Cube Asset 24 GmbH
Selbe AdresseBauträger für Wohngebäude
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jean-Marc André Fey seit 28.4.2025 | Geschäftsführer |
Johannes Dähnert seit 28.4.2025 | Geschäftsführer |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Cube Real Estate GmbHLeverkusenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Cube Real Estate GmbH ist als Projektentwickler tätig. Dabei sollen die entwickelten Projekte nach Ihrer Erstellung verkauft werden ("trader-developer"). Vom Hauptsitz in Leverkusen konzentriert sich die Gesellschaft insbesondere auf Projekte in den Städten Düsseldorf, Köln, Bonn sowie Leverkusen. Darüber hinaus werden von den Standorten Frankfurt sowie Hamburg die dortigen lokalen Märkte abgedeckt. Während ab Gründung der Gesellschaft die ersten Projekte ihren Fokus ausschließlich auf das kleinteilige Wohnen legten, wurden in in den letzten Jahren zunehmend Quartiersentwicklungen betrieben. Exemplarisch hierfür steht die Entwicklung der "Factory" in Leverkusen, deren erste Bauabschnitte im abgelaufenen Geschäftsjahr fertiggestellt und verkauft wurden. Neben dem Entwicklungsgeschäft konzentrieren sich unsere Tochtergesellschaften auf die Bereiche a) Verwaltung und Betrieb - Cube Life GmbH sowie Cube Property Service GmbH b) Energie - Cube Easy E GmbH c) Nachhaltigkeit - Cube Wood gGmbH d) Baurechtsentwicklung - Cube Land Development GmbH 2. Forschung und Entwicklung Der Bereich Forschung und Entwicklung ist in unserem Tätigkeitsfeld ohne Relevanz. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Jahr 2022 ist geprägt durch den Krieg in der Ukraine, die in der Folge starke Kostensteigerung bei Energieträgern sowie eine zuvor nicht bekannte Zinssteigerung im ersten Quartal des Jahres. Die Inflation lag im Jahresdurchschnitt bei 7,9% (gemäß Veröffentlichung Destatis, 17.01.2023), insbesondere getrieben durch die Steigerungen bei Energie und Lebensmitteln. Gerade die Zinsentwicklung führte dazu, dass die Nachfrage nach Immobilien sowohl seitens der privaten als auch institutionellen Käufer bereits ab dem zweiten Quartal des Jahres deutlich rückläufig wurde. Bei institutionellen Käufern ist zu beobachten, dass diese zunächst auf die weitere Entwicklung des Marktes abwarten und Investitionen insofern zurückstellen. Im Jahresverlauf nahmen die Veröffentlichung von zurückgestellten Neubau- und Umbaumaßnahmen zu, die dazu führen, dass zuvor in Teilen feststellbare Kapazitätsengpässe bei Bau- und Handwerksunternehmen aktuell in das Gegenteil wechseln. 2. Geschäftsverlauf und Lage 2022 war das bisher erfolgreichste Jahr in Bezug auf die realisierten Projektverkäufe. Dabei konnten wir sowohl die im Jahresverlauf fertiggestellten Objekte in Düsseldorf/Cube River 342 und Leverkusen/Cube Factory 577, Bauteil 2 + 4a - als auch die aktuell im Bau befindlichen Entwicklungen Köln/Cube Curve 468 sowie Düsseldorf/Cube Central 378 erfolgreich verkaufen. Der Verkauf des Projektes Cube Central 378 führte zudem aufgrund mit dem Käufer vereinbarter baubegleitender Zahlungen dazu, dass wir die Projektfinanzierung vorzeitig zurückführen konnten. Unsere in der Planungsphase befindlichen Projekte konnten weitere wichtige Fortschritte erzielen. So erhielten wir Bauvorbescheide für die Projekte Bremen/HB ONE, Köln/Zoll 5 sowie Bonn/Auerpark, für das Projekt Düsseldorf/Cube Central 378 zudem die Baugenehmigung. Darüber hinaus konnten wir für unser Projekt