Stammdaten

Register
Amtsgericht Kleve HRB 2503
Eingetragen
17.4.2002
Branche
Großhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-MetallhalbzeugGroßhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und StahlhalbzeugHerstellung von nicht elektrischen Haushaltsartikeln aus Metall
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist der Anund Verkauf von NE Metallen, Kabeln und Elektronikgeräten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Jens Reintjes
seit 9.1.2025
Geschäftsführer
Stephan Gondert
seit 21.7.2023
Geschäftsführer
John van Huet
seit 9.11.2009
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

1 von 3 angezeigt

RS Holding B.V.
Netherlands
28.800 €
96.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SK Metals GmbH

Kleve

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 - 31.12.2023

SK Metals GmbH, Kleve

Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Die Fa. SK Metals GmbH ist ein international tätiges Recyclingunternehmen. Der Schwerpunkt des Unternehmens ist das Handeln und Aufbereiten von Schrotten, NE-Metallen und die Verarbeitung von Kabeln jeglicher Art.

In der Beschaffung der Metalle sind die Geschäftspartner europaweit angesiedelte Unternehmen der metallverarbeitenden Industrie sowie sonstige Industrie- und Handelsunternehmen.

Wirtschaftsbericht

I) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Gesamtwirtschaftliche Situation

Nach dem sehr erfolgreichen Jahr 2022, was sehr stark vom Krieg zwischen der Ukraine und Russland überschattet wurde, hatten alle auf ein normales, geregeltes 2023 gehofft; wir haben gelernt mit den schrecklichen Bildern des Krieges umzugehen.

Der Start ins neue Geschäftsjahr war gut; die deutsche Wirtschaft sollte im Jahr 2023 um 0,2 % wachsen; im November 2023 wies sie einen Rückgang von 0,4 % aus; das schwierige geopolitische Umfeld lässt die Krise andauern.

Tatsächlich stand bereits der Start ins Jahr 2023 unter schlechten Vorzeichen. Aus dem Vorjahr schwappte die Inflation herüber. Dieser Anstieg des Preisniveaus brachte eine Geldentwertung mit sich. Verbraucher erhielten für ihr Geld also weniger Waren. Vor allem der anhaltende Krieg in der Ukraine trieb die Preise für Energie und Lebensmittel weiter an. Bei 8,7 Prozent lag die Inflationsrate im Januar 2023. Die Europäische Zentralbank (EZB) erachtet einen Wert von zwei Prozent als ideal. Doch auch noch im Herbst waren es knapp vier Prozent - wohlgemerkt im Vergleich zum Vorjahr, als die Inflation bereits gut acht Prozent betrug.

Nicht nur für die Bürger spielten die Energiekosten im Jahr 2023 eine zentrale Rolle. Auch Deutschlands Unternehmen ächzten unter hohen Preisen. Laut dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) zahlten viele deutsche Firmen dreimal mehr für Strom als ihre internationale Konkurrenz. Sie fürchten daher um ihre Wettbewerbsfähigkeit.

Die Regierung wollte den Unternehmen unter die Arme greifen. Im November 2023 beschloss die Regierung daher ein sogenanntes Strompreispaket. Statt Sonderkonditionen sah es Entlastungen bei der Stromsteuer vor, was zu einer großen Enttäuschung bei den Unternehmen führte.

Denn längst spielt der Strompreis bei Investitionsentscheidungen eine wichtige Rolle. So werben etwa US-Bundesstaaten bereits mit garantierten Strompreisen für die Ansiedlung internationaler Unternehmen. Viele deutsche Firmen stehen vor dem Umbau ihrer Technologien hin zur klimaneutralen Produktion. Sie könnten neue Anlagen in Ländern mit besseren Rahmenbedingungen bauen. Die De-Industrialisierung hat bereits eingesetzt.

