SNE Sterling Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Chmiel-Hill seit 20.12.2021 | Prokura |
Kai Dr. Stürken seit 6.2.2015 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 25.00% | |
| 25.00% | |
| 25.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SAT Anlagentechnik GmbHDägelingJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Geschäft und Rahmenbedingungen Die Geschäftstätigkeit des Unternehmens erstreckt sich auf die Entwicklung, Herstellung, Verkauf und Inbetriebsetzung von Verfahren und Anlagen für die Befüllung und Prüfung von Systemen in der Automobilindustrie. Die Gesellschaft ist eine 100%ige Tochter der SNE Sterling Holding GmbH, Dägeling. Vertrieb, Verwaltung, Entwicklung und Konstruktion der Anlagen sowie die Anlagenmontage und Inbetriebnahme werden vom Unternehmenssitz in Dägeling durchgeführt. Die Geschäftsprozesse sind auf projektbezogene Kundeneinzelfertigung ausgelegt. Die Vertriebstätigkeit ist nicht auf Regionen begrenzt, sondern weltweit ausgerichtet. Tochtergesellschaften bestehen seit mehreren Jahren sowohl in China wie auch in den USA. In anderen Märkten werden lokale Partner zur Unterstützung eingesetzt. Kooperationsverträge bestehen mit Partnern in Südafrika, Indien und den USA. Mit dem Schwesterunternehmen NKE und dessen Tochter der brasilianischen Engemo ergeben sich sowohl kunden- und technologiebezogene Synergien als auch ein guter Zugang zum südamerikanischen Markt. Investitionen der Automobilhersteller in die Neu- oder Umgestaltung ihrer Produktionslinien sind die wesentliche Grundlage der Geschäftstätigkeit. Insbesondere die Hauptkunden der SAT Anlagentechnik GmbH, die deutschen Premiumhersteller, planen nach wie vor zahlreiche Investitionsvorhaben aufgrund veränderter Anforderungen an die klassischen Fahrzeugsysteme und zum Ausbau der Elektromobilität. Dies betrifft sowohl die Planung neuer Produktionslinien als auch die Modifikation bestehender Anlagentechnik. Beispielhaft sind hier die Aktivitäten von BMW und Mercedes in Deutschland und den USA und die Pläne der LKW Hersteller in Europa zu nennen. Das Jahr 2023 war durch eine hohe Dynamik bei der Umsetzung von Investitionsvorhaben gekennzeichnet. Dies führte bei der SAT Anlagentechnik erneut zu einem hohen Auftragseingang. Nach unserer Einschätzung besteht nach wie vor weiterer nennenswerter Investitionsbedarf auf Kundenseite, sodass wir für 2024 von anhaltender Nachfrage auf einem ähnlichen Niveau wie 2023 ausgehen. Die Störungen der Lieferketten mit Einfluss auf Produktion und Montage haben über das Jahr 2023 spürbar abgenommen. Zum Jahresende waren signifikante Störungen nicht mehr zu verzeichnen. Allerdings wird mittlerweile über die gesamte Lieferkette auch mit längeren Lieferzeiten geplant. Umsatz und Betriebsleistung konnten gegenüber 2022 deutlich gesteigert werden. Dies führte zum Jahresende zu einem leichten Bestandsabbau. Der überwiegende Teil der Lieferungen und Leistungen der SAT Anlagentechnik GmbH geht ins europäische und außereuropäische Ausland und erfordert in der Regel immer auch einen Aufbau und eine Inbetriebnahme vor Ort. Die in den vergangenen Jahren pandemiebedingten Reise- und Zugangsbeschränkungen in anderen Teilen der Welt, haben die Geschäftstätigkeit der SAT in 2023 nicht mehr behindert. Ertragslage Der Umsatz lag im abgelaufenen Geschäftsjahr mit TEUR 31.607 um 90% über dem des Vorjahreszeitraums und ebenfalls über dem Plan von TEUR 30.000. Der starke Anstieg gegen- über dem Vorjahr ist auch dadurch begründet, dass sich die Fertigstellungstermine einiger großer Projekte - aufgrund damaliger Materialengpässe - vom Vorjahr in das abgelaufene Geschäftsjahr verschoben hatten. Die Betriebsleistung 1 lag mit TEUR 31.235 deutlich über dem Vorjahreszeitraum (+23%) und somit auch über dem Plan von +19%. Im Anlagengeschäft konnten Kostensteigerungen überwiegend weitergegeben werden. Nach wie vor steht das Neuanlagengeschäft unter Wettbewerbsdruck. Trotzdem gelang es hier, die schwachen Margen der Vorjahre spürbar zu verbessern. Im After-Sales-Geschäft konnte der positive Trend der Vorjahre fortgesetzt werden. Damit lieferte das After-Sales-Geschäft erneut einen signifikanten Beitrag zum Ergebnis. Der Materialaufwand ist in Folge der erhöhten Betriebsleistung, aufgrund von Teuerung und einer gegenüber dem Vorjahr veränderten Auftragsstruktur (stärkerer Anteil an Neuanlagen) deutlich um TEUR 2.400 auf TEUR 12.942 (Vorjahr: TEUR 10.542) gestiegen. Die Personalaufwendungen sind ebenfalls zum Vorjahreszeitraum gestiegen (TEUR 11.105, Vorjahr TEUR 9.599). Die Auslastung im Geschäftsjahr lag deutlich über der des Vorjahres. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um TEUR 749 auf TEUR 3.329. Ursache hierfür sind erhöhte Reisekosten und Frachtkosten aufgrund der Auftragsstruktur für in Arbeit befindliche Aufträge sowie Instandhaltungen der Betriebs- und Geschäftsausstattung. Das Jahresergebnis konnte durch die höhere Betriebsleistung und das konstant gute After- Sales Geschäft gegenüber dem letzten Geschäftsjahr um ca. 152% gesteigert werden. (2023: TEUR 3.216, Geschäftsjahr 2022: TEUR 1.277, Planung: TEUR 1.597)
1 Umsatzerlöse + Bestandsveränderung +
Sonstige betriebliche Erträge
Finanzlage
Der positive Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 4.798 ist im Wesentlichen eine Folge des gestiegenen Jahresüberschusses und den gestiegenen erhaltenen Anzahlungen. Der negative Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit und für Investitionen konnte durch den operativen Cashflow gedeckt werden und hat zu einem Aufbau des Finanzmittelbestandes geführt. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beinhaltet unvermeidliche Ersatzbeschaffungen von technischen Anlagen und Maschinen sowie die Neuanschaffung eines Lagerliftsystems (TEUR 140), einer Photovoltaikanlage (TEUR 182) und zweier PKW (TEUR 58). Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit beinhaltet im Wesentlichen die Abführung des Ergebnisses aus dem Vorjahr (TEUR 1.277) sowie Auszahlungen im Rahmen der Tilgung von Krediten. Die Finanzierung erfolgt mit Hilfe von Kreditrahmenverträgen sowie aus erhaltenen Anzahlungen. Vermögenslage
Das geplante Investitionsvolumen in das Anlagevermögen über 500 TEUR konnte mit TEUR 612 übertroffen werden. Die Bilanzsumme hat sich zum Ende des Geschäftsjahres 2023 von TEUR 17.446 im Vorjahr auf nun TEUR 16.084 reduziert. Das Anlagevermögen stieg um TEUR 291, wohingegen sich das Umlaufvermögen inkl. RAP deutlich um TEUR 1.653 reduzierte. Die größte Veränderung im Umlaufvermögen betrifft die deutlich höheren Anzahlungen (Erhöhung um TEUR 2.811), die den Forderungsaufbau überkompensieren. Unter Berücksichtigung der gemäß Ergebnisabführungsvertrag vorzunehmenden Abführung des Jahresüberschusses von TEUR 3.216 hat sich das Eigenkapital gegenüber Vorjahr nicht verändert. Dagegen erhöhte sich die Eigenkapitalquote aufgrund der gesunkenen Bilanzsumme auf 21,2% (Vorjahr: 19,5%). Die Rückstellungen sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 491 gestiegen. Einem Aufbau der Rückstellungen für Urlaub, Sonderzahlungen und für noch zu erbringende Leistungen steht ein nur geringer Abbau der Rückstellungen für Gleitzeitkonten gegenüber. Die Verbindlichkeiten sind dagegen deutlich gesunken (-18,3%). Dies ist im Wesentlichen die Folge der Rückzahlung von kurzfristigen Bankkrediten in Höhe von TEUR 2.300. Risiko- und Chancenbericht Auch in den kommenden Jahren wird primär das Thema E-Mobilität Investitionserfordernisse in neue Produktionslinien und in Modifikationen bestehender Produktionslinien bei unseren Kunden weltweit treiben. Es werden auch neue Anwendungsfelder durch Themen wie autonomes Fahren, Brennstoffzellen mit Wasserstoff als Energieträger und die Integration der Batterieproduktion in die Werke unserer Kunden entstehen, worin wir weitere Chancen für das Unternehmen sehen. Hierfür sehen wir uns technologisch und standortseitig gut aufgestellt und verbessern unsere weltweite Abdeckung kontinuierlich. Durch die hohe Population an Bestandsanlagen sehen wir uns für alle Arten von Projekten bei unseren Kunden in einer guten Position. Handelshemmnisse haben auf unser Geschäft im abgelaufenen Geschäftsjahr keine spürbaren Auswirkungen gehabt. Diese werden auch für das neue Geschäftsjahr nicht erwartet. Risiken, die unsere Planung gefährden können, liegen nach wie vor in Lieferengpässen für zum Bau von Anlagen benötigten Komponenten und damit verbundenen, schwer kalkulierbaren Kostensteigerungen auf der Beschaffungsseite. Weitere Risiken liegen in einem weltweiten konjunkturellen Abschwung in Folge bewaffneter Konflikte, einer anhaltend hohen Inflation und den damit verbundenen steigenden Zinsen. Wenn dies zu einem deutlichen Nachfragerückgang beim Endverbraucher führt, könnte dies die Investitionspläne unserer Kunden negativ beeinflussen. Chancen sehen wir in neuen Anwendungsfeldern bei bestehenden Kunden und einer intensiven Nutzung der technologischen Möglichkeiten der Gruppe. Vor der Auftragsannahme werden Chancen und Risiken eines Projektes bestmöglich analysiert. Im Zuge einer mitlaufenden Kalkulation werden Budgetabweichungen bei der Durchführung frühzeitig erkannt und eine Beurteilung des Projektbestandes ermöglicht. Fehlende Ergebnisbeiträge müssen durch ein entsprechend erhöhtes Geschäftsvolumen oder eine verbesserte Performance in anderen Projekten kompensiert werden. Zum Bilanzstichtag bestehen keine Fremdwährungsforderungen gegen Dritte. Kurssicherungsgeschäfte sind nicht vorgenommen worden. Ein wesentliches durch Währungsschwankungen bedingtes Risiko sehen wir aktuell nicht. Zusammenfassende Beurteilung Aus heutiger Sicht sind keine Risiken ersichtlich, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden. Die vorstehend beschriebenen Risiken sind für die Gesellschaft durch die genannten Maßnahmen beherrschbar. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Bewertung der Risiken und Chancen weiter mehr zu den Chancen hin verändert. Prognosebericht In der Ergebnisplanung der nächsten Geschäftsjahre gehen wir für das Geschäftsjahr 2024 von einem grundsätzlich positiven Trend aus. Das Thema Transformation vom Verbrenner zum Elektroantrieb ist bei allen unseren Kunden noch nicht abgeschlossen und wird in den nächsten Jahren weiterhin Investitionen erfordern. Viele unserer Kunden erzielten auch im abgelaufenen Jahr außerordentlich gute Geschäftsergebnisse. Dies sollte weiterhin Spielraum für die Umsetzung von Investitionen bieten. Auf der Beschaffungsseite gehen wir in Bezug auf die Verfügbarkeit nicht von erneuten Lieferengpässen und nur noch von moderaten Preissteigerungen aus. Der Plan geht von einem ähnlichen Betriebsleistungsniveau wie 2023 aus. Dies ist über den aktuellen Auftragsbestand schon weitgehend abgesichert. Die Anfragetätigkeit war über das gesamte Geschäftsjahr hoch und ist auch zu Beginn des neuen Geschäftsjahres auf einem guten Niveau. Anfragen erhalten wir aus Europa, USA, China, Brasilien und Südafrika. Für das neue Geschäftsjahr erwarten wir die Vergabe und Realisierung weiterer großer Projektvolumina bei unseren Kunden. Das geplante Umsatzvolumen für das Geschäftsjahr 2024 in Höhe von ca. TEUR 31.000 basiert auf einem hohen Auftragsbestand aus dem Vorjahr und einem realistisch zu erwartenden Anteil an Neuaufträgen. Hinzu kommt das in den letzten Jahren stetig gewachsene After-Sales-Geschäft, das einen signifikanten Ergebnisbeitrag leistet und weiter ausgebaut werden soll. Der Auftragseingang in 2024 wird nach aktueller Lage aufgrund längerer Projektlaufzeiten und begrenzter Kapazitäten mit einem nennenswerten Anteil in den Umsatz der nächsten Geschäftsjahre fallen. Tendenziell erwarten wir für das neue Geschäftsjahr einen ähnlich hohen Auftragseingang wie im Vorjahr. Dieses Niveau mit einer leichten Steigerung sehen wir auch für die nächsten Jahre als realistisch an. Die Gewinnung und Bindung qualifizierter Mitarbeiter wird zu einem immer wichtigeren Faktor. Die intensivierten Aktivitäten in dieser Hinsicht haben mittlerweile erste Früchte getragen. Offene Stellen konnten weitestgehend besetzt werden. Aufgrund der hohen Auslastungsspitzen wurde auch die temporäre Einbindung externer Mitarbeiter weiter genutzt. Eine langfristige Stabilisierung des Umsatzniveaus soll durch eine weiter verstärkte und vereinfachte Zusammenarbeit mit den Gruppenfirmen NKE und Engemo erreicht werden. Hier konnten im abgelaufenen Geschäftsjahr nennenswerte Erfolge verzeichnet werden (Klebetechnologie, Kompaktanlagen, Kapazitätsausgleich). Diese Ausrichtung der Geschäftstätigkeit soll auch weiterhin stabile Erlöse ermöglichen. Für das Geschäftsjahr 2024 gehen wir in der Planung von einem Investitionsvolumen in Höhe von ca. TEUR 600 sowie von einem positiven Geschäftsergebnis aus (ca. TEUR 3.000). Änderungen in der Organisation sind zurzeit nicht vorgesehen.
Dägeling, den 19. Juni 2024 SAT Anlagentechnik GmbH Dr.-Ing. Kai Stürken Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss, zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Allgemeine Angaben Die SAT Anlagentechnik GmbH mit Sitz in Dägeling ist im Handelsregister des Amtsgerichts Pinneberg unter der Registernummer HRB 2407 IZ eingetragen. Der Jahresabschluss wurde auf Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs und der ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 HGB. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert zum Vorjahr fortgeführt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Dabei umfassen die Herstellungskosten neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Material- und Fertigungsgemeinkosten. Die Abschreibungen erfolgen bei entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenständen, Gebäuden und bei beweglichem Anlagevermögen linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer (ermittelt anhand von Branchen-Tabellen und Schätzungen). Diese beträgt für entgeltlich erworbene EDV-Software, Lizenzen, Rechte und Werte 3 bis 15 Jahre, für Grundstücke und Bauten 13 bis 33 Jahre, für Technische Anlagen und Maschinen 6 bis 20 Jahre sowie für Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 15 Jahre. Die Abschreibungen für Zugänge im Laufe des Geschäftsjahres erfolgen zeitanteilig. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 250,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Wirtschaftsgüter von EUR 251,00 bis EUR 1.000,00 werden in einem Jahressammelposten zusammengefasst und mit 20 % pro Jahr abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Zeitwert am Bilanzstichtag angesetzt. Das Wertaufholungsgebot gemäß § 253 Abs. 5 HGB wird beachtet. Alle erkennbaren Risiken, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer oder aus anderen Gründen ergeben, werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Das Wahlrecht des § 268 Abs. 5 S. 2 HGB, erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen offen von den Vorräten abzusetzen, wird in Anspruch genommen. Der Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wird die Durchschnittskostenmethode zugrunde gelegt. Für Hilfsstoffe wird die Bewertung mit Hilfe zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren vorgenommen. Die unfertigen Erzeugnisse und Leistungen werden in Höhe der aktivierungspflichtigen Herstellungskosten angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten (Nominalwert) unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Ausfallrisiko der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist durch pauschale Abschläge erfasst. Die liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden für Ausgaben vor dem Abschlussstichtag gebildet, soweit diese Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgt nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method). Die Berechnung erfolgte unter der Verwendung eines Rechnungszinssatzes von 1,82 %, eines erwarteten Rententrends von 6,92 % sowie der Richttafeln 2018 G der HEUBECK AG. Bei der Berechnung wurde vom Wahlrecht des § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht und eine durchschnittliche Restlaufzeit der Pensionsverpflichtungen von 15 Jahren angenommen. Zuführungen zu den Rückstellungen aufgrund der Erstanwendung des § 253 HGB i.d.F. des BilMoG werden gleichmäßig über 15 Jahre verteilt und sind in der Gewinn- und Verlustrechnung unter dem Posten "sonstige betriebliche Aufwendungen" in Höhe von TEUR 14 ausgewiesen (Art. 67 Abs. 2 EGHGB). Die Unterdeckung der Rückstellung aufgrund der Ausübung des Wahlrechts beläuft sich auf TEUR 13. Bei der Bemessung der sonstigen Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken angemessen und ausreichend Rechnung getragen. Bei der Bewertung werden zukünftige Preis- und Kostensteigerungen mit einbezogen. Ferner werden Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit einem der Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre, welcher von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht wird, abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden mit den jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert. Währungsumrechnung Die erstmalige Erfassung von Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten in fremder Währung erfolgt zum Devisenkurs am Tag des Geschäftsvorfalls. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr werden am Abschlussstichtag zum Stichtagskurs (Devisenkassamittelkurs) umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Entstehung oder dem höheren Stichtagskurs (bei Passivposten) bzw. niedrigeren Stichtagskurs (bei Aktivposten) am Bilanzstichtag bewertet. II. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlagepositionen und ihrer Entwicklung sind im beigefügten Anlagenspiegel ausgehend von den historischen Anschaffungskosten dargestellt. Anteilsbesitz Die SAT Anlagentechnik GmbH hält 100 % der Anteile an der SAT Fluid Systems (Shanghai) Co. Ltd., Shanghai, VR China. Das Eigenkapital dieser Gesellschaft beträgt zum 31.12.2023 TCNY -721/TEUR -92; das Ergebnis des Geschäftsjahres 2023 beträgt TCNY -1.265/TEUR 161. Des Weiteren hält die SAT Anlagentechnik GmbH 100 % der Anteile an der SAT Sterling Fluid Systems LLC, Atlanta (Georgia), USA. Das Eigenkapital beträgt zum 31.12.2023 TUSD 24/TEUR 22; das Ergebnis des Geschäftsjahres 2023 beträgt TUSD 14/TEUR 13. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Pensionsrückstellungen Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 25 (Vorjahr: TEUR 111). Sonstige Rückstellungen Die Position enthält im Wesentlichen Rückstellungen für Garantieleistungen, personalbezogene Rückstellungen, Rechts- und Beratungskosten und Rückstellungen für noch zu erbringende Leistungen. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 322 durch Grundpfandrechte gesichert. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aufgrund von Leasingverträgen für die folgenden Geschäftsjahre in Höhe von TEUR 127, davon entfallen auf das nachfolgende Geschäftsjahr TEUR 53. III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Aufwendungen und Erträge Die Aufwendungen nach Artikel 67 Abs. 1 und 2 EGHGB betragen TEUR 14 (Vorjahr: TEUR 14). Sie resultieren aus den Anpassungen von Pensionsrückstellungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten nicht realisierte Aufwendungen aus der Währungsumrechnung gemäß § 256a HGB in Höhe von TEUR -27 (Vorjahr: TEUR -7). Des Weiteren sind in dieser Position periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 9 (Vorjahr: TEUR 7) enthalten. Sonstige betriebliche Erträge aus der Währungsumrechnung werden in Höhe von TEUR 26 (Vorjahr: TEUR 37) ausgewiesen. Zinsergebnis Im Zinsergebnis sind Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 155 (Vorjahr: TEUR 39) enthalten. Der Zinsaufwand aus der Aufzinsung von Pensions- und Jubiläumsrückstellungen beträgt TEUR 35 (Vorjahr: TEUR 33). Die Effekte aus der Änderung des Abzinsungssatzes werden im Personalaufwand ausgewiesen. IV. Sonstige Angaben Außerbilanzielle Geschäfte Außerbilanzielle Geschäfte, die für die Beurteilung der Finanzlage der Gesellschaft wesentlich wären, wurden nicht getätigt. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Wesentliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen wurden nicht durchgeführt. Ergebnisabführung Die Ergebnisse der Gesellschaft werden auf der Grundlage eines Ergebnisabführungsvertrages an die SNE Sterling Holding GmbH, Dägeling, abgeführt. Geschäftsführung Im Geschäftsjahr 2023 war zum hauptberuflichen Geschäftsführer bestellt:
Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter (in Vollzeitkräften):
Nachtragsbericht Bis zum Aufstellungszeitpunkt sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2023 keine Ereignisse von besonderer Bedeutung für eine veränderte wirtschaftliche Beurteilung der Gesellschaft eingetreten.
Dägeling, den 19. Juni 2024 SAT Anlagentechnik GmbH Die Geschäftsführung Dr. Kai Stürken Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die SAT Anlagentechnik GmbH, Dägeling Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SAT Anlagentechnik GmbH, Dägeling, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SAT Anlagentechnik GmbH, Dägeling, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 19. Juni 2024 Deloitte
GmbH
Prof. Dr. Arno Probst, Wirtschaftsprüfer Jens Werner, Wirtschaftsprüfer |
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