Novihum Technologies GmbHLiquidiert

44147 Dortmund, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Dortmund HRB 32572
Eingetragen
5.11.2012
Branche
Herstellung von Düngemitteln und StickstoffverbindungenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Bodenverbesserungsstoffen

Historie

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Management

NameRolle
André Moreira
seit 21.1.2021
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

8 Gesellschafter

GmbH-Struktur

4 von 8 angezeigt

Germany
701.571 €
60.86%
Germany
192.499 €
16.70%
Germany
166.856 €
14.47%
Cultivian Sandbox Food & Agriculture Fund II, L.P.
United States
48.227 €
4.18%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Novihum Technologies GmbH

Dresden

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Bilanz

Aktiva

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Anlagevermögen 2.064.594,06 2.571.942,30
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 28.073,89 122.523,00
II. Sachanlagen 2.033.512,09 2.446.411,22
III. Finanzanlagen 3.008,08 3.008,08
B. Umlaufvermögen 1.752.266,29 4.156.918,48
I. Vorräte 213.992,89 310.312,86
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 480.022,70 147.230,17
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.058.250,70 3.699.375,45
C. Rechnungsabgrenzungsposten 9.603,85 54.709,31
D. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 574.136,60 0,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 4.400.600,80 6.783.570,09

Passiva

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Eigenkapital 0,00 5.241.863,01
I. gezeichnetes Kapital 208.453,00 208.453,00
II. Kapitalrücklage 17.491.427,75 17.491.427,75
III. Verlustvortrag 12.458.017,74 7.265.944,48
IV. Jahresfehlbetrag 5.815.999,61 5.192.073,26
V. nicht gedeckter Fehlbetrag 574.136,60 0,00
B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 169.322,00 329.673,00
C. Rückstellungen 160.097,94 163.103,54
D. Verbindlichkeiten 4.071.180,86 1.048.930,54
Bilanzsumme, Summe Passiva 4.400.600,80 6.783.570,09

Anhang


I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Novihum Technologies GmbH, Dresden, ist im Handelsregister des Amtsgerichts Dresden unter der Nummer HRB 31681 eingetragen.
 
Die Gesellschaft hat als kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 (1) HGB ihren Jahresabschluss unter Beachtung der §§ 242 ff. HGB sowie der sie ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften gemäß §§ 264 ff. HGB und des GmbH-Gesetzes aufzustellen und gemäß der §§ 325 ff. HGB offenzulegen.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, werden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und "davon-Vermerke" in diesem Anhang gemacht.

II. Grundsatz der Unternehmensfortführung

Der Jahresabschluss wurde trotz der bestehenden bilanziellen Überschuldung unter der Annahme des Grundsatzes der Unternehmensfortführung aufgestellt (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Von den ausgereichten Gesellschafterdarlehen sind TEUR 3.059 nachrangig.

Die Novihum Technologies GmbH ist auf die Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Boden­verbesserungsstoffen ausgerichtet. Die Gesellschafter der Novihum Technologies GmbH stellen dieser die finanziellen Mittel auf Basis von Gesellschaftervereinbarungen zur Verfügung.

Gemäß unserer Planungsrechnung werden in den Jahren 2020 und 2021 Jahresfehlbeträge erzielt, da den geplanten Aufwendungen in der Forschungs- und Entwicklungsphase noch keine wesentlichen Einnahmen in 2020/2021 gegenüberstehen.

Mit Datum vom 13. Februar 2020 wurde durch die Gesellschafter sowie die EPC Holding GmbH mit Sitz in Schwarzatal ein Vertrag für ein weiteres Wandeldarlehen in Höhe von T€ 2.750 abgeschlossen. Die Einzahlungen erfolgten im März 2020.

Nach dem aktuellen Businessplan benötigt die Gesellschaft weitere finanzielle Mittel ab Juli 2021, um die Gesellschaft fortführen zu können. Zum 31. Juli 2020 wurden von den Gesellschaftern ein weiteres Brückendarlehen in Höhe von EUR 4,5 Mio. beschlossen. Davon wurden EUR 0,9 Mio. im August 2020 ausgezahlt, EUR 2,4 Mio. bis 15. November und EUR 1,2 Mio. im Dezember 2020. Die vorhandenen und zugesagten finanziellen Mittel reichen dann bis ins II. Quartal 2021.

