Kusch+Co GmbH
Gundringhausen 5, 59969 Hallenberg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Bernd Jenner seit 10.6.2025 | Geschäftsführer |
Malgorzata Naparlo seit 16.1.2024 | Geschäftsführer |
Dieter Fillinger seit 11.2.2022 | Prokura |
Ireneus Raba seit 14.1.2020 | Prokura |
Rafal Chwast seit 6.9.2019 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Nowy Styl Sp. z.o.o. | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Kusch+Co GmbHHallenbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Allgemeines und Gegenstand der Gesellschaft Die Kusch+Co GmbH ist eines der führenden Unternehmen zur Herstellung von hochwertigen Sitzmöbeln und Tischen. Es werden Einrichtungssysteme für Lounge Ausstattungen, Sitzmöbel und Tische im Büro-, Konferenz und Objekteinrichtungen im Büro- und Verwaltungs-, im Kultur- und Sozialbereich sowie im Bereich öffentlicher Einrichtungen (Krankenhäuser) und für den Verkehrssektor (Flughäfen) angeboten. Produktnahe Dienstleistungen wie Einrichtungsberatung, Raumplanung und Projektmanagement gehören ebenfalls zum angebotenen Leistungsspektrum. Die Produktion findet in Deutschland am Firmensitz Hallenberg statt. Der Vertrieb der Möbel, Sitzmöbel und Tische erfolgt im In- und Ausland über eigene Mitarbeiter und nahestehende Unternehmen. Die Gesellschaft betreibt Ausstellungsräume in Berlin, Stuttgart, Düsseldorf und München zusammen mit der Nowy Styl Gruppe. Es werden international mit Ausnahme von D A CH und BE-Lux die Produkte über die Absatzkräfte der Nowy Styl Gruppe und national über die Büromöbel-Strukturen für Fachhandel und Key Account der deutschen Nowy Styl Gesellschaften abgesetzt. Die Firma Kusch+Co GmbH ist zertifiziert nach
"Qualität ist durch nichts zu ersetzen'' ist der Maßstab unseres Handelns und Grundlage unserer Firmenphilosophie. Dieser hohe Anspruch des ursprünglichen Firmengründers Ernst Kusch ist nach wie vor Grundlage unserer Unternehmensphilosophie. Als gelebtes Leitbild fordert er qualitätsbewusstes Handeln in allen Bereichen. Unser Ziel ist es, Sitzmöbel und Tische für den professionellen Einsatz und den Objektbereich herzustellen, die stets den aktuellen Forderungen und Erwartungen der Kunden entsprechen. II. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. "Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung" in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Der Krieg in der Ukraine ist weiterhin unvermindert im Gang. Für das Jahr 2024 wird mit einem Anstieg des BIP in Höhe von 0,2 % gerechnet. Durch die veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland einerseits, als auch veränderte Vorgaben der Bundesregierung im Bau- und Gesundheitswesen gibt es eine spürbare Zurückhaltung bei Projekten. Entwicklung des Marktes Durch die veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland einerseits, als auch veränderte Vorgaben der Bundesregierung im Bau- und Gesundheitswesen gibt es eine spürbare Zurückhaltung bei Projekten. Die internationale Vermarktung im Flughafenbereich verläuft weiterhin mit hohen Zuwachsraten. Die Anzahl der offenen Projekte steigt. III. Geschäftsverlauf, Geschäftsergebnis und Lage des Unternehmens Das abgeschlossene Geschäftsjahr war geprägt durch eine strukturelle Neuausrichtung des Vertriebs, die bereits im Vorjahr geplant worden ist, jedoch 2023 zum Tragen kam. Das Geschäftsfeld Transport hat sich im geplanten Umfang entwickelt. Für das Jahr 2024 rechnen wir mit einem leicht fallenden Mitarbeiterbestand durch natürliche Abgänge. Die außergewöhnlichen Groß-Aufträge im Projektgeschäft aus 2022 sind abgeschlossen und konnten in 2023 nicht wiederholt werden. Auf Grund der Finanzierung durch die Nowy Styl Gruppe mussten keine weiteren Kredite in Anspruch genommen werden. Das Geschäftsjahr läuft vom 1. Januar bis 31. Dezember des Jahres. Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren für die Steuerung der Gesellschaft sind der Umsatz und das Ergebnis nach Steuern. Die finanziellen Leistungsindikatoren stellen sich daher wie folgt dar:
Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 sanken die Nettoumsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um 19,8 %. Dieser Umsatzrückgang ist mit T€ 8.038 im Inlandsmarkt zu verzeichnen und resultiert vor allem aus dem Rückgang der Groß-Aufträge im Projektgeschäft. Regional verteilte sich der Umsatz der Kusch+Co GmbH wie folgt
Der Rohertrag beträgt im Jahr 2023 T€ 17.238 (Vj.: T€ 18.743). Im Verhältnis zum Umsatz entspricht das 52,2 % (Vj.: 48,92 %). Aufgrund der Beschaffung aus der Nowy Styl Gruppe konnten Preissteigerungen beim Materialeinsatz/Fremdleistungen auch im Jahr 2023 größtenteils vermieden werden, so dass die Rohertragsquote leicht anstieg. Die Materialeinsatzquote (einschließlich Fremdleistungen) beträgt 49,1 % und liegt damit im Vorjahresvergleich um 2 %-Punkte unter dem Vorjahr (51,1%). Die Personalkosten sanken im Berichtsjahr absolut um T€ 1.084. Dies resultiert im Wesentlichen aus der im Jahr 2022 begonnenen Neuausrichtung des Unternehmens und dem damit verbundenen Personalabbau. Die Personalkostenquote ist auf Grund der gesunkenen Umsatzerlöse, mit 33,7 % um 2,6 %-Punkte über dem Vorjahr. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sanken um T€ 125 auf T€ 427 (Vj.: T€ 552). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen des laufenden Jahres sind im Vorjahresvergleich absolut um T€ 742 angestiegen. Ursächlich sind gestiegene Energie- und Gaskosten, Aufwendungen für Betriebsverlagerungen und Rechtsberatung. Umsatzabhängige Kosten wie Transport- und Lizenzaufwendungen sind entsprechend gesunken. Das Jahresergebnis von T€ -2.769 ist im Wesentlichen dem starken Umsatzrückgang von T€ 8.038 geschuldet. Die wesentlichen Daten zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Kusch+Co GmbH können der nachfolgenden Übersicht entnommen werden:
Ergebnis nach Steuern Gegenüber dem Vorjahr verschlechterte sich das Ergebnis nach Steuern um T€ 1.627. Das Ergebnis nach Steuern beträgt T€ - 2.769 im Geschäftsjahr. Bilanzsumme und Eigenkapital Die Bilanzsumme der Kusch+Co GmbH zum 31.12.2023 beläuft sich auf T€ 14.306. Im Vergleich zur Bilanzsumme im Vorjahr fiel diese um T€ 430 bzw. 2,9 %. Das Eigenkapital beträgt zum Stichtag unverändert T€ 4.024 (Vj.: T€ 4.024). Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 28,13 %. Finanzlage Die NSG International GmbH Steyerberg ist 100-prozentiger Eigentümer der Kusch+Co GmbH. Zwischen der Gesellschaft und NSG International GmbH als beherrschende Gesellschaft besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. Zum Stichtag hat die Kusch+Co GmbH Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 4.017. Gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen Forderungen in Höhe von T€ 3.005, wovon T€ 2.768 Forderungen durch Verlustübernahme durch den Gesellschafter sind. Am Stichtag standen dem Unternehmen liquide Mittel in Höhe von T€ 1.369 zur Verfügung. Aufgrund der Finanzierung durch die Nowy Styl Gruppe mussten keine weiteren Kredite in Anspruch genommen werden. Invenstitionen Im Berichtsjahr wurden Investitionen getätigt in Höhe von insgesamt T€ 693 (Vj.: T€ 747). Diese Investitionen wurden vor allem mit T€ 620 in die Betriebs- und Geschäftsausstattung und mit T€ 70 in technische Anlagen vorgenommen. Entwicklung neuer Produkte Wir unterhalten ein Konstruktionsbüro sowie eine Entwicklungswerkstatt mit Werkzeugbau. Eine intensive Zusammenarbeit und Austausch findet mit den jeweiligen Bereichen der Gruppe statt. Hierzu wird ein Schwerpunkt der Investitionen im Bereich des Ausbaus des CAD