GEDORE TorqueTech GmbHLiquidiert

Rathausstraße 22, 42659 Solingen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Wuppertal HRB 27585
Eingetragen
7.9.2016
Branche
Herstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von WerkzeugenHerstellung von Handwerkzeugen
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von Werkzeugen und Schneidwaren sowie der Betrieb einer Gesenkschmiede und alle damit zusammenhängenden Geschäfte.

Historie

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Management

NameRolle
Michael Eckert
seit 5.1.2017
Geschäftsführer
Suzanne Wahab
seit 7.9.2016
Geschäftsführer
Karen Dowidat
seit 7.9.2016
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
80.04%
19.96%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
GEDORE Holding GmbH
Germany
110.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

GEDORE Holding GmbH

Remscheid

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2016

I. Grundlagen des Konzerns

a) Entstehung des GEDORE-Konzerns

Der GEDORE-Konzern geht zurück auf die im Jahr 1919 durch die Brüder Otto, Karl und Willi Dowidat gegründete Werkzeugfabrik. Die Gedore-Werkzeugfabrik GmbH & Co. KG (vormals: Gedore-Werkzeugfabrik Otto Dowidat KG) bildet mit dem Stammwerk am Standort Remscheid bis heute den operativen Kern des inländischen Teils des GEDORE-Konzerns. Der GEDORE-Konzern steht unverändert vollständig im Besitz der Remscheider Unternehmerfamilie Dowidat. Er ist in seiner derzeitigen operativen und rechtlichen Struktur durch eine gesellschaftsrechtliche Reorganisation der unternehmerischen Aktivitäten der Familie Dowidat zur Mitte des Jahres 2012 entstanden.

b) Geschäftsmodell des Konzerns

Produkte, Kunden und Märkte

Die Geschäftstätigkeit des GEDORE-Konzerns besteht im Wesentlichen aus der Herstellung und dem weltweitem Vertrieb von Handwerkzeugen. Mit einem Produktportfolio, das etwa 16.000 Produkte umfasst, zählt der GEDORE-Konzern zu einem der weltweit führenden Anbietern von Werkzeugen für professionelle Anwendungen, die ein Höchstmaß an zertifizierter Arbeitssicherheit, Belastbarkeit und Technikperfektion sicherstellen.

Das Produktprogramm der GEDORE-Konzerngesellschaften umfasst beispielsweise Werkstatteinrichtungen, Knarren, Automotive-Spezialwerkzeuge, Schraubenschlüssel, Drehmomentschlüssel, Schraubenzieher, Zangen, Abzieher, Sanitär- und Installationswerkzeuge, Rohrwerkzeuge, VDE-Werkzeuge, Forstwerkzeuge, Hämmer sowie Schlagwerkzeuge. Mit diesem Produktsortiment bedient der GEDORE-Konzern weltweit vier Hauptzielgruppen:

Industrie/Automobilindustrie/Agrartechnik

Handwerk

Werkstätten

Forstwirtschaft

Die unter den Markennamen "GEDORE", "carolus" und "Ochsenkopf" vertriebenen GEDORE-Qualitätswerkzeuge können über unterschiedliche Vertriebskanäle bezogen werden. Der Schwerpunkt liegt nach wie vor auf dem Fachhandel.

Die Umsätze des GEDORE-Konzerns verteilen sich folgendermaßen auf die für den Konzern bedeutsamen Wirtschafts- und Währungsräume (Angaben relativ zum Gesamtumsatz):

Europa: 63,4 % (Vorjahr: 63,6 %)
Nord- und Südamerika: 22,4 % (Vorjahr: 26,9 %)
Afrika: 5,7 % (Vorjahr: 6,0 %)
Asien: 6,6 % (Vorjahr: 2,9 %)
Übrige Länder: 1,9 % (Vorjahr: 0,6 %)

Produktion und Beschaffung

Die durch die Vertriebseinheiten des GEDORE-Konzerns angebotenen Werkzeuge werden überwiegend von Konzerngesellschaften selbst produziert. Der GEDORE-Konzern deckt dabei die vollständige Prozesskette, angefangen von der Rohmaterialbeschaffung bis zum Fertigerzeugnis, ab.

Neben dem Stammwerk in Remscheid verfügt der Konzern über vier weitere Produktionsstandorte im Inland sowie ausländische Werke in Brasilien, Südafrika, Österreich und Großbritannien.

Die Rohstoffbeschaffung hat sich im Berichtszeitraum wie in den Vorjahren unproblematisch gestaltet. Auch in absehbarer Zukunft werden keine Materialengpässe für die bestehenden und geplanten Produktionen erwartet.

Die Vorratshaltung richtet sich nach dem Bedarf der Produktion und passt sich den Marktgegebenheiten an.

Service und Logistik

Als einer der weltweit führenden Werkzeughersteller, der in über 70 Ländern mit seinen Produkten und Vertriebspartnern vertreten ist, bietet der GEDORE-Konzern auch weltweiten Service. Zum umfassenden Service-Programm für Qualitätswerkzeuge zählen insbesondere weltweite Reparatur- und Kalibrierungsdienstleistungen.

Durch die Zertifizierung nach DIN-Standards wird kundenorientiert und effizient gearbeitet. Mit einem hochmodernen Zentrallager garantieren die Gesellschaften des GEDORE-Kon-zerns eine zuverlässige, schnelle Belieferung der Kunden und streben eine jederzeit mögliche Lieferfähigkeit von 97,5 % über das gesamte Standardproduktprogramm an.

c) Konzernstruktur

Der GEDORE-Konzern umfasst die GEDORE Holding GmbH als Mutterunternehmen sowie fünfzehn (Vorjahr: siebzehn) ausländische und sechs (Vorjahr: sieben) inländische Tochterunternehmen.

Konsolidierte Tochtergesellschaften in Deutschland:

• GEDORE Handwerks- und Industriebedarf GmbH Remscheid
• GEDORE GmbH Remscheid
• Gedore-Werkzeugfabrik GmbH & Co. KG Remscheid
• GEDORE Automotive GmbH Donaueschingen
• GEDORE Torque Solutions GmbH Vaihingen a. d. Enz
• GEDORE TorqueTech GmbH Solingen

Konsolidierte Tochtergesellschaften in Europa:

• Gedore Austria GmbH Österreich
• Gedore Ibérica S. L. Spanien
• GEDORE France SARL Frankreich
• Gedore Polska Sp. z o. o. Polen
• Gedore UK Ltd. Großbritannien
• Lösomat UK Ltd. Großbritannien
• GEDORE Torque Ltd. Großbritannien
• GEDORE Omnitool GmbH Schweiz
• GEDORE Technag B.V. Niederlande
• Gedore Tool Center OOO Russland

Konsolidierte Tochtergesellschaften außerhalb Europas:

• Ferramentas Gedore do Brasil S.A. Brasilien
• Gedore el Aletleri SAN. ve TIC.Ltd.Sti Türkei
• Gedore Tools, Inc. USA
• Gedore Tools SA Pty Ltd. Südafrika
• Gedore Tool Trading Co., Ltd. China

Drei weitere ausländische Gesellschaften wurden aufgrund ihrer untergeordneten Bedeutung nicht in den vorliegenden Konzernabschluss als vollkonsolidierte Unternehmen aufgenommen. Die bereits im Geschäftsjahr 2015 begonnene Liquidation der britischen Gesellschaft Klann Tools Ltd. UK wurde Anfang 2017 abgeschlossen.

d) Forschung und Entwicklung

Als einer der wenigen verbliebenen Qualitätswerkzeug-Hersteller mit einem nahezu hundertprozentigen Eigenfertigungsanteil im Kernsortiment »Made in Germany« investiert der GEDORE-Konzern nachhaltig in die Forschung und Entwicklung innovativer Produkte. Dabei werden regelmäßig neue Werkzeuge entwickelt, aber auch bereits bestehende weiter verbessert und perfektioniert. Die langjährige Erfahrung, das Know-how und die Technik-Kompetenz sind der Garant für höchste Qualität bei der Herstellung von PREMIUM-Werkzeugen »Made by GEDORE«. Die Anforderungen der DIN- und ISO-Normen sind unser Gebot und werden mehr als nur erfüllt.

Beispielhaft werden ausgewählte Produktneuentwicklungen erläutert. Der elektronischer Drehmomentschlüssel E-torc Q wurde mit dem Red Dot Design Award 2016 in der Kategorie Produktdesign ausgezeichnet. Der E-torc Q punktet mit hoher Präzision, umfassenden Mess- und Analysefunktionen - und mit innovativem Design. Das intelligente Werkzeug verfügt über leistungsfähige Software für die intuitive Parametrierung, Erfassung, grafische Auswertung und Archivierung von Schraubdaten. Damit eignet sich der Analyseschlüssel mit allen gängigen Messverfahren perfekt für den Einsatz in Qualitätssicherung, Prozessoptimierung, Forschung und Entwicklung. Der Universal Akku-Gleisbauschrauber LDB-10 vereint Schraubmaschine, Schlagschrauber und Bohrmaschine in einem Gerät und deckt den Drehmomentbereich von 150 bis 1.100 Nm ab. Dabei erreicht er 160 U/min und arbeitet dank Akkubetrieb besonders leise. Die hohe Präzision seiner Verschraubungen vermeidet darüber hinaus Beschädigungen an Betonbahnschwellen. Als eines der ersten Werkzeuge für die Montage und Wartung von Gleisanlagen wurde der LDB-10 von GEDORE von der 1-Prozent-Nachprüfpflicht befreit. Anwenderunternehmen sparen dadurch in erheblichem Umfang Ressourcen und Kosten.

II. Wirtschaftsbericht

Bevor der Geschäftsverlauf und die Lage des GEDORE-Konzerns dargestellt, analysiert und bewertet werden, erfolgt eine kurze Erläuterung der Auswirkungen gesamtwirtschaftlicher Einflüsse und branchenbezogener Rahmenbedingungen auf unseren Konzern.

a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Jahr 2016 war geprägt von politischen Unsicherheiten und Herausforderungen, die sich auch auf die ökonomische Entwicklung der Weltwirtschaft auswirkten. Die deutsche Wirtschaft hat sich dennoch im Jahresdurchschnitt 2016 insgesamt als stabil erwiesen. Im europäischen Vergleich erwies sich die deutsche Wirtschaft im Berichtsjahr sogar als robust. Das Bruttoinlandsprodukt der Bundesrepublik hat sich im letzten Jahr nach OECD-Angaben um 1,8 % erhöht (nach 1,5 % im Vorjahr). Die deutsche Wirtschaft konnte sich in einem schwierigen weltwirtschaftlichen Umfeld behaupten und neben einer gestärkten Binnennachfrage insbesondere vom Export profitieren. Produkte mit dem Siegel "Made in Germany" haben unverändert einen hohen Stellenwert und können sich auch in Zeiten schwankender konjunktureller Stimmungen am Markt behaupten.

In dem vorgegebenen gesamtwirtschaftlichen Umfeld entwickelte sich die deutsche Werkzeugindustrie im Jahr 2016 gut. Nach Schätzungen des Branchenverbandes FWI hat sich der Gesamtumsatz der Werkzeugindustrie in Deutschland im Vorjahresvergleich um 4,3 % auf ein Gesamtvolumen von ca. Mrd. EUR 4,3 erhöht. Positiv wirkten sich sowohl das Inlandsgeschäft mit einem Umsatzzuwachs von 3,6 % aus als auch der Umsatz im Ausland, der um 4,9 % gestiegen ist. Der Auftragseingang entwickelte sich weitaus besser als der Umsatz, wobei die Nachfrage aus dem Ausland (+5,2 %) das Wachstum des Inlands (+4,1 %) übertrumpfte.

Die Anzahl der in der Branche (in Betrieben mit mehr als 20 Mitarbeitern) beschäftigten Arbeitnehmer stieg nach Schätzungen des FWI auf 24.280 und liegt damit leicht über dem Vorjahresniveau (24.180).

Das für unser Produktprogramm bedeutsamste Segment der Handwerkzeuge hat sich nach den Daten des FWI analog zur Gesamtbranche entwickelt und zeigt für das Gesamtjahr 2016 ein Umsatzwachstum von 4,6 %. Das Ausland hat sich dabei um 1,6 %-Punkte stärker als das Inlandsgeschäft entwickelt. Der im Vorjahresvergleich um 4,8 % gestiegene Auftragseingang spiegelt die gute Entwicklung der Gesamtbranche wider.

b) Geschäftsverlauf

Straffung der operativen und gesellschaftsrechtlichen Struktur des GEDORE-Konzerns:

Die in den Vorjahren begonnene Konzentration von Prozessen wurde auch im Berichtszeitraum mit Nachdruck fortgeführt. In diesem Zusammenhang wurde die Gedore Tool Center GmbH & Co. KG mit Wirkung zum 1. Januar 2016 auf die Gedore-Werkzeugfabrik GmbH & Co. KG verschmolzen. Weiterhin sind im Berichtszeitraum und im Vorjahr Maßnahmen zur Neuausrichtung der Vertriebsstrukturen auf den für die langfristige Entwicklung des GEDORE-Konzerns bedeutsamen Märkten in Russland, der Türkei und China veranlasst worden. Des Weiteren wurde die geplante Liquidierung der Gedore Tools (Beijing) Co. Ltd (China) im Berichtszeitraum abgeschlossen. Die britische Gesellschaft Klann Tools Ltd. UK (Großbritannien) wurde Anfang des Jahres 2017 ebenfalls planmäßig liquidiert. Für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres 2017 sind weitere Maßnahmen (u.a. die Verschmelzung der Lösomat UK Ltd. auf die GEDORE Torque Ltd.) vorgesehen. Die geplanten bzw. bereits umgesetzten Maßnahmen werden nach dem Stand der Projekte mittelfristig zu einer Verbesserung der Produktivität und damit zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit des GEDORE-Konzerns führen.

