Stammdaten

Register
Amtsgericht Landshut HRB 8047
Eingetragen
8.1.2010
Branche
Betrieb von Verkehrswegen für StraßenfahrzeugeErbringung von sonstigen Dienstleistungen für den Landverkehr a. n. g.Reparatur und Instandhaltung von sonstigen zivilen Beförderungsmitteln a. n. g.
Gegenstand
Betrieb eines Transportunternehmens, eines Reifenservices und einer Kfz-Werkstätte für LKW und PKW.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Erwin Duschl
seit 8.1.2010
Geschäftsführer
Marco Duschl
seit 8.1.2010
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
50.00%
50.00%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Erwin Duschl
Niederviehbach
12.500 €
50.00%
Marco Duschl
Niederviehbach
12.500 €
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Duschl GmbH

Niederviehbach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der Duschl GmbH, Niederviehbach

I. Geschäftsverlauf

1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

2. Leistungsangebot der Duschl GmbH

3. Absatz- und Umsatzentwicklung

4. Investitionen

5. Beschaffung

6. Finanzierungsmaßnahmen

7. Personal- und Sozialbereich

8. Sonstige wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres

9. Zusammenfassung und Beurteilung durch die Geschäftsführung

II. Lage der Gesellschaft

1. Vermögens- und Finanzlage

2. Ertragslage

III. Chancen und Risiken (Risikobericht)

IV. Voraussichtliche Entwicklung (Prognosebericht)

V. Zweigniederlassungen

I. Geschäftsverlauf

1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Die Weltwirtschaft hat im Sommer 2023 etwas an Schwung verloren. Die Konjunktur in Europa wurde insbesondere durch die schwache Industrieproduktion gedämpft. Die Wirtschaft in China wurde durch hohe Schulden im Immobiliensektor belastet. In vielen anderen Regionen wirken sich die gestiegenen Zinsen negativ auf die Wohnungsbauinvestitionen aus. Die Inflation ist im Euroraum zwar zurückgegangen, in vielen Ländern ist sie aber weiterhin sehr hoch.

Nach dem Gutachten für das Frühjahr 2024 der "vbw" (Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft) sind die Aussichten für die künftige Entwicklung in der Weltwirtschaft je nach Region sehr unterschiedlich. Positiv entwickelte sich die Konjunktur in den USA, wobei sich hier der private Konsum sehr dynamisch entwickelte. Die anstehende Präsidentenwahl und die damit verbundene wirtschaftspolitische Unsicherheit stellen allerdings ein gewisses Risiko dar.

In China wuchs die Wirtschaft im Jahr 2023 um 5,2 Prozent, was im Vergleich zur Weltwirtschaft zwar überdurchschnittlich ist, gemessen am langfristigen Trend jedoch relativ gering.

Im Euroraum konnte 2023 lediglich ein Wachstum von 0,5 Prozent verbucht werden, wobei Deutschland die Entwicklung negativ beeinflusst hat. Auch für das Jahr 2024 wird nur mit einer sehr langsamen Belebung durch einen anziehenden privaten Konsum gerechnet.

Auch in Mittel- und Osteuropa verläuft die konjunkturelle Entwicklung ähnlich wie im Euroraum.

Insgesamt hat sich der Ausblick für die Weltwirtschaft Anfang 2024 etwas verbessert, bleibt aber dennoch verhalten. Nach Einschätzung der Institute dürfte das globale Bruttoinlandsprodukt nach einem Plus von 2,7 Prozent im Jahr 2023 im laufenden Jahr um 2,5 Prozent steigen und in 2025 voraussichtlich um 2,6 Prozent.

Mit Sorgen sehen die Wissenschaftler die diversen geopolitischen Konflikte, vor allem im Nahen Osten und in der Ukraine, die bei einer weiteren Eskalation große, global relevante wirtschaftliche Schäden nach sich ziehen können. Auch die drohenden protektionistischen Maßnahmen stellen außenwirtschaftlich ein gewisses Risiko dar.

