung, wie die wichtigsten finanziellen Leistungsindikatoren (Absatzvolumen, EBITDA und EBIT) sich gegenüber dem Geschäftsjahr 2021 entwickeln, kann insbesondere vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine und der Zero-Covid Strategie Chinas nicht getätigt werden. Sofern sich die weltweite Covid-Lage nicht deutlich verändert, der Krieg in der Ukraine sich nicht weiter verschärft und die Energiepreise nicht weiter dramatisch steigen, werden sich die wichtigsten finanziellen Leistungsindikatoren gegenüber dem Geschäftsjahr 2021 aus heutiger Sicht in ähnlicher Größenordnung bewegen. Zusätzliche Impulse erwarten wir durch die Neugewinnung weiterer Kunden und der konsequenten Weiterentwicklung der Gruppe. Positiv zu erwähnen ist, dass das umfangreiche Produktprogramm der Gruppe diverse Kundengruppen anspricht und so schlechter laufende Branchen durch besser laufende ausgeglichen werden können. 8.3 Entwicklung der Absatzmärkte Vorbehaltlich der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie gehen wir von einer im besten Fall neutralen Entwicklung der relevanten Absatzmärkte aus. 8.4 Finanzlage Ausreichende Kreditlinien stehen - wie in der Vergangenheit - zur Abdeckung eines möglicherweise stärker wachsenden Geschäftes zur Verfügung. Diverse Maßnahmen zu Senkung des "Working Capitals" unterstützen die Generierung von Cash. Aus heutiger Sicht gibt es keine Liquiditätsengpässe.
Lügde, Juni 2022 gez. Ernst-Michael Hasse Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die HF Magnet Wire Industries GmbH, Lügde, Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der HF Magnet Wire Industries GmbH und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzern-Eigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der HF Magnet Wire Industries GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bielefeld, den 17. Juni 2022 Dr.
Stückmann und Partner mbB
gez. Martell, Wirtschaftsprüfer gez. Wörmann, Wirtschaftsprüferin |
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