Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 153339
Vorher
CIP Services AG Chinese Intelligent Procurement
Eingetragen
27.7.2004
Branche
Großhandel mit PhotovoltaikmodulenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von WerkzeugenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Telekommunikationsgeräten sowie elektrotechnischen und elektronischen Erzeugnissen a. n. g.
Gegenstand
Handel mit Fertigungskomponenten bzw. Vorprodukten für die industrielle Fertigung, insbesondere mit Leiterplatten (PCBs), Druckgussteilen (Casting Parts), Sensoren, LCDs, Kabeln, elektronischen, elektromechanischen und mechanischen Fertigungskomponenten und verwandten Produkten; weltweite Vermarktung entsprechender Materialien und Vermittlung entsprechender Geschäfte, insbesondere zwischen europäischen und asiatischen Firmen, einschließlich der operativen Abwicklung, insbesondere mittels Erbringung und Vermittlung von Logistikdienstleistungen; Beratung asiatischer Firmen hinsichtlich des Markteintritts in Europa für diese Produkte sowie Beratung europäischer Firmen hinsichtlich des asiatischen Markts; Vertrieb von Solarmodulen und Solaranlagen, Vertrieb von Produkten im Zusammenhang mit Solarmodulen und Solaranlagen sowie Vertrieb von sonstigen Produkten im Bereich regenerative Energien.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Ralf Busse
seit 17.10.2017
Prokura
Anton Hinteregger
seit 18.5.2015
Prokura
Yao Wen
seit 27.7.2004
Vorstandsmitglied
Dimitrios Bachadakis
seit 27.7.2004
Vorstandsmitglied

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

CIP Services AG

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Organische Struktur und Geschäftsgegenstand

Geschäftsgegenstand der CIP Services AG - kurz: CIP Services - ist das ganzheitliche Supply Chain Management mit asiatischen Lieferanten für die jeweiligen Kunden. Die Gesellschaft wurde im Jahr 2004 gegründet. Die CIP Services ist ein 99 %-iges Tochterunternehmen der CIP Holding AG Creating Intelligent Products, München - kurz: CIP Holding. Die CIP Media GmbH sowie die CIP Capital GmbH sind Schwestergesellschaften der CIP Services.

2. Standorte

Das Headquarter der Muttergesellschaft sowie das der CIP Services befinden sich in München. In Shenzhen, China befindet sich ein Representative Office.

3. Absatzmärkte

Das Industriegeschäft in Deutschland stellt das Kerngeschäft der CIP Services dar. Die CIP Services liefert hochwertige Industrieprodukte an namhafte Deutsche und Europäische Kunden in der EU sowie an deren Produktionsstätten in Drittländern.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Jahr 2022 wurde in Deutschland ein Wirtschaftswachstum in Höhe von 1,8 % verzeichnet (Vj. 2,6 %, Statista). Die Arbeitslosenquote sank auf 5,3 % (Vj. 5,7 %, Statista).

Die deutsche Wirtschaft ist aufgrund ihrer Exportabhängigkeit weiterhin besonders von den Entwicklungen der Weltwirtschaft betroffen. Aufgrund der rasanten Entwicklung und der weiterhin bestehenden Unsicherheit durch die Lage in der Ukraine sind die finanziellen Auswirkungen auch für 2023 nicht verlässlich abzuschätzen.

2. Geschäftsverlauf

Die Umsätze im Geschäftsjahr 2022 beliefen sich auf EUR 96,7 Mio. (i. Vj.EUR 75,8 Mio). Im Vergleich zum Vorjahr ergibt dies eine Umsatzsteigerung von EUR 20,9 Mio, wobei die Steigerung im VMI Geschäft EUR 13,5 Mio betrug.

Umsatzerlöse in Mio. EUR 2022 2021
Deutschland und Europa Industriegeschäft 86,2 66,9
Außereuropäisches Geschäft CIP Services 10,5 8,9
Total 96,7 75,8

Der Anstieg der Umsatzerlöse ist im Wesentlichen mengenverursacht. Hier wirken sich in 2022 auch Vorziehkäufe aufgrund der wegen der COVID Pandemie geringeren Transportkapazitäten der Spediteure aus.

