L2O Komplettbad GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Sanitärkeramik
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Peter Dr. Süß seit 29.1.2008 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 48.85% | |
| 23.08% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Leysser GmbHIdar-ObersteinJahresabschluss zum 31. Dezember 2017Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017Leysser GmbH, Idar-ObersteinVeränderungen Veränderungen begünstigen nur den, der darauf vorbereitet ist. 1. Unternehmensdarstellung Leysser ist ein Unternehmen, welches den Wandel als Chance wahrnimmt und die Veränderung aktiv begleitet. Disruptive Technologien haben zunehmend eine beschleunigende Wirkung auf die Veränderungen unseres Lebensumfelds. In unserer Branche überlagern und verstärken diese die altbekannten strukturellen Probleme, auf welche wir bereits in Rahmen der Berichte der Vorjahre hingewiesen haben. Es ist unser Ziel, Leysser als innovativen Dienstleistungs- und Handelspartner in der SHK-Branche zu etablieren. Hierzu entwickeln wir unsere Serviceangebote und unser Warensortiment ständig weiter, um diese der sich ändernden Nachfragestruktur anzupassen. Besonders stolz sind wir darauf, unser netzbasiertes Beratungs- und Vermarktungskonzept im letzten Jahr erfolgreich am Markt platziert zu haben. Dieses hat im Berichtsjahr zum einen unsere Ressourcen wiederum deutlich beansprucht, aber zum anderen uns unserem Ziel näher gebracht, uns als Handelshaus mit einem umfassenden Leistungsangebot im Markt weiter zu etablieren. Letztendlich unserem Ziel näher gebracht, durch diese Konzepte Kunden für uns zu gewinnen und diese mittelfristig, durch die gemeinsame Umsetzung der Konzepte, an uns zu binden. Vor Ort ist überall: Wir sind deshalb nicht nur an unseren Standorten in Idar-Oberstein, Trier, Bitburg, Foetz (Luxemburg), Merzig, Völklingen, Saarbrücken (3), Kaiserslautern und Bad Wildbad für unsere Kunden da, sondern zu jederzeit und an jedem Ort online durch Leysserimpuls24 und Leysser24 für unsere privaten und gewerblichen Kunden ansprechbar. Regionsbezogen sind die Standorte den drei Hauptstandorten, Idar-Oberstein, Trier und Saarbrücken zugeordnet. Die Steuerung des überregionalen Vertriebs, der Vertrieb außerhalb der Vertriebsstandorte, einschließlich der Steuerung des Onlinevertriebes, erfolgt ausschließlich an unserem Unternehmenssitz in Idar - Oberstein. Die fünf Vertriebsbereiche verfügen jeweils über eine eigene Vertriebsorganisation mit einer eigenen Bereichsleitung. Die Beschaffung der Ware und die Lager- und Versandlogistik erfolgt zentral am Sitz der Gesellschaft. Ebenso sind hier die internen Dienstleister zentral und bereichsübergreifend organisiert. In diesem Sinne stellt sich unser Unternehmen heute nicht mehr nur als mittelständisches Handelshaus, eingebunden in die Sanitär-Heizung-/Klimabranche (SHK), erweitert um den Bereich Fliesen dar, sondern darüber hinaus als Dienstleister mit einem umfassenden, sich dem Bedarf des Marktes anpassenden Leistungsangebots. 2. Wirtschaftliche Lage Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2017 gekennzeichnet durch ein kräftiges Wirtschaftswachstum. Insgesamt wuchs das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 2,2 % auf rund 3.263,4 Milliarden Euro. Das BIP wuchs damit stärker als im Durchschnitt der letzten zehn Jahre (1,3 %). Im europäischen Vergleich liegt Deutschland damit leicht unter dem im Durchschnitt der EU-Zone und dem Durchschnitt der EURO-Zone (jeweils 2,4 %). In den Bundesländern Rheinland-Pfalz und Saarland wuchs das BIP um 4,2 % (VJ 2,2 %) bzw. um 2,8 % (VJ 0,1 %). Die treibende Kraft des BIP war der Konsum: Die privaten Konsumausgaben (1.735 Mrd. Euro) waren preisbereinigt um 2,0 % höher als ein Jahr zuvor. Die staatlichen Konsumausgaben (639 Mrd. Euro) stiegen mit + 1,4 %. Die Bruttoanlageinvestitionen (641 Mrd. Euro) legten überdurchschnittlich zu (+ 3,0 %). Die Bauinvestitionen stiegen um 2,6 %. In Ausrüstungen - das sind vor allem Maschinen und Geräte sowie Fahrzeuge - wurde preisbereinigt 3,5 % mehr investiert als im Jahr 2016. Die Sonstigen Anlagen, zu denen unter anderem die Ausgaben für Forschung und Entwicklung gehören, lagen ebenfalls um 3,5 % über dem Vorjahresniveau. Der Außenbeitrag als Differenz zwischen Exporten und Importen hatte mit + 0,2 Prozentpunkten einen deutlich geringeren Anteil am deutschen BIP-Wachstum. Die Wirtschaftsleistung in Deutschland wurde im Jahresdurchschnitt 2017 von knapp 44,3 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Nach ersten Berechnungen waren rund 638 000 Personen oder 1,5 % mehr erwerbstätig als ein Jahr zuvor. Das entspricht der höchsten Zunahme seit dem Jahr 2007. Der Bundeshaushalt ist 2017 im vierten Jahr in Folge ohne Neuverschuldung ausgekommen. Insgesamt erwirtschafteten Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherungen mit 61,9 Milliarden Euro (VJ 25,8 Milliarden Euro) den höchsten Überschuss seit der deutschen Wiedervereinigung. Bezogen auf das BIP in jeweiligen Preisen ergibt sich daraus ein Finanzierungsüberschuss von 1,9 %. Die Inflationsrate, gemessen am harmonisierten Verbraucherpreisindex, war im Jahresdurchschnitt 2017 um 1,8 % gestiegen, dies auch bedingt durch einen leicht positiven Effekt aus den steigenden Energiepreisen. Das ist die höchste Teuerungsrate seit fünf Jahren. Das verfügbare Einkommen der privaten Haushalte belief sich 2017 auf 1,873 Mrd. Euro und nahm damit um 3,4 % gegenüber dem Vorjahr zu (22.657 €/Einwohner). Die in jeweiligen Preisen berechneten Konsumausgaben der privaten Haushalte stiegen mit 2,8 % weniger stark. Damit lag die Sparquote der privaten Haushalte mit 9,8 % über dem Vorjahresniveau (9,7 %). Vergleichszahlen für das verfügbare Einkommen je Haushalt in den Bundesländern liegen erst für 2016 vor. Im Vergleich zu den westlichen Bundesländern (ohne Berlin) liegt hier das Saarland mit 20.536 €/Einwohner (VJ 20.108 €/Einwohner) wie im Vorjahr auf dem letzten Platz und Rheinland-Pfalz mit 22.240 €/Einwohner (VJ 21.820 €/Einwohner) behauptete seinen fünften Platz. Die positive Entwicklung am deutschen Arbeitsmarkt hielt auch 2017 an. Die Zahl der Erwerbstätigen ist im Jahresdurchschnitt um 633 Tausend Personen oder 1,4 % auf 44,271 Millionen Menschen gestiegen. Auch die Zahl der Arbeitslosen ist 2017 im Jahresdurchschnitt um 158 Tausend Personen oder 5,9 % gegenüber dem Vorjahr auf 2,533 Millionen Menschen gesunken und erreichte mit 5,7 % (VJ 6,1 %) den niedrigsten Stand seit 1992 (Rheinland-Pfalz 4,8 % (VJ 5,1 %), Saarland 6,7 % (VJ 6,7 %)). 3. Branchenentwicklung 2017 trug das Baugewerbe 4,9 % zur gesamtwirtschaftlichen Bruttowertschöpfung bei. Der Anteil des Bruttoinlandsproduktes, der für Bauinvestitionen verwendet wurde, war mit 9,9 % doppelt so hoch. Der Anteil des Baugewerbes an der gesamten Beschäftigung lag bei 5,6 %. 