AOG Altenstadt Objekt GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andrea Fiocchetta seit 28.10.2011 | Prokura |
Andreas Dr. von Aufschnaiter seit 12.3.2007 | Vorstandsmitglied |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
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| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GCI BridgeCapital AGMünchenLagebericht für das Geschäftsjahr 2010I. Geschäft und RahmenbedingungenDie GCI BridgeCapital AG ist eine reine Beteiligungsholding. Sie ist eine 100 %ige Tochtergesellschaft der GCI Industrie AG (vormals GCI Management AG), München. Zum Stichtag 31. Dezember 2010 beschäftigt sie keine eigenen Mitarbeiter. Im Zentrum der Aktivitäten steht die Beteiligung an Unternehmen, vor allem bei deren Gründung, in deren Aufbauphase oder im Zusammenhang mit deren Umstrukturierung oder Sanierung. Die Haltedauern dieser Beteiligungen bis zu einem vollständigen oder teilweisen Verkauf betragen dabei in der Regel mehrere Jahre. Das Geschäft verlief im Geschäftsjahr 2010 verglichen zum Vorjahr wieder erheblich erfreulicher (im Vorjahr schloss das Geschäftsjahr aufgrund von notwendig gewordenen Abschreibungen auf den Beteiligungsansatz eines Tochterunternehmens mit einem negativen Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit). Die Vantargis Gruppe erweiterte im Geschäftsjahr 2010 ihre Refinanzierungslinien für Leasing- und Factoringverträge auf ein Volumen von insgesamt über Mio. EUR 300 zur Vorbereitung der Nutzung weiterer Wachstumschancen im sich konsolidierenden Finanzdienstleistungssektor. Im Geschäftsjahr veräußerte die Gesellschaft 3,94 % ihrer Aktien an der Vantargis AG, München. Daneben wurden der GCI Industrie Gruppe zwei Put-Optionen mit einer Laufzeit bis zum 31. Januar 2011 bzw. 31. Januar 2012 auf die verbleibenden Anteile der GCI Industrie Gruppe an der Vantargis AG gewährt. Die Put-Optionen laufen jeweils über 18,8 % der Aktien der Vantargis AG und sehen einen Kaufpreis von TEUR 3.705 vor. Die am 31. Januar 2011 auslaufende Put-Option wurde von der Gesellschaft im Januar 2011 ausgeübt. Die Leipziger Solarpark AG, München, hat die Konzentration auf das Geschäft mit der Auswahl, Installation und dem Betrieb von Photovoltaikanlagen bereits seit Längerem abgeschlossen. Die Projektplanung für die Umsetzung der neuen Photovoltaikanlage in Leipzig/Wiederitzsch befindet sich weiterhin in vollem Gange. Die neue Photovoltaikanlage soll - je nach eingesetzter Technologie der Photovoltaikmodule und der freizuhaltenden Verkehrsflächen - bis zu fünf Megawatt Jahresleistung erreichen. Mit Schreiben vom 27. September 2010 hat die "envia Verteilnetz GmbH" der Leipziger Solarpark AG mitgeteilt, dass für die geplante Photovoltaikanlage auf dem Grundstück in Leipzig/Wiederitzsch grundsätzlich die Berechtigung zur Einspeisevergütung gemäß EEG besteht. Auf dieser Grundlage hat die Leipziger Solarpark AG in Zusammenarbeit mit einem Projektteam aus Planungs- sowie Baurechtsexperten das vorgeschriebene Bebauungsplanverfahren in Abstimmung mit der Stadtverwaltung in Leipzig für den zu errichtenden Solarpark aufgesetzt. Im Juni 2010 hat die GCI BridgeCapital AG die noch verbliebenen 6 % der Anteile ihrer ehemals 75 %igen Beteiligung an der Mengele Agrartechnik AG, Waldstetten, veräußert. Erwerber ist der niederländische Agrartechnikkonzern "Lely Group". Außerdem wurden im Geschäftsjahr 1,31 % der Anteile an der Meridio Vermögensverwaltung AG, Köln, veräußert. Die Gesamterlöse der Gesellschaft aus der Anteilsveräußerung von Beteiligungen im Geschäftsjahr 2010 erreichten eine Höhe von Mio. EUR 0,7 (Vorjahr: Mio. EUR 9,7). Die GCI BridgeCapital AG weist im Geschäftsjahr nach Steuern einen Jahresüberschuss in Höhe von Mio. EUR 0,6 (Vorjahr: Jahresfehlbetrag in Höhe von Mio. EUR 3,5) aus. 2. Wirtschaftliche VerhältnisseVermögens- und Finanzlage Aus der folgenden Darstellung sind die wesentlichen Veränderungen der Vermögenslage der Gesellschaft ersichtlich:
Das um TEUR 274 gesunkene Anlagevermögen enthält im Wesentlichen unverändert 68,9 % der Anteile an der Leipziger Solarpark AG, München, in Höhe von TEUR 9.857 (Vorjahr: TEUR 9.857) und nach dem Teilverkauf von 3,94 % der Anteile noch 16,72 % (Vorjahr: 20,0 %) der Anteile an der Vantargis AG, München, in Höhe von TEUR 1.191 (Vorjahr: TEUR 1.425). Im Vorjahr enthielt das Anlagevermögen zusätzlich noch 6,0 % der Anteile an der Mengele Agrartechnik AG, Waldstetten, in Höhe von TEUR 7 und 1,3 % der Anteile an der Meridio Vermögensverwaltung AG, Köln, in Höhe von TEUR 33. Die Anteile an beiden Gesellschaften wurden im Geschäftsjahr 2010 veräußert. Das Umlaufvermögen beinhaltet liquide Mittel