Gemäß dem Sachverständigenratsgutachten 2023/2024 der "vbw" haben die Energiekrise und die hohe Inflation deutliche Spuren in der deutschen Wirtschaft hinterlassen. Die Konjunktur wurde vor allem durch den rückläufigen privaten und staatlichen Konsum geschwächt.

Der private Konsum dürfte von der Verbesserung der realen Einkommenssituation profitieren.

Ab dem zweiten Quartal 2024 soll das Bruttoinlandsprodukt (BIP) leicht zulegen. Im Jahresdurchschnitt ergibt sich für 2024 nach der Prognose ein Zuwachs des Bruttoinlandsproduktes (BIP) in Höhe von +0,7 Prozent gegenüber -0,4 Prozent in 2023 (Quelle Jahresgutachten 2023/2024 des Sachverständigenrates vbw). Gemäß dem Monatsbericht der Deutschen Bundesbank für März 2024 veränderte sich das reale BIP im Jahr 2023 um -0,3 Prozent. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung ist in 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich verlaufen. Die niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung war entscheidend für den Rückgang der Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe verantwortlich. Auch das verarbeitende Gewerbe war mit -0,4 Prozent im Minus. Lediglich aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau kamen positive Impulse. Die Produktion in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie ist in 2023 erneut gesunken, nachdem hier bereits in 2022 deutliche Rückgänge zu verzeichnen waren.

Im Verlauf der Jahre 2024 und 2025 ist davon auszugehen, dass positive Impulse vom privaten Konsum ausgehen. Durch die leicht rückläufige Inflation ist in diesen Jahren mit Reallohnzuwächsen zu rechnen. Die Dynamik in der Beschäftigung wird wohl eher schwach ausfallen und im Gegensatz zum Jahr 2023 nur geringe Impulse für den privaten Konsum liefern.

In Deutschland ist die Logistik Branche nach der Automobilwirtschaft und dem Handel der drittgrößte Wirtschaftsbereich. Mit mehr als drei Millionen Beschäftigten übertrifft sie sogar die Beschäftigtenzahlen in der Elektronikbranche und dem Maschinenbau.

Der erwirtschaftete branchenübergreifende Logistik Umsatz im Jahr 2023 betrug in Deutschland rd. 327 Mrd. EUR gegenüber 319 Mrd. EUR im Vorjahr (Quelle: Bundesvereinigung Logistik e. V. - BVL). Im Vergleich zu 2022 konnte die Branche ein Wachstum von rund 2,5 Prozent erzielen. Insgesamt hat Deutschland rund 25 Prozent Anteil am gesamten europäischen Logistik Umsatz. Die Gründe hierfür sind nicht nur die zentrale Lage innerhalb Europas sondern auch die gute Infrastrukturqualität und Logistiktechnologie.

In der deutschen Logistikwirtschaft verbesserte sich das Geschäftsklima im 4. Quartal leicht. Der Geschäftsklimaindex stieg im 4. Quartal geringfügig auf 83,9 Indexpunkte (Quelle: Kommentar zum Logistik Indikator der BVL für das vierte Quartal 2023). Trotz der leichten Verbesserungen blieben die Geschäftserwartungen aber eher ungünstig. Im Vergleich zum Vorquartal wurde die Geschäftslage nochmals schlechter eingeschätzt. Auch die zunehmende Belastung durch Bürokratie und Regulierung werden hierbei von den Unternehmen als Hemmnis wahrgenommen.

2. Leistungsangebot der Duschl GmbH

Das Leistungsangebot der Duschl GmbH umfasst einen Speditionsbetrieb, eine Lkw- und eine Pkw-Werkstatt mit jeweils umfassendem Dienstleistungsangebot sowie eine Lkw Waschanlage.

3. Absatz- und Umsatzentwicklung

Berichtsjahr
TEUR
Vorjahr
TEUR
Veränderung
TEUR
%
Transportumsätze 27.088 24.341 +2.747 +11,3
Werkstattumsätze 632 681 -49 -7,2
Sonstige Umsatzerlöse 464 511 -47 -9,2
Summe 28.184 25.533 +2.651 +10,4

Die Transportumsätze konnten gegenüber dem Vorjahr um 11,3 % gesteigert werden. Bei den Werkstattumsätzen war ein Rückgang von -7,2 % zu verzeichnen.