Zu allem Überfluss musste die Industrie im November 2023 plötzlich zusätzlich auf bereits zugesagte Fördergelder für die grüne Transformation verzichten. Der Grund ist ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts: die Regierung darf demnach zusätzlich zum Haushalt 2021 bewilligte Gelder in Höhe von 60 Milliarden Euro nicht wie geplant an Unternehmen auszahlen, denn die Gelder stammen aus der Notlage der Coronakrise. In den Klima- und Transformationsfonds (KTF) dürfen sie daher nicht fließen. Mit dieser Umwidmung habe die Regierung die Schuldenbremse ausgehebelt, argumentiert das Gericht. Dadurch wird für 2023 ein Nachtragshaushalt fällig.

Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte.

Das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) ist das deutsche Lieferkettengesetz. Das deutsche Bundesgesetz steuert das wirtschaftliche Handeln von in der Bundesrepublik Deutschland ansässigen Unternehmen - mit in der Regel 1000 oder mehr inländischen Arbeitnehmern -, indem ihnen menschenrechtliche Sorgfaltspflichten auferlegt werden, die sie innerhalb ihrer Lieferketten zu beachten haben.

Mit dem Gesetz werden Unternehmen ab einer bestimmten Größe dazu verpflichtet, die in §§ 3 bis 10 des Gesetzes festgelegten "menschenrechtlichen und umweltbezogenen Sorgfaltspflichten in angemessener Weise zu beachten mit dem Ziel, menschenrechtlichen oder umweltbezogenen Risiken vorzubeugen oder sie zu minimieren oder die Verletzung menschenrechtsbezogener oder umweltbezogener Pflichten zu beenden". Als Entsorgungsfachbetrieb haben wir uns ebenfalls verpflichtet, dieses Gesetz zu beachten.

Am 1. Dezember 2023 wurden für die Maut CO 2 -Emissionsklassen als neues Tarifmerkmal eingeführt. Für die Lkw-Maut wird folglich ein CO 2 -Aufschlag erhoben, pro Tonne CO 2 wird ein Aufschlag in Höhe von 200 € fällig.

Die Konjunkturdaten aus China deuten darauf hin, dass sich die bisher eingeleiteten begrenzten staatlichen Unterstützungsmaßnahmen nur langsam auszahlen. Um das Wachstum im Jahr 2024 zu stabilisieren, ist wohl mehr erforderlich. Die Zentrale Wirtschaftsarbeitskonferenz signalisierte bereits einen wachstumsfreundlicheren Kurs. Allerdings sind weiterhin keine groß angelegten Konjunkturmaßnahmen zu erwarten, da die Regierung noch mit der Bereinigung der lokalen Staatsschulden beschäftigt ist. Die Konferenz forderte eine effektive Nutzung vorhandener Spielräume und eine bessere Koordinierung der verschiedenen Politikbereiche. Darüber hinaus gibt China nun Innovationen oberste wirtschaftspolitische Priorität, um die Modernisierung der Industrie und den Übergang zu einer stärker autarken Wirtschaft zu erleichtern

Branchenbezogene Rahmenbedingungen

In den zurückliegenden Monaten haben uns insbesondere die Unsicherheit der politischen Vorgaben beeinträchtigt. Eine abnehmende Dynamik im produzierenden Gewerbe, rückläufige Investitionen in Maschinen und Anlagen oder schwache Exporte beeinträchtigen in der Regel auch die Nachfrage nach den Dienstleistungen und Produkten unserer Branche.

Die Frachtkosten für Seecontainer sind aufgrund der unsicheren Situation im Suezkanal sprunghaft gestiegen.

Die Metallpreise waren im Jahr 2023 sehr volatil. Im Januar 2023 hatten wir im Kupfer das Jahreshoch mit über 9.000 US$; im Oktober 2023 lag das Jahrestief bei unter 8.000 US$.

Das Ungleichgewicht bei Kupfer wird hauptsächlich von der Nachfrage Chinas angetrieben, welches die Hälfte der globalen Kupferproduktion verbraucht. Trotz vorübergehender Preisrückgänge aufgrund von Immobilienproblemen in China wird die globale Nachfrage nach Kupfer aufgrund der Energiewende in den USA, Europa und Fernost voraussichtlich zunehmen.

Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr 2023 fing sehr dynamisch an. Jedoch sahen wir uns nach kurzer Zeit mit einer Vielzahl von Krisen konfrontiert. Der unsichere Markt und die gestiegenen Kosten führten zu einem sehr schwierigen Umfeld, in dem wir uns sehr gut positioniert haben und trotz der widrigen Umstände auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2023 zurückblicken.

Im April 2023 haben die Gesellschafter der Firma SK Metals GmbH ihre Anteile an die Theo Steil GmbH & Co. KG verkauft. Herr Schmidt ist weiterhin Geschäftsführer; Herr Stephan Gondert ist ab Juli 2023 als weiterer Geschäftsführer hinzugekommen.

Lage des Unternehmens

Ertragslage:

Die gehandelten Mengen konnten im letzten Jahr gehalten werden.

Durch die volatilen Börsennotierungen ist der Umsatz im letzten Jahr von TEUR 73.168 auf TEUR 65.873 zurückgegangen.

Die Umsatzrentabilität betrug 2,94% und hat sich zum Vorjahr minimal erhöht.

Der Gewinn nach Steuern beträgt TEUR 1.939, was einen Rückgang um TEUR 206 bedeutet.

Im Jahr 2023 wurde mit der Sanierung des Betriebsgeländes begonnen und die Arbeiten werden im ersten Quartal 2024 abgeschlossen; Investition ca. TEUR 400.

Finanzlage

Die Finanzlage kann als sehr stabil bezeichnet werden.

Vermögenslage

Der Lagerbestand zum Ende des Geschäftsjahres 2023 betrug TEUR 1.918, was eine Reduzierung in Höhe von TEUR 461 bedeutet.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beliefen sich zum Jahresende 2023 auf TEUR 4.482. Im Vergleich zum Stichtag 31.12.2022 ist dies eine Erhöhung in Höhe von TEUR 1.803.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im letzten Jahr nochmals reduziert worden, von TEUR 1.586 auf TEUR 1.330.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestanden zum 31.12.2023 nicht.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Für unsere Unternehmenssteuerung ziehen wir die Zahlen aus den Handelsmengen sowie die daraus resultierenden Margen heran. Diese erhalten wir durch unser Warenwirtschaftssystem RECY.

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Ein hohes Qualitätsbewusstsein, eine ausgeprägte Serviceorientierung und technisches Know-how bilden zusammen mit den motivierten und qualifizierten Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen das Fundament für eine kontinuierliche Weiterentwicklung der gewachsenen Lieferanten- und Kundenbeziehungen.

Auf dieser Basis bestimmt das strategische Dreieck der Kernthemen Verbesserung, Verantwortung und Wachstum die Zukunftsstrategie des Unternehmens.

Dabei steht Verbesserung für die Stärke, mit permanenten Aktivitäten und Maßnahmen zur Effizienz- und Produktivitätssteigerung alle Verfahrens-, Prozess- und Arbeitsabläufe zu optimieren und weiterzuentwickeln.

Verantwortung bestimmt das Handeln der Firma gegenüber seinen Mitarbeitern und der Umwelt. Weiterbildungs- und Qualifizierungsaktivitäten schaffen im wachsenden internationalen Wettbewerb die Grundlage für sichere Arbeitsplätze. Zahlreiche Einzelmaßnahmen schützen die Umwelt und das Klima.

Durch den Verkauf der Firma an die Theo Steil GmbH & Co. KG wurde das Spektrum der Absatzmöglichkeiten erweitert; genauso werden uns nun weitere Mengen zum Kauf angeboten.