Düsseldorf/Gemeinschaftswerk Flingern den über mehrere Monate laufenden Prozess zur Einleitung eines Bebauungsplanänderungsverfahrens mit dem Aufstellungsbeschluss im November erfolgreich beenden. Im April konnten wir das Projekt Ratingen/Schwarzbachquartier nach mehrjähriger Tätigkeit als Service-Developer planmäßig an den Eigentümer übergeben. Nach Einführung der Projektcontrolling-Software "Alasco" im Vorjahr haben wir im Mai den Bereich Projektcontrolling mit einem eigenständigen Team aufgesetzt. Daneben haben wir den Bereich Projektkoordination als steuernde und die Projektziele verfolgende Einheit ins Leben gerufen. Die Projektkoordination kann auch als "interner Bauherr" bezeichnet werden. Bereits zum Jahresbeginn war mit Gerd Wechsler als Bereichsleiter des ebenfalls neuen Bereichs "Technisches Qualitätsmanagement und Controlling (TQMC)" gestartet, den wir personell in 2023 weiter verstärken wollen. Mit den vorgenannten Maßnahmen wollen wir unseren Weg konsequent weiterverfolgen, Prozesse und Qualitäten kontinuierlich zu verbessern. Bereits 2021 haben wir begonnen, konsequent den Bereich des Baumanagements auszubauen, so dass wir aktuell mit über 20 Mitarbeitern nahezu vollständig wesentliche Teile der Leistungsphasen 6-9 eigenständig abbilden können und damit die in Einzelgewerkvergabe erstellten Projekte deutlich besser steuern können. a) Ertragslage Mit den Projektgesellschaften ist im Rahmen von Projektentwicklungsverträgen geregelt, wie die Dienstleistungen der Cube Real Estate GmbH vergütet werden. Dabei unterscheiden wir zwischen der allgemeinen Bauherrenvertretungsfee, Sonderfees bei der Erreichung von Meilensteinen (z.B. Ankauf, Baurechtschaffung), Bau Fees (Ersatz von externen Dienstleistungen durch die CRE wie z.B. Bauleitung, Ausschreibung/Vergabe) sowie für Leistungen der Vermietung und des Verkaufs. Im abgelaufenen Geschäftsjahr ist es erneut gelungen, die vorgenannten Fees deutlich zu steigern. Dabei waren sowohl Neuprojekte als auch die deutliche Ausweitung der Tätigkeiten im Bereich des Baumanagements mit einhergehenden gestiegenen Bau Fees verantwortlich für diese Entwicklung. Während die sonstigen betrieblichen Erträge im Vorjahr von dem Bewertungsergebnis des Projektes "Heinrichstraße" geprägt waren, beliefen sich diese im abgelaufenen Geschäftsjahr auf einem normalen Niveau. Der im Verhältnis zum Vorjahr gestiegene Personalaufwand ist zum einen geprägt durch den im Laufe des Vorjahrs vollzogenen Aufbau des Personalbestandes. Zudem haben wir gezielt in die Weiterbildung und Förderung unserer Mitarbeiter investiert. Beispielhaft hierfür steht unser in 2022 gestartetes Programm "Young Talents". b) Finanzlage Unsere Finanzlage ist als gut zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Zur Abdeckung von unterjährigen Liquiditätsspitzen stehen der Gesellschaft Kontokorrentlinien zur Verfügung, die darüber hinaus bestehenden längerfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bei der Sparkasse Leverkusen sowie der Volkswagen Bank wurden planmäßig durch Tilgungen reduziert. Ein aus dem Vorjahr zur Verfügung gestelltes Darlehen der TURI Holding GmbH wurde zurückgeführt. Im Zuge des Erwerbs weiterer Anteile an der Cube Asset XIV GmbH wurden Darlehen aufgenommen, die zu einer Ausweitung der "Sonstigen Verbindlichkeiten" führten. Mit dem Verkauf erster Teilprojekte aus der Quartiersentwicklung "Factory" erfolgte eine Ausschüttung an die Gesellschafter von jeweils EUR 1,9 Mio, die aufgrund der bilanziellen Effekte der Projektgesellschaft über den Ausweis der Kapitalkonten dargestellt werden. Die Liquiditätslage war im abgelaufenen Geschäftsjahr unverändert stabil. c) Vermögenslage Das Anlagevermögen der Gesellschaft ist holdingtypisch geprägt von den Beteiligungen an den Projektgesellschaften sowie den operativen Gesellschaften. Größte Veränderungen waren hier der Zugang durch Aufstockung der Beteiligung an der Cube Asset XIV GmbH sowie die Reduzierung des Beteiligungsansatzes an der Cube Heinrichstraße GmbH & Co KG im Zuge der ersten Ausschüttung. Das Vorratsvermögen ist geprägt von Darlehen an die Projektgesellschaften, hier insbesondere an die Cube Asset Nord 1 GmbH, die Cube Asset Mitte 1 GmbH sowie die Cube Asset XVII GmbH mit in Summe rund EUR 5,15 Mio. Ein Darlehen an die Cube Asset XII GmbH über EUR 1,85 Mio konnte planmäßig zurückgeführt werden. Die im Rahmen des Geschäftsaufbaus an die operativen Tochtergesellschaften gegebenen Darlehen konnten insbesondere von der Cube Life GmbH (anteilige Umfinanzierung durch ein Bankdarlehen für die Cube Life GmbH) sowie von der Cube Real Estate Mitte GmbH (Erreichen des break-even) deutlich zurückgeführt werden. Die Cube Real Estate Nord GmbH befindet sich noch in der Aufbauphase, so dass sie weitere finanzielle Unterstützung benötigt. Wir gehen davon aus, dass der für das Erreichen des break-even notwendige Ankauf eines zweiten Projektes in 2023 umgesetzt werden kann. Der in 2022 vorgesehene Start des Asset Managements durch die 2CP AG für einen neu aufzulegenden Immobilienfonds musste aufgrund der Marktverwerfungen durch den Ukraine Krieg sowie den Zinsanstieg abgesagt werden. Aktuell erfolgt eine Neuausrichtung der Gesellschaft. Die Eigenkapitalausstattung der Gesellschaft hat sich erneut verbessert und liegt nunmehr bei 29,7 %, unter Berücksichtigung der Gesellschafterdarlehen, die mit einem qualifizierten Rangrücktritt ausgestattet sind, bei 42,2%. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als stabil bezeichnet werden. 4. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als postiv ein. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. III. ZweigniederlassungsberichtDie Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassungen. IV. Prognosebericht1. Es sind keine Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. 2. Die Umsatzerlöse 2022 betragen 12.276,5 T€, der Jahresüberschuss 2022 beträgt 1.382,0 T€. Wir erwarten in 2023 eine weitere Umsatzausweitung sowie ein erneut positives Jahresergebnis oberhalb des Vorjahres. Neben den laufenden Feeeinnahmen ist dabei ertragsentscheidend, dass das zum Jahresende fertiggestellte Bürogebäude (Cube Asset IV GmbH & Co KG, Bauteil 1) erfolgreich verkauft werden kann. Wir wollen Chancen am Markt zum Ankauf weiterer Grundstücke selektiv nutzen, um damit das Wachstum der Gesellschaft fortzuführen. Mit den aktuell in der Entwicklung befindlichen Projekten haben wir eine gute und zukunftsfähige Pipeline, die uns über die nächsten Jahre eine gute Umsatz- und Ertragsfähigkeit sichert. Sämtliche Standorte, an denen sich die Projekte befinden, zeichnen sich dadurch aus, dass ein starker Bedarf nach zukunftsfähigen Immobilienprojekten existiert. Insofern beurteilen wir die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens weiterhin positiv. I. Chancen- und RisikoberichtUnsere bewusste Investition