4. Investitionen

Im Berichtsjahr wurden folgende Investitionen durchgeführt:

Betriebsvorrichtungen (Zuschüsse für Ladestationen) -90.861,60 EUR
Personenkraftwagen 67.738,81 EUR
Lastkraftwagen 1.342.147,26 EUR
Sonstige Transportmittel 629.300,00 EUR
Büroeinrichtung, EDV-Hardware 22.951,33 EUR
Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.949,90 EUR
Anzahlung auf Anlagen im Bau 318.665,86 EUR
Anzahlungen auf Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.385,41 EUR
Sonstiges 15.249,56 EUR
Gesamt 2.315.526,53 EUR

5. Beschaffung

Der Einkauf wird überwiegend im Inland getätigt. Die Lieferantenauswahl wird unter marktwirtschaftlichen Gesichtspunkten sowie aus Sicht des Risikomanagements getroffen.

Die bezogenen Fremdleistungen betrugen 426 TEUR. Gegenüber dem Vorjahr mit 713 TEUR haben sich diese um 287 TEUR verringert.

6. Finanzierungsmaßnahmen

Die Finanzierung erfolgt im Wesentlichen über Geschäftsbanken sowie über Eigenkapital. Die Zahlungsfähigkeit war durch ausreichend bemessene Kreditlinien jederzeit gewährleistet.

Anlagegüter des Fuhrparks sind überwiegend durch Leasing- bzw. Mietkaufverträge finanziert.

7. Personal- und Sozialbereich

Im Geschäftsjahr 2023 beschäftigte die Duschl GmbH inkl. Geschäftsführern durchschnittlich 288 Arbeitskräfte. Davon sind 268 gewerbliche Arbeitnehmer.

8. Sonstige wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde die umfassende Erneuerung des Fuhrparkes fortgeführt. Für die Investition in emissionsärmere Lastkraftwagen hat die Gesellschaft Zuschüsse vom Bundesamt für Güterverkehr erhalten. Die elektrisch betriebenen Lastkraftwagen wurden 2023 in Betrieb genommen.

9. Zusammenfassung und Beurteilung durch die Geschäftsführung

Die Umsätze konnten gegenüber dem Vorjahr erneut gesteigert werden. Die erwarteten Umsatzzahlen wurden übertroffen. Das Ergebnis des Jahres 2023 fiel höher aus als erwartet. Die Duschl GmbH war mit der Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2023 zufrieden.

Um auch künftig die wirtschaftlichen und strategischen Ziele zu erreichen, ist die Gesellschaft weiterhin bestrebt, eine Ausgewogenheit zwischen Investition, Rationalisierung und Kosteneinsparung zu erreichen.

II. Lage der Gesellschaft

1. Vermögens- und Finanzlage

31.12.2023
TEUR
% 31.12.2022
TEUR
%
Anlagevermögen 6.823 40,9 6.841 45,0
Umlaufvermögen 9.808 58,7 8.312 54,7
Rechnungsabgrenzungen 72 0,4 50 0,3
Summe Aktivseite 16.703 100,0 15.203 100,0
Eigenkapital 11.567 69,3 9.276 61,0
Fremdkapital 5.136 30,7 5.927 39,0
Summe Passivseite 16.703 100,0 15.203 100,0
31.12.2023 31.12.2022
Sachanlagenintensität % 1 40,9 45,0
Eigenkapitalquote % 2 69,3 61,0

1 Sachanlagen lt. Bilanz

Gesamtkapital lt. Bilanz

2 Eigenkapital lt. Bilanz

Gesamtkapital lt. Bilanz

Die liquiden Mittel haben sich gegenüber dem Vorjahr um 1.731 TEUR erhöht.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind gegenüber dem Vorjahr um 198 TEUR zurückgegangen.

Einzelwertberichtigungen für erkennbare Risiken und Pauschalwertberichtigungen wurden in ausreichendem Umfang gebildet.

