B & E
Vertriebsgesellschaft mbH
Norderstedt
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/2023
A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen
I. Unternehmensstruktur,
Geschäftstätigkeit
Die B&E Vertriebsgesellschaft mbH besteht seit
2008. Sie betreibt an ihrem Standort in Norderstedt den
Handel mit Volvo-Fahrzeugen, Volvo-Ersatzteilen und
Zubehör, Dienstleistungen und Gebrauchtwagen aller
Marken. Die Gesellschaft ist exklusiver Vertriebspartner
der Volvo Car Germany GmbH und besitzt einen unbefristeten
Vertriebs- und Servicevertrag. Daneben hat die Gesellschaft
drei Tochterunternehmen, die B&E Kraftfahrzeuge GmbH in
Schiffdorf-Spaden sowie die B&E Autocentrum GmbH in
Kiel und die B&E Auto Nova GmbH in Glinde. Die
Tochtergesellschaften betreiben an ihrem Standort ebenfalls
ein Volvo-Autohaus und besitzen für ihre Standorte
einen entsprechenden Vertriebs- und Servicevertrag.
Zum Bilanzstichtag 30. September 2023
beschäftigte die B&E Vertriebsgesellschaft mbH 52
Mitarbeiter, zusammen mit den drei Tochtergesellschaften
201 Mitarbeiter inklusive Geschäftsleitung und
Auszubildende.
II. Geschäftsverlauf
a.
Entwicklung der GesamtwirtschaftIm Zeitraum vom 1.
Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 wies die deutsche
Wirtschaft eine gemischte Entwicklung auf. Das nominale BIP
stieg von 3.876,8 Mrd. € in 2022 auf 4.122,2 Mrd.
€ in 2023. Nach vorläufigen Berechnungen des
Statistischen Bundesamtes sank jedoch das preisbereinigte
Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahresdurchschnitt 2023 um
0,2 % im Vergleich zum Vorjahr. Als
konjunkturdämpfende Faktoren wirkten die trotz der
jüngsten Rückgänge nach wie vor die hohen
Preise auf allen Wirtschaftsstufen sowie ungünstige
Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine
geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Der private
Konsum sank nach Angaben des statistischen Bundesamtes in
2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem
Vorjahr. Besonders stark sanken die preisbereinigten
Ausgaben für langlebige Güter wie
Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte
(-6,2 %). Diese negative Wachstumsrate reflektiert die
anhaltenden Herausforderungen, denen die deutsche
Wirtschaft gegenüber steht.
Die Inflation blieb im Betrachtungszeitraum
vergleichsweise hoch, aber es gab Anzeichen einer leichten
Entspannung. Die Verbraucherpreise stiegen im
Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 % im Vergleich zu
6,9 % im Vorjahr. Haupttreiber der Inflation waren die
weiterhin hohen Energiepreise, obwohl diese sich
gegenüber den Höchstständen des Vorjahres
etwas stabilisiert hatten. Auch die Lebensmittelpreise
trugen signifikant zur Inflationsrate bei, während die
Preise für Dienstleistungen moderater anstiegen.
Der anhaltende Russland-Ukraine-Konflikt hatte
weiterhin erhebliche Auswirkungen auf die
Energiemärkte. Die Unsicherheit bezüglich der
Energieversorgung führte u.a. zu hohen Preisen und
einer Volatilität, die sowohl die Produktion als auch
den Konsum belastete. Die Einführung von
Entlastungspaketen durch die Bundesregierung konnte die
Auswirkungen auf Haushalte und Unternehmen teilweise
abfedern, reichte jedoch nicht aus, um die negativen
Effekte vollständig zu kompensieren.
Lieferkettenprobleme und Materialengpässe, die
sich bereits während der Pandemie bemerkbar gemacht
hatten, setzten sich auch im Berichtszeitraum fort.
Besonders das Verarbeitende Gewerbe litt unter der
eingeschränkten Verfügbarkeit von Vorprodukten.
Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne
Baugewerbe) sank deutlich um 2,0 % im Vergleich zum
Vorjahr. Ursächlich dafür waren eine sehr viel
niedrigere Produktion im Bereich der Energieversorgung aber
auch eine sinkende Produktion und Wertschöpfung in den
energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und
Metallindustrie. Positive Impulse kamen jedoch vorrangig
aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau.
(Quellen: Statistisches Bundesamt: Pressemitteilungen
und Datenbanken; Bundesbank: Monatsberichte und Prognosen)
b.
Entwicklung der BrancheDie Entwicklung der deutschen
Konjunktur spiegelt sich nur bedingt im Kraftfahrzeugmarkt
wider. Der Gesamtumsatz des deutschen Kfz-Gewerbes stieg
nach Angaben des Zentralverbands Deutsches
Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) im Jahr 2023 um 11,9 % auf
207,3 Mrd. € (2022: 185,2 Mrd. €).