in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 5). Daneben beinhaltet das Umlaufvermögen im Wesentlichen eine Restforderung aus einem im Jahr 2007 erfolgten Anteilsverkauf von Anteilen an der Windsor AG, Berlin, in Höhe von TEUR 458 (Vorjahr: TEUR 1.866) und Forderungen aus dem Verkauf von Anteilen an der Meridio Vermögensverwaltung AG, Köln, in Höhe von TEUR 40 sowie eine Ertragsteuerforderung in Höhe von TEUR 124. Das Eigenkapital enthält neben dem gezeichneten Kapital in Höhe von TEUR 13.000 und der Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 970 sowie der gesetzlichen Rücklage in Höhe von TEUR 450 den Bilanzverlust in Höhe von TEUR 11.298 (Vorjahr: Bilanzverlust TEUR 11.927). Das Fremdkapital enthält im Wesentlichen kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 3.534 (Vorjahr: TEUR 3.845) sowie sonstige kurzfristige Rückstellungen in Höhe von TEUR 5.015 (Vorjahr: TEUR 5.012). Im Vorjahr waren im Fremdkapital außerdem kurzfristige, verzinsliche Bankverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.200 enthalten, die im Geschäftsjahr komplett zurückgeführt wurden. Ertragslage Nachfolgend werden die wesentlichen Kennzahlen der Ertragslage der Gesellschaft gegenüber dem Vorjahr dargestellt und erläutert:
Die Umsatzerlöse bestehen im Berichtszeitraum im Wesentlichen in Höhe von TEUR 598 aus dem Ertrag aus der Veräußerung von insgesamt 3,94 % der Anteile an der Vantargis AG, München, und in Höhe von TEUR 75 aus dem Ertrag aus der Veräußerung von insgesamt 6,0 % der Anteile an der Mengele Agrartechnik AG, Waldstetten. Im Vorjahr bestanden die Umsatzerlöse im Wesentlichen in Höhe von TEUR 4.950 aus dem Ertrag aus der Veräußerung von insgesamt 25,0 % der Anteile an der Leipziger Solarpark AG, München, in Höhe von TEUR 2.265 aus dem Ertrag aus der Veräußerung von insgesamt 25,0 % der Anteile an der Vantargis AG, München, und in Höhe von TEUR 701 aus dem Ertrag aus der Veräußerung von insgesamt 8,1 % der Anteile an der independent capital Unternehmensbeteiligungen AG, Stuttgart, jeweils an die 100 %ige Muttergesellschaft GCI Industrie AG. Darüber hinaus bestanden die Umsatzerlöse im Vorjahr in Höhe von TEUR 842 aus dem Ertrag aus der Veräußerung von insgesamt 69,0 % der Anteile an der Mengele Agrartechnik AG, Waldstetten, und in Höhe von TEUR 963 aus dem Ertrag aus der Veräußerung von insgesamt 67,3 % der Anteile an der Pfaff Industrie Maschinen AG i.I., Kaiserslautern. Der Materialaufwand, der im Wesentlichen aus den - den Veräußerungsgeschäften zugrunde liegenden - Buchwerten der veräußerten Anteile besteht, beträgt im Geschäftsjahr TEUR 286 (Vorjahr: TEUR 7.360). Die Abschreibungen erfolgten im Vorjahr auf den 68,9 %igen Beteiligungsansatz an der Leipziger Solarpark AG, München, in Höhe von TEUR 3.791. Nach den sonstigen betrieblichen Aufwendungen, die im Wesentlichen aus Nebenkosten des Geldverkehrs, Rechts- und Beratungskosten, Abschluss- und Prüfungskosten sowie Aufsichtsratsvergütungen bestehen, ergibt sich - vor Finanzergebnis - ein positives Betriebsergebnis (EBIT) von TEUR 390 (Vorjahr: negatives Betriebsergebnis in Höhe von TEUR -2.191). Die Gesellschaft verbuchte im Vorjahr einen periodenfremden Ertrag aus der Auflösung einer sonstigen Rückstellung in Höhe von TEUR 108. Die Gesellschaft verbuchte im Vorjahr periodenfremde Aufwendungen in Höhe von insgesamt TEUR 898, davon TEUR 670 aus der Teilwertabschreibung bzw. der Teilrealisierung einer Restforderung aus einem im Jahr 2007 erfolgten Anteilsverkauf von Anteilen an der Windsor AG, Berlin, sowie TEUR 226 aus der Ausbuchung einer Darlehensforderung. Das positive Finanzergebnis beträgt per saldo TEUR 240 (Vorjahr: negatives Finanzergebnis in Höhe von TEUR 511). Dies war bedingt durch Erträge aus Beteiligungen in Höhe von TEUR 469 (Vorjahr: TEUR 0), Zinserträge in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 5) und Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 229 (Vorjahr: TEUR 516). Gesamtaussage zur Geschäftsentwicklung und zur wirtschaftlichen Lage Das Geschäftsjahr 2010 ist für die GCI BridgeCapital AG geprägt durch die weitere Teilrealisierung von Altforderungen aus der Veräußerung von Anteilen an der Windsor AG, Berlin, im Geschäftsjahr 2007 sowie den Ertrag aus der Veräußerung von 3,94 % der Anteile an der Vantargis AG, München, und den Ertrag aus der Veräußerung von 6,0 % der Anteile an der Mengele Agrartechnik AG, Waldstetten. Hieraus ergeben sich insgesamt Ergebniseffekte von TEUR 427. Unter Berücksichtigung des Finanzergebnisses in Höhe von TEUR 240 und sonstiger Aufwendungen in Höhe von TEUR 37 hat die GCI BridgeCapital AG im Berichtsjahr einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 630 (Vorjahr: Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 3.492) erzielt. Wesentliche Vermögenswerte sind zum 31. Dezember 2010 die Anteile an der Leipziger Solarpark AG (68,9 %) und der Vantargis AG (16,7 %). Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt überwiegend durch Eigenkapital (TEUR 3.122) und kurzfristige Darlehen der GCI Industrie AG (TEUR 3.534), sodass eine geordnete Vermögenslage besteht. Die Risikovorsorgen im Zusammenhang mit den Insolvenzen 2008 waren in den Geschäftsjahren 2009 und 2010 nur in beschränktem Umfang liquiditätswirksam. Zum Bilanzstichtag sind an Garantie- und Haftungsverpflichtungen aus Insolvenzen unverändert zum Vorjahr insgesamt Mio. EUR 5,0 zurückgestellt. Bis wann und in welcher Höhe mit einer Inanspruchnahme aus den zurückgestellten Garantie- und Haftungsverpflichtungen gerechnet wird, lässt sich zum Bilanzerstellungszeitpunkt nicht vorhersehen. Für weitere Mio. EUR 1,2 bestanden zum Vorjahresbilanzstichtag feste Zahlungsvereinbarungen mit Kreditinstituten, die zum Bilanzstichtag bereits zur Gänze erfüllt sind. Im Übrigen steht die GCI BridgeCapital AG nach wie vor in Verhandlungen mit dem Ziel, die verbleibenden Verpflichtungen durch zukünftige Zahlungseingänge aus geplanten Desinvestments zu erfüllen. Sollte kein entsprechender Vergleich erzielt werden können, wird es aufgrund des dann notwendigen Klageverfahrens zu keinen kurzfristigen Liquiditätsabflüssen kommen, sodass aktuell keine Liquiditätsengpässe ersichtlich sind. Seit dem Bilanzstichtag haben sich die geschäftlichen Aktivitäten entsprechend den Erwartungen entwickelt. Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass die GCI Bridge Capital AG trotz der drei im Geschäftsjahr 2008 zu verkraftenden Insolvenzen von direkten bzw. indirekten Beteiligungsgesellschaften aktuell keine absehbaren Liquiditätsprobleme hat und die gesamten Haftungsrisiken sowie drohende Garantieansprüche nach Ansicht des Vorstandes in ausreichender Höhe in Form von Rückstellungen berücksichtigt sind. Risiken im Beteiligungsbesitz wurde durch die Abschreibung auf die Anteile an der Leipziger Solarpark AG zum 31. Dezember 2009 bereits ausreichend Rechnung getragen, sodass die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses stabil ist. 3. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres (Nachtragsbericht)Der Verkauf der von der Gesellschaft gehaltenen 16,72 % der Anteile an der Vantargis AG, München, ist im März 2011 wirksam geworden. Der Bruttoerlös, welcher der Gesellschaft im März 2011 aus der Veräußerung zugeflossen ist, beträgt Mio. EUR 3,3. Im Übrigen ergaben sich nach Schluss des Geschäftsjahres keine Vorgänge von besonderer Bedeutung. 4. RisikoberichtDas Geschäft im Bereich der Unternehmensbeteiligungen ist nach wie vor dem Risiko konjunktureller Schwankungen ausgesetzt. Unsere Gesellschaft verzeichnet Schwankungen der Erträge pro Quartal und auch pro Geschäftsjahr und erwartet, dass solche Schwankungen auch zukünftig, unter Umständen auch verstärkt, eintreten können. Obwohl wir in der Vergangenheit insgesamt am Markt bestehen konnten, kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Profitabilität zukünftig nicht unerheblichen Schwankungen unterliegt. Die Erträge der Gesellschaft können aufgrund folgender, nicht abschließend aufgezählter Faktoren schwanken: Zunahme des Wettbewerbs, Änderungen der Strategie der Gesellschaft, finanzielle Leistungsfähigkeit der Schuldner, Änderungen in der Gesetzgebung, die sich auf die Wettbewerbsbedingungen der Gesellschaft auswirken können, Wechselkursschwankungen sowie allgemeine wirtschaftliche Faktoren. Die Umsatzerlöse unserer Gesellschaft können nur schwer prognostiziert werden, da der Eingang für neue Projekte hinsichtlich des Umfangs, des Ertragsvolumens und des Zeitpunkts nur sehr schwer eingeschätzt werden kann. Unsere Gesellschaft könnte deshalb möglicherweise ihre Kostenstruktur insgesamt nicht zeitnah genug anpassen, um einen unerwarteten Umsatzrückgang auszugleichen. Ein etwaiger wesentlicher Mindererlös aufgrund der oben genannten, aber auch anderer Einflussfaktoren könnte sich daher nachteilig auf die Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft auswirken. In Phasen stark schwankender Aktienmärkte kann es in Einzelfällen schwierig sein, den An- und Verkauf von Beteiligungsunternehmen zu ermöglichen und damit den Beteiligungsbesitz insgesamt fungibler zu machen. Durch die langjährige Erfahrung von GCI mit den verschiedensten Exit-Kanälen sollte es aber trotzdem weiterhin möglich sein, alternative Wege für den Beteiligungsverkauf zu finden. Wesentlicher Teil des Risikomanagements der GCI BridgeCapital AG als Holding ist