Winkels Interior Design Exhibition GmbH

Boschstraße 2, 47533 Kleve, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Kleve HRB 764
Vorher
Winkels Messe- und Ausstellungsbau GmbH
Eingetragen
24.2.1984
Branche
Büros für InnenarchitekturInnenraumdesign und RaumgestaltungTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Möbeln
Gegenstand
Hochwertige Innenausbauleistungen aller Art, vor allem für Museen, Ausstellungen, Messen sowie Büro-, Gewerbe- und schwimmende Bauten, insbesondere deren Konzeption, Design und Herstellung, sowie auch Vertrieb und Vermietung solcher Ausbauten. Die Gesellschaft darf alle Geschäfte betreiben, die geeignet sind, den Zweck der Gesellschaft und ihrer Unternehmungen zu fördern, insbesondere auch damit zusammenhängende Ausbautätigkeiten im weitesten Sinne innen und außen sowie Beratung, Wartung und Reparaturen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Dominik Winkels
seit 15.9.2003
Geschäftsführer
Benedikt Winkels
seit 15.9.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
51.00%
49.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

47533 Kleve
255000
51.00%
47533 Kleve
245000
49.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Winkels Interior Design Exhibition GmbH

Kleve

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023

Winkels Interior Design Exhibition GmbH

Kleve

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Tradition und Fortschritt sind die Basis der Winkels Interior Design Exhibition GmbH, die seit den 1980-er Jahren in nunmehr zweiter Generation hochwertige Messe- und Ausstellungsausstellungskonzepte sowie Interior Design am Niederrhein fertigt.

Die Winkels Interior Design Exhibition GmbH (nachfolgend kurz "Winkels") ist eine eigentümergeführte, zertifizierte Ingenieur- und Konstruktionsgesellschaft mit Sitz in Kleve. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit liegt in der Entwicklung und Realisierung technischer Lösungen für Messen und Events. Weitere Geschäftsfelder sind das Interieur und Exterieur sowie die Fertigung von Sonderkonstruktionen für Shop-Konzepte und den Schiffsinnenausbau. In den Segmenten Messe und Event versteht sich Winkels als ganzheitlicher Dienstleister, der sämtliche Leistungsbereiche aus einer Hand anbietet und die Projektabwicklung bündelt - von der Beratung, Organisation und Detailplanung über die Konstruktion und Fertigung bis hin zur Logistik, Montage und Demontage weltweit.

Die Gesellschaft verfügt über eigene Produktions- und Lagerkapazitäten am eingetragenen Sitz der Gesellschaft in Kleve und darüber hinaus werden je nach Bedarf Büro-, Lager- und Produktionsflächen angemietet. Die Kundenstruktur verteilt sich über den Automobil-Sektor, Consumer Electronics und der Inneneinrichtungsbranche. Der Schwerpunkt der Absatzleistungen liegt im Automobil-Sektor für namhafte deutsche Hersteller. Die Leistungen werden hierbei sowohl direkt für die Großkonzerne erbracht als auch über Werbeagenturen und Architekturbüros, die in deren Auftrag stehen. Neben der Direktvergabe erfolgt die Auftragserteilung auch über Ausschreibungen, wobei mit sämtlichen Großkunden Rahmenvereinbarungen getroffen wurden. Die Gesellschaft zeichnet sich durch eine Vielzahl von Zertifizierungen aus.

2. Forschung und Entwicklung

Das niederrheinische Unternehmen zeichnet sich aus durch höchste Qualitätsstandards und innovative Fertigungstechnologien. Kooperationen mit führenden Werbe- und Marketingagenturen ermöglichen auch hybride Lösungen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort.

Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte.

Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Dagegen konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 %. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an. Der Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (+1,0 %) und die Unternehmensdienstleister (+0,3 %) konnten ebenfalls leicht zulegen. Dagegen ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe (-1,0 %) zurück. Das lag vor allem am Groß- und am Einzelhandel, die deutlich nachgaben, während der Kraftfahrzeughandel und der Verkehrsbereich zulegten. Insgesamt ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Jahr 2023 leicht zurück (-0,1 %).

Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder 333 Tausend Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt.

Die Branche des Messe- und Ausstellungsbau ist sehr konjunkturintensiv und folgt daher den gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Der Umsatz hat sich im Geschäftsjahr 2023 positiv entwickelt und konnte gegenüber dem Vorjahr um 4,4 Mio. EUR gesteigert werden. Ursächlich für die positive Umsatzentwicklung waren Messe- und Ausstellungsbauaufträge von zwei namenhaften Automotiv-Kunden auf der IAA. Dabei haben sich auch die Roherträge trotz des hohen Preisdrucks auf der Beschaffungsseite gut entwickelt. Preissteigerungen bei Rohstoffen und vor allem bei den Frachten konnten mit Verzögerung an unsere Kunden in großen Teilen weitergegeben werden. Zugute kamen uns ebenfalls unsere vorausschauende Planung und die hohe Bevorratung, die uns halfen, negative Auswirkungen abfangen zu können.

Der Vergleich der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Berichtsjahres mit der des Vorjahres ergibt sich aus den nachfolgenden, teils tabellarischen Ausführungen.

a) Ertragslage

Ergebnisquellen Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung Veränderung
T€ T€ T€ %
Betriebsergebnis 663 538 125 23,2
Zinsergebnis -50 -152 102 -67,1
Steuerergebnis -15 -8 -7 87,5
Jahresergebnis 591 373 218 58,4

Das Betriebsergebnis hat sich prozentual um 23,2 % verbessert.

Das Finanzergebnis hat sich aufgrund der gesunkenen Zinsaufwendungen verbessert.

b) Finanzlage

Zum Ende des Geschäftsjahres wurden keine Bankenlinien in Anspruch genommen.

c) Vermögenslage

wesentliche Bilanzposten Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
T€ T€ T€ %
Aktiva
Anlagevermögen 292 208 84 40,38
Vorräte 3.394 2.266 1.128 49,78
Forderungen/Vermögenswerte 1.065 1.013 52 5,13
Liquide Mittel 630 1.241 -611 -49,23
Rechnungsabgrenzungsposten 29 36 -7 -19,44
Passiva
Eigenkapital 77 0 77 0,00
Rückstellungen 1.139 1.164 -25 -2,15
Verbindlichkeiten 4.355 4.289 66 1,54
Bilanzsumme 5.571 5.453 118 2,16

Das Anlagevermögen liegt in Summe über dem Vorjahresniveau. Dabei werden alle wesentlichen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, insbesondere die Betriebsgrundstücke im Rahmen einer Betriebsaufspaltung von unserem Besitzunternehmen angemietet.

Die Warenbestände sind im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen. Dies ist dadurch begründet, dass wir wegen der guten Absätze im gesamten Jahr 2023 die Beschaffung auf hohem Niveau gehalten haben, insbesondere mit dem Ziel, Problemen bei instabilen Lieferketten zu begegnen und so viel Halbfertigware wie möglich so früh wie möglich im eigenen Zugriff zu haben. Nachdem sich die Lieferketten nunmehr zunehmen stabilisieren, bevorraten wir wieder geringere Bestände.

Die liquiden Mittel liegen bei T€ 630 und damit unter dem Vorjahresniveau. Zum Jahresende war die Liquidität im Vorratsvermögen gebunden.

Das Eigenkapital ist aufgrund der positiven Ergebnisentwicklung wieder gestiegen.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf

Umsatzentwicklung

Rohertragsentwicklung

Betriebsergebnis und

Branchenentwicklung.

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung eine Vielzahl von Kennzahlen aus der Ergebnisstruktur heran. Wesentliche Kennzahlen sind dabei Umsatzrendite, Umsatz pro Mitarbeiter, Personalintensität und Rohertragsquote.