Der Umsatz im Pkw-Neuwagenhandel lag 2023 bei 66,6
Mrd. €, was einer Steigerung von 2,6 %
gegenüber 2022 (64,9 Mrd. €) entspricht. Die
Neuzulassungen von Personenkraftwagen (Pkw) stiegen in
Deutschland um 5,5 % auf 2.844.609 in 2023. Knapp die
Hälfte aller Pkw (1.379.260 Einheiten, das entspricht
48,5 %) waren mit einem alternativen Antrieb
ausgestattet. Neuzulassungen Batterieelektrischer Pkw (BEV)
nahmen um +11,4 % zu, Plug-in-Hybride waren mit
-51,5 % rückläufig. Insgesamt wurden in den
ersten acht Monaten des Jahres 2024 854.714 Neuwagen mit
alternativen Antrieben (Elektro (BEV), Hybrid, Plug-in,
Brennstoffzelle, Gas, Wasserstoff) zugelassen. Ihr Anteil
am Gesamtneuzulassungsvolumen von 1.907.226
Personenkraftwagen (Pkw) betrug 44,8 %. Die Anzahl
alternativ angetriebener Neuwagen lag nach acht
Zulassungsmonaten in 2024 um 5,8 % unter dem
Vergleichszeitraum des Vorjahres. Mit einem Elektroantrieb
(Elektro (BEV), Plug-in, Brennstoffzelle) waren 359.926
Neuwagen, beziehungsweise 18,9 %, ausgestattet und
damit 22,4 % weniger als im Vergleichszeitraum 2023.
241.911 Elektro (BEV) Pkw wurden im Berichtszeitraum Januar
bis August 2024 neu zugelassen und damit 32,0 %
weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Ursächlich für den Rückgang der
Neuzulassungen insbesondere von batterieelektrischen
Fahrzeugen (BEV) dürften neben dem Wegfall der
staatlichen Förderung auch die rückläufigen
Preise für konventionelle Kraftstoffe sein. Zudem wird
auch der Restwertverfall und der Rückzug der
großen Autovermieter bei BEV und Probleme beim Ausbau
der öffentlichen und auch privaten Ladeinfrastruktur
sowie das Preisniveau an öffentlichen Ladesäulen
in der Presse oft thematisiert. Auch diese Faktoren
dürften neben vergleichsweise hohen
Anschaffungspreisen von BEV zu PKW mit konventionellen
Antrieben die Kaufentscheidung hinsichtlich BEV negativ
beeinflusst haben.
Der Umsatz im deutschen Pkw-Gebrauchtwagenhandel
verzeichnete einen starken Umsatzanstieg von ca. 17 %
auf 90,6 Mrd. € (2022: 77,6 Mrd. €). Die Zahl der
Pkw-Besitzumschreibungen stieg 2023 um 6,9 % auf
6.030.874 (2022: 5.641.516). Der durchschnittliche
Gebrauchtwagenpreis 2023 im Markenhandel lag mit 26.170
€ um 10,7 % über dem des Vorjahres (2022:
23.640 €).
Der Umsatz im Bereich After Sales (Service) stieg in
2023 um 17,7 % auf 33,8 Mrd. € (2022: 28,7
Mrd. €). Die Anzahl der fabrikatsgebundenen
Betriebe sank in 2023 um 1,2 % auf 14.120 (2022:
14.290). Die Zahl der Mitarbeiter im deutschen Kfz-Gewerbe
war in 2023 mit ca. 430.000 (2022: 434.000) leicht
rückläufig. Die Nachfrage nach Wartungs- und
Reparaturdienstleistungen blieb hoch, getrieben durch die
alternde Fahrzeugflotte und die zunehmende Komplexität
moderner Fahrzeuge, die spezialisierte Dienstleistungen
erfordert.
(Quellen: Zentralverband Deutsches
Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK): Berichte und Analysen; Zahlen
& Fakten 2023; Kraftfahrt-Bundesamt (KBA):
Neuzulassungen und Marktanalysen)
Die Volvo Car Group hat laut Geschäftsbericht
vom Februar 2024 im Jahr 2023 den Umsatz weltweit um
21 % auf 399,3 Mrd. SEK gesteigert. Das
Betriebsergebnis (EBIT) lag bei 19,9 Mrd. SEK, was einer
EBIT-Marge von 5,0 % (2022: 6,8 %) entspricht.
Hauptursachen für den Rückgang der EBIT-Marge
sind weiterhin Lieferengpässe und erhöhte
Material- sowie Logistikkosten.
(Quelle: www.volvogroup.com)
In Deutschland wurden im Jahr 2023 insgesamt 44.739
Volvo-Pkw neu zugelassen, was einer Steigerung um 8.134
Einheiten (+22,2 %) gegenüber dem Vorjahr (2022:
36.605) entspricht. Der Marktanteil stieg damit leicht von
1,4 % in 2022 auf 1,6 % in 2023. Der Anteil
batterieelektrischer Volvo-Fahrzeuge (BEV) lag in 2023 bei
8.502 Einheiten (Vorjahr: 5.212 Einheiten).
(Quelle: KBA Statistik 12.2023 Fahrzeugzulassungen)
c.
Einschätzung der Unternehmensleitung Die
Geschäftsentwicklung der B&E Vertriebsgesellschaft
mbH war unter den gegebenen Umständen insgesamt gut.
Die Gesellschaft konnte im Wirtschaftsjahr 305 Neu- bzw.
Vorführwagen absetzen (Vorjahr: 282). Zusammen mit den
Tochterunternehmen konnte der Gesamtabsatz (Neu- und
Vorführwagen, Gebrauchtwagen) der B&E Gruppe von
2.402 Einheiten im WJ 2021/2022 auf 3.054 Einheiten im WJ
2022/2023 gesteigert werden.