32,8 Prozent der Bauinvestitionen (2017: 323 Mrd. Euro) entfallen auf das Bauhauptgewerbe, welches vorwiegend Roh- und Tiefbauleistungen erbringt. Der Anteil war bis 2010 rückläufig. Seitdem ist aber wieder ein Anstieg zu verzeichnen. Das Ausbaugewerbe, das vorrangig den Innenausbau betreibt bzw. Bestandsmaßnahmen erbringt, hat bis 2010 an Bedeutung gewonnen: Der Anteil an den Bauinvestitionen liegt aktuell bei 29,8 Prozent. Der Rest entfällt auf Dienstleistungen, Leistungen des Verarbeitenden Gewerbes und Eigenleistungen der privaten Haushalte. Das Ausbaugewerbe, auch Baunebengewerbe genannt, umfasst die Tätigkeiten von Bauunternehmen, die sich mit dem Ausbau von Bauwerken beschäftigen. Die Branche ist geprägt von Klein- und Kleinstbetrieben, die größtenteils dem Handwerk zugeordnet werden können. Über die Hälfte des Umsatzes wird in Unternehmen mit maximal 49 Beschäftigten generiert. Im Baunebengewerbe ist die Bauinstallation der dominierende Bereich. Wichtigste Sparte ist hier die Installation von Gas-, Wasser-, Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen vor der Elektroinstallation. Der Rest entfällt auf sonstige Bauinstallationen wie Dämmaßnahmen oder den Einbau von Aufzügen und Fahrtreppen. Der Wohnungsbau ist seit Jahren die bedeutendste Bausparte, 2017 entfielen auf ihn 61 % aller Bauinvestitionen. Die Bedeutung des Öffentlichen Baus ist langfristig deutlich zurückgegangen, er machte nur noch knapp 12 % der Bautätigkeit aus. Der Anteil des Wirtschaftsbaus ist relativ konstant geblieben und lag bei 27 %. Ein Großteil des Branchenumsatzes entfällt auf Modernisierungs-, Renovierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen bei Bestandsgebäuden, der Neubau spielt eine geringere Rolle. Da die energetische Sanierung in Deutschland aufgrund politischer Maßnahmen einen hohen Stellenwert besitzt, verfügt das Ausbaugewerbe tendenziell über günstige Zukunftsaussichten. Das Sanitär-, Heizungs- und Klimahandwerk verzeichnete im vergangenen Jahr 2017 ein Umsatzplus von 2,9 %. Das entspricht einem Gesamtumsatz von 42,9 Mrd. Euro. Wachstumstreiber war das Modernisierungsgeschäft bei Bädern und Heizungen im Altbau. Hier lag der Umsatzanteil bei 71,8 % (VJ 72 %). Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Beschäftigten auf 369.219 (VJ 365.564). Sie verteilen sich auf 50.812 SHK-Betriebe (VJ 51.057). Die durchschnittliche Betriebsgröße von 7,3 (VJ 7,2) Mitarbeitern/Betrieb ist nach unserer Auffassung deutlich zu klein, um die fachlichen und rechtlichen Anforderungen an das SHK-Handwerk in der Mehrzahl der Betriebe erfüllen zu können. Der überwiegende Umsatz in Höhe von 61,2 % (VJ 61,4 %) geht auf die privaten Auftraggeber zurück. Dahinter folgen mit 15,2 % (VJ 16,5 %) die gewerblichen Auftraggeber, mit 14,6 % (VJ 13,1 %) die Wohnungsbaugesellschaften und mit 9,0 % (VJ 9,0 %) die öffentliche Hand. Für das Fliesen-, Platten- und Mosaiklegerhandwerk, seit 2006 ein zulassungsfreies Handwerk, gibt der ZDH für das Berichtsjahr eine Zahl von 69.363 (VJ 69.729) Betrieben an. Die Bundesagentur für Arbeit nennt für den gleichen Zeitraum eine Zahl von 26.271 (VJ 25.652) sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Die Anzahl der Auszubildenden betrug 2.353 (VJ 2.239). Die Zahlen zeigen, wie kleinstrukturiert die Betriebe im Durchschnitt sind. Der deutsche Fliesenmarkt 2017 hat im Vergleich zu 2016 um 1,5 % zugelegt. Das gesamte Absatzvolumen ist 2017 auf 132,5 Millionen Quadratmeter angewachsen. Seit seinem Tief im Jahr 2009 (105 Mio. qm) hat der Fliesenabsatz in Deutschland um 26,2 % zugenommen. Der Marktanteil der deutschen Hersteller auf dem deutschen Fliesenmarkt ist weiterhin rückläufig (- 3,7%). Deutlich an Marktanteil gewonnen haben die italienischen Hersteller, deren Marktanteil 41,6 % beträgt. Zur Aufteilung des Umsatzes (2016) auf die Vertriebswege macht der VDF folgende Angaben: Fachhandel 42 %, Direktgeschäfte der Industrie an das Handwerk 8 %, Baustoffhandel und Baumärkte jeweils 24 % und 2 % Online-Shops. 