Die Umsatzrendite ist im Vergleich zum Vorjahr erneut gestiegen. Der Umsatz stieg um 4,4 Mio. € deutlich überproportional zur durchschnittlichen Mitarbeiterzahl, somit liegt die Mitarbeiterintensität über dem Niveau des Vorjahres.

Ebenso wichtig sind uns aber auch Bilanzkennzahlen sowie deren Veränderung. Wir verfolgen stets auch im Rahmen des monatlichen Berichtswesens rollierend über eine 12-Monats-Vorausschau die Liquiditätsentwicklung.

4. Gesamtaussage

Die Vermögens- und Finanzlage des Unternehmens beurteilen wir als verbessert gegenüber den Vorjahren. Die Ertragslage übertrifft trotz der Unsicherheiten und Befürchtungen wegen der andauernden Pandemie unsere Erwartungen und Ansprüche.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeit stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten, sofern in den Zahlungsbedingungen vereinbart, im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und das Warenlager gedeckt.

III. Zweigniederlassungsbericht

Das Unternehmen verfügt über eine Zweigniederlassung in Düsseldorf.

IV. Prognosebericht

Die Markt- und Branchenentwicklung wurde und wird durch eine weitere Konsolidierung im Kundensegment Automobilbau gekennzeichnet sein. Demzufolge werden wir unsere Bemühungen aufrechterhalten, auch andere Kontakt in der Industrie zu intensivieren. Unser Fokus liegt weiterhin im Messe- und Ausstellungsbau inkl. hybrider Lösungen.

Für das Jahr 2024 planen wir mit verminderten Umsätzen (-10 %), da die Umsätze aus dem Automobilbau wegen der nur in ungeraden Jahren stattfindenden IAA in 2024 nicht realisiert werden können.

Durch unsere guten und treuen Geschäftsbeziehungen zu unseren Lieferanten entspannen sich die Problematiken auf der Lieferantenseite; die Lieferketten funktionieren wieder wie in Zeiten vor Corona.

Wir werden auch unsere Bemühungen beim Sourcing fortsetzen. Zum einen beabsichtigen wir mit Blick auf das Thema Nachhaltigkeit die Qualität der bei uns eingesetzten Materialien weiter zu verbessern, zum anderen aber auch die Abhängigkeit von Lieferanten zu minimieren.

Bei weiterhin zukunftsorientiertem Investitionsverhalten, einer soliden Wachstumsstrategie und der Fortführung einer straffen Kostenstruktur planen wir mit einer Brutto-Umsatzrendite von rund 3 %.

Unkalkulierbar bleibt dabei die Folge des Ukraine-Krieges.

V. Chancen- und Risikobericht

Jede unternehmerische Tätigkeit ist mit zum Teil erheblichen Risiken verbunden, die entweder aus den Geschäftsaktivitäten entstehen oder als Veränderung von Umweltbedingungen auf ein Unternehmen einwirken. Aus der zunehmenden Internationalisierung entstehen zudem weitere Risiken. Winkels ist als weltweit tätiges Unternehmen einer Reihe von Risiken ausgesetzt. Hierauf reagiert die Geschäftsleitung mit einem Risikomanagementsystem, das auch die Mitarbeiter in das Risikocontrolling einbindet. Ziel ist es, Risiken möglichst zu vermeiden, zumindest aber frühzeitig zu erkennen und daraus Gefahren für das Unternehmen abzuwenden. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden keine Einzelrisiken festgestellt, die allein oder in ihrer Gesamtheit den Fortbestand des Unternehmens gefährdet hätten. Bei Eintritt unvorhersehbarer, außergewöhnlicher Risiken ist ein Einfluss auf die Leistungs- und Ergebnisentwicklung nicht auszuschließen. Es sind jedoch keine Risiken erkennbar, die das Unternehmen in seinem Bestand gefährden könnten.

Im Wesentlichen bestehen unsere Risiken aus konjunkturellen Effekten in den für das Unternehmen wichtigen Märkten. Für das kommende Jahr rechnen führende Wirtschaftsforschungsinstitute damit, dass aufgrund von Lieferengpässen und Einschränkungen bei Handelsketten die Weltkonjunktur negativ beeinflussen werden. Darüber hinaus ergeben sich beim Automobilsektor große Umbrüche. Die Geschäftsleitung sieht hier große Unsicherheiten, inwieweit diese Entwicklungen einen nachhaltigen Einfluss bei den Kunden für die Messe- und Event-Aktivitäten auslösen.

Die Strategie, vermehrt auf Aufträge mit hohem Wertschöpfungsanteil mit klaren Anzahlungsmodalitäten zu setzen, hat eine positive Auswirkung auf die bestehende Risikolage. Die Finanzierung von hohen Volumen an Vorleistungen und die damit einhergehenden gestiegenen Ausfallrisiken bei Kundenforderungen nehmen entsprechend ab.

Weiterhin werden wir an der Optimierung unserer Beschaffungs- und Produktionsabläufe sowie einer noch höheren Transparenz der Geschäftsprozesse und an deren visualisierter Darstellung arbeiten. Durch breitere Nutzung unserer Software-Tools erwarten wir weitere Synergie-Effekte und Effizienzsteigerungen.

Umfangreiche Bonitätsbeurteilung, insbesondere im Neukundengeschäft, sowie kontinuierliches Debitorenmanagement führen zu einem erheblich reduzierten Risiko von Forderungsausfällen.

Wegen unserer auf verschiedene Branchen breit gestreuten Kundenstruktur, einem erfolgreichen Business Development sowie unserer aktuellen Produktpalette sehen wir für uns die Chance, uns besser als der Markt zu entwickeln.

 

Kleve, 28. März 2024

Dominik Winkels

Benedikt Winkels

Bilanz zum 31.12.2023

Winkels Interior Design Exhibition GmbH

Kleve

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 40.504,00 11.007,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 251.020,50 197.212,50
Summe Anlagevermögen 291.524,50 208.219,50
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 670.385,40 734.699,77
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.159.284,57 1.304.303,33
3. fertige Erzeugnisse und Waren 2.072.944,96 1.692.051,57
4. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 508.615,20- 1.464.901,26-
3.393.999,73 2.266.153,41
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.050.831,66 978.854,14
2. sonstige Vermögensgegenstände 13.946,81 34.473,25
1.064.778,47 1.013.327,39
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 630.278,16 1.240.509,31
Summe Umlaufvermögen 5.089.056,36 4.519.990,11
C. Rechnungsabgrenzungsposten 29.449,63 35.672,29
D. Aktive latente Steuern 160.657,50 175.365,90
E. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 514.189,16
5.570.687,99 5.453.436,96

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 255.645,94 255.645,94
II. Kapitalrücklage 3.200.000,00 3.200.000,00
III. Verlustvortrag 3.969.835,10 4.343.159,39
IV. Jahresüberschuss 590.718,14 373.324,29
nicht gedeckter Fehlbetrag 0,00 514.189,16
Summe Eigenkapital 76.528,98 0,00
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 787.546,34 789.078,01
2. Steuerrückstellungen 98.407,42 42.569,29
3. sonstige Rückstellungen 253.160,98 332.760,79
1.139.114,74 1.164.408,09
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 20.766,48 54.500,51
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 20.766,48 (EUR 33.770,51)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 0,00 (EUR 20.730,00)
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 586.740,89 356.392,49
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 586.740,89 (EUR 356.392,49)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 99.048,21 253.785,18
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 99.048,21 (EUR 253.785,18)
4. sonstige Verbindlichkeiten 3.648.488,69 3.624.350,69
- davon aus Steuern EUR 181.693,06 (EUR 386.842,39)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 0,00 (EUR 5.058,77)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 3.648.488,69 (EUR 3.624.350,69)
4.355.044,27 4.289.028,87
5.570.687,99 5.453.436,96

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Winkels Interior Design Exhibition GmbH

Kleve

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 8.326.129,44 7.534.957,39
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 4.439.205,40 4.230.549,47
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 879.681,49 822.524,48
- davon für Altersversorgung EUR 117.496,89 (EUR 97.841,97)
5.318.886,89 5.053.073,95
3. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 91.376,64 50.647,96
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.252.385,29 1.892.736,84
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 13.144,63 0,00
- davon Zinserträge aus der Abzinsung von Rückstellungen EUR 10.186,06 (EUR 0,00)
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 63.009,37 152.299,60
- davon an verbundene Unternehmen EUR 54.737,83 (EUR 111.305,66)
- davon Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen EUR 0,00 (EUR 27.224,90)
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 15.402,19 7.859,10
- davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern EUR 14.708,40 (EUR 7.859,10)
8. Ergebnis nach Steuern 598.213,69 378.339,94
9. sonstige Steuern 7.495,55 5.015,65
10. Jahresüberschuss 590.718,14 373.324,29

ANHANG für das Geschäftsjahr 2023

Winkels Interior Design Exhibition GmbH

Kleve

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Winkels Interior Design Exhibition GmbH hat ihren Sitz in Kleve. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Kleve unter HRB 0764 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 2 HGB) auf.

Der Jahresabschluss der Firma Winkels Interior Design Exhibition GmbH für das Geschäftsjahr 2023 wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des HGB, insbesondere den Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) unter vollständiger Berücksichtigung des BilMoG aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften sind die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet worden.

Die maßgeblichen Rechnungslegungsgrundsätze ergeben sich aus dem HGB.

III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Das Anlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich der bisher aufgelaufenen und im Geschäftsjahr 2023 planmäßig fortgeführten Abschreibungen bewertet.

Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend steuerrechtlicher Vorschriften linear vorgenommen.

In den Vorräten sind die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe zu fortgeschriebenen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen angesetzt. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgte zu progressiv bzw. retrograd ermittelten steuerlichen Herstellungskosten. Bei den unfertigen Erzeugnissen werden die Materialkosten sowie die Lohnkosten einschließlich eines Gemeinkostenzuschlages ohne Vertriebskosten und Gewinnzuschlag berücksichtigt. Bei den Fertigerzeugnissen werden die einzelnen Sortengruppen um den Vertriebskostenzuschlag und den Gewinnzuschlag gekürzt. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und eingeschränkter Verwertbarkeit ergeben, wurden im angemessenen und ausreichendem Umfang vorgenommen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum Nominalwert angesetzt. Einzelrisiken eines termingerechten Zahlungseingangs wurden durch Bildung einer Einzelwertberichtigung berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen.

Die Pensionsrückstellungen sind nach versicherungsmathematischen Grundsätzen entsprechend den Regelungen des BilMoG mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Die Rückstellung wird pauschal mit einem einer Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst. Das Planvermögen wurde zum 31.12.2023 mit einem Verkehrswert von 719.993,66 € saldiert.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzerstellung bekanntgewordenen ungewissen Schulden, Verluste und Risiken.

Die Rückstellungen und Verbindlichkeiten sind mit ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert.

Die Aufwendungen und Erträge sind auf das Geschäftsjahr abgegrenzt.

IV. Angaben zur Bilanz

a) Anlagevermögen

Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände ist dem nachfolgend dargestellten Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anlagenspiegel Winkels Interior Design Exhibition GmbH zum 31. Dezember 2023

Entwicklung der Anschaffungskosten
Stand Zugang Umbuchung Zuschreibung Abgang Stand
01.01.2023 2023 2023 2023 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte
a) EDV 741.804,45 45.976,07 0,00 0,00 787.780,52
b) Lizenzen 6.332,98 0,00 0,00 0,00 6.332,98
748.137,43 45.976,07 0,00 0,00 794.113,50
II. Sachanlagen
2. Andere Anlagen / BGA
a) Büroeinrichtung 214.009,71 118.701,32 0,00 41.573,10 291.137,93
b) GWG 0,00 6.613,75 0,00 6.613,75 0,00
c) Sonstige BGA 281.613,60 3.400,00 0,00 0,00 285.013,60
495.623,31 128.715,07 0,00 48.186,85 576.151,53
1.243.760,74 174.691,14 0,00 48.186,85 1.370.265,03
Entwicklung der Abschreibungen
Stand Zugang Umbuchung Zuschreibung Zugang kumuliert
01.01.2023 2023 2023 2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte
a) EDV 733.786,45 14.368,07 0,00 14.368,07
b) Lizenzen 3.343,98 2.111,00 0,00 2.111,00
737.130,43 16.479,07 0,00 16.479,07
II. Sachanlagen
2. Andere Anlagen / BGA
a) Büroeinrichtung 206.963,21 50.745,32 0,00 50.745,32
b) GWG 0,00 6.613,75 0,00 6.613,75
c) Sonstige BGA 91.447,60 17.538,50 0,00 17.538,50
298.410,81 74.897,57 0,00 74.897,57
1.035.541,24 91.376,64 0,00 91.376,64
Entwicklung der Abschreibungen
Abgang Abgang kumuliert Stand
2023 2023 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte
a) EDV 0,00 0,00 748.154,52
b) Lizenzen 0,00 0,00 5.454,98
0,00 0,00 753.609,50
II. Sachanlagen
2. Andere Anlagen / BGA
a) Büroeinrichtung 41.563,60 41.563,60 216.144,93
b) GWG 6.613,75 6.613,75 0,00
c) Sonstige BGA 0,00 0,00 108.986,10
48.177,35 48.177,35 325.131,03
48.177,35 48.177,35 1.078.740,53
Buchwert Buchwert
31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte
a) EDV 39.626,00 8.018,00
b) Lizenzen 878,00 2.989,00
40.504,00 11.007,00
II. Sachanlagen
2. Andere Anlagen / BGA
a) Büroeinrichtung 74.993,00 7.046,50
b) GWG 0,00 0,00
c) Sonstige BGA 176.027,50 190.166,00
251.020,50 197.212,50
291.524,50 208.219,50

b) Rückstellungen

Die Pensionsrückstellungen wurden nach der versicherungsmathematischen PUC Methode gebildet. Dabei wurden folgende Annahmen berücksichtigt:

durchschnittlicher Marktzins von 1,83 % für eine Laufzeit von 15 Jahren, der von der Deutschen Bundesbank bekanntgemacht wurde (10-jähriger Durchschnittzins)

und der Sterbetafel nach Dr. Klaus Heubeck (Richttafeln 2018 G).

Ein Gehaltstrend wurde aufgrund der Festbetragszusage nicht berücksichtigt.

Der Rechnungszins beruht auf dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen 10 Jahre. Der für die Vergleichsberechnung gem. § 253 Abs. 6 HGB benötigte Marktzins der vergangenen sieben Jahre ergibt sich auf gleiche Weise und beträgt zum gleichen Zeitpunkt 1,75 %.

Das Planvermögen wurde mit einem Wert von 719.993,66 € saldiert. Es handelt sich um verpfändete Rückdeckungsversicherungen. Der beizulegende Zeitwert des Rückdeckungsversicherungen als saldiertes Planvermögen wurde als Differenz des Leistungsbarwertes und dem Barwert der künftigen Beträge, einschließlich zugeteilter Gewinnbeteiligungen gebildet. Im Geschäftsjahr 2023 wurden Erträge i. H. v. 18 T€ erfolgswirksam erfasst. Bei den Rückdeckungsversicherungen handelt es sich um Fonds- / Indexgebundene Versicherungen, die nicht in den Anwendungsbereich des IDW RH FAB 1.021 fallen.

Die sonstigen Rückstellungen gliedern sich wie folgt:

Stand 01.01.2023 Verbrauch 2023 Auflösung 2023 Zuführung 2023 Stand 31.12.2023
Urlaub und Überstunden 305.260,79 305.260,79 0,00 225.660,98 225.660,98
Sonstige Rückstellungen 1.000,00 1.000,00 0,00 1.000,00 1.000,00
Gewährleistungen 5.000,00 0,00 0,00 0,00 5.000,00
Abschlusskosten extern 9.000,00 9.000,00 0,00 9.000,00 9.000,00
Abschlusskosten intern 12.500,00 12.500,00 0,00 12.500,00 12.500,00
332.760,79 327.760,79 0,00 248.160,98 253.160,98

c) Verbindlichkeiten

Die Aufgliederungen der Verbindlichkeiten ergibt sich aus dem nachfolgend dargestellten Verbindlichkeitenspiegel:

Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
2023 (Vorjahr) bis 1 Jahr von 1 - 5 Jahren über 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 20.766,48 20.766,48 0,00 0,00
(Vorjahr) (54.500,51) (33.770,51) (20.730,00) (0,00)
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 586.740,89 586.740,89 0,00 0,00
(Vorjahr) (356.392,49) (356.392,49) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 99.048,21 99.048,21 0,00 0,00
(Vorjahr) (253.785,18) (253.785,18) (0,00) (0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten 3.648.488,69 3.648.488,69 0,00 0,00
(Vorjahr) (3.624.350,69) (3.624.350,69) (0,00) (0,00)
Summe 4.355.044,27 4.355.044,27 0,00 0,00

d) In den sonstigen Verbindlichkeiten ist ein als Kontokorrentkonto geführtes Forderungskonto der Winkels GbR mit einer Valuta vom 2.806.268,63 € (Vj 2.688.660,87 €) enthalten.

e) Ausschüttungssperre

Die erfolgswirksam erfasste Aktivierung der latenten Steuern resultiert aus der Neubewertung der Pensionsverpflichtungen durch das BilMoG und beträgt um 31.12.2023 160.657,50 € (Vj 175.365,90 €). Im Rahmen der Berechnung der latenten Steuern wurde von einem Ertragsteuersatz von 30 v. H. ausgegangen. Der Betrag ist ausschüttungsgesperrt.

Weiterhin sind gem. § 253 Abs. 6 HGB ausschüttungsgesperrt 9.998,00 € (Vj 47.516,00 €).

V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt worden.

Im Zinsertrag ist ein Ertrag aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung i. H. v. 10,2 T€ enthalten.

VI. Sonstige Angaben

a) Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Haftungsverhältnisse bestehen nicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Dauerschuldverhältnissen, Dauerpachtverhältnissen, begonnenen Investitionsvorhaben, künftigen Großreparaturen, Umweltschutzmaßnahmen bestehen ebenfalls nicht.

Die Pachtaufwendungen für die materiellen und immateriellen Wirtschaftsgüter betragen im Berichtsjahr insgesamt 0,7 Mio.€.

b) Beschäftigte Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr 2023 waren im Durchschnitt 87 Arbeitnehmer (davon 43 Lohnempfänger) beschäftigt.

c) Mitglieder des Geschäftsführungsorgans:

Alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2023

 

Herr Dominik Winkels, Kleve, Techn. Betriebsleiter

 

Herr Benedikt Winkels, Kleve, Betriebswirt

Die Geschäftsführer machen hinsichtlich der Angabe ihrer Vergütung von der Schutzklausel Gebrauch.

d) Ergebnisverwendung

Der Gewinn des Geschäftsjahres 2023 und der Verlustvortrag sollen auf neue Rechnung vorgetragen werden.

 

Kleve, 28.03.2024

Dominik Winkels

Benedikt Winkels

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Winkels Interior Design Exhibition GmbH:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Winkels Interior Design Exhibition GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Winkels Interior Design Exhibition GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Goch, 13. Mai 2024

RTU Euregio Revisions-, Treuhand- und
Unternehmensberatungs-GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Klemm, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 06.08.2024 festgestellt.

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