Das Eigenkapital hat sich um 2.291 TEUR bzw. 24,7 % erhöht. Die Bilanzsumme hat sich von 15.203 TEUR auf 16.703 TEUR erhöht. Die Erhöhung der Bilanzsumme ist im Wesentlichen bedingt durch höhere liquide Mittel (+1.731 TEUR bzw. 40,0 %).

Das Fremdkapital hat sich um 791 TEUR bzw. 13,3 % verringert. Im Wesentlichen betrifft dies den Rückgang bei den sonstigen Verbindlichkeiten mit -692 TEUR bzw. 15,5 %. Von diesem Rückgang entfallen 537 TEUR auf die Verbindlichkeiten aus Mietkaufverträgen.

2. Ertragslage

Das Jahresergebnis hat sich wie folgt entwickelt:

in TEUR 2023 2022 Veränderung
Rohergebnis (ordentlich) 21.023 17.771 +3.252
Personalaufwand -13.315 -11.871 -1.444
Sachaufwand -1.915 -1.801 -114
Abschreibungen (planmäßig) -1.815 -1.759 -56
Betriebsergebnis 3.978 2.340 +1.638
Finanzergebnis -32 -27 -5
Neutrales Ergebnis -385 272 -657
Ertragsteuern -990 -720 -270
Jahresüberschuss 2.571 1.865 706

Kennzahlen:

Umsatzrendite vor Ertragsteuern und neutralem Ergebnis:

14,0 % (Vorjahr: 9,1 %)

Eigenkapitalrendite vor Ertragsteuern und neutralem Ergebnis:

34,1 % (Vorjahr: 24,9 %)

Der von der Gesellschaft erwirtschaftete Cash-Flow (Jahresergebnis + Abschreibungen) beträgt im Geschäftsjahr 4.386 TEUR (Vorjahr: 3.624 TEUR).

III. Chancen und Risiken (Risikobericht)

Wie auch in den vergangenen Jahren, versuchen wir, die Chancen, die sich durch die zunehmende Spezialisierung und die Fokussierung auf höherwertige Logistikdienstleistungen ergeben, zu nutzen. Seitens der Industrie sind Logistikpartner, die eine hohe Planungssicherheit durch verkehrsträgerübergreifende Systempakete bieten können, nach wie vor gefragt.

Auch der Trend zum Outsourcing von Logistikdienstleistungen hält weiterhin an. Als mittelständischer Betrieb müssen wir versuchen, durch Allianzen und Kooperationen zu profitieren, und dadurch neue Märkte zu erschließen. Leistungsstärke, Zuverlässigkeit und nachhaltige Kundenbindung haben für unsere Gesellschaft oberste Priorität.

Für unser Unternehmen liegen die Risiken nach wie vor in den stark volatilen Kraftstoffpreisen, in steigenden Mautgebühren und in der zunehmenden Anlastung externer Kosten, zum anderen in der Abhängigkeit von einzelnen Auftraggebern, dem Mangel an Fachpersonal sowie Unternehmen aus Mittel-, Ost- und Südosteuropa, die ihre Leistungen kostengünstiger anbieten. Neben den konjunkturellen Einflüssen sehen wir als Risiken auch die strukturellen Hemmnisse wie zum Beispiel die übermäßige Bürokratie und die mangelnde institutionelle Qualität.

Vor dem Hintergrund des andauernden Ukraine-Krieges und dem Konflikt im Nahen Osten ist die Entwicklung der Weltwirtschaft mit deutlichen Risiken behaftet. Die Gefahr von weiter steigenden Energiepreisen ist allgegenwärtig und auch die weitere geld- und fiskalpolitische Ausrichtung ist äußerst unsicher.

Die Duschl GmbH erbringt überwiegend Transportleistungen für die Automobilindustrie. Die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft ist daher unmittelbar abhängig von den Auswirkungen der oben genannten Faktoren auf die Automobilindustrie.

Die zentralen Herausforderungen für den Güterverkehr in Deutschland sind zum einen die sich ständig verschlechternde Verkehrsinfrastruktur, was zu Kapazitätsengpässen und Verzögerungen führt und zum andern die Umsetzung der geforderten Dekarbonisierung des Güterverkehrs.

