Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 34799
Eingetragen
4.9.1985
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem AnteilsbesitzHerstellung von Stärke und Stärkeerzeugnissen
Gegenstand
(1) Die Herstellung und der Vertrieb von Lebensmitteln aller art. (2) Die Gesellschaft ist zur Vornahme aller Geschäfte berechtigt, die den Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu fördern geeignet sind. (3) Die Gesellschaft darf andere Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art übernehmen, sich an ihnen beteiligen oder ihre Geschäfte führen. Die Gesellschaft darf ferner Zweigniederlassungen errichten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sebastian Jancke
seit 9.1.2014
Geschäftsführer
Rainer Vent
seit 12.1.2011
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (4)

NameAnteil
49.90%
Nicole Klevers
25.00%
Suzanne Jancke-Vent
25.00%

Gesellschafter

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

3 von 4 angezeigt

Sebastian Jancke
Hamburg
102.300 €
49.90%
Nicole Klevers
Erding
51.250 €
25.00%
Suzanne Jancke-Vent
Hamburg
51.250 €
25.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Gebr. Jancke GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit

Die Gebr. Jancke GmbH wurde am 1. Januar 1985 gegründet und hat ihren Sitz in Hamburg.

Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der Gebr. Jancke GmbH liegt bei der Herstellung von Glasuren, Cremes, Nussprodukten und Krokant.

Durch gezielte Diversifikation und konsequentes Ausnutzen von Marktnischen haben wir eine ausgewogene Produktstruktur erreicht, die eine kontinuierliche Geschäftsentwicklung ermöglicht.

Ständige Kontroll- und Rationalisierungsmaßnahmen auf allen Fertigungsstufen sichern den hohen Qualitätsstandard, der eine wesentliche Grundlage für den Markterfolg unserer Produkte bildet.

Um die Konkurrenzfähigkeit unserer Leistungen zu sichern, haben wir neue Produkte in unser Angebot aufgenommen und erfolgreich am Markt angeboten.

Im Vergleich zum Vorjahr ist die Absatzmenge um 13,1% gesteigert.

Wir haben Maßnahmen eingeleitet, um Produktionsausfälle möglichst zu verhindern bzw. sie in ihren negativen Auswirkungen zu begrenzen.

Geschäftsverlauf

Entwicklung der Gesamtwirtschaft

Das Bruttoinlandsprodukt ist u.a. aufgrund der Einflüssedes Angriffskrieg von Russland auf die Ukraine um 0,1% (Preis- und Kalenderbereinigt) gegenüber dem Vorjahr gesunken.

Entwicklung der Branche

Zur Entwicklung der Branche ist auszuführen, dass in der Süßwaren-Industrie die Absätze geringfügig um 0,3% gestiegen sind (Umsatz +12,7%) in 2023.

Einschätzung der Unternehmensleitung

Die Geschäftsentwicklung der Gebr. Jancke GmbH war insgesamt sehr zufriedenstellend. Das sehr gute Ergebnis 2023 ist durch die gestiegenen Absatzmengen und dem damit gestiegenen Umsatz erreicht worden.

Aus diesem Grund liegt das Ergebnis und der Umsatz über den Erwartungen.

Trotz der schwierigen Wettbewerbssituation in unserer Branche können wir einen Überschuss in Höhe von Euro 2.072.242,69 vor Steuern als Ergebnis aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit vorlegen (EBT).

B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gebr. Jancke GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2023 insgesamt positiv entwickelt.

1. Ertragslage

Das Ergebnis aus Gesamtleistung abzüglich Materialaufwand veränderte sich von Euro 10.115.838,60 um 12,52 % auf Euro 11.382.388,47.

Die Absatzmengen erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 13,1%.

Wir haben ein Jahresergebnis von Euro 2.072.242,69 vor Ertragsteuern (EBT) erzielt.

Damit konnte das Ergebnis des Vorjahres deutlich übertroffen werden.

Im Vergleich zum Vorjahr sind die Personalkosten gestiegen- durch diverse Neueinstellungen aber auch aufgrund hoher Tarifabschlüsse.

Auf Grund bestehender langfristiger Liefervereinbarungen war die termingerechte Versorgung mit den erforderlichen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen im abgelaufenen Geschäftsjahr zwar herausfordernd, aber jederzeit sichergestellt bzw. konnten kurzfristig Alternativen gefunden werden.

Unsere Beschaffungs- und Vorratspolitik war darauf ausgerichtet, die zur Fertigung erforderlichen Einsatzstoffe mit geringstmöglichen Beschaffungs-, Lager- und Fehlmengenkosten zum Bedarfszeitpunkt termingerecht bereitzustellen - trotz des weiter anhaltenden Ukraine-Kriegs.

Als Folge davon verminderten sich die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen (inkl. Fertigerzeugnisse) gegenüber dem Vorjahr um -8,92 %.

Das Finanzergebnis ist gegenüber dem Vorjahr annähernd konstant geblieben.

2. Finanzlage

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit belief sich im Geschäftsjahr 2023 auf Euro 1.410.399,09 (Vorjahr: Euro 710.095,73).

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit belief sich im Berichtszeitraum auf Euro 674.242,78 (Vorjahr: Euro 560.742,03).

Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr mehr als zufriedenstellend.

Wir werden auch zukünftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit problemlos erfüllen können.

Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigen die solide Struktur unserer Unternehmensfinanzierung.

Die Investitionen im Berichtsjahr konnten ohne die Aufnahme weiterer Fremdmittel finanziert werden.

Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können.

Ziel unserer Kreditpolitik war, gegenüber unseren Kreditgebern ein höheres Maß an Unabhängigkeit zu erreichen.

Unsere Finanzierung erfolgte weitgehend aus Eigenmitteln.

3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme von Gebr. Jancke GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf Euro 11.473.203,54. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr 2022 (Euro 10.403.557,27) um 10,28 % erhöht.

Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil vom Anlagevermögen an der Bilanzsumme von 28,91 % gekennzeichnet.

Die Immateriellen Vermögenswerte haben sich um Euro 3.959,00 auf Euro 81.111,00 erhöht.

Das Sachanlagevermögen erhöhte sich um Euro 458.853,00 sowie zusätzlich um Euro 336.017,50 für sich im Bau befindliche Anlagen. Grund hierfür sind im Wesentlichen Investitionen in neue Maschinen.

Das Umlaufvermögen und die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten erhöhten sich um Euro 297.696,45.

Wertpapiere und flüssige Mittel umfassen 8,62 %.

31,39 % der Bilanzsumme entfallen auf Vorräte.

Unser Vorratsvermögen betrug zum 31.12.2023 Euro 3.601.284,80.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen deutlich an.

Die Forderungen wurden nahezu vollständig mittels einer Kreditausfallversicherung abgesichert.

Das Unternehmen wird auch künftig seine finanziellen Verpflichtungen erfüllen können.

Das Eigenkapital erhöhte sich um Euro 795.946,52 auf Euro 8.204.209,16.

Die Eigenkapitalquote beträgt nunmehr 71,51 %.

4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Zur voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft wird im Einzelnen ausgeführt:

Für das laufende Geschäftsjahr sind bislang sinkende Umsatzerlöse zu verzeichnen.

Wir rechnen mit einem im Branchenvergleich befriedigenden Ergebnis, wenn auch unter dem des Vorjahres.

Wir gehen davon aus, dass sich die Konjunktur aufgrund des Kriegsgeschehens in der Ukraine in diesem Jahr ähnlich entwickeln wird wie im Jahr 2023. In Anbetracht des nicht absehbaren Kriegsverlaufs sowie der historischen Preise und Engpässe am Kakaomarkt, muss dies jedoch laufend neu bewertet werden.

Für das Jahr 2024 werden wir ein Investitionsvolumen von ca. Euro 1.200.000,00 einsetzen.

Mit 60 Mitarbeitern per 31.12.2023 waren in unserem Unternehmen 9,09 % mehr Mitarbeiter als zum vergleichbaren Vorjahreszeitpunkt beschäftigt.

C. Prognosebericht

Voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken

Aus heutiger Sicht erscheint folgende Prognose als realistisch:

Auf Grund der konjunkturellen Lage und der Rohstoffpreis-Entwicklung der Gebr. Jancke GmbH rechnet das Unternehmen im laufenden Geschäftsjahr mit einem vergleichbaren, leicht niedrigeren Umsatz.

In Anbetracht des Kriegs in der Ukraine sowie den extremen Preisen am Kakomarkt muss dies jedoch laufend neu bewertet werden. Eine verlässliche Risikoeinschätzung und damit Prognose ist aufgrund der aktuellen Situation schwer möglich.

Chancen für die zukünftige Entwicklung liegen insbesondere in:

- der Erschließung neuer Absatzmärkte im Ausland

- einer stabilen finanziellen Situation und Investitionen in die innerbetriebliche Infrastruktur

- neuen innovativen Produkten

- hoher Produktqualität und Sicherheit

- Schaffung weiterer Anlagenkapazitäten

Die Geschäftspolitik wird im Wesentlichen unverändert bleiben.

D. Risikobericht

Risikomanagementziele und -methoden

Vom Unternehmen wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden.

Unser Unternehmen verfügt über umfangreiche Planungs- und Kontrollinstrumente, um Geschäftsrisiken frühzeitig zu erkennen und um wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Zur frühzeitigen Erkennung, zur Bewertung und zum richtigen Umgang mit bestehenden Risiken haben wir wirksame Steuerungs- und Kontrollsysteme entwickelt und eingesetzt.

Zu unserem internen Überwachungssystem gehören:

- die Anwendung einheitlicher Richtlinien und Zertifizierungen

- der Einsatz zuverlässiger, abteilungsübergreifender Software

- die Auswahl und Schulung qualifizierten Personals

- Abweichungsanalysen

- Arbeitsanweisungen

- Regelungen zur Vertretungsvollmacht

- Maßnahmen zur Funktionstrennung

Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken

Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Diese stellen aber aufgrund einer nicht spekulativen Rohstoff-Versorgung ein geringes Risiko dar. Die Energiepreisentwicklung ist durch unsere Festpreispolitik planbar und abgesichert.

weitere wesentliche Risiken

Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken

Mögliche Risiken für die Weltwirtschaft bestehen in einem angespannten wirtschaftlichen Umfeld bedingt durch den Fachkräftemangel sowie der Problematik, qualitativ hochwertige Rohwaren termingerecht aus dem Ausland zu beschaffen. Hinzu kommte aktuell der Krieg zwischen Russland und der Ukraine, dessen Dauer und Konsequenzen für die Wirtschaft nicht immer genau vorhersehbar sind.

Produktrisiken

Die zukünftige Unternehmensentwicklung hängt in besonderem Maße davon ab, maßgeschneiderte und qualitativ hochwertige Produkte zu entwickeln, die die Bedürfnisse unserer Kunden jederzeit erfüllen.

Investitions-/Finanzierungsrisiken

Risiken, die aus wesentlichen Investitionen resultieren, werden durch einheitliche Investitionsrechnungen bewertet.

Personalrisiken

Die Gebr. Jancke GmbH ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen.

Die Aus- und Weiterbildung für Mitarbeiter sichert die fachliche Kompetenz des Personals.

Umweltrisiken

Die Entwicklung des Unternehmens wird im Wesentlichen durch den Einfluss externer Umweltfaktoren sowie neuen Anforderungen an das Thema Nachhaltigkeit beeinflusst.

Risiken mit besonderem Einfluss

Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind aktuell nicht absehbar.

E. Forschung und Entwicklung

Im Bereich Forschung und Entwicklung waren im Geschäftsjahr 3 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Das Technikum wird fortlaufend den Anforderungen gemäß angepasst.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 3.316.340,68 2.544.390,86
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 81.111,00 77.152,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 81.111,00 77.152,00
II. Sachanlagen 3.235.229,68 2.467.238,86
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1,00 1,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.284.079,00 1.810.121,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 951.149,68 657.116,86
B. Umlaufvermögen 8.067.878,29 7.831.439,45
I. Vorräte 3.601.284,80 3.954.026,28
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.471.491,32 2.834.818,19
2. fertige Erzeugnisse und Waren 1.129.793,48 1.119.208,09
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.477.884,11 2.796.074,49
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.278.403,88 2.632.243,72
2. sonstige Vermögensgegenstände 199.480,23 163.830,77
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 988.709,38 1.081.338,68
C. Rechnungsabgrenzungsposten 88.984,57 27.726,96
Aktiva 11.473.203,54 10.403.557,27

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 8.204.209,16 7.408.262,64
I. Gezeichnetes Kapital 205.000,00 205.000,00
II. Kapitalrücklage 1.464.962,53 1.464.962,53
III. Bilanzgewinn 6.534.246,63 5.738.300,11
davon Gewinnvortrag 5.738.300,11 5.559.977,86
B. Rückstellungen 375.322,81 288.447,15
1. Steuerrückstellungen 124.423,19
2. sonstige Rückstellungen 250.899,62 288.447,15
C. Verbindlichkeiten 2.890.573,66 2.700.880,28
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 31.250,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 0,00 31.250,00
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 6.980,00 0,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 6.980,00 0,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.757.562,40 1.563.949,65
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.757.562,40 1.563.949,65
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.055.000,00 1.055.000,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 55.000,00 55.000,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.000.000,00 1.000.000,00
5. sonstige Verbindlichkeiten 71.031,26 50.680,63
davon aus Steuern 57.318,05 47.020,63
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 71.031,26 50.680,63
D. Rechnungsabgrenzungsposten 3.097,91 5.967,20
Passiva 11.473.203,54 10.403.557,27

