Nexolab GmbHLiquidiert

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 135321
Eingetragen
23.1.2001
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieUnternehmensberatung
Gegenstand
Beratung und Projektmanagement im Bereich Informationstechnologie, insbesondere Strategie- und Prozessberatung für e-business; Integration von internetbasierten Technologien; IT-Design; Entwicklung und Implementierung von Software.

Historie

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Management

NameRolle
Paul Scott
seit 23.7.2007
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Ulrich Johannes Pilsl
seit 2.11.2001
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Nexolab GmbHEigenbeteiligung
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Beteiligungen

NameAnteil
Nexolab GmbHAufgelöst
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Nexolab GmbH

München

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006

Lagebericht für den Jahresabschluss zum 31.12.2006

Nexolab GmbH

Geschäftsverlauf

Die Nexolab GmbH ist die Management Consultancy Gesellschaft innerhalb der Softlab Group. Seit Gründung im Jahre 2000 fokussiert Nexolab GmbH auf das Management Consulting in der Automobil- und Fertigungsindustrie. Mit einem Geschäftsmodell, das auf überdurchschnittlichen Erfahrungsbackground der Mitarbeiter und auf die Implementierung von Veränderungskonzepten setzt, ist Nexolab GmbH differenzierend zu mitunter auch größeren Wettbewerbern aufgestellt. Hinzu kommt die Durchgängigkeit in der Leistungserbringung durch die Systemintegrations- und SAP-Kompetenz weiterer Unternehmen in der Softlab Group.

In Zukunft soll das Management-Consulting-Konzept, welches in der Nexolab GmbH erprobt wurde, auch auf die weiteren Zielbranchen der Softlab Gruppe ausgeweitet werden.

Das Jahr 2006 war für Nexolab GmbH aus mehrerlei Hinsicht durch Herausforderungen geprägt. Der bisherige Wachstums- und Profitabilitätskurs konnte wegen verschiedenen Herausforderungen nicht fortgesetzt werden.

Das erste Quartal war durch eine verzögerte Auftragsvergabe des Großkunden BMW geprägt, die nicht kurzfristig durch Aufträge bei anderen Kunden kompensiert werden konnte. Zudem veränderte sich die Projektstruktur bei BMW durch den Wegfall der großen Change Programme.

Gleichzeitig wurden die Akquisitionsbemühungen auf dem externen Markt intensiviert und die Marktbearbeitung nach Kundensegmenten gebündelt ausgerichtet. Diese Segmente sind nach den Kundengruppen Maschinen- und Anlagenbau, Nutzfahrzeuge, Zulieferer (Karosserie und Interieur), Zulieferer (Fahrwerk und Antrieb) zusammengestellt, so dass Synergien in Sachen Management-Agenda und Marktherausforderungen genutzt werden können. Durch dieses Vorgehen konnten wichtige Neukunden wie z.B. MAN und Zeppelin gewonnen und mit Erstprojekten belegt werden. Bei BMW lagen die Themenschwerpunkte unverändert in den Bereichen Entwicklung und Vertrieb, wobei durch die Veränderung in der Landschaft der Change Programme Neukunden und Themen erschlossen wurden.

Während in den vergangenen Jahren Nexolab GmbH eine durchaus niedrige und akzeptable Fluktuationsquote verzeichnete, war diese im Jahr 2006 unerwartet außergewöhnlich hoch. Viele Mitarbeiter, die seit Anbeginn im Unternehmen waren, entschlossen sich für einen nächsten Karriereschritt, ein Großteil davon bei BMW, und Mitte des Jahres musste ein Spinoff im Competence Center Supply Chain Management hingenommen werden.

Die unerwartet hohe Fluktuationsrate des Jahres 2006 mit dem einhergehenden Verlust an Projektkapazitäten sowie gesteigerten Kosten für Mitarbeiter-Akquisition und Einarbeitung konnten bis zum Jahresende nicht aufgeholt werden und spiegeln sich in dem Verfehlen der Umsatz- und Profitabilitätsziele wieder.

Ausblick auf das Jahr 2007

Für das Jahr 2007 ist die Stabilisierung hinsichtlich Mitarbeiterfluktuation und Profitabilität geplant. Das Umsatzziel liegt bei 12 Mio. €.

Die Ziele sind bewusst konservativ geplant, um eine Konsolidierung herbeizuführen. Augenmerk liegt vor allem auf der internen Festigung - für deren Zweck auch eine neue Organisationsstruktur implementiert wird - und auf dem Ausbau bestehender Kundenbeziehungen.

Des Weiteren dient das Jahr 2007 der Erprobung der im Rahmen des Softlab Group Veränderungsprojektes SHAPE konzipierten Zusammenarbeitsmodelle innerhalb der Unternehmen Softlab, axentiv, entory und Nexolab. Diese sind vor allem geprägt durch die gemeinsame Bearbeitung der Zielmärkte, die Entwicklung gemeinsamer Portfolioelemente sowie den Auf- bzw. Ausbau von heute nicht abgedeckten Markt-/Leistungskombinationen.

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Im Geschäftsjahr 2006 mussten sowohl im Umsatz von 12,1 Mio. € (Vorjahr: 16,2 Mio. €) als auch im Ergebnis vor Steuern -439 T€ (Vorjahr mit 1.046 T€) Einbußen hingenommen werden.

Diese wirtschaftliche Entwicklung resultiert aus einer Vielzahl von Faktoren. Darunter fallen die bereits unter dem Punkt "Geschäftsverlauf' angeführten Faktoren Auftragsvergabe und veränderte Projektstruktur bei BMW, Fluktuation und die damit verbundenen Aufwendungen, die in 2006 durch Strukturveränderungen nicht mehr kompensiert werden konnten.

Die Bilanz der Gesellschaft zeigt eine Bilanzsumme von 6.511 T€ (Vorjahr: 6.151 T€).

Die Aktivseite setzt sich im Wesentlichen aus Anlagevermögen in Höhe von 361 T€ (5,6%) sowie Umlaufvermögen in Höhe von 5.622 T€ (86,3%) zusammen. Forderungen in Höhe von 4.570 T€ stellen dabei mit Abstand den größten Vermögensbestandteil dar.

Im Bereich der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen besteht ein umfangreiches Debitorenmanagement, in dem wir ausgehend von der Altersstruktur unserer Forderungen ein angemessenes Mahnwesen eingerichtet haben und somit einem möglichen Forderungsausfallrisiko entgegenwirken.

Die Passivseite weist ein Eigenkapital von 0 T€ sowie Fremdkapital in Höhe von 6.511 T€ aus. Durch den im Geschäftsjahr 2006 erlittenen Verlust hat sich der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag von 57 T€ im Vorjahr auf 528 T€ erhöht.

Die Veränderung der Bilanzsumme zum Vorjahr ergibt sich im Wesentlichen aus einem verringerten Bestand an Forderungen sowie dem nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag.

Der Jahresüberschuss der Gesellschaft ist mit -472 T€ erstmals seit drei Jahren negativ. Die Gründe hierfür wurden unter dem Punkt "Geschäftsverlauf' ausführlich erläutert.

Die wesentliche Steuerungsgröße der Nexolab GmbH ist die Auslastung, die sich gegenüber dem Vorjahr von 56% auf 62% verbesserte. Aufgrund der Projektstruktur im Jahr 2006 war ein geringerer Fremdleistungsanteil zur Bearbeitung der Projekte erforderlich, was sich auch im Honoraraufwand der Gesellschaft widerspiegelt.

Um die finanziellen Verpflichtungen der Nexolab GmbH in Zukunft zu sichern, hat die Gesellschafterin eine Rangrücktrittserklärung abgegeben.

