NORD Electronic Drivesystems GmbH
Tjüchkampstraße 37, 26605 Aurich, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jens Uwe Paulsen seit 27.3.2025 | Geschäftsführer |
Gerhard Harms seit 18.10.2007 | Prokura |
Jutta Humbert seit 16.2.2006 | Geschäftsführer |
Ullrich Küchenmeister seit 16.2.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 60.00% | |
| 40.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
NORD Electronic Drivesystems GmbHAurichJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Wirtschaftsbericht a. Beschreibung des Produkt- oder Leistungsspektrums Die Firma NORD Electronic Drivesystems GmbH fertigt elektronische Komponenten, insbesondere Frequenzumrichter, für das Produktprogramm der NORD Drivesystems-Gruppe. Die Fertigung erfolgt am Standort Aurich. Die Entwicklung für die Frequenzumrichter erfolgt mit eigenen Mitarbeitern in Bargteheide. b. Erläuterung der wesentlichen Absatzmärkte Die Firma NORD Electronic Drivesystems GmbH hat als wesentlicher Zulieferer für das Produktprogramm der NORD Drivesystems-Gruppe innerhalb des weltweiten Verbundes einen verlässlichen Abnehmerkreis. c. Darstellung der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen Konjunkturelle Lage 2023 Die Weltwirtschaft entwickelte sich im Jahr 2023 mit einem Wachstum von 3,1% etwas besser als noch vor einem Jahr erwartet. In China belasteten der Immobiliensektor, geopolitische Verstimmungen mit den USA und der EU sowie schwache Industrieinvestitionen eine stärkere konjunkturelle Erholung. Trotzdem hat das Wirtschaftswachstum Chinas mit 5,2 % das offizielle Ziel von "rund 5 %" übertroffen. In den USA stieg das Bruttoinlandsprodukt um 2,5 %. In der Eurozone sind die direkten und indirekten negativen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine nach wie vor am deutlichsten zu spüren. Die Verbraucher verhielten sich angesichts hoher Inflationsraten und Energiekosten weiterhin zurückhaltend. Zudem litten der private Konsum und die Unternehmensinvestitionen unter gestiegenen Finanzierungskosten. Das Wachstum betrug nur 0,5 %. Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland sank um 0,3 %. Nach wie vor hohe Preise auf allen Wirtschaftsstufen, eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland und gesunkene Konsumausgaben des Staates dämpften die Konjunktur. Die Zahl der Erwerbstätigen stieg um ca. 0,7 %. Die Arbeitslosenquote stieg auf 5,7 % (Vj.: 5,3 %). Konjunkturelle Aussichten 2024 Für 2024 wird mit einem weltwirtschaftlichen Wachstum auf Vorjahresniveau gerechnet. Für die US-Wirtschaft werden 2,5% Wachstum prognostiziert, für China 4,0 %. Die Wirtschaft in China wird weiter unter den Spätfolgen der Übertreibungen im aufgeblähten Immobiliensektor leiden. Für die Eurozone und für Deutschland rechnet man mit einer stagnierenden Wirtschaftsleistung. Angesichts der weiterhin hohen Inflation wird die EZB ihre Leitzinsen voraussichtlich erst ab dem Sommer senken, was sich erst 2025 positiv auf die Konjunktur auswirken dürfte. d. Darstellung der branchenspezifischen Rahmenbedingungen Der Auftragseingang im deutschen Maschinen- und Anlagenbau sank 2023 preisbereinigt um 12 % (nominal: -5 %). Der Umsatz ist preisbereinigt um 0 % (nominal: 7 %) gestiegen. 2024 rechnet man im deutschen Maschinenbau mit einem Umsatzrückgang von real 4 %. e. Ertragslage Der Umsatz des Unternehmens ist im Vergleich zum Vorjahr um 27,8 % (Prognose: +25 %) von 47,4 Mio. € auf 60,6 Mio. € gestiegen. Die Materialaufwandsquote sank um 3,0 Prozentpunkte auf nunmehr 64,1 %. Der Rohertrag konnte auf 22,5 Mio. € gesteigert werden (Vj.: 16,2 Mio. €). Der gestiegene Rohertrag war in erster Linie für die sehr positive Ertragsentwicklung verantwortlich. Per 31.12.2023 beschäftigte das Unternehmen (ohne Leiharbeiter) 205 Mitarbeiter (Vj.: 180). Die Personalkosten sind um 13 % gegenüber dem Vorjahr angestiegen. Der Personalkostenanteil an der Gesamtleistung verringerte sich von 22,9 % auf 20,4 %. Zusätzlich stieg der Aufwand für Leiharbeiter um 0,4 Mio. € an. f. Finanzlage Die Finanzsituation des Unternehmens ist weiterhin äußerst solide. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich aufgrund einer Einzahlung in die Kapitalrücklage in Höhe von € 5,0 Mio. und die vollständige Gewinnthesaurierung von 36,0 % auf 51,8 %. Die Anlagendeckung, d.h. die Abdeckung des Anlagevermögens durch Eigenkapital, betrug zum Stichtag 31.12.2023 155,8 % (Vj.: 93,2 %). Die Fremdkapitalfinanzierung erfolgt im Grundsatz über Intercompany-Darlehen. In den letzten Jahren wurden keine kurz- oder langfristigen Bankkredite in Anspruch genommen. Das Unternehmen verfügt darüber hinaus über ausreichende Kreditlinien zur Finanzierung des Geschäftes, die bei Bedarf in Anspruch genommen werden können. Per 31.12.2023 besteht ein Intercompanydarlehen bei der Schwestergesellschaft Getriebebau NORD GmbH & Co. KG über 14,5 Mio. € (Vj.: 20,1 Mio. €). Der Darlehensaufbau resultiert hauptsächlich aus der Finanzierung des gestiegenen Vorratsvermögens sowie dem Kauf eines Nachbargrundstückes im Jahr 2022. g. Vermögenslage Die Anlagenzugänge beliefen sich auf 1,0 Mio. €. Damit befinden sich die Investitionen im Jahr 2023 deutlich unter den Vorjahren, in denen unter anderem ein Nachbargrundstück nebst Aufbauten (ca. 4,0 Mio. €) gekauft wurde. Das Anlagevermögen sank daher aufgrund von Abschreibungen um 0,6 Mio. € auf 13,2 Mio. €. Als Reaktion auf den hohen Auftragseingang und mögliche Engpässe beim Bezug von Bauteilen wurde das Vorratsvermögen per 31.12.2023 um 4,0 Mio. € auf 24,8 Mio. € erhöht. Die Umschlagshäufigkeit (im Verhältnis zum Umsatz) stieg aufgrund des starken Umsatzwachstums dabei auf 2,4 (Vj.: 2,3). Das gesamte Umlaufvermögen beträgt nunmehr 26,5 Mio. € (Vj.: 21,9 Mio. €). h. Gesamtaussage zum Verlauf der Geschäftsentwicklung Aufgrund der guten Auftragslage konnte sowohl das Umsatz- als auch das Ergebnisziel deutlich übertroffen werden. i. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Das Unternehmen ist gut aufgestellt, um flexibel auf die wirtschaftliche Entwicklung zu reagieren. j. Einbezug von nichtfinanziellen Leistungsindikatoren Durch umfangreiche Schulungsmaßnahmen werden die Mitarbeiter permanent weiterqualifiziert und ständig auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Einen hohen Stellenwert hat neben einer hohen Produktqualität auch die gute Lieferfähigkeit, da durch die Einbindung in den weltweiten Verbund der NORD Drivesystems-Gruppe sehr hohe Anforderungen an eine optimale Teileversorgung gestellt werden. 2. Forschungs- und Entwicklungsbericht Im Bereich der Forschung und Entwicklung lag der Schwerpunkt für die NORD Electronic Drivesystems GmbH in der Entwicklung von dezentraler Antriebstechnik (Lagertechnik/Warehouse) und neuen Produktreihen für Frequenzumrichter. Darüber hinaus wird permanent an der Optimierung der Fertigungsverfahren gearbeitet. Aufgrund der Bauteilverknappung wurde letztes Jahr eine Produktreihe auf einen besser verfügbaren Microcontroller umdesigned. 3. Nachtragsbericht Wesentliche oder berichtspflichtige Ereignisse nach dem Bilanzstichtag waren nicht zu verzeichnen. In den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres lagen die Umsätze unterhalb der Planniveaus, aber über dem des Vorjahreszeitraumes. 4. Prognosebericht a. Chancen- und Risikobericht Die Firma NORD Electronic Drivesystems GmbH ist als wichtiger Zulieferer für das Getriebeprogramm eng in den weltweiten Verbund der NORD Drivesystems-Gruppe eingebunden. Ausfallrisiken hinsichtlich Kundenforderungen bestehen somit außerhalb der NORD Drivesystems-Gruppe nicht. Es werden darüber hinaus keine wesentlichen Geschäfte in Fremdwährungen durchgeführt. Die Liquiditätsplanung für die künftige Geschäftsentwicklung und für die anstehenden Investitionsvorhaben wird im Rahmen einer langfristigen Finanzplanung regelmäßig durchgeführt. Liquiditätsrisiken sind derzeit nicht ersichtlich. Produktionsausfallrisiken werden durch den Einsatz moderner Bestückungsautomaten sowie durch ein regelmäßiges Reparatur- und Wartungsprogramm für den Maschinenpark geringgehalten. Die Rohstoff- und Materialversorgung wird durch langfristige Mengenkontrakte und den Rückgriff auf mindestens einen zweiten Lieferanten für die wichtigsten Teile sichergestellt. Die IT-Betreuung wird durch die Schwestergesellschaft Getriebebau NORD GmbH & Co. KG sichergestellt, die über eigene Rechenzentren verfügt sowie auf externe Rechenzentren zurückgreift, in denen täglich aus Sicherheitsgründen eine Spiegelung der Daten mit separater Lagerung vorgenommen wird. Die weltwirtschaftlichen Prognosen für 2024 sind weiterhin positiv. In der Eurozone rechnet man dagegen mit einer Stagnation. Die Inflationsrate ist 2023 auf 5,9 % gesunken (Vj.: 6,9 %). Es ist davon auszugehen, dass die Europäische Zentralbank im Sommer 2024 mit einer leichten Lockerung der geldpolitischen Straffung beginnen wird. Dies lässt erwarten, dass auch die Inflation im laufenden Jahr ebenfalls nur allmählich zurückgehen wird. Die Inflationsprognose der Bundesregierung liegt bei 2,8 %. Für 2024 geht die NORD Electronic Drivesystems GmbH von leicht steigenden Rohstoffpreisen aus. Daraus ergibt sich für die NORD Drivesystems-Gruppe und damit auch für NORD Electronic Drivesystems GmbH die Notwendigkeit, die Strukturen weiterhin den momentanen Gegebenheiten anzupassen. Der in diesen Zeiten zunehmende Druck auf die Verkaufspreise von der Abnehmerseite wird es auch künftig nicht ermöglichen, Kostensteigerungen in gleicher Größenordnung an die Kunden weiterzugeben. Daraus resultiert die permanente Herausforderung nach ständigen Optimierungen der internen Produktions- und Verwaltungsabläufe. Die gesamte NORD Drivesystems-Gruppe ist gut aufgestellt. Die Flexibilität der Unternehmensgruppe und die hohe Innovationsfähigkeit lassen uns positiv nach vorne blicken. Mittel- bis langfristig sehen wir weiterhin gute Wachstumschancen. Umsatzsteigerungen können durch die vorhandenen Kapazitätsreserven jederzeit realisiert werden. Das Unternehmen NORD Electronic Drivesystems GmbH ist nicht tarifgebunden. In Anlehnung an den Tarifvertrag Metall- und Elektroindustrie Hamburg/Unterweser stiegen Löhne und Gehälter ab Juni 2023 um 5,2 % und werden ab Mai 2024 um 3,3 % angehoben. Zusätzlich wurde eine Inflationsausgleichsprämie in Höhe von jeweils 1.500 € für die Jahre 2023 und 2024 vereinbart. Das Unternehmen hat diese Prämie bereits freiwillig im Dezember des jeweiligen Vorjahres ausgezahlt. Weitergehende Risiken sind für die NORD Electronic Drivesystems GmbH derzeit nicht erkennbar. b. Voraussichtliche Unternehmensentwicklung Für das Jahr 2024 erwarten wir ein Umsatzwachstum in Höhe von ca. 14% und einen Jahresüberschuss in Höhe von ca. 3,0 Mio. €. Die Auftragseingänge liegen leicht unterhalb des Vorjahresquartals. Hohe Preise bei Rohstoffen und Energieprodukten sowie der Ukraine-Krieg führen dazu, dass alle Prognosen mit erheblichen Unsicherheiten belastet sind. Es muss weiterhin mit großen Schwankungen gerechnet werden. Die Herausforderung für das Unternehmen wird es sein, flexibel auf die konjunkturelle Entwicklung zu reagieren. Gleichzeitig werden wir dem hohen Kostendruck durch die Fortführung der Maßnahmen zur Produktivitätssteigerung begegnen.
Aurich, im April 2024 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Bilanzierungsvorschriften Die Gesellschaft NORD Electronic Drivesystems GmbH hat ihren Sitz in Aurich und ist beim Amtsgericht Aurich unter der Registernummer HRB 504 eingetragen. Der Jahresabschluss 2023 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Ergänzend wurden die Vorschriften des GmbH-Gesetzes beachtet. Die Gesellschaft erfüllt die Größenkriterien einer großen Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 3 HGB. 2. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Bei der Erstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige lineare oder degressive Abschreibungen bewertet. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Anschaffungswert von € 800,00 (geringwertige Wirtschaftsgüter) werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Das Vorratsvermögen wird mit den Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Im Einzelnen werden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Waren zu Anschaffungskosten, die auf Basis von Durchschnittskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungskostenminderungen und Anschaffungsnebenkosten (Bezugskosten) ermittelt werden, angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden mit ihren Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen alle direkt dem Herstellungsprozess zurechenbaren Kosten. Dies sind neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten. Finanzierungs- oder Verwaltungskosten werden nicht berücksichtigt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bewertet. Soweit die Fälligkeit unverzinslicher Forderungen nach mehr als einem Jahr eintritt, wird eine Abzinsung mit einem fristadäquaten Zinssatz vorgenommen. Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. 3. Angaben zur Bilanz Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagenspiegel, der als Bestandteil des Anhangs dem Jahresabschluss beigefügt ist. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus dem laufenden Lieferungs- und Leistungsverkehr. Die sonstigen Rückstellungen wurden für abzugrenzende Personalaufwendungen und Jahresabschlusskosten gebildet. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ist ein Intercompany Darlehn über € 14,5 Mio. (Vorjahr: € 20,1 Mio.) enthalten. Die Gesellschaft hat keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. 4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betrugen im Geschäftsjahr T€ 283. Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar beträgt T€ 19, davon entfallen T€ 9 auf die Abschlussprüfungsleistungen und T€ 10 auf Steuerberatungsleistungen. 5. Sonstige Pflichtangaben Das Bestellobligo aus Investitionsvorhaben beträgt T€ 725. Die jährlichen finanziellen Verpflichtungen aus Mietverträgen betragen T€ 192 p.a., davon gegenüber dem verbundenen Unternehmen Getriebebau NORD GmbH & Co. KG T€ 122. Aus Rahmenkrediten über € 11,2 Mio., die an verbundene Unternehmen zugesagt sind, besteht eine Mithaftung; am Bilanzstichtag wurden die Rahmenkredite nicht in Anspruch genommen. Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 195 Mitarbeiter beschäftigt (120 Gewerbliche und 75 Angestellte). Geschäftsführer sind: Frau Jutta Humbert, Kauffrau Herr Ullrich Küchenmeister, Kaufmann Herr Frank Wiedemann, Kaufmann. Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. Die Gesellschaft ist in den Konzernabschluss der NORD Drivesystems KG, Bargteheide, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt und ihren Konzernabschluss im Bundesanzeiger veröffentlichen wird. 6. Ergebnisverwendung Vom Jahresüberschuss i. H. v. € 2.745.660,63 zzgl. Gewinnvortrag i. H. v. € 537.403,54 werden satzungsgemäß 50 % in die Gewinnrücklagen eingestellt. Der verbleibende Bilanzgewinn i. H. v. € 1.641.564,17 wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Aurich, den 25.04.2024 NORD Electronic Drivesystems GmbH gez. Jutta Humbert gez. Ullrich Küchenmeister gez. Frank Wiedemann AnlagenspiegelEntwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023 der Firma NORD Electronic Drivesystems GmbH
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 18.06.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die NORD Electronic Drivesystems GmbH, Aurich Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der NORD Electronic Drivesystems GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der NORD Electronic Drivesystems GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht im Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 25. April 2024 Hamburger
Revisions-GmbH
Dr. Robert Röttger, Wirtschaftsprüfer Dr. Bernhard Röttger, Wirtschaftsprüfer |
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