Auftragseingang und Umsatzentwicklung

Der Auftragseingang im Geschäftsjahr 2016 lag unter dem Vorjahresniveau. Die Entwicklung in den verschiedenen Vertriebsgebieten und bei den verschiedenen Konzerngesellschaften war dabei sehr unterschiedlich. Gegenüber dem Vorjahr reduzierte sich der Auftragseingang um insgesamt 4,2 % (bereinigt um Wechselkurseffekt -1,4 %).

Im Vergleich zum Vorjahr hat sich dabei insbesondere die wirtschaftliche Entwicklung in Brasilien auf die Umsatz- und Auftragseingangsentwicklung niedergeschlagen. Diese Entwicklung war dabei beeinflusst durch die insgesamt schwierige wirtschaftliche und politische Lage in diesem Land.

Aufgrund der geographischen Struktur der Aktivitäten des GEDORE-Konzerns wurde der Gesamtumsatz durch positive Währungseffekte begünstigt (ca. EUR 1,6 Mio.). In der Summe reduzierte sich der Konzernumsatz um rund 7,3 % gegenüber 2015. Die Umsatzentwicklung im Geschäftsjahr 2016 wurde maßgeblich durch die volkswirtschaftliche Entwicklung in den Schwellenländern (insbesondere Brasilien, Südafrika, China und Türkei) beeinflusst. Die Umsatzerlöse in Europa haben sich u.a. aufgrund der in 2016 vorgenommenen Neuzuordnung der Türkei zur Region "Asien" anstelle "Europa" rückläufig entwickelt. Für Südamerika ist der größte Umsatzrückgang zu verzeichnen. Der Anstieg der Erlöse in Asien resultiert aus der erwähnten Umgliederung der erzielten Umsätze in der Türkei von Europa nach Asien. Der originäre Umsatz in Asien war leicht rückläufig.

Die Umsatzerlöse wurden dabei wie in der Vergangenheit mit EUR 172,2 Mio. (Vorjahr EUR 187,0 Mio.) weit überwiegend aus dem Verkauf von Werkzeugen, die unter eigenem Markennamen vertrieben werden, erzielt.

Das vor diesem Hintergrund im Berichtszeitraum erreichte Umsatzniveau von EUR 188,6 Mio. betrachten wir als nicht zufriedenstellend. Die im Vorjahr formulierte Zielsetzung eines um Währungseinflüsse stabilen Umsatzniveaus wurde verfehlt.

Mitarbeiter

Während des Geschäftsjahres 2016 waren durchschnittlich 2.198 Mitarbeiter (Vorjahr: 2.298) im GEDORE-Konzern tätig. Zusätzlich werden insgesamt 52 Jugendliche und junge Erwachsene (Vorjahr: 89) in technischen und kaufmännischen Berufsausbildungsverhältnissen beschäftigt.

c) Ertragslage des GEDORE-Konzerns

Überblick zur Ertragslage im Geschäftsjahr

Aufbauend auf der handelsrechtlichen Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung ergibt eine betriebswirtschaftliche Auswertung der Ertragslage des GEDORE-Konzerns für das Geschäftsjahr 2016 folgendes Bild:

Der GEDORE-Konzern weist für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 einen Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 6.277,0 (Vorjahr: TEUR 6.780,1) aus. Wesentliche Einflussfaktoren für diese nachteilige Entwicklung sind hohe neutrale (einschl. periodenfremder) Aufwendungen. Strukturierungsaufwendungen, insbesondere für freigesetzte Mitarbeiter haben das Ergebnis in Höhe von TEUR 3.635,7 belastet. Die wesentlichen Strukturierungsprozesse wurden bereits im Berichtszeitraum umgesetzt, so dass wir von einmaligen Kosten in dieser Höhe ausgehen. In Brasilien und Türkei sind wesentliche Umsatzsteuerforderungen wertberichtigt worden. Ein monetärer Ausgleich der bestehenden Forderungen ist nach nationalem Recht nicht möglich. Da eine zeitnahe Verwendung der Forderungen nicht gewährleistet ist, wurden Wertberichtigungen in Höhe von TEUR 1.189,4 durchgeführt. Die neutralen Aufwendungen beinhalten außerdem TEUR 664,7 aus Forderungsverlusten. Im Berichtszeitraum ist ein wichtiger Kunde der Gedore Werkzeugfabrik GmbH & Co. KG wegen Zahlungsunfähigkeit ausgefallen. Die zum Zeitpunkt der Insolvenz bestehenden Forderungen wurden zu 100% einzelwertberichtigt. Mittlerweile wurde eine Warenkreditversicherung bei einzelnen Konzerngesellschaften eingeführt. Um zukünftige Risiken aus den Warenlieferungen zu mindern, wird angestrebt, diese Versicherung im gesamten Konzern einzuführen. Die Nichteinhaltung von zugesagten Mindestarbeitsplätzen aus einem Investitionsförderprojekt führte zu einer Rückzahlungsverpflichtung in Höhe von TEUR 510,5. Aus der laufenden, noch nicht abgeschlossenen Betriebsprüfung wird eine Steuermehrbelastung in Höhe von TEUR 433,0 erwartet. Die Beteiligung an der Handelsplattform "procato" wurde im Geschäftsjahr zu 100% in Höhe von TEUR 250,0 wertberichtigt. Die Internetplattform hat ihre Geschäftstätigkeit Ende des Geschäftsjahres 2016 eingestellt. Erfreulich war der Ausgang des mittlerweile abgeschlossenen Gerichtsverfahrens gegen den Minderheitsgesellschafter der Gedore Werkzeuge OOO, Moskau. Hieraus resultieren TEUR 759,5 Erträge aus abgeschriebenen Forderungen. Insgesamt wird das Konzernergebnis durch Aufwendungen und Erträge von außergewöhnlicher Bedeutung in Höhe von saldiert TEUR 5.446,0 belastet. Bereinigt um die genannten periodenfremden und neutralen Sondereffekte würde der GEDORE-Konzern im Berichtsjahr einen Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 831,0 ausweisen.

Das betriebliche Ergebnis beläuft sich auf TEUR 384,0 (Vorjahr: TEUR 4.768,0) und das Finanzergebnis auf TEUR -1.354,0 (Vorjahr: TEUR -1.428,7).

Erträge aus Ertragsteuern in Höhe von TEUR 139,0 (Vorjahr: Aufwand aus Ertragsteuern TEUR 2.111,9) führten im Geschäftsjahr zu einer Entlastung des Konzernergebnisses.

Gesamtleistung

Die Gesamtleistung des GEDORE-Konzerns betrug im Geschäftsjahr 2016 TEUR 194.480,2 (Vorjahr: TEUR 198.231,0). Die Leistungsreduzierung im Vergleich zum Vorjahr beträgt 1,9 %.

Betriebliches Ergebnis

Das betriebliche Ergebnis belief sich im Geschäftsjahr 2016 auf TEUR 384,0 (Vorjahr: TEUR 4.768,0), dies sind 0,2 % der Gesamtleistung. Das betriebliche Ergebnis verminderte sich damit im Vergleich zum Geschäftsjahr 2015 um insgesamt TEUR 4.383,5. Wesentliche Kostenfaktoren waren der Personalaufwand in Höhe von TEUR 83.740,4 (43,1 % der Gesamtleistung; Vorjahr: 46,5 %), der Materialaufwand in Höhe von TEUR 65.351,2 (33,6 % der Gesamtleistung; Vorjahr: 29,2 %) und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen zzgl. der sonstigen Steuern in Höhe von TEUR 42.670,0 (21,9 % der Gesamtleistung; Vorjahr: 22,3 %). Besonders hervorzuheben ist die Entwicklung der Personalaufwandsquote. Diese verbesserte sich von 46,5 % im Vorjahr auf 43,1 % im Berichtsjahr.

Finanzergebnis

Das negative Finanzergebnis betrug im Geschäftsjahr 2016 TEUR -1.354,0 (Vorjahr: TEUR -1.428,7). Den Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 1.832,4 (Vorjahr: TEUR 1.951,8) standen Zinserträge in Höhe von TEUR 400,9 (Vorjahr: TEUR 454,3) gegenüber. Im Finanzergebnis sind Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von TEUR 48,7 enthalten.

Die Ertragslage des Konzerns stellt sich zusammenfassend wie folgt dar:

Ertragslage zum Konzernabschluss der GEDORE Holding GmbH

1.1.-31.12.2016 1.1.-31.12.2015 Veränderung
TEUR % TEUR % TEUR %
Umsatzerlöse 188.581,8 97,0 203.519,4 102,6 -14.937,6 -7,3
Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen (VJ.: Verminderung) 4.449,4 2,3 -6.815,2 -3,4 11.264,6 -
Andere aktivierte Eigenleistungen 1.449,0 0,7 1.526,8 0,8 -77,8 -5,1
Gesamtleistung 194.480,2 100,0 198.231,0 100,0 -3.750,8 -1,9
Sonstige Erträge 4.313,2 2,2 7.754,6 4,0 -3.441,4 -44,4
Betriebliche Erträge gesamt 198.793,4 102,2 205.985,6 104,0 -7.192,2 -3,5
Materialaufwand 65.351,2 33,6 57.876,5 29,2 7.474,7 12,9
Personalaufwand 83.740,4 43,1 92.206,4 46,5 -8.466,0 -9,2
Abschreibungen 6.648,8 3,4 6.841,7 3,5 -192,9 -2,8
Sonstige Aufwendungen 42.670,0 21,9 44.293,5 22,3 -1.623,5 -3,7
Betriebliche Aufwendungen gesamt 198.410,4 102,0 201.218,1 101,5 -2.807,7 -1,4
Betriebliches Ergebnis 384,0 0,2 4.767,5 2,5 -4.383,5 -91,9
Finanzergebnis -1.354,0 -0,7 -1.428,7 -0,7 74,7 5,2
Operatives Ergebnis vor Ertragsteuern -970,0 -0,5 3.338,8 1,8 -4.308,8 -
Neutrales Ergebnis -5.446,0 -2,8 -8.007,0 -4,1 2.561,0 32,0
Ertragsteuern -139,0 -0,1 2.111,9 1,1 -2.250,9 -
Konzernergebnis -6.277,0 -3,2 -6.780,1 -3,4 503,1 -7,4

Der für die Steuerung des Konzerns wichtige Leistungsindikator EBITDA-Rendite (EBITDA definiert als: Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization (ohne neutrale Aufwendungen)) erreicht im Geschäftsjahr eine Größenordnung von 4,3 % (Vorjahr: 6,3 %) und entspricht nicht unseren Erwartungen für das Geschäftsjahr, bei denen wir von einer Steigerung gegenüber dem Niveau des Vorjahres ausgegangen waren.

d) Finanzierung, Investitionen und Liquidität

Kapitalstruktur

Die Finanzierung des GEDORE-Konzerns ist im Wesentlichen durch eine solide Eigenkapitalbasis (58,4 % der Bilanzsumme; Vorjahr: 60,5 %) gesichert. Bestehende Kreditlinien und langfristige Bankdarlehen decken den erforderlichen Fremdkapitalbedarf ab. Die zur Verfügung stehende freie Liquidität des GEDORE-Konzerns (einschließlich freier Kreditlinien) zum Abschlussstichtag beläuft sich auf insgesamt EUR 18,8 Mio. (Vorjahr: EUR 23,9 Mio.).

Finanzierungsmaßnahmen

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erhöhten sich gegenüber dem Stand am 31. Dezember 2015 um TEUR 4.023,2. Insgesamt wurden für die Tilgung von Finanzkrediten im Berichtszeitraum TEUR 6.244,5 eingesetzt. Die Rückführung der Fremdmittelaufnahme hat bezogen auf den Bilanzstichtag auch zu dem Rückgang des Liquiditätsausweises in der Bilanz beigetragen.

Investitionen

Das Volumen der Investitionen in Immaterielle- und Sachanlagen ist im Vorjahresvergleich um Mio. EUR 1,3 auf Mio. EUR 9,1 gesunken. Die Investitionen entfallen dabei vor allem auf die Optimierung und Modernisierung unserer Fertigungsstandorte in Deutschland, Brasilien, Großbritannien und Südafrika.

Die Investitionen des Geschäftsjahres 2016 betreffen im Wesentlichen Immaterielle Vermögensgegenstände, technische Anlagen und Maschinen sowie die Betriebs- und Geschäftsausstattung. Der Bilanzausweis der immateriellen Vermögensgegenstände und des Sachanlagevermögen wurden durch Währungseinflüsse in Höhe von TEUR 1.310,5 aufgewertet.

Liquidität

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit des Konzerns beträgt im Geschäftsjahr 2016 TEUR 2.414,3. Der Anstieg der Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind im Wesentlichen durch Währungseffekte beeinflusst. Ohne Wechselkurseffekte wäre diese Position um TEUR 3.091,8 geringer. Die Vorratsintensität (verstanden als Quotient aus Vorratsbestand und Bilanzsumme) als wesentliche Kenngröße für die Bestandssteuerung erhöhte sich von 46,1 % zum Ende des Vorjahres auf nunmehr 46,7 %. Ohne Wechselkurseinfluss (TEUR -4.007,9) würde der Vorratsbestand einen Wert von TEUR 89.752 und damit eine Quote von 44,8 % erreichen. Diese läge somit im Rahmen der im Vorjahr formulierten Zielgröße von 45,0 %.