das Beteiligungscontrolling. Hierzu hat die GCI BridgeCapital AG ein quartalsweises finanzwirtschaftliches Berichtswesen der Tochterunternehmen eingerichtet, das bei Bedarf um kurzfristige Berichte ergänzt wird. Über Beiratstätigkeiten und einen regelmäßigen Austausch mit den Geschäftsführungen der Tochterunternehmen wird der Vorstand zudem über aktuelle und geplante operative und strategische Entwicklungen unterrichtet. Ein zentrales Cash-Management der Gruppe besteht nicht. Fremdwährungen spielen für die GCI BridgeCapital AG eine untergeordnete Rolle. Durch die unterjährige Pflicht aller Gruppengesellschaften, quartalsweise ihre Geschäftszahlen auf IFRS-Basis in einem standardisierten Reporting-Format an die Konzernholding zu berichten, werden unterjährige Plan-/Ist-Abweichungen zeitnah erkannt und es wird die Möglichkeit eröffnet, entsprechend zeitnah zu reagieren. Die Risikosteuerung der Mehrheitsbeteiligungen erfolgt durch eine individuelle und intensive Betreuung der Beteiligungen, die eine zeitnahe Beurteilung aller wesentlichen betriebswirtschaftlichen Daten des Beteiligungsunternehmens beinhaltet. Die Beurteilung umfasst die Kriterien bilanzielle Verhältnisse, Umsatz-, Ergebnis- und Auftragsentwicklung im laufenden Geschäftsjahr, Liquidität und Qualität der laufenden Berichterstattung. In die Beurteilung der einzelnen Kriterien fließen neben einer Auswertung der jeweiligen bilanziellen Situation der Unternehmen auch die Informationen aus der laufenden Berichterstattung bezüglich der Engagements ein. Dabei werden zur Kontrolle und Überwachung der Entwicklung der Beteiligungsunternehmen Aufsichtsrats- bzw. Beiratsmandate übernommen. Zusätzlich erfolgt eine laufende Beurteilung der Beteiligungen auf der Basis von quartalsmäßigen Zwischenabschlüssen. Die Risikosteuerung der Minderheitsbeteiligungen erfolgt in der Regel über die Auswertung der externen Finanzberichterstattung bzw. die Analyse der Marktentwicklung. Das Risikomanagement der Tochterunternehmen erfolgt weitestgehend eigenverantwortlich. Bestandsgefährdende Risiken bestehen bei den operativen Tochtergesellschaften derzeit nicht. Die spätestens seit Herbst 2008 latente allgemeine Finanzmarktkrise wirkt sich vor allem auf der Refinanzierungsseite auch auf das Geschäft der GCI BridgeCapital AG und ihrer Tochtergesellschaften aus. Insbesondere auf der kurzfristigen Ebene ist es unverändert schwierig, Kontokorrentkredite und/oder Überbrückungskredite zu vertretbaren Konditionen aufzunehmen. Die GCI BridgeCapital AG und ihre Tochtergesellschaften sind jedoch aktuell in der Lage, die bestehenden, stabilen Geschäftsmodelle weiter fortzuführen und auszubauen. Auch die Eigenkapitaldecke sollte bei der GCI BridgeCapital AG und der Tochtergesellschaften ausreichen, um konjunkturelle Abschwungphasen zu überwinden und gegebenenfalls ausgleichen zu können. Im Geschäftsjahr 2008 hat die GCI BridgeCapital AG die Altlasten aus den Insolvenzen des Geschäftsjahres 2008 vollständig im Wege von Rückstellungen berücksichtigt. Aktuell sind keine absehbaren Liquiditätsengpässe ersichtlich. Aus der positiven Entwicklung der Tochtergesellschaften ergeben sich auch die wesentlichen Chancen für die zukünftige Entwicklung der GCI BridgeCapital AG. Im Übrigen sind mit Ausnahme des latenten Liquiditätsrisikos aus kurzfristigen Rückstellungen für Ansprüche im Zusammenhang mit der Insolvenz der ehemaligen Tochtergesellschaft Pfaff Industrie Maschinen AG, Kaiserslautern, i. I. derzeit keine branchenunüblichen Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken sowie Risiken aus Zahlungsstromschwankungen, die einer besonderen Absicherung bedürfen, erkennbar. 5. PrognoseberichtWir gehen trotz der oben aufgeführten Risiken davon aus, dass sich das Geschäft der GCI BridgeCapital AG aus heutiger Sicht in den kommenden beiden Geschäftsjahren weiter positiv entwickeln kann. Es wird darauf hingewiesen, dass die Prognosen aufgrund der nach wie vor andauernden weltweiten Verwerfungen an den Finanzmärkten derzeit noch mit größeren Unsicherheiten behaftet sind als in einem normalen Kapitalmarktumfeld. Das Jahr 2011 steht weiterhin im Zeichen der Konsolidierung und der Konzentration auf die bestehenden Beteiligungen, im Wesentlichen auf die Leipziger Solarpark AG. Die Leipziger Solarpark AG, München, hat die Konzentration auf das Geschäft mit der Auswahl, Installation und dem Betrieb von Photovoltaikanlagen bereits seit Längerem abgeschlossen. Die Projektplanung für die Umsetzung der neuen Photovoltaikanlage in Leipzig/Wiederitzsch befindet sich zum Zeitpunkt der Jahresabschlusserstellung weiterhin in vollem Gange. Die neue Photovoltaikanlage soll - je nach eingesetzter Technologie der Photovoltaikmodule und der freizuhaltenden Verkehrsflächen - bis zu fünf Megawatt Jahresleistung erreichen. Mit Schreiben vom 27. September 2010 hat die "envia Verteilnetz GmbH" der Leipziger Solarpark AG mitgeteilt, dass für die geplante Photovoltaikanlage auf dem Grundstück in Leipzig/Wiederitzsch grundsätzlich die Berechtigung zur Einspeisevergütung gemäß EEG besteht. Auf dieser Grundlage hat die Leipziger Solarpark AG in Zusammenarbeit mit einem Projektteam aus Planungs- sowie Baurechtsexperten das vorgeschriebene Bebauungsplanverfahren in Abstimmung mit der Stadtverwaltung in Leipzig für den zu errichtenden Solarpark aufgesetzt. Dieser Lagebericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen und Informationen - also Aussagen über Vorgänge, die in der Zukunft, nicht in der Vergangenheit liegen. Diese zukunftsgerichteten Aussagen sind erkennbar durch Formulierungen wie "erwarten", "ausgehen", "bestrebt sein" oder ähnliche Begriffe. Solche vorausschauenden Aussagen beruhen auf unseren heutigen Erwartungen und bestimmten Annahmen. Sie bergen daher eine Reihe von Risiken und Ungewissheiten. Eine Vielzahl von Faktoren, von denen zahlreiche außerhalb des Einflussbereichs der GCI BridgeCapital AG liegen, beeinflusst die Geschäftsaktivitäten, den Erfolg, die Geschäftsstrategie und die Ergebnisse der GCI BridgeCapital AG. Diese Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Erfolge und Leistungen der GCI BridgeCapital AG wesentlich von den in zukunftsgerichteten Aussagen ausdrücklich oder implizit enthaltenen Angaben zu Ergebnissen, Erfolgen oder Leistungen abweichen. 6. Bericht des Vorstands gemäß § 312 Abs. 3 AktGGemäß § 312 AktG haben wir über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen einen Bericht erstellt. Dieser schließt mit folgender Erklärung ab: "Die GCI BridgeCapital AG hat bei den im Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften nach den Umständen, die dem Vorstand zu dem Zeitpunkt, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bekannt waren, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten. Über die in diesem Bericht genannten Maßnahmen hinaus wurden im Berichtsjahr keine weiteren Maßnahmen auf Veranlassung oder im Interesse der GCI Industrie AG und der mit dieser verbundenen Unternehmen getroffen noch unterlassen."
München, den 17. April 2011 GCI BridgeCapital AG Der Vorstand Dr. Andreas Aufschnaiter Dr. Albert Wahl Bilanz zum 31. Dezember 2010AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010
Anhang für das Geschäftsjahr 2010Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß § 242 ff. und § 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des AktG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage des Handelsgesetzbuchs und der Vorschriften des Aktiengesetzes erstellt. Erstmals wurden sämtliche durch das BilMoG geänderten Vorschriften angewendet. Bei der erstmaligen Aufstellung des Abschlusses nach BilMoG wurden die Vorjahresvergleichszahlen auf Grund des Wahlrechts des Artikels 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB nicht angepasst. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz im Anhang gemacht. Bilanzierung des Beteiligungsgeschäfts Die GCI BridgeCapital AG hat sich im Beteiligungsbereich auf die Gründung von und die Beteiligung an Unternehmen sowie auf die Unterstützung von Unternehmen insbesondere bei deren Gründung, in deren Aufbauphase oder im Zusammenhang mit deren Umstrukturierung oder Sanierung konzentriert. Die Haltedauern dieser Beteiligungen bis zu einem vollständigen oder teilweisen Verkauf betragen dabei in der Regel mehrere Jahre. Aus diesem Grunde sind die Beteiligungen unter Fristigkeitsgesichtspunkten, unabhängig von der latenten Veräußerungsabsicht, dem Finanzanlagevermögen zugeordnet. Um die Aussagekraft des Jahresabschlusses zu verbessern, werden die mit dem Beteiligungsbereich zusammenhängenden Umsatzerlöse, Materialaufwendungen und Abschreibungen separat ausgewiesen. Als dem Beteiligungsbereich zuzuordnendem Materialaufwand im Sinne der Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 275 Abs. 2 HGB werden die Buchwerte der veräußerten Beteiligungen gezeigt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte und Wertpapiere zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Die liquiden Mittel und das gezeichnete Kapital sind zum Nennwert bewertet. Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften und sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel angegeben. Finanzanlagen Angaben zum Anteilsbesitz an verbundenen Unternehmen Die Zusammensetzung des Anteilsbesitzes an verbundenen Unternehmen ist der folgenden Übersicht zu entnehmen.
