Kohlmeyer Fassadenbau-Handelsgesellschaft mbHLiquidiert
27356 Rotenburg (Wümme), DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Kohlmeyer Fassadenbau-Handelsgesellschaft mbHRotenburgJahresabschluss zum 31. Dezember 2008LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2008KOHLMEYER FASSADENBAU-HANDELSGESELLSCHAFT MBH, ROTENBURGGeschäftsverlauf und Lagebericht der Gesellschaft Für unser Unternehmen verlief das abgelaufene Geschäftsjahr insgesamt deutlich positiver als das Vorjahr. In unserer Branche ist ein Konjunkturanstieg und eine gute Auftragslage zu erkennen. Das Zahlungsverhalten der Auftraggeber hat sich insgesamt verbessert. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ergibt einen Gewinn in Höhe von € 84.971,72. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einer Gewinnerhöhung von € 477.624,56. Für das laufende Wirtschaftsjahr rechnen wir, auch bedingt durch das neue Konjunkturpaket der Bundesregierung und durch das geänderte Vergaberecht, mit gleich bleibenden Umsatzer-lösen bei einer verbesserten Preissituation. In der derzeitigen Angebotsphase zeigen sich z. Zt. verbesserte Preissituationen. Nach wie vor sind Innovationen sehr gefragt, und es müssen stets bessere und wirtschaftlichere Lösungen gefunden werden, um diese dem Bauherrn zu präsentieren. Die Gesamtleistung der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit erhöhte sich für das Geschäftsjahr um 17,7% auf T€ 13.820. Der Quartalsabschluss zum 31.03.2009 entspricht dem planmäßigen Verlauf des Jahres 2009. Unsere wirtschaftliche Situation hat sich insgesamt stark verbessert, auch der aktuelle Auftragsbestand (einschließlich unfertiger Leistungen) von über 6 Mio.€ lässt das Unternehmen äußerst positiv in die Zukunft blicken. Der Materialaufwand inkl. Aufwendungen für bezogene Leistungen betrug T€ 8.577 bzw. 62% der Gesamtleistung. Unsere Vermögensstruktur zum 31.12.2008 ist durch einen Anteil vom Anlagevermögen an der Bilanzsumme mit 5,6% gekennzeichnet. Die Vorräte und halbfertigen Arbeiten betrugen am Bilanzstichtag T€ 5.817 der Bilanzsumme. Hierfür sind bereits Anzahlungen i.H. v. T€ 3.583 geleistet worden. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben zum Ende des Geschäftsjahres einen Anteil von 46,7% der Bilanzsumme. Die Eigenkapitalquote beträgt 8,5% der Bilanzsumme. Bei der Pensionsrückstellung handelt es sich um langfristiges Fremdkapital, bei den übrigen Rückstellungen um kurzfristiges Fremdkapital. Wir haben im abgelaufenen Geschäftsjahr Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von T€ 62 getätigt. Die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft Die neuen Aufträge lassen höhere Deckungsbeiträge erwarten; unser Controlling und die Produktion und Montage bestätigt diese Entwicklung bereits. Um Preisänderungsrisiken zu reduzieren wurden Preise für den Materialeinkauf für die neuen Projekte mit den Hauptlieferanten bereits vorab festgelegt. Durch regelmäßiges Einholen von Wirtschaftsauskünften wird das Forderungsausfallrisiko vermindert. Falls es während der Projektphase zu Verzögerungen bei den Abschlagszahlungen kommt, fordern wir eine Sicherheit nach § 648a BGB an. Zur Verminderung des Liquiditätsrisikos werden Materialbestellungen, soweit möglich, dem Fertigungstermin angepasst, in mehreren Teillieferungen abgerufen und bezahlt. Mit den vorgenannten Voraussetzungen sind wir für die Zukunft weiterhin gut gerüstet und sehen dem vor uns liegenden Geschäftsjahr positiv entgegen. Risiken, Risikomanagement, Chancen Der benötigte Liquiditätsbedarf wird durch die Inanspruchnahme der bereits seit Jahren gewährten Kreditlinien der Hausbanken sicher gestellt. Auch Bürgschaftskredite von Kreditversicherern werden im gewährten Umfang in Anspruch genommen. Unter der Voraussetzung, dass die in Anspruch genommenen Kreditlinien und Bürgschaftsrahmen der Gesellschaft mittelfristig in zumindest gleicher Höhe zur Verfügung gestellt werden, ist die finanzielle Situation der Gesellschaft gesichert. Die Ergebnisprognose lässt für das Wirtschaftsjahr 2009 einen Jahresüberschuss erwarten, da wir in diesem Zeitraum Projekte abrechnen werden, welche mit deutlich positiveren Margen versehen sind. Chancen sehen wir in dem Konjunkturpaket der Bundesregierung, das hohe Investitionen von öffentlichen Auftraggebern in Infrastrukturprojekte erwarten lässt. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahrs Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahrs nicht ergeben. Bereich Forschung und Entwicklung Die Kohlmeyer Fassadenbau-Handelsgesellschaft mbH betreibt keine Forschung und Entwicklung. Diese Posten sind daher in der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung nicht enthalten.
Rotenburg, den 31. März 2009 gez. E. Kohlmeyer gez. J. Kohlmeyer gez. H.-H. Bruns BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2008KOHLMEYER FASSADENBAU-HANDELSGESELLSCHAFT MBH, ROTENBURGAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2008
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2008KOHLMEYER FASSADENBAU-HANDELSGESELLSCHAFT MBH, ROTENBURGI. Allgemeine Angaben In Aufbau und Gliederung folgen Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung den gesetzlichen Regelvorschriften. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. II. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert, um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen erfolgten linear über die betriebsbedingte Nutzungsdauer. Abschreibungen aufgrund steuerlicher Sondervorschriften wurden nicht vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 150,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben, solche mit Anschaffungskosten von über EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 werden in einen Sammelposten eingestellt, der über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben wird. In Höhe der Abschreibungen werden Abgänge berücksichtigt. Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Unfertige Leistungen werden zu Herstellungskosten bewertet. Hierbei werden sämtliche Material- und Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Material-, Fertigungs- und Verwaltungsgemeinkosten aktiviert. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Tageswerten angesetzt. Dem Vorsichtsprinzip ist Rechnung getragen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert unter Beachtung angemessener Einzelwertberichtigungen bewertet. Dem allgemeinen Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung auf Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind nach kaufmännischen Vorsichtsgrundsätzen bemessen. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Rückzahlungsbeträgen ausgewiesen. III. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Anlagevermögen Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlagepositionen und ihre Entwicklung ist im Anlagenspiegel dargestellt. Anteile an verbundenen Unternehmen Es besteht eine 100 %ige Beteiligung an der KKB Entsorgungstechnik GmbH, Rotenburg. Die Gesellschaft hat ein Stammkapital von EUR 25.000,00. Das Eigenkapital der Gesellschaft betrug zum 31. Dezember 2007 EUR 144.045,53. Der Jahresüberschuss 2007 betrug EUR 20.456,38. Vorräte/halbfertige Leistungen Die Herstellungskosten der halbfertigen Leistungen wurden durch eine Kostenträgerrechnung ermittelt. Jedes Bauvorhaben stellt einen Kostenträger dar. Rechnungsabgrenzungsposten Der Posten enthält ein Disagio in Höhe von TEUR 9. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Der Posten enthält Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 25 (Vorjahr: TEUR 25). Übrige Verbindlichkeiten Von den übrigen Verbindlichkeiten bestehen TEUR 3 gegenüber verbundenen Unternehmen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen wurden im Vorjahr separat ausgewiesen. Die Fälligkeiten der Verbindlichkeiten sind in der nachfolgenden Übersicht dargestellt:
Zur Sicherung der Bankkredite wurden die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen abgetreten sowie das Warenlager sicherungsübereignet. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Weitere finanzielle Verpflichtungen ergeben sich für das Unternehmen aus Leasingverträgen über Kraftfahrzeuge (TEUR 280), Büroausstattung (TEUR 79) und Maschinen (TEUR 303) sowie aus Pachten (TEUR 123). IV. Sonstige AngabenArbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer nach § 267 HGB beträgt 78. Geschäftsführung Zu Geschäftsführern waren - jeweils alleinvertretungsberechtigt - bestellt: Erwin Kohlmeyer, Kaufmann, Rudolf-Schäfer-Str. 13, 27356 Rotenburg (Wümme) Joachim Kohlmeyer, Kaufmann, Gut Gothard 8, 27356 Rotenburg (Wümme) Hans-Hinrich Bruns, Kaufmann, Lindenstraße 91, 27367 Sottrum
Rotenburg, den 31. März 2009 gez. E. Kohlmeyer gez.J. Kohlmeyer gez. H.-H. Bruns Weitere Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2008 wurde in der Gesellschafterversammlung vom 24. April 2009 festgestellt.
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Kohlmeyer Fassadenbau-Handelsgesellschaft mbH, Rotenburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2008 bis 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Bremen, den 8. April 2009 FIDES
Treuhandgesellschaft KG
gez. Dr. Grashoff, Wirtschaftsprüfer gez. Lohmann, Wirtschaftsprüfer |
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