Compass Pools Deutschland GmbH

Am Lehmhügel 7, 94530 Auerbach, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Deggendorf HRB 3464
Eingetragen
21.6.2010
Branche
Großhandel mit SanitärkeramikGroßhandel mit FlachglasGroßhandel mit Installationsbedarf für Gas, Wasser und Heizung
Gegenstand
Handel mit und Vertrieb von Schwimmbädern, Schwimmbadüberdachungen, Schwimmbadprodukten und Zubehör mit Schwerpunkt in Deutschland

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Franz Josef Reps
seit 21.6.2010
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

94530 Auerbach, Zierberg 2
12.500 €
50.00%
94530 Auerbach, Pankratiusweg 1 d
12.500 €
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Compass Pools Deutschland GmbH

Auerbach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht zum 31.12.2023

Vorbemerkung

Die Gesellschaft ist auf Grund der Größenmerkmale eine mittelgroße Kapitalgesellschaft und daher zur Aufstellung des Jahresabschlusses (bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang) sowie eines Lageberichts nach deutschem Handelsrecht verpflichtet.

Soweit im Lagebricht zahlenmäßige Darstellungen erfolgen, beziehen sich diese auf den nach deutschen Vorschriften (HGB) aufgestellten Einzelabschluss der Gesellschaft - ggf. mit Bezug zum Vorjahr.

A. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1. Grundlage des Unternehmens

Die Compass Pools Deutschland GmbH (CPD) ist ein führender Großhändler von hochwertigen Pools (für den Privatbereich) in Deutschland und betreibt darüber hinaus ein breit gefächertes Angebot an Zubehör für Schwimmbäder. Die CPD hat das Exklusiv-Vertriebsrecht für Deutschland und die Schweiz.

Die CPD hat sich zu Beginn des Jahres 2022 mit 72% an dem Hauptlieferanten, der Compass Pools Europe s.r.o. beteiligt und hat sich damit die Möglichkeit erworben, noch besser im Markt positionieren zu können.

2. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Das Geschäftsjahr 2023 war, wie die Vorjahre auch, geprägt von außerordentlichen geopolitischen Effekten, die starken Einfluss auf die weltwirtschaftliche Entwicklung hatten. Neben dem andauernden Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine kam Ende 2023 der Krieg im Nahen Osten hinzu, der das Wachstum der Weltwirtschaft und das Konsumklima im Berichtsjahr zusätzlich beeinträchtigte.

Zudem wurde zur Bekämpfung der Inflation das Zinsniveau durch die EZB auf höherem Niveau als in den Vorjahren gehalten, was die Bautätigkeit durch die Verteuerung von Krediten dämpft. Diese Entwicklung macht sich in unserer Branche direkt bemerkbar. Neben den erhöhten Finanzierungskosten kommen hohe Baukosten und weiterhin hohe Grundstückspreise zur Geltung, die die Bautätigkeit in Summe reduzieren.

Allerdings ist es auch gelungen die Inflation in der EU deutlich zu drosseln. Die Inflationsrate lag Im Jahr 2022 im Jahresdurchschnitt noch bei 9,2% und konnte in 2023 immerhin auf durchschnittlich 6,4% reduziert werden. Im Dezember 2023 lag die Inflationsrate dann in Deutschland nur noch bei 3,8%.

Die nach wie vor hohen Energiepreise, die ein wesentlicher Treiber der Inflation sind, belasten das Kaufverhalten zusätzlich, da den Haushalten effektiv weniger Geld für Neuinvestitionen zur Verfügung steht.

All diese Effekte führen dazu, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 in Deutschland, von statistischen Effekten abgesehen, um -0,3% geschrumpft ist.

3. Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen beeinflussen auch die Poolbranche, was sich in der rückläufigen Nachfrage nach hochwertigen Freizeit- und Wellnessprodukten widerspiegelt.

Speziell in der Schwimmbad- und Wellnessbranche sind branchenspezifische Trends relevant, wie die steigende Nachfrage nach umweltfreundlichen und energieeffizienten Poollösungen. Technologische Innovationen, beispielsweise automatisierte Reinigungssysteme, Smart Home Integration und energieeffiziente Heiz- und Pumpensysteme, werden immer relevanter und bekommen mehr Gewichtung.

Die gesetzlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen spielen eine zentrale Rolle. Bauvorschriften und Sicherheitsstandards beeinflussen den Bau von Schwimmbädern erheblich. Hierzu gehören lokale Bauvorschriften und Genehmigungsverfahren sowie Sicherheitsstandards, die den Betrieb von Schwimmbädern regeln, darunter Absperrungen, Rettungsmittel und die Wasserqualität. Umweltauflagen, wie Regulierungen zur Reduzierung des Wasserverbrauchs und zur umweltfreundlichen Wasseraufbereitung, sind ebenso von Bedeutung wie Vorschriften zur Energieeffizienz von Pumpen, Heizungen und anderen technischen Anlagen. So war in dem Zeitraum vom 01. September 2022 bis 15. April 2023 das Heizen von privaten Schwimmpools und Whirlpools nur erlaubt, wenn der Strom - beispielsweisedurch eine eigene PV-Anlage - selbst produziert wurde.

Die Wettbewerbsintensität in der Branche nimmt weiter zu, insbesondere durch den wachsenden Online-Handel und die direkte Vermarktung durch Hersteller. Unternehmen, die einen starken Kundenservice, hochwertige Beratung und innovative Produkte anbieten, können sich jedoch weiterhin erfolgreich im Markt behaupten. Zudem gewinnen modulare und vorgefertigte Pools an Beliebtheit, da sie eine schnelle Installation und geringere Baukosten ermöglichen.

Die technologischen Rahmenbedingungen umfassen Innovationen und die Digitalisierung. Die Integration von Schwimmbadsteuerungen in Smart Home Systeme und der Einsatz von automatisierten Reinigungssystemen und digitalen Wasseranalyse-Tools sind Beispiele für die fortschreitende Digitalisierung in der Branche. Fortschritte in der Verwendung langlebiger und umweltfreundlicher Materialien sowie die Entwicklung energieeffizienter Pumpen, Heizsysteme und Beleuchtung tragen ebenfalls zur technologischen Weiterentwicklung bei. Zusammenfassend bieten diese Rahmenbedingungen eine umfassende Basis für die Analyse des Geschäftsverlaufs in der Schwimmbad- und Wellnessbranche, speziell im Bereich des Einbaus und der Wartung von Schwimmpools.

4. Geschäftsergebnis und Umsatzentwicklung

Das Geschäftsergebnis verminderte sich im Vergleich zum Vorjahr von 2.608.978,32 EUR um 1.996.965,21 EUR auf 612.013,11 EUR, was einer Reduzierung von 76,54 % entspricht.

Dabei reduzierten sich die Umsatzerlöse zum Vorjahr von 15.867.322,08 EUR um 7.256.892,46 EUR auf 8.610.429,62 EUR, so dass eine Minderung um 45,73 % festzustellen ist.

Der Materialaufwand reduzierte sich zum Vorjahr von 9.724.599,00 EUR um 3.874.566,45 EUR auf 5.850.032,55 EUR, was einem Anteil von 39,84 % entspricht.

Das Rohergebnis verminderte sich im Vergleich zum Vorjahr von 6.301.641,09 EUR um 3.485.204,39 EUR auf 2.816.436,70 EUR, was einem Anteil von 55,30 % entspricht.

5. Auftragslage und -entwicklung, Beschaffung

Im Berichtsjahr war gegenüber dem Vorjahr eine schlechtere Auftragslage zu verzeichnen, was auch mit einem gewissen Überhang an Bestellungen aus dem Jahr 2022 nicht kompensiert werden konnte.

Die Beschaffung der Pools erfolgte über die Muttergesellschaft aus der Slowakei. Daneben werden noch Zubehör (wie Pumpen und Abdeckungen) aus dem europäischen Ausland bei Unternehmen zugekauft, zu denen gefestigte Geschäftsbeziehungen bestehen.

6. Sach- und Finanzinvestitionen, Finanzierungsmaßnahmen

Die Investitionen in das Sachanlagevermögen betragen 2 TEUR.

Die gesamten Investitionen wurden im Berichtsjahr aus dem Cashflow finanziert.

7. Sonstige wichtige Ereignisse und Entwicklungen im Geschäftsjahr

Eine deutliche Entwicklung im Geschäftsjahr war der Abbau von Verbindlichkeiten (sonstigen Verbindlichkeiten) durch Tilgung, was sich gleichzeitig jedoch auch auf die Liquidität ausgewirkt hat.

Daneben wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr rückständige Aufträge abgearbeitet, was dazu führte, den Bestand sowie die erhaltenen Anzahlungen zu reduzieren und gleichzeitig die Anzahlungen auf Bestellungen zurückzufahren.

B. Darstellung der Lage

1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die wirtschaftliche Lage war 2023 von Unsicherheiten geprägt, insbesondere durch gestiegene Energiekosten und hohe Inflation.

Die Energiewende und Maßnahmen zur Heizkostenverordnung bremsten die Auftragslage bedeutend ein.

Ebenso der Angriffskrieg auf die Ukraine verursachte einen wirtschaftlichen Einbruch und auch einen erheblichen Preisanstieg für viele Rohstoffe, unter anderem für Diesel und elektronische Geräte.

Auch Transportwege wurden erheblich beeinträchtigt.

2. Vermögenslage

Die Vermögensstruktur zum 31.12.2023 ist durch folgende Anteile gekennzeichnet:

Anlagevermögen 10.243 T€ (72,18 %); davon Sachanlagen 221T€; Finanzanlagen 10.022 T€
Umlaufvermögen 3.946 T€ (27,80 %); davon Vorräte 2.880 T€; Forderungen 893 T€ und flüssige Mittel 173 T€
Rechnungsabgrenzung 4 T€ (0,02 %)
Gesamtvermögen 14.193 T€ (100,00 %)

Die Kapitalstruktur zum 31.12.2023 ist durch folgende Anteile gekennzeichnet:

Eigenkapital 10.691 T€ (75,33 %)
Rückstellungen 143 T€ (1,00 %)
Verbindlichkeiten 3.359 T€ (23,67 %) davon aus erhaltenen Anzahlungen 771 T€; Lieferungen
und Leistungen 71 T€; verbundene Unternehmen 2.036 T€ (davon aus Lieferungen und Leistungen 1.181 T€); Sonstige Verbindlichkeiten 481 T€
Gesamtkapital 14.193 T€ (100,00%)

3. Finanzlage

Der Cash flow des Jahres 2023 in Höhe von -1.546 T€ setzt sich wie folgt zusammen:

Cash flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit -2.308 T€
Cash flow aus der Investitionstätigkeit 110 T€
Cash flow aus der Finanzierungstätigkeit 652 T€

Die Finanzierung der Gesellschaft ist durch ausreichend bemessene Kreditlinien gesichert.

Die anfallenden finanziellen Verpflichtungen wurden fristgerecht und in vollem Umfang erfüllt.

Das Unternehmen rechnet damit, seine finanziellen Verpflichtungen - wie bisher - erfüllen zu können.

4. Ertragslage

Geschäftsjahr Vorjahr Abweichung
T€ T€ T€ in %
Umsatzerlöse 8.610 15.867 -7.257 - 45.73
Materialaufwand 5.850 9.725 -3.875 - 39,84
Personalaufwand 1.270 1.506 -236 - 15,67
Sonstige betriebliche Aufwendungen 737 1.045 -308 - 29,47
Jahresergebnis 612 2.609 - 1.997 - 76,54

Der Umsatzeinbruch sowie die proportional gestiegenen Materialaufwandskosten haben zur Reduzierung des Jahresergebnisses geführt, welche durch Kosteneinsparungen im Personalbereich sowie den sonstigen betrieblichen Aufwendungen nicht aufgefangen werden konnten.

Die Abweichungen zu den Vorjahreswerten in % ausgedrückt zeigen, dass in allen Bereichen Abweichungen (positive als auch negativ) vorhanden sind.

Der Vergleich der tatsächlichen Werte zeigt, dass der Umsatzeinbruch nicht durch Kosteneinsparung aufgefangen werden konnte.

Das Jahresergebnis im Verhältnis zum Umsatz beträgt 7,1 % im Vergleich zum Vorjahr 16,44 %.

C. Risiko-, Chancen- und Prognosebericht

1. Risikobericht

Zukünftige Risiken im Bereich Schwimmpools umfassen wirtschaftliche, regulatorische, technologische und umweltbezogene Herausforderungen. Wirtschaftliche Abschwächungen und hohe Inflationsraten könnten die Nachfrage verringern, da sowohl private Haushalte als auch Unternehmen weniger investieren.

Verschärfte Bauvorschriften und Umweltauflagen könnten die Kosten für Bau und Wartung erhöhen, während neue Wasser- und Energieeinsparungsvorschriften zusätzliche Investitionen in umweltfreundliche Technologien erfordern.

Technologische Risiken ergeben sich aus der schnellen Entwicklung neuer Technologien, die kontinuierliche Modernisierung erfordern, sowie aus der zunehmenden Digitalisierung, die das Risiko von Cyberangriffen erhöht. Umweltbezogene Risiken wie der Klimawandel und Wasserknappheit könnten zu strengeren Regulierungen und höheren Betriebskosten führen, während extreme Wetterbedingungen zusätzliche Wartungskosten verursachen können. Marktrisiken bestehen durch zunehmenden Wettbewerb und Veränderungen im Verbraucherverhalten, die die Nachfrage nach traditionellen Schwimmbädern beeinträchtigen könnten.

Soziokulturelle Risiken wie demografische Veränderungen und ein wachsendes Gesundheitsbewusstsein könnten ebenfalls die Nachfrage beeinflussen.

Insgesamt muss die Schwimmbadbranche Strategien entwickeln, um diese Risiken erfolgreich zu managen und zukunftsfähig zu bleiben.

2. Chancenbericht

Trotz der genannten Risiken ergeben sich auch Chancen für Unternehmen in der Schwimmbad- und Wellnessbranche.

Die steigende Bedeutung von Gesundheit und Wohlbefinden führt zu einer erhöhten Nachfrage nach Wellnessangeboten, darunter hochwertige Schwimmbäder in Privathaushalten. Verbraucher suchen vermehrt nach Luxus- und Erlebniserlebnissen, was die Nachfrage nach hochwertigen Schwimmbädern und Spa-Einrichtungen in Privathaushalten steigern könnte.

Neue Technologien wie automatisierte Reinigungssysteme, Smart-Home-Integration und energieeffiziente Lösungen bieten Chancen für Unternehmen, die sich als Innovatoren positionieren und innovative Produkte und Dienstleistungen anbieten können. Das wachsende Umweltbewusstsein und die Nachfrage nach nachhaltigen Lösungen eröffnen Chancen für Unternehmen, die umweltfreundliche Schwimmbadtechnologien entwickeln und anbieten.

Die Digitalisierung ermöglicht personalisierte Kundenerlebnisse durch die Integration von Schwimmbädern mit Smart-Home-Technologien. Unternehmen können ihr Angebot diversifizieren, indem sie neben dem klassischen Schwimmbadbau zusätzliche Dienstleistungen wie Poolwartung, Renovierung und Beratung anbieten. Insgesamt bieten sich zahlreiche Chancen für Unternehmen in der Schwimmbad- und Wellnessbranche, die sich anpassen, innovativ sein und die sich verändernden Bedürfnisse der Verbraucher und des Marktes antizipieren können.

3. Prognosebericht

Für das Jahr 2024 rechnen wir mit einer Stabilisierung des Marktes sowie mit einem Umsatzanstieg.

Auch aufgrund der guten Ausstattung mit Eigenkapital und unserer langjährigen Erfahrung sehen wir der Zukunft positiv entgegen. Für die weiteren Geschäftsjahre erwarten wir wegen der uns bietenden Chancen eine positive Entwicklung, da wir die Risiken zumindest in gewissen Bereichen einschätzen und so entgegentreten können.

Zudem bezeichnen wir uns als Unternehmen, das flexibel, innovativ und kundenorientiert agiert, so dass langfristiger Erfolg gegeben ist, auch wenn wiederkehrende Diskussionen um Wasserknappheit und Klimawandel immer wieder einen Einbruch der Nachfrage bringen können.

D. Sonstige Angaben

Auf dem Gebiet der Forschung und Entwicklung ist unser Unternehmen nicht tätig.

Ebenso verfügen wir über keine Zweigniederlassungen, über die es zu berichten gibt.

 

Auerbach, den 16.04.2025

gez. Franz Josef Reps, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 10.243.439,90 10.322.246,90
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2,00 1,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2,00 1,00
II. Sachanlagen 221.777,00 300.585,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 221.777,00 300.585,00
III. Finanzanlagen 10.021.660,90 10.021.660,90
1. Beteiligungen 10.021.660,90 10.021.660,90
B. Umlaufvermögen 4.035.083,45 6.314.417,43
I. Vorräte 2.879.835,03 3.944.760,83
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 981.929,64 650.086,32
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 148.553,31 148.019,42
2. sonstige Vermögensgegenstände 833.376,33 502.066,90
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 173.318,78 1.719.570,28
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.723,30 6.778,86
Summe Aktiva 14.282.246,65 16.643.443,19

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 10.691.363,07 10.079.349,96
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 10.054.349,96 7.445.371,64
III. Jahresüberschuss 612.013,11 2.608.978,32
B. Rückstellungen 143.203,44 301.214,00
C. Verbindlichkeiten 3.447.680,14 6.262.879,23
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.036.369,90 2.098.730,80
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.036.369,90 2.098.730,80
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.411.310,24 4.164.148,43
davon aus Steuern 180.195,98 1.156.406,68
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 1.042,01 8.027,47
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.262.756,69 3.191.921,68
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 148.553,55 972.226,75
Summe Passiva 14.282.246,65 16.643.443,19

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 2.816.436,70 6.301.641,09
2. Personalaufwand -1.269.610,57 -1.506.225,72
a) Löhne und Gehälter -1.079.531,20 -1.328.713,52
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -190.079,37 -177.512,20
davon für Altersversorgung -9.855,38 -11.614,98
3. Abschreibungen -81.223,70 -103.425,91
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -81.223,70 -103.425,91
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -736.760,53 -1.045.399,80
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung -615,83 18,13
5. Erträge aus Beteiligungen 108.000,00 0,00
6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 2,95 0,00
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 8.068,73 1.593,50
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -39.381,34 -52.135,04
davon an verbundene Unternehmen -34.715,54 -17.115,20
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -191.113,13 -984.251,80
10. Ergebnis nach Steuern 614.419,11 2.611.796,32
11. sonstige Steuern -2.406,00 -2.818,00
Jahresüberschuss 612.013,11 2.608.978,32

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben

Die Compass Pools Deutschland GmbH hat ihren Sitz in Auerbach und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Deggendorf (Reg.Nr. HRB 3464).

Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches erstellt, in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) und den Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie den einschlägigen Bestimmungen der Satzung.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

Der Jahresabschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang sowie den Lagebericht.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Besondere Umständen liegen nicht vor, so dass der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage vermittelt. Die Bilanzerstellung erfolgte ausgehend von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit gem. § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB.

Im Vergleich zum Vorjahr haben sich keine Änderungen bei den gesellschaftsrechtlichen Verhältnissen ergeben, die sich auf den Bilanzausweis ausgewirkt haben.

In den Ausweis von Forderungen/Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind folgende Unternehmungen einbezogen:

o Reps Franz Besitzunternehmen (Muttergesellschaft zu 100%)

o Reps GmbH (Schwestergesellschaft)

o Compass Pools Europe s.r.o. (Schwestergesellschaft)

Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung

Allgemein

Die Bilanzierung und Bewertung erfolgt nach den für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften. Die Grundsätze und Methoden sind weitestgehend unverändert gegenüber dem Vorjahr, soweit nicht neue Erkenntnisse abweichende Bewertungen erforderten bzw. sich durch die Anwendung neuer HGB-Vorschriften nach BilRUG ergaben.

Anlagevermögen

Die zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden linear pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebswirtschaftlichen Nutzungsdauer pro rata temporis - linear - abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu 800,00 € werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt.

Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten aktiviert; eine Abschreibung / Abwertung ist nicht erfolgt.

Vorräte

Die Bewertung der Waren erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkostenund -preisminderungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert.

Allen erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich (u. a. aus überdurchschnittlich langer Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten) ergeben, wird bei der Bewertung Rechnung getragen. Bei Artikeln mangelnder Gängigkeit und minderer Beschaffenheit werden Bewertungsabschläge vorgenommen

Von dem Wahlrecht zur Aktivierung von Fremdkapitalzinsen nach § 255 Abs. 3 HGB als Herstellungskosten wird kein Gebrauch gemacht.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt.

Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen worden.

Kassenbestand/Bankguthaben

Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag bilanziert.

Rückstellungen

Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung angesetzt und bewertet.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert.

Währungsumrechnung

Die Umrechnung der Geschäftsvorfälle in fremder Währung erfolgt mit dem Kurs am Entstehungstag bzw. bei Fremdwährungsforderungen mit dem am Bilanzstichtag höheren Stichtagskurs (Briefkurs) mit der Folge eines niedrigeren und bei Fremdwährungsverbindlichkeiten mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren Stichtagskurs (Geldkurs) mit der Folge eines höheren Stichtagswerts.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr sind zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet.

Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Zu- und Abgänge sowie der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel (Brutto-Anlagespiegel) dargestellt:

Anschaffungskosten

01.01.2023
EUR
Zugang
EUR
Abgang
EUR
Umbuchung
EUR
31.12.2023
EUR
A) Anlagevermögen
I) Immaterielle Vermögensgegenstände 4.068,00 604,26 0,00 0,00 4.672,26
II) Sachanlagen 544.458,49 1.813,44 -11.050,32 0,00 535.221,61
B) Finanzanlagen
I) Beteiligungen 10.021.660,90 0,00 0,00 0,00 10.021.660,90
Summe 10.570.187,39 2.417,70 -11.050,32 0,00 10.561.554,77

Abschreibung

01.01.2023
EUR
Zugang
EUR
Abgang
EUR
31.12.2023
EUR
A) Anlagevermögen
I) Immaterielle Vermögensgegenstände 4.067,00 603,26 0,00 4.670,26
II) Sachanlagen 243.873,49 80.620,44 -11.049,32 313.444,61
B) Finanzanlagen
I) Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe 247.940,49 81.223,70 -11.049,32 318.114,87

Buchwert:

01.01.2023
EUR
31.12.2023
EUR
A) Anlagevermögen
I) Immaterielle Vermögensgegenstände 1,00 2,00
II) Sachanlagen 300.585,00 221.777,00.
B) Finanzanlagen
I) Beteiligungen 10.021.660,90 10.021.660,90
Summe 10.322.246,90 10.243.439,90

Zusätzliche Angaben zum Beteiligungsbesitz:

in % (am Nominalkapital) Eigenkapital zum 31.12.2023
in €
Ergebnis 2023
in €
Compass Europe s.r.o., Slovakei 72,00 5.639.886,00 160.476,00

Umlaufvermögen

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:

Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
davon mit Restlaufzeit mehr als 1 Jahr
EUR
Vorjahr 31.12.2022
EUR
davon mit Restlaufzeit mehr als 1 Jahr
EUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 107.584,76 0,00 93.597,92 0,00
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 148.553,31 0,00 148.019,42 0,00
Sonstige Vermögensgegenstände 636.924,52 0,00 107.928,96 0,00
Summe 893.062,59 0,00 349.906,30 0,00

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen den Gesellschafter in Höhe von 0 T€ (Vj. 0 T€) enthalten.

Bei den Forderungen gegen verbundene unternehmen handelt es sich in Höhe von 41 T€ (Vj. 148 T€) um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die für Zwecke des Bilanzausweises umgegliedert wurden.

Eigenkapital

Das Stammkapital von 25.000,00 € ist mit dem Nennbetrag angesetzt.

Ergebnisverwendung: Das Geschäftsjahr zum 31.12.2023 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 612.013,11 € ab.

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.

Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen haben sich wie folgt entwickelt:

Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Verbrauch (V) Auflösung (A)
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
Körperschaftsteuer / SolZ 0,00 0,00 0,00 (V) 0,00
Gewerbesteuer 97.114,00 0,00 -97.114,00 (V) 0,00
Summe 97.114,00 0,00 -97.114,00 (V) 0,00

Steuernachzahlungen welche bis zum Zeitpunkter der Bilanzerstellung bereits veranlagt sind, wurden - sofern diese am Bilanzstichtag noch nicht bezahlt waren - auf Verbindlichkeiten umgebucht.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen haben sich wie folgt entwickelt:

Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Verbrauch (V) Auflösung (A)
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
Ausstehende Rechnungen 5.000,00 803,44 -5.000,00 (V) 803,44
Personalkosten 82.500,00 52.500,00 -80.500,00 (V) 52.500,00
Gewährleistungen 87.600,00 0,00 -26.700,00 (A) 60.900,00
Jahresabschlusskosten 24.000,00 24.000,00 -24.000,00 (V) 24.000,00
Aufbewahrung 5.000,00 500,00 -500,00 (V) 5.000,00
Summe 204.100,00 77.803,44 -136.700,00 143.203,44

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
davon Restlaufzeit bis 1 Jahr
EUR
davon Restlaufzeit über 1 Jahr
EUR
davon Restlaufzeit über 5 Jahre
EUR
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 770.432,08 770.432,08 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 71.259,31 71.259,31 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen*) 2.036.369,90 2.036.369,90 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten**) 480.751,80 480.751,80 0,00 0,00
Summe 3.358.813,09 3.358.813,09 0,00 0,00
Vorjahr 31.12.2022
EUR
davon Restlaufzeit bis 1 Jahr
EUR
davon Restlaufzeit über 1 Jahr
EUR
davon Restlaufzeit über 5 Jahre
EUR
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.452.868,90 1.452.868,90 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 87.678,63 87.678,63 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen*) 2.098.730,80 2.098.730,80 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten**) 2.323.420,88 2.323.420,88 0,00 0,00
Summe 5.962.699,21 5.962.699,21 0,00 0,00

*) Unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von 422 T€ (Vj. 324 T€) enthalten. In den Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1.614 T€ (Vj. 804 T€) enthalten.

***) In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von 149 T€ (Vj. 144 T€) enthalten.

Haftungsverhältnisse

Es bestehen keine ausweispflichtigen Haftungsverhältnisse.

Angaben zu einzelnen Posten der Gewinn und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind keine wesentlichen, außergewöhnlichen Erträge enthalten.

Abschreibungen

Die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind in dem Anlagespiegel unter B. 1. zu entnehmen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind keine wesentlichen, außergewöhnlichen Aufwendungen enthalten.

Erträge aus Beteiligungen

In den Erträgen aus Beteiligungen sind Erträge gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 108 T€ (Vj. 0 T€) enthalten.

Sonstige Angaben

Arbeitnehmer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres waren durchschnittlich 22 (Vj. 29) Mitarbeiter im Unternehmen beschäftigt.

Organe

Die Geschäftsführung lag während des Geschäftsjahres unverändert bei Herrn Franz Reps, Kaufmann, Auerbach.

Der Geschäftsführer ist stets einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen folgende, nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte jährliche finanzielle Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind:

Zum 31.12.2023 bestehen jährliche Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen sowie aus Leasingverträgen in Höhe von 266 T€ (Vj. 243 T€); davon gegenüber verbundenen Unternehmen 253 T€ (Vj. 186 T€)

Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahres 31.12.2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

Unterschrift gem. § 245 HGB

 

Auerbach

Franz Josef Reps, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS,

der sich auf den vollständigen Jahresabschluss bezieht

An die Compass Pools Deutschland GmbH

Eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und Prüfungsurteil zum Lagebericht

Wir haben den Jahresabschluss der Compass Pools Deutschland GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Compass Pools Deutschland GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen des im Abschnitt 5 beschriebenen Sachverhalts in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften. Der beigefügte Lagebericht vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Rsiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkung des Prüfungsurteils zum Jahresabschluss zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht

Prüfungshemmnisse mangels beobachtender Teilnahme bei der Inventur des Vorratsvermögens und bzgl. der Finanzanlagen unterbliebenem Nachweis der Werthaltigkeit der Beteiligung an der Compass Pools Europe s.r.o. mit T€ 10.322.

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und unser Prüfungsurteil zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Regensburg, 02.06.2025

Brüker GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Brüker

Wirtschaftsprüfer

Anlagenspiegel (brutto)

Handelsbilanzwert 1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
Anlagenspiegel (brutto)
Wertentwicklung
Buchwert zum Ende der Periode
Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Ende der Periode
Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Anfang der Periode Differenzen zum Endstand Vorperiode
Anlagevermögen 10.243.439,90 10.561.554,77 10.570.187,39 0,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 2,00 4.672,26 4.068,00 0,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2,00 4.672,26 4.068,00 0,00
Sachanlagen 221.777,00 535.221,61 544.458,49 0,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 221.777,00 535.221,61 544.458,49 0,00
Finanzanlagen 10.021.660,90 10.021.660,90 10.021.660,90 0,00
Beteiligungen 10.021.660,90 10.021.660,90 10.021.660,90 0,00
Handelsbilanzwert 1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
Anlagenspiegel (brutto)
Wertentwicklung
Buchwert zum Ende der Periode
Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Ende der Periode
Zugänge
davon aktivierte Zinsen für Fremdkapital Abgänge Umbuchungen
Anlagevermögen 2.417,70 0,00 11.050,32 0,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 604,26 0,00 0,00 0,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 604,26 0,00 0,00 0,00
Sachanlagen 1.813,44 0,00 11.050,32 0,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.813,44 0,00 11.050,32 0,00
Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Handelsbilanzwert 1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
Anlagenspiegel (brutto)
Wertentwicklung
Buchwert zum Ende der Periode
Kumulierte Abschreibungen
Abschreibungen, Sonderabschreibungen und sonstige Abzüge der Periode
Kumulierte Abschreibungen zum Anfang der Periode planmäßige Abschreibung
Anlagevermögen 318.114,87 247.940,49 81.223,70 81.223,70
Immaterielle Vermögensgegenstände 4.670,26 4.067,00 603,26 603,26
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.670,26 4.067,00 603,26 603,26
Sachanlagen 313.444,61 243.873,49 80.620,44 80.620,44
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 313.444,61 243.873,49 80.620,44 80.620,44
Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Handelsbilanzwert 1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
Anlagenspiegel (brutto)
Wertentwicklung
Buchwert zum Ende der Periode
Kumulierte Abschreibungen
Abschreibungen, Sonderabschreibungen und sonstige Abzüge der Periode
außerplanmäßige Abschreibung Sonderabschreibung Herabsetzungsbetrag nach § 7g Abs. 2 EStG AfA nicht zuordenbar
Anlagevermögen 0,00 0,00 0,00 0,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 0,00 0,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 0,00 0,00
Sachanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 0,00 0,00 0,00
Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Handelsbilanzwert 1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
Anlagenspiegel (brutto)
Wertentwicklung
Buchwert zum Ende der Periode Buchwert zum Ende der Vorperiode
Kumulierte Abschreibungen Zuschreibungen
Erfolgsneutrale Zugänge Erfolgsneutrale Abgänge Umbuchungen
Anlagevermögen 0,00 11.049,32 0,00 0,00 10.322.246,90
Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 0,00 0,00 1,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 0,00 0,00 1,00
Sachanlagen 0,00 11.049,32 0,00 0,00 300.585,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 11.049,32 0,00 0,00 300.585,00
Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 10.021.660,90
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 10.021.660,90

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 3.6.2025.

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