Prognosebericht

Arbeitsmarkt

Die schwache konjunkturelle Dynamik bremst die Entwicklung der Erwerbstätigkeit, die gleichwohl positiv bleibt. Die Zahl der Erwerbstätigen legt 2023 jahresdurchschnittlich um 0,7 Prozent zu und 2024 noch geringfügig um 0,1 Prozent. Gleichzeitig wächst allerdings auch die Arbeitslosigkeit leicht. Bei den Arbeitslosenzahlen prognostiziert das IMK im Jahresdurchschnitt 2023 einen Anstieg um knapp 190.000 Personen, so dass im Jahresmittel rund 2,61 Millionen Menschen arbeitslos sein werden. Das entspricht einer Quote von 5,7 Prozent, ein Anstieg um 0,4 Prozentpunkte gegenüber 2022. Für 2024 veranschlagen die Forschenden eine weitere leichte Zunahme der Arbeitslosigkeit und eine Quote von 5,9 Prozent.

Weltwirtschaft und Außenhandel

Für das kommende Jahr sind die fünf Mitglieder des Sachverständigenrates aber merklich zurückhaltender als andere: Sie rechnen lediglich mit einem Wachstum von 0,7 Prozent. Die ursprüngliche Prognose der Bundesregierung lag bei 1,3 Prozent, wurde jedoch seitens des Wirtschaftsministers auf 0,2 % reduziert. Der Grund sei eine grundlegende Wachstumsschwäche der deutschen Wirtschaft. Die Ökonomen verweisen unter anderem auf geringere Investitionen sowie auf die Alterung der Gesellschaft, die ein sinkendes Arbeitsvolumen zur Folge habe.

Investitionen

Die Ausrüstungsinvestitionen entwickeln sich laut IMK-Prognose robust: 2023 stiegen sie um 3,5 Prozent im Jahresmittel, 2024 bislang um 3,3 Prozent. Dabei schlagen sowohl Ausgaben von Unternehmen für den klimafreundlichen Umbau ihrer Produktion zu Buche als auch die steigenden staatlichen Ausgaben für Verteidigung. Die lange Zeit hohen Bauinvestitionen brechen hingegen wegen erhöhter Kosten und Zinsen weiter ein. Nach einem Rückgang um 2,2 Prozent im Jahresdurchschnitt 2023 fallen sie 2024 voraussichtlich um jahresdurchschnittlich 4,3 Prozent zurück.

Metallindustrie

2023 erzielte die deutsche NE-Metallindustrie mit 107.000 Beschäftigten in 630 Unternehmen eine Produktion von 5,9 Millionen Tonnen (minus zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr) und einen Umsatz von 65 Milliarden Euro. Im internationalen Vergleich sehr hohe Preise für Strom und Erdgas haben in energieintensiven Teilbranchen wie der Metallerzeugung zu erheblichen Produktionsdrosselungen und zu Stilllegungen am Standort Deutschland geführt.

Die aktuelle Geschäftslage wird von Befragten aus der Branche bereits zwölf Monate in Folge negativ beurteilt (Saldo * : minus 42 Prozent). Die Erwartungen brechen gegenüber dem Vormonat ein und liegen seit Juni 2023 im negativen Bereich (Saldo * : minus 29 Prozent). 65 Prozent der Befragten aus der Branche beklagen einen Auftragsmangel. Noch 2022 bestellten etliche Abnehmer aus Sorge vor Materialmangel deutlich über Bedarf. Daher traf 2023 die flaue Konjunktur auf volle Kundenlager. Kurzarbeit lag zuletzt in 26 Prozent der Unternehmen vor. Dennoch litten 22 Prozent der Firmen unter Personalmangel.

SK Metals GmbH

Für das Geschäftsjahr 2024 gehen wir davon aus, dass wir die gehandelten Mengen im Vergleich zum Vorjahr nicht ganz erreichen werden; wir rechnen mit einem Rückgang in Höhe von 10 %. Wir erwarten für das Geschäftsjahr 2024 einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.400.

Es bleibt abzuwarten, inwieweit die Wahlen in den USA und deren Vorbereitung darauf die Wirtschaft beeinträchtigt. Gleichzeitig ist der anhaltende Krieg zwischen der Ukraine und Russland ein nicht abzuschätzender Faktor.