Aus getätigten Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von TEUR 9.122,4 - vermindert um Einzahlungen aus dem Abgang von Sachanlagen in Höhe von TEUR 971,8, um Einzahlungen aus dem Abgang von Finanzanlagen in Höhe von TEUR 170,0, aus erhaltenen Zinsen in Höhe von TEUR 400,9 und aus erhaltenen Beteiligungserträgen in Höhe von TEUR 126,2 - ergab sich insgesamt ein Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit von TEUR 7.843,7. Aus der Finanzierungstätigkeit resultiert ein Mittelabfluss in Höhe TEUR 950,0. Der Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit im Geschäftsjahr resultiert im Saldo aus der Aufnahme von Finanzkrediten in Höhe von TEUR 6.557,6, aus Tilgungen von Finanzkrediten in Höhe von TEUR 6.244,5, aus gezahlten Zinsen in Höhe von TEUR 1.832,4, aus Ausschüttungen an andere Gesellschafter in Höhe von TEUR 30,8 und aus der Aufnahme von Gesellschafterdarlehen in Höhe von TEUR 600,0.

Insgesamt reduzierte sich der zum Abschlussstichtag verfügbare Finanzmittelfonds im Vergleich zum Vorjahr um TEUR -6.379,4 auf TEUR -31,7.

e) Vermögenslage

Bilanzstruktur

Wesentliche Posten der Bilanz des GEDORE-Konzerns sind immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen, Vorräte sowie Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände auf der Aktivseite und Eigenkapital sowie Finanzschulden auf der Passivseite.

Im Konzernabschluss hat sich die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2016 gegenüber der Bilanzsumme zum 31. Dezember 2015 um TEUR 9.130,3 auf TEUR 200.556,5 erhöht. Auf der Aktivseite hat sich das langfristige Vermögen um TEUR 4.280,7 und das kurzfristige Vermögen um TEUR 4.849,6 erhöht. Auf der Passivseite haben sich das Eigenkapital um TEUR 1.403,5 und die kurzfristigen Schulden um TEUR 10.001,1 erhöht. Die langfristigen Schulden sind um TEUR -2.274,3 gesunken.

Entwicklung des Konzernvermögens:

Die Immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind um TEUR 2.885,3 gestiegen, da die Anlagenzugänge (TEUR 9.122,4) die planmäßigen Abschreibungen (TEUR 6.648,8), die Anlagenabgänge (TEUR 971,8) und übrigen Veränderungen überstiegen.

Die latenten Steueransprüche sind um TEUR 1.077,2 auf TEUR 6.212,6 gestiegen.

Bei den kurzfristigen Vermögenswerten sind die Vorräte um TEUR 5.375,2 auf TEUR 93.759,6, die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände um TEUR 68,7 auf TEUR 37.682,7 gestiegen. Die Erhöhung des Vorratsvermögens geht im Wesentlichem auf Währungseinflüsse (TEUR 4.007,9) und auch auf einen planmäßigen Bestandsaufbau als Mittel zur Erhöhung der Lieferfähigkeit des Konzerns zurück. Die Veränderung der Forderungspositionen ist neben Währungseffekten im Wesentlichen auf folgende Veränderungen zurückzuführen. Als Ausdruck des zum Ende des Geschäftsjahres im Vorjahresvergleich wesentlich erhöhten Umsatzvolumens sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 3.059,8 gestiegen. Dahingegen wurden die Sonstigen Vermögensgegenstände um TEUR -3.177,4 reduziert. Die liquiden Mittel wurden um TEUR -2.091,7 auf TEUR 9.983,5 im Vergleich zum Vorjahr reduziert. Diese Entwicklung steht dabei auch im Zusammenhang mit der deutlichen Erhöhung des Anlagevermögens und des Vorratsvermögens in Höhe von TEUR 8.237,6.

Konzerneigenkapital:

Die Erhöhung des Eigenkapitals im Vergleich zum Vorjahr resultiert einerseits aus der positiven Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung (TEUR 7.984,6), andererseits aus dem negativen Konzernjahresergebnis (TEUR -6.044,8) und der Minderung der Anteile anderer Gesellschafter am Eigenkapital (TEUR -536,3). Die Eigenkapitalquote ist in Höhe von 58,4 % (Vorjahr: 60,5 %) unverändert auf sehr hohem Niveau.

Entwicklung der Konzernschulden:

Die langfristigen Schulden sind um TEUR -2.274,3 auf TEUR 27.775,2 gesunken. Bei den kurzfristigen Schulden sind die Finanzschulden um TEUR 4.210,3 auf TEUR 15.922,6, die Rückstellungen um TEUR 2.734,5 auf TEUR 16.235,3 und die übrigen Verbindlichkeiten um TEUR 3.056,3 auf TEUR 23.535,8 gestiegen.

Die Vermögenslage des Konzerns stellt sich zusammenfassend wie folgt dar:

Vermögenslage zum Konzernabschluss der GEDORE Holding GmbH

31.12.2016 31.12.2015 Veränderung
gesamt gesamt gesamt
TEUR % TEUR % TEUR %
Langfristige Vermögenswerte            
Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen 48.159,9 24,0 45.274,6 23,6 2.885,3 6,4
Finanzanlagen 270,1 0,1 293,0 0,2 -22,9 -7,8
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 441,7 0,2 100,6 0,0 341,1 >100,0
Latente Steueransprüche 6.212,6 3,1 5.135,4 2,7 1.077,2 21,0
  55.084,3 27,4 50.803,6 26,5 4.280,7 8,4
Kurzfristige Vermögenswerte            
Vorräte 93.759,6 46,7 88.384,4 46,1 5.375,2 6,1
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 37.682,7 18,8 37.614,0 19,7 68,7 0,2
Liquide Mittel 9.983,5 5,0 12.075,2 6,3 -2.091,7 -17,3
Abgrenzungen 730,9 0,4 914,6 0,5 -183,7 -20,1
Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 3.315,5 1,7 1.634,4 0,9 1.681,1 >100,0
  145.472,2 72,6 140.622,6 73,5 4.849,6 3,4
Vermögen 200.556,5 100,0 191.426,2 100,0 9.130,3 4,8
Eigenkapital            
Gezeichnetes Kapital 25,0 0,0 25,0 0,0 0,0 0,0
Kapitalrücklagen 154.332,1 77,0 154.332,1 80,6 0,0 0,0
Konzernergebnisvortrag -20.441,9 -10,2 -13.076,9 -6,8 -7.365,0 -56,3
Konzernjahresergebnis -6.044,8 -3,0 -7.365,0 -3,8 1.320,2 17,9
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung -14.646,8 -7,3 -22.631,4 -11,8 7.984,6 35,3
Nicht beherrschende Anteile 3.864,0 1,9 4.400,3 2,3 -536,3 -12,2
  117.087,6 58,4 115.684,1 60,5 1.403,5 1,2
Langfristige Schulden            
Finanzschulden 15.347,9 7,7 15.535,0 8,1 -187,1 -1,2
Rückstellungen 8.577,3 4,3 8.720,8 4,6 -143,5 -1,6
Übrige Verbindlichkeiten 3.850,0 1,9 5.793,7 3,0 -1.943,7 -33,5
  27.775,2 13,9 30.049,5 15,7 -2.274,3 -7,6
Kurzfristige Schulden            
Finanzschulden 15.922,6 7,9 11.712,3 6,1 4.210,3 35,9
Rückstellungen 16.235,3 8,1 13.500,8 7,1 2.734,5 20,3
Übrige Verbindlichkeiten 23.535,8 11,7 20.479,5 10,6 3.056,3 14,9
  55.693,7 27,7 45.692,6 23,8 10.001,1 21,9
Eigenkapital und Schulden 200.556,5 100,0 191.426,2 100,0 9.130,3 4,8

f) Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Der GEDORE-Konzern bedient sich zur Steuerung seiner Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unter anderem verschiedener Leistungsindikatoren, deren Entwicklung im Vorjahresvergleich wie folgt zusammengefasst werden kann:

Finanzielle Leistungsindikatoren 2016 2015 Definition
GuV-Steuerung      
Roherlös-Rendite 70,8 % 72,8 % Roherlös/Umsatzerlöse
EBITDA-Rendite 4,3 % 6,3 % EBITDA/Umsatzerlöse
Bilanzsteuerung      
Vorratsintensität 46,7 % 46,2 % Vorräte/Bilanzsumme
Eigenkapitalquote 58,4 % 60,4 % Eigenkapital/Bilanzsumme
Liquiditätssteuerung      
Cashflow (in TEUR)     Nach DRS 21
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 2.414,3 10.640,0  
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -7.843,7 -7.888,0  
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -950,0 -4.840,8  
Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren 2016 2015 Definition
Anzahl Mitarbeiter 2.198 2.298 gemäß § 267 Abs. 5 HGB

Abkürzungen und Definitionen

Roherlös - Betriebliche Erträge gesamt abzüglich Materialaufwand
EBITDA - Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization (ohne neutrale Aufwendungen)

IV. Chancen- und Risikobericht

a) Risikomanagement

Der GEDORE-Konzern verfügt über ein umfassendes Controlling- und Risikomanagementsystem, mit dem die im Rahmen unserer regelmäßigen Risikoinventuren erkannten Risiken gehandhabt werden. Dabei wird durch ein monatliches Berichtswesen, regelmäßige interne und externe Audits, diverse geschäftliche Sitzungen, Prozessanalysetechniken und vieles mehr sichergestellt, dass eventuelle Risiken seitens des Managements rechtzeitig erkannt sowie damit einhergehend Maßnahmen zur Risikokontrolle und -eindämmung ergriffen werden können.

Bonitäts- und Adressenausfallrisiken wird durch ausreichende Einzelwertberichtigungen und teilweise Warenkreditversicherung Rechnung getragen.

Die auf die Ordnungsmäßigkeit und Verlässlichkeit der Konzernrechnungslegung sowie die Rechnungslegung der jeweiligen lokalen Gesellschaften ausgerichteten Maßnahmen des internen Kontrollsystems stellen sicher, dass Geschäftsvorfälle in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften vollständig und zeitnah erfasst werden.

b) Risiken der künftigen Entwicklung

Währungsrisiken

Als international agierender Konzern mit Beschaffungs- und Lieferströmen, die auch in Fremdwährungen abgerechnet werden, ist der GEDORE-Konzern Risiken aufgrund nachteiliger Veränderungen verschiedener Währungsparitäten gegenüber dem Euro ausgesetzt. Aufgrund der internationalen Ausrichtung des GEDORE-Konzerns sind uns die Risiken u.a. aus Währungskursschwankungen bewusst. Die durch das Risikomanagement beobachteten Risiken betreffen dabei neben reinen Translationsrisiken auch Risiken, die sich aus einer nachteiligen Veränderung der Wettbewerbsfähigkeit in bestimmten Währungsräumen gefertigter Produkte ergeben.

Die globalen fiskalpolitischen Maßnahmen der Zentralbanken sowie die politischen Entwicklungen in vielen Schwellenländern haben unter anderem dazu geführt, dass zahlreiche Landeswährungen unter Druck geraten sind.

Risiken aus Währungsschwankungen werden in unseren Konzerngesellschaften aktuell durch diverse Hedging-Maßnahmen reduziert. Dies schließt auch den Abschluss einfacher derivativer ("plain vanilla") Finanzinstrumente (insb. Devisentermingeschäfte) ein. Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2016 bestanden hingegen keine offenen Termingeschäfte.

In den Ländern mit dem höchsten Umsatzanteil unterhält der GEDORE-Konzern eigene Produktionsstätten. Damit werden Währungsrisiken in großen Teilen adäquat "natürlich" reduziert. Währungsbedingt nachteilige (oder aber auch begünstigende) Einflüsse auf Umsatz- und Ertragskraft des Konzerns, wie sie auch im Geschäftsjahr 2016 zum Tragen kamen, können hingegen nicht vollständig ausgeschlossen bzw. kompensiert werden. Eine Gefährdung unserer Ertragsziele für das Folgejahr erkennen wir hingegen zum derzeitigen Stand nicht.

Zinsrisiken

Langfristig gehen wir von leicht steigenden Zinssätzen aus. Aufgrund der aktuell global noch unverändert niedrigen Zinsen im Geld- und Kapitalmarkt bleibt das Zinsänderungsrisiko des GEDORE-Konzerns relativ gering. Im Umfeld historisch niedriger Fremdkapitalzinsen strebt der Konzern eine möglichst lange Festzinsbindung an. Darüber hinaus bestehen bereits Zinsswaps für vier Investitionsdarlehen, die eine entsprechende Bewertungseinheit (Micro-Hedge) bilden. Mit den Zinsswaps werden die variabel verzinslichen Basisgeschäfte in festverzinsliche gewandelt.

Beschaffungsrisiken

Die Rohstoffbeschaffung für die zu produzierenden Produkte führte in der Vergangenheit zu keinerlei Besonderheiten. Auch in absehbarer Zukunft werden keine Materialengpässe für die bestehenden und geplanten Produktionen erwartet. Die Vorratshaltung richtet sich nach dem Bedarf der Produktion und passt sich den Marktgegebenheiten an. Die Risiken auf der Beschaffungsseite halten wir daher für gut beherrschbar.

Absatz- und Produktionsrisiken

Aufgrund des breit gefächerten Produktsortiments im GEDORE-Konzern gehen wir davon aus, die Bedürfnisse unserer Kunden nach hochqualitativen Werkzeugen in jeder sich bietenden Facette bedienen zu können. Dem geschäftsimmanenten Risiko, Veränderungen in den Anforderungen unserer Kunden nicht oder zu spät zu erkennen, wirken wir durch unmittelbare Kundennähe, durch unseren Service sowie intensive Forschungs- und Entwicklungstätigkeit aktiv entgegen.