3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

3.1 Vermögenslage

Die Vermögensstruktur weist eine Bilanzsumme von TEUR 41.326 (i. Vj.TEUR 43.048) aus. Das Immaterielle Anlagevermögen sank aufgrund der ordentlichen Abschreibung der Software von TEUR 692 auf TEUR 314. Das Finanzanlagevermögen blieb konstant bei TEUR 6.536. Die Vorräte sanken hauptsächlich aufgrund der Verringerung der Goods in Transit von TEUR 18.671 i. Vj. auf TEUR 14.127; die Reduzierung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auf TEUR 2.869 (i. Vj. TEUR 4.514) resultiert im Wesentlichen aus einem geringeren Dezember-Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um EUR 1,0 Mio. Die Guthaben bei Kreditinstituten sanken leicht von TEUR 3.567 i. Vj. auf TEUR 3.388. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie der Bestand an liquiden Mitteln werden regelmäßig überwacht.

Auf der Passivseite sanken die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen analog zu den Vorräten (TEUR 26.090; i. Vj. TEUR 28.994). Die sonstigen Rückstellungen stiegen von TEUR 719 i. Vj. auf TEUR 1.069, in erster Linie aufgrund der Umsatzsteigerung. Die Steuerrückstellung beträgt TEUR 528.

Die Eigenkapitalquote betrug 13,9 % (i. Vj. 14,8 %). Neben dem bei der Gründung eingezahlten gezeichneten Kapital enthält das Eigenkapital die gesetzliche Rücklage, andere Gewinnrücklagen sowie den Bilanzgewinn.

Im Geschäftsjahr 2021 wurden Markenrechte und Kundenstamm der Gesellschaft übertragen. Hierdurch erfuhr das Eigenkapital eine Stärkung in Höhe von TEUR 6.500.

3.2 Finanzlage

Die Gesellschaft hatte im Geschäftsjahr 2021 in die CIP Asset Management GmbH & Co. KG, einem verbundenen Unternehmen, Kundenstamm und Marke als Sacheinlage eingebracht. Hieraus resultieren im Wesentlichen die Anteile an verbundenen Unternehmen zum 31. Dezember 2022 in Höhe von TEUR 6.531 (Vj.: TEUR 6.531).

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen erhöhten sich im Geschäftsjahr von TEUR 8.876 zum 31. Dezember 2021 auf TEUR 13.956 zum 31. Dezember 2022. Diese bestehen - wie im Vorjahr - im Wesentlichen aus Forderungen gegenüber CIP Holding.

Zum Stichtag beliefen sich die flüssigen Mittel mit TEUR 3.388 geringfügig unter Vorjahresniveau (i. Vj. TEUR 3.567). Alle Investitionen wurden aus dem laufenden Cash-Flow finanziert. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt aus dem laufenden Geschäft.

3.3 Ertragslage

Die Gesellschaft steuert intern im Wesentlichen nach den Umsatzerlösen, dem Deckungsbeitrag und dem Jahresergebnis vor Steuern. Es wurden Umsatzerlöse von TEUR 96.658 (I. Vj. TEUR 75.758) erzielt. Die geografische Entwicklung der Umsatzerlöse ist unter Punkt II.2 angeführt. Der im Geschäftsjahr 2022 erzielte Deckungsbeitrag (Umsatzerlöse minus Materialeinsatz - ohne Logistik) liegt bei 9,4 % vom Umsatz (I. Vj. 7,1 %).

Die sonstigen betrieblichen Erträge sanken von TEUR 9.174 auf TEUR 6.486 und beinhalten im Wesentlichen Währungsgewinne in Höhe von TEUR 5.751. Im Vorjahr waren darüber hinaus TEUR 6.500 aus der Übertragung immaterieller Vermögensgegenstände enthalten.

Die Personalaufwendungen belaufen sich mit TEUR 1.926 (i. Vj. TEUR 1.704) auf 2,0 % (i. Vj. 2,2 %) der Umsatzerlöse. Der Vorstand bestand im Jahr 2022 unverändert aus zwei Mitgliedern. Die übrige Belegschaft am Standort München umfasste durchschnittlich 14 Mitarbeiter (i. Vj. 14). Im Büro in Shenzhen / China waren im Jahresdurchschnitt weitere 8 Mitarbeiter (i. Vj. 8) im Einsatz. Der Mitarbeiterbestand wird vorausschauend geplant und ist Bestandteil der internen Steuerung.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (TEUR 11.678; i. Vj.TEUR 4.603) beinhalten im Wesentlichen, Konzernumlagen, Aufwendungen für Miete und Versicherungen, Aufwendungen für negative Kursdifferenzen sowie Kosten im Zusammenhang mit IT. Der Anstieg im Vergleich zu 2021 ist in erster Linie begründet mit um TEUR 4.331 höheren negativen Kursdifferenzen und die Aufwendungen für Lizenzen und Konzessionen (Marke, Kundenstamm) in Höhe von TEUR 1.795 (Vj.: 0). Das negative Finanzergebnis von TEUR 1.259 beinhaltet Bankgebühren aus Factoring (TEUR 1.237), die dem Kunden zur Gänze weiterbelastet wurden, und Zinsaufwand. Die Steuern von Einkommen und Ertrag betragen TEUR 189 (i. Vj.TEUR 1.343), wobei im Vorjahr der Anteil der latenten Steuern TEUR 1.028 betrug.

Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr 2022 ein Ergebnis vor Steuern von TEUR 818 (i. Vj. TEUR 7.467) sowie einen Jahresüberschuss von TEUR 606 (i. Vj. TEUR 6.104). Der Jahresüberschuss im Vorjahr konnte im Wesentlichen durch den Sondereffekt aus der Übertragung von Markenrechten und Kundenstamm erzielt werden.

III. Prognose, Chancen- und Risikobericht

1. Prognose für das Geschäftsjahr 2023

Die Auswirkungen des seit Februar 2022 andauernden Krieges von Russland gegen die Ukraine sind nach wie vor nur schwer abschätzbar. Aus derzeitiger Sicht rechnen wir diesbezüglich jedoch weiterhin mit keinen gravierenden Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft. Wir planen mit einem Rückgang des Umsatzes auf ca. TEUR 66.000 und mit einem Deckungsbeitrag von 11 % sowie mit einem Ergebnis vor Steuern von etwa TEUR -600. Der Umsatzrückgang ist in erster Linie auf Vorziehkäufe unserer Kunden in 2022 zurückzuführen. Die Ursache dafür waren die geringen Lieferkontingente der Spediteure sowie die lange Lieferzeit aus Asien nach Europa. Daher werden die übervollen Läger unserer Kunden im ersten Halbjahr wieder reduziert. Mit einem Aufschwung ist erst im zweiten Halbjahr 2023 zu rechnen.

2. Chancen

Die wesentlichen Chancen im Industriegeschäft bestehen in einer weiteren Ausweitung des VMI. Das Konzept soll in den nächsten Jahren weiteren Kunden angeboten werden und bietet für diese eine attraktive Alternative, von den Kompetenzen der CIP Services im Supply Chain Bereich zu profitieren und sich auf das eigene Kerngeschäft zu konzentrieren. Damit verbunden ist eine positive Auswirkung auf die Umsatz- und Ertragslage der Gesellschaft.

3. Risiken

Mit dem Ziel, Risiken frühzeitig zu erkennen und mit entsprechenden Maßnahmen diesen entgegensteuern zu können, umfasst das Risikomanagementsystem die Analyse strategischer und operativer Unternehmensrisiken. Diese Risiken werden laufend vom Vorstand evaluiert. Gegebenenfalls werden entsprechende Maßnahmen zur Risikominderung ergriffen.

Die größten Risiken für 2023 bestehen nach wie vor aufgrund des Krieges in der Ukraine sowie in der anhaltenden Inflation.

Im Jahr 2022 trafen die wirtschaftlichen Auswirkungen für CIP Services nicht im befürchteten Ausmaß ein, und längere Werksschließungen bei Kunden und Lieferanten blieben aus.

Die Lage in der Ukraine hat aus aktueller Sicht keine direkten Auswirkungen auf das Geschäft. Lieferwege über Russisches oder Ukrainisches Territorium spielen für die Lieferkette der Gesellschaft eine untergeordnete Rolle. Die wesentlichen Kunden haben keine Werke in Russland oder der Ukraine.

Aufgrund der engen Kommunikation mit Kunden und Lieferanten kann die CIP Services auf Veränderungen im Markt zügig reagieren und dem Risiko von lieferantenseitigen Lieferverzögerungen durch entsprechende Maßnahmen, wie beispielsweise Inventory Security Stocks, entgegensteuern.

Mittlere Risiken bestehen in der Entwicklung der weltweiten Versorgung von Rohstoffen und Vormaterialien und der damit verbundenen Ungewissheit der Preisentwicklung von z.B. Kupfer und Aluminium. Diese Effekte sichert die CIP Services jedoch durch die strikte mengenmäßige 1:1 Beziehung zum Lieferanten mit ihren Kunden ab. Durch konsequente Verhandlungen mit den Lieferanten und Durchleuchtung der Kostenstruktur werden Preissenkungen erzielt. Preisentwicklungen werden weitgehend an die Kunden weitergereicht. Ferner werden Waren, Rohstoffe und Vormaterialien niemals auf Lager gekauft, sondern erst nach Eingang der entsprechenden Bestellung des Kunden.