Aus der laufenden Überwachung der Geschäftsentwicklung sind derzeit allerding keine entwicklungsbeeinträchtigenden oder bestandsgefährdenden Risiken bekannt.

IV. Voraussichtliche Entwicklung (Prognosebericht)

Vor dem Hintergrund des andauernden Russland-Ukraine-Kriegs und des Konfliktes im Nahen Osten ist auch der Ausblick auf das Jahr 2024 mit einem hohen Maß an Unsicherheit behaftet.

Die Inflationsrate im Jahr 2023 lag bei 5,9 Prozent gegenüber 6,9 Prozent in 2022 (Quelle: Statistisches Bundesamt).

Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung führt in seiner aktualisierten Konjunkturprognose 2024 und 2024 an, dass sich die Konjunktur stabilisiert und im Jahresverlauf 2024 leicht anziehen dürfte. Dazu trägt vor allem die rückläufige Inflation (Prognose für 2024: 2,4 Prozent und für 2025: 2,1 Prozent) bei.

Wegen der Unsicherheit durch die Haushalts- und Wirtschaftspolitik der Bundesregierung und durch den schwachen Arbeitsmarkt sind die mittelfristigen Wachstumsaussichten eher verhalten zu sehen.

Im Jahr 2024 wird mit einem Wachstum des BIP von 0,2 Prozent gerechnet, was die gesamtwirtschaftliche Erholung in der zweiten Jahreshälfte 2024 etwas untermauert.

Da die Duschl GmbH unverändert hauptsächlich Transportleistungen für die Automobilindustrie erbringt, ist die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft abhängig von den Auswirkungen der oben genannten Faktoren auf diesen Industriezweig.

Die Umsatzentwicklung im laufenden Jahr 2024 liegt leicht über dem Vorjahresniveau. Aufgrund überproportional gestiegener Kfz-Betriebskosten und Mautgebühren hat sich das vorläufige Betriebsergebnis gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum aber vermindert.

Angesichts der oben angeführten Faktoren ist die weitere Entwicklung im zweiten Halbjahr 2024 aktuell aber noch ungewiss und muss intensiv beobachtet werden.

Zum jetzigen Zeitpunkt rechnen wir für das Geschäftsjahr 2024 mit einer rückläufigen Auftragslage. Das Ergebnis des Jahres 2024 wird voraussichtlich unter dem des Vorjahres liegen.

V. Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassungen.

 

Niederviehbach, 6. August 2024

Erwin Duschl, Geschäftsführer

Marco Duschl, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 6.822.888,78 6.841.183,54
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.914,00 2.534,00
II. Sachanlagen 6.820.974,78 6.838.649,54
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 745.707,00 802.799,00
2. technische Anlagen und Maschinen 132.004,00 111.541,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.433.673,97 5.199.770,50
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 509.589,81 724.539,04
B. Umlaufvermögen 9.807.742,63 8.311.227,29
I. Vorräte 410.724,20 402.775,14
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.341.137,22 3.583.376,05
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 6.055.881,21 4.325.076,10
C. Rechnungsabgrenzungsposten 72.163,61 50.435,86
Aktiva 16.702.795,02 15.202.846,69

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 11.566.920,31 9.275.612,92
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Bilanzgewinn 11.541.920,31 9.250.612,92
davon Gewinnvortrag 9.250.612,92 7.535.883,49
B. Rückstellungen 640.284,44 924.372,88
C. Verbindlichkeiten 4.495.590,27 5.002.860,89
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 185.690,79
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 0,00 185.690,79
2. sonstige Verbindlichkeiten 4.495.590,27 4.817.170,10
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 4.495.590,27 4.817.170,10
Passiva 16.702.795,02 15.202.846,69

