Fleischmann GmbH Textilmietservice

Eichenhainstraße 11, 91217 Hersbruck, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Nürnberg HRB 10928
Vorher
Wäscherei Fleischmann GmbH
Eingetragen
6.4.1992
Branche
Vermietung von SchienenfahrzeugenGroßhandel mit TextilienVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Vermietung und der Verkauf von Textilien aller Art, von Accessoires für Waschraumhygiene und Schmutzfangmatten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Pascal Fleischmann
seit 13.1.2026
Geschäftsführer
Rudolf Fleischmann
seit 27.5.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Eichenhainstr. 11, 91217 Hersbruck
84.000 €
80.00%

Beteiligungen

NameAnteil
11.10%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Fleischmann GmbH Textilmietservice

Hersbruck

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ zum 31. Dezember 2023

FLEISCHMANN GMBH TEXTILMIETSERVICE, HERSBRUCK

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Software 10.203,50 13.425,50
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grunstücken 30.999,00 32.075,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1.190.148,50 1.352.723,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.536.664,50 1.851.404,50
2.757.812,00 3.236.203,00
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 7.500,00 7.500,00
2.775.515,50 3.257.128,50
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 14.614,80 14.549,58
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.317.977,80 1.784.811,44
2. Sonstige Vermögensgegenstände
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 3.510.000,00) (Vj. EUR 3.510.000,00)
4.876.104,07 5.362.147,79
6.194.081,87 7.146.959,23
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.630.128,20 1.078.361,22
10.614.340,37 11.496.998,53

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 105.000,00 105.000,00
II. Bilanzgewinn 8.580.613,40 8.488.533,46
8.685.613,40 8.593.533,46
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 84.362,00 9.103,00
2. sonstige Rückstellungen 97.818,55 101.127,95
182.180,55 110.230,95
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 670.213,97 817.470,20
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 583.737,52 1.238.161,15
3. sonstige Verbindlichkeiten
davon aus Steuern EUR 98.873,29 (Vj EUR 374.414,32)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 23.365,25 (Vj. EUR 14.427,63) 492.594,93 643.850,77
1.746.546,42 2.699.482,12
D. Passive latente Steuern 0,00 93.752,00
10.614.340,37 11.496.998,53

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

2023 Vorjahr
Euro Euro Euro
1. Rohergebnis 7.993.323,31 8.349.553,15
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.416.741,55 3.089.455,34
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 720.085,40 690.150,57
4.136.826,95 3.779.605,91
3. Abschreibungen 1.434.017,44 1.420.421,42
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen
4. sonstige betriebliche 2.264.332,05 2.112.207,81
Aufwendungen
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 164.280,75 124.202,77
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 21.500,80 13.423,28
7. Steuern von Einkommen und Ertrag 192.931,54 333.720,17
- davon Ertrag (-) aus (Vj. Aufwand aus) der Veränderung latenter Steuern EUR - 93.752,00 (Vj. EUR 93.398,00)
8. Ergebnis nach Steuern 107.995,28 814.377,33
9. sonstige Steuern 15.915,34 10.562,00
10. Jahresüberschuss 92.079,94 803.815,33
11. Gewinnvortrag 8.488.533,46 7.684.718,13
12. Bilanzgewinn 8.580.613,40 8.488.533,46

ANHANG

Allgemeine Angaben

Die Fleischmann GmbH hat ihren Sitz in Hersbruck und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Nürnberg (Reg.Nr. B 10928).

Der Jahresabschluss 2023 der Fleischmann GmbH Textilmietservice wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und unter Beachtung des Gesellschaftsvertrages aufgestellt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag zum sechsten Mal die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB auf, so dass die Rechtsfolgen dieser Merkmale zum fünften Mal eintreten.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten wird im Rahmen der handelsrechtlichen Vor-schriften vorgenommen.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten.

Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze angewendet:

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände im Geschäftsjahr linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt, sobald die lineare Abschreibung zu einem höheren Abschreibungsbetrag führt. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens von geringem Wert bis € 800,00 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die entgeltlich erworbene Finanzanlage wurde zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert zum Bilanzstichtag bei voraussichtlich dauernder Wertminderung angesetzt.

Die Vorräte wurden mit ihren Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit ihrem Nominalwert aktiviert. Der Wert der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde um eine Pauschal-wertberichtigung in Höhe von 1 % des Nettoforderungsbetrages gekürzt.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bewertet.

Die Rückstellungen wurden in Höhe des voraussichtlichen Erfüllungsrückstandes nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dotiert und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gem. § 274 HGB. Zur Berechnung der latenten Steuern wurde der unternehmensspezische Ertragsteuersatz angewendet.

Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände stellt sich wie folgt dar:

Anschaffungskosten 01.01.2023 Zugänge /Abgänge (./.) Anschaffungskosten 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögens-Gegenstände
entgeltlich erworbene Software 64.480,00 0,00 64.480,00
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 35.841,05 0,00 35.841,05
2. technische Anlagen und Maschinen 4.761.728,03 13.088,83 4.774.816,86
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.921.904,55 939.316,11 6.787.874,04
./.73.346,62
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 7.500,00 0,00 7.500,00
10.791.453,63 952.404,94 11.670.511,95
./.73.346,62
Kumulierte Abschreibung 01.01.2023 Zugänge/ Abgänge (./.) 2023 Kumulierte Abschreibung 31.12.2023 Buchwert 31.12.2023 Buchwert 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögens-Gegenstände
entgeltlich erworbene Software 51.054,50 3.222,00 54.276,50 10.203,50 13.425,50
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 3.766,05 1.076,00 4.842,05 30.999,00 32.075,00
2. technische Anlagen und Maschinen 3.409.004,53 175.663,83 3.584.668,36 1.190.148,50 1.352.723,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.070.500,05 1.254.055,61 5.251.209,54 1.536.664,50 1.851.404,50
./.73.346,12
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 7.500,00 7.500,00
7.534.325,13 1.434.017,44 8.894.996,45 2.775.515,50 3.257.128,50
./.73.346,12

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen gegenüber dem Gesellschafter-geschäftsführer Herrn Rudolf Fleischmann in Höhe von € 126.363,55, die mit 4 % verzinst werden sowie gegenüber dem Gesellschafter Christian Fleischmann in Höhe von € 1.151,90, die mit 5,8 % verzinst werden.

Zu den in den sonstigen Vermögensgegenständen enthaltenen Forderungen gegen Partnerunternehmen sind zur Vermeidung der Überschuldung Rangrücktritte in Höhe von insgesamt € 1.716.000,00 ausgesprochen worden. Die Rangrücktrittsvereinbarungen wurden in Vorjahren durch Einzelwertberichtigungen in Höhe von € 1.728.000,00 gewinnmindernd berücksichtigt. Aufgrund von Tilgungen wurden die Einzelwertberichtigungen in 2023 mit € 12.000,00 gewinnerhöhend aufgelöst.

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

Personalkosten 66.271,71
Jahresabschlusserstellung und Prüfung 25.000,00
Aufbewahrungskosten 6.546,84
97.818,55

Die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten werden in folgendem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt:

Stand 31.12.2023 Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit 1-5 Jahre Restlaufzeit mehr als 5 Jahr
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 670.213,97 126.451,27 394.625,62 149.137,08
(Vorjahr) (817.470,20) (147.256,23) (434.897,49) (235.316,48)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 583.737,52 583.737,52
(Vorjahr) (1.238.161,15) (1.238.161,15)
Sonstige Verbindlichkeiten 492.594,93 492.594,93
(Vorjahr) (643.850,77) (643.850,77)
Gesamt 1.746.546,42 1.202.783,72 394.625,62 149.137,08
(Gesamt Vorjahr) (2.699.482,12) (2.029.268,15) (434.897,49) (235.316,48)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignungen besichert.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Sonstige Angaben

In 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens gehabt hätten.

Zum 31. Dezember bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:

Restlaufzeit in Jahren EUR
Leasing Kfz 1 - 4 Jahre 28.551,39

Die Fleischmann GmbH Textilmietservice ist zum Bilanzstichtag Bürgschaften zur Absicherung der Bankdarlehen von Partnerunternehmen in Höhe von € 1.500.000,00 eingegangen.

Die Zahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter betrug: 121 , davon 13 Angestellte und 108 gewerbliche Mitarbeiter.

Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von € 92.079,94 ab. Zusammen mit dem Gewinnvortrag von € 8.488.533,46 ergibt sich ein Bilanzgewinn zum 31.12.2023 von € 8.580.613,40. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

Geschäftsführer der Gesellschaft ist:

 

Herr Rudolf Fleischmann, Hersbruck.

Er ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Bezüglich der Angabe nach § 285 Abs. 1 Nr. 9a HGB wird von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

 

Hersbruck, den 28. März 2025

Rudolf Fleischmann, Geschäftsführer

LAGEBERICHT

A. Geschäftstätigkeit und Rahmenbedingungen

Die Fleischmann GmbH Textilmietservice, gegründet 1991, ist ein deutsches, inhabergeführtes Unternehmen und betreibt eine Wäscherei sowie die Vermietung und den Verkauf von Textilien aller Art, von Accessoires für Waschraumhygiene und Schmutzfangmatten. Der Schwerpunkt liegt dabei im Bereich Mietwäsche für Kunden aus dem Hotelgewerbe sowie Seniorenwohn- und Pflegeheimen. Die Fleischmann GmbH Textilmietservice ist im deutschsprachigen Raum aktiv. Der Hauptsitz des Unternehmens ist Hersbruck. Über Partnerunternehmen wird der gesamte bundesdeutsche Markt abgedeckt.