in den Aufbau des Baumanagements mit aktuell über 20 Mitarbeitern hat sich als positiv herausgestellt. Wir haben durch die Steuerung der Einzelgewerkvergabe und die zunehmende Verlagerung von zuvor externen Dienstleistungen inhouse - z.B. Ausschreibung/Vergabe, Bauleitung, Oberbauleitungen - die Rentabilität verbessern können und waren auch von Lieferengpässen unbehelligt. Der starke Zinsanstieg am Kapitalmarkt führte zu einem Einbruch der Immobilientransaktionen mit einem einhergehenden Rückgang der Kaufpreisfaktoren. Es bleibt noch abzuwarten, inwieweit die beim Projektstart kalkulierten Verkaufspreise unserer Projekte in der Zukunft umsetzbar sein werden. Positiv gegenlaufend sehen wir die Entwicklung bei den Mieten, die durch die umsetzbare Indexierung sich teilweise oberhalb unserer Erwartungen aus der Vergangenheit bewegen. Darüber hinaus sind die von uns präferierten Standorte weiter von Zuzug geprägt, aus dem heraus wir auch unter langfristigen Aspekten eine weitere Attraktivität herleiten. Wesentlicher Anteil am Erfolg unser Projekte ist die Zusammenarbeit mit den genehmigenden Behörden. Hier haben wir insbesondere in Köln, Düsseldorf und Bonn durch die kontinuierliche Arbeit der Cube Land Development GmbH gute Erfolge verzeichnen können, so dass wir mit den erlangten Aufstellungsbeschlüssen die Zukunftsfähigkeit unserer Projekte absichern konnten. Die erfolgreiche Umsetzung unserer Immobilienprojekte bedarf der Begleitung mit Fremdkapital seitens Banken und/oder Mezzaniner Partner. Aktuell sehen wir eine Zurückhaltung der Banken sowie einer Verschärfung der Auflagen - Eigenkapitalquote, Vorverkaufsauflagen - die ein grundsätzliches Risiko für die Umsetzung unserer Projekt darstellen. Durch die Verstärkung unserer Aktivitäten im Bereich der Finanzierung - Ausbau des Finanzierungskreises - versuchen wir folglich, gegenzusteuern. Die Liquiditätslage ist positiv und zufriedenstellend, wir erwarten auch vor dem Hintergrund des noch offenen Kaufpreisanteils aus dem Verkauf des Projektes Heinrichstraße keinerlei Engpässe. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.
Leverkusen, 31. Juli 2023 Cube Real Estate GmbH Tilman Gartmeier, Geschäftsführer Bernd Hütter, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang
Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf EUR 1.432.538,04 (Vorjahr: EUR 1.319.360,86). Angabe zu Restlaufzeitvermerken
Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 0,00 EUR (Vorjahr: 2.504.808,37 EUR). Latente Steuern Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 13.180,64 EUR. Außerplanmäßige Abschreibungen auf das Anlagevermögen Auf Gegenstände des Anlagevermögens wurden außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 0,00 EUR vorgenommen. Sonstige Angaben Das Honorar für den Abschlussprüfer beträgt 25.000,00 EUR netto und entfällt ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen. Der Wert der sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Leasing- und Mietverträgen beläuft sich per 31.12.2022 auf rd. 2.481.520 EUR. Die Cube Real Estate GmbH hat hinsichtlich gewährter Intercompany Darlehen Rangrücktritte i.H.v. 7.324 TEUR vereinbart. Für die folgenden erhaltenen Darlehen wurde ein Rangrücktritt erklärt:
Angaben zu Haftungsverhältnissen Es bestehen Haftungsverhältnisse i.S.d. §251 HGB in Form von Bürgschaften in Höhe von 43.642.000,00 EUR. Darin enthalten Sind Bürgschaften gegenüber der Cube Asset X GmbH bzw. der DZ HYP Bank i.H.v. 2.000.000 EUR und gegenüber der Cube Asset Mitte 1 GmbH bzw. der Westerwaldbank i.H.v. 9.600.000 EUR. Die o.g. Darlehen wurden im Jahr 2023 bereits zurückgezahlt. Die Cube Real Estate GmbH hat zugunsten der u.g. Tochtergestellschaften für aufgenommene Darlehensverbindlichkeiten, notarielle Schuldanerkenntnisse wie folgt abgegeben:
Grundsätzlich sehen wir keine Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme, da es zum Stand 31.12.2022 keine offenen Fälligkeiten gab und alle Projekte planmäßig verlaufen. Die Anzahl der durchschnittlichen Arbeitnehmer i.S.d. §267 (5) HGB im Jahr 2022 belief sich auf 70,0. Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vergütungen der Geschäftsführer Als Vergütung für die geleisteten Tätigkeiten im Berichtsjahr wurden 606.576,04 EUR gewährt. Vergütungen der Mitglieder der Unternehmensorgane Gewährte Bezüge, die noch in keinem Jahresabschluss angegeben worden sind Für Leistungen früherer Jahre, die erst in diesem Geschäftsjahr abgerechnet wurden, waren 0,00 EUR abzurechnen. Gewährte Bezüge für frühere Geschäftsführer bzw. deren Hinterbliebenen Früheren Geschäftsführern wurden 180.889,30 EUR gewährt. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Ergänzend zu den Pflichtangaben gem. §285 Nr. 11 HGB, erläutern wir das i.d.R. negative Eigenkapital wie folgt: Im Wesentlichen handelt es sich bei den Tochtergesellschaften um Projektgesellschaften (Cube Asset "XX"). Diese erwerben i.d.R. Grundstücke, bauen diese um bzw. errichten Gebäude und veräußern die Grundstücke im Anschluss. Entsprechend ergibt sich üblicherweise erst am Projektende ein Veräußerungserlös und ein eventueller Totalgewinn. Unbeschränkte Haftung an Unternehmen Die Gesellschaft ist unbeschränkt haftende Gesellschafterin an der Cube Heinrichstraße GmbH & Co. KG. Da die Gesellschaft lediglich die Beteiligung an der Cube Asset VIII GmbH hält, ist eine tatsächliche Inanspruchnahme der Cube Real Estate GmbH eher unwahrscheinlich. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt 1.382.005,83 EUR. In die Rücklagen werden 0,00 EUR eingestellt. Zur Ausschüttung ist ein Betrag von 0,00 EUR vorgesehen. Auf neue Rechnung werden 1.382.005,83 EUR vorgetragen. Bilanzeid gem. §264 (2) S.3 HGB Versicherung der gesetzlichen Vertreter Wir versichern nach bestem Wissen, dass gem. den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss der Cube Real Estate GmbH ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vermittelt. Leverkusen den 09. Juli 2023 Die Geschäftsführung Herr Tilman Gartmeier Herr Bernd Hütter Unterschrift der Geschäftsführung
Leverkusen, den 09. Juli 2023 Herr Tilman Gartmeier Herr Bernd Hütter sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 09.07.2023 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Cube Real Estate GmbH, Leverkusen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Cube Real Estate GmbH, Leverkusen, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.1.2022 bis zum 31.12.2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Cube Real Estate GmbH, Leverkusen, für das Geschäftsjahr vom 1.1.2022 bis zum 31.12.2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1.1.2022 bis zum 31.12.2022 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, 1.9.2023 MORISON
Köln AG
Martin Kowol, Wirtschaftsprüfer Gert Nacken, Wirtschaftsprüfer |
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