Im Jahr 2006 verringerte sich der Finanzmittelfonds der Nexolab GmbH um 125 T€. Der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit (-1.073 T€) sowie aus Investitionstätigkeit (-52 T€) wurden dabei mit einer Finanzierung von 1.000 T€ kompensiert. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt über den Konzernverbund.

Für 2007 erwartet die Gesellschaft durch ein positives Ergebnis vor Steuern von ca. 200 T€ sowie einen positiven Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit eine Stabilisierung der Ertragslage. Für 2008 geht die Gesellschaft ebenfalls von einem positiven Ergebnis und positiven Cash Flows aus, so dass die Überschuldung, ausgehend von dieser Planung, bis zum 31.12.2008 beseitigt sein wird.

Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklungen

Risiken liegen hauptsächlich in der Beauftragungssituation der Projekte. Ein weiteres Risiko ist das aggressive Vorgehen von Wettbewerbern auf dem Consulting Markt und das damit einhergehende niedrige Honorarniveau.

Die Abhängigkeit von einem Großkunden und vom Know-how einzelner Mitarbeiter könnte als weiteres Risiko betrachtet werden, was jedoch für die Beratungsbranche als typisch angesehen werden kann. Im Übrigen werden für die zukünftige Entwicklung keine bestandsgefährdenden Risiken gesehen.

Grundsätzlich ist zu bemerken, dass die Integration der Unternehmen der Softlab Group ein Risiko bezüglich der Mitarbeiterretention darstellt. Dies gilt vor allem für Mitarbeiter "der ersten Stunde", die die Entwicklung vom kleinen, selbständigen Consulting Unternehmen zum integrierten Dienstleistungsunternehmen über Consulting, Systemintegration und Application Management nicht mittragen.

Risikomanagement ist bei Nexolab GmbH sowohl auf Unternehmens- als auch auf Projektebene etabliert. Auf Unternehmensebene wird dies im Wesentlichen durch das Monitoring der Entwicklung von Kundensegmenten und Beratungsschwerpunkten abgebildet. Jedes einzelne Projekt wird auf monatlicher Basis einer Risikoanalyse unterzogen.

Die bereits angesprochenen Veränderungen im Projekt Shape sowie eine Neuorganisation der Nexolab GmbH selbst bieten eine große Chance für die Gesellschaft. Diese Struktur ist auf eine deutlich stärkere Zusammenarbeit innerhalb der Softlab Group, insbesondere der bestehenden Kundenbeziehungen, ausgelegt. Neue Mitarbeiter tragen durch ihre Motivation, ihre interessanten Profile und ihren Erfahrungsbackground sehr zur Stabilisierung des Unternehmens bei.

Neue Kunden, die Nexolab GmbH aus den Akquisitionsanstrengungen des vergangenen Geschäftsjahres gewinnen konnte, lassen interessante Projekte in entsprechender Größenordnung erwarten, was sich im bestehenden Auftragsbestand widerspiegelt.

Zudem werden durch einen konsequenten Ausbau der bestehenden Kundenbeziehungen neue Leistungsbereiche erschlossen.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Nach dem Bilanzstichtag sind keine wesentlichen Tatsachen bekannt geworden, die maßgeblichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens hatten.

 

München, 31. Januar 2007

Die Geschäftsführung

Dr. Klaus-Peter Kaplaner

Dr. Alexander Suhm

Bilanz zum 31. Dezember 2006

Aktiva

  31.12.2006
31.12.2005
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 26.055,00 0,00
II. Sachanlagen    
1. Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 166.018,00 202.660,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 55.918,00 74.433,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 112.815,00 116.907,00
  334.751,00 394.000,00
  360.806,00 394.000,00
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte Unfertige Leistungen 283.471,00 269.463,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.007.388,76 1.560.156,68
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.563.037,40 3.110.827,42
(davon Forderungen gegen die Gesellschafterin € 22.829,85; Vorjahr € 20.997,50)    
3. Sonstige Vermögensgegenstände 189.054,59 14.647,77
  4.759.480,75 4.685.631,87
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 578.909,54 703.690,93
  5.621.861,29 5.658.785,80
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 41.520,45
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 528.386,82 56.634,17
  6.511.054,11 6.150.940,42