Chancen- und Risikobericht

Risikobericht

Ein Risiko stellen die sich täglich verändernden und nicht zählbaren Konflikte in der Welt dar, wie z.B. der Suezkanal, die wichtigste Wasserstraße der Welt, wo Rebellen Schiffe kapern und diese als Druckmittel für den Konflikt im Gazastreifen nutzen wollen. Eine Umfahrung dieser Route bedeutet pro Container ein Mehraufwand in Höhe von ca. 2.000,00 €. In den USA stehen im November 2024 wieder die Präsidentenwahlen an. Dieser Ausgang wird die Weltpolitik, aber auch die Weltwirtschaft stark beeinflussen.

Die besonderen Risiken des Metallhandels liegen in der Börsennotierung der NE-Metalle. Um die Risiken auszugleichen, werden die Verträge und Lagerpositionen täglich kontrolliert und Kontrollmechanismen eingeführt. Devisengeschäfte werden direkt durch Devisentermingeschäfte abgesichert.

Chancenbericht

Zukünftig werden die Verbundunternehmen SK Metals GmbH und die Steil-Gruppe die gemeinsamen Stärken zum gemeinschaftlichen Vorteil noch mehr ausbauen. Insbesondere durch die sich hieraus ergebende hohe Flexibilität wird es möglich sein, auf Marktveränderungen direkt zu reagieren.

Der Markt wird permanent beobachtet, um auf Preisänderungen schnell zu reagieren.

Durch den Besuch von nationalen und internationalen Tagungen werden das Netzwerk und das Vertriebsnetz weiter ausgebaut.

Sonstiges:

Im Bereich Forschung und Entwicklung ist die Gesellschaft nicht tätig.

Zweigniederlassungen werden nicht unterhalten.

 

Kleve, den 26.03.2024

SK Metals GmbH

Geschäftsführung

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 977.623,03 1.192.844,03
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2,00 2,00
1. übrige immaterielle Vermögensgegenstände 2,00 2,00
II. Sachanlagen 977.621,03 1.192.842,03
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.631,00 6.544,00
2. technische Anlagen und Maschinen 493.532,00 608.434,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 478.458,03 577.864,03
B. Umlaufvermögen 10.814.389,41 9.870.626,97
I. Vorräte 1.918.257,65 2.379.746,43
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.433.378,65 4.485.456,73
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 265.587,12 687.082,67
2. übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.167.791,53 3.798.374,06
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 2.462.753,11 3.005.423,81
C. Rechnungsabgrenzungsposten 13.120,00 14.492,30
Summe Aktiva 11.805.132,44 11.077.963,30

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 8.412.701,90 6.473.207,98
I. Gezeichnetes Kapital 30.000,00 30.000,00
II. Gewinnvortrag 6.443.207,98 4.298.125,91
III. Jahresüberschuss 1.939.493,92 2.145.082,07
B. Rückstellungen 879.506,00 1.765.388,93
C. Verbindlichkeiten 2.512.924,54 2.839.366,39
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 47.727,05 226.795,35
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 47.727,05 226.795,35
2. übrige Verbindlichkeiten 2.465.197,49 2.612.571,04
davon aus Steuern 1.004.400,06 1.025.867,05
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.465.197,49 2.612.571,04
Summe Passiva 11.805.132,44 11.077.963,30

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 7.282.874,54 7.370.355,62
2. Personalaufwand 1.257.641,23 1.084.339,99
a) Löhne und Gehälter 1.101.067,37 941.550,74
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 156.573,86 142.789,25
davon Aufwendungen für Altersversorgung 4.722,21 5.348,76
3. Abschreibungen 221.556,90 225.012,00
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 221.556,90 225.012,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.004.857,99 2.974.541,56
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 0,00 1.844,16
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 17,50 0,00
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 857.796,00 939.983,00
7. Ergebnis nach Steuern 1.941.039,92 2.146.479,07
8. sonstige Steuern 1.546,00 1.397,00
Jahresüberschuss 1.939.493,92 2.145.082,07