4. Wirtschaftliche Entwicklung 2017 Der Wandel treibt unsere Branche mit brachialer Gewalt vor sich her. Dementsprechend war, wie bereits in den Vorjahren, die wirtschaftliche Entwicklung 2017 geprägt von den sich ändernden Rahmenbedingungen in unserer Branche. Wichtig ist: Die eingeleiteten operativen und strategischen Maßnahmen haben 2017 begonnen zu greifen. Zwar nicht in dem von uns geplanten Umfange und später im Jahr als gedacht, aber dennoch ist es uns gelungen, die Gesamtleistung im Vergleich zum Vorberichtszeitraum leicht von 66.439 TEUR auf 66.605 TEUR zu steigern. Bedingt durch die sich weiter verschärfende Wettbewerbssituation, einerseits gekennzeichnet durch weitgehende Preistransparenz und stagnierendem Absatzpotential im Handwerk sowie verstärkt durch den zunehmenden Direktvertrieb der Industrie und durch Cashflow unabhängige Marktpartner, sank unser Rohergebnis jedoch um 3,1 %, auf 15.108 TEUR. Das überregionale Einzelhandelsgeschäft ist nach wie vor der für uns bedeutendste Absatzmarkt. Schwerpunkt unserer Vertriebstätigkeit ist weiterhin das Listungs- und Kommissionsgeschäft (Sonderbestellungen), jedoch nimmt die Bedeutung des online-Geschäfts deutlich zu. Weiterhin steigen in diesem Absatzkanal die Anforderungen an umfassende Dienstleistungen und die Forderung neuer Vertriebskonzepte bzw. vertriebsunterstützender Maßnahmen. Das Erfüllen dieser Anforderungen ist Voraussetzung bestehendes Geschäft zu halten und mittelfristig zu binden, aber auch Voraussetzung, um neue Kunden zu gewinnen. Dementsprechend haben wir im Berichtsjahr, wie in den Vorjahren, wieder viel in die Entwicklung neuer Produkte investiert und auch den Aufwand für Marketing deutlich gesteigert. Dadurch ist es uns gelungen, unsere Umsatzbasis auszuweiten und den Umsatzrückgang bei unseren Bestandskunden auszugleichen. Die drei regionalen Vertriebsgebiete haben sich im Berichtsjahr weiterhin unterschiedlich entwickelt. Das Vertriebsgebiet Trier erlitt zwar einen leichten Umsatzrückgang, konnte jedoch mit einem großen Überhang an Aufträgen in das Jahr 2018 starten. Saarbrücken bewegte sich eher seitwärst und Idar-Oberstein musste weitere Umsatzeinbußen hinnehmen. Anders als in den Vorjahren war der Umsatzrückgang im Vertriebsgebiet Idar-Oberstein jedoch auf den Bereich Fliesen zurückzuführen. Der Umsatzrückgang in Bereich Fliesen war bedingt durch den Rückgang des Objektgeschäftes und den Ausfall eines Hauptlieferanten. Der Wettbewerb reagiert weiterhin sehr preisaggressiv auf die stagnierende Nachfrage des Handwerks. Die negative Reaktion einiger Kunden auf die Umsetzung unserer Vertriebskonzepte, speziell L2O, hat sich wieder zum Besseren gewendet. Immer mehr Kunden erkennen, dass sich diese Konzepte ausdrücklich nicht gegen das Handwerk wenden, sondern vielmehr handwerksunterstützend wirken. Das Heizungsgeschäft in unserer Region hat im ersten Halbjahr des Berichtsjahres praktisch nicht stattgefunden. Sich dann aber in der zweiten Jahreshälfte gut entwickelt, sodass der Vorjahresumsatz knapp erreicht werden konnte. Nach wie vor besteht auf Seiten der Endkunden große Verunsicherung darüber, welcher Energieträger, welche Technik in Zukunft Bestand hat und nach wie vor sind die Energiepreise auf einem Stand, der unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten einen schnellen Austausch nicht notwendig erscheinen lässt. Regional hat, bezogen auf das Umsatzpotential, unser Unternehmen eher eine untergeordnete Bedeutung. Der Strukturwandel in unserem Einzugsbereich in Rheinland - Pfalz und im Saarland ist - im Bereich SHK - bereits fast vollständig