Avago Technologies GmbH
Selbe AdresseTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Telekommunikationsgeräten sowie elektrotechnischen und elektronischen Erzeugnissen a. n. g.
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Charlie Kawwas seit 30.6.2022 | Geschäftsführer |
Mark David Brazeal seit 6.3.2018 | Geschäftsführer |
Kirsten Spears seit 6.3.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Brocade Technology GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Brocade Communications GmbHGarchingJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.11.2022 bis zum 31.10.2023BILANZ zum 31. Oktober 2023AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für das Geschäftsjahr vom 1. November 2022 bis 31. Oktober 2023Brocade Communications GmbH, Garching
ANHANG für das Geschäftsjahr 2022/2023I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM UNTERNEHMEN Die Brocade Communications GmbH (im Folgenden kurz "Gesellschaft" genannt) hat ihren Sitz in Garching. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB 136664 eingetragen. II. ALLGEMEINE ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ UND GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. November 2022 bis zum 31. Oktober 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. III. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE 1. Anlagevermögen Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Bei den Zugängen von Gegenständen des Anlagevermögens erfolgt die Abschreibung pro rata temporis. Abschreibungen von Gegenständen des Anlagevermögens erfolgen wie folgt:
Bewegliche Gegenstände der Betriebs- und Geschäftsausstattung mit Anschaffungskosten bis zu € 800,00 werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe als Aufwand erfasst. Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Außerplanmäßige Abschreibungen werden auch bei voraussichtlich nicht dauernder Wertminderung vorgenommen. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. 3. Rückstellungen Sonstige Rückstellungen, Steuerrückstellungen Sonstige Rückstellungen und Steuerrückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Pensionsrückstellungen a) Es bestehen mittelbare Altersversorgungszusagen, d.h. die Verpflichtungen gegenüber den Versorgungsberechtigten werden nicht direkt durch die Gesellschaft, sondern unter Einschaltung einer Unterstützungskasse erfüllt. Gemäß dem Passivierungswahlrecht für mittelbare Altersversorgungszusagen wurde keine Rückstellung gebildet (Artikel 28 Abs. 1 Satz 2 EGHGB). b) Ab dem 1. Januar 2018 wurden die Versorgungszusagen auf unmittelbare rückgedeckte Direktzusagen umgestellt. Die bis zum 31. Dezember 2017 erdienten mittelbaren Versorgungsansprüche werden weiterhin aus einer rückgedeckten Unterstützungskasse geleistet. Die Bilanzierung der seit 1. Januar 2018 bestehenden unmittelbaren und rückgedeckten Zusagen erfolgt nach den Vorschriften für wertpapiergebundene Versorgungszusagen. Demzufolge sind die Rückstellungen nach § 253 Abs. 1 Satz 3 HGB zum beizulegenden Wert des Treuhandvermögens angesetzt (T€ 1.767 zum 31. Oktober 2023). Der beizulegende Wert des Treuhandvermögens entspricht dem Marktpreis am Bilanzstichtag. Das Treuhandvermögen stellt Deckungsvermögen dar, sodass eine vollständige Verrechnung mit der zugehörigen Rückstellung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB und damit kein Ausweis in der Bilanz erfolgt. Die ursprünglichen Anschaffungskosten des Deckungsvermögens zum 31. Oktober 2023 betragen T€ 1.636. Erträge aus dem Deckungsvermögen (T€ 322) werden mit dem Aufwand aus der Aufzinsung der entsprechenden Verpflichtungen (T€ 322) saldiert und unter den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen ausgewiesen. c) Darüber hinaus bestehen seit dem 1. Januar 2018 unmittelbare Direktzusagen für den Fall der Invalidität sowie weiterer Elemente aus den Zusagen vor dem 1. Januar 2018, ohne dass hierfür eine Rückdeckungsversicherung abgeschlossen wurde. Die in der Bilanz ausgewiesene Pensionsrückstellung zum 31. Oktober 2023 beträgt T€ 1.087. Die Bewertung der Pensionsrückstellungen bzw. der unmittelbaren Direktzusagen erfolgt unter Verwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens ("Projected Unit Credit Method") und unter einheitlicher Verwendung der Richttafeln 2018 G nach Dr. Klaus Heubeck. Dabei wird gemäß § 253 Abs. 2 HGB bei einer Restlaufzeit von 15 Jahren zum Bilanzstichtag ein Zinssatz von 1,82% berücksichtigt. Es wird von einer Gehaltsdynamik von 2,25% und einer Rentendynamik von 1,00% ausgegangen. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen 10 Geschäftsjahren (1,82%) und dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen 7 Geschäftsjahren (1,70%) beträgt im Geschäftsjahr T€ 20. Dieser Unterschied darf nur ausgeschüttet werden, wenn die nach der Ausschüttung verbleibenden frei verfügbaren Rücklagen zuzüglich eines Gewinnvortrags und abzüglich eines Verlustvortrags mindestens dem Unterschiedsbetrag entsprechen. 4. Verbindlichkeiten Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt und haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 5. Fremdwährungsumrechnung Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls bewertet. Zum Bilanzstichtag werden Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag unter Beachtung des Niederstwert- bzw. Höchstwertprinzips bewertet. IV. ERLÄUTERUNGEN ZU EINZELNEN POSTEN DER BILANZ UND DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 1. Anlagevermögen Zur Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022/2023 wird auf den Anlagenspiegel verwiesen (siehe Seite 5 dieses Anhangs). 2. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 2.005 enthalten im Wesentlichen personalbezogene Rückstellungen (T€ 1.160) und Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (T€ 844). V. SONSTIGE ANGABEN 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen. 2. Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse, über die gemäß § 251 HGB zu berichten wäre. 3. Geschäftsführung und Vertretungsbefugnis Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr 2022/2023 und darüber hinaus an:
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft alleine. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB ("Selbstkontrahierungsverbot") befreit. 4. Bezüge der Organe der Gesellschaft Die Geschäftsführer der Brocade Communications GmbH beziehen kein Gehalt von der Gesellschaft. 5. Mitarbeiter im Durchschnitt des Geschäftsjahres Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 39 Angestellte beschäftigt. 6. Honorar des Abschlussprüfers Auf die Angabe des nach § 285 Nr. 17 HGB anzuführenden Honorarvolumens des Abschlussprüfers wird in Anwendung des § 288 Abs. 2 S. 3 HGB verzichtet. 7. Konzernabschluss Die Brocade Communications GmbH wird in den Konzernabschluss des obersten beherrschenden Unternehmens Broadcom Inc., San José, Kalifornien, U.S.A. einbezogen. Der Konzernabschluss ist auf der offiziellen Website der Broadcom Inc. einzusehen. 8. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2022/2023 in Höhe von € 85.414,57 zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von € 14.813.501,54 auf neue Rechnung vorzutragen.
Garching, 4. März 2025 gez. K. Spears gez. C. Kawwas gez. M. D. Brazeal Anlagespiegel zum 31. Oktober 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/20231. Grundlagen des Unternehmens Die Brocade Communications GmbH ("Gesellschaft") generiert den Großteil ihrer Umsätze aus Verkaufs-, Marketing-, Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungen entsprechend zweier Kostenzuschlagsverträge mit dem verbundenen Unternehmen Avago Technologies International Sales Pte. Ltd. ("ATIS"), Singapur. Mit Wirkung zum 4. November 2019 hat das Unternehmen einen Cost-Plus-Vertrag über Vertriebs- und Marketingdienstleistungen mit CA Europe Sàrl ("CA"), einem verbundenen Unternehmen mit Sitz in Morges, Schweiz, abgeschlossen. Die Verkaufs- und Marketingdienstleistungen werden ATIS oder CA in Rechnung gestellt und beinhalten den Kundendienst, Produktwartung, Identifizierung neuer autorisierter Reseller, Beratungsleistungen sowie Installations- und Trainingsservices für die Kunden von ATIS oder von CA. Für die Erbringung dieser Dienstleistungen werden der Gesellschaft ihre Kosten mit einem wie unter fremden Dritten üblichen Zuschlag erstattet. Die Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungen, die die Gesellschaft für ATIS erbringt, beziehen sich insbesondere auf die Konzeption, Empfehlungen und die Entwicklung neuer Produkte und Prototypen, darüber hinaus die Analyse von Konkurrenzprodukten, die Bewertung von Kosten und Nutzen konkurrierender oder alternativer Designs inklusive Berichterstattung der Ergebnisse, das Testen von Komponenten sowie vergleichbare Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungen. Für die Erbringung dieser Dienstleistungen werden der Gesellschaft ebenfalls ihre Kosten mit einem wie unter fremden Dritten üblichen Zuschlag erstattet. Alle genannten Gesellschaften werden in den Konzernabschluss der in Kalifornien/USA ansässigen Broadcom Inc. ("Broadcom") einbezogen, deren Anteile während des Geschäftsjahres 2022/2023 an der U.S. Börse NASDAQ notiert waren. Da die Gesellschaft ausschließlich als Dienstleister für die verbundenen Unternehmen tätig ist, wird die Kostenstruktur hauptsächlich durch die Geschäftsentwicklung von Broadcom beeinflusst. Damit wirken sich die globalen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, staatliche Regulierung sowie politische und sonstige Handelsbeschränkungen, denen Broadcom unterliegt, auch auf die Gesellschaft aus. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtbeurteilung Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Die Geschäftsführung ist davon überzeugt, dass vom Fortbestand des Unternehmens ausgegangen werden kann und auch unter Berücksichtigung möglicher Veränderungen der Unternehmensperformance genügend finanzielle Mittel zur Fortführung des operativen Geschäfts für die kommenden 12 Monate und die nahe Zukunft zur Verfügung stehen. 2.1.1. Vermögenslage Die Vermögenslage und deren wesentlichen Veränderungen im Vergleich zum Vorjahr stellen sich wie folgt dar: Die Bilanzsumme erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 429 auf TEUR 25.760. Der Anstieg des Anlagevermögens um TEUR 515 auf TEUR 17.059 ist im Wesentlichen auf Zuschreibungen bei einer Ausleihung an ein verbundenes Unternehmen zurückzuführen, die auf die mit 3% berechnete jährliche Zinsabgrenzung zurückzuführen ist. Der Anstieg des Umlaufvermögens um TEUR 86 auf TEUR 8.701 beruht vor allem auf einen Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um TEUR 63, der wiederum die auf die Kosten plus Gebühren für Dienstleistungen an verbundene Unternehmen und Cash-Pooling-Transaktionen zurückzuführen ist. Der Anstieg der sonstigen Rückstellungen um TEUR 77 auf TEUR 2.005 ist hauptsächlich auf den Anstieg der Personalkosten einschließlich Prämien, Urlaubsgeld und Provisionen zurückzuführen. Passive latente Steuern werden mit aktiven latenten Steuern verrechnet; dies führte zu einem Überschuss an aktiven latenten Steuern, welcher in der Bilanz nicht angesetzt wird. 2.1.2. Finanzlage Kapitalstruktur: Die Eigenkapitalquote ist von 84,2% auf 83,1% zurückgegangen. Es bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten oder sonstige langfristige finanzielle Verbindlichkeiten zum Bilanzstichtag. Die Gesellschaft finanziert sich aus den eigenen liquiden Mitteln und bei Bedarf durch Mittelaufnahme bei Broadcom. Sämtliche Verbindlichkeiten sind kurzfristig. Liquidität: Als Unternehmen innerhalb der Broadcom-Gruppe steht der Gesellschaft ein angemessenes Volumen an Geldern aus einem Cash-Pooling zu. Dieses ist so gestaltet, dass die Gesellschaft ausreichend Gelder für das operative Geschäft und geplante Erweiterungen zur Verfügung hat. Die Cash-Pool-Vereinbarung besteht seit April 2018. Der Cash-Pooling- Einlagenbestand des Unternehmens wird unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen ausgewiesen und verzinst. 2.1.3. Ertragslage Der Jahresüberschuss ist um TEUR 3.781 auf TEUR 85 zurückgegangen. Die Umsätze generiert die Gesellschaft aus an verbundene Unternehmen erbrachten Leistungen. Die Leistungen beinhalten den Verkauf, Marketing, Forschung und Entwicklung. Die Aufschläge liegen zwischen 5,0% und 8,5%. Der Rückgang bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen, der im Wesentlichen auf die Wechselkursänderungen zwischen USD und EUR zurückzuführen ist, führt zu einem Rückgang bei den Umsätzen aus den Cost-Plus-Weiterverrechnungen im Vergleich zum Vorjahr in Höhe von 6,7%. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl hat sich von 33 Mitarbeitern im Vorjahr auf 39 Mitarbeiter (+18,2%) erhöht, was in Verbindung mit höheren Verkaufsprovisionen zu einem Anstieg der Gehälter um 23,4% führte. Die Aufwendungen für soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung sind um TEUR 278 oder 26,1%, aufgrund der Steigerung der Pensionsaufwendungen für den rückversicherten Pensionsplan, gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Erträge sanken im Vergleich zum Vorjahr um 78,6% auf TEUR 305, sie bestehen aus realisierten Wechselkursgewinnen aus Rückzahlungen von Forderungen an verbundene Unternehmen. Die Ausgaben der Gesellschaft erfolgen in Euro, welche von dem verbundenen Unternehmen in US-Dollar zuzüglich eines Aufschlags erstattet werden. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen fielen um TEUR 257, hauptsächlich aufgrund niedrigerer Aufwendungen für Fremddienstleister und Zeitarbeiter. Die Zinsen und ähnliche Erträge stiegen um TEUR 275 aufgrund des höheren Cash-Pooling Guthaben und höherer Zinsraten. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag verringerten sich um 30,9% aufgrund niedrigerer steuerpflichtiger Erträge im laufenden Jahr. 2.2. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzrendite und EBIT heran. Die Umsatzrendite berechnen wir aus dem Verhältnis des EBIT zu den Umsatzerlösen. Das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern) ergibt sich aus Jahresüberschuss zuzüglich Ertragsteuern und Zinsen. Die Umsatzrendite sank im Geschäftsjahr auf -0,1% (Vorjahr: 25,6%). Das EBIT beträgt -TEUR 21 und ist damit um TEUR 4.458 geringer als im Vorjahr, wozu im Wesentlichen die Wechselkursänderungen zwischen USD und EUR beigetragen haben. 3. Prognosebericht einschließlich Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Aus operativer und finanzieller Sicht ist die Gesellschaft vollständig von ihrem obersten beherrschenden Unternehmen (Broadcom Inc., U.S.A.) und weiterer verbundener Unternehmen abhängig. Die Unternehmensfortführung hängt somit von der finanziellen Situation der verbundenen und beherrschenden Unternehmen ab. Chancen: Broadcom ist ein weltweit führender Technologie-Konzern, welcher ein breites Spektrum an Halbleitern und Infrastruktursoftwarelösungen entwirft, entwickelt und vertreibt. Broadcom entwickelt Halbleiterprodukte mit Fokus auf komplexe digitale und komplementäre Metall-Oxid-Halbleiter ("CMOS") sowie analogen III-V basierten Produkten. Broadcom hat in der Halbleiterindustrie eine von Innovationen geprägte Geschichte und bietet tausende Produkte, welche in Endprodukten genutzt werden. Solche Endprodukte sind beispielsweise Netzwerke und Rechenzentren, "Home Connectivity", Set-Top Boxen, Breitbandanschlüsse, Telekommunikationsausrüstung, Smartphones und Basisstationen, Server für Datenräume, Speichersysteme, automatisierte Fertigung, Energieerzeugung und alternative Energiesysteme sowie elektrische Displays. Die Infrastruktur-Softwarelösungen von Broadcom ermöglichen es Kunden, Anwendungen über Mainframe -, verteilte, mobile und Cloud-Plattformen hinweg zu planen, zu entwickeln, zu automatisieren, zu verwalten und zu sichern. Broadcom hat zwei berichtspflichtige Segmente: Halbleiter- und Infrastruktursoftware. Das Segment Halbleiterlösungen umfasst alle Produktlinien sowie die Lizenzierung von geistigem Eigentum ("IP"). Das Segment Infrastruktursoftware umfasst die Produktlinien Großrechner, Distributions- und Cyber Security Softwarelösungen sowie das unternehmenskritische Fibre-Channel-Storage Area Networking Geschäft ("FC SAN"). Die Strategie von Broadcom besteht darin, die Technologieführerschaft bei erstklassigen Halbleiter- und Infrastruktur-Softwarelösungen mit einer gemeinsamen Vertriebs- und Verwaltungsplattform zu kombinieren, um den weltweit führenden Kunden ein umfassendes Angebot an Infrastruktur-Technologieprodukten zu bieten. Broadcom ist bestrebt, dies durch verantwortungsvoll finanzierte Übernahmen von in ihrer Kategorie führenden Unternehmen und Technologien zu erreichen. Dazu gehören auch umfangreiche Investitionen in Forschung und Entwicklung, um sicherzustellen, dass die Produkte ihre Technologieführerschaft behalten. Diese Strategie führt zu einem robusten Geschäftsmodell, das darauf ausgerichtet ist, diversifizierte und nachhaltige Betriebs- und Finanzergebnisse zu erzielen. Die Nachfrage nach Produkten von Broadcom wurde in der Vergangenheit und wird in Zukunft insbesondere von folgenden Faktoren beeinflusst:
Risiken: Die Halbleiterbranche ist hoch zyklisch und geprägt von Preisrückgängen, großen Schwankungen bei Produktbeschaffung und -nachfrage, einem ständigen schnellen Technologiewandel, sich kontinuierlich fortentwickelnden technischen Standards, ständig neue Produkteinführungen sowie kurzen Produktlebenszyklen (für Halbleiter und für viele Endkundenanwendungen, in denen diese eingesetzt werden). Ab und zu führen diese und andere Faktoren zusammen mit Veränderungen der allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu signifikanten Auf- und Abschwüngen der Branche im Allgemeinen sowie des Geschäfts von Broadcom im Besonderen. Die Branche hat aufgrund des Ungleichgewichts auf der Angebotsseite einen bedeutenden Aufschwung erlebt, der zu einer Rekordrentabilität und einem Anstieg der durchschnittlichen Verkaufspreise geführt hat. Es ist möglich, dass auf den jüngsten Aufschwung in der Branche ein Abschwung folgt, und in der Vergangenheit waren solche Abschwünge durch eine geringere Nachfrage nach Endverbraucherprodukten, hohe Lagerbestände, eine unzureichende Auslastung der Fertigungskapazitäten, Änderungen im Umsatzmix, einen beschleunigten Rückgang der durchschnittlichen Verkaufspreise und die Abschaffung von Gebühren gekennzeichnet, was zu einer geringeren Rentabilität im Broadcom Konzern führte. Das Gesetz "Creating Helpful Incentives to Produce Semiconductors for America Act" könnte ebenfalls zu einem Anstieg des Angebots führen, was zu einem Überangebot und einem Rückgang der durchschnittlichen Verkaufspreise führen könnte. Wir gehen davon aus, dass unser Geschäft auch dann zyklischen Abschwüngen ausgesetzt ist, wenn die allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen relativ stabil sind. Sollte es uns nicht gelingen Industrie- oder Marktabschwünge auszugleichen, ist damit zu rechnen, dass sich das Nettoergebnis vermindert und die finanzielle Lage und das Geschäftsergebnis in Mitleidenschaft gezogen wird. Die Steuerung der Geschäftstätigkeit und finanziellen Risiken der Brocade Communications GmbH ist in das Risikomanagement des Broadcom Konzerns eingebunden. Die funktionale Währung des Broadcom-Konzerns ist US-Dollar. Die Ausgaben der Gesellschaft erfolgen in Euro, welche an die verbundenen Unternehmen zuzüglich eines Zuschlages in US-Dollar weiterbelastet werden. Liquiditäts- und Zahlungsrisiken der Gesellschaft sind durch die Integration in den Bereich Treasury des Broadcom-Konzerns begrenzt. Ausblick Der Broadcom-Konzern investiert weiterhin maßgeblich in Forschung und Entwicklung, um mit neuen Designs zu punkten, und wertet mögliche Akquisitionen aus, um das Produktangebot auszubauen. Im betrieblichen Bereich wurden Rationalisierungsmaßnahmen durchgeführt. Außerdem werden durch ein verbessertes Bestandsmanagement, durch Prozesskettenmanagement sowie durch eine verstärkte Ausgliederung an kostengünstige Subunternehmer die Produktionseffizienz und Produktivität weiter gesteigert. Basierend auf den hier aufgeführten internen und externen Faktoren erwarten wir für die Gesellschaft im Jahr 2023/2024 Folgendes:
Der Geschäftsführung sind keine Indikatoren bekannt, die zu einer Gefährdung des Fortbestands und der zukünftigen Entwicklung der Gesellschaft führen könnten.
Garching, 4. März 2025 gez. K. Spears gez. C. Kawwas gez. M. D. Brazeal Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 4.3.2025 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Brocade Communications GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Brocade Communications GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Oktober 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. November 2022 bis zum 31. Oktober 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Brocade Communications GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. November 2022 bis zum 31. Oktober 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 4. März 2025 PKF
Industrie- und Verkehrstreuhand GmbH
Kempa, Wirtschaftsprüfer Hirschmann, Wirtschaftsprüfer |
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