Unter Einbeziehung der Ergebnisse der
Tochterunternehmen konnten sowohl der Umsatz als auch das
Ergebnis vor Ertragsteuern der Gruppe insgesamt um
33 % bzw. 25 % gegenüber dem Vorjahr
gesteigert werden. Damit wurde das prognostizierte Wachstum
im zweistelligen Prozentbereich sowohl beim Umsatz, sowie
auch beim Ergebnis erreicht. Der vierte Standort in Glinde
war im Berichtsjahr erstmals ganzjährig enthalten und
konnte ebenfalls einen positiven Beitrag zum Ergebnis
liefern.
Aufgrund der besseren Verfügbarkeit von Neuwagen
lag die Marge im Bereich Gebrauchtwagen unter dem Vorjahr.
Zusammen mit dem Wegfall der Umweltprämie, die zu
einem Nachfragerückgang bzw. Preisabschlägen
insbesondere bei batterieelektrischen Fahrzeugen
führten, sind die gesunkenen Margen im Wesentlichen
ursächlich für den Umstand, dass die
Ergebnisentwicklung hinter der Umsatzsteigerung zurück
blieb.
Die allgemeine Einschätzung über die
zukünftige Entwicklung durch die Geschäftsleitung
lässt sich als "verhalten optimistisch"
bezeichnen.
B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und
Vermögenslage
Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der B&E
Vertriebsgesellschaft mbH hat sich im Geschäftsjahr
2022/2023 insgesamt positiv entwickelt.
I. Ertragslage
Der Umsatz des Berichtsjahres stieg um 26,4 %
gegenüber dem Vorjahr. Im Vergleich zum Vorjahr stieg
der Umsatz im Bereich Neu- und Vorführwagen um
12,2 %, im Bereich Gebrauchtwagen um 36,8 % sowie
im Bereich Aftersales um 11,7 %. Der Rohertrag stieg
unterproportional um ca. 9,9 % auf 6.712,0 T€
(Vorjahr: 6.108,4 T€). Ursächlich
hierfür waren im Wesentlichen niedrigere
Roherträge im Bereich Gebrauchtwagen.
Das Ergebnis vor (Ertrag-)Steuern und
Ergebnisabführung der Tochtergesellschaften stieg im
Berichtsjahr um 3,6 % von 2.333,9 T€ im Vorjahr
auf 2.419,0 T€ im Berichtsjahr. Aufgrund der
durchgehend positiven Ergebnisbeiträge der
Tochtergesellschaften konnte der Jahresüberschuss um
24,2 % auf 3.137,7 T€ (Vorjahr: 2.525,8 T€)
gesteigert werden.
Der Personalaufwand stieg um 331,1 T€
(+15,5 %) auf 2.470,5 T€ (Vorjahr: 2.139,3
T€). Ursächlich hierfür sind im Wesentlichen
die Verstärkung der Belegschaft um durchschnittlich
drei Mitarbeiter gegenüber dem Vorjahr sowie die
allgemeine Lohnentwicklung und die Bildung von
Rückstellungen für Personalkosten.
Die Abschreibungen sanken geringfügig um 32,9
T€ (- 5,6 %) auf 551,9 T€ (Vorjahr: 584,7
T€). Aufgrund des Abverkaufs im Laufe des
Berichtsjahres steht den Abschreibungen Vorführwagen
eine entsprechende den Wareneinsatz mindernde Position aus
der Auflösung der Abschreibung aus verkauften
Vorführwagen gegenüber. Saldiert ergab sich ein
Abschreibungsaufwand für Vorführwagen in
Höhe von ca. 259,9 T€.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um
113,6 T€ (+13,0 %) auf 1.163,1 T€ (Vorjahr:
1.029,5 T€).
II. Finanzlage
Die Liquiditätslage der Gesellschaft war im
Berichtsjahr gut. Die Gesellschaft konnte ihren
Zahlungsverpflichtungen jederzeit fristgerecht und in
vollem Umfang nachkommen. Die im Rahmen des Volvo
Einkaufskreditprogramms gewährten Kreditlinien wurden
punktuell vollständig genutzt. Aufgrund der hohen
Eigenkapitalquote und dem Cash-Flow war es dem Unternehmen
möglich, die finanzierten Fahrzeuge überwiegend
spätestens mit Ablauf der zinsfreien Zeit
abzulösen. Die Kosten für Zinsen und
Gebühren im Rahmen der Fahrzeugfinanzierung stiegen
zwar im Berichtsjahr um 407 % auf 108,0 T€
(Vorjahr: 21,3 T€), bewegen sich aber im
Branchenvergleich auf sehr niedrigem Niveau. Die
Investitionen in das übrige Anlagevermögen (ohne
Vorführwagen) erfolgten aus Eigenmitteln. Eine
Fremdfinanzierung war nicht erforderlich.
Wir rechnen damit, auch künftig unsere
finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu
können. Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigen
die solide Struktur unserer Unternehmensfinanzierung.
III. Vermögenslage
Die Bilanzsumme der B&E Vertriebsgesellschaft mbH
belief sich zum Bilanzstichtag auf 18.779,9 T€. Die
Erhöhung von 4.991,9 T€ gegenüber dem
Vorjahr resultiert im Wesentlichen einen aus einer
deutlichen Steigerung des Bestandes an Vorführwagen
des Anlagevermögens (+2.970,1 T€) und der Neu-
und Gebrauchtwagenbestände des Umlaufvermögens
(+2.518,3 T€). Die liquiden Mittel zum Bilanzstichtag
sanken von 3.152,2 T€ im Vorjahr um 46,6% auf 1.684,9
T€.