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 36.845.111,57 31.618.619,44
2. sonstige betriebliche Erträge 340.210,95 128.823,06
davon Erträge aus der Währungsumrechnung 34,59
3. Materialaufwand 25.512.910,05 21.557.824,26
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 25.274.048,94 21.289.581,07
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 238.861,11 268.243,19
4. Personalaufwand 4.383.790,99 4.008.262,01
a) Löhne und Gehälter 3.552.121,57 3.283.685,03
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 831.669,42 724.576,98
davon für Altersversorgung 106.309,97 107.171,00
5. Abschreibungen 583.411,27 497.228,17
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 583.411,27 497.228,17
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.572.857,12 4.754.402,42
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 10,26
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 57.956,05 59.987,39
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 676.297,27 290.555,60
9. Ergebnis nach Steuern 1.398.099,77 579.182,65
10. sonstige Steuern 2.154,35 860,40
11. Jahresüberschuss 1.395.945,42 578.322,25
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 5.738.300,11 5.559.977,86
13. Ausschüttung 599.998,90 400.000,00
14. Bilanzgewinn 6.534.246,63 5.738.300,11

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Gebr. Jancke GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Hamburg
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Hamburg
Register-Nr.: HRB 34799

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: Euro 10.901.196,72.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: Euro 11.291.393,66.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 599.052,48 44.362,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 599.052,48 44.362,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 994.757,69 0,00 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 11.194.660,55 1.072.004,27 248.252,33
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 657.116,86 294.032,82 0,00
Summe Sachanlagen 12.846.535,10 1.366.037,09 248.252,33
Summe Anlagevermögen 13.445.587,58 1.410.399,09 248.252,33
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 643.414,48
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 643.414,48
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 994.757,69
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 12.018.412,49
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 951.149,68
Summe Sachanlagen 0,00 13.964.319,86
Summe Anlagevermögen 0,00 14.607.734,34
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 521.900,48 40.403,00 0,00 0,00 562.303,48
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 521.900,48 40.403,00 0,00 0,00 562.303,48
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 994.756,69 0,00 0,00 0,00 994.756,69
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.384.539,55 543.008,27 193.214,33 0,00 9.734.333,49
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 10.379.296,24 543.008,27 193.214,33 0,00 10.729.090,18
Summe Anlagevermögen 10.901.196,72 583.411,27 193.214,33 0,00 11.291.393,66
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 81.111,00 77.152,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 81.111,00 77.152,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 1,00 1,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 2.284.079,00 1.810.121,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 951.149,68 657.116,86
Summe Sachanlagen 0,00 3.235.229,68 2.467.238,86
Summe Anlagevermögen 0,00 3.316.340,68 2.544.390,86

Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

(§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB)

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:

Sachverhalte 2023
Euro
2022
Euro
Ausleihungen 0,00 0,00
Forderungen 0,00 0,00
Verbindlichkeiten 1.055.000,00 1.055.000,00

Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung

Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von Euro 5.738.300,11 einbezogen.

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt Euro 1.000.000,00 (Vorjahr: Euro 1.000.000,00).

Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre

Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.

Art der Verbindlichkeit Restlaufzeit größer 5 Jahre Betrag
Euro
Sicherung Betrag
Euro
Vermerk
gegenüber Kreditinstituten 0,00 0,00
gegenüber Gesellschaftern 1.000.000,00 0,00
Summe 1.000.000,00 0,00

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt Euro 1.890.573,66 (Vorjahr: Euro 1.700.880,28).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 1.000.000,00 Euro (Vorjahr: 1.000.000,00 Euro).

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben der in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von Euro 652.764,64 jährlich sonstige finanzielle Verpflichtungen aus bestehenden Mietverträgen.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten in Höhe von insgesamt 159.524,62 Euro Personalkosten.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erläuterung der periodenfremden Erträge

In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von Euro 4.467,48 enthalten.

Die Erträge wurden im Posten übrige sonstige betriebliche Erträge erfasst.

Erläuterung der periodenfremden Aufwendungen

In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von Euro 30.874,62 enthalten.

Die Aufwendungen wurden im Posten übrige sonstige betriebliche Aufwendungen erfasst.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 36
Angestellte 16
leitende Angestellte (incl. 2 Geschäftsführer) 8
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 60
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter (incl. 2 Geschäftsführer) 54
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 6

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Rainer Vent ausgeübter Beruf: Kaufmann
Geschäftsführer: Sebastian Jancke ausgeübter Beruf: Kaufmann

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Nach dem Schluss des Geschäftsjahrs traten keine Vorgänge von besonderer Bedeutung auf, über die zu berichten wäre.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung:

Vom zu verwendenden Ergebnis in Höhe Euro 6.534.246,63 werden 200.000,00 EUR ausgeschüttet. Der Restbetrag in Höhe von Euro 6.334.246,63 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Hamburg, 07.05.2024

GF Sebastian Jancke

GF Rainer Vent

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 07.05.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Gebr. Jancke GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Gebr. Jancke GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gebr. Jancke GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 19. April 2024

MINNING & BURGDORF GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dipl.-Kfm. Rüdiger Burgdorf, Wirtschaftsprüfer

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