Bakx & Dunkel GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Feike Gerben Bakx seit 29.6.2021 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Feike Gerben Bakx | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Christian Dunkel GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022LageberichtGrundlagen des Unternehmens Das Geschäftsfeld der Christian Dunkel GmbH war unverändert gegenüber den Vorjahren und bestand aus folgenden Tätigkeitsbereichen: - Fertigung von Vorrichtungen und Elektroden für Hersteller von Kraftwerksanlagen - Entwicklung und Fertigung von Spann- und Prüfvorrichtungen, vornehmlich für die Zulieferer der Automobilindustrie (Metall- und Kunststoffsektor) - Entwicklung und Fertigung von Sondermaschinen und -Anlagen für die Fluidtechnik im Fahrzeug: Brems-, Kraftstoff-, Klima- und Batteriekühlleitungen - Klassische Werkzeugaufträge für den Formenbau sowie Stanztechnik - Einzelteilfertigung mit höheren qualitativen Ansprüchen als verlängerte Werkbank, vorrangig für den Sondermaschinenbau und andere Spezialfertiger Wirtschaftliche Entwicklungen und Ertragslage Entsprechend der strategischen Ausrichtung waren für das Jahr 2022 folgende Hauptziele gesetzt: - Einrichtung und Ausstattung der neuen Fertigungshalle - Durchführung der Standortverlagerung des gesamten Unternehmens von Berlin Oberschöneweide nach Berlin Adlershof. Der Umzug beinhaltete die Umsetzung von ca. 100 Werkzeugmaschinen mit ca. 85 Mitarbeitern und deren Werkstatt- und Büroeinrichtung - Sicherung der Flächenfreisetzung und anschließender Rückgabe am alten Standort von über 5.000 m 2 zum Herbst 2022 - Im Zuge dieser Arbeitsveränderungen war das Ziel, den Produktionsausfall auf einen Monat zu begrenzen - Durchführung der Verschmelzung mit der Inhabergesellschaft Der Umsatzrückgang konnte trotz des Produktionsausfalls auf ca. 2% begrenzt werden. Das Jahr 2022 ist im Rahmen der Prognose mit einem negativen Ergebnis abgeschlossen worden. Der Jahresabschluss weist einen Jahresfehlbetrag von 4.755 TEUR aus. Dieses Ergebnis ist deutlich von einmaligen Vorgängen geprägt: - Mit der Einrichtung und Ausstattung sind einmalige, nicht-aktivierbare interne Sonderleistungen von ca. 168 TEUR entstanden - Mit dem Umzug der Produktion und der Verwaltung sind einmalige externe Aufwendungen in Höhe von ca. 730 TEUR verbunden - Die Räum- und Rückbauarbeiten wurden hauptsächlich mit eigenen Arbeitskräften durchgeführt, hier sind ca. 117 TEUR an Sonderkosten angefallen - Zum 01.01.2022 wurde die Inhabergesellschaft Bakx&Strecker Immobilien GmbH auf die Christian Dunkel GmbH verschmolzen. In diesem Zusammenhang ist ein Verschmelzungsverlust in Höhe von 4.238 TEUR verbunden Durch die coronabedingten Rückgängen in den Produktionsmengen von Elektro-, Druckluft und anderen Komponenten und darauffolgenden Vorratserhöhungen durch viele Abnehmer dieser Komponenten, entstanden Zulieferengpässe, wie vorher in den 30 Jahren der Tätigkeit des Unternehmens nicht annähernd festzustellen waren. Gleichzeitig wurde das Unternehmen auch im 2022 mit einer hohen Zahl an coronabedingten Personalausfällen konfrontiert. Vor dem Hintergrund dieser einmaligen Vorgänge kann das Jahr 2022 als zufriedenstellend eingestuft werden. Durch strukturelle Marktbearbeitung konnten folgende positive Entwicklungen vorangetrieben werden: - Erhöhung des Exportanteils von ... auf .... % - Internationalisierung des Luft- und Raumfahrtgeschäftes - Ausbau des Angebotes im Bereich Maschinenbau durch Modernisierung der Maschinenmodelle für die Fluidtechnik im Fahrzeug - Die weite Fächerung des Kundenportfolios konnte durch Neukundenakquise beibehalten werden. Die Abhängigkeit von einem oder wenigen Großkunden konnte damit weiterhin ausgeschlossen werden Das Ergebnis im Jahr 2023 hat sich in der ersten Jahreshälfte sehr positiv entwickelt. Der Umsatz bis Ende Juni betrug 5.355 TEUR. Das Ergebnis nach Steuern für das Jahr 2023 wird sich nach aktueller Planung (Herbst 2023) im oberen 6-stelligen Bereich begeben. Hinweise auf wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung Auf lange Sicht gesehen werden die folgenden Risiken, sofern sie eintreten sollten, als wesentlich eingestuft: - Verschlechterung der allgemeinen Wirtschaftslage mit der Folge fehlender Investitionsbereitschaft - Verknappung des Arbeitskraft-Angebots und die damit einhergehende Fähigkeit, hoch-komplizierte Maschinen oder Anlagen zu konstruieren oder Einzelteile zu fertigen - Branchen- und Umsatzschwankungen in einzelnen Sparten können jederzeit vorkommen, was aber durch gut ausgebildete und flexible Mitarbeiter ausgeglichen werden kann. Weitere wesentliche Risiken werden zurzeit nicht gesehen. Sonstige Angaben Zweigniederlassungen werden nicht unterhalten.
Berlin, im September 2023 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM UNTERNEHMEN Die Gesellschaft firmiert unter dem Namen Christian Dunkel GmbH, Berlin und ist beim Amtsgericht Berlin (Charlottenburg) unter HRB HRB 40688 eingetragen. B. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS 1. Grundsätzliche Angaben Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften sowie den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB Anwendung. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt. C. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZEN 1. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1.1 Bilanzierungsmethoden Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246-251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 264, 265-266, 268-274, 276-277 HGB, und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252-256a HGB aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. 1.2 Bewertungsmethoden Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt: ANLAGEVERMÖGEN Immaterielle Vermögensgegenstände Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten sind zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (3 bis 5 Jahre), bewertet. Geleistete Anzahlungen sind zu ihrem Nennwert angesetzt, Wertberichtigungen waren nicht vorzunehmen. Sachanlagen Technische Anlagen und Maschinen sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 3 bis 13 Jahren. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 3 bis 13 Jahren. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert in Höhe von EUR 800,00 wurden im Zugangsjahr planmäßig abgeschrieben und als Abgang im Anlagenspiegel gezeigt. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau Geleistete Anzahlungen sind zu Nennwerten aktiviert. Finanzanlagen Beteiligungen und Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht sind mit den Anschaffungskosten oder wegen nachhaltiger Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. UMLAUFVERMÖGEN Vorräte Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Anschaffungskosten wurden durch Einzelfeststellung ermittelt. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen wurden entsprechend ihres Fertigungsgrades mit anteiligen Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben direkt zurechenbaren Kosten auch eventuell vorzunehmende Abschreibungen ein bezogen. Zur verlustfreien Bewertung sind auf Einzelermittlungen beruhende Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen worden. Geleistete Anzahlungen sind zu ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. Erkennbare und latente Risiken sind mit Einzelwertberichtigungen erfasst. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die Netto-Forderungen Rechnung getragen. Sonstige Vermögensgegenstände und Wertpapiere des Umlaufvermögens sind mit ihren Nominalwerten, Zahlungsbeträgen oder Barwerten angesetzt. Wertpapiere des Umlaufvermögens sind zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Zeitwert bewertet. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bewertet. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN sind zu Nennwerten bewertet. Die Absetzung wird auf die Laufzeit der Darlehen verteilt. RÜCKSTELLUNGEN Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden auf der Grundlage eines versicherungsmathematischen Gutachtens der Debeka Lebensversicherungsverein a. G. zum 31. Dezember 2022 nach den anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels Project-Unit-Credit-Methode errechnet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck verwendet. Im Geschäftsjahr wird ein von der Deutschen Bundesbank vorgegebener durchschnittlicher Marktzinssatz von 1,78 % bei der Berechnung zugrunde gelegt. Gehalts- und Rentenanpassungen wurden mit 0,0 % berücksichtigt. Sonstige Rückstellungen wurden in Höhe der voraussichtlichen Erfüllungsbeträge nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dotiert und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Bei der Ermittlung von Gewährleistungsrückstellungen wurden Erfahrungswerte der Branche berücksichtigt. VERBINDLICHKEITEN Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen angesetzt. Die erhaltenen Anzahlungen sind um die darin enthaltene Umsatzsteuer vermindert (Nettomethode). D. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der Bilanzposten immaterielle Vermögensgegenstände, Sachanlagen und Finanzanlagen im Geschäftsjahr ist im nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt. In den Abschreibungen im Jahr 2022 sind geringwertige Wirtschaftsgüter in Höhe von EUR 13.084,56 enthalten, die direkt abgeschrieben werden, das heißt, im Anlagenspiegel neben dem Zugang auch wieder direkt als Abgang dargestellt werden. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von EUR 1.950.139,21 eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und in Höhe von EUR 32.296,19 eine Restlaufzeit von über einem Jahr. 3. Rechnungsabgrenzungsposten Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält abgegrenzte Zinsen aus Investitionsdarlehen in Höhe von EUR 8.430,17 (Vj: EUR 19.510,05). 4. Eigenkapital Die Darstellung des Eigenkapitals erfolgt gem. § 272 HGB unter Berücksichtigung des Gesellschaftsvertrages. 5. Rückstellungen 5.1 Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der Pensionsrückstellungen beläuft sich zum 31. Dezember 2022 auf EUR 574.896,00. Damit ist die gesamte Verbindlichkeit bezüglich der Neubewertung passiviert. Des Weiteren wurde die Rückdeckungsversicherung mit dem Aktivwert in Höhe von EUR 361.041,00 eingebucht und gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit der Bilanzposition Pensionsrückstellung saldiert ausgewiesen. Im Verhältnis zu der Bewertung mit Hilfe des 7 Jahreszinssatzes ergibt sich eine Ausschüttungssperre i.S.v. § 253 Abs. 6 HGB in Höhe von EUR 16.902,00. Die Versorgungsverpflichtungen wurden gemäß § 249 HGB i. V. m. § 252 bis 255 HGB berechnet. Die Höhe der Versorgungsverpflichtung ist gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zu berechnen und anzusetzen. Die Bewertung beruht auf der "projected unit credit method" (Methode der laufenden Einmalprämien) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Neben dem vertraglichen Pensionsalter liegen der Berechnung des Erfüllungsbetrages die folgenden Bewertungsannahmen zu Grunde: • gemäß § 253 Abs. 2 HGB wurde ein Rechnungszins von 1,78 % p.a. für eine pauschale Restlaufzeit von 15 Jahren auf Basis des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen 10 Geschäftsjahre berücksichtigt. • gemäß § 253 Abs. 6 HGB wurde für die Ermittlung des Unterschiedsbetrages für den Vergleichswert ein Rechnungszins von 1,44 % p.a. für eine pauschale Restlaufzeit von 15 Jahren auf Basis des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen 7 Geschäftsjahre angesetzt. 5.2 Angabe und Erläuterung von in den sonstigen Rückstellungen enthaltenen Beträgen, die einen nicht unerheblichen Umfang haben Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen:
6. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren bestehen in Höhe von TEUR 598. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 434 mit Pfandrechte oder ähnliche Rechte an beweglichen Sachen besichert. E. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 1. Allgemein Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 2. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind hauptsächlich Er träge aus erhaltenen Zulagen und Zuschüsse in Höhe von TEUR 138, verrechnete sonstige Sachbezüge in Hö he von TEUR 54 sowie Er trä ge aus dem Ver kauf von Ge gen stän den des An la ge ver mö gens in Höhe von TEUR 34 enthalten. 3. Abschreibungen Die Abschreibungen betreffen ausschließlich planmäßige Abschreibungen der immateriellen Vermögensgegenstände (TEUR 11) sowie der Sachanlagen (TEUR 347). In den Abschreibungen auf Sachanlagen sind Sofortabschreibungen auf geringwertige Wirtschaftsgüter in Höhe von TEUR 13 enthalten. 