Andererseits sichert sich die CIP Services auch stets gegenüber ihren Lieferanten ab. Sämtliche Kosten, die im Zusammenhang mit Qualitätsproblemen entstehen, werden in der Regel an den entsprechenden verantwortlichen Lieferanten weitergereicht.

Durch die internationale Ausrichtung der Gesellschaft mit einem wesentlichen Standbein im asiatischen Raum unterliegt sie mittleren Risiken schwankender Wechselkurse, insbesondere des US-Dollars. Nachdem jedoch Einkäufe in Fremdwährung ausschließlich in derselben Fremdwährung an die Kunden fakturiert werden, bezieht sich das Risiko nur auf die Marge. Um diese negativen Einflüsse aus dem Wechselkursrisiko abzuschwächen, setzt die Gesellschaft unterjährig Devisenoptionen ein, bei denen sicher zu erwartende, zukünftige Fremdwährungszuflüsse zeitlich gestaffelt auf Ziel verkauft werden.

Die dargestellten Brutto-Risiken könnten nachteilige Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben, jedoch keine Bestandsgefährdung nach sich ziehen. Bestandsgefährdende Risiken sind der Gesellschaft nicht bekannt.

IV. Erklärung des Vorstands nach § 312 Abs. 3 AktG

Unsere Gesellschaft hat bei den im Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften nach den Umständen, die uns im Zeitpunkt, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bekannt waren, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten. Maßnahmen auf Veranlassung oder im Interesse der herrschenden Gesellschaft oder der mit der herrschenden Gesellschaft verbundenen Unternehmen wurden nicht getroffen oder unterlassen.

 

München, 3. August 2023

gez. Yao Wen, Vorstand

gez. Dimitrios Bachadakis, Vorstand

Bilanz zum 31. Dezember 2022

AKTIVA

Stand 31.12.22 Vergleich 31.12.21
EUR EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 314.422,90 692
(692)
II. Sachanlagen 0,00 0,00
(0)
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 6.531.300,00 6.531
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 5.000,00 5
6.536.300,00 (6.536)
6.850.722,90 (7.228)
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Waren 14.127.142,83 18.671
14.127.142,83 (18.671)
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.869.251,29 4.514
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 13.955.639,16 8.876
3. Sonstige Vermögensgegenstände 79.887,56 140
16.904.778,01 (13.530)
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 3.387.960,43 3.567
34.419.881,27 (35.768)
C. Rechnungsabgrenzungsposten
Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten 55.231,55 52
55.231,65 (52)
41.325.835,82 43.048

PASSIVA

Stand 31.12.22 Vergleich 31.12.21
EUR EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50
II. Gewinnrücklagen
1. Gesetzliche Rücklage 5.000,00 5
2. Andere Gewinnrücklagen 59.015,31 59
64.015,31 (64)
III. Bilanzgewinn 5.648.618,89 6.243
5.762.634,20 (6.357)
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 528.249,81 176
2. Sonstige Rückstellungen 1.069.153,23 719
1.597.403,04 (895)
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.625.000,00 3.000
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 750.000,00 (Vj: EUR 375.000,00)
davon mit einer Restlaufzeit eins bis zu fünf Jahre:
EUR 1.875.000,00 (Vj: EUR 2.625.000,00)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 26.090.214,27 28.994
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 26.090.214,27 (Vj: EUR 28.994.272,66)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.218.329,22 17
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 1.218.329,22 (Vj: EUR 17.011,14)
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 161.564,72 162
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 161.564,72 (Vj: EUR 161.564,72)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 3.007.835,29 2.596
davon aus Steuern: EUR 3.041.064,36 (Vj: EUR 2.592.977,31)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 2.264,96 (Vj: EUR 2.751,58)
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 3.043.329,32 (Vj: EUR 2.595.728,89)
33.102.943,50 (34.769)
D. Passive latente Steuern 862.855,08 1.028
862.855,08 (1.028)
34.607
41.325.835,82 43.048

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022

2022 Vorjahr 2021
EUR EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 96.658.118,34 75.758
2. Sonstige betriebliche Erträge 6.486.334,94 9.174
davon aus der Währungsumrechnung: EUR 5.751.306,00 (Vj: EUR 2.432.917,31)
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -87.547.973,18 -70.402
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -130.599,72 -49
-87.678.572,90 -70.451
4. Rohergebnis 15.465.880,38 14.480
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -1.728.190,66 -1.533
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -197.722,21 -170
davon für Altersversorgung: EUR 7.425,83 (Vj: EUR 6.057,83 )
-1.925.912,87 -1.704
6. Abschreibungen
davon außerplanmäßig: EUR 0,00 (Vj: EUR 0,00)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -377.307,49 -378
-377.307,49 -378
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -11.678.386,01 -4.603
davon aus der Währungsumrechnung: EUR 6.988.503,15 (Vj: EUR 2.657.943,92) -11.678.386,01 -4.603
8. Ordentliches Betriebsergebnis (Zwischensumme) 1.484.274,01 7.796
9. Erträge aus Beteiligungen 592.583,11 0
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 592.583,11 (Vj: EUR 0,00)
10. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 55,22 0
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 0,00 (Vj: EUR 0,00)
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 21.419,69 11
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 16.114,41 (Vj: EUR 10.979,97)
davon aus der Abzinsung von Rückstellungen: EUR 0,00 (Vj: EUR 0,00)
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.280.658,76 -340
davon an verbundene Unternehmen: EUR 0,00 (Vj: EUR 0,00)
davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen: EUR 0,00 (Vj: EUR 0,00)
13. Finanzergebnis (Zwischensumme) -666.600,74 -329
14. Ergebnis vor Steuern 817.673,27 7.467
15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -188.822,61 -1.343
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung latenter Steuern: EUR 93.958,33 (Vj: EUR 1.032.004,51)
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung latenter Steuern: EUR 258.865,68 (Vj: EUR 4.242,08)
16. Ergebnis nach Steuern 628.850,66 6.124
17. Sonstige Steuern -23.332,98 -20
18. Jahresüberschuss 605.517,68 6.104
19. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 5.043.101,21 139
20. Bilanzgewinn 5.648.618,89 6.243

Anhang für das Geschäftsjahr 2022

CIP Services AG, München

Amtsgericht München HRB 153339

A. Allgemeines

Die CIP Services AG mit Sitz in München ist in das Handelsregister beim Amtsgericht München unter der Handelsregisternummer HRB 153339 eingetragen. Sie ist gem. § 267 Abs. 3 HGB eine große Kapitalgesellschaft.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches (HGB) und der Vorschriften des Aktiengesetzes (AG) aufgestellt.

Die gesetzlichen Gliederungsschemata der §§ 266 und 275 Abs. 2 HGB wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde wie im Vorjahr das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit in der Darstellung wurden bestimmte Angaben und Vermerke nicht in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung, sondern in den nachfolgenden Erläuterungen gemacht.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden, gegenüber dem Vorjahr unveränderten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die voraussichtliche Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände wurde auf Grund der betrieblichen Erfahrungen, die sich weitgehend mit den steuerrechtlichen AfA-Tabellen deckt, ermittelt. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt.

Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips.

Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zu Nominalwerten unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips. Für erkennbare Ausfallrisiken werden ausreichende Abschläge vorgenommen. Das allgemeine Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung auf die nicht einzelwertberichtigten Netto-Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 2 % berücksichtigt.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nominalwerten ausgewiesen.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, die einen Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Der Posten wird zum Nominalwert ausgewiesen.

Vorräte

Die Vorräte bestehen ausschließlich aus Handelswaren. Sie sind mit EUR 14.127.142,83 bewertet (Vorjahr EUR 18.671.308,38).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen der CIP Services AG betragen EUR 13.955.639,16 (Vorjahr EUR 8.875.708,87). In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen die Gesellschafterin CIP Holding AG i. H. v. EUR 13.423.258,59 (Vorjahr EUR 8.870.214,50) enthalten. Hierbei handelt es sich - wie im Vorjahr - um interne Verrechnungen u.a. aus Umsatzsteuer.

Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital der CIP Services AG beträgt EUR 50.000,00 (Vorjahr EUR 50.000,00) und ist vollständig eingezahlt. Es ist in 50.000 vinkulierte Namensaktien mit einem rechnerischen Wert von je 1,00 Euro eingeteilt.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Beträge für Verpflichtungen aus dem Personalbereich i. H. v. EUR 203.000,00 (Vorjahr EUR 176.000,00), der Gewährleistung i. H. v. EUR 237.000,00 (Vorjahr EUR 184.000,00), Rückstellungen für Tantiemen i. H. v. EUR 174.061,00 (Vorjahr EUR 0,00) und übrigen sonstigen Rückstellungen i. H. v. EUR 455.092,23 (Vorjahr EUR 359.112,68).

Verbindlichkeiten

Im Jahr 2020 wurde von der CIP Services AG ein Darlehen i. H. v. EUR 3.000.000,00 aufgenommen. Davon im Jahr 2022 bilanziert mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr i. H. v. EUR 750.000,00 und mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr i. H. v. EUR 1.875.000,00. Die Sicherheitsleistung i. H. v. EUR 300.000,00 hat die CIP Holding AG in Form einer selbstschuldnerischen Bürgschaft übernommen.

Sämtliche anderen Verbindlichkeiten haben, wie bereits im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Zum Bilanzstichtag bestanden Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen i. H. v. EUR 1.218.329,22 (Vorjahr EUR 17.011,14) darunter auch die Verbindlichkeit gegenüber CIP Asset Management GmbH & Co. KG, i. H. v. EUR 1.795.000,00 (Vorjahr EUR 0,00) aus den Aufwendungen für Lizenzen und Konzessionen (Kundenstamm, Marke) die mit der Forderung gegenüber CIP Asset Management GmbH & Co. KG i. H. v. 592.583,11 (Vorjahr EUR 0,00) aus dem Beteiligungsertrag des Jahres 2022 an der CIP Asset Management GmbH & Co. KG saldiert wurde.

Die Verbindlichkeiten aus Steuern betragen EUR 3.041.064,36 (Vorjahr EUR 2.592.977,31) und die Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 2.264,96 (Vorjahr EUR 2.751,58).

Die Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Soweit die Restlaufzeit der Rückstellungen am Bilanzstichtag mehr als ein Jahr betrug, erfolgte eine Abzinsung nach § 253 Abs. 2 S. 1 HGB.

Die Verbindlichkeiten werden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Für die Ermittlung der latenten Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen, werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbelastungen und Steuerentlastungen mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts.

Die Umrechnung der Geschäftsvorfälle in fremder Währung erfolgte während des Geschäftsjahres mit dem tagesaktuellen Devisenkurs. Zum Abschlussstichtag werden auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Die Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens geht aus dem Anlagenspiegel hervor.

Immaterielle Vermögensgegenstände

Bei den immateriellen Vermögensgegenständen handelt es sich um entgeltlich erworbene Software i. H. v. EUR 314.422,90 (Vorjahr EUR 691.730,39).

Finanzanlagen

Anteile an verbundenen Unternehmen

Die Gesellschaft ist alleinige Gesellschafterin der CIP Asset Management Verwaltungs GmbH sowie einzige Kommanditistin und 100%-Gesellschafterin an der CIP Asset Management GmbH & Co. KG. Das Eigenkapital der CIP Asset Management GmbH & Co. KG beträgt am 31.12.2022 EUR 6.500.500,00, als Jahresergebnis wurde im Jahr 2022 ein Gewinn in Höhe von EUR 1.142.581,11 ausgewiesen. Ursächlich hierfür ist die Einbringung von Kundenstamm und Marke im Geschäftsjahr 2021 für insgesamt TEUR 6.500. Das Eigenkapital der CIP Asset Management Verwaltungs GmbH beträgt zum 31.12.2022 EUR 25.684,03 (Jahresergebnis EUR 684,03). Die Anteile an der CIP Asset Management Verwaltungs GmbH bestehen i. H. v. EUR 28.500,00 und die Anteile an der CIP Asset Management GmbH & Co. KG i. H. v. EUR 6.502.800,00.

Wertpapiere des Anlagevermögens

Weitere Finanzanlagen (Genossenschaftsanteile) bestehen i. H. v. EUR 5.000,00.

Passive latente Steuern

Passive latente Steuern resultieren aus Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz und betragen EUR 862.855,08 (Vorjahr EUR 1.027.762,43). Sie sind mit einer Steuerquote von 15,825 % gebildet worden.

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse wurden zu rd. 49 % (Vorjahr 49 %) im Inland, zu rd. 40 % (Vorjahr 39%) im europäischen Ausland und zu rd. 11 % (Vorjahr 12 %) im übrigen Ausland erzielt. Es entfallen 64 % (Vorjahr 64 %) auf das VMI-Geschäft und 36 % (Vorjahr 36 %) auf das Industriegeschäft.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnung i. H. v. EUR 5.751.306,00 (Vorjahr: EUR 2.432.917,31) enthalten.

Daneben werden Erträge aus und der Auflösung von Rückstellungen I. H. v. EUR 36.277,40 (Vorjahr EUR 98.573,58) ausgewiesen.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen enthalten, i. H. v. EUR 28.632,91 (Vorjahr EUR 1.975,53). Außerdem sind Aufwendungen aus Währungsumrechnung i. H. v. EUR 6.988.503,15 (Vorjahr EUR 2.657.943,92) angefallen. Außerdem betragen die Aufwendungen für Lizenzen (Kundenstamm, Marke) EUR 1.795.000,00 (Vorjahr EUR 0,00).

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betreffen Körperschaftsteuer i. H. v. EUR 280.290,00 (Vorjahr EUR 146.034,00), Solidaritätszuschlag i. H. v. EUR 15.414,94 (Vorjahr EUR 8.031,87) und Gewerbesteuer i. H. v. EUR 56.629,00 (Vorjahr EUR 161.519,00). Es sind außerdem chinesische Steuern i. H. v. EUR 18.519,98 (Vorjahr EUR 15.860,05) angefallen.

Die Aufwendungen aus der Zuführung zu den latenten Steuern betragen EUR 93.958,33 (Vorjahr EUR 1.459.279,51) und die Erträge aus der Auflösung von latenten Steuern betragen EUR 258.865,68 (Vorjahr 4.242,08). Die latenten Steuern beruhen auf den durch die Einlage des Kundenstammes und der Marke in die CIP Asset Management GmbH & Co. KG und damit verbundener Erhöhung des Beteiligungswertes an der o.g. Gesellschaft entstandenen Differenzen zwischen der Steuer- und Handelsbilanz. Die Bewertung erfolgte mit dem künftig zu erwartenden Steuersatz i. H. v. 15,825 %.

E. Sonstige Pflichtangaben

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Haftungsverhältnisse aufgrund gewährter - bürgschaftsähnlicher - Sicherheiten bestanden zum Bilanzstichtag nicht.

Anzahl der Mitarbeiter

Die CIP Services AG beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 24 Mitarbeiter (Vorjahr 21).

Angaben zu den Organmitgliedern und Sonstiges

Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr beträgt EUR 28.000,00 (Vorjahr EUR 23.000,00) und betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen.

Vorstände im Geschäftsjahr 2022 waren:

Frau Yao Wen, Magister der Kommunikationswissenschaften (Vorsitzende)

Herr Dimitrios Bachadakis, Diplom-Kaufmann

Hinsichtlich der Angabe der Vorstandsbezüge nimmt die CIP Services AG die Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch.

Zum Bilanzstichtag bestehen Reisekostenvorschüsse gegenüber dem Vorstand der Gesellschaft i. H. v. EUR 67.595,67 (Vorjahr EUR 76.804,18).

Als Aufsichtsräte waren im Geschäftsjahr 2021 tätig:

Herr Jan-P. Nonnenkamp, Kanzler der Universität Witten/Herdecke, (Vorsitzender)

Herr Thomas Ohmke, Diplom-Betriebswirt (stellvertretender Vorsitzender)

Herr Jie Daniel Wen, Unternehmer

Die Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder betrug insgesamt EUR 6.750,00 (Vorjahr EUR 6.750,00).

Konzernzugehörigkeit

Die CIP Services AG ist ein Tochterunternehmen der CIP Holding AG, München, die den Konzernabschluss gem. § 290 HGB für den größten und den kleinsten Kreis von Unternehmen erstellt. Der Jahresabschluss der CIP Services AG wird in diesen Konzernabschluss einbezogen. Dieser wird beim elektronischen Bundesanzeiger eingereicht und unter "www.unternehmensregister.de bekannt gemacht.

Vorschlag über die Verwendung des Ergebnisses

Der Jahresüberschuss i. H. v. EUR 605.517,68 (Vorjahr EUR 6.104.015,68) wird auf neue Rechnung vorgetragen.

F. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres hat es nicht gegeben.

 

München, den 3. August 2023

gez. Yao Wen, Vorstand

gez. Dimitrios Bachadakis, Vorstand

Entwicklung des Anlagevermögens 2022

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Stand 1.1.2022 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2022
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.973.914,97 0,00 0,00 1.973.914,97
1.973.914,97 0,00 0,00 1.973.914,97
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 55.279,82 0,00 0,00 55.279,82
55.279,82 0,00 0,00 55.279,82
Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 6.531.300,00 0,00 0,00 6.531.300,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 5.000,00 0,00 0,00 5.000,00
6.536.300,00 0,00 0,00 6.536.300,00
8.565.494,79 0,00 0,00 8.565.494,79
Abschreibungen
Stand 1.1.2022 Abschreibungen Berichtsjahr Abschreibungen i.Z.m. Abgängen Stand 31.12.2022
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten -1.282.184,58 -377.307,49 0,00 -1.659.492,07
-1.282.184,58 -377.307,49 0,00 -1.659.492,07
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung -55.279,82 0,00 0,00 -55.279,82
-55.279,82 0,00 0,00 -55.279,82
Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
-1.337.464,40 -377.307,49 0,00 -1.714.771,89
Buchwerte
Stand 31.12.2022 Stand 31.12.2021
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 314.422,90 691.730,39
314.422,90 691.730,39
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 0,00
0,00 0,00
Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 6.531.300,00 6.531.300,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 5.000,00 5.000,00
6.536.300,00 6.536.300,00
6.850.722,90 7.228.030,39

2. WIEDERGABE DES BESTÄTIGUNGSVERMERKS

Zu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die CIP Services AG, München

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der CIP Services AG, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CIP Services AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

* beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

KKM GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Kleemann, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Der Aufsichtsrat hat den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens beraten und seine Tätigkeit laufend überwacht. Der Vorstand hat dem Aufsichtsrat regelmäßig berichtet. Es fand eine Aufsichtsratssitzung am 12. Dezember 2022 statt.

Die KKM GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, hat den Jahresabschluss und den Lagebericht der CIP Services AG zum 31. Dezember 2022 nach HGB-Grundsätzen geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.

Der Vorstand hat gemäß § 312 AktG einen Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen (Abhängigkeitsbericht) im Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 erstellt. Der Abhängigkeitsbericht des Vorstands vom 3. August 2023 hatte folgende Schlusserklärung:

 

"Unsere Gesellschaft hat bei den im Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften nach den Umständen, die uns im Zeitpunkt, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bekannt waren, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten.

Weitere Maßnahmen auf Veranlassung oder im Interesse der herrschenden Gesellschaft oder der mit der herrschenden Gesellschaft verbundenen Unternehmen wurden nicht getroffen oder unterlassen."

Der Abschlussprüfer hat den Abhängigkeitsbericht geprüft und den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

 

"Nach unserer pflichtmäßigen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass

1.

die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind,

2.

bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war."

Die genannten Unterlagen zu Jahresabschluss und Abhängigkeitsbericht sowie der Vorschlag des Vorstands über die Verwendung des Bilanzgewinns sind vom Vorstand rechtzeitig an uns verteilt worden. Die Prüfungsberichte der KKM lagen allen Mitgliedern des Aufsichtsrats vor und wurden in der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats am 5. Dezember 2023 mit dem Abschlussprüfer umfassend diskutiert. Der Abschlussprüfer berichtete über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung, insbesondere hat er Erläuterungen zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft abgegeben und für ergänzende Auskünfte zur Verfügung gestanden. Der Abschlussprüfer berichtete auch darüber, dass keine wesentlichen Schwächen des internen Kontroll- und des Risikomanagementsystems bezogen auf den Rechnungslegungsprozess vorlagen. Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung sind keine Einwendungen zu erheben, insbesondere nicht gegen den Jahresabschluss und den Lagebericht. Wir stimmen dem Jahresabschluss, dem Lagebericht und den entsprechenden Prüfungsberichten uneingeschränkt zu. Der Aufsichtsrat hat die vom Vorstand aufgestellten Abschlüsse gebilligt; sie sind damit festgestellt. Dem Vorschlag des Vorstands, den Bilanzgewinn von EUR 5.648.618,89 in Höhe von EUR 1.650.000,00 an die Aktionäre zu verteilen und in Höhe von EUR 3.998.618,89 auf neue Rechnung vorzutragen, stimmt der Aufsichtsrat zu.

Die Überprüfung des Abhängigkeitsberichts des Vorstands und des Prüfungsberichts des Abschlussprüfers durch den Aufsichtsrat gab ebenfalls keinen Anlass zu Beanstandungen. Der Aufsichtsrat schließt sich dem Ergebnis der Prüfung des Abschlussprüfers an. Gegen die Schlusserklärung des Abhängigkeitsberichts des Vorstands erhebt der Aufsichtsrat nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfungen ebenfalls keine Einwendungen.

Der Aufsichtsrat dankt den Mitgliedern des Vorstands sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der CIP Services AG für ihre Arbeit und ihr Engagement.

 

München, den 5. Dezember 2023

gez. Jan P. Nonnenkamp, Aufsichtsratsvorsitzender

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