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 21.176.150,59 18.084.629,44
2. Personalaufwand 13.315.313,02 11.871.251,43
a) Löhne und Gehälter 10.816.546,38 9.630.331,46
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.498.766,64 2.240.919,97
davon für Altersversorgung 61.353,25 47.249,04
3. Abschreibungen 1.815.243,16 1.759.411,10
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.815.243,16 1.759.411,10
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.302.215,37 1.681.779,79
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.289,52 647,53
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 35.569,01 27.591,02
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 990.074,05 719.545,18
8. Ergebnis nach Steuern 2.721.025,50 2.025.698,45
9. sonstige Steuern 149.718,11 160.969,02
10. Jahresüberschuss 2.571.307,39 1.864.729,43
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 9.250.612,92 7.535.883,49
12. Ausschüttung 280.000,00 150.000,00
13. Bilanzgewinn 11.541.920,31 9.250.612,92

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften sowie des GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Duschl GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Niederviehbach
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Landshut
Register-Nr.: 8047

In der Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung ergaben sich gegenüber dem Vorjahr keine Veränderungen.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Im Berichtsjahr erworbene, selbstständig nutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens (geringwertige Wirtschaftsgüter) wurden gemäß den steuerrechtlichen Vorschriften (§ 6 Abs. 2 EStG) bewertet.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände grundsätzlich linear vorgenommen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Der Ansatz der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte grundsätzlich in Höhe der Anschaffungskosten. Bei der Bewertung wurde das allgemeine Kreditrisiko mit Pauschalwertberichtungen berücksichtigt. Für zweifelhaft einbringliche Forderungen wurden Einzelwertberichtigungen gebildet.

Die liquiden Mittel wurden in allen Fällen mit dem Nennwert angesetzt.

Die aktive Rechnungsabgrenzung wurde zeitanteilig für wesentliche Posten gebildet.

Das Eigenkapital wurde mit dem Nominalwert angesetzt.

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter teilweiser Verwendung des Jahresergebnisses.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die, für das Geschäftsjahr, noch nicht veranlagten Steuern vom Einkommen und Ertrag.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden.

Angaben zur Bilanz

Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Zur gesonderten Darstellung der Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens verweisen wir auf den Anlagenspiegel.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.562,70 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 4.562,70 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.144.272,32 0,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 507.201,31 0,00 90.861,60
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.569.259,54 2.083.336,86 798.856,51
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 724.539,04 323.051,27 0,00
Summe Sachanlagen 11.945.272,21 2.406.388,13 889.718,11
Summe Anlagevermögen 11.949.834,91 2.406.388,13 889.718,11
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 4.562,70
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 4.562,70
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 1.144.272,32
2. technische Anlagen und Maschinen 131.727,00 548.066,71
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 406.273,50 11.260.013,39
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -538.000,50 509.589,81
Summe Sachanlagen 0,00 13.461.942,23
Summe Anlagevermögen 0,00 13.466.504,93
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.028,70 620,00 0,00 0,00 2.648,70
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 2.028,70 620,00 0,00 0,00 2.648,70
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 341.473,32 57.092,00 0,00 0,00 398.565,32
2. technische Anlagen und Maschinen 395.660,31 20.402,40 0,00 0,00 416.062,71
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.369.489,04 1.737.128,76 280.278,38 0,00 5.826.339,42
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 5.106.622,67 1.814.623,16 280.278,38 0,00 6.640.967,45
Summe Anlagevermögen 5.108.651,37 1.815.243,16 280.278,38 0,00 6.643.616,15
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 1.914,00 2.534,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 1.914,00 2.534,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 745.707,00 802.799,00
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 132.004,00 111.541,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 5.433.673,97 5.199.770,50
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 509.589,81 724.539,04
Summe Sachanlagen 0,00 6.820.974,78 6.838.649,54
Summe Anlagevermögen 0,00 6.822.888,78 6.841.183,54

Bei den im Anlagenspiegel unter Ziff. II. "Sachanlagen", Ziff. 2. "technische Anlagen und Maschinen" ausgewiesenen negativen Zugängen handelt es sich um erhaltene Zuschüsse.

Weiter sind in den Abgängen unter Ziff. 3. "andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung" erhaltene Zuschüsse in Höhe von EUR 467.637,60 enthalten.

Angaben zu Forderungen

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr sind nicht vorhanden.

Gewinn-/Verlustrechnung bei teilweiser Ergebnisverwendung

Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde in den Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von EUR 9.250.612,92 (Vorjahr: EUR 7.535.883,49) einbezogen.

Angaben zu sonstigen Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen gliedern sich wie folgt:

• Personalkosten 325.457,70 EUR
• Abschluss- und Prüfungskosten 42.000,00 EUR
• Sonstige Posten 3.000,00 EUR

Angaben zu Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

Bilanzposten Restlaufzeit
in Jahren
Summe
Verbindlichkeiten gegenüber bzw. aus bis 1 Jahr
EUR
über 1 Jahr
EUR
davon über 5 Jahre
EUR
Buchwert
EUR
Verb. gg. Kreditinstituten (Vorjahr) 0,00 0,00 0,00 0,00
(132.096,10) (53.494,69) (0,00) (185.690,79)
Lieferungen und Leistungen (Vorjahr) 733.418,55 0,00 0,00 733.418,55
(362.952,06) (0,00) (0,00) (362.952,06)
verbundenen Unternehmen (Vorjahr) 0,00 0,00 0,00 0,00
(0,00) (0,00) (0,00) (0,00)
sonstige Verbindlichkeiten (Vorjahr) 2.070.733,30 1.691.438,42 0,00 3.762.171,72
(2.194.666,84) (2.259.551,20) (51.746,29) (4.454.218,04)
Summen 2.804.151,85 1.691.438,42 0,00 (5.002.860,89)
(2.689.715,00) (2.313.145,89) (51.746,59) 4.495.590,27

Die in den sonstigen Verbindlichkeiten enthaltenen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern belaufen sich auf EUR 4.950,00 (Vorjahr: EUR 17.625,14). Zudem sind hier Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 380.767,59 (Vorjahr: EUR 190.497,68) enthalten.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind ferner Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von EUR 130.603,14 (Vorjahr: EUR 135.907,47) sowie Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 363.777,87 (Vorjahr: EUR 617.952,33) enthalten.

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind insgesamt EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 185.690,79) durch Sicherungsübereignungen der finanzierten Vermögensgegenstände der Gesellschaft gesichert.

Die sonstigen Verbindlichkeiten sind mit einem Betrag von EUR 2.258.983,04 (Vorjahr: EUR 2.823.542,55) durch Sicherungsübereignungen der finanzierten Vermögensgegenstände gesichert.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Im Personalaufwand Ziff. 4b der Gewinn- und Verlustrechnung sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 61.353,25 (Vorjahr: EUR 47.249,04) enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen für Schadenersatzleistungen in Höhe von EUR 480.961,02 (Vorjahr: EUR 0,00) enthalten.

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht aus der Bilanz hervorgehen

Aus Leasingverträgen und Mietkaufverträgen bestehen zum Bilanzstichtag nicht in der Bilanz enthaltene, sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 1.325 (Vorjahr: TEUR 1.688).

Die jährlichen Verpflichtungen aus unbefristeten Pachtverträgen betragen TEUR 538 (Vorjahr: TEUR 506).

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 267,75
Angestellte 18,25
leitende Angestellte 0,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 286,00
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 283,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 3,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Erster Geschäftsführer: Erwin Duschl ausgeübter Beruf: Transportunternehmer
Weitere Geschäftsführer: Marco Duschl ausgeübter Beruf: Kraftfahrzeugmeister

Die Angaben gemäß § 285 Nr. 9 Buchstabea HGB unterbleiben gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt EUR 2.571.307,39.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrages und der bereits erfolgten Vorabausschüttung von EUR 280.000,00 ergibt sich ein Betrag von EUR 11.541.920,31 der zu verwenden ist.

Auf neue Rechnung werden EUR 11.541.920,31 vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Niederviehbach, 6. August 2024

gez. Erwin Duschl

gez. Marco Duschl

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 06.08.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Duschl GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Duschl GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Duschl GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren.

• Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, 6. August 2024

Genossenschafts - Treuhand Bayern GmbH

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