vollzogen, so dass wir im Wesentlichen - im traditionellen dreistufigen Handel - gegen überregionale Großhändler bzw. Großhandelskonzerne konkurrieren. Grundsätzlich hat sich im Vergleich zu den Vorjahren keine wesentliche Verschiebung in der Umsatzstruktur der Kundengruppen und der Sortimente ergeben. Bedingt durch die strategische Ausrichtung unseres Unternehmens ist unser Tagesgeschäft geprägt von der Nachfrage aus dem privaten Bereich, mit dem Schwerpunkt der Renovierung und Sanierung. Im unteren und mittleren Preissegment wird diese überwiegend durch den Einzelhandel befriedigt, im Gehobenen Preissegment von "Sanierungsexperten". Wie bereits im Vorjahr berichtet, haben wir zur Umsatzsicherung in unserem Einzugsbereich mit Produkten des mittleren und gehobenen Preissegments Ende 2015 mit L2O ein Unternehmen am Markt platziert, welches Teil- und Komplettsanierungen von Bädern aus einer Hand anbietet. Dieses Konzept haben wir zunächst in Idar-Oberstein umgesetzt und weiterentwickelt und dann auch in unserer Niederlassung Saarbrücken ausgerollt. Die Beurteilung der Kunden und die der eingebundenen Partner des Handwerks war und ist überaus positiv. Dies zeigen auch die Bewertungen im Netz. In unserer Niederlassung Trier erfolgt die Umsetzung des Konzepts in diesem Jahr. Abgerundet mit einem online-Projektportal und durch einen modularen Aufbau haben wir das Konzept L2O nun zu einer Reife gebracht, die es uns ermöglicht, dieses unseren Einzelhandelskunden anzubieten. Ende 2017 konnten wir unseren ersten Kunden zur Umsetzung eines Pilotprojektes im Frühjahr 2018 gewinnen. Zur Stabilisierung des Umsatzes und der Ertragslage im unteren und mittleren Preissegment hatten wir bereits Ende 2014 das Shop-Konzept "yourshop!" am Standort Idar-Oberstein umgesetzt und zwischenzeitlich weiterentwickelt. "yourshop!" bzw. Teile dieses Konzeptes konnten wir auch im Berichtsjahr bei unseren Kunden ausrollen. Zwischenzeitlich ist es nicht mehr "nur" unsere Annahme, dass der SHK-Markt wie er war, geprägt durch die Dreistufigkeit, der Vergangenheit angehört. Ein Unternehmen unserer Größe muss den Wandel aktiv mitgestalten, Nischen finden und neue Geschäftsmodelle entwickeln, um eine Berechtigung am Markt zu haben. Wir sind deshalb von der Richtigkeit überzeugt, die strategisch operative Neuausrichtung unseres Unternehmens permanent zu entwickeln und nach vorn zu treiben. Die hat natürlich nicht nur positive Auswirkung auf die Vertriebsleistung, sondern belastet auch die Aufwandsseite unseres Unternehmens deutlich. Trotz der Anpassung der Aufwandsstrukturen hat diese Belastung in Verbindung mit der relativen Steigerung des Materialaufwandes (0,9%) zu einem um 309 TEUR niedrigeren Betriebsergebnis vor Abschreibung (EBITDA) geführt. Ein Ergebnis, mit welchem wir sicherlich nicht zufrieden sein können. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt im Geschäftsjahr 2017 521 TEUR. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beträgt ./. 499 TEUR. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit liegt bei ./. 1.092 TEUR. Der Finanzmittelfonds am Ende der Periode beläuft sich auf ./. 