Im Vorjahr wurden 25 % der Anteile an der Leipziger Solarpark AG, München, an die 100 %ige Muttergesellschaft GCI Industrie AG veräußert, sodass die GCI BridgeCapital AG zum Bilanzstichtag unverändert zum Vorjahr noch rund 68,93 % der Anteile an der Leipziger Solarpark AG hält. Die Beteiligung an der Leipziger Solarpark AG, München, wurde im Vorjahr wegen voraussichtlich dauernder Wertminderung um TEUR 3.791 auf TEUR 9.857 wertberichtigt. Angaben zum Anteilsbesitz an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht. Die Zusammensetzung des Anteilsbesitzes ist der folgenden Übersicht zu entnehmen.
Im Vorjahr wurden 25,0 % der Anteile an der Vantargis AG, München, an die 100 %ige Muttergesellschaft GCI Industrie AG veräußert, sodass die GCI BridgeCapital AG nach Verwässerung durch eine externe Kapitalerhöhung in der Vantargis AG im Dezember 2009 und Verkauf von 3,3 % der Anteile im Mai 2010 zum Bilanzstichtag insgesamt noch 16,72 % der Anteile an der Vantargis AG hält (gegenüber 20,00 % zum 31. Dezember 2009). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Zum Stichtag bestehen neben einer Restforderung aus einem im Jahr 2007 erfolgten Anteilsverkauf von Anteilen an der Windsor AG, Berlin, in Höhe von TEUR 458 (Vorjahr: TEUR 1.866) Forderungen aus dem Verkauf von Anteilen an der Meridio Vermögensverwaltung AG, Köln, in Höhe von TEUR 40. Sonstige Vermögensgegenstände Zum Stichtag besteht eine Ertragsteuerforderung in Höhe von TEUR 124. Eigenkapital Das Gezeichnete Kapital ist in 13.000.000 Stückaktien mit einem rechnerischen Wert von je EUR 1,00 eingeteilt. Die Aktien sind Inhaber-Stammaktien. Die Kapitalrücklage beträgt unverändert zum Vorjahr EUR 969.753. Sonstige Rückstellungen
Verbindlichkeiten Alle Verbindlichkeiten weisen zum Bilanzstichtag Restlaufzeiten bis zu einem Jahr auf. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (kurzfristig) Zum 31. Dezember 2009 bestand eine mit 5 % p.a. verzinsliche, kurzfristige Darlehensverbindlichkeit in Höhe von TEUR 1.200, die im Geschäftsjahr im Rahmen eines Tilgungsplanes vollständig zurückgeführt wurde. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Zum Bilanzstichtag besteht eine Verbindlichkeit aus einem kurzfristigen Darlehen in Höhe von TEUR 3.000 (Vorjahr: TEUR 3.000) gegenüber der Muttergesellschaft GCI Industrie AG und aus einem Verrechnungskonto in Höhe von TEUR 534 (Vorjahr: TEUR 845), ebenfalls gegenüber der GCI Industrie AG. Gemäß Darlehensvertrag wird das Darlehen zu einem Zinssatz von 6 % p.a. verzinst. Die Darlehensvereinbarung enthält keine festen Tilgungszeitpunkte, jedoch kann das Darlehen von beiden Parteien jederzeit mit einer Frist von drei Monaten zum Monatsende durch schriftliche Mitteilung, ganz oder teilweise, gekündigt und fällig gestellt werden. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht Zum Vorjahresbilanzstichtag bestand eine kurzfristige Darlehensverbindlichkeit in Höhe von TEUR 746 aus einem kurzfristigen, verzinslichen Darlehen gegenüber der Vantargis AG, München. Das Darlehen wurde im Geschäftsjahr im Wege der teilweisen Verrechnung mit Dividendenausschüttungen der Vantargis AG zur Gänze zurückgeführt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen, wie z.B. Zahlungsverpflichtungen aus Miet- und/oder Leasingverträgen, bestehen zum Stichtag nicht. Eventualverbindlichkeiten Der Insolvenzverwalter der Pfaff Industrie Maschinen AG i. I., einer ehemaligen Tochtergesellschaft der GCI BridgeCapital AG, hat angekündigt, Anfechtungsansprüche im Zusammenhang mit der Insolvenz geltend zu machen. Nach dem Gutachten des Insolvenzverwalters vom 29. Dezember 2008 zur Eröffnung des Insolvenzverfahrens betragen diese Ansprüche seines Erachtens mindestens TEUR 8.000. Der nach dem derzeitigen Verhandlungsstand als maximales Risiko erachtete Betrag der Inanspruchnahme in Höhe von TEUR 5.000 ist zum 31. Dezember 2010 zurückgestellt. Die GCI BridgeCapital AG hat im Vorjahr gegenüber dem Geschäftsführer der ehemaligen Minderheitsbeteiligung INOPHA GmbH, Ludwigsfelde, Herrn Dr. Peter Capitaine, Herrliberg, Schweiz, eine Rückbürgschaft für einen Bankkredit der INOPHA GmbH in Höhe von maximal TEUR 175 übernommen. Die GCI BridgeCapital AG hat im Geschäftsjahr gegenüber Herrn Dr. Peter Capitaine eine weitere Rückbürgschaft für einen Bankkredit der INOPHA GmbH in Höhe von maximal TEUR 300 übernommen. Zum Bilanzstichtag beläuft sich die Höhe der Rückbürgschaften gegenüber dem Geschäftsführer der ehemaligen Minderheitsbeteiligung INOPHA GmbH, Ludwigsfelde, Herrn Dr. Peter Capitaine, daher auf insgesamt TEUR 475. Die GCI BridgeCapital AG hat für ein langfristiges Bankdarlehen der 100 %igen Muttergesellschaft GCI Industrie AG, das zum Bilanzstichtag inklusive kumulierter Zinsen in Höhe von TEUR 2.545 valutiert, die gesamtschuldnerische Mithaftung übernommen. Sicherheitsleistungen und Verpfändungen Keine. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres in Höhe von TEUR 713 (Vorjahr: TEUR 9.749) bestehen in Höhe von TEUR 598 aus dem Ertrag aus der Veräußerung von insgesamt 3,3 % der Anteile an der Vantargis AG, München, sowie in Höhe von TEUR 75 aus dem Ertrag aus der Veräußerung von 6,0 % der Anteile an der Mengele Agrartechnik AG, Waldstetten, und in Höhe von TEUR 40 aus dem Ertrag aus der Veräußerung von insgesamt 1,3 % der Anteile an der Meridio Vermögensverwaltung AG, Köln. Der den Veräußerungsgeschäften zugrunde liegende Buchwert der verkauften Anteile an den oben aufgeführten Beteiligungsgesellschaften ist in der Position "Materialaufwand, Buchwertabgang von Beteiligungen" enthalten. Die Umsatzerlöse des Vorjahres in Höhe von TEUR 9.749 bestanden im Wesentlichen in Höhe von TEUR 4.950 aus dem Ertrag aus der Veräußerung von insgesamt 25,0 % der Anteile an der Leipziger Solarpark AG, München, in Höhe von TEUR 2.265 aus dem Ertrag aus der Veräußerung von insgesamt 25,0 % der Anteile an der Vantargis AG, München, sowie in Höhe von TEUR 701 aus dem Ertrag aus der Veräußerung von insgesamt 8,1 % der Anteile an der independent capital Unternehmensbeteiligungen AG, Stuttgart, jeweils an die 100 %ige Muttergesellschaft GCI Industrie AG. Darüber hinaus in Höhe von TEUR 842 aus dem Ertrag aus der Veräußerung von insgesamt 69,0 % der Anteile an der Mengele Agrartechnik AG, Waldstetten, und in Höhe von TEUR 963 aus dem Ertrag aus der Veräußerung von insgesamt 67,3 % der Anteile an der Pfaff Industrie Maschinen AG i.I., Kaiserslautern. Sonstige betriebliche Erträge/Periodenfremde Erträge Die Gesellschaft verbuchte im Vorjahr einen unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesenen periodenfremden Ertrag aus der Auflösung einer sonstigen Rückstellung in Höhe von TEUR 108. Abschreibungen auf Beteiligungen Die Abschreibungen erfolgten im Vorjahr auf den 68,93 %igen Beteiligungsansatz an der Leipziger Solarpark AG, München, in Höhe von TEUR 3.791. Sonstige betriebliche Aufwendungen/Periodenfremde Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen TEUR 37 (Vorjahr: TEUR 1.687) und enthalten im Wesentlichen Rechts- und Beratungskosten und Nebenkosten des Geldverkehrs. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthielten im Vorjahr im Wesentlichen im Zusammenhang mit dem im Vorjahr erfolgten Verkauf der verpfändeten Anteile an der Pfaff Industrie Maschinen AG i. I., Kaiserslautern, stehende Aufwendungen (TEUR 693). Daneben sind im Vorjahr folgende periodenfremde Aufwendungen entstanden: Periodenfremde Aufwendungen Die Gesellschaft verbuchte im Vorjahr unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesene periodenfremde Aufwendungen in Höhe von insgesamt TEUR 898, davon TEUR 670 aus der Teilwertabschreibung bzw. der Teilrealisierung einer Restforderung aus einem im Jahr 2007 erfolgten Anteilsverkauf von Anteilen an der Windsor AG, Berlin, sowie TEUR 226 periodenfremde Aufwendungen aus dem Ausfall einer Darlehensforderung. Erträge aus Beteiligungen Die Erträge aus Beteiligungen resultieren in Höhe von TEUR 469 (Vorjahr: TEUR 0) aus einer Dividendenausschüttung der Tochtergesellschaft Vantargis AG, München. Zinserträge Die Zinserträge in Höhe von TEUR 5 resultieren im Vorjahr hauptsächlich aus der Verzinsung von kurzfristigen Forderungen. Zinsaufwendungen Die Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 230 (Vorjahr: TEUR 516) resultieren im Wesentlichen in Höhe von TEUR 183 (Vorjahr: TEUR 362) aus der Verzinsung von Darlehen und Verrechnungskonten mit der GCI Industrie AG (verbundenes Unternehmen) sowie im Vorjahr in Höhe von TEUR 139 aus der Verzinsung der Bankverbindlichkeiten. Sonstige AngabenVorstand
Der Vorstand ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Aufsichtsrat Zum Aufsichtsrat sind die folgenden Herren bestellt:
Gesamtbezüge des Vorstands Die Bezüge des Vorstands der GCI BridgeCapital AG betrugen im Geschäftsjahr TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0). Gesamtbezüge des Aufsichtsrats Die gesamten Aufsichtsratsbezüge betrugen im Geschäftsjahr TEUR 11 (Vorjahr: TEUR 24). Diese entfielen mit TEUR 5 auf Herrn Markus Wenner, mit TEUR 3 auf Herrn Stefan Hasper und mit TEUR 3 auf Herrn Klaus Ackermann. Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte als reine Holdinggesellschaft während des Geschäftsjahres keine eigenen Mitarbeiter. Konzernabschluss Die Gesellschaft wird als verbundenes Unternehmen in den Konzernabschluss der 100 %igen Muttergesellschaft GCI Industrie AG, München, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte nach § 285 Nr. 3 HGB Zum Bilanzstichtag existierten bei der Gesellschaft, mit Ausnahme der oben dargestellten Eventualverbindlichkeiten, keine nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäfte, deren Angabe für die Beurteilung der Finanzlage der Gesellschaft notwendig ist. Mitte Mai 2010 wurden auf Basis eines Kaufvertrages vom 17. Dezember 2009 im Zuge der weiteren strategischen Fokussierung der GCI Industrie Gruppe auf das industrielle Beteiligungsgeschäft 3,94 % der Anteile an der Vantargis AG, München, zusammen mit Call-/Put-Optionen auf die verbleibenden Anteile der GCI Industrie Gruppe an der Vantargis AG an die Leighton S.A. mit Sitz im Großherzogtum Luxemburg veräußert, die nach einer Kapitalerhöhung im Dezember 2009 bereits zum Vorjahresbilanzstichtag mit 16,7 % an der Vantargis AG beteiligt war. Die Put-Optionen haben zum 31. Dezember 2010 einen Zeitwert von TEUR 4.644. Nach der Veräußerung hält die GCI Industrie Gruppe zum Stichtag noch 37,6 % der Anteile an der Vantargis AG (Vorjahr: 40,8 %) (davon 20,8 % über die GCI Industrie AG und 16,8 % über die GCI BridgeCapital AG). Vorschlag und Beschluss zur ErgebnisverwendungDer Vorstand schlägt vor, den Bilanzverlust 2010 in Höhe von TEUR 11.298 auf neue Rechnung vorzutragen.
München, den 17. April 2011 GCI BridgeCapital AG Der Vorstand Dr. Andreas Aufschnaiter Dr. Albert Wahl Entwicklung der Finanzanlagen im Geschäftsjahr 2010
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der GCI BridgeCapital AG, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der GCI Bridge Capital AG, München, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, den 21. April 2011 Deloitte
& Touche GmbH
Dr. Reitmayr, Wirtschaftsprüfer Sommerfeld, Wirtschaftsprüfer Bericht des AufsichtsratsDer Vorstand der GCI BridgeCapital AG hat uns während des Berichtszeitraumes vom 1. Januar 2010 bis zum 31. Dezember 2010 laufend über die Lage und Geschäftsentwicklung des Unternehmens und der Gruppe unterrichtet. Grundsätzliche Fragen der Geschäftspolitik haben wir in gemeinsamen Sitzungen eingehend erörtert. Dabei haben wir uns von der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung überzeugt. Es wurden innerhalb des Aufsichtsrates keine Ausschüsse gebildet. Im Geschäftsjahr hat eine Aufsichtsratssitzung stattgefunden. Der vom Vorstand vorgelegte Einzelabschluss für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2010 sowie der Lagebericht der GCI BridgeCapital AG sind unter Einbeziehung der Buchführung von der durch die Hauptversammlung zum Abschlussprüfer gewählten Deloitte & Touche GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München/Berlin geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Das Ergebnis der Prüfung haben wir zustimmend zur Kenntnis genommen und erheben nach unseren eigenen Prüfungen des Jahresabschlusses und des Lageberichtes keine Einwendungen. Wir billigen den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss, der damit festgestellt ist. Die Abschlussprüfer haben den Bericht des Vorstandes über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen gemäß § 312 AktG für das Geschäftsjahr 2010 geprüft und folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "Nach unserer pflichtgemäßen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass
Der Aufsichtsrat schließt sich nach dem Abschluss seiner eigenen Prüfung dem Ergebnis der Prüfung an und erhebt gegen die im "Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen" enthaltene Schlusserklärung des Vorstands keine Einwendungen. Die personelle Besetzung des Aufsichtsrates hat sich im Geschäftsjahr 2010 nicht verändert. Wir danken dem Vorstand der GCI BridgeCapital AG für die erbrachte Leistung im abgelaufenen Geschäftsjahr und wünschen ihm für das Jahr 2011 weiterhin viel Erfolg.
München, den 1. Juli 2011 Markus Wenner, Vorsitzender des Aufsichtsrates |
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