Daneben bestehen Risiken aufgrund einer verstärkten Kostenorientierung innerhalb des Marktes. Diesen Tendenzen setzen wir die Qualität unserer Produkte entgegen, die in einem angemessenen Preis-Leistungs-Verhältnis stehen. Die Nachfrage im unteren Segment des Marktes können wir im Rahmen unserer Mehrmarkenstrategie mit kostengünstigen Produkten aus unseren ausländischen Fertigungsstätten bedienen.

Aufgrund der teilweise hohen Fertigungskomplexität und Fertigungstiefe für hochwertige Handwerkzeuge erfordert die Bereitstellung einiger unserer Produkte einen nicht unerheblichen zeitlichen Vorlauf, der im schlimmsten Fall das Ziel unserer jederzeit zugesicherten Lieferfähigkeit in Frage stellen kann. Diesem Risiko steuern wir durch eine aktive Produktionssteuerung ausgehend von der Nachfrage in unseren Vertriebsgesellschaften entgegen.

Die bestehenden Absatz- und Produktionsrisiken halten wir daher durch den Einsatz unseres Risikomanagement-Instrumentariums für jederzeit beherrschbar, da regelmäßig auch ein Nachsteuern durch bereits kurzfristig wirksame Maßnahmen zur Risikokompensation möglich ist.

Politische Risiken

Die geopolitischen Unsicherheiten haben die Entwicklung im angelaufenen Geschäftsjahr 2017 negativ belastet. Der Kampf gegen die globale Terrorgefahr wird noch Jahre weiterbestehen. Durch die Flüchtlingskrise haben die Spannungen innerhalb der EU zugenommen. Die Folgewirkungen des Referendums in Großbritannien, regionale Unabhängigkeitsbestrebungen und eine gestiegene Zustimmung für populistische und protektionistische Parteien stellen weitere Risiken dar. Andauern wird aller Voraussicht nach auch die Konfrontation zwischen USA und Nordkorea. Nicht zuletzt sorgen ebenso die geltend gemachten Gebietsansprüche Chinas im Südchinesischen Meer für anhaltende Spannungen sowie die neu aufgetretenen Spannungen in der Golf-Region.

Das Jahr 2017 wird in der Türkei durch die sicherheits- und innenpolitische Entwicklung geprägt sein. Die innenpolitische Entwicklung der letzten Monate sowie anhaltende Konflikte mit dem sogenannten Islamischen Staat und der kurdischen PKK haben tiefe Spuren in der wirtschaftlichen Entwicklung hinterlassen. Weitere innenpolitische Konflikte zwischen der Regierung und der Opposition sowie Spannungen mit der Europäischen Union werden weiterhin für Unsicherheiten im Markt sorgen und die türkische Wirtschaft beeinflussen.

Neben der Türkei steht auch die wirtschaftliche und politische Entwicklung in Brasilien im Fokus. Tiefgreifende Reformen sind notwendig, um die brasilianische Volkswirtschaft langfristig zu stabilisieren. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Krise, die durch die landesweite Korruptionsaffäre in der brasilianischen Wirtschaft und Politik ausgelöst wurde, in den kommenden Monaten weiter entwickelt.

Krisensituationen in den für uns relevanten Absatzmärkten können sich immer punktuell nachteilig auf unsere Geschäftsentwicklung auswirken. Aufgrund unserer global weit gefächerten Aufstellung können wir nachteilige Einflüsse basierend auf geographisch isolierten Krisenszenarien außerhalb des westeuropäischen Marktes weitestgehend jederzeit abfedern.

Liquiditäts- und Finanzierungsrisiken:

Zur Abdeckung des Fremdkapitalbedarfs arbeitet der GEDORE-Konzern mit unterschiedlichen Kreditinstituten zusammen. Finanzinstitute aus dem privaten, öffentlich-rechtlichen und genossenschaftlichen Sektor stellen auf Ebene der GEDORE Holding GmbH ausreichend liquide Mittel zur Verfügung. Der mittel- und langfristige Investitionsbedarf für das Anlagevermögen wird durch besicherte fristenkongruente Darlehen und Leasingfinanzierungen gedeckt.

Das wesentliche Fundament für die Konzernfinanzierung bildet die sehr solide Eigenkapitalausstattung durch unsere Gesellschafter: die Unternehmerfamilie Dowidat.

c) Chancen

Aus den durch die Konzernleitung eingeleiteten Maßnahmen zur Optimierung der Prozessketten im Fertigungs- und Logistikbereich sowie weiteren Aktivitäten zur Verbesserung von Kostenstrukturen im Gemeinkostenbereich ergeben sich bereits auf dem aktuellen Umsatzniveau erhebliche Potentiale zur Steigerung der Profitabilität des Konzerns. Die damit einhergehenden Maßnahmen zur Verminderung der Mittelbindung im Working Capital des Konzerns bergen Potentiale zur weiteren Absenkung der Finanzierungskosten und Stärkung des operativen Cashflows.

Nach Abschluss des Geschäftsjahres wurde die Gedore Verwaltungs-GmbH in die GEDORE GmbH umfirmiert. Damit einher ging eine Umstrukturierung in der Gedore-Werkzeugfabrik GmbH & Co. KG. Als wichtigste Produktionsgesellschaft des GEDORE-Konzerns war die Gesellschaft mit Abteilungen und Aufgaben belastet, die neben der Werkzeugfabrik auch allen anderen GEDORE-Gesellschaften zu Gute kamen. Um die tatsächliche Leistungsfähigkeit der Gedore-Werkzeugfabrik GmbH & Co. KG deutlich zu machen, war es notwendig, sie von gruppenbezogenen Aufgaben für die übrigen Konzerngesellschaften zu entlasten und entsprechende Tätigkeiten auszugliedern. Diese Tätigkeiten haben wir in eine Gesellschaft überführt. Diese, die GEDORE GmbH, hat den Zweck, die Steuerung des gesamten GEDORE-Konzerns sicherzustellen, und ist außerdem für das zentrale Konzern-Management verantwortlich.

Weitere Veränderungen im Management betreffen die Gedore-Werkzeugfabrik GmbH & Co. KG sowie die Ferramentas Gedore do Brasil S.A. Zur Stärkung unserer vertrieblichen Aktivitäten konnten erfahrene Geschäftsführer beziehungsweise Senior Manager aus der Werkzeugbranche gewonnen werden, die uns helfen, unsere sehr gute Marktpositionierung weiter auszubauen.

In der mittelfristigen Perspektive bereitet sich der GEDORE-Konzern mit einer auf Expansion gerichteten Strategie auf eine erfolgreiche Zukunft vor. Ein wesentliches Element unserer Wachstumsstrategie bildet neben Investition in die Entwicklung innovativer Werkzeug-Lösungen der grundlegend überarbeitete GEDORE-Markenauftritt, der auf der Eisenwarenmesse im Frühjahr 2016 dem breiten Fachpublikum vorgestellt wurde. Kernelement dieses Neuauftritts ist auch eine klare Markenstrategie, in der neben der Marke GEDORE dauerhaft OCHSENKOPF mit Produkten für die Wald- und Forstwirtschaft bestehen bleibt.

Geographisch wichtig wurde im Berichtszeitraum eine Handelsgesellschaft in Dubai gegründet. Die Vertriebstätigkeit wurde Anfang des Jahres erfolgreich gestartet. Insbesondere der arabische, der asiatische und der afrikanische Markt bieten zukünftig weiteres Wachstumspotential. Die Ausschöpfung dieser Chancen hängt zum großen Teil von der politischen Stabilität der sehr unterschiedlichen Länder ab. Bereits zum momentanen Zeitpunkt verfügt der GEDORE-Konzern über Konzerngesellschaften in Ländern wie China, Indien oder Vereinigte Arabische Emirate, die nach wie vor weiteres Wachstumspotenzial bieten.

Die momentane wirtschaftliche Situation in den Schwellenländern Südafrika sowie Brasilien bietet zudem die Chance zu einer weiteren Konsolidierung sowie um wichtige Prozessverbesserungen nachhaltig implementieren zu können.

Unsere Markenprodukte "Made by GEDORE" stehen für Sicherheit, Langlebigkeit und technische Perfektion. Die konsequente Weiterentwicklung und die marktgerechte Sortimentsausrichtung garantieren unseren Kunden und Anwendern kontinuierliche Leistungsfähigkeit. Als Premiumhersteller mit einer diversifizierten Markenwelt können wir mit unseren innovativen Speziallösungen auch Nischen bedienen.

d) Gesamtbeurteilung der Risikosituation

In der Gesamtheit halten wir die unternehmerischen Risiken, denen der GEDORE-Konzern ausgesetzt ist, für beherrschbar, d.h. wir erkennen derzeit keine Einzelrisiken, die unsere Planungen isoliert so weitreichend beeinflussen würden, dass diesen kurzfristig nicht durch geeignete betriebswirtschaftliche Maßnahmen oder Ausnutzung gegenläufiger Chancen begegnet werden könnte.

Gegenwärtig und für die absehbare Zukunft sind keine den Bestand gefährdenden Risiken für den GEDORE-Konzern erkennbar.

V. Prognosebericht

a) Gesamtwirtschaftliche Situation

In den kommenden Jahren wird das Wachstum der Weltwirtschaft voraussichtlich zunehmend an Fahrt gewinnen. Nachdem die Erholung mehrere Jahre nur langsam voranschritt, sind nun erste Zeichen einer Erholung zu erkennen. Das prognostizierte Wachstum des globalen Bruttoinlandsprodukts beträgt laut dem OECD-Wirtschaftsausblick (2017/1) im Geschäftsjahr 2017 3,5 %. Vor allem in den USA (+ 2,1 %) und im Euroraum (+ 1,8 %) dürfte sich die moderate Erholung fortsetzen. Dagegen erhöhen sich die auf einem wesentlich höheren Niveau liegenden Wachstumsraten in den Schwellenländern vor allem in Asien voraussichtlich kaum. Ein wichtiger Einflussfaktor für die wirtschaftliche Entwicklung sind die nach langer Zeit teilweise wieder moderat steigenden Zinsen. Die höheren Zinsen haben Effekte auf Wechselkurse, Konsumneigung und Investitionen. Das Potenzial für weltweit steigende Zinsen wird durch die moderate wirtschaftliche Entwicklung insbesondere des Euroraums sowie einiger Schwellenländer begrenzt.

Trotz dieser Belebung bleibt das Wachstum unter dem Niveau, das nötig wäre, um die anhaltende Wachstumsschwäche zu überwinden. Die hohe Verschuldung der asiatischen Länder wird ein dauerhaft politisch motiviertes Nachfragewachstum nicht unbegrenzt zulassen. Die fiskalischen Konjunkturimpulse der neuen US-Administration sind nur schwer abzuschätzen. Im Euroraum belebt sich das Wachstum, liegt jedoch unter den längerfristigen Durchschnittssätzen.

Risiken für die Weltwirtschaft bestehen in der Investitionsschwäche, der Stagnation und der Inflation in vielen Industrie- und Schwellenländern. Die geopolitischen Unsicherheiten haben sich insbesondere wegen der kriegerischen Konflikte im Nahen Osten, des ausstehenden Ausscheidens Großbritanniens aus der EU und der zunehmenden protektionistischen und populistischen Wirtschaftspolitik einzelner Nationen stark verschärft.

Die OECD prognostiziert eine weiterhin gute Entwicklung der deutschen Wirtschaft für die Jahre 2017 und 2018. Hauptreiber hierfür werden einerseits die gute Lage am Arbeitsmarkt und der damit einhergehende private Konsum und andererseits die stabile Exportnachfrage nach Produkten "Made in Germany" sein. Die wichtigsten Exportregionen werden weiterhin Asien und die Vereinigten Staaten sein. Dieser Effekt wird sich mit zunehmender Aufwertung des Euro abschwächen. Für das Gesamtjahr 2017 wird gemäß dem OECD Economic Surveys Germany ein Wachstum des deutschen BIP von 2,0 % erwartet.

In den für GEDORE wichtigsten Märkten geht die Commerzbank AG (Economic Research) für 2017 von einer weiteren Erholung beziehungsweise Stabilisierung der wirtschaftlichen Entwicklung aus. Besonders erfreulich sind die Prognosen für das Wirtschaftswachstum in Deutschland (1,6 %) und in Spanien von rund 3,0 % (Vorjahr: 1,9 % bzw. 3,2 %). Durch die zuvor genannte Bank wird für 2017 für den Euroraum ein Wachstum von 1,8 % vorhergesagt, wohingegen in Brasilien (0,7 %) keine derartigen Impulse zu erwarten sind. Die anhaltende politische Krise in Brasilien hat wesentliche Spuren in der Wirtschaft hinterlassen. Das Land hat jedoch nach wie vor großes Potential, so dass bereits für 2018 (2,0 % prognostiziertes Wirtschaftswachstum) die aktuelle Rezession überwunden sein könnte. Bedingt durch branchenübergreifende Überkapazitäten und eine hohe Privatverschuldung wird sich das Wachstum in der VR China weiter abschwächen. Für die VR China wird von einem gegenüber den Vorjahren leicht gedämpften Wirtschaftswachstum (6,5 %) ausgegangen. Die Wirtschaft in Südafrika wird weiterhin durch politische Turbulenzen beeinflusst. Nach 0,3 % im Jahr 2016 wird für das Jahr 2017 ein moderater Anstieg um 0,8 % prognostiziert. Erst im Folgejahr wird die Erholung der Rohstoffpreise zu einer gewisse Entspannung führen (+1,2 % in 2018).

Die größte wirtschaftliche Unsicherheit verursachen die anstehenden Verhandlungen Großbritanniens über die Ausgestaltung der Zusammenarbeit mit der Europäischen Union. Nicht zuletzt durch die Abwertung des Pfundes infolge des sogenannten "Brexit" konnte die britische Wirtschaft im gegebenen politischen Umfeld eine beachtliche Entwicklung aufzeigen. Der prognostizierte Wirtschaftseinbruch ist ausgeblieben. Das Bruttoinlandsprodukt konnte im Jahr 2016 um 1,8 % gesteigert werden. Für das aktuelle Jahr wird eine Zuwachsrate von 1,6 % prognostiziert. Die mittelfristige Entwicklung wird maßgeblich von dem Ausgang des Austritts Großbritanniens aus der Europäischen Union abhängen. Der GEDORE-Konzern unterhält in Großbritannien ein Produktions- und ein Handelsunternehmen. Die GEDORE-Handelsbilanz mit Großbritannien ist relativ ausgeglichen, so dass wir auf einen eventuellen sogenannten "Harten Brexit" gut vorbereitet sind.

b) Entwicklung der Branche

Die Anzahl der in der Branche (Betriebe mit mehr als 20 Beschäftigten) beschäftigten Mitarbeiter hat sich im Jahr 2016 nur leicht auf geschätzt 24.280 Arbeitnehmer erhöht (laut Schätzung des FWI). Nach den jüngsten Veröffentlichungen des FWI wuchs der Auftragseingang im Geschäftssegment der Handwerkzeuge im ersten Quartal 2017 im Vergleich zum Vorjahresquartal um insgesamt 12,3 %. Im Inland wurde dabei ein Zuwachs von 13,3 % verzeichnet. Der Auftragseingang aus dem Ausland ist um 11,4 % angestiegen. Die Umsatzentwicklung des Geschäftssegmentes zeigt ein ähnlich positives Bild auf. Der Umsatz ist im ersten Quartal 2017 insgesamt um 11,1 % gewachsen.

Vor diesem Hintergrund schaut die Werkzeugbranche optimistisch auf die weitere Entwicklung im Jahr 2017. Laut FWI-Situations- und Tendenzbericht zum Stand April 2017 erwarten immerhin 50,0 % der Unternehmen der Branche eine günstigere Entwicklung der wirtschaftlichen Situation, 48,0 % der Unternehmen gehen von einer konstanten wirtschaftlichen Entwicklung aus; lediglich 2,0 % der Betriebe rechnen mit einer Verschlechterung.

c) Gesamtaussage zur voraussichtlichen Entwicklung des GEDORE-Konzerns

Das Geschäftsjahr 2017 steht unverändert im Zeichen der Konsolidierung aller Konzernaktivitäten. Der GEDORE-Konzern hat im Geschäftsjahr 2016 seine Marktstellung insgesamt behaupten können. Der Erfolg der durch die Konzernleitung eingeleiteten Maßnahmen zeichnet sich in vielen Bereichen bereits ab, auch wenn sich die Erfolge im abgeschlossenen Geschäftsjahr noch nicht im Ergebnis niederschlagen konnten. Auch im Folgejahr werden die aktuellen Entwicklungen in den Schwellenländern, in denen der GEDORE-Konzern durch seine Einzelgesellschaften vertreten ist, einen wesentlichen Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung des Konzerns haben. Belastende Einflüsse, z.B. aufgrund der fortgesetzt nachteiligen Entwicklung von Währungsparitäten, sind daher an dieser Stelle erneut nicht auszuschließen.

Vor dem Hintergrund der oben beschriebenen Erwartungen über die gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Entwicklung sowie unter Berücksichtigung bestehender Risiken sowie unserer Aktivitäten rechnen wir für das Jahr 2017 - ausgehend von einem währungsbereinigt wesentlich höheren Umsatzniveau sowie einer höheren Roherlös-Rendite im Vergleich zum Berichtszeitraum - mit einem positiven Konzernjahresergebnis ohne Berücksichtigung von eventuellen Sondereffekten. Die EBITDA-Rendite betreffend streben wir langfristig ein spürbar erhöhtes Niveau an, das zudem über der durchschnittlichen Rendite des Wettbewerbs liegt. Auf diesem Entwicklungspfad erwarten wir bereits für das kommende Geschäftsjahr eine Verbesserung der operativen EBITDA-Rendite. Entsprechend rechnen wir auch mit einer Stärkung der Konzerneigenkapitalquote.

Nach unseren Planungen streben wir für den bilanziellen Leistungsindikator der Vorratsintensität ein Niveau von 46,0 % an. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit soll danach deutlich das Niveau des Geschäftsjahres übersteigen. Für das Geschäftsjahr 2017 plant der GEDORE-Konzern Investitionen in Sachanlagen und in immaterielle Vermögensgegenstände von rund EUR 13,8 Mio.

Die positive wirtschaftliche Entwicklung und insbesondere die sehr gute Branchenentwicklung der jüngsten Zeit findet sich auch in den aktuellen Ergebnissen des GEDORE-Konzerns wieder. Der Umsatz konnte seit November 2016 sieben Monate in Folge über den jeweiligen Vorjahreszeitraum gesteigert werden. Kumuliert (Januar bis Mai 2017) konnte der bereits ambitionierte Plan um als 2,4 % übertroffen werden. Im Vergleich zur Vorjahresperiode wurde der Umsatz um 16,0 % gesteigert. Der Auftragseingang ist in der gleichen Periode sogar um 17,3 % gewachsen. Die realisierten deutlichen Zuwachsraten liegen dadurch über dem Branchendurchschnitt.

 

Remscheid, den 31. Mai 2017

GEDORE Holding GmbH

Die Geschäftsführung

Karen Dowidat

Michael Eckert

Chris Metzler

Suzanne Wahab

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2016

I. Allgemeine Hinweise

Der Konzernabschluss der GEDORE Holding GmbH als Mutterunternehmen des GEDORE-Konzerns wird gemäß den Vorschriften der §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Die GEDORE Holding GmbH hat ihren Sitz in Remscheid und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Wuppertal unter HR B 26892.

Bei der Erstellung des Konzernabschlusses wurden die Deutschen Rechnungslegungs Standards (DRS) des Deutschen Rechnungslegungs Standards Committee (DRSC) nur insoweit beachtet, als es sich bei diesen um Konkretisierungen gesetzlicher Anforderungen an die Rechnungslegung und somit um Auslegungen der allgemeinen gesetzlichen Grundsätze handelt. Darüber hinausgehende Anforderungen der DRS wurden nicht beachtet.

Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB angewendet.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Zusatzangaben insgesamt im Anhang aufgeführt.

Im Rahmen der erstmaligen Anwendung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) wurde die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung um den Posten "Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit" verkürzt und um die Posten "Ergebnis vor Steuern" sowie "Ergebnis nach Steuern" erweitert.

II. Gründung der GEDORE Holding GmbH und Entstehung des GEDORE-Konzerns

Die GEDORE Holding GmbH wurde am 17. Juli 2012 gegründet und hatte zu diesem Zeitpunkt ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen. Zeitgleich waren zuvor vom damaligen Hauptgesellschafter direkt gehaltene Vermögensgegenstände (im Wesentlichen unternehmerische Beteiligungen) und Schulden in die GEDORE Holding GmbH im Wege von Sacheinlagen eingebracht worden.

Bei den per Sacheinlage eingebrachten Vermögensgegenständen handelte es sich um Anteile an deutschen GmbH & Co. KGs, um Anteile an in- und ausländischen Kapitalgesellschaften, um ein Einzelunternehmen sowie um weitere, einzelne Vermögensgegenstände.

Die Sacheinlagen erfolgten in allen Fällen zum Buchwert. Die Buchwerte entsprachen bei den Anteilen an deutschen GmbH & Co. KGs dem Saldo aus Vermögensgegenständen, Rechnungsabgrenzungsposten und Schulden der GmbH & Co. KGs - welcher dem Eigenkapital entspricht - zum 17. Juli 2012, bei den Anteilen an in- und ausländischen Kapitalgesellschaften deren historischen und ggf. fortgeschriebenen Anschaffungskosten für die Anteile zum 17. Juli 2012 und bei dem Einzelunternehmen und den einzeln übertragenen Vermögensgegenständen den jeweiligen Buchwerten am 17. Juli 2012.

Die Gründung der GEDORE Holding GmbH und die Erbringung von Sacheinlagen zum 17. Juli 2012 durch den Hauptgesellschafter stellen einen Unternehmenszusammenschluss unter gemeinsamer Beherrschung ("transaction under common control") dar, auf den § 301 HGB nicht anzuwenden war, da vor und nach der Gründung der GEDORE Holding GmbH die Gesellschafter der einzelnen Konzerngesellschaften identisch sind. Im Ergebnis wurde daher das bei den Sacheinlagen angewandte Wahlrecht zur Buchwertfortführung aufgrund der Tauschgrundsätze auch auf den Konzernabschluss angewendet.

Aufgrund der Nichtanwendung des § 301 HGB wurden im Rahmen der erstmaligen Kapitalkonsolidierung der Tochtergesellschaften der GEDORE Holding GmbH keine stillen Reserven und Lasten aufgedeckt, d.h. eine Neubewertung fand nicht statt.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgte bei allen durch Sacheinlage erworbenen Tochterunternehmen grundsätzlich auf den Einbringungsstichtag 17. Juli 2012.

Die nach Verrechnung der Anteile an den einbezogenen Unternehmen mit dem auf diese Anteile entfallenden Eigenkapital verbleibenden Unterschiedsbeträge (Geschäfts- und Firmenwerte und passive Unterschiedsbeträge) waren aufgrund ihres Charakters als Eigenkapital unmittelbar in die Kapitalrücklage eingestellt worden.

III. Konsolidierungskreis

Der Konzernabschluss umfasst die GEDORE Holding GmbH, Remscheid, als Mutterunternehmen sowie fünfzehn (Vorjahr: siebzehn) ausländische und sechs (Vorjahr: sieben) inländische Tochterunternehmen. Folgende Gesellschaften werden im Rahmen der Vollkonsolidierung zum 31. Dezember 2016 in den Konzernabschluss einbezogen:

Gesellschaft Sitz Anteile
in %
GEDORE GmbH (vormals: Gedore Verwaltungs-GmbH) Remscheid, Deutschland * 100,0
Gedore-Werkzeugfabrik GmbH & Co. KG Remscheid, Deutschland * 100,0
GEDORE TorqueTech GmbH (vormals: GEDORE TorqueTech GmbH & Co. KG) Solingen, Deutschland * 100,0
GEDORE Automotive GmbH Donaueschingen, Deutschland * 100,0
GEDORE Torque Solutions GmbH Vaihingen a. d. Enz, Deutschland * 100,0
Gedore Austria GmbH Birkfeld, Österreich 100,0
Ferramentas Gedore do Brasil S.A. São Leopoldo, Brasilien 89,0
Gedore Tools SA Pty Ltd. New Germany, Südafrika 100,0
Gedore el Aletleri SAN. ve TIC.Ltd.Sti Istanbul, Türkei 100,0
GEDORE Torque Ltd. Bramley Guildford, Surrey, Großbritannien 100,0
GEDORE Technag B.V. Alphen a. d. Rijn, Niederlande 100,0
Gedore UK Ltd. Skipton, Großbritannien 76,0
GEDORE Omnitool GmbH Spreitenbach, Schweiz 100,0
Gedore Polska Sp. z o. o. Mikołów, Polen 100,0
Gedore Ibérica S. L. Vitoria-Gasteiz, Spanien 51,0
Gedore Tool Trading Co., Ltd. Shanghai, China 100,0
GEDORE France SARL Saint-Ouen-L'Aumône, Frankreich 100,0
Gedore Tools, Inc. North Charleston SC, USA 100,0
GEDORE Handwerks- und Industriebedarf GmbH Remscheid, Deutschland * 100,0
Lösomat UK Ltd. Cheshire, Großbritannien 100,0
Gedore Tool Center OOO Moskau, Russland 100,0

Im Jahr 2016 wurde das 100%ige Tochterunternehmen Gedore Tool Center GmbH & Co. KG, Remscheid, auf die Gedore-Werkzeugfabrik GmbH & Co. KG verschmolzen. Die Gedore Tools (Beijing) Co., Ltd., Peking, China, wurde im Berichtsjahr planmäßig liquidiert. Die Klann Tools Ltd. UK, Bramley Guildford, Surrey, Großbritannien, wurde zum 31.12.2016 entkonsolidiert und Anfang 2017 planmäßig liquidiert.

Weitere Veränderungen des Konsolidierungskreises haben sich im Vergleich zum Vorjahr nicht ergeben. Aus der Veränderung des Konsolidierungskreises ergab sich kein wesentlicher Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns.

Gemäß § 264 Abs. 3 HGB und § 264b HGB verzichten wir bei insgesamt sechs inländischen Tochtergesellschaften auf die Bekanntmachung des Jahresabschlusses dieser Gesellschaften im Bundesanzeiger sowie auf die Erstellung eines Anhangs und eines Lageberichts. Die entsprechenden Gesellschaften sind in der vorstehenden Tabelle mit einem " *" gekennzeichnet.

Die folgenden drei ausländischen Tochterunternehmen wurden aufgrund untergeordneter Bedeutung gemäß § 296 Abs. 2 HGB nicht in den Konzernabschluss einbezogen, da die Gesellschaften in der Summe weniger als 1 % des Konzernvermögens bzw. der Aufwendungen und Erträge des Konzerns ausmachen.

Gesellschaft Sitz Anteile
in %
GEDORE (India) Private Ltd. New Delhi, Indien 100,0
GEDORE Middle East Tools Trading L.L.C. Dubai, Vereinigte Arabische Emirate 49,0
Gedore Werkzeuge OOO Moskau, Russland 90,0

Die GEDORE Middle East Tools Trading L.L.C, Dubai, Vereinigte Arabische Emirate, wurde im Berichtsjahr gegründet.

IV. Konsolidierungsgrundsätze

Der Konzernabschluss wird auf den Stichtag des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens, das ist der 31. Dezember eines jeden Jahres, aufgestellt. Dieser Stichtag entspricht dem Abschlussstichtag aller einbezogenen Gesellschaften.

Vor der Zusammenfassung der Einzelabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden die Einzelabschlüsse der ausländischen vollkonsolidierten Tochterunternehmen hinsichtlich der Ansatz-, Bewertungs- und Ausweisvorschriften nach den von der Muttergesellschaft vorgegebenen konzerneinheitlichen Richtlinien auf die deutschen handelsrechtlichen Vorschriften (HB II) übergeleitet.

Die Kapitalkonsolidierung für die zum 17. Juli 2012 durch Sacheinlage erworbenen Anteile wird als Unternehmenszusammenschluss unter gemeinsamer Beherrschung abgebildet. Siehe dazu die Ausführungen in Abschnitt II.

Die Kapitalkonsolidierung für nach dem 17. Juli 2012 erworbene Tochterunternehmen wird nach der Neubewertungsmethode durch Verrechnung der Anschaffungskosten der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile an den jeweiligen Tochterunternehmen mit dem anteiligen Eigenkapital der Tochterunternehmen zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung durchgeführt. Das Eigenkapital des Tochterunternehmens ist mit dem Betrag anzusetzen, der dem Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht, der diesen im Erstkonsolidierungszeitpunkt beizulegen ist. Rückstellungen sind nach § 253 Abs. 1 Satz 2 und 3, Abs. 2 HGB und latente Steuern nach § 274 Abs. 2 HGB zu bewerten. Die Neubewertungsmethode ist im Konzernabschluss der GEDORE Holding GmbH bisher noch nicht zur Anwendung gelangt, da seit dem 17. Juli 2012 keine Tochterunternehmen erworben wurden.

Der Erstkonsolidierungszeitpunkt ist grundsätzlich der Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist.

Ein nach der Verrechnung der Anschaffungskosten für die Anteile mit dem (neubewerteten) Eigenkapital verbleibender Unterschiedsbetrag ist in der Konzernbilanz, wenn er auf der Aktivseite entsteht, als "Geschäfts- oder Firmenwert" und, wenn er auf der Passivseite entsteht, unter dem Posten "Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung" nach dem Eigenkapital auszuweisen. Passivische Unterschiedsbeträge wurden direkt in die Konzernrücklagen eingestellt bzw. erfolgswirksam vereinnahmt, soweit feststand, dass sie einem realisierten Gewinn entsprachen bzw. die ungünstigen Entwicklungen eingetreten oder die erwarteten Aufwendungen angefallen waren.

Zum 31. Dezember 2016 war weder ein Geschäfts- oder Firmenwert noch ein passiver Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung auszuweisen.

In Höhe der Minderheitenanteile von fremden Gesellschaftern werden in der Bilanz zum 31. Dezember 2016 Anteile anderer Gesellschafter ausgewiesen.

Die Schuldenkonsolidierung erfolgt nach § 303 Abs. 1 HGB durch Aufrechnung der Forderungen mit den entsprechenden Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen.

Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung erfolgt gemäß § 305 Abs. 1 HGB durch Verrechnung der Umsatzerlöse und sonstigen betrieblichen Erträge zwischen den Konzernunternehmen mit den auf sie entfallenden Aufwendungen.

Zwischenergebnisse aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen von Vermögensgegenständen des Vorratsvermögens wurden eliminiert.

Auf eliminierte Zwischengewinne wurden, wie im Vorjahr, latente Steuern nach § 306 HGB aktivisch abgegrenzt. Die Steuerabgrenzung erfolgte mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen der jeweiligen Gesellschaften. Diese lagen zwischen 16,6 % und 39,0 % (Vorjahr: 16,6 % und 39,0 %).

Darüber hinaus war eine Steuerabgrenzung auf andere Maßnahmen der Vollkonsolidierung nicht erforderlich.

Auf Maßnahmen der Vereinheitlichung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wird eine aktive Steuerabgrenzung gemäß § 298 i.V.m. § 274 HGB vorgenommen. Ebenso werden latente Steuern auf Differenzen zwischen den handels- und den steuerrechtlichen Wertansätzen in den Jahresabschlüssen der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen gebildet.

V. Währungsumrechnung

Auf fremde Währung lautende Forderungen und Verbindlichkeiten werden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Fremdwährungsforderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden mit dem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder mit dem niedrigeren Devisenkassamittelkurs des Abschlussstichtags bewertet. Fremdwährungsverbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden mit dem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem höheren Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Für Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger kommen das Anschaffungskostenprinzip gemäß § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB und das Imparitätsprinzip nach § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB nicht zur Anwendung.

Soweit zur Sicherung gegen Wechselkursrisiken für bereits bilanzwirksame Fremdwährungspositionen im Einzelfall Devisentermingeschäfte abgeschlossen wurden, die in Anwendung des § 254 HGB mit den jeweiligen Grundgeschäften zu Bewertungseinheiten zusammengefasst werden, erfolgt die Bewertung der jeweiligen Forderungs- oder Verbindlichkeitsposition unmittelbar mit dem Sicherungskurs. Entsprechende Geschäfte bestanden zum Abschlussstichtag nicht.

Die Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen ausländischen Tochterunternehmen werden in Anwendung von § 308a HGB auf Euro umgerechnet. Die Aktiv- und Passivposten werden mit Ausnahme des Eigenkapitals, das zu historischen Kursen umgerechnet wird, mit den Devisenkassamittelkursen am Abschlussstichtag umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung werden mit den Jahresdurchschnittskursen umgerechnet.

Sich aus der Währungsumrechnung ergebende Umrechnungsdifferenzen werden ergebnisneutral unter dem Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" im Eigenkapital ausgewiesen.

Im Anlagenspiegel werden der Stand zu Beginn und am Ende des Geschäftsjahres zum jeweiligen Stichtagskurs und die übrigen Positionen zu Durchschnittskursen umgerechnet. Ein sich aus Wechselkursänderungen ergebender Unterschiedsbetrag wird sowohl bei den Anschaffungs- und Herstellungskosten als auch bei den kumulierten Abschreibungen in einer separaten Spalte als Währungsdifferenz ausgewiesen.

VI. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen inländischen und ausländischen Konzernunternehmen sind nach den für Kapitalgesellschaften geltenden gesetzlichen Vorschriften aufgestellt.

Für die Aufstellung des Konzernabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs. Das Realisations- und Imparitätsprinzip wurden beachtet.

Die durch die inländischen und ausländischen Tochterunternehmen im Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den Grundsätzen des Mutterunternehmens.

Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit ihren Herstellungskosten aktiviert und linear über die gewöhnliche Nutzungsdauer (drei bis zehn Jahre) abgeschrieben.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte werden über Nutzungsdauern von zwei bis 15 Jahren linear abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige - i.d.R. lineare - Abschreibungen vermindert.

Geringwertige Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden in Anlehnung an die ertragsteuerlichen Regelungen betreffend die Bilanzierung sogenannter geringwertiger Wirtschaftsgüter vollständig abgeschrieben. Die bei den einzelnen Auslandstochtergesellschaften bestehenden Regelungen für die Bilanzierung geringwertiger Anlagegüter werden in den Konzernabschluss übernommen, da deren Anwendung ebenso wie die Anwendung der inländischen Regelungen lediglich unwesentliche Auswirkungen hat.

Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig ab dem Zeitpunkt der Betriebsbereitschaft. Für geringwertige Anlagegüter wird in der Regel unterstellt, dass diese am Beginn des Geschäftsjahres zugegangen sind.

Die Nutzungsdauern betragen wie folgt:

Gebäude von 8 bis 50 Jahre
Technische Anlagen und Maschinen von 5 bis 25 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung von 3 bis 35 Jahre

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen enthalten keine außerplanmäßigen Abschreibungen.

Bei der Ermittlung der Herstellungskosten für selbst erstellte Vermögensgegenstände des immateriellen- und Sachanlagevermögens sind Einzelkosten sowie angemessene Teile der Gemeinkosten und des Wertverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Herstellung veranlasst ist, berücksichtigt.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Unfertige und fertige Erzeugnisse sind mit den durchschnittlichen Herstellungskosten, die auf Basis der tatsächlichen Kosten ermittelt werden, oder einem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Herstellungskosten beinhalten neben den einzeln zurechenbaren Material- und Fertigungskosten auch angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den Wertverzehr der Produktionsanlagen. Der niedrigere beizulegende Wert wird aus den Absatzmarktpreisen zum Abschlussstichtag im Wege der retrograden Bewertung abgeleitet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bzw. zum Barwert, abzüglich angemessener Wertberichtigungen, angesetzt.

Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nominalwerten angesetzt.

Die Rechnungsabgrenzungsposten betreffen geleistete Zahlungen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen.

In den Konzernabschluss werden latente Steuern gemäß §§ 298 i.V.m. 274 HGB aus den Jahresabschlüssen der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen übernommen. Sie werden für temporäre, sich in Zukunft voraussichtlich umkehrende Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. Zudem werden latente Steuern nach §§ 298 i.V.m. 274 HGB auf Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen gebildet, die aus den Anpassungen an die konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften resultieren. Zusätzlich zu diesen temporären Bilanzierungsunterschieden werden steuerliche Verlustvorträge bei der Bildung der latenten Steuern berücksichtigt.

Steuerliche Latenzen auf Konsolidierungsmaßnahmen werden, wie im Vorjahr, gemäß § 306 HGB angesetzt.

Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt unter Verwendung des Steuersatzes, der nach gegenwärtiger Rechtslage zum voraussichtlichen Ausgleichszeitpunkt der temporären Differenzen maßgeblich wird. Für die ausländischen Tochterunternehmen werden dazu die landesspezifischen Steuersätze zwischen 17,0 % und 39,0 % verwendet. Für die deutschen Tochterunternehmen werden ein Körperschaftsteuersatz inklusive Solidaritätszuschlag von 15,8 % und Gewerbesteuersätze zwischen 11,6 % und 17,2 % verwendet.

Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung ist grundsätzlich in der Bilanz als passive latente Steuer anzusetzen. Im Falle einer Steuerentlastung ist eine aktive latente Steuer nach § 274 HGB anzusetzen, soweit das Aktivierungswahlrecht nach §§ 298 i.V.m. 274 Abs. 1 Satz 2 HGB positiv ausgeübt wird. Aktive latente Steuern nach § 306 HGB sind hingegen verpflichtend anzusetzen. Zum Zwecke der Verbesserung des Einblicks in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns werden dem gesetzlichen Wahlrecht entsprechend auch die über den verpflichtenden Ansatz nach § 306 HGB hinausgehenden aktiven latenten Steuern vollständig angesetzt, soweit von einer Werthaltigkeit der Ansprüche auszugehen ist.

Gemäß dem Wahlrecht nach §§ 298 i.V.m. 274 Abs. 1 Satz 2 HGB werden die latenten Steuern saldiert ausgewiesen. Der sich zum 31. Dezember 2016 ergebende aktive Überhang der latenten Steuern in Höhe von EUR 6.212.605,23 resultiert in Höhe von EUR 1.061.668,69 aus der Zwischenergebniseliminierung. Des Weiteren ergeben sich aktive latente Steuern in Höhe von insgesamt EUR 5.150.936,54 aus der Bildung aktiver latenter Steuern auf temporäre Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen in den Jahresabschlüssen der einbezogenen Unternehmen, aus Anpassungen an die konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften und aufgrund der Bildung aktiver latenter Steuern auf Verlustvorträge.

Der sich zum 31. Dezember 2016 ergebende aktive Überhang der latenten Steuern in Höhe von EUR 6.212.605,23 ergibt sich aus aktiven latenten Steuern in Höhe von EUR 7.208.213,24 und passiven latenten Steuern in Höhe von EUR 995.608,01.

Das Gezeichnete Kapital entspricht dem Eintrag im Handelsregister und ist zum Nennwert angesetzt.

Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Pensionsrückstellungen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze ermittelt. Zur Abbildung biometrischer Wahrscheinlichkeiten werden der Bewertung die 2006 veröffentlichten "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Sämtliche Bewertungsparameter werden entsprechend den jeweiligen lokalen Gegebenheiten ermittelt.

Für den aus Konzernsicht bedeutsamsten Teil der inländischen Verpflichtungen waren zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen in den versicherungsmathematischen Berechnungen aufgrund der Ausgestaltung der Zusage nicht zu berücksichtigen. Die Abzinsungssätze für die Pensionsverpflichtungen belaufen sich zum 31. Dezember 2016 auf 4,01 % (Vorjahr: 3,89 % bis 4,07 %). Auswirkungen einer Änderung des Abzinsungssatzes auf den Erfüllungsbetrag werden im betrieblichen Ergebnis erfasst. Der Rententrend wurde in einer Bandbreite von 0,00 % bis 3,40 % p.a. (Vorjahr: von 0,00 % bis 3,00 % p.a.) bei der Berechnung berücksichtigt.

Für die Bewertung der Rückstellung für das neben den inländischen Versorgungszusagen einzig bedeutsame Versorgungswerk bei einer Tochtergesellschaft in Großbritannien kommt ein nach den Grundsätzen des § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB ermittelter Rechnungszins von 4,01 % (Vorjahr: 3,89 %) zur Anwendung. Der für diesen Kreis versorgungsberechtigter Personen relevante Gehaltstrend wurde mit 2,00 % (Vorjahr: 2,00 %) p.a. angenommen. In Abhängigkeit vom Zeitpunkt der Erteilung der Zusagen wurde der Rententrend in einer Bandbreite von 0,00 % bis 3,40 % (Vorjahr: von 2,70 % bis 3,40 %) p.a. bei der Berechnung berücksichtigt.

Aufgrund der Struktur der in- und ausländischen Versorgungszusagen - es handelt sich sämtlich um zwischenzeitlich geschlossene Versorgungswerke - wurde bei den Bewertungen auf eine explizite Berücksichtigung von Mitarbeiterfluktuationen aus Gründen der Wesentlichkeit verzichtet.

Darüber hinaus bestehen bei der in Österreich ansässigen Konzerngesellschaft Gedore Austria GmbH gesetzliche Verpflichtungen aus sogenannten "Abfertigungsleistungen", die nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses zur Auszahlung fällig werden. Die Verpflichtung wurde ebenfalls nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mit einem Rechnungszins von 2,00 % (Vorjahr: 2,50 %) bewertet.

Soweit Verpflichtungen aus Altersversorgung oder ähnliche langfristige Verpflichtungen durch insolvenzgeschützte Rückdeckungsversicherungen oder Wertpapiere gedeckt und dem Zugriff der übrigen Gläubiger entzogen sind, werden die beizulegenden Zeitwerte des Deckungsvermögens mit den dazugehörigen Verpflichtungen nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet.

Übersteigt der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens die Höhe der Verpflichtungen aus Altersversorgung, wird der übersteigende Betrag als "Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung" auf der Aktivseite der Konzernbilanz ausgewiesen.

Die Bewertung des Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Der zum 31. Dezember 2016 angesetzte Aktivwert für Deckungsvermögen in der Form von zu Marktwerten am Abschlussstichtag bewerteter Wertpapiere beträgt EUR 11.433.890,07 (Vorjahr: EUR 11.264.678,79). Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Pensionsverpflichtungen beträgt zum Abschlussstichtag EUR 8.118.393,33 (Vorjahr: EUR 9.630.311,33). Im Saldo wird auf der Aktivseite der Bilanz ein "Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung" in Höhe von EUR 3.315.496,74 (Vorjahr: EUR 1.634.367,46) ausgewiesen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Abschlusserstellung bekannt gewordenen Risiken und ungewissen Verpflichtungen, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Im Falle langfristiger Verpflichtungen werden bei der Bewertung angemessene Kostensteigerungen berücksichtigt (soweit relevant). Die sonstigen Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit fristadäquaten Zinssätzen abgezinst, die entsprechend der RückAbzinsV ermittelt werden. Entsprechende Abzinsungen waren im Geschäftsjahr lediglich in nachrangigem Umfang bei langlaufenden personalbezogenen Verpflichtungen (Altersteilzeit, Dienstjubiläen) vorzunehmen.

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Einnahmen, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Die Angaben der Haftungsverhältnisse und der Sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind auf nominaler Basis ermittelt.

VII. Erläuterungen zur Konzernbilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres dem als Anlage zum Konzernanhang beigefügten Konzernanlagespiegel zu entnehmen. Das Anlagevermögen beinhaltet selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 615.800,25. Die Gesamtkosten für Forschung und Entwicklung betragen EUR 861.355,41.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten in Höhe von EUR 13.301,86 (Vorjahr: EUR 15.145,03) Posten mit Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten in Höhe von EUR 428.359,09 (Vorjahr: EUR 85.587,65) Posten mit Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr.

Eigenkapital

Das voll eingezahlte Gezeichnete Kapital der GEDORE Holding GmbH beträgt EUR 25.000,00.

Zur Entwicklung des Eigenkapitals siehe den Konzern-Eigenkapitalspiegel.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen entfallen vor allem auf personalbezogene Verpflichtungen in Höhe von EUR 9.287.189,36 (Vorjahr: EUR 8.592.013,97) sowie produktionsbezogene Rückstellungen (Garantie, ausstehende Rechnungen betreffend die Produktion u.a.) in Höhe von EUR 2.769.513,10 (Vorjahr: EUR 1.519.410,82).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden im folgenden Verbindlichkeitsspiegel dargestellt:

31.12.2016 31.12.2015
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 31.270.499,95   27.247.321,49  
davon mit einer Restlaufzeit bis 1 Jahr   15.922.642,63   11.712.287,21
zwischen 1 und 5 Jahren   9.301.534,21   10.379.836,37
über 5 Jahren   6.046.323,11   5.155.197,91
davon mit einer Restlaufzeit über 1 Jahr einschließlich der Werte über 5 Jahre   15.347.857,32   15.535.034,28
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 258.607,57   188.572,87  
davon mit einer Restlaufzeit bis 1 Jahr   258.607,57   188.572,87
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 8.910.419,40   8.007.531,12  
davon mit einer Restlaufzeit bis 1 Jahr   8.910.419,40   8.007.531,12
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00   0,00  
davon mit einer Restlaufzeit bis 1 Jahr   0,00   0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 18.216.807,25   18.077.167,64  
davon mit einer Restlaufzeit bis 1 Jahr   14.366.807,25   12.283.489,86
zwischen 1 und 5 Jahren   3.850.000,00   5.793.677,78
davon Steuerverbindlichkeiten   4.821.968,29   4.011.624,21
davon Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit   966.726,95   826.227,63
davon Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter   4.837.512,45   4.544.464,10
Gesamt 58.656.334,17 58.656.334,17 53.520.593,12 53.520.593,12
davon mit einer Restlaufzeit bis 1 Jahr   39.458.476,85   32.191.881,06
zwischen 1 und 5 Jahren   13.151.534,21   16.173.514,15
von mehr als 5 Jahren   6.046.323,11   5.155.197,91

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von EUR 16.867.986,40 durch brieflose Grundschulden, in Höhe von EUR 3.750.000,00 durch Globalzession der Forderungen und Raumsicherungsübereignung Warenlager und in Höhe von EUR 550.490,95 durch die Verpfändung von beweglichen Sachen gesichert.

VIII. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse verteilen sich wie folgt nach Geschäftsbereichen und geografisch bestimmten Märkten:

2016
EUR
2015
EUR
2015
EUR
nach BilRUG nach BilRUG vor BilRUG
Nach Tätigkeitsbereichen      
Werkzeuge - Eigene Marken 172.243.286,52 186.970.126,11 186.970.126,12
Werkzeuge - Fremde Marken 15.414.413,18 16.549.310,91 16.549.310,91
Sonstige Umsatzerlöse 924.065,31 389.602,83 0,00
  188.581.765,01 203.909.039,85 203.519.437,03
  2016
EUR
2015
EUR
2015
EUR
  nach BilRUG nach BilRUG vor BilRUG
Nach geografisch bestimmten Märkten      
Europa 119.490.257,84 129.515.817,61 129.126.214,79
Amerika 42.292.036,83 54.837.126,49 54.837.126,49
Afrika 10.770.252,49 12.242.375,39 12.242.375,39
Asien 12.439.041,74 5.994.972,05 5.994.972,05
Übrige Länder 3.590.176,11 1.318.748,31 1.318.748,31
  188.581.765,01 203.909.039,85 203.519.437,03

Die Umsatzerlöse des Jahres 2016 sind nur eingeschränkt mit denen des Jahres 2015 vergleichbar, da aufgrund der erstmaligen Anwendung des BilRUG bisher als sonstige betriebliche Erträge ausgewiesene Posten ab dem Jahr 2016 unter den Umsatzerlösen ausgewiesen werden.

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind folgende Posten enthalten:

2016
EUR
2015
EUR
Periodenfremde Erträge    
Erträge aus abgeschriebenen Forderungen 811.114,06 178.115,99
Auflösung Rückstellungen 612.651,50 952.473,22
Auflösung Wertberichtigungen 62.640,18 173.537,89
Ausbuchung von Verbindlichkeiten 0,00 49.754,62
Übrige periodenfremde Erträge 32,28 77.295,58
Erträge aus der Währungsumrechnung 1.901.827,06 4.646.974,95

Materialaufwand

Der Materialaufwand des Geschäftsjahres enthält die Aufwendungen aus der zum Jahresende durchgeführten Bewertung des Vorratsvermögens. Der daraus resultierende und gebuchte Abwertungsbedarf, welcher anhand einer Lagerreichweitenanalyse ermittelt wurde, beträgt zum Abschlussstichtag kumuliert EUR 5.973.654,63.

Personalaufwand

Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 2.847.323,72) enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind folgende Posten enthalten:

2016
EUR
2015
EUR
Periodenfremde Aufwendungen    
Abschreibungen auf Forderungen und Forderungsverluste 1.416.477,32 976.673,42
Übrige periodenfremde Aufwendungen 4.025,43 130.520,27
Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 2.848.475,02 4.072.845,92

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In den Zinsaufwendungen sind in Höhe von EUR 338.672,77 (Vorjahr: EUR 421.584,14) Aufwendungen aus der Aufzinsung der Rückstellungen enthalten.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

In den Steuern vom Einkommen und Ertrag sind in Höhe von EUR 683.258,58 (Vorjahr: EUR 485.071,14) Erträge aus latenten Steuern enthalten.

Ertrags- oder Aufwandsposten von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung

Die Sonstigen betrieblichen Erträge bzw. Sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten die im Folgenden genannten Ertrags- bzw. Aufwandsposten von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung.

Bezeichnung GuV-Position 2016
EUR
Erträge aus abgeschriebenen Forderungen gegen die Gedore Werkzeuge OOO, Moskau, Russland Sonstige betriebliche Erträge 759.512,85
Summe Erträge   759.512,85
Strukturierungsaufwendungen Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.635.651,38
Abwertung von Umsatzsteuerforderungen Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.189.407,30
Abschreibungen auf Forderungen und Forderungsverluste Sonstige betriebliche Aufwendungen 664.667,79
Rückforderung Fördermittel Sonstige betriebliche Aufwendungen 510.521,10
Abschreibung Beteiligungen Abschreibungen auf Finanzanlagen 250.000,00
Steuern aus laufender Betriebsprüfung Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 433.000,00
Summe Aufwendungen   6.683.247,57

IX. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse

Es bestehen in Höhe von EUR 300.000,00 (Vorjahr: EUR 300.000,00) Verbindlichkeiten aus Wechsel- und Scheckbürgschaften und in Höhe von EUR 800.604,53 (Vorjahr: EUR 600.000,00) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften. Eine Passivierung möglicher Verpflichtungen aus diesen Haftungsverhältnissen war nicht erforderlich, da die originären Schuldner ihren jeweiligen Verpflichtungen bislang jeweils fristgerecht nachgekommen sind und auch keine Verschlechterung in deren Bonität erkennbar ist.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von EUR 4.685.344,13 (Vorjahr: EUR 2.855.521,26) aus Miet- und Leasingverträgen.

Unterschiedsbetrag i.S.d. § 253 Abs. 6 HGB

Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB zwischen dem Ansatz der Pensions-Ruckstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Ruckstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren betragt insgesamt EUR 560.997,00.

Nicht in der Konzernbilanz enthaltene Geschäfte

Mit Ausnahme von Miet- und Operating-Leasingverträgen, die im vorstehend benannten Umfang sonstiger finanzieller Verpflichtungen bereits enthalten sind, wurden "Off-Balance-Sheet"-Geschäfte im Sinne des § 314 Abs. 1 Nr. 2 HGB nicht getätigt. Die Vorteile der vornehmlich auf Maschinen entfallenden Verträge liegen in der Möglichkeit der Überwälzung des Investitionsrisikos nach Ablauf der Grundmietzeit. Die Risiken liegen in der unkündbaren Grundmietzeit und den insgesamt höheren Finanzierungskosten.

Derivative Finanzinstrumente

Es bestehen derivative Finanzinstrumente in Form von vier Zinsswaps über einen Nominalbetrag von insgesamt EUR 4.574.999,80. Der Marktwert der Zinsswaps ist mit EUR 91.767,17 negativ. Nach § 254 HGB bilden diese vier Zinsswaps mit den zugrundeliegenden vier Investitionsdarlehen von Kreditinstituten mit identischen Nominalbeträgen und Laufzeiten eine Bewertungseinheit (Micro-Hedge). Mit den Zinsswaps werden die variabel verzinslichen Basisgeschäfte in festverzinsliche gewandelt (Ausschluss des Zinsänderungsrisikos).

Kapitalflussrechnung

Die Darstellung der Kapitalflussrechnung erfolgt nach dem Mindestgliederungsschema aus dem Deutschen Rechnungslegungsstandard Nr. 21 (DRS 21). Bei der Berechnung des Finanzmittelfonds sind hiernach kurzfristige Kreditaufnahmen, die ausschließlich der Finanzmitteldisposition dienen, von den Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten abzusetzen. Der Finanzmittelfonds zum 31. Dezember 2016 ist um die jederzeit fälligen Verbindlichkeiten reduziert.

Angabe nach § 313 Abs. 2 Nr. 6 HGB

Bei den folgenden Unternehmen ist deren unbeschränkt haftender Gesellschafter ein in den Konzernabschluss einbezogenes Unternehmen:

Gesellschaft Sitz Rechtsform
Gedore-Werkzeugfabrik GmbH & Co. KG Remscheid Kommanditgesellschaft

Geschäftsführung/Organe

Geschäftsführer des Mutterunternehmens:

Karen Dowidat, Remscheid, Unternehmerin

Volker Ebbinghaus, Radevormwald, Geschäftsführer Finanzen (bis 5. Januar 2017)

Suzanne Wahab, Köln, Geschäftsführerin Finanzen (seit 24. August 2016)

Michael Eckert, Overath, Geschäftsführer Produktion (seit 1. Januar 2017)

Christian Metzler, Erlangen, Geschäftsführer Vertrieb (seit 1. Januar 2017)

Die Geschäftsführer sind alle einzelvertretungsberechtigt. Frau Dowidat ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Mitarbeiter

Die im Jahresdurchschnitt im Konzern beschäftigten Mitarbeiter teilen sich nach Gruppen wie folgt auf:

2016
Mitarbeiter nach Funktionen  
Direkte Mitarbeiter 959
Indirekte Mitarbeiter 700
Overhead Mitarbeiter 539
  2.198

Direkte Mitarbeiter sind in die Fertigung eingebundene Mitarbeiter (Beispiele: Arbeiter an der Schmiede, Presse etc.). Indirekte Mitarbeiter sind begleitend an der Wertschöpfung beteiligte Mitarbeiter in der Produktion (Beispiele: Schichtführer, Instandhaltung, Lager). Overhead Mitarbeiter sind in der Verwaltung (Beispiele: Mitarbeiter im Vertrieb, Einkauf, Disposition, Finanzbuchhaltung sowie Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung).

Honorar des Konzernabschlussprüfers

Das vom Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2016 berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 301 (Vorjahr: TEUR 250). Davon entfallen TEUR 163 (Vorjahr: TEUR 188) auf Abschlussprüfungsleistungen und TEUR 138 (Vorjahr: TEUR 62) auf Steuerberatungsleistungen.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Konzerngeschäftsjahres

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Konzerngeschäftsjahres haben sich nicht ergeben.

Ergebnisverwendungsvorschlag des den Konzernabschluss aufstellenden Mutterunternehmens

Die Geschäftsführung des Mutterunternehmens schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.475.949,07 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Remscheid, den 31. Mai 2017

GEDORE Holding GmbH

Die Geschäftsführung

Karen Dowidat

Suzanne Wahab

Michael Eckert

Christian Metzler

Konzernanlagenspiegel vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2016

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2016 Währungsanp. Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.12.2016
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände            
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte einschließlich dieser Vermögenswerte im Bau 352.626,31 0,00 281.629,43 0,00 0,00 634.255,74
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 8.614.204,99 41.591,14 785.398,24 -1.330.374,46 44.286,36 8.066.533,55
3. Geschäfts- oder Firmenwert 2.081.036,16 0,00 0,00 0,00 25.904,96 2.055.131,20
  11.047.867,46 41.591,14 1.067.027,67 -1.330.374,46 70.191,32 10.755.920,49
II. Sachanlagen            
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 36.579.455,31 591.796,88 173.505,93 1.456,47 9.600,00 37.336.614,59
2. Technische Anlagen und Maschinen 74.385.876,43 2.956.135,73 4.271.381,79 787.500,21 2.432.552,16 79.968.342,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 29.867.171,60 -32.854,07 1.781.216,88 76.248,14 1.544.357,83 30.147.424,72
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.432.220,57 32.447,63 1.829.298,44 465.169,64 180.642,56 3.578.493,72
  142.264.723,91 3.547.526,17 8.055.403,04 1.330.374,46 4.167.152,55 151.030.875,03
III. Finanzanlagen            
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 4.230.876,68 0,00 37.010,92 0,00 0,00 4.267.887,60
2. Beteiligungen 250.038,60 0,00 0,00 0,00 0,00 250.038,60
3. Sonstige Ausleihungen 42.948,52 7.006,41 183.177,55 0,00 0,00 233.132,48
  4.523.863,80 7.006,41 220.188,47 0,00 0,00 4.751.058,68
  157.836.455,17 3.596.123,72 9.342.619,18 0,00 4.237.343,87 166.537.854,20
Abschreibungen
01.01.2016 Währungsanp. Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.12.2016
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände            
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte einschließlich dieser Vermögenswerte im Bau 0,00 0,00 18.455,49 0,00 0,00 18.455,49
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.713.323,90 13.033,79 435.746,29 0,00 43.056,36 6.119.047,62
3. Geschäfts- oder Firmenwert 1.842.723,65 0,00 99.760,16 0,00 25.904,96 1.916.578,85
  7.556.047,55 13.033,79 553.961,94 0,00 68.961,32 8.054.081,96
II. Sachanlagen            
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 17.657.113,71 293.379,04 770.295,84 7.310,14 9.600,00 18.718.498,73
2. Technische Anlagen und Maschinen 59.193.858,69 2.063.293,48 3.353.905,94 -41.458,53 1.902.212,84 62.667.386,74
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 23.630.933,89 -91.097,00 1.970.625,60 34.148,39 1.357.710,27 24.186.900,61
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  100.481.906,29 2.265.575,52 6.094.827,38 0,00 3.269.523,11 105.572.786,08
III. Finanzanlagen            
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 4.230.876,68 0,00 0,00 0,00 0,00 4.230.876,68
2. Beteiligungen 0,00 0,00 250.038,60 0,00 0,00 250.038,60
3. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  4.230.876,68 0,00 250.038,60 0,00 0,00 4.480.915,28
  112.268.830,52 2.278.609,31 6.898.827,92 0,00 3.338.484,43 118.107.783,32
Buchwerte
31.12.2016 31.12.2015
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte einschließlich dieser Vermögenswerte im Bau 615.800,25 352.626,31
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.947.485,93 2.900.881,09
3. Geschäfts- oder Firmenwert 138.552,35 238.312,51
  2.701.838,53 3.491.819,91
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 18.618.115,86 18.922.341,60
2. Technische Anlagen und Maschinen 17.300.955,26 15.192.017,74
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.960.524,11 6.236.237,71
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.578.493,72 1.432.220,57
  45.458.088,95 41.782.817,62
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 37.010,92 0,00
2. Beteiligungen 0,00 250.038,60
3. Sonstige Ausleihungen 233.132,48 42.948,52
  270.143,40 292.987,12
  48.430.070,88 45.567.624,65

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2016

Aktiva

31.12.2016 31.12.2015
EUR EUR
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte einschließlich dieser Vermögengegenstände im Bau 615.800,25 352.626,31
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.947.485,93 2.900.881,09
3. Geschäfts- oder Firmenwert 138.552,35 238.312,51
  2.701.838,53 3.491.819,91
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 18.618.115,86 18.922.341,60
2. Technische Anlagen und Maschinen 17.300.955,26 15.192.017,74
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.960.524,11 6.236.237,71
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.578.493,72 1.432.220,57
  45.458.088,95 41.782.817,62
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 37.010,92 0,00
2. Beteiligungen 0,00 250.038,60
3. Sonstige Ausleihungen 233.132,48 42.948,52
  270.143,40 292.987,12
  48.430.070,88 45.567.624,65
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 14.576.701,74 13.203.036,68
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 28.968.482,36 29.014.343,44
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 49.915.715,19 45.697.221,88
4. Geleistete Anzahlungen 298.723,33 469.801,91
  93.759.622,62 88.384.403,91
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 29.979.656,60 26.919.804,10
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.786.473,89 2.259.222,20
3. Sonstige Vermögensgegenstände 5.358.227,21 8.535.618,47
  38.124.357,70 37.714.644,77
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 9.983.526,44 12.075.201,07
  141.867.506,76 138.174.249,75
C. Rechnungsabgrenzungsposten 730.882,44 914.591,22
D. Aktive latente Steuern 6.212.605,23 5.135.411,53
E. Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung 3.315.496,74 1.634.367,46
  200.556.562,05 191.426.244,61

Passiva

   
  31.12.2016 31.12.2015
  EUR EUR
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 154.332.129,96 154.332.129,96
III. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung -14.646.784,50 -22.631.365,74
IV. Konzernbilanzverlust -26.486.765,77 -20.441.954,81
davon Konzernverlustvortrag -20.441.954,81 -13.076.989,45
davon Konzernanteil am Konzernjahresfehlbetrag -6.044.810,96 -7.364.965,36
V. Anteile anderer Gesellschafter 3.864.041,87 4.400.282,36
  117.087.621,56 115.684.091,77
B. Rückstellungen    
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 8.577.345,26 8.720.765,19
2. Steuerrückstellungen 1.361.902,40 1.109.497,52
3. Sonstige Rückstellungen 14.873.358,66 12.391.297,01
  24.812.606,32 22.221.559,72
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 31.270.499,95 27.247.321,49
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 258.607,57 188.572,87
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 8.910.419,40 8.007.531,12
4. Verbindlichkeiten aus der Annahme gezogener Wechsel und der Ausstellung eigener Wechsel 0,00 0,00
5. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
4. Sonstige Verbindlichkeiten 18.216.807,25 18.077.167,64
  58.656.334,17 53.520.593,12
  200.556.562,05 191.426.244,61

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den von der GEDORE Holding GmbH, Remscheid, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel - und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und über den Konzernlagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss der GEDORE Holding GmbH, Remscheid, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Düsseldorf, den 30. Juni 2017

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Tissen, Wirtschaftsprüfer

gez. Dr. Bergs, Wirtschaftsprüfer

Konzerneigenkapitalspiegel nach HGB zum 31. Dezember 2016

Bezahltes Konzern-Eigenkapital Erwirtschaftetes Konzernergebnis
Alle Angaben in Euro Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen Konzern-Verlustvortrag Konzernjahresergebnis
Stand am 31.12.2014 25.000,00 154.332.129,96 0,00 -13.180.446,14 103.456,69
Umgliederung       103.456,69 -103.456,69
Ausschüttung          
Einlagen/Entnahme          
Entkonsolidierung          
Konzernjahresergebnis         -7.364.965,36
Übriges Konzernergebnis          
Konzerngesamtergebnis          
Übrige Veränderungen          
Stand am 31.12.2015 25.000,00 154.332.129,96 0,00 -13.076.989,45 -7.364.965,36
Stand am 31.12.2015 25.000,00 154.332.129,96 0,00 -13.076.989,45 -7.364.965,36
Umgliederung       -7.364.965,36 7.364.965,36
Ausschüttung          
Einlagen/Entnahme          
Entkonsolidierung          
Konzernjahresergebnis         -6.044.810,96
Übriges Konzernergebnis          
Konzerngesamtergebnis          
Übrige Veränderungen          
Stand am 31.12.2016 25.000,00 154.332.129,96 0,00 -20.441.954,81 -6.044.810,96
Übriges Konzern-Eigenkapital Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung Eigenkapital des Mutterunternehmens Anteile anderer Gesellschafter Konzerneigenkapital
Alle Angaben in Euro
Stand am 31.12.2014 -13.246.948,85 128.033.191,66 5.117.988,03 133.151.179,69
Umgliederung   0,00 0,00 0,00
Ausschüttung   0,00 -215.812,20 -215.812,20
Einlagen/Entnahme        
Entkonsolidierung        
Konzernjahresergebnis   -7.364.965,36 584.907,57 -6.780.057,79
Übriges Konzernergebnis -9.384.416,89 -9.384.416,89 -1.086.801,04 -10.471.217,93
Konzerngesamtergebnis   -16.749.382,25 -501.893,47 -17.251.275,72
Übrige Veränderungen       0,00
Stand am 31.12.2015 -22.631.365,74 111.283.809,41 4.400.282,36 115.684.091,77
Stand am 31.12.2015 -22.631.365,74 111.283.809,41 4.400.282,36 115.684.091,77
Umgliederung   0,00 0,00 0,00
Ausschüttung   0,00 -30.759,36 -30.759,36
Einlagen/Entnahme        
Entkonsolidierung        
Konzernjahresergebnis   -6.044.810,96 -231.966,48 -6.276.777,44
Übriges Konzernergebnis 7.984.581,24 7.984.581,24 -273.514,65 7.711.066,59
Konzerngesamtergebnis   1.939.770,28 -505.481,13 1.434.289,15
Übrige Veränderungen   0,00 0,00 0,00
Stand am 31.12.2016 -14.646.784,50 113.223.579,69 3.864.041,87 117.087.621,56

Konzerngewinn- und Verlustrechnung für das Konzerngeschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016

2016 2015
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 188.581.765,01 203.519.437,03
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen (VJ.: Verminderung) 4.449.400,16 -6.815.200,16
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 1.449.036,66 1.526.786,94
4. Gesamtleistung 194.480.201,83 198.231.023,81
5. Sonstige betriebliche Erträge 5.551.704,46 7.932.607,37
6. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 61.053.691,09 58.625.119,72
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 4.297.558,16 4.001.397,05
7. Rohergebnis 134.680.657,04 143.537.114,41
8. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter 68.964.297,25 76.174.533,13
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung, 14.776.062,07 18.359.836,50
9. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 6.648.789,32 6.841.734,94
10. Sonstige betriebliche Aufwendungen 47.570.109,33 44.811.806,39
11. Erträge aus Beteiligungen 126.224,41 68.833,98
12. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 400.852,23 454.306,01
13. Abschreibungen auf Finanzanlagen 298.722,19 0,00
14. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.832.390,25 1.951.812,56
15. Ergebnis vor Steuern -4.882.636,73 -4.079.469,12
16. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 295.061,03 2.111.885,10
17. Ergebnis nach Steuern -5.177.697,76 -6.191.354,22
18. Sonstige Steuern 1.099.079,68 588.703,57
19. Konzernjahresfehlbetrag -6.276.777,44 -6.780.057,79
Anteil fremder Gesellschafter am Ergebnis -231.966,48 584.907,57
Konzernanteil am Ergebnis -6.044.810,96 -7.364.965,36

Konzern-Kapitalflussrechnung

Position 1.1.-31.12.2016 1.1.-31.12.2015 Veränderung
  Laufende Geschäftstätigkeit      
  Periodenergebnis (Konzernjahrefehlