L + N - PLAST - Vertriebs GmbHLiquidiert

82386 Huglfing, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 97110
Eingetragen
27.11.1991
Branche
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenGroßhandel mit Metall- und Kunststoffwaren für Bauzwecke a. n. g.
Gegenstand
Handel mit Waren aller Art. insbesondere Handel mit Kunststoffspritzgießteilen, Kunststoffspritzgußwerkzeugen, Weiterbearbeitunasoeräten für Kunststoffartikel und dergleichen.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

L + N - PLAST - Vertriebs GmbH

Huglfing

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Bilanz

Aktiva

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Anlagevermögen 108.124,00 142.527,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 8,50 423,50
II. Sachanlagen 108.115,50 142.103,50
B. Umlaufvermögen 1.275.612,15 1.289.527,06
I. Vorräte 285.975,66 574.132,90
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 699.234,72 579.370,07
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 894,76 894,76
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 290.401,77 136.024,09
C. Rechnungsabgrenzungsposten 5.223,67 16.235,26
Bilanzsumme, Summe Aktiva 1.388.959,82 1.448.289,32

Passiva

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Eigenkapital 833.357,99 963.025,83
I. gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
1. nicht eingeforderte ausstehende Einlagen -12.782,30 -12.782,30
2. eingefordertes Kapital 12.782,29 12.782,29
II. Gewinnvortrag 950.243,54 1.120.878,01
III. Jahresfehlbetrag 129.667,84 170.634,47
B. Rückstellungen 347.610,00 432.994,00
C. Verbindlichkeiten 207.991,83 52.269,49
davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr 207.991,83 52.269,49
Bilanzsumme, Summe Passiva 1.388.959,82 1.448.289,32

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleine Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 I HGB auf.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für kleine Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB).

Der Jahresabschluss wurde erstmals nach den Vorschriften des Bi-lanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) aufgestellt. Die bisherige Form der Darstellung und die bisher angewandten Bewertungsmethoden wurden insoweit angepasst. Eine Durchbrechung der Stetigkeit liegt insoweit nicht vor (Art. 67 VIII 1 HGB). Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend Art. 67 VIII 2 EGHGB nicht angepasst.

Zum 01.01.2010 wurde aufgrund des Übergangs auf die Rechnungslegungsvorschriften nach BilMoG ein außerordentliches Ergebnis in Höhe von 2.986,00 EUR bilanziert.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 I 1, III HGB). Bei den immateriellen Vermögensgegenständen erfolgt die Ab-schreibung linear.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 150 wurden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 IIa EStG im Erwerbsjahr voll, solche mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von € 150 bis € 1.000 mit 20%, abgeschrieben.

Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten (§ 253 I 1 HGB).

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu den Anschaffungskosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war (§ 253 IV HGB).

Für die Ermittlung der Anschaffungskosten wird das Verbrauchsfolgeverfahren nach der Fifo-Methode angewendet (§ 256,1 HGB). Die Fifo-Methode bildet den Verbrauch nach unserer eingesetzten Lagertechnik den tatsächlichen Verhältnissen entsprechend ab.

Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen die produktionsbezogenen Vollkosten (§ 255 II HGB).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die ursprünglich auf fremde Währung lauteten, wurden zum Devisenkassakurs am Abschlussstichtag gem. § 256a II HGB bewertet (§ 284 II Nr. 2 HGB).

Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen gemäß versicherungsmathematischem Gutachten der BVE Beratungsgesellschaft für Versorgungseinrichtungen mbH zum 31.12.2010 sind nach den anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode) errechnet (§ 285 Nr. 24 HGB). Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2005" von Dr. Klaus Heubeck verwendet. In 2010 wird ein von der Deutschen Bundesbank vorgegebener durchschnittlicher Marktzinssatz von 5,15% bei der Bewertung zugrunde gelegt. Gehalts- und Rentenanpassungen wurden mit 0% berücksichtigt. Durch die Umstellung der Bewertung der Pensionsrückstellungen nach BilMoG ergibt sich ein zusätzlicher einmaliger Rückstellungsbetrag in Höhe von € 12.278, der als außerordentlicher Aufwand ausgewiesen ist. Von der Übergangsregelung gem. Art. 67 I 1 EGHGB wurde nicht Gebrauch gemacht. Die Unterdeckung der Pensionsrückstellung zum 31.12.2010 beträgt € 305.710 (Art. 67 II EGHGB).

Die Zuführungsbeträge für die Pensionsrückstellung setzen sich im Berichtsjahr wie folgt zusammen:
Anpassung 1.1.2010: € 12.278 Zinsanteil, 0,- Euro Altersvorsorgeanteil
Anpassung 31.12.2010: € 15.732 Zinsanteil; Altersvorsorgeanteil € - 30.996.

Gemäß § 3 des Unternehmenskaufvertrags vom 23.12.2009 wurde die Summe aller Rentenzahlungen auf einen Gesamtbetrag in Höhe von 500.000 Euro begrenzt (Höchstbetrag der Ruhegeldansprüche). Dies gilt für die Altersrenten und evtl. fällig werdende Witwenrenten. Bei der Rückstellungsbewertung wurde die Deckelung dadurch berücksichtigt, dass eine Zeitrente mit einer Laufzeit von 13,6 Jahren bewertet wurde. Die Laufzeit ergibt sich aus dem Gesamtbetrag und der Höhe der gezahlten Altersrenten. Bei Tod eines Versorgungsberechtigten vor Ende der Laufzeit ist die Laufzeit unter Berücksichtigung einer Witwenrentenzahlung neu zu bestimmen.

Rückstellung vor Begrenzung:   404.594 Euro zum 01.01.2010
Rückstellung nach Begrenzung:   308.696 Euro zum 01.01.2010
Erträge Aufl. von Rückstellungen:  95.898 Euro


Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 II 1 HGB).

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

III. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist nachfolgend dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 268 II HGB).

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben i. H. v. € 392.677,08 eine Restlaufzeit von über 1 Jahr (Vorjahr: T€ 431).

Forderungen gegen Gesellschafter (§ 42 III GmbHG) bestehen am Abschlussstichtag nicht.

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten (§ 268 V 1 HGB, § 285 Nr.1 und Nr. 2 HGB) ergeben sich wie folgt:

Art der Verbindlichkeit zum
Gesamtbetrag
davon mit einer Restlaufzeit
 
30.06.2011
30.06.2011
kleiner 1 J.
1 bis 5 J.
größer 5 J.
 
TEuro
TEuro
TEuro
TEuro
aus Lieferungen und Leistungen
184
184
0
0
gegenüber verbundenen Unternehmen
0
0
0
0
gegenüber beteiligten Unternehmen
0
0
0
0
gegen verbundene Unternehmen
0
0
0
0
gegenüber Gesellschaftern
0
0
0
0
sonstige Verbindlichkeiten
23
23
0
0
Summe
207
207
0
0


Zum 31.12.2010 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB):
  

 
Höhe der Verpflichtung
Jahresbetrag
 


Mietverträge Immobilien
206.820,80
206.82,080
Mietverträge Mobilien
34.918,00
34.918,00
Leasingverträge
17.691,80
10.615,00


IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 II HGB) aufgestellt.

Die außerordentlichen Aufwendungen (§ 277 IV 2 HGB) betreffen die Zuführungsbeträge zur Pensionsrückstellung, die aufgrund der Umbewertung nach den neuen Rechnungslegungsvorschriften nach BilMoG erforderlich sind.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belasten in voller Höhe das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (§ 285 Nr. 6 HGB).

V. Sonstige Pflichtangaben

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens - unverändert - geführt durch

Herrn Claus-Jürgen Stengel, technischer und kaufmännischer Geschäftsführer

Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.

Die Schutzklausel gem. § 286 IV HGB wurde in Anspruch genommen.

Von den Erleichterungen des § 288 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Huglfing, den____________

-------------------------------------------------
Claus-Jürgen Stengel
Geschäftsführer

Anlagespiegel

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2010
Zugänge
Abgänge
kumulierte Abschreibungen 31.12.2010
Buchwert 31.12.2010
Abschreibungen Geschäftsjahr
 
Euro
Euro
Euro
Euro
Euro
Euro
Anlagevermögen
 
 
 
 
 
 
Immaterielle Vermögensgegenstände
 
 
 
 
 
 
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
46.323,25
0,00
0,00
46.314,75
8,50
415,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände
46.323,25
0,00
0,00
46.314,75
8,50
415,00
Sachanlagen
 
 
 
 
 
 
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
7.508,29
0,00
0,00
2.672,29
4.836,00
807,00
technische Anlagen und Maschinen
451.697,12
2.450,00
0,00
400.386,12
53.761,00
22.746,50
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
166.677,31
7.287,20
0,00
124.446,01
49.518,50
20.171,70
Summe Sachanlagen
625.882,72
9.737,20
0,00
527.504,42
108.115,50
43.725,20
Summe Anlagevermögen
672.205,97
9.737,20
0,00
573.819,17
108.124,00
44.140,20

sonstige Berichtsbestandteile


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 21.03.2012 festgestellt.

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