Diese Ereignisse und Gegebenheiten deuten auf das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hin, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann.

Die Geschäftsführung geht gleichwohl davon aus, dass die Fortführung der Gesellschaft auch über das Jahr 2021 hinaus überwiegend wahrscheinlich ist.

Die im Jahr 2018 begonnenen Planungen für den Bau einer größeren Produktionsanlage mit einem Produktionsvolumen von 10.000 t/Jahr am Standort in Dortmund wurden aktuell auf Eis gelegt. Aufgrund der derzeitigen Situation unter dem Einfluss des sogenannten Coronavirus erscheint die erforderliche Finanzierung, insbesondere aufgrund der hohen CAPEX als eher unwahrscheinlich. Die Gesellschaft hat sich daher dazu entschieden, den Kapazitätsmangel beim Wachstum mittelfristig durch den Ausbau der bestehenden Produktionsanlage von 1.000 to auf 3.000 to Produktionskapazität pro Jahr und langfristig über Contract Manufacturing sowie Joint Venture/Lizenzverträge für größere Anlagen (50-100 kt) auszugleichen. Erste Gespräche mit potenziellen Partnern wurden bereits geführt. Die notwendigen technischen Ausarbeitungen für den Bau der Anlagen erfolgt durch die EPC Holding GmbH, auf Basis der bereits erstellten Planung für die 10 kt-Anlage.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden blieben gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich unverändert.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände haben wir zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt drei bis fünf Jahre.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich der aufgelaufenen Abschreibungen bewertet.

Die Anschaffungskosten enthalten anteilige Anschaffungsnebenkosten und sind um Anschaffungskostenminderungen gekürzt.

Die geringwertigen Vermögensgegenstände mit Einzelanschaffungskosten von bis zu EUR 250 werden in Übereinstimmung mit den steuerlichen Vorschriften im Anschaffungsjahr in voller Höhe als Betriebsausgaben abgesetzt.

Die geringwertigen Vermögensgegenstände mit Einzelanschaffungskosten bis zu EUR 800 werden im Anschaffungsjahr sofort voll abgeschrieben.

Die Abschreibungen werden grundsätzlich nach der linearen Methode gerechnet.  

Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden mit Anschaffungskosten angesetzt.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu Anschaffungskosten angesetzt.

Die Anschaffungskosten werden nach der Durchschnittswertmethode ermittelt.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden ausgehend von den Umsatzerlösen retrograd bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt.

Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Das Eigenkapital wird zum Nominalbetrag angesetzt. Das bilanzierte Stammkapital entspricht der Eintragung im Handelsregister zum Bilanzstichtag.

Der Sonderposten wurde für Investitionszuschüsse gebildet und wird entsprechend der Nutzungsdauer der bezuschussten Wirtschaftsgüter aufgelöst.

Die sonstigen Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden mit jeweiligem Transaktionskurs eingebucht. Kursverluste, die bis zum Stichtag durch Realisation oder Bewertung mit dem Devisenkassamittelkurs unter Anwendung von § 256a HGB am Bilanzstichtag entstehen, werden ergebniswirksam berücksichtigt.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

IV. 1 Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
  

 
 
 
 
Gesamt
 
bis zu einem Jahr
 
von einem bis zu fünf Jahren
über fünf Jahre
 
EUR
 
EUR
 
EUR
EUR
 
4.071.180,86
 
3.833.723,75
 
237.457,11
0,00
(Vorjahr)
(1.048.930,54)
 
(509.690,07)
 
(539.240,47)
(0,00)


Unter den sonstigen Verbindlichkeiten werden Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 3.059 (i. Vj. TEUR 0) ausgewiesen.


V. Sonstige Angaben

V. 1 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr im Durchschnitt 25 (i. Vj. 24) Mitarbeiter.

Dresden, den 14. September 2020

Novihum Technologies GmbH

Geschäftsführung
  

sonstige Berichtsbestandteile


Dresden, 14. September 2020
gez. Dr. André Moreira


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 28.10.2020 festgestellt.

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