5.907 TEUR. Wareneingangsrechnungen werden regelmäßig unter Abzug von Skonto gezahlt. Die Bilanzsumme hat sich um 713 TEUR auf 17.935 TEUR reduziert. Die Vorräte haben sich um 481 TEUR auf 10.194 TEUR reduziert, die Forderungen sind um 174 TEUR auf 1.604 TEUR und die Liquiden Mittel um 48 TEUR auf 46 TEUR gesunken. Auf der Passivseite haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um 275 TEUR erhöht. Die Steuerrückstellungen und Sonstigen Rückstellungen haben sich um 21 TEUR auf 561 TEUR und die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 816 TEUR auf 4.982 TEUR reduziert. Wesentlicher Posten der Passiva ist das Eigenkapital mit 4.302 TEUR (VJ 4.529 TEUR). Die Eigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag 23,98 % (VJ 24,28 %). Im Berichtsjahr waren im Durchschnitt 217 Mitarbeiter für unser Unternehmen aktiv. Wie in den Vorjahren hatten wir mit durchschnittlich 28 eine überdurchschnittliche Ausbildungsquote. Diese hohe Quote ist für uns zum einen Teil der Verantwortung für unsere Region und zum anderen notwendig, um dem zunehmenden Fachkräftemangel entgegen zu wirken. Im kaufmännischen Bereich ist das Verhältnis zwischen weiblichen und männlichen Mitarbeitern in unserem Unternehmen, unabhängig von der hierarchischen Position, beinahe ausgeglichen. 5. Prognosebericht Hier gilt das in den Vorjahren hinsichtlich der Marktentwicklung berichtete uneingeschränkt weiter. Die Entwicklung unserer Branche wird weiter durch eine Verdichtung sowohl auf der Herstellerseite, wie auch auf der Handelsseite geprägt sein. Die Bedeutung von bisher unbekannten, neuen Vertriebs- und Leistungssystemen wird schnell an Bedeutung gewinnen und neue Marktteilnehmer, die sich bisher in anderen Geschäftsfeldern bewegten, werden in den Markt eintreten. Die Zahl der professionellen Verarbeiter (Handwerker) in unserer Branche wird sich höchstens seitwärts bewegen, es ist nicht zu erwarten, dass diese steigt. Damit ist seitens des Handwerks nur ein marginaler Umsatzzuwachs zu erwarten. Zunehmen wird die Bedeutung der "mobilen Generalisten". Diese sehr interessante Kundengruppe bietet einerseits ein beachtliches Umsatzpotential, andererseits stellt diese andere Anforderung an unsere Marktbearbeitung. Mit unserem Produkt L2O bieten wir sowohl für das Handwerk, wie auch für die mobilen Generalisten, eine Problemlösung. L2O erhöht die Produktivität auf der Baustelle deutlich und reduziert dabei wesentlich die Komplexität der Projekte. Die durch die Ära Trump ausgelösten Änderungen auf den internationalen Märkten wird auch Einfluss nehmen auf unseren Beschaffungsmarkt. Wird unseres Erachtens mittelfristig auch dazu führen, dass chinesische Unternehmen den direkten Zugang zum europäischen Markt suchen. Hinsichtlich der Sektorenkoppelung und der zwingend notwendigen Reduzierung der CO 2-Emmission hat entgegen unseren Erwartungen die Bundesregierung bisher noch nicht mit der notwendigen Vehemenz die notwendigen normativen und/oder marktlenkenden Schritte eingeleitet, um die Umweltpolitischen Zielsetzungen zu erreichen. Wir gehen aber weiter davon aus, dass entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden, um steigende Kosten durch Emissionshandel oder Strafzahlungen wegen der Verfehlung von Umweltzielen zu vermeiden. Wir werden deshalb unsere Kompetenz im Bereich Sektorenkoppelung/Nutzung regenerativer Energien weiter auf- und ausbauen und beschaffungsseitig neue Wege gehen. Wir werden weiter den Systemgedanken entwickeln und verstärkt in Netzwerken arbeiten. 6. Risikobericht Zur Absicherung unseres Unternehmens gegen Ausfallrisiken, besteht für alle Kunden des Regionalvertriebs eine Warenkreditversicherung. Zusätzlich ist unser Ausfallrisiko über die Abtretung unserer Forderungen an eine Factoring-Gesellschaft minimiert. Mit Wirkung zum 01.01.2017 sind wir Mitglied des EDE (Wuppering). Das EDE übernahm zum Stichtag für die Mehrzahl unserer Lieferanten das Delkredere. Für Lieferanten, die nicht über das EDE abgerechnet werden, besteht weiterhin die Möglichkeit sich mittels einer Kautionsversicherung abzusichern. Für Produkte, für welche