Den Investitionen zum Bilanzstichtag in das
kurzfristige Anlage- und Vorratsvermögen (im
Wesentlichen Neu- und Vorführwagen, Gebrauchtwagen
sowie Teilebestand) in Höhe von 11.319,8 T€
stehen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
und aus Lieferungen und Leistungen von 5.658,4 T€
gegenüber. Das Eigenkapital erhöht sich - trotz
Ausschüttungen - durch die vollständige
Einstellung des Jahresüberschusses des Berichtsjahres
in die Gewinnrücklagen um 1.673,5 T€ auf 11.025,5
T€. In Verbindung mit der höheren Bilanzsumme
ergibt sich zum Bilanzstichtag eine Eigenkapitalquote von
58,7 % (Vorjahr: 67,8 %) und liegt damit deutlich über
dem Branchendurchschnitt.
IV. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage und
Prognosebericht
Im Geschäftsjahr 2022/2023 war die
Verfügbarkeit von Neuwagen anfangs eingeschränkt.
Für die gesamte Branche wirkte sich dies in gewisser
Weise negativ aus, da die Lieferzeiten sich erheblich
verlängerten und zugesagte Liefertermine teilweise
nicht eingehalten wurden. Dies führte auch zu einer
Verknappung des Angebotes im Bereich der Gebrauchtwagen. In
der Folge kam es zu einer Steigerung des Preisniveaus, von
dem auch die Gesellschaft profitierte. So wurden z.B. mit
Leasingrückläufern gute Erträge erzielt. Die
Verwerfungen am Neu- und Gebrauchtwagenmarkt nahmen jedoch
im Laufe des Geschäftsjahres 2022/2023 sukzessive ab,
was zu einer Normalisierung des Preisniveaus, insbesondere
im Bereich Gebrauchtwagen, führte. Das Auslaufen der
staatlichen Förderung von batterieelektrischen
Fahrzeugen (BEV) führte auch bei der Gesellschaft zu
einer zunehmend gedämpften Nachfrage in diesem
Fahrzeugsegment.
Risiken ergeben sich weiterhin aufgrund des
Russland-Ukrainekonfliktes, die dadurch ausgelösten
Verwerfungen an den Energiemärkten mit steigenden
Energiepreisen, Reallohnverlusten infolge der höheren
Inflation in breiten Schichten der Bevölkerung und
durch den anhaltenden Fachkräftemangel. Auch die
Einstellung des Dieselmotors durch die Volvo Car Group
stellt ein Verkaufshindernis dar, da sich der Dieselmotor
in Deutschland noch großer Beliebtheit erfreut.
Weiterhin wird für das Geschäftsjahr 2023/2024
ff. durch die Normalisierung der Liefersituation mit einem
Preisrückgang am Gebrauchtwagenmarkt und einem Verfall
der Margen, insbesondere im Bereich der alternativen
Antriebe gerechnet. Auch bei den
Leasingrückläufern wird insbesondere im Bereich
der E-Kfz mit einem starken Verfall der Marktwerte
gerechnet, da in Bezug auf die Reichweite (neue
Batteriekonzepte und -weiterentwicklung; höhere
Energiedichte; schnellere Ladezeiten etc.) weitere
Technologiesprünge zu erwarten sind. Zudem werden
Skaleneffekte bei den Herstellern (siehe z.B. die
Preissenkung bei Tesla Motors) zu einem weiteren
Werteverfall gebrauchter E-Kfz führen. Diesem Umstand
wurde u.a. bei der Bewertung der Fahrzeugbestände
Rechnung getragen.
Die weiterhin hohe Inflationsrate und damit sinkende
Kaufkraft der Verbraucher in Verbindung mit einer
Stagnation der Gesamtwirtschaft im neuen Geschäftsjahr
und auch das vergleichsweise hohe Zinsniveau könnten
sich negativ auf die Anschaffungsbereitschaft der Kunden
auswirken.
Durch die Fokussierung auf Geschäftskunden und
einer damit einhergehenden gewissen Unabhängigkeit von
der verhaltenen Entwicklung des Privatkonsums, sowie dem
Ausbau der überregionalen Präsenz durch Angebote
in den gängigen Internetportalen, erwarten wir
für das Geschäftsjahr 2023/2024 dennoch einen
deutlichen Umsatz- und Ergebniszuwachs im zweistelligen
Prozentbereich sowie einen weiteren Ausbau unserer
Marktposition. Für das Geschäftsjahr 2024/2025
wird mit einer verhaltenen Nachfrage insbesondere im
Neuwagensegment und einem weiteren geringfügigen
Margenverfall im Gebrauchtwagensegment gerechnet.
Ursächlich für diese Einschätzung sind die
allgemeine Marktentwicklung, die konjunkturelle Lage aber
auch Faktoren wie der Wegfall der Dieselmodelle bei Volvo
ab Februar 2024. Insgesamt wird mit einem
geringfügigen Rückgang von Umsatz und Gewinn
gegenüber dem sehr guten Geschäftsjahr 2023/2024
gerechnet.
C. Risikobericht
I. Risikomanagementziele und -methoden
Vom Unternehmen wurden Maßnahmen getroffen, mit
denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die
Risikokommunikation sichergestellt werden.
Die Elemente des Risikomanagementsystems sind:
· die Risikosteuerung, · das
Risikocontrolling und · das Risikoreporting.
Zum internen Überwachungssystem gehören:
· die Anwendung einheitlicher Richtlinien
· den Einsatz zuverlässiger Software
· die Auswahl und Schulung qualifizierten
Personals · laufende Prüfungen durch die
Revision des Herstellers · Abweichungsanalysen
· Arbeitsanweisungen
II. Wesentliche Risiken
a.
Umfeld, Branchen- und WettbewerbsrisikenDer
klassische Autohandel ist im Umbruch. Die Abkehr vom
Verbrennungsmotor hin zu alternativen Antrieben wie
Elektro- und Brennstoffzellenantrieb sowie veränderte
Mobilitätswünsche der Menschen insbesondere im
urbanen Bereich sorgen seit Jahren für einen
entsprechenden Anpassungsdruck. Bereits heute verzichten in
Städten immer mehr Menschen auf das eigene Auto und
setzen auf Mobilitätsangebote "on demand" wie
car-sharing, kurzfristige Kfz-Abos, Leihräder und
-roller oder Fahrdienste wie Moia. Zu den Auswirkungen der
Covid-19 Pandemie auf das Mobilitätsverhalten der
Gesellschaft (z.B. durch mehr Homeoffice; Videokonferenzen
statt Geschäftsreisen usw.) und deren Nachhaltigkeit
gibt es zwischenzeitlich verschiedene Studien bzw.
Untersuchungen, nach denen der Pkw-Verkehr im Vergleich zu
2019 insgesamt abgenommen hat und sich diese Entwicklung
weiter verstetigt. So lag die durchschnittliche
Fahrleistung von PKW-Haltern in 2019 noch bei 14.610 km pro
Jahr, in 2023 nur noch bei 12.440 km. Dies gilt
insbesondere für die urbanen Bereiche wie z.B. Berlin,
Hamburg oder München. Dennoch ist der Wunsch nach
Mobilität bei der Mehrzahl der Verbraucher sehr hoch.
Der klassische private Neuwagenkauf verliert an Bedeutung,
das Flottengeschäft und der Vertrieb von
Gebrauchtwagen über das Internet gewinnt weiter an
Bedeutung. Allerdings stellt der reine Onlinehandel
für die Hersteller eine große Herausforderung
dar, da ihnen in vielen Bereichen die Erfahrung mit dem
direkten Kundenkontakt fehlt. Im Bereich Aftersales wird
der Wartungsbedarf aufgrund der Elektromobilität
weiter sinken. Branchenstudien zufolge könnte daher
mittel- bis langfristig jeder zweite Händler vom Markt
verschwinden.
Die B&E Gruppe nimmt an dem
Transformationsprozess in der Automobilbranche teil, indem
sie flexibel darauf reagiert. Der Hersteller Volvo ist im
Branchenvergleich unterdurchschnittlich bei Neuzulassungen
von privaten Haltern vertreten (lt. KBA in 2023 24,6 % bei
einem herstellerübergreifenden Durchschnitt von
Neuzulassungen an private Halter von 32,8 %). Der
gewerbliche Anteil an Neuzulassungen von PKW betrug in 2023
ca. 67,5% (1.909.017 Einheiten; Vorjahr: 1.698.401
Einheiten). Die B&E Gruppe ist im Neuwagenbereich sehr
stark auf den Geschäftskunden- und Flottenbereich
fokussiert, so dass sie von der Entwicklung im
Privatkundengeschäft nur bedingt betroffen ist.
Gemeinsam mit dem Hersteller Volvo Car Germany versucht die
B&E-Gruppe auch in der Zukunft gute
Geschäftsergebnisse zu erwirtschaften, um dauerhaft
konkurrenzfähig zu bleiben.
b.
PersonalrisikenDie B&E Vertriebsgesellschaft mbH
ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf
qualifizierte Fach- und Führungskräfte
angewiesen. Der Fachkräftemangel ist auch im
Automobilbereich enorm groß und stellt die gesamte
Branche vor großen Herausforderungen. Außerdem
fordern die Mitarbeiter aufgrund steigender
Lebenshaltungskosten mehr Lohn, wodurch die Personalkosten
zukünftig ansteigen werden. Der Wettbewerb um gutes
Fachpersonal hat dramatisch zugenommen, das Abwerben von
Mitarbeitern ist zum Normalzustand geworden. Aus diesem
Grund bildet die B&E Gruppe seit vielen Jahren eigene
Fachkräfte aus und investiert viel Zeit und Geld, um
die Mitarbeiter durch diverse Anreizsysteme, wie
Firmenevents/Workshops und Weiterbildungsangebote an das
Unternehmen zu binden. Zum Bilanzstichtag wurden von der
Gesellschaft fünf Auszubildende beschäftigt, in
der B&E Gruppe inkl. der Filialen Schiffdorf, Kiel und
Glinde waren es insgesamt 29.
c.
Bestandsgefährdende RisikenAlle
aufgeführten Risiken stellen derzeit keine
Bestandsgefährdung dar. Andere
bestandsgefährdende Risiken sind zurzeit nicht
erkennbar.
D. Chancenbericht
Die Gesellschaft ist mit ihren Tochterunternehmen an
unterschiedlichen Standorten gut aufgestellt. Zudem bietet
sie mit Neu- und Gebrauchtwagenverkauf,
Flottengeschäft, Vertrieb über das Internet sowie
dem Bereich Aftersales verschiedene Leistungen an, mit
denen auf die zukünftigen Veränderungen der
Branche reagiert werden kann.
Norderstedt, den 24.
September 2024
gez.
Ahmed El Ebrashi
Bilanz
Aktiva
|
|
30.9.2023
EUR |
30.9.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
4.491.285,00 |
1.541.853,00 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
97,00 |
1.375,00 |
| 1.
Geschäfts- oder Firmenwert |
97,00 |
1.375,00 |
| II.
Sachanlagen |
4.416.188,00 |
1.465.478,00 |
| 1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken |
5.219,00 |
6.447,00 |
| 2.
technische Anlagen und Maschinen |
15.968,00 |
21.233,00 |
| 3.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
62.419,00 |
75.344,00 |
| 4.
Geschäfts- und Vorführfahrzeuge |
4.332.582,00 |
1.362.454,00 |
| III.
Finanzanlagen |
75.000,00 |
75.000,00 |
| 1.
Anteile an verbundenen Unternehmen |
75.000,00 |
75.000,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
14.261.576,31 |
12.221.566,35 |
| I.
Vorräte |
7.023.956,58 |
4.510.632,04 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
5.552.679,24 |
4.558.696,96 |
| 1.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
2.822.783,77 |
2.730.303,48 |
| 2.
sonstige Vermögensgegenstände |
2.729.895,47 |
1.828.393,48 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
1.684.940,49 |
3.152.237,35 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
27.036,35 |
24.534,61 |
| Aktiva |
18.779.897,66 |
13.787.953,96 |
Passiva
|
|
30.9.2023
EUR |
30.9.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
11.025.549,51 |
9.352.066,93 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
25.000,00 |
25.000,00 |
| II.
Gewinnrücklagen |
11.000.549,51 |
9.327.066,93 |
| III.
Bilanzgewinn / Bilanzverlust |
0,00 |
0,00 |
| B.
Rückstellungen |
1.912.586,10 |
1.177.253,30 |
| C.
Verbindlichkeiten |
5.841.762,05 |
3.258.633,73 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten |
5.074.542,18 |
2.898.200,31 |
| 2.
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern |
0,00 |
183.046,56 |
| 3.
sonstige Verbindlichkeiten |
767.219,87 |
177.386,86 |
| Passiva |
18.779.897,66 |
13.787.953,96 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.10.2022 - 30.9.2023
EUR |
1.10.2021 - 30.9.2022
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
6.712.038,88 |
6.108.360,01 |
| 2.
Personalaufwand |
2.470.385,63 |
2.139.306,78 |
| a)
Löhne und Gehälter |
2.079.370,46 |
1.834.580,65 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
391.015,17 |
304.726,13 |
| davon
für Altersversorgung |
10.065,70 |
9.894,10 |
| 3.
Abschreibungen |
551.866,07 |
584.719,21 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
551.866,07 |
584.719,21 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
1.163.053,64 |
1.029.472,56 |
| 5.
aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinn- oder
Teilgewinnabführungsvertrags erhaltene
Gewinne |
2.126.839,66 |
1.485.629,08 |
| 6.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
332,54 |
341,18 |
| 7.
Aufwendungen aus Verlustübernahmen (Mutter) |
|
183.599,15 |
| 8.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
108.043,64 |
21.305,67 |
| 9.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
1.395.772,10 |
1.104.938,51 |
| 10.
Ergebnis nach Steuern |
3.150.090,00 |
2.530.988,39 |
| 11.
sonstige Steuern |
12.433,00 |
5.221,00 |
| 12.
Jahresüberschuss |
3.137.657,00 |
2.525.767,39 |
| 13.
Einstellungen in Gewinnrücklagen |
3.137.657,00 |
2.525.767,39 |
| a)
in andere Gewinnrücklagen |
3.137.657,00 |
2.525.767,39 |
| 14.
Bilanzgewinn / Bilanzverlust |
0,00 |
0,00 |
Anhang
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Der Jahresabschluss wurde gemäß
§§ 242 ff. und §§ 264 f. HGB sowie nach
den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes
aufgestellt. Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine
mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des §
267 Abs. 2 HGB.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem
Gesamtkostenverfahren gegliedert.
Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben
wir die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten
und davon-Vermerke in diesem Anhang gemacht.
Registerinformation
Die Gesellschaft ist unter der Firma B&E
Vertriebsgesellschaft mbH mit Sitz in Norderstedt im
Handelsregister des Amtsgerichts Kiel unter der Nummer HRB
10264 KI eingetragen.
Bilanzierungs- und Bewertungsansätze
Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren
im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.
Erworbene
immaterielle Vermögensgegenstände sind zu
Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der
Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um
planmäßige Abschreibungen vermindert.
Das
Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- und
Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um
planmäßige Abschreibungen vermindert. Die
Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens
werden nach Maßgabe der jeweiligen
betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.
Bei voraussichtlichen dauernden Wertminderungen
werden außerplanmäßige Abschreibungen
vorgenommen. Sind die Gründe für eine
außerplanmäßige Abschreibung entfallen,
erfolgt eine Zuschreibung bis zu den fortgeführten
Anschaffungs- oder Herstellungskosten.
Bei den
Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu
Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten
angesetzt.
Die
Vorräte werden zu Anschaffungs- und
Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten
angesetzt.
Die
in Arbeit befindlichen Aufträge sind auf der
Basis von Einzelkalkulationen bewertet. Kosten der
allgemeinen Verwaltung wurden nicht aktiviert. In allen
Fällen wurde verlustfrei bewertet.
Die
fertigen Erzeugnisse und Waren sind zu
Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen
bilanziert.
Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die
sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer,
geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren
Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene
Abwertungen berücksichtigt.
Für drohende Verluste aus Liefer- und
Abnahmeverpflichtungen sind in angemessener Höhe
Rückstellungen gebildet.
Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände
und
liquide Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Allen
risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener
Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine
Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung
berücksichtigt.
Die
Steuerrückstellungen beinhalten die das
Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten
Steuern.
Die
sonstigen Rückstellungen berücksichtigen
alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verlusten
aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des
nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung
notwendigen Erfüllungsbetrages (d.h.
einschließlich zukünftiger Kosten- und
Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer
Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst.
Die
Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag
angesetzt.
Die
Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Ausgaben bzw.
Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand bzw. Ertrag
für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag
darstellen.
Angaben zur Bilanz
Die Entwicklung der einzelnen Posten des
Anlagevermögens ist unter Angabe der
Abschreibungen des Geschäftsjahres am Ende dieses
Anhangs im Anlagenspiegel dargestellt.
Der entgeltlich erworbene
Geschäfts- und Firmenwert wird über einen
Zeitraum von 15 Jahren abgeschrieben, da dieser auf der
Langfristigkeit der übernommenen
Organisationsstrukturen und Kundenbeziehungen basiert.
Die Gesellschaft hält jeweils 100 % der Anteile
an den folgenden Gesellschaften, mit denen
Ergebnisabführungsverträge bestehen:
Name
|
Sitz
|
Eigenkapital
|
Ergebnis
|
B&E Kraftfahrzeuge
GmbH
|
Schiffdorf-Spaden
|
25 T€
|
0 T€
|
B&E Autozentrum GmbH
|
Kiel
|
25 T€
|
0 T€
|
B & E Auto Nova GmbH
|
Glinde
|
25 T€
|
0 T€
|
Alle
Forderungen und die
sonstigen Vermögensgegenstände haben - wie
im Vorjahr - eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.
In den
sonstigen Rückstellungen sind Verpflichtungen
für den Rückkauf von Leasingfahrzeugen in
Höhe von T€ 389 enthalten.
Die
Verbindlichkeiten zum 30. September 2023 haben
vollumfänglich - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit
von bis zu einem Jahr.
Von den
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
sind T€ 5.074,5 (Vj. T€ 2.898,2) durch die
Sicherungsübereignung des finanzierten Anlage- bzw.
Umlaufvermögens abgesichert.
Haftungsverhältnisse
Es bestehen Haftungsverhältnisse aus der
Bestellung von Sicherheiten für fremde
Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 28.133,4 davon
in Höhe von T€ 26.053,2 für verbundene
Unternehmen und T€ 2.080,2 für fremde Dritte.
Das Risiko aus der Inanspruchnahme wird aufgrund der
guten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der
Fremdgesellschaft sowie der jeweiligen verbundenen
Unternehmen als gering eingeschätzt.
Sonstige Angaben
Mitarbeiter
Die durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter
beträgt 44,75 (Vj. 41,75), dabei handelt es sich
um 24,75 Angestellte und 20 gewerbliche Mitarbeiter.
Geschäftsführer
Herr Ahmed El Ebrashi, Geschäftsführer
B&E Vertriebsgesellschaft mbH, Norderstedt.
Auf die Angabe der Gesamtbezüge der
Geschäftsführer wird unter Anwendung der
Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Ergebnisverwendungsvorschlag
Der Ergebnisverwendungsvorschlag sieht vor, den
Jahresüberschuss in voller Höhe in die anderen
Gewinnrücklagen einzustellen.
Nachtragsbericht
Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von
besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche
finanzielle Auswirkungen haben.
Norderstedt, den 23.
September 2024
gez.
Ahmed El Ebrashi
ANLAGENSPIEGEL zum 30. September 2023
B&E Vertriebsgesellschaft mbH, Norderstedt
|
|
|
Anschaffungskosten
|
|
|
|
01.10.2022
|
Zugänge
|
Abgänge
|
30.09.2023
|
|
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
I.
|
Immaterielle Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
|
Geschäfts- oder
Firmenwert
|
19.160,00
|
0,00
|
0,00
|
19.160,00
|
II.
|
Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
1.
|
Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
|
|
|
|
|
|
|
einschließlich
Bauten auf fremden Grundstücken
|
84.065,54
|
0,00
|
0,00
|
84.065,54
|
|
2.
|
Technische Anlagen und
Maschinen
|
49.706,54
|
0,00
|
0,00
|
49.706,54
|
|
3.
|
Andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
1.808.164,97
|
4.703.486,07
|
1.486.982,42
|
5.024.668,62
|
|
|
|
1.941.937,05
|
4.703.486,07
|
1.486.982,42
|
5.158.440,70
|
III.
|
Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
|
Anteile an verbundenen
Unternehmen
|
75.000,00
|
0,00
|
0,00
|
75.000,00
|
|
|
|
2.036.097,05
|
4.703.486,07
|
1.486.982,42
|
5.252.600,70
|
|
|
|
Kumulierte Abschreibungen
|
|
|
|
01.10.2022
|
Zugänge
|
Abgänge
|
30.09.2023
|
|
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
I.
|
Immaterielle Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
|
Geschäfts- oder
Firmenwert
|
17.785,00
|
1.278,00
|
0,00
|
19.063,00
|
|
|
|
0,00
|
|
|
0,00
|
|
|
|
0,00
|
|
|
0,00
|
|
|
|
17.785,00
|
1.278,00
|
0,00
|
19.063,00
|
II.
|
Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
1.
|
Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
|
|
|
|
|
|
|
einschließlich
Bauten auf fremden Grundstücken
|
77.618,54
|
1.228,00
|
0,00
|
78.846,54
|
|
2.
|
Technische Anlagen und
Maschinen
|
28.473,54
|
5.265,00
|
0,00
|
33.738,54
|
|
3.
|
Andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
370.366,97
|
544.095,07
|
284.794,42
|
629.667,62
|
|
4.
|
Geleistete Anzahlungen
und Anlagen im Bau
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
|
|
|
476.459,05
|
550.588,07
|
284.794,42
|
742.252,70
|
III.
|
Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
|
Anteile an verbundenen
Unternehmen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
|
2.
|
Ausleihungen an
verbundene Unternehmen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
|
3.
|
Beteiligungen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
|
4.
|
Ausleihungen an
Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
|
5.
|
Wertpapiere des
Anlagevermögens
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
|
6.
|
Sonstige Ausleihungen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
|
|
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
|
|
|
494.244,05
|
551.866,07
|
284.794,42
|
761.315,70
|
|
|
|
Buchwerte
|
|
|
|
30.09.2023
|
30.09.2022
|
|
|
|
EUR
|
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
I.
|
Immaterielle Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
Geschäfts- oder
Firmenwert
|
97,00
|
1.375,00
|
|
|
|
0,00
|
0,00
|
|
|
|
0,00
|
0,00
|
|
|
|
97,00
|
1.375,00
|
II.
|
Sachanlagen
|
|
|
|
1.
|
Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
|
|
|
|
|
einschließlich
Bauten auf fremden Grundstücken
|
5.219,00
|
6.447,00
|
|
2.
|
Technische Anlagen und
Maschinen
|
15.968,00
|
21.233,00
|
|
3.
|
Andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
4.395.001,00
|
1.437.798,00
|
|
4.
|
Geleistete Anzahlungen
und Anlagen im Bau
|
0,00
|
0,00
|
|
|
|
4.416.188,00
|
1.465.478,00
|
III.
|
Finanzanlagen
|
|
|
|
|
Anteile an verbundenen
Unternehmen
|
75.000,00
|
75.000,00
|
|
2.
|
Ausleihungen an
verbundene Unternehmen
|
0,00
|
0,00
|
|
3.
|
Beteiligungen
|
0,00
|
0,00
|
|
4.
|
Ausleihungen an
Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht
|
0,00
|
0,00
|
|
5.
|
Wertpapiere des
Anlagevermögens
|
0,00
|
0,00
|
|
6.
|
Sonstige Ausleihungen
|
0,00
|
0,00
|
|
|
|
75.000,00
|
75.000,00
|
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 18.10.2024 festgestellt.
Bestätigungsvermerk
In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten
verkürzten Jahresabschluss wurden die
größenabhängigen Erleichterungen nach
§ 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem
vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht
haben wir am 16. Oktober 2024 den folgenden
Bestätigungsvermerk erteilt:
An die B&E Vertriebsgesellschaft mbH, Norderstedt
Prüfungsurteil
Wir haben den Jahresabschluss der B&E
Vertriebsgesellschaft mbH, Norderstedt - bestehend aus der
Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und
Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.
Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang,
einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus
haben wir den Lagebericht der B&E Vertriebsgesellschaft
mbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis
zum 30. September 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden
Vorschriften für Gesellschaften mit beschränkter
Haftung und vermittelt unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der
Gesellschaft zum 30. September 2023 sowie seiner
Ertragslage für das Geschäftsjahr vom
1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 und
· vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht
dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss,
entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und
stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen
Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen
Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt
"Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses" unseres
Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir
sind von dem Unternehmen unabhängig in
Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen
und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere
sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung
mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der
Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung des Geschäftsführers für
den Jahresabschluss und den Lagebericht
Der Geschäftsführer ist verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden
Vorschriften für Gesellschaften mit beschränkter
Haftung in allen wesentlichen Belangen entspricht, und
dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner
ist der Geschäftsführer verantwortlich für
die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit
den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder
unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der
gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat
er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern
einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er
dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem ist der Geschäftsführer
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter
verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet
hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen - beabsichtigten oder
unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnen Erkenntnissen in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen
Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die
Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter
- falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im
Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen
als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen
Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind,
um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu
dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen
nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen
höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße
betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen,
beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende
Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner
Kontrollen beinhalten können.
· gewinnen wir ein Verständnis von
dem für die Prüfung des Jahresabschlusses
relevanten internen Kontrollsystem und den für die
Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die
unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch
nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit
dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der
von dem Geschäftsführer angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von
dem Geschäftsführer dargestellten
geschätzten Werte und damit zusammenhängenden
Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über
die Angemessenheit des von dem Geschäftsführer
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf
der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine
wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen
oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und
im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese
Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere
Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum
unseres Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder
Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die
Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
· beurteilen wir die Gesamtdarstellung,
den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses
einschließlich der Angaben sowie ob der
Jahresabschluss die zugrundeliegenden
Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt,
dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von
der Lage des Unternehmens.
· führen wir Prüfungshandlungen
zu den von dem Geschäftsführer dargestellten
zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf
Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise
vollziehen wir dabei insbesondere die den
zukunftsorientierten Angaben von dem
Geschäftsführer zugrunde gelegten bedeutsamen
Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden
Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches
unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse
wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Wir erörtern mit den für die Überwachung
Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die
Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame
Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger
Mängel im internen Kontrollsystem, die wir
während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 16. Oktober
2024
FREIHEIT
GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
gez.
Dr. Julia Freiheit
Wirtschaftsprüferin
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