Stammdaten

Register
Amtsgericht Iserlohn HRB 5207
Eingetragen
22.3.1984
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Hebezeugen und FördermittelnHerstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Gegenstand
Die Herstellung von sowie der Handel mit Steuer- und Absperrelementen nebst Zubehör, ferner der Maschinen- und Aggregatebau.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

99.54% identifiziert0.50% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
0.50%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Werdohl
51.740 €
99.50%
Germany
260 €
0.50%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Rötelmann GmbH

Werdohl

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.526.140,81 552.826,83
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 354.610,00 125.693,00
II. Sachanlagen 1.171.530,81 427.133,83
B. Umlaufvermögen 5.025.379,56 5.829.826,68
I. Vorräte 4.092.597,72 4.116.088,95
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 31.945,80 213.453,32
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 928.704,11 1.706.594,56
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.077,73 7.143,17
C. Rechnungsabgrenzungsposten 42.846,28 23.633,79
Aktiva 6.594.366,65 6.406.287,30

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 2.126.727,15 1.645.657,35
I. Gezeichnetes Kapital 52.000,00 52.000,00
II. Kapitalrücklage 409.033,50 409.033,50
III. Gewinnvortrag 1.184.623,85 1.112.238,88
IV. Jahresüberschuss 481.069,80 72.384,97
B. Rückstellungen 575.568,00 493.800,00
C. Verbindlichkeiten 3.892.071,50 4.266.829,95
Summe Passiva 6.594.366,65 6.406.287,30

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen
Die Rötelmann GmbH hat ihren Firmensitz in Werdohl und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Iserlohn (HRB 5207).

II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 1 HGB idF 2024 auf.

Die Gliederung der Bilanz entspricht dem Gliederungsschema nach § 266 HGB.

Die gesetzlich vorgeschriebenen Angaben zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung werden, soweit zulässig, im Anhang gemacht. Sämtliche Fristigkeitsvermerke sind ebenfalls Bestandteil des Anhangs.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt worden. Das gesetzlich vorgeschriebene Gliederungsschema wurde um die Positionen Betriebsleistung und Rohertrag ergänzt.

III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Bewertung wurde unter der Annahme der Fortführung der Unternehmens-tätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) vorgenommen.

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (drei bis fünf Jahre; lineare Methode) vermindert.

Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden gemäß § 255 Abs. 2a HGB mit den bei deren Entwicklung anfallenden Herstellungskosten (§ 255 Abs. 2 HGB) bewertet. Die Abschreibung erfolgt nach Maßgabe des § 253 Abs. 3 S. 3 HGB über zehn Jahre, da eine verlässliche Schätzung der Nutzungsdauer nicht möglich war.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, planmäßig abgeschrieben. Die Gesellschaft bilanziert einen Festwert für aktivierungsfähige Werkzeuge der im Bedarfsfall im Wert angepasst wird.

Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen zeitanteilig.

Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen die Aufwendungen, die durch den Verbrauch von Gütern und die Inanspruchnahme von Dienstleistungen entstehen; hierzu gehören bei der Rötelmann GmbH die Materialkosten, die Fertigungskosten und die Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Gemeinkosten und der Abschreibungen. Alle er­kenn­baren Risi­ken im Vorratsvermögen, die sich aus über­durch­schnitt­licher Lagerdauer, ge­min­derter Ver­wert­bar­keit und niedri­geren Wiederbeschaffungskosten erge­ben, sind durch an­gemes­sene Ab­wer­tungen be­rück­sich­tigt.

Forde­rungen und sons­tige Ver­mögens­gegen­stände sind zum Nenn­wert an­ge­setzt. Allen risiko­behaf­teten Posten ist durch die Bil­dung an­gemes­sener Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rech­nung ge­tragen.

Für Vermögensgegenstände, die ausschließlich der Erfüllung von Verpflichtungen aus Pensionszusagen und ähnlichen Verpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind, erfolgt die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert. Erträge und Aufwendungen aus diesen Vermögensgegenständen werden mit dem Aufwand aus der Aufzinsung der entsprechenden Verpflichtungen saldiert und im Finanzergebnis ausgewiesen. Weiterhin werden diese Vermögens-gegenstände mit den zugrundeliegenden Verpflichtungen verrechnet. Der sich ergebende Verpflichtungsüberhang wird unter den Pensionsrückstellungen ausgewiesen.

Kassenbestände und Bankguthaben sind zum Nennwert bilanziert.

Ausgaben, die Aufwendungen zukünftiger Perioden darstellen, sind in einen aktiven Rechnungsabgrenzungsposten eingestellt.

Die Rückstellungen für Pensionen werden unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten mit den anhand des versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwertverfahrens ermittelten Erfüllungsbeträgen bewertet. Für die Abzinsung wird der von der Deutschen Bundesbank für eine Restlaufzeit von 15 Jahren veröffentlichte Durchschnittszinssatz der letzten zehn Jahre verwendet.

Die Rück­stel­lungen be­rück­sich­tigen alle un­gewis­sen Ver­bind­lich­keiten und erkennbaren Risiken und sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf den Ansatz von latenten Steuern wurde vor dem Hintergrund des § 274a Nr. 4 HGB verzichtet.

IV. Angaben zu Posten der Bilanz

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Der Posten enthält Forderungen gegen Gesellschafter iHv T€ 3 (Vorjahr: T€ 25)

Rückstellungen für Pensionen
Die Pensionsverpflichtungen sind teilweise durch Rückdeckungsversicherungen bei der AXA Lebensversicherung AG, Köln besichert. Diese Versicherungen dienen ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtung und sind dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen. Der beizulegende Zeitwert der Rückdeckungs-versicherung in Höhe von T€ 569 wurde gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB im Geschäftsjahr mit der zugrundeliegenden Pensionsverpflichtung (T€ 909) verrechnet. Der für die Ausschüttung gesperrte Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 S. 3 HGB beträgt T€ 14.

Verbindlichkeiten
Vom Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten haben T€ 2.968 (Vorjahr: T€ 3.188) eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren bestehen iHv T€ 618 (Vorjahr: T€ 617). Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von größer fünf Jahren bestehen iHv T€ 306 (Vorjahr: T€ 461). Die Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter iHv T€ 844 (Vorjahr: T€ 0). Die Verbindlichkeiten sind iHv T€ 991 (Vorjahr: T€ 1.760) durch Grundschulden sowie durch Sicherungsübereignung von Maschinen, Warenlager und durch Forderungsabtretung besichert. Darüber hinaus bestehen für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen branchenübliche Eigentumsvorbehalte.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen insbesondere aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen. Die Verpflichtungen aus Pachtverträgen belaufen sich auf rd. T€ 264 p. a. Darüber hinaus bestehen in üblichem Umfang finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen für Kraftfahrzeuge.
Angaben zu Haftungsverhältnissen
Es besteht eine gesamtschuldnerische Mithaftung für die Verbindlichkeiten der Gesellschafterin Rötelmann GmbH & Co. gegenüber der Vereinigten Sparkasse im Märkischen Kreis (Stand 31.12.2023 T€ 1.466). Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme aus diesem Haftungsverhältnis wird vor dem Hintergrund der Jahresergebnisse der Gesellschafterin als gering eingeschätzt.
V. Sonstige Angaben
Anzahl der Arbeitnehmer
Im Jahresdurchschnitt waren nach dem Stand jeweils zum Quartalsende insgesamt 61 Arbeitnehmer beschäftigt.

Werdohl, 29. März 2024

gez. Ludwig Kirchhoff-Stewens
Geschäftsführer - Rötelmann GmbH

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 23.04.2024 festgestellt.

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