Passiva

   
  31.12.2006
31.12.2005
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Kapitalrücklage 500.000,00 500.000,00
III. Verlustvortrag -1.056.634,17 -1.856.466,04
IV. Jahresfehlbetrag/Jahresüberschuss -471.752,65 799.831,87
V. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 528.386,82 56.634,17
  0,00 0,00
B. Rückstellungen    
1. Steuerrückstellungen 0,00 396.655,00
2. Sonstige Rückstellungen 1.099.676,37 1.747.302,88
  1.099.676,37 2.143.957,88
C. Verbindlichkeiten    
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 12.206,00
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 0,00; Vorjahr € 12.206,00)    
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 145.732,36 117.077,99
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 145.732,36: Vorjahr € 117.077,99)    
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 5.104.572,79 3.696.764,62
(davon Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin € 2.072.070,88; Vorjahr € 1.645.861,54)    
4. Sonstige Verbindlichkeiten 161.072,59 180.933,93
(davon aus Steuern € 150.911,55; Vorjahr € 148.028,30)    
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 0,00; Vorjahr € 14.131,86)    
  6.511.054,11 6.150.940,42

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006

  2006
2005
1. Umsatzerlöse 12.088.569,45 16.180.739,31
2. Erhöhung/Verminderung des Bestands an unfertigen Leistungen 14.008,00 -793.105,00
3. Sonstige betriebliche Erträge 73.096,84 220.389,22
  12.175.674,29 15.608.023,53
4. Materialaufwand Aufwendungen für bezogene Leistungen -2.813.771,86 -5.089.779,32
5. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter -6.413.903,32 -6.428.659,74
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -882.319,04 -867.090,24
(davon für Altersversorgung € 44.090,90; Vorjahr € 63.642,95)    
  -7.296.222,36 -7.295.749,98
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -85.474,02 -87.997,65
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.351.993,47 -2.064.734,63
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 14.164,99 26.811,52
(davon aus verbundenen Unternehmen € 125,62; Vorjahr € 3.337,01)    
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -80.891,62 -50.387,60
(davon an verbundene Unternehmen € 80.891,62; Vorjahr € 50.387,60)    
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -438.514,05 1.046.185,87
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -33.238,60 -246.354,00
12. Jahresfehlbetrag/Jahresüberschuss -471.752,65 799.831,87

Anhang zum Jahresabschluss zum 31.12.2006

Nexolab GmbH

I. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Nexolab GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2006 bis 31.12.2006 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind im Vergleich zum Vorjahr beibehalten worden.

Für die Gewinn- und Verlustrechung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Die Nexolab GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 und 4 HGB.

Aktiva

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und linear über drei Jahre abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellkosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt.

Die Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen erfolgen nach der linearen Methode. Die zugrunde gelegten Nutzungszeiten bei Bauten auf fremden Grundstücken erfolgen gemäß der entsprechenden Mietverträge, technische Anlagen und Maschinen zwischen 1-10 Jahre und Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 3-13 Jahre. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang erfasst.

Die unter den Vorräten ausgewiesenen noch nicht abgerechneten Leistungen wurden unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den steuerlichen Herstellungskosten (Einzelkosten und angemessene Gemeinkostenzuschläge ohne Verwaltungsgemeinkosten und ohne Zinsaufwand) aktiviert.

Bei Werkverträgen wird der Umsatz grundsätzlich erst bei Abnahme realisiert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten bilanziert, die Wertansätze des übrigen Umlaufvermögens entsprechen dem Niederstwertprinzip (Nominalwert unter Berücksichtigung notwendiger Wertabschläge).

Bei den Forderungen an verbundene Unternehmen erachten wir die Bildung einer Wertberichtigung nicht für notwendig.