Systems liegen. Die Zusammenarbeit erfolgt in internationalen Teams bei Bedarf. Die Stärke der eigenen Fabriken werden in der Gruppe aktiv eingesetzt, um den Schwankungen in der Supply Chain ein verlässliches Geschehen entgegen zu setzen. Verlagerungen von Dritten können so durch ein vorausschauendes technisches Management zur Stabilisierung genutzt werden. Eingebunden in das strategische Beschaffungsmanagement der Gruppe sind wir zusammen mit einem gruppenweiten Portfoliomanagement in der Lage, den Bedarf an Innovationen mittelfristig zu sichern. IV. Risiko-, Chancen- und Prognosebericht Mit der Integration der Gesellschaft in die Nowy Styl Gruppe seit dem Jahr 2019, stehen der Kusch+Co GmbH zahlreiche neue vertriebliche, technische und finanzielle Möglichkeiten zur Verfügung, die die Chancen auf positive Entwicklung der Gesellschaft herstellen. Auf Basis der weiteren Finanzierung durch die Nowy Styl Gruppe durch die benannte Betriebsmittellinie, die zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Lageberichts ungekündigt ist und mit T€ 1.500 ausgenutzt ist, sowie auf Basis des Ergebnisabführungsvertrages gehen wir davon aus, dass die Gesellschaft auch zukünftig stets in der Lage sein wird, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Zum Zeitpunkt der Unterzeichnung dieses Lageberichts verfügt die Gesellschaft über ausreichend liquide Mittel. Die Fortführung des Unternehmens wird daher auch trotz der negativen Auswirkungen des andauernden Krieges in der Ukraine durch den mit der Muttergesellschaft geschlossenen Ergebnisabführungsvertrag für gesichert angesehen. Werthaltigkeits- oder Ausfallrisiken aus vorhandenen und späteren Forderungsbeständen sehen wir aufgrund unserer Kundenstruktur, auch durch den Ukrainekrieg, derzeit nicht. Die ausstehenden und künftigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind bzw. werden weitgehend mit Warenkreditversicherungen gesichert. Die bestehende Kundenstruktur birgt keine Gefahren für größere Zahlungsausfälle. Eingehende Aufträge werden systematisch überprüft. Jedem Kunden wurde ein hausinternes Kreditvolumen zugeordnet. Im Fall der Überschreitung des individuellen Kreditvolumens oder eines Zahlungsziels, kann nur auf dem Wege der Sonderfreigabe durch die Geschäftsführung produziert werden. Dieses Jahr wird vermutlich, trotz der weiterhin volatilen Entwicklung in der Beschaffung und der Erhöhung der Personalkosten keine Preiserhöhung des am Fachhändlermarkt orientierten Preislistenpreises erfolgen. Ein Ausgleich erfolgt im Direktgeschäft durch einzelne Projektkalkulationen in aktuellen Daten. Zinsrisiken ergeben sich grundsätzlich aus vereinbarten variablen Zinsen. Wechselkursrisiken ergeben sich aus Liefervereinbarungen in fremder Währung. Es werden jedoch keine wesentlichen Währungsrisiken erwartet, da weitgehend in EURO fakturiert wird. Möglichen Liquiditätsrisiken wird durch die Finanzierung im Konzern begegnet. Risiken werden im Rahmen eines monatlichen internen Berichtswesens erfasst, bewertet und analysiert. Die interne Berichterstattung erlaubt es, negative Entwicklungen zeitnah zu erkennen und Gegenmaßnahmen einzuleiten. Die wesentlichen Risiken in der Unternehmensplanung liegen in der erwarteten Absatz- und Umsatzentwicklung, die auch nur zum Teil von der Gesellschaft selbst direkt beeinflusst werden kann. Insbesondere vor dem Hintergrund der weiterhin wirksam bleibenden Auswirkung des Krieges in der Ukraine kann die Entwicklung auf den Absatzmärkten nur schwerlich und unter Vorbehalt eingeschätzt werden. Die Geschäftsführung geht aber davon aus, dass die Rahmenbedingungen und die Auftragslage sich nicht weiter wesentlich verschlechtern werden. Die Finanzposition der Kusch+Co GmbH ist durch die Integration in die Nowy Styl Group als gut zu bezeichnen.
Hallenberg, im April 2024 gez. Rafal Chwast gez. Hans-Jürgen Molter gez. Małgorzata Naparło BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Vorbemerkungen Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Hallenberg und ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Arnsberg unter der Registernummer 12998 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der allgemeinen Ansatzvorschriften der §§ 246 - 251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 268 - 274a, 276 - 278 HGB) aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine "mittelgroße" Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Der Jahresabschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang (einschließlich Anlage- und Verbindlichkeitenspiegel). Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB Neufassung aufgestellt. Sofern hierfür ein Wahlrecht besteht, werden Angaben im Anhang und nicht in der Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung gemacht. B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Bewertungsvorschriften der §§ 252 bis 256a HGB aufgestellt. Im Einzelnen erfolgt die Bewertung wie folgt: Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind in Höhe der Anschaffungskosten aktiviert. Sie werden je nach Art des immateriellen Vermögensgegenstandes planmäßig abgeschrieben. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Herstellungskosten umfassen Fertigungsmaterial, Fertigungslöhne sowie Material- und Fertigungsgemeinkosten. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Die Abschreibungen werden zum Teil linear, zum Teil degressiv vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten für das einzelne Wirtschaftsgut € 150,00 nicht übersteigen. Geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten mehr als € 150,01 bis € 800,00 betragen, werden im Jahr des Zugangs nach § 6 Abs. 2 EStG sofort abgeschrieben. Ein Abgang im Zugangsjahr wird nicht unterstellt. In den Vorräten sind Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe zum gewogenen Einstandspreis oder zu niedrigeren Tageswerten angesetzt. Halb- und Fertigerzeugnisse werden mit den steuerlichen Herstellungskosten bewertet. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus geminderter Verwertbarkeit ergaben, sind in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen worden. Für die seit mehreren Jahren relativ gleichbleibenden Bestände an Schrauben, Muttern und Ersatzteilen wurden auf Basis der durchschnittlichen Einkaufspreise ermittelte Festwerte gebildet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die liquiden Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB n.F.). Dieser Zinssatz beträgt 1,82 % (10-Jahres-Durchschnittsbildung). Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken (§ 253 Abs. 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 HGB). Entstehen durch Abweichungen zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz aktive latente Steuern, so wird das Ansatzwahlrecht dahingehend ausgeübt, dass keine aktiven latenten Steuern gebildet werden. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 Abs. 1 HGB). Die Währungsumrechnung erfolgte gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs. C. Erläuterungen zur Bilanz Die Vergleichswerte sind dem Vorjahresabschluss entnommen. Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist im Anhang dargestellt § 284 Abs. 3 HGB. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 284 Abs. 3 HGB). Es bestehen keine Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben Rückkaufswerte von Rückdeckungsversicherungen in Höhe von € 181.646 (Vj.: € 174.582) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen setzen sich aus Forderungen gegen den Gesellschafter aus Ergebnisabführung in Höhe von € 2.768.198 und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 237.154 zusammen. Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen gibt es keine Forderungen mit Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr. Das Stammkapital ist mit € 25.000,00 voll eingezahlt. Die Rückstellungen für Pensionen wurden nach dem versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB): • durchschnittlicher Marktzins von 1,82 % (10-Jahres-Durchschnittsbildung) für eine Laufzeit von 15 Jahren, der von der Deutschen Bundesbank bekanntgemacht wurde • Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2 % • Sterbetafeln nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G" • Rentenanpassungen 3 % Der Zinssatz für die Ermittlung des Unterschiedsbetrages nach § 253 Abs. 6 beträgt 1,74 % (7-Jahres-Durchschnittsbildung). Der sich ergebende Unterschiedsbetrag aus der Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz für sieben bzw. zehn Geschäftsjahre beträgt zum 31.12.2023 TEUR 17 und wurde mit TEUR 64 in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen nach Art. 67 II EGHGB erfasst. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.
Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten (§ 268 Abs. 5 HGB, § 285 Nr.1 und Nr. 2 HGB) ergeben sich wie folgt (Vorjahreszahlen in Klammern):
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Lieferverbindlichkeiten (€ 3.051.256) sowie aus Darlehensverbindlichkeiten (€ 1.500.000,00). Die Verbindlichkeiten betreffen mit € 226.244 (Vj.: € 282.956) den Gesellschafter. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von € 141.098 (Vj.: € 464.100) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von € 2.493 (Vj.: € 25.031). D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt und entsprechend der § 277 Abs. 1 HGB in der Fassung des BilRUG erfasst. Die Umsatzerlöse (T€ 32.518) verteilen sich geographisch wie folgt:
Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnung T€ 54, Erlöse aus dem Verkauf von Anlagevermögen T€ 23 sowie T€ 154 Erträge Strompreisbremse enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von T€ 85 und Anlagenabgang zum Restbuchwert von T€ 4. Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge enthalten Zinserträge aus der Anpassung von Rückstellungen in Höhe von T€ 35. Im Zinsaufwand sind Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 107 (Vj.: T€ 66) und T€ 63 aus Änderung des Zinssatzes der Pensionsrückstellungen. E. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31.12.2023 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB):
F. Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB bestehen zum Stichtag nicht. G. Beschäftigte Die Zahl der Beschäftigten im Jahresdurchschnitt zeigt folgende Übersicht:
Die Gesellschaft hält mindestens 20 % der Anteile an folgenden Gesellschaften:
Geschäftsführung Rafal Chwast, Krakau / Polen Naparło, Małgorzata, Krosno / Polen, Molter, Hans-Jürgen, Aach Alle Mitglieder der Geschäftsführung sind gemeinsam vertretungsberechtigt. Zwei der Geschäftsführer sind nicht bei der Gesellschaft angestellt und erhalten keine Bezüge von dieser Gesellschaft. Für die übrigen Geschäftsführer wurde vom Schutzrecht nach § 286 Abs. 4 bezüglich der Vergütungen der Gesellschaftsorgane Gebrauch gemacht. Konzernzugehörigkeit Die Kusch+Co GmbH wird gemeinsam mit der Muttergesellschaft NSG International GmbH in den Konzernabschluss der Nowy Styl Sp. z o.o., Krakau, Polen, einbezogen (größter Konsolidierungskreis). Dieser ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich. Eine deutsche Übersetzung des Konzernabschlusses wird beim elektronischen Bundesanzeiger offengelegt. Ergebnisverwendung Der Jahresverlust wird gemäß Ergebnisabführungsvertrag von der Muttergesellschaft NSG International GmbH als Organträger übernommen.
sonstige BerichtsbestandteileUnterzeichnung des Jahresabschlusses nach § 245 HGB
Hallenberg, 11. März 2024 Kusch+Co GmbH Geschäftsführung gez. Rafal Chwast gez. Hans-Jürgen Molter gez. Malgorzata Naparlo Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 12.08.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkDer nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss der Kusch+Co GmbH. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Kusch+Co GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Kusch+Co GmbH - bestehend aus der Bilanz zum31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Kusch+Co GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nienburg, 24. Mai 2024 Rubel
• Beck • Borcherding audit GmbH
gez. Dipl.-Bw. (FH) Simone Borcherding, Wirtschaftsprüferin gez. Dipl.-Kfm. Jörn Rubel, Wirtschaftsprüfer |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen