Stammdaten

Register
Amtsgericht Hanau HRB 12862
Vorher
ART-BAU Gesellschaft für Bausanierung mit beschränkter HaftungART-Bau GmbH
Eingetragen
26.4.2004
Branche
Architekturbüros für HochbauAnbringen von Stuckaturen, Gipserei und VerputzereiBau von Gebäuden (ohne Fertigteilbau)
Gegenstand
Durchführung von Trockenbau- und Akustikarbeiten sowie Baudekorationsarbeiten wie Maler-, WDVSund Dämmarbeiten sowie Planung und Durchführung von Umbau- und Sanierungsarbeiten und Neubauten als Generalunternehmer.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Maximilian Heck
seit 13.1.2023
Geschäftsführer
Timo Eckert
seit 21.1.2022
Prokura
Izudin Plojovic
seit 21.1.2022
Prokura
Aid Smajic
seit 21.1.2022
Prokura
Zeljko Cecura
seit 4.12.2017
Prokura
Holger Carlsen
seit 16.2.2014
Prokura
Florian Weigelt
seit 16.2.2014
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

50.00% identifiziert50.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
50.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Dieter Dittmar
63457 Hanau
25000
50.00%
DS Akustik- und Trockenbau GmbH
Germany
25000
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

artbau GmbH

Bruchköbel

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Bilanz zum 31.12.2022

artbau GmbH Bruchköbel

AKTIVA

31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.725,50 3.602,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.597.471,47 4.657.483,47
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.354.933,50 1.358.187,00
5.952.404,97 6.015.670,47
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 552.540,00 2.540,00
Summe Anlagevermögen 6.508.670,47 6.021.812,47
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 22.269.253,17 20.767.072,43
2. fertige Erzeugnisse und Waren 86.300,00 72.500,00
3. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 22.269.253,17- 20.767.072,43-
86.300,00 72.500,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.127.348,81 5.583.867,99
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 250.000,00 0,00
3. Forderungen gegen Gesellschafter 35.291,24 34.445,00
4. sonstige Vermögensgegenstände 1.642.230,84 657.732,13
7.054.870,89 6.276.045,12
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.552.526,91 2.778.067,03
Summe Umlaufvermögen 8.693.697,80 9.126.612,15
C. Rechnungsabgrenzungsposten 21.323,35 17.343,08
15.223.691,62 15.165.767,70

PASSIVA

31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Gewinnvortrag 3.451.036,78 1.746.553,53
III. Jahresüberschuss 1.247.109,87 1.704.483,25
Summe Eigenkapital 4.723.711,24 3.476.601,37
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 78.521,33 328.356,58
2. sonstige Rückstellungen 1.808.167,89 2.132.347,42
1.886.689,22 2.460.704,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.834.926,58 3.610.621,82
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 2.713.514,57 2.879.071,53
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.647.698,19 1.947.197,93
4. sonstige Verbindlichkeiten 411.016,82 785.481,05
8.607.156,16 9.222.372,33
D. Rechnungsabgrenzungsposten 6.135,00 6.090,00
15.223.691,62 15.165.767,70

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2022 bis 31.12.2022

artbau GmbH

Bruchköbel

31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 28.564.412,13 29.714.261,94
2. Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 1.502.180,74 5.292.388,27
3. sonstige betriebliche Erträge 852.636,56 467.632,41
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 9.457.294,26 9.425.156,05
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 12.132.393,71 16.418.498,08
21.589.687,97 25.843.654,13
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 4.384.588,70 3.987.638,68
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.094.456,21 1.172.614,08
5.479.044,91 5.160.252,76
6. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 436.466,20 415.335,40
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.562.962,38 1.564.897,60
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 16.685,38 21.572,20
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 47.455,22 39.730,18
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 552.869,66 748.172,61
11. Ergebnis nach Steuern 1.267.428,47 1.723.812,14
12. sonstige Steuern 20.318,60 19.328,89
13. Jahresüberschuss 1.247.109,87 1.704.483,25

Anhang zum Jahresabschluss 31. Dezember 2022

der artbau GmbH, Bruchköbel

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die artbau GmbH hat ihren Sitz in Bruchköbel und wird beim Amtsgericht Hanau unter HRB 12862 geführt.

Die Gesellschaft weist am Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs.2 HGB auf.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Gliederung des Jahresabschlusses

Die Bilanz ist nach dem allgemeinen Gliederungsschema aufgestellt. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt.

Sachanlagevermögen

Die Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten - bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Die Abschreibungen auf das Wohngebäude wurden nach § 7 Abs. 4 Nr. 2a EStG. mit 2 % angesetzt.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis € 800,00 wurden aus Vereinfachungsgründen im Erwerbsjahr vollabgeschrieben, solche mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwischen € 800,00 und € 1.000,00 unter Ansatz einer Nutzungsdauer von 5 Jahren mit 20 %, abgeschrieben.

Finanzanlagen

Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt und bewertet.

Vorräte

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten- bzw. zu Herstellungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit ihrem Nennwert bewertet. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken wertberichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Flüssige Mittel

Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalbetrag angesetzt.

Rückstellungen

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Eine Abzinsung wurde nicht vorgenommen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihren Rückzahlungs- bzw. Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Angaben und Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung der in der Bilanz zusammengestellten Anlageposten mit ihren historischen Anschaffungskosten und den kumulierten Abschreibungen ist in dem beigefügten Anlagespiegel als Anlage IV, dargestellt.

Vorräte

Von der Gesamtsumme der Vorräte wurden die erhaltenen Anzahlungen offen abgesetzt. Der Abzug der erhaltenen Anzahlungen wurde auf den Betrag der in Ausführung befindlichen Bauaufträge beschränkt. Der Restbetrag ist auf der Passivseite als erhaltene Anzahlungen ausgewiesen.

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer als einem Jahr

Es sind keine Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten.

Der Betrag der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen mit einer Restlaufzeit größer als einem Jahr beträgt € 1.728.328,00 ( im Vorjahr: € 525.754,00 ).

Angabe zu Forderungen gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht

Der Betrag der Forderungen gegenüber Unternehmen mit den ein Beteiligungsverhältnis besteht, beläuft sich auf € 250.000,00 (im Vorjahr: € 0,00 )

Angabe zu Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen

Der Betrag der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen beträgt € 1.230.000,00 ( im Vorjahr: € 350.000,00 )

Angabe zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf € 35.291,24 ( im Vorjahr: € 34.445,00 )

Verbindlichkeiten

Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind in folgendem Verbindlichkeitenspiegel dargestellt:

Bezeichnung Gesamt Bis zu 1 Jahr 1-5 Jahre Über 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.834.927 356.401 931.114 2.547.412
Erhaltene Anzahlungen 2.713.515 2.713.515 0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen u. Leistungen 1.647.698 1.647.698 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 411.016 373.031 37.985 0
-davon aus Steuern (85.330) (85.330)
8.607.156 5.090.645 969.099 2.547.412

Besicherung der Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundpfandrechte auf das Mehrfamilienhaus in Hanau, Blaumeisenweg 2-6 und durch die Abtretung der Mieten und Pachten sowie durch eine private unbeschränkte Bürgschaft des Geschäftsführers Herrn Dieter Dittmar gesichert. Zusätzlich hat die Gesellschaft ihre Außenstände als Sicherheit abgetreten.

Die erhaltenen Anzahlungen und die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind branchenüblich durch Bürgschaften oder durch übliche Eigentumsvorbehalte gesichert.

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die nicht in der Bilanz erscheinenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen aus Miet- und Pachtverträgen mit jährlichen Aufwendungen von € 303.800,76. Die Verpflichtungen haben Restlaufzeiten bis zu 96 Monaten.

Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestehen für die Gesellschaft Eventualverbindlichkeiten aus der Hingabe von Gewährleistungsbürgschaften in Höhe von € 7.518.584,87 (im Vorjahr € 7.351.292,30 ) und aus der Hingabe von Vertragserfüllungsbürgschaften in Höhe von € 2.804.086,72 (im Vorjahr € 3.266.517,10 ).

Darüber hinaus bestehen für die Gesellschaft weitere Haftungsverhältnisse aus der Hingabe von Avalen in Höhe von € 503.608,49 und von € 542.309,58, davon € 152.309,58 als Vorauszahlungsbürgschaft.

Angaben zu Arbeitnehmern

Die Gesellschaft beschäftigt im Jahresdurchschnitt 120 Mitarbeiter, davon sind alle Mitarbeiter Angestellte und Aushilfen, Auszubildende bleiben unberücksichtigt.

Angaben zu den Organen der Gesellschaft

Als Geschäftsführer ist bestellt:

Herr Dieter Dittmar, Kaufmann (01.01.2022 bis 31.12.2022)

Auf die Angaben der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Mit Beschluss vom 13.01.2023 ist als weiterer alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer Herr Maximilian Heck bestellt.

Angaben zu Prokuristen

Einzelprokura ist erteilt an:

Herrn Timo Eckert, Birstein

Herrn Holger Carlsen, Bad Orb

Herrn Zeljko Cecura, Frankfurt am Main

Herrn Florian Weigelt, Bad Orb

Herrn Izudin Plojovic, Kelkheim

Herrn Aid Smajic, Frankfurt am Main

Mit der Bestellung als Geschäftsführer, ist die Prokura von Herrn Maximilian Heck am 13.01.2023 erloschen.

Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss von € 1.247.109,87 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

artbau GmbH Bruchköbel

Dieter Dittmar

Maximilian Heck

Angaben zur Feststellung

Der Jahresabschluss wurde am 14. Dezember 2023 festgestellt.

Anlagenspiegel zum 31.12.2022

artbau GmbH

Bruchköbel

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2022 Zugänge Abgänge Umbuchungen Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 35.949,40 4.960,00 40.909,40
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 35.949,40 4.960,00 40.909,40
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.717.495,69 4.717.495,69
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.828.390,42 370.248,20 267.472,63 2.931.165,99
Summe Sachanlagen 7.545.886,11 370.248,20 267.472,63 7.648.661,68
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 20.378,76 550.000,00 570.378,76
Summe Finanzanlagen 20.378,76 550.000,00 570.378,76
Summe Anlagevermögen 7.602.214,27 925.208,20 267.472,63 8.259.949,84
kumulierte Abschreibung 01.01.2022 Abschreibung Geschäftsjahr Abgänge Umbuchungen kumulierte Abschreibung 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 32.347,40 4.836,50 37.183,90
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 32.347,40 4.836,50 37.183,90
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 60.012,22 60.012,00 120.024,22
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.470.203,42 371.617,70 265.588,63 1.576.232,49
Summe Sachanlagen 1.530.215,64 431.629,70 265.588,63 1.696.256,71
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 17.838,76 17.838,76
Summe Finanzanlagen 17.838,76 17.838,76
Summe Anlagevermögen 1.580.401,80 436.466,20 265.588,63 1.751.279,37
Zuschreibung Geschäftsjahr Buchwert 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.725,50
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 3.725,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.597.471,47
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.354.933,50
Summe Sachanlagen 5.952.404,97
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 552.540,00
Summe Finanzanlagen 552.540,00
Summe Anlagevermögen 6.508.670,47

Lagebericht 2022

1. Grundlagen des Unternehmens

Unsere Gesellschaft ist ein mittelständisches Bauunternehmen, deren Tätigkeitsschwerpunkte in den Arbeiten der Baudekoration sowie der Erstellung von Innenausbau, schlüsselfertigen Bestandsimmobilien sowie schlüsselfertiger Neubauten liegt.

Das Unternehmen besteht seit über 25 Jahren und wird von einem Gesellschafter als Geschäftsführer geführt. Wir verstehen uns in jeder Hinsicht als kleines mittelständisches Unternehmen. Unsere hohe Kompetenz und Leistungsbereitschaft, das Verständnis für die Anforderungen des Kunden sowie ein effizientes Projektmanagement sind wichtige Bestandteile unserer Firmenphilosophie. Gemeinsam mit unseren Auftraggebern setzen unsere Projektgruppen Bauvorhaben auf technisch höchstem Niveau um. Termintreue und die einwandfreie Ausführung sind bei uns Unternehmensziele von höchster Bedeutung. Die soziale, regionale und ökologische Verantwortung stehen neben den ökonomischen Interessen im Mittelpunkt unseres unternehmerischen Handelns. Wir denken und handeln im Sinne der Nachhaltigkeit für unsere Mitarbeiter, unsere heimische Region, in denen unsere Projekte entstehen, sowie für die Gesellschaft und Umwelt.

2. Darstellung des Geschäftsverlaufs

Branchensituation

Das reale Bruttoinlandsprodukt Deutschlands wuchs 2022 um 1,9% im Vergleich zum Vorjahr. Dennoch sinken die Prognosen für die kommenden Jahre. Steigende Bau-, Finanzierungs- und Lebenshaltungskosten machen die Bauinvestition immer weniger attraktiv. Für 2023 wird vom ZBD ein allgemeiner Umsatzrückgang von 7,0% erwartet, der vor allem aus dem "Sorgenkind" Wohnungsbau hervorgehen wird.

Der baugewerbliche Umsatz stieg 2022 nominal um 10,7% zu. Durch die Baupreissteigerung um 16,7% sank dieser jedoch um 5,1% im Vergleich zum Vorjahr. Den deutlichsten Rückgang verzeichnete der öffentliche Bau. Bau und Länder haben ihre Budgets noch nicht an die gestiegenen Baupreise angepasst. Auch private und institutionelle Investoren haben deutlich auf die Bremse getreten und Projekte verschoben oder gar ganz annulliert.

Unternehmensentwicklung im Geschäftsjahr 2022

Im Geschäftsjahr 2022 blieben die Umsatzerlöse der artbau GmbH auf einem konstant guten Level von 28,6 Mio €.

31.12.2022 31.12.2021
Umsatzerlöse 28.564.412,13 € 29.714.261,94 €
Bestandserhöhungen 1.502.180,74 € 5.292.388,27 €
Bauleistung 30.066.592,87 € 35.006.650,21€

Investitionen, Finanzierungsmaßnahmen und Kapitalausstattung

Im Geschäftsjahr 2022 wurde weiterhin in die Modernisierung und Optimierung der IT- Infrastruktur investiert, um den wachsenden Anforderungen der Digitalisierung und der Datensicherheit Rechnung zu tragen, sowie die Leistungsfähigkeit der IT-Infrastruktur zu erhöhen. Im Übrigen erfolgten notwendige Ersatzinvestitionen im üblichen Umfang. Die Investitionen in Sachanlagen wurden ausschließlich aus Eigenmitteln finanziert.

Personal- und Sozialbereich

Die artbau GmbH beschäftigte im Jahresdurchschnitt insgesamt 120 Mitarbeiter. Die Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter ist im Vergleich zum Vorjahr um 13 Mitarbeiter gestiegen.

Unverändert hohen Stellenwert genießt das Thema Aus- und Weiterbildung in unserem Unternehmen. Zum Stichtag beschäftigten wir 3 Auszubildende, 4 Werkstudenten und Praktikanten. Um den hohen Anforderungen des Marktes gerecht zu werden, unternehmen wir intensive Anstrengungen, um unsere Mitarbeiter vor allem in den Bereichen neuster Techniken und Materialien sowie in den betriebswirtschaftlichen und technischen Bereichen durch umfangreiche und regelmäßige Schulungsmaßnahmen weiterzubilden.

Beschaffung

Im Gegensatz zu vielen anderen Branchen verlangt der Einkauf im Projektgeschäft, neben der Zusammenarbeit mit bewährten Geschäftspartnern, stets die Identifikation eines hohen Anteils neuer Partner. Dabei handelt es sich in der Regel um überregional tätige Nachunternehmer sowie Lieferanten. Unsere Beschaffungsprozesse sind darauf ausgerichtet. Die Preisentwicklung für Bauleistungen war und ist immer noch kostengetrieben. Bei wichtigen Baustoffen wie Kunststoffen (+70%) und Betonstahl (+32%) waren Preissteigerungen im Jahresverlauf 2022 deutlich ausgeprägt. Einige Baustoffe wie z.B. Bauholz gingen im Vergleich zum Vorjahr wieder zurück.

3. Darstellung der Lage des Unternehmens

Unsere Kompetenz im Innenausbau sowie an der Fassade hat im wesentlich dazu beigetragen, eine hohe Kundenzufriedenheit von Neu- und Bestandskunden sicherzustellen. Dementsprechend konnten wir bestehende Kundenbeziehungen erfolgreich ausbauen und Neukunden, auch im Bereich institutioneller Investoren, gewinnen. Uns ist es gelungen, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft weiter zu stärken und damit den langjährigen Trend von konstant positiven Jahresergebnissen fortzusetzen.

Eine gute Finanzlage und eine solide Kapitalstruktur bilden die Basis für die erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens. Dies verdeutlichen die nachfolgenden Kennzahlen:

Vermögenslage artbau GmbH

31.12.2022 31.12.2021
Anlageintensität 42,8% 39,7%
Anlagendeckungsgrad 1 72,6% 57,8%
Anlagendeckungsgrad 2 131,5% 117,7%
Eigenkapitalquote 31,0% 22,9%
Working Capital Ratio 1 114,5% 88,5%

Finanzlage

Zum 31.12.2022 weisen wir einen Working Capital Ratio von 114,5 % auf. Wir waren und sind somit jederzeit in der Lage, unseren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

Ertragslage

Die artbau GmbH erwirtschaftete in 2022 einen zum Vorjahr reduzierten Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.247,1 Mio. (Vorjahr: EUR 1.704 Mio.).

4. Prognose-, Chancen und Risikobericht

Die aktuellen Verbandsumfragen der ZBD zeigen einen verhaltenen Optimismus zur Geschäftsentwicklung in 2023. Maßgebend sind die Lieferschwierigkeiten und die Preissteigerungen beim Einkauf von Baumaterial. Sie prognostizieren einen reellen Umsatzrückgang von 7,0 %. Negative Impulse wird es vor allem im Wohnungs- und Wirtschaftsbau geben. Keine Steigerung prognostizieren die Spitzenverbände für den öffentlichen Bau, da staatliche Investitionen auf Grund der ausfallenden Steuereinnahmen zu Kürzungen bei der Auftragsvergabe führen.

Die strategische Ausrichtung der artbau GmbH basiert auf einer diversifizierten Geschäftsbereichsstruktur. Die aktiven Geschäftsbereiche umfassen insbesondere den Innenausbau sowie die Fassadenarbeiten. In den Bereichen schlüsselfertiger Umbau von Bestandsgebäuden sowie schlüsselfertiger Neubauten wurden die ersten größeren Umsätze erfolgreich umgesetzt. Damit das Unternehmen noch flexibler im Bereich der schlüsselfertigen Ausbauten und Neubauten wird, wurde die Expansion in den Geschäftsbereichen artbau Projekt seit 2018 ausgelagert und in einem neuen Partnerunternehmen gegliedert.

Für 2023 sehen wir eine Stagnierung des Aufwärtstrends im Hochbausegment. Die Investitionsbereitschaft in Immobilien ist aufgrund der Baupreis-/ und Zinserhöhung deutlich rückläufig. Im Unterschied hierzu wird für den Wirtschaftsbau im Einklang mit den Prognosen des ZDB kein nennenswertes Wachstum erwartet.

Die günstigen Marktbedingungen im Hochbau spiegeln sich in der aktuellen Geschäftsentwicklung wider. Der Auftragsbestand des Unternehmens lag zum 31.12.2022 mit EUR ca. 30,06 Mio. auf einem hohen Niveau und konnte in der ersten Jahreshälfte weiter ausgebaut werden. Wir erwarten 2023 einen Umsatz über dem Vorjahresniveau, wobei die Rohstoffverknappung und Materialverteuerung vor allem in der Auftragsannahme eine deutlich höhere Rolle spielen werden.

Zusammenfassend gehen wir für das Jahr 2023 von einer Fortsetzung der positiven Entwicklung von Ertrag und Liquidität aus und dies bei Umsatzerlösen höher als die des Vorjahres.

5. Nachtragsbericht

Nach dem Ende des Geschäftsjahres und vor der Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht sind keine Vorgänge bekannt geworden, die eine andere Lagebeurteilung der Gesellschaft notwendig gemacht hätten.

 

Bruchköbel, am 30. September 2023

Dieter Dittmar, Geschäftsführer

Maximilian Heck, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk

Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022 den folgenden, uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt.

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers"

An die artbau GmbH, Bruchköbel

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der artbau GmbH, Bruchköbel - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der artbau GmbH, Bruchköbel für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Hanau, den 12. Dezember 2023

WRM GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dipl.-Kauffrau Nicole Hörig, Wirtschaftsprüferin

Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses in einer von der bescheinigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird. Wir weisen insbesondere auf § 328 HGB hin.

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