B. Geschäftsverlauf

2023 nahm das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) der deutschen Wirtschaft im Ergebnis um 0,3 Prozent ab (Quelle: Jahreswirtschaftsbericht 2024 des BMWi).

Das Hotel- und Gastronomiegewerbe in Deutschland konnte 2023 nicht an den realen Gastgewerbeumsatz zum Vor-Corona-Jahr 2019 anknüpfe. Im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019 fiel er 2023 um 11,3 % niedriger aus, während der nominale Umsatz um 8,8 % höher ausfiel. Die realen Umsätze entwickelten sich nach hohen Zuwächsen zu Jahresbeginn vor allem in der zweiten Jahreshälfte rückläufig. Die teilweise hohen Differenzen zwischen realen und nominalen Umsätzen spiegeln das stark gestiegene Preisniveau wieder. Das Gastgewerbe erzielte 2023 real (preisbereinigt) 1,1 % und nominal (nicht preisbereinigt) 8,5% mehr Umsatz als im Vorjahr (Quelle: Pressemitteilung Destatis Nr. 064 vom 20.02.2024).

Das Rohergebnis 2023 ist im Vergleich zum Vorjahr um 356 TEUR auf 7.993 TEUR gefallen. Die 2023 erwirtschafteten Erlöse befinden sich gegenüber dem Vorjahr auf einem um 213 TEUR niedrigeren Niveau, so dass die Werte von 2019 (vor der Pandemie) noch nicht wieder erreicht wurden. In Zukunft wird die Fleischmann GmbH Textilmietservice den eingeschlagenen Weg verstärkt fortsetzen und rechnet künftig wieder mit einer Anknüpfung an die positive Geschäftsentwicklung vor der Corona-Pandemie. Ziel der Geschäftsleitung ist, das bestehende Produktportfolio beizubehalten und den gesamten bundesdeutschen Raum lückenlos abzudecken unter Einbindung von Partnerunternehmen.

C. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Bilanzsumme hat sich von 11.496 TEUR um 886 TEUR auf 10.611 TEUR reduziert. Die Reduzierung ist zurückzuführen auf eine Minderung der Verbindlichkeiten von 2.699TEUR um 953 TEUR auf 1.746 TEUR sowie der passiven latenten Steuern um 94 TEUR auf 0 TEUR, dem eine Erhöhung des Eigenkapitals von 8.593 TEUR um 92 TEUR auf 8.686 TEUR, eine Erhöhung der Rückstellungen um 72 TEUR (Saldo aus Erhöhung der Steuerrückstellungen um 75 TEUR sowie Minderung der sonstigen Rückstellungen um 3 TEUR) entgegenwirkt. Die Eigenkapitalquote beträgt damit zum Bilanzstichtag rund 81,85 %.

Zum Bilanzstichtag bestanden Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 584 TEUR (5,50 % der Bilanzsumme). Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestanden in Höhe von 670 TEUR (6,31 % der Bilanzsumme) und wurden im Vergleich zum Vorjahr um 147 TEUR durch planmäßige Tilgungen reduziert.

Auf der Vermögensseite ist besonders die Reduzierungen der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 26,16 % auf 1.318 TEUR (12,4 % der Bilanzsumme) sowie die Reduzierung der sonstigen Vermögensgegenstände um 9,12 % auf 4.873 TEUR (45,92 % der Bilanzsumme) hervorzuheben.

Der Bestand an sonstigen Vermögensgegenständen erklärt sich damit, dass 5.226 TEUR als Darlehen an Partnerunternehmen, unter anderem zur Finanzierung der Gewerbeimmobilien, gewährt wurden. Diese Forderungen wurden mit 1.716 TEUR wertberichtigt.

Hintergrund ist die Rangrücktrittsvereinbarungen mit einem Partnerunternehmen, um bei diesen den Überschuldungstatbestand abzuweisen. Wir gehen davon aus, dass es sich hierbei um eine kurzfristige Maßnahme handelt.

Die Finanzierung der Gesellschaft ist durch Eigenmittel und ausreichende Kreditlinien sowie in geringem Umfang zusätzlich durch Bankdarlehen gesichert.

Das Rohergebnis 2023 ist verglichen mit dem Vorjahr um 4,27% auf 7.993 TEUR gesunken. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag mit 158 TEUR unter dem Vorjahr von 1.037 TEUR. Das geringere EBIT resultiert aus einer Umsatzminderung i.H.v. 213 TEUR bei gleichzeitigem Anstieg der Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe um 38 TEUR, einer Erhöhung der Personalkosten um 357 TEUR, der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 152 TEUR, der Personalkosten um 357 TEUR sowie eine Erhöhung der Abschreibung um 14 TEUR. Der Effekt wird verstärkt durch einen Rückgang der sonstigen Erträgen i.H.v. 105 TEUR, insbesondere aufgrund der im Vergleich zum Vorjahr deutlich geringeren Auflösung von Einzelwertberichtigungen auf Forderungen. . Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde erstmals ein deutlich niedrigerer Jahresüberschuss von 92 TEUR (Vorjahr: 804 TEUR) erwirtschaftet.

Zusammenfassend sind die finanziellen Leistungsindikatoren, insbesondere das Rohergebnis und das Jahresergebnis, hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Dennoch zeigen sowohl die Gewinn- und Verlustrechnung wie auch die Bilanz ein gesundes Unternehmen mit Wachstumspotential.

D. Personal

Der durchschnittliche Personalstand (ohne Geschäftsführer) betrug am Bilanzstichtag 121 gegenüber 121 im Vorjahr.

E. Ausblick auf 2024/2025

Für das Gastgewerbe ergeben sich 2024 wohl kaum weitere Umsatzsteigerungen, vielmehr schwächt sich die Entwicklung im weiteren Jahresverlauf deutlich ab, was darauf zurückzuführen ist, dass die Umsatzsteuer für das Gastgewerbe wieder angehoben wurde.

Auch 2024 konnte keine Umsatzsteigerung realisiert werden, was sich in einem stagnierenden oder geringfügig rückläufigen Rohergebnis wiederspiegelt. Für 2024 gehen wir daher bei einem weitgehend stabilem Rohergebnis von einem noch positiven Jahresergebnis aus.

F. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Die wesentlichen zur Anwendung kommenden Finanzinstrumente sind Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie Verbindlichkeiten. Zur Minimierung von Ausfall- und Liquiditätsrisiken dient ein effektives Debitorenmanagement sowie eine konservative Risikopolitik. Bei möglichen Ausfallrisiken werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

G. Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung

Externe Faktoren wie der Angriffskrieg Russlands mit einhergehender hoher Inflation, hohen Energiekosten und Lieferkettenengpässen werden auch künftig die Konjunktur beeinflussen und die Geschäftsentwicklung wird dadurch schwerer planbar, da Dauer und Entwicklung derartiger Faktoren meist nicht absehbar sind.

Die Fleischmann Textilmietservice GmbH ist im Wesentlichen in den Produktionsbereichen Altenheimwäsche und Hotel- und Gastronomiewäsche aktiv. Das Geschäftsmodell soll sukzessive auf das wachstumsstarke Altenheimsegment im Wäsche- und Berufskleidungsbereich ausgerichtet werden, ohne den konjunkturanfälligen Hotelbereich zu vernachlässigen. Das Altenheimsegment verspricht infolge der demographischen Entwicklung (Alterspyramide) auch in Zukunft ein stabil steigendes Wachstum. Durch die Konzentration und Neuakquise von Altenheimkunden wollen wir in den nächsten Jahren die Abhängigkeit vom Hotel- und Gastronomiesegment weiter verringern, um damit die Gefahr von derart kurzfristigen Umsatzeinbrüchen zu reduzieren. Hierbei sind schon nachhaltige Akquiseerfolge zu verzeichnen.

Durch den schwierigen Marktzugang, welcher immense Investitionen im Maschinen- und Wäschebereich voraussetzt, ist nicht mit einer Vielzahl neuer Marktteilnehmer zu rechnen. Deshalb sehen wir gute Chancen den Umsatz in beiden Produktbereichen in den nächsten Jahren zu steigern.

Im Energiebereich ist es bisher gelungen durch vorausplanendes "Contracting" die Aufwands-steigerungen in Grenzen zu halten. Wir gehen davon aus, dies auch in Zukunft so zu realisieren. Des weiteren gelingt es zunehmend die erhöhten Energiekosten an die Abnehmer weiter zu belasten.

 

Hersbruck, den 28. März 2025

Rudolf Fleischmann, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Fleischmann GmbH Textilmietservice, Hersbruck

VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Fleischmann GmbH Textilmietservice - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Fleischmann GmbH Textilmietservice für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Augsburg, 28.03.2025

Akanthus GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Susanne Wiegräfe, Wirtschaftsprüfer

Bianca Baumgärtner-Baedeker, Wirtschaftsprüferin

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