Auf Forderungen ggü. Dritten wurden mangels erkennbarerer Einzelrisiken keine Wertberichtigungen vorgenommen.

Passiva

Die Rückstellungen berücksichtigen ansonsten alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen der Gesellschaft. Hierbei werden die zurückgestellten Beträge teils im Einzelnen ermittelt und teils pauschal berechnet.

Die Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten bestanden keine.

II. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Einzelheiten zur Entwicklung des Anlagevermögens im Jahr 2006 sind in der beigefügten Anlage zum Anhang dargestellt.

2. Forderungen

Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen.

3. Eigenkapital

Aufgrund der Anlaufverluste in den Jahren 2001 und 2002 sowie des Verlustes des abgelaufenen Geschäftsjahres besteht noch ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in Höhe von 528 T€. Damit ist die Gesellschaft bilanziell überschuldet. Die Muttergesellschaft hat eine Rangrücktrittserklärung abgegeben.

4. Rückstellungen

Die gesamten Rückstellungen im Jahr 2006 betragen 1.100 T€. Hiervon entfallen 318 T€ auf Rückstellungen für variable Gehälter. In der Regel wurden 50% der variablen Gehälter unterjährig ausbezahlt. Die Rückstellung bezieht sich auf die darüber hinaus auszuzahlenden Beträge für 2006, die innerhalb des ersten Quartals des Jahres 2007 ausbezahlt werden.

Die weiteren Rückstellungen entfallen auf Urlaubsrückstellungen (150 T€), Berufsgenossenschaft und Schwerbehindertenabgabe (49 T€), sonstige Personalkosten (124 T€), ausstehende Rechnungen (337 T€), Gewährleistungsrückstellungen (110 T€) sowie Jahresabschlusskosten (12 T€).

5. Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen setzen sich zusammen aus Darlehen in Höhe von 3.000 T€ sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 2.105 T€.

6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die gesamten finanziellen Verpflichtungen mit Restlaufzeiten bis zu einem Jahr betragen 679 T€, aus zwei bis zu fünf Jahren zum Stichtag nominal 1.710 T€, die komplett auf Miet- und Leasingverträge entfallen. Davon entfallen 642 T€ auf verbundene Unternehmen. Die im Geschäftsjahr 2006 gezahlten Mieten und Leasingraten betrugen 1.181 T€.

III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse wurden zum größten Teil über Projekte bei der BMW AG, München, erzielt. Der überwiegende Teil des Umsatzes wurde im Inland getätigt. Der Umsatz mit verbundenen Unternehmen beträgt 9.919 T€.

2. Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen in Höhe von 41 T€ enthalten.

3. Materialaufwand für bezogene Leistungen

Diese Leistungen betreffen insbesondere Honorare für Subunternehmer in Höhe von 2.814 T€.

4. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 2.352 T€ enthalten unter anderem Fahrzeugkosten, Mietaufwand und Reisekosten in Höhe von 1.338 T€.

IV. Sonstige Angaben

1. Mutterunternehmen

Das Mutterunternehmen der Nexolab GmbH, München, ist die Softlab GmbH für Systementwicklung und EDV-Anwendung, München.

Die Beteiligungsverhältnisse der Softlab GmbH für Systementwicklung und EDV-Anwendung, München, stellen sich wie folgt dar:

97% der Anteile hält die BMW Finanz Verwaltungs GmbH mit Sitz in München, 1% hält die BMW AG, München, und 2% sind eigene Anteile der Softlab GmbH für Systementwicklung und EDV-Anwendung, München.

Die Nexolab GmbH wird in den Konzernabschluss der BMW AG einbezogen. Der Konzernabschluss der BMW AG wird veröffentlicht und in dem beim Amtsgericht geführten Handelsregister (Nr. HRB 42243) hinterlegt.