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind hauptsächlich der Verschmelzungsverlust aus der zum 1. Januar 2022 durchgeführten Verschmelzung mit der Bakx&Strecker Immobilien GmbH in Höhe von TEUR 4.238, Miet- incl. Mietnebenkosten in Höhe von TEUR 508, Instandhaltungskosten in Höhe von TEUR 703, Betriebsbedarf und Kleinmaterial in Höhe von TEUR 383, Transportkosten in Höhe von TEUR 267 sowie EDV-Kosten in Höhe von TEUR 187 enthalten. In den Instandhaltungs- und Transportkosten sowie dem Kleinmaterial sind einmalige Aufwendungen im Zusammenhang mit der Standortverlagerung des Sitzes der Gesellschaft von Oberschöneweide nach Adlershof in Höhe von ca. TEUR 730 enthalten. 5. Periodenfremdes Ergebnis Periodenfremde Erträge und Aufwendungen sind in der Gewinn- und Verlustrechnung nicht in nennenswerter Höhe enthalten. 6. Verrechnung Der Aufwand aus der Pensionsverpflichtung und der Ertrag im Zusammenhang mit der Rückdeckungsversicherung wurden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 letzter Halbsatz HGB in der Gewinn- und Verlustrechnung saldiert erfasst. F. SONSTIGE ANGABEN 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen nach dem Bilanzstichtag folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen: • aus Mietverträgen in Höhe von TEUR 5.700 bis Juni 2037, • aus Wartungsverträge in Höhe von TEUR 132 bis Juni 2024 sowie • aus Leasingverträgen in Höhe von TEUR 85 bis Mai 2026. 2. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer
3. Gesellschaftsorgane Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft waren im gesamten Berichtsjahr Herr Dipl.-Ing. Christian Dunkel, Berlin sowie Herr Feike Gerben Bakx, Berlin. Mit der Eintragung im Handelsregister vom 27. Januar 2023 ist Herr Dipl.-Ing. Christian Dunkel nicht mehr Geschäftsführer der Gesellschaft. Die Geschäftsführer haben Einzelvertretungsbefugnis und sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Gemäß der Schutzklausel in § 286 Abs. 4 HGB wurde auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung verzichtet. 4. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben nach dem Bilanzstichtag nicht stattgefunden. 5. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 4.754.583,63 zusammen mit dem Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von EUR 3.725.896,69 auf neue Rechnung vorzutragen. ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2022Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022Christian Dunkel GmbH, Berlin
UNTERSCHRIFT GEMÄSS § 245 HGB Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022
Berlin, 21. Juli 2023 Christian Dunkel GmbH, Berlin Feike Bakx, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 11.12.2023 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers:An die Christian Dunkel GmbH, Berlin: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Christian Dunkel GmbH, Berlin - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Christian Dunkel GmbH, Berlin für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile: Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Wesentliche Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Fortführung des Unternehmens: Wir verweisen auf die Angaben im Lagebericht. Der Jahresabschluss 2022 weist einen Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ 4.755 und ein nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von T€ 519 aus. Der Jahresfehlbetrags begründet sich im Wesentlichen aus zwei außerordentlichen, einmaligen Vorgängen, und zwar der Verschmelzung mit der Bakx & Strecker Immobilien GmbH auf die Christian Dunkel GmbH (Verschmelzungsverlust in Höhe von T€ 4.238) sowie durch den Umzug der Produktion in neue moderne Räumlichkeiten, durch den erhebliche einmalige Aufwendungen entstanden (T€ 847). Die Planungen der Gesellschaft erwarten für das Geschäftsjahr 2023 ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von rd. T€ 996 und ein Ergebnis nach Steuer von T€ 675. Für die nachfolgenden Jahre werden ähnliche Ergebnisse erwartet. Der bisherige Verlauf des Geschäftsjahres 2023 untermauert die Planung. Aus der Sicht des Geschäftsführers spricht der Geschäftsverlauf 2023 für eine positive Fortführungsprognose. Unsere Prüfungsurteile sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht: Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Chemnitz, den 26. August 2022 ARB
GmbH
A. Richter, Wirtschaftsprüfer |
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