I. Anhang

1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Die Gesellschaft ist gem. § 267 Abs. 1 HGB als mittelgroße Kapitalgesellschaft anzusehen. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren verwendet.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs.1, 276, 288 HGB) und bei der Offenlegung (§ 326 bzw. § 327 HGB) des Jahresabschlusses werden in Anspruch genommen. Die Gesellschaft firmiert unter SK Metals GmbH. Sie hat ihren Sitz in Kleve und ist beim AG Kleve unter HRB 2503 registriert.

Im Einzelnen wurden folgende Grundsätze und Methoden beachtet:

2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

a) Gliederungsgrundsätze

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung änderte sich nicht gegenüber dem Vorjahr.

Zu berücksichtigen ist jedoch, dass im Geschäftsjahr sämtliche Anteile an der Gesellschaft auf einen neuen Gesellschafter übergegangen sind. Insofern betrifft der auf verbundene Unternehmen bezogene Ausweis von Forderungen und Verbindlichkeiten im Vorjahr einen anderen Unternehmenskreis.

b) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu den Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

Die Abschreibungen wurden nach der linearen Methode vorgenommen.

Die Vorräte wurden zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Börsen- und Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Die Ermittlung der Anschaffungskosten erfolgte mit dem gleitend gewogenen Durchschnittswert der Einkäufe.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Fremdwährungsforderungen wurden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern.

Die Rückstellungen wurden nach üblicher kaufmännischer Schätzung ermittelt. Sie haben sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Von dem Wahlrecht zur Abzinsung wurde kein Gebrauch gemacht. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten wurden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich; ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit EUR 265.587,12 (VJ.: EUR 340.891,72) ein Darlehen an den Gesellschafter sowie mit EUR 0,00 (VJ.: EUR 126.490,75) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen den Gesellschafter. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von EUR 47.521,02 (VJ.: EUR 0,00) aus Lieferungen und Leistungen gegenüber dem Gesellschafter. Die übrigen Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen betrafen im Vorjahr den Lieferungs- und Leistungsverkehr. Die übrigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betrafen wie im Vorjahr den Lieferungs- und Leistungsverkehr.

4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz auszuweisen sind und auch keine Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB sind, die für die Beurteilung der Lage des Unternehmens von Bedeutung sind, bestanden am Abschlussstichtag aus:

Sonstige finanzielle Verpflichtungen
(in EUR)
2024 2025-2028 2029 ff.
Mietvertrag Betriebsimmobilie 88.442 353.768 243.216
Leasingverträge Fuhrpark 0 0 0
Gesamt 88.442 353.768 243.216

Es bestehen zum 31.12.2023 Warenabnahmeverpflichtungen in Höhe von EUR 2.480.692,13.

5. Sicherungspolitik

Unternehmenspolitik der Gesellschaft ist es, sich gegen erhebliche Währungsrisiken durch Fristgestaltung und Sicherungsgeschäfte in wirtschaftlich vertretbarem Umfang zu schützen.

Währungsrisiken bestehen sowohl zur Zeit auf der Absatzseite. Die Währungsentwicklung wird fortlaufend beobachtet, die Risiken - soweit nicht durch Gegengeschäfte in gleicher Währung gedeckt - werden, soweit ökonomisch sinnvoll, abgesichert.

Die von der Gesellschaft verwendeten Sicherungsgeschäfte bilden in der Regel zusammen mit den dazugehörigen Grundgeschäften eine Bewertungseinheit im Sinne des § 254 HGB.

Zum 31.12.2023 bestanden keine Geschäfte dieser Art.

6. Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Bezüglich der Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird von § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

7. Ergänzende Angaben

a) Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane

Geschäftsführer

Riza Ocan Schmidt, Kaufmann

Stephan Gondert, Kaufmann

Es bestehen Forderungen gegen den Geschäftsführer Riza Ocan Schmidt im Rahmen einer Kontokorrentvereinbarung, die sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt haben:

EUR
1.1.2023 8.035
Zugang 9.747
Abgang 0
31.12.2023 17.782

Das Kontokorrentdarlehen wird seit dem 1.1.2018 nicht verzinst.

b) Arbeitnehmer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres waren durchschnittlich beschäftigt (ohne Organmitglieder):

2023
Anzahl
2022
Anzahl
Verwaltung und Vertrieb 7 7
Lager und Logistik 6 6
Insgesamt 13 13

c) Angaben zum Konzernabschluss

Mutterunternehmen im Sinne von § 285 Nr. 14 HGB, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die Steil Holding GmbH, Ostkai 6, 54293 Trier. Ein Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen ist nach § 296 II HGB nicht aufzustellen. Im Fall der Offenlegung ist dieser Konzernabschluss beim Unternehmensregister (Bundesanzeiger Verlag GmbH), Amsterdamer Str. 192, 50735 Köln erhältlich.

8. Vorgänge von besonderer Bedeutung

Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten.

9. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsleitung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, das Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Kleve, den 21.03.2024

Riza Ocan Schmidt

Stephan Gondert

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

In dem vorstehenden zur Veröffentlichung bestimmten Jahresabschluss wurden größenabhängige Erleichterungen in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde nachfolgender Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die SK Metals GmbH, Kleve

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der SK Metals GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SK Metals GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Kleve, den 27. März 2024

Confidentia GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dipl.-Kffr. Melanie Kühnen, Wirtschaftsprüferin

Anlagenspiegel (brutto)

Wertentwicklung
Buchwert zum Ende der Periode
Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Ende der Periode
Handelsbilanzwert 1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Anfang der Periode
Anlagevermögen 977.623,03 2.308.995,88 2.302.659,98
Immaterielle Vermögensgegenstände 2,00 19.005,00 19.005,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2,00 19.005,00 19.005,00
Sachanlagen 977.621,03 2.289.990,88 2.283.654,98
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.631,00 63.123,78 63.123,78
technische Anlagen und Maschinen 493.532,00 1.042.908,48 1.042.908,48
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 478.458,03 1.183.958,62 1.177.622,72
Wertentwicklung
Buchwert zum Ende der Periode
Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Ende der Periode
Zugänge
Handelsbilanzwert 1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
davon aktivierte Zinsen für Fremdkapital Abgänge Umbuchungen
Anlagevermögen 6.335,90 0,00 0,00 0,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 0,00 0,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 0,00 0,00
Sachanlagen 6.335,90 0,00 0,00 0,00
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 0,00 0,00
technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 0,00 0,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.335,90 0,00 0,00 0,00
Wertentwicklung
Buchwert zum Ende der Periode
Kumulierte Abschreibungen
Handelsbilanzwert 1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
Kumulierte Abschreibungen zum Anfang der Periode Abschreibungen, Sonderabschreibungen und sonstige Abzüge der Periode Erfolgsneutrale Abgänge Umbuchungen
Anlagevermögen 1.332.271,88 1.110.714,98 221.556,90 0,00 0,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 19.003,00 19.003,00 0,00 0,00 0,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 19.003,00 19.003,00 0,00 0,00 0,00
Sachanlagen 1.313.268,88 1.091.711,98 221.556,90 0,00 0,00
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 57.492,78 56.579,78 913,00 0,00 0,00
technische Anlagen und Maschinen 549.376,48 434.474,48 114.902,00 0,00 0,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 706.399,62 600.657,72 105.741,90 0,00 0,00
Wertentwicklung
Buchwert zum Ende der Periode
Handelsbilanzwert 1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
Zuschreibungen Buchwert zum Ende der Vorperiode
Anlagevermögen 0,00 1.192.844,03
Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 2,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 2,00
Sachanlagen 0,00 1.192.842,03
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 6.544,00
technische Anlagen und Maschinen 0,00 608.434,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 577.864,03

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 23.9.2024.

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