wir das Produkthaftungsrisiko tragen, besteht ein entsprechender Versicherungsschutz. Die Gefahr einer Fehleinschätzung der mittelfristigen Marktentwicklung erachten wir, vor dem Hintergrund unserer Marktbeobachtungen, für nicht wesentlich. Unsere bisherige Sorge, dass wesentliche Kunden oder eine Mehrzahl von Kunden, auf die von uns eingeleitete bzw. bereits umgesetzte strategische Neuaufstellung, negativ reagieren, hat sich nicht bestätigt. Letztendlich ist dies auch dem Umstand zu verdanken, dass sich auch bei unseren Kunden die Erkenntnis durchsetzt, dass sich unsere Branche im Wandel befindet. Selbstverständlich beobachten wir mit Sorge die Bedrohung des freien Handels und des freien Dienstleistungsverkehrs - auch und insbesondere - des freien Dienstleistungsverkehrs innerhalb der Europäischen Union. Wir haben uns dennoch entschlossen, keine Geschäfte zur Absicherung von Zins- oder Währungsrisiken sowie zur Absicherung von Rohstoffpreisen abzuschließen. Beschaffungsrisiken werden durch möglichst längerfristige Verträge mit entsprechender Preisbindung sowie, soweit möglich, mit einer Zweilieferantenstrategie minimiert.
-Geschäftsführung- Bilanz zum 31. Dezember 2017LEYSSER GMBH, IDAR-OBERSTEINAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2017
Anhang für das Geschäftsjahr 2017Leysser GmbH, Idar-ObersteinI. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Firma der Gesellschaft lautet Leysser GmbH. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Bad Kreuznach unter HRB 11260 eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Idar-Oberstein. Die Geschäftsleitung befindet sich ebenfalls an diesem Ort. Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt worden. Die Leysser GmbH, Idar-Oberstein, weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 2 HGB) auf. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2017 ist nach den Vorschriften der §§ 242 - 256a HGB und der §§ 264 - 288 HGB aufgestellt worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Bilanzierung sind insbesondere die nachstehenden Grundsätze maßgeblich gewesen. Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Gegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten vermindert um lineare Abschreibungen bewertet (§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB). Die Vermögensgegenstände des Finanzanlagevermögens sind zum Nennwert angesetzt worden. Die Vorräte werden grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Die Bewertung erfolgt nach dem Lifo-Verfahren und zum gewogenen Durchschnitt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalwert nach Abzug der erforderlichen Wertberichtigungen bilanziert. Es werden alle erkennbaren Einzelrisiken berücksichtigt. Flüssige Mittel werden zu Nennwerten bilanziert. Das Eigenkapital wird zum Nominalwert angesetzt. Bei der Bemessung der Steuer- und sonstigen Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung getragen. Für die sonstigen Rückstellungen wurde der Erfüllungsbetrag als Bewertungsmaßstab berücksichtigt. III. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2017 ist in Form eines Bruttoanlagenspiegels gemäß § 284 Abs. 3 HGB dargestellt. Zur Verbesserung des Einblicks in die Vermögenslage haben wir auch die Entwicklung der Abschreibungen in den Anlagenspiegel aufgenommen. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden auf Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Gegenstände nach der linearen Methode verrechnet. Aus dem Erwerb eines Geschäftsbetriebes in Bitburg ist ein Firmenwert in Höhe von TEUR 150 entstanden. Der Firmenwert wird über einen Zeitraum von 15 Jahren abgeschrieben. Der Abschreibungszeitraum des Firmenwertes orientiert sich an der voraussichtlichen Mindestnutzungsdauer des übergebenen Kundenstamms. Beim Vorratsvermögen wurde das strenge Niederstwertprinzip gemäß § 253 Abs. 4 HGB eingehalten. Die Abschreibungen auf das Vorratsvermögen wurden entsprechend der Lagerreichweite sowie der Gängigkeit und Aktualität der Waren im Rahmen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung vorgenommen. In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen an verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 350.047,67 (Vorjahr: EUR 229.323,04) enthalten. Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Unter dem Rechnungsabgrenzungsposten sind hauptsächlich Jahreslizenzen, Werbekostenzuschüsse, Versicherungsbeiträge und bereits erfasste Erlösschmälerungen aus 2017 abgegrenzt. Das gezeichnete Kapital in Höhe von TEUR 200 entspricht dem Gesellschaftsvertrag und ist in voller Höhe eingezahlt. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Kosten für Gewährleistung und Kundenboni (TEUR 270), für den Personalbereich (TEUR 163) und für ausstehende Rechnungen (TEUR 73). Von den Verbindlichkeiten haben EUR 12.256.513 (Vorjahr: EUR 11.908.812) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Zum Bilanzstichtag bestehen nicht bilanzierte finanzielle Verpflichtungen:
IV. Sonstige Angaben 1. Beschäftigte im Jahresdurchschnitt Im Geschäftsjahr 2017 waren durchschnittlich 127 Angestellte, 62 gewerbliche Arbeitnehmer sowie 28 Auszubildende beschäftigt. 2. Geschäftsführer Der Geschäftsführung gehörten im Zeitraum vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2017 an: Dr. Peter Süß, Kaufmann, Idar-Oberstein. Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung verzichtet. 3. Anteilsbesitz Die Gesellschaft hält 100 % der Anteile an der Leysser S.A., Rue de Commerce, L-3895 Foetz. Das Stammkapital beträgt TEUR 625, gestückelt in 5.000 Aktien. Das bilanzierte Eigenkapital zum 31. Dezember 2017 beträgt TEUR 699, die in 2016 und in 2017 erzielten Jahresüberschüsse belaufen sich auf T€ 2 und T€ 21. Die Gesellschaft hält 100 % der Anteile an der L2O GmbH, Industriestr. 10, 55743 Idar-Oberstein. Das Stammkapital beträgt TEUR 25. Das bilanzierte Eigenkapital zum 31. Dezember 2016 beträgt TEUR 12, der in 2016 erzielte Jahresfehlbetrag beläuft sich auf T€ 0 *. Die Gesellschaft hält zu 100 % das Kommanditkapital an der L2O GmbH & Co. KG Idar-Oberstein, Industriestr. 10, 55743 Idar-Oberstein. Das Kommanditkapital beträgt TEUR 50. Das bilanzierte Eigenkapital zum 31. Dezember 2016 beträgt TEUR 46, der in 2016 erzielte Jahresfehlbetrag beläuft sich auf T€ 4 *. Von der Aufstellung eines Konzernabschlusses ist die Gesellschaft entsprechend § 293 HGB befreit. * Der Jahresabschluss für 2017 liegt noch nicht vor. 4. ErgebnisverwendungsvorschlagAusgehend von einem Jahresfehlbetrag von TEUR -226 ergibt sich unter Berücksichtigung des Gewinnvortrags aus dem Vorjahr in Höhe von TEUR 4.329 ein Bilanzgewinn von TEUR 4.102. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 4.102 auf neue Rechnung vorzutragen.
Idar-Oberstein, den 4. Juni 2018 Der Jahresabschluss 2017 wurde in der Gesellschafterversammlung vom 20.11.2018 festgestellt.
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Leysser GmbH, Idar-Oberstein, für das GESCHÄFTSJAHR vom 1. Januar 2017 bis 31. Dezember 2017 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Osnabrück, den 28. September 2018 Dr.
Klein, Dr. Mönstermann + Partner GmbH
Boberg, Wirtschaftsprüfer Dr. Niemann, Wirtschaftsprüfer |
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