TE Connectivity Smart Grid GmbH

Hauert 13, 44227 Dortmund, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Dortmund HRB 8534
Vorher
H L Planartechnik GmbHMEAS Deutschland GmbHTE Connectivity Sensors Germany GmbH
Eingetragen
22.11.1988
Branche
Herstellung von elektrischem InstallationsmaterialHerstellung von Geräten der UnterhaltungselektronikHerstellung von Transformatoren und Stromrichtern
Gegenstand
die Entwicklung, die Produktion und der Vertrieb von Sensoren, Sensorenelementen sowie anderen Produkten der Planartechnik

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Christian Höß
seit 8.1.2025
Geschäftsführer
Philipp Erlacher
seit 27.6.2024
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Marina Reichenbach
seit 3.2.2020
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
MEAS Europe S.A.S
France
485.114 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

TE Connectivity Smart Grid GmbH

Dortmund

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023

LAGEBERICHT

GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS/ DER GESELLSCHAFT

Geschäftsmodell

Die TE Connectivity Smart Grid GmbH ist in den TE Connectivity Konzern eingebunden. TE Connectivity Ltd., die Muttergesellschaft der TE Connectivity Smart Grid GmbH, ist ein eigenständiges, börsennotiertes Unternehmen mit Sitz in Schaffhausen, Schweiz. TE Connectivity Ltd. ist ein globales Technologieunternehmen, das komplexe elektronische Produkte entwickelt und produziert. Rund 85.000 Mitarbeiter, darunter 8.000 Ingenieure, arbeiten mit Kunden aus fast 140 Ländern in diversen Industriebranchen zusammen, wie zum Beispiel Konsumgüterelektronik, Energietechnik, Gesundheitswesen, Automobiltechnik, Luft-/Raumfahrttechnik und Kommunikationsnetze. Der Konzernumsatz nach US-GAAP für das Geschäftsjahr 2023 belief sich auf 16,0 Milliarden US-Dollar, wovon 9,6 Milliarden Dollar auf das Segment Transportation Solutions, 4,5 Milliarden Dollar auf das Segment Industrial Solutions und 1,9 Milliarden Dollar auf das Segment Communications Solutions entfielen.

Die TE Connectivity Smart Grid GmbH hat ihren Sitz in Dortmund und ist im Geschäftssegment Transportation Solutions tätig. Der Unternehmensgegenstand der Gesellschaft ist die Entwicklung, Produktion und der Vertrieb von elektronischen und mikromechanischen Sensoren und Geräten. Der Schwerpunkt der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten liegt in den Bereichen Neigungs-, Temperatursensoren und magnetoresistive Sensoren für Serienproduktion als auch kundenspezifische Anwendungen.

Seit Dezember 2020 werden die Fertigerzeugnisse ausschließlich an verbundene Unternehmen verkauft. Im Geschäftsjahr 2021 wurde beschlossen, die Fertigungsaktivitäten mehrheitlich an anderen Standorten innerhalb des Konzerns von TE Connectivity zu bündeln und die Gesellschaft vorrangig als Entwicklungsstandort weiterzuführen.

WIRTSCHAFTSBERICHT

Wirtschaftliches Umfeld

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das globale Wachstum hat sich 2023 gegenüber 2022 noch einmal leicht abgeschwächt. Dies wird vom IWF auf die nachlassende Erholung nach der Pandemie, geopolitische Konflikte und straffere geldpolitische Maßnahmen zurückgeführt. In China hat sich das Wachstum durch die Immobilienkrise, Unsicherheit auf dem Arbeitsmarkt und den Rückgang bei Unternehmensinvestitionen reduziert. In Europa stagnierte die Konjunktur durch die hohe Inflation, die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine und die restriktive Geldpolitik. In den USA wurde das Wachstum durch privaten Konsum und Unternehmensinvestitionen gestützt.

Für die deutsche Wirtschaft rechnet das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz mit einem Rückgang des BIP um 0,3 % für 2023. Kaufkraftverluste infolge des Energie- und Nahrungsmittelpreisanstiegs, die schwache weltwirtschaftliche Entwicklung, geopolitische Krisen und geldpolitische Maßnahmen haben die gesamtwirtschaftliche Lage beeinflusst. Die Inflation blieb mit 5,9 % nach 6,9 % im Vorjahr auf einem hohen Niveau und dämpfte erneut den Konsum im Einzelhandel. Zur Abmilderung haben Lohnsteigerungen und staatliche Entlastungsmaßnahmen beigetragen. Der Arbeitsmarkt zeigte sich mit einem Höchststand an Erwerbstätigen weiterhin robust.

Nach Angaben des Verbands für Sensorik und Messtechnik (AMA) erreichte der Sensorik- und Messtechnikmarkt im Jahr 2023 ein Umsatzplus von 6 % im Vergleich zum Vorjahr. Für das Investitionsvolumen der Branche wurde ein Wachstum von 1 % im abgelaufenen Jahr angegeben. Dabei liegt der Schwerpunkt der Unternehmen auf Forschung und Entwicklung, um wettbewerbsfähig zu bleiben und innovative Produkte anzubieten. Der Rückgang der Exportquote um 17 % gegenüber dem Vorjahr ist auf nachlassende Exporte in das außereuropäische Ausland zurückzuführen. Während sich die Verfügbarkeit von Zulieferprodukten stark verbessert hat, stellten geopolitische Konflikte, wie der Krieg in der Ukraine, steigende Einkaufspreise und Energiekosten weiterhin Risikofaktoren für die Unternehmen der Branche dar.

Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Für die Unternehmenssteuerung werden vor allem die finanziellen Leistungsindikatoren Umsatzerlöse und Jahresergebnis benutzt. Daneben gibt es keine nichtfinanziellen Leistungsindikatoren die durchgängig zur Steuerung verwendet werden.

Geschäftsverlauf

Die Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 wird von der Geschäftsführung insgesamt positiv beurteilt. Die Neuausrichtung des Geschäftsmodells sorgte für eine Verbesserung der Ergebnissituation. Infolge der Reorganisation sind die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sowie der Material- und Personalaufwand erheblich gesunken. Die Erträge aus Beteiligungen an verbundenen Unternehmen haben wesentlich zur Ergebnisverbesserung beigetragen.

Ertragslage

Der Jahresumsatz belief sich auf 16,24 Mio. EUR und sank durch die Einführung des neuen Geschäftsmodells gegenüber dem Vorjahr um 33,23 %. Die Prognose für die Umsatzerlöse wurde nicht erreicht. Die Umsatzerlöse mit verbundenen Unternehmen resultieren hauptsächlich aus der Erbringung von Serviceleistungen für die TE Connectivity Solutions GmbH (TESOG), Schaffhausen, Schweiz,

Im Berichtsjahr wurde ein Jahresüberschuss von 17,51 Mio. EUR (Vorjahr Jahresfehlbetrag 7,58 Mio. EUR) erzielt, was wesentlich durch die Erträge aus Beteiligungen bedingt ist. Die Erwartung für das Jahresergebnis ist eingetroffen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 7,43 Mio. EUR betreffen im Wesentlichen Erträge aus der Verrechnung von Restrukturierungsaufwendungen an ein verbundenes Unternehmen.

Die Materialaufwendungen betrugen 2,53 Mio. EUR und sind aufgrund des veränderten Geschäftsmodells nicht mehr mit dem Vorjahr (12,62 Mio. EUR) vergleichbar.

Infolge der Restrukturierungsmaßnahmen haben sich die Personalaufwendungen im Vergleich zum Vorjahr um 5,13 Mio. EUR auf 5,40 Mio. EUR reduziert. Der Aufwand für Löhne und Gehälter ist entsprechend um 4,24 Mio. EUR gesunken. Die Aufwendungen für soziale Abgaben haben sich gegenüber dem Vorjahr halbiert.

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sind aufgrund der Verringerung der Fertigungskapazitäten mit 1,17 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr (1,58 Mio. EUR) gesunken.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen infolge der Restrukturierungsmaßnahmen mit 5,91 Mio. EUR unter dem Niveau des Vorjahres (6,69 Mio. EUR). Der Rückgang ist im Wesentlichen auf geringere Aufwendungen für sonstige Dienstleistungen, Reparaturen, Mieten und Leasing zurückzuführen.

Im Geschäftsjahr wurden Erträge aus Beteiligungen von verbundenen Unternehmen in Höhe von 9,16 Mio. EUR erzielt, die aus einer Gewinnausschüttung resultieren.

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge betreffen verbundene Unternehmen und sind gegenüber dem Vorjahr um 0,45 Mio. EUR gestiegen. Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen in Höhe von 0,32 Mio. EUR sind im Vergleich zum Vorjahr (0,34 Mio. EUR) leicht gesunken und betreffen ebenfalls verbundene Unternehmen.

Insgesamt beurteilt die Geschäftsleitung die Entwicklung des Unternehmens positiv, da die Ertragslage durch die Restrukturierungsmaßnahmen in den vergangenen Geschäftsjahren und die Neuausrichtung des Geschäftsmodells stabilisiert wurde.

Vermögens- und Finanzlage

Das Eigenkapital hat sich auf 143,67 Mio. EUR erhöht und entspricht einer Eigenkapitalquote von 83,96 % (Vorjahr 6,20 %). Die Veränderung der Eigenkapitalquote ergibt sich im Wesentlichen aus dem Anstieg der Kapitalrücklagen aufgrund der Verschmelzung mit einer Schwestergesellschaft und der sonstigen Rückstellungen auf der Passivseite. Auf der Aktivseite hat der korrespondierende Anstieg der Beteiligungen an verbundenen Unternehmen und der Forderungen gegen verbundene Unternehmen die Erhöhung der Bilanzsumme verursacht.

Im Anlagevermögen sind die technischen Anlagen und Maschinen durch die Verringerung der Produktionskapazitäten von 5,85 Mio. EUR im Vorjahr auf 1,25 Mio. EUR gesunken. Das Vorratsvermögen hat sich entsprechend um 1,81 Mio. EUR auf 0,35 Mio. EUR reduziert. Der Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um 35,63 Mio. EUR ist im Wesentlichen auf die Erhöhung des Konzern-Cashpools infolge der Verschmelzung mit einer Schwestergesellschaft zurückzuführen.

Die Rückstellungen sind im Wesentlichen durch Verpflichtungen im Zusammenhang mit dem Erwerb von Beteiligungen an verbundenen Unternehmen um 22,49 Mio. EUR auf 26,12 Mio. EUR im Berichtsjahr gestiegen. Die Verbindlichkeiten belaufen sich auf 1,33 Mio. EUR und sind gegenüber dem Vorjahr um 11,50 Mio. EUR niedriger. Der Rückgang ergibt sich aus der Rückführung der Verbindlichkeit aus dem Konzerncashpool.

Der vereinfachte Cashflow ist im Wesentlichen durch die Erträge aus Beteiligungen und aus der Verrechnung von Restrukturierungsaufwendungen um 24,68 Mio. EUR auf 18,68 Mio. EUR gestiegen. Der vereinfachte Cashflow wurde nach der indirekten Methode aus dem Jahresergebnis vor Ergebnisabführung (17,51 Mio. EUR) und Addition der Abschreibungen (1,17 Mio. EUR) als zahlungsunwirksame Aufwendungen ermittelt. Der Finanzmittelfonds enthält Forderungen aus dem Konzerncashpool gegen Gesellschafter und hat sich auf 30,22 Mio. EUR (Vorjahr Verbindlichkeit 10,01 Mio. EUR) erhöht.

Die Gesellschaft verfügt nicht über eigene Kreditlinien und deckt ihren Liquiditätsbedarf aus den Mittelzuflüssen der laufenden Geschäftstätigkeit, die im Cashpool mit der Tyco Electronics Germany Holdings GmbH gebündelt werden. Die Tyco Electronics Germany Holdings GmbH refinanziert sich über den Cashpool mit der Tyco Electronics Group SA, Luxemburg. Die TE Connectivity Smart Grid GmbH war im Geschäftsjahr jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

Forschung und Entwicklung

Der Schwerpunkt der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten liegt in den Bereichen Neigungs -, Temperatursensoren und magnetoresistive Sensoren für Serienproduktion als auch kundenspezifische Anwendungen. Die Entwicklung von neuen Produkten und Applikationen wird vor allem in der Medizinsensorik angestrebt. Die Entwicklungsaufwendungen lagen mit 2,99 Mio. EUR leicht unter dem Vorjahresniveau. Der Anteil an den Umsatzerlösen ist durch den Umsatzrückgang von 13,7 % im Vorjahr auf 18,4 % im aktuellen Jahr gestiegen.

Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

Nach der Restrukturierung ergeben sich Markchancen für die TE Connectivity Smart Grid GmbH aus der Neu- und Weiterentwicklung von Produkten. Dies erfordert die Fähigkeit, innovative und komplexe Produkte effizient zu entwickeln, die rechtzeitige Markteinführung zu gewährleisten und die Platzierung in Kundenanwendungen zu unterstützen. Da die Gesellschaft Produkte für nahezu alle Arten von elektronischen Geräten entwickelt, ermöglichen die Ergebnisse den Einsatz in unterschiedlichsten Anwendungen der verarbeitenden Industrie und Automobilbranche.

Risiken auf den Beschaffungsmärkten bestehen durch geopolitische Konflikte und Handelsbarrieren. Lieferengpässe und Einkaufspreiserhöhungen bei Rohstoffen und Energieversorgung können das Ergebnis belasten. Durch strategische Maßnahmen werden die Auswirkungen auf den Materialaufwand vermindert. Ein weiteres potentielles Risiko birgt der Fachkräftemangel. Durch gezielte Personalbeschaffungsmaßnahmen, Schulungen und Entwicklungsmöglichkeiten, Performance Management und Talentstrategien fördert TE Connectivity attraktive Arbeitsbedingungen und Karrierechancen für Ingenieure und technische Fachkräfte.

Die Gesellschaft setzt ein stringentes Projektmanagement ein, um dem Wettbewerbsrisiko im F&E-Bereich zu begegnen und die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. Durch eine risikobewusste Gestaltung des F&E-Programms werden technische und wirtschaftliche Risiken einzelner Projekte frühzeitig identifiziert.

Die Liquiditätssituation der Gesellschaft wird als ausgeglichen und solide angesehen. Die Liquiditätssteuerung erfolgt über die Abteilung EMEA Treasury des Konzerns. Die Gesellschaft deckt ihren Liquiditätsbedarf aus den Mittelzuflüssen der laufenden Geschäftstätigkeit, die im Cashpool mit der Tyco Electronics Germany Holdings GmbH gebündelt werden. Es werden keine bestandsgefährdenden Risiken für die TE Connectivity Smart Grid GmbH gesehen.

Es existieren steuerliche Risiken, die im Rahmen des üblichen Steuerrisikopotentials für ein internationales Konzernunternehmen liegen.

Insgesamt schätzen wir die Verteilung von Chancen und Risiken als ausgewogen ein. Es wurden derzeit keine Risiken identifiziert, die zu einer bestandsgefährdenden Beeinträchtigung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage führen könnten. Unter veränderten Rahmenbedingungen könnten zum heutigen Zeitpunkt unbekannte oder als unwesentlich erachtete Risiken an Bedeutung gewinnen. Das Unternehmen hat, soweit möglich, Voraussetzungen geschaffen, um neue Risikosituationen frühzeitig zu erkennen und schnell darauf zu reagieren.

Für das Jahr 2024 rechnet das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz mit einem leichten Wachstum für die deutsche Wirtschaft. Der Markt für Sensorik und Messtechnik wird sich 2024 voraussichtlich verhalten positiv entwickeln. Die Innovationskraft der Branche zeigt sich in geplanten Investitionssteigerungen. Dämpfende Wirkung können dagegen von der allgemein schwierigen Konjunkturlage, vom Fachkräftemangel und regulatorischen Rahmenbedingungen ausgehen.

Die Unsicherheit der Märkte infolge geopolitischer Konflikte, der wachsenden Inflation und Staatsschulden dämpft die Umsatzerwartung. Auf Basis der gegenwärtigen geschäftlichen Entwicklung geht die Geschäftsführung für das folgende Geschäftsjahr davon aus, dass Umsatzerlöse und Jahresergebnis deutlich unter dem Niveau des Berichtsjahres liegen.

 

Dortmund, 10.10.2024

Harold G. Barksdale

Dr. Frank Drumm

Philipp Erlacher

Henning Rademacher

Bilanz zum 30. September 2023

AKTIVA

30.09.2023 Vorjahr
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software 1.873.358,31 2.463.009,25
1.873.358,31 2.463.009,25
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 96.117,34 8.250,72
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.245.313,19 5.853.634,52
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 172.424,96 225.623,56
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 98.276,61 74.620,70
1.612.132,10 6.162.129,50
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 125.433.356,91 0,00
125.433.356,91 0,00
128.918.847,32 8.625.138,75
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 268.750,32 1.551.353,64
2. Unfertige Erzeugnisse 71.863,83 266.865,45
3. Fertige Erzeugnisse 6.603,82 255.504,20
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 87.718,32
347.217,97 2.161.441,61
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0,00 506.262,32
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 41.682.680,81 6.054.819,06
3. Sonstige Vermögensgegenstände 113.713,07 143.190,71
41.796.393,88 6.704.272,09
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 0,00 0,00
42.143.611,85 8.865.713,70
C. Rechnungsabgrenzungsposten 64.566,34 65.253,95
171.127.025,51 17.556.106,40

PASSIVA

30.09.2023 Vorjahr
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 485.114,00 485.114,00
II. Kapitalrücklage 155.781.703,60 30.709.374,79
III. Verlustvortrag -30.106.694,27 -22.530.713,84
IV. Jahresüberschuss (Vorjahr Jahresfehlbetrag) 17.510.870,74 -7.575.980,43
143.670.994,07 1.087.794,52
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 540.170,00 482.118,00
2. Sonstige Rückstellungen 25.580.873,58 3.153.335,29
26.121.043,58 3.635.453,29
c. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 106.107,61 938.675,19
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 251.873,70 10.313.237,67
3. Sonstige Verbindlichkeiten 977.006,55 1.580.945,73
davon aus Steuern 977.006,55 1.564.550,70
1.334.987,86 12.832.858,59
171.127.025,51 17.556.106,40

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023

2023 Vorjahr
1. Umsatzerlöse 16.242.705,08 24.324.745,87
2. Verringerung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -443.902,00 -1.252.568,39
3. Sonstige betriebliche Erträge 7.428.698,02 1.108.078,37
23.227.501,10 24.180.255,85
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.909.409,15 8.046.526,51
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 622.040,63 4.570.848,79
2.531.449,78 12.617.375,30
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 4.542.444,68 8.785.038,19
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 857.078,55 1.746.137,99
5.399.523,23 10.531.176,18
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.172.009,35 1.581.233,94
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.914.598,25 6.690.723,84
8. Erträge aus Beteiligungen 9.163.956,87 0,00
davon aus verbundenen Unternehmen 9.163.956,87 0,00
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 453.064,81 0,00
davon aus verbundenen Unternehmen 452.521,10 0,00
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 317.845,91 335.727,02
davon aus verbundenen Unternehmen 302.460,26 325.721,95
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (Ertrag) 0,00 0,00
12. Ergebnis nach Steuern 17.509.096,26 -7.575.980,43
13. Sonstige Steuern -1.774,48 0,00
14. Jahresüberschuss (Vorjahr Jahresfehlbetrag) 17.510.870,74 -7.575.980,43

ANHANG

1 ALLGEMEINE ANGABEN

Die TE Connectivity Smart Grid GmbH (vormals TE Connectivity Sensors Germany GmbH) hat ihren Sitz in Dortmund. Die Gesellschaft ist im Handelsregister Dortmund unter HRB 8534 eingetragen.

Die TE Connectivity Smart Grid GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 3 HGB. Neben den anwendbaren Vorschriften des HGB wurden auch die des GmbH-Gesetzes beachtet. Die Aufstellungserleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß § 288 Abs. 2 HGB wurden in Anspruch genommen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Mit Wirkung zum 1. Januar 2023 hat die TE Connectivity Smart Grid GmbH, Bensheim, deren Stammkapital von der alleinigen Gesellschafterin Tyco Electronics Germany Holdings GmbH, Bensheim, gehalten wird, ihr Vermögen im Wege der Verschmelzung durch Aufnahme (Verschmelzung der Tochtergesellschaft auf eine andere Tochtergesellschaft im Wege der Verschmelzung zur Aufnahme) auf die TE Connectivity Smart Grid GmbH (vormals TE Connectivity Sensors Germany GmbH), Dortmund, übertragen. Gleichzeitig hat die TE Connectivity Sensors Germany GmbH umfirmiert in TE Connectivity Smart Grid GmbH.

Dabei wurden Vermögensgegenstände in Höhe von 147,37 Mio. EUR und Schulden in Höhe von 22,30 Mio. EUR zu Buchwerten übernommen. Es entstand ein Verschmelzungsgewinn von 125,07 Mio. EUR, der in die Kapitalrücklagen der TE Connectivity Smart Grid GmbH eingestellt wurde. Aufgrund der Verschmelzung ist die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr eingeschränkt.

2 BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Immaterielle Vermögensgegenstände

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bilanziert.

Die entgeltlich erworbenen Nutzungsrechte an Software werden in Anlehnung an die AfA-Tabellen des TE Connectivity Konzerns über die betriebsindividuelle Nutzungsdauer von drei Jahren nach der linearen Methode abgeschrieben.

Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden immaterielle Vermögensgegenstände außerplanmäßig auf den beizulegenden Wert abgeschrieben.

Sachanlagevermögen

Die Zugänge werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert.

Die Herstellungskosten umfassen die nach § 255 Abs. 2 Satz 2 HGB aktivierungspflichtigen Einzel- und Gemeinkosten sowie die nach § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB aktivierungsfähigen Gemeinkosten.

Die Abschreibungen des Anlagevermögens werden planmäßig nach der linearen Methode entsprechend der voraussichtlichen betriebsindividuellen Nutzungsdauer in Anlehnung an die AfA-Tabellen des TE Connectivity Konzerns vorgenommen. Die unterjährigen Zugänge und Abgänge werden pro rata temporis abgeschrieben. Die voraussichtliche betriebsindividuelle Nutzungsdauer beträgt bei technischen Anlagen und Maschinen 5 bis 15 Jahre, bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 3 und 10 Jahren. Gebäudeeinbauten werden über die Laufzeit des zugrundeliegenden Mietvertrags abgeschrieben. Für geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von mehr als 250 EUR aber nicht mehr als 1.000 EUR wird im Jahr der Anschaffung ein Sammelposten gebildet, der über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren gewinnmindernd aufgelöst wird.

Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens außerplanmäßig auf den beizulegenden Wert abgeschrieben.

Finanzanlagen

Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten, bei dauernder Wertminderung vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert, angesetzt.

Vorräte

Die Roh-, Hilfs-, Betriebsstoffe und Handelswaren werden zu Anschaffungskosten, ermittelt nach der Durchschnittsmethode, oder dem niedrigeren bezüglichen Zeitwert angesetzt. Risiken aus eingeschränkter Verwertbarkeit wurden mit Abschlägen von 25 % bis 100 % berücksichtigt.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen die nach § 255 Abs. 2 Satz 2 HGB aktivierungspflichtigen Einzel- und Gemeinkosten sowie die nach § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB aktivierungsfähigen Gemeinkosten.

Veraltete Vorräte sowie Überbestände an Vorräten wurden auf den beizulegenden Wert am Bilanzstichtag abgewertet. Bei der Bewertung der Vorräte wird das Niederstwertprinzip beachtet. Erkennbare Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. Soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten abzüglich angemessener Einzelabwertungen zur Berücksichtigung individueller Risiken angesetzt.

Unverzinsliche Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem Barwert aktiviert.

Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten

Kassenbestände sowie Guthaben bei Kreditinstituten werden mit ihrem Nennbetrag angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten

Die Rechnungsabgrenzungsposten werden mit Erfüllungsbeträgen für zukünftige Aufwendungen angesetzt.

Eigenkapital

Das Eigenkapital wird zum Nennbetrag angesetzt.

Pensionsrückstellungen

Die Pensionsrückstellungen wurden auf Basis eines versicherungsmathematischen Gutachtens unter Beachtung des Handelsgesetzbuches in der Fassung des BilMoG ermittelt. Dabei wurde die Anwartschaftsbarwertmethode (Projected Unit Credit Methode) angewandt. Für die Abzinsung wurde das Wahlrecht gem. § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB ausgeübt und ein durchschnittlicher Marktzins von 1,81 %, bezogen auf eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren, herangezogen.

Der Zeitraum für die Durchschnittsbildung des Rechnungszinses für Pensionsverpflichtungen wurde gem. § 253 Abs. 2 S. 2 HGB von 7 auf 10 Jahre erhöht. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Rückstellungsbetrag auf Basis des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und den vergangenen sieben Geschäftsjahren wird nachfolgend im Anhang angegeben. Der durchschnittliche Marktzins auf Basis der vergangenen sieben Geschäftsjahre beträgt 1,66 %.

Die Dynamik der anrechenbaren Bezüge wurde für 2024 mit 3,3 %, ab 2025 mit 2,5 %, die Anpassung der laufenden Renten mit 1,0 % berücksichtigt. Als Grundlage für die Berechnung zum Bilanzstichtag dienen die Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck mit den darin enthaltenen Sterbe- und Invalidisierungswahrscheinlichkeiten.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen werden in dem durch §§ 249, 253 HGB vorgegebenen Rahmen gebildet. Sie sind in Höhe des Erfüllungsbetrages passiviert, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Bei der Abzinsung der sonstigen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde das Beibehaltungswahlrecht gem. Art. 67 Abs. 1 Satz 2 EGHGB ausgeübt, nach welchem die notwendige Auflösung der Rückstellung aufgrund der Umstellung auf die Bewertungsgrundsätze des HGB i. d. F. des BilMoG unterbleiben kann, wenn der Auflösungsbetrag im Übergangszeitraum bis 31.12.2024 wieder zugeführt werden müsste.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Fremdwährungsumrechnungen

Gemäß § 256a HGB wurden auf fremde Währung lautende kurzfristige Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Zum Zeitpunkt des Zugangs von kurzfristigen Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung erfolgt die Umrechnung mit dem am Tag der Verbuchung gültigen Devisenkassamittelkurs.

3 ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

Anlagevermögen

Sachanlagen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel - Anlage zum Anhang - dargestellt.

Finanzanlagen

Infolge der Verschmelzung haben sich die Anteile an verbundenen Unternehmen um 127,74 Mio. EUR erhöht. Die TE Connectivity Smart Grid GmbH ist zum 30. September 2023 als Kommanditistin an der Kries-Tec GmbH & Co. KG, Waiblingen, und der Kries Energietechnik GmbH & Co. KG, Waiblingen, beteiligt.

Die Kries-Tec GmbH & Co. KG, Waiblingen, weist zum 30. September 2023 ein Eigenkapital von 4,86 Mio. EUR und einen Jahresfehlbetrag von 0,20 Mio. EUR für das Rumpfgeschäftsjahr vom 01.06.2023 bis 30.09.2023 aus. Die Kries Energietechnik GmbH & Co. KG, Waiblingen, berichtet zum 30. September 2023 ein Eigenkapital von 2,82 Mio. EUR und einen Jahresüberschuss von 2,93 Mio. EUR für das Rumpfgeschäftsjahr vom 01.07.2023 bis 30.09.2023.

Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 11,46 Mio. EUR (Vorjahr 6,05 Mio. EUR) und Forderungen gegen die Gesellschafterin Tyco Electronics Germany Holdings GmbH, Bensheim aus dem Konzern-Cashpool von 30,22 Mio. EUR (Vorjahr Verbindlichkeit 10,01 Mio. EUR).

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben sich durch die Verschmelzung um 22,15 Mio. EUR erhöht. Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von maximal einem Jahr.

Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

Aus der Verschmelzung resultiert ein Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von 0,02 Mio. EUR.

Rechnungsabgrenzungsposten

Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält im Wesentlichen bereits gezahlte Miete.

Eigenkapital

Das Stammkapital in Höhe von 0,49 Mio. EUR entfällt zum 30. September 2023 in voller Höhe auf die Tyco Electronics Germany Holdings GmbH mit Sitz in Bensheim. Der Gewinn aus der Verschmelzung in Höhe von 125,07 Mio. EUR wurde in die Kapitalrücklagen eingestellt.

Rückstellungen für Pensionen

Der infolge der Anwendung des HGB i. d. F. des BilMoG ermittelte Unterschiedsbetrag wurde unter Ausübung des Wahlrechts gem. Art. 67 Abs. 1 EGHGB in den Vorjahren als außerordentlicher Aufwand berücksichtigt. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Rückstellungsbetrag auf Basis des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren (1,81 %) und den vergangenen sieben Geschäftsjahren (1,66 %) beträgt 0,01 Mio. EUR. Bis zu dieser Höhe besteht eine Ausschüttungssperre. Die frei verfügbaren Rücklagen i. H. v. 155,78 Mio. EUR abzüglich des Verlustvortrages übersteigen diesen Betrag.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für erfolgsabhängige Kaufpreisanpassungen aus Beteiligungserwerb (22,37 Mio. EUR), Personalrückstellungen (0,86 Mio. EUR) sowie Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen (0,45 Mio. EUR) und Restrukturierung (1,91 Mio. EUR). Im Rahmen der Verschmelzung wurden sonstige Rückstellungen in Höhe von 22,3 Mio. EUR übernommen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 0,25 Mio. EUR (Vorjahr 0,30 Mio. EUR).

Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von maximal einem Jahr.

4 ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus Währungsumrechnung (0,03 Mio. EUR) und der Auflösung von Rückstellungen (0,09 Mio. EUR).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 5,91 Mio. EUR enthalten überwiegend Aufwendungen für Instandhaltung, IT, Raumkosten, Dienstreisen, Bewirtung und Werbung sowie sonstige Aufwendungen für Dienstleistungen und Leiharbeiter. Die Aufwendungen aus Währungsumrechnung betrugen 0,02 Mio. EUR.

Erträge aus Beteiligungen

Die Erträge aus Beteiligungen in Höhe von 9,16 Mio. EUR betreffen Gewinnausschüttungen eines verbundenen Unternehmens. Die Erträge wurden teilweise grundsätzlich phasengleich vereinnahmt.

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge betreffen im Wesentlichen verbundene Unternehmen.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen verbundene Unternehmen.

5 ERGÄNZENDE ANGABEN

Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter

2023 2022
Gewerbliche Mitarbeiter 8 55
Angestellte 44 90
52 145

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

30.09.2023 30.09.2022
in Mio. EUR in Mio. EUR
Kurzfristige Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen 0,07 0,20
Mittel- und Langfristige Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen 0,03 0,10
0,10 0,30

Angaben zum Mutterunternehmen

Der Jahresabschluss der TE Connectivity Smart Grid GmbH, wird einschließlich ihrer Beteiligungen in den Konzernabschluss der TE Connectivity Ltd. Schaffhausen, Schweiz, einbezogen, der nach den US-amerikanischen Rechnungslegungsvorschriften (US-GAAP) aufgestellt ist. Dieser kann bei der US Securities and Exchange Commission (SEC) unter der Commission File Number 001-33260 eingesehen werden. Die TE Connectivity Smart Grid GmbH hat aufgrund der Befreiungsvorschrift des § 292 HGB in Verbindung mit der vom Bundesminister der Justiz herausgegebenen unbefristeten Konzernabschlussbefreiungsverordnung darauf verzichtet, einen Konzernabschluss aufzustellen. Der Abschluss des Konzernmutterunternehmens, der TE Connectivity Ltd ., für das Geschäftsjahr 2023 wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

Erläuterungen der im befreienden Konzernabschluss angewandten abweichenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der befreiende Konzernabschluss ist nach US-amerikanischen Rechnungslegungsvorschriften (US-GAAP) aufgestellt. Dabei fanden insbesondere folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Anwendung, die vom deutschen Recht abweichen: Die Vorräte sind zu Standardkosten bewertet. Bei der Kalkulation der Abschreibungen lagen zum Teil unterschiedliche Nutzungsdauern zugrunde. Der Geschäfts- und Firmenwert wird nicht planmäßig abgeschrieben. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Umsatzkostenverfahren aufgestellt.

Geschäftsführung

 

Der Geschäftsführung gehören folgende Mitglieder an:

 

Harold G. Barksdale, Vice President Corporate Secretary

 

Dr. Ing. Dirk Nüsse, bis 14.05.2024

 

Henning Rademacher, Senior Manager Controller, ab 10.10.2023

 

Dr. Frank Drumm, Senior Director General Management, ab 10.10.2023

 

Mark Schlüter, bis 10.10.2023

 

Jue Liu, bis 10.10.2023

 

Philipp Erlacher, Senior Manager Business Development, ab 14.05.2024

Die Angaben über die Gesamtbezüge der Geschäftsführung gemäß § 285 Nr. 9a HGB unterbleiben unter dem Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB, da nur ein Geschäftsführer bei der Gesellschaft angestellt ist.

Jahresergebnis

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss mit dem Verlustvortrag zu verrechnen.

Ereignisse nach dem Abschlussstichtag

Die im Rahmen von Konsolidierungsaktivitäten geplante Produktionseinstellung am Standort Dortmund erfolgt voraussichtlich bis Ende des Jahres 2026. Darüber hinaus sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres aufgetreten und weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt wurden, aufgetreten. Das Management beobachtet die Entwicklung des Krieges in der Ukraine fortlaufend. Auswirkungen und Risiken werden im Lagebericht erläutert.

 

Dortmund, 10.10.2024

Harold G. Barksdale

Dr. Frank Drumm

Philipp Erlacher

Henning Rademacher

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Bruttobuchwerte
Stand am 01.10.2022 Zugänge Transfers zwischen Konzernunternehmen Zugänge Umbuchungen
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
I. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0.00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werter 3.790.300,44
3. Geschäfts- oder Firmenwert 0.00
4. Geleistete Anzahlungen 0,00
3.790.300,44 0,00 0,00 -2.326,87
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 388.706,42 123.977,48
2. Technische Anlagen und Maschinen 17.138.456,47 323.001,77 24.488,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 779.613,37 17.732,79 2.326,87
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 74.620,70 23.655,91
18.381.396,96 488.367,95 24.488,00 2.326,87
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 127.742.655,45
22.171.697,40 128.231.023,40 24.488,00 0,00
Bruttobuchwerte
Transfers zwischen Konzernunternehmen Abgänge Abgänge Stand am 30.09.2023
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
I. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werter
3. Geschäfts- oder Firmenwert 0.00
4. Geleistete Anzahlungen 0,00
10.936,93 99.786,45 3.677.250,19
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 339.497,89 173.186,01
2. Technische Anlagen und Maschinen 8.603.110,39 3.232.228,37 5.650.607,48
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 223.710,80 575.962,23
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 98.276,61
8.603.110,39 3.795.437,06 6.498.032,33
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 2.309.298,54 125.433.356,91
8.614.047,32 6.204.522,05 135.608.639,43
kumulierte Abschreibungen
Stand am 01.10.2022 Zugänge Umbuchungen
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
I. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0.00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werter
3. Geschäfts- oder Firmenwert 0.00
4. Geleistete Anzahlungen 0,00
1.327.291,19 589.650,94 -2.326,87
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 380.455,70 35.931,73
2. Technische Anlagen und Maschinen 11.284.821,95 501.514,06
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 553.989,81 44.912,62 2.326,87
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00
12.219.267,46 582.358,41 2.326,87
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00
13.546.558,65 1.172.009,35 0,00
kumulierte Abschreibungen
Transfers zwischen Konzernunternehmen Abgänge Abgänge Stand am 30.09.2023
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
I. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werter
3. Geschäfts- oder Firmenwert 0.00
4. Geleistete Anzahlungen 0,00
10.936,93 99.786,45 1.803.891,88
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 339.318,76 77.068,67
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.244.373,54 3.136.668,18 4.405.294,29
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 197.692,03 403.537,27
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00
4.244.373,54 3.673.678,97 4.885.900,23
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0.00
4.255.310,47 3.773.465,42 6.689.792,11
Nettobuchwerte
Stand am 30.09.2023 Vorjahr
EUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
I. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0.00 0.00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werter
3. Geschäfts- oder Firmenwert 0.00 0.00
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
1.873.358,31 2.463.009,25
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 96.117,34 8.250,72
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.245.313,19 5.853.634,52
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 172.424,96 225.623,56
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 98.276,61 74.620,70
1.612.132,10 6.162.129,50
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 125.433.356,91 0.00
128.918.847,32 8.625.138,75

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die TE Connectivity Smart Grid GmbH, Dortmund

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der TE Connectivity Smart Grid GmbH, Dortmund, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TE Connectivity Smart Grid GmbH, Dortmund, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 12. November 2024

Rödl & Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Mainka-Klein, Wirtschaftsprüfer

Appelt, Wirtschaftsprüfer

Feststellungsdaten:

Der Jahresabschluss für das am 30.09.2023 endende Geschäftsjahr wurde mit Beschluss vom 03.12.2024 festgestellt.

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