2. Angaben zur Anzahl der Beschäftigten

Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer (ohne Geschäftsführer):

  Stand 31.12.2006 Stand 31.12.2005 Jahresdurchschnitt 2006 Jahresdurchschnitt 2005
Berater 64 65 - -
Verwaltung 8 8 - -
Summe 72 73 74,3 71,0

3. Angaben zu Organen der Gesellschaft

Mitglieder der Geschäftsführung sind:

Dipl.-Kfm. Dr. Kaplaner, Klaus-Peter, Wörthsee (Vorsitzender)

(Zuständig für die Bereiche Finanzen & Administration, Vertrieb und Marketing, Human Ressource Organisation, Competence Center Customer Relationship Management)

Dipl.-Ing. Dr. Suhm, Alexander, München

(Zuständig für Competence Center, Supply Chain Management, Collaborative Engineering, Sourcing & Procurement)

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

 

München, 31. Januar 2007

Die Geschäftsführung

Dr. Klaus-Peter Kaplaner

Dr. Alexander Suhm

Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2006

  Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
  Stand
01.01.2006
Zugänge
Abgänge
Stand
31.12.2006
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
EDV-Software 3.089,24 34.681,40 0,00 37.770,64
  3.089,24 34.681,40 0,00 37.770,64
II. Sachanlagen        
1. Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 349.041,41 0,00 0,00 349.041,41
2. Technische Anlagen und Maschinen 157.364,29 0,00 0,00 157.364,29
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 177.642,15 11.206,37 0,00 188.848,52
4. Geringwertige Wirtschaftsgüter 0,00 6.392,25 6.392,25 0,00
  684.047,85 17.598,62 6.392,25 695.254,22
  687.137,09 52.280,02 6.392,25 733.024,86
  Abschreibungen Restbuchwerte
  Stand
01.01.2006
Zugänge
Abgänge
Stand
31.12.2006
31.12.2006
31.12.2005
I. Immaterielle Vermögensgegenstände            
EDV-Software 3.089,24 8.626,40 0,00 11.715,64 26.055,00 0,00
  3.089,24 8.626,40 0,00 11.715,64 26.055,00 0,00
II. Sachanlagen            
1. Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 146.381,41 36.642,00 0,00 183.023,41 166.018,00 202.660,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 82.931,29 18.515,00 0,00 101.446,29 55.918,00 74.433,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 60.735,15 15.298,37 0,00 76.033,52 112.815,00 116.907,00
4. Geringwertige Wirtschaftsgüter 0,00 6.392,25 6.392,25 0,00 0,00 0,00
  290.047,85 76.847,62 6.392,25 360.503,22 334.751,00 394.000,00
  293.137,09 85.474,02 6.392,25 372.218,86 360.806,00 394.000,00

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Nexolab GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

München, den 31. Januar 2007

PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Winter, Wirtschaftsprüfer

ppa. Eigel, Wirtschaftsprüfer

Gesellschafterbeschluss

Die Softlab GmbH für Systementwicklung und EDV Anwendung, München, als alleinige Gesellschafterin der

 

Nexolab GmbH, München,

fasst unter Verzicht auf Einhaltung aller Formvorschriften für die Einberufung und Durchführung einer Gesellschafterversammlung folgenden Beschluss:

1.

Der Jahresabschluss zum 31.12.2006 bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2006, der Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2006 bis 31.12.2006 und dem Anhang zum 31.12.2006 wird festgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung schließt mit einem Bilanzverlust in Höhe von EUR -1.528.386,82 ab.

2.

Der Bilanzverlust wird auf neue Rechnung vorgetragen.

3.

Den Geschäftsführern Herrn Dr. Klaus Kaplaner und Herrn Dr. Alexander Suhm wird Entlastung erteilt.

4.

Zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2007 wird die PricewaterhouseCoopers AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft bestellt.

 

München, 15.05.2007

Softlab GmbH für Systementwicklung und EDV-Anwendung

Peter Broicher

Erich Ebner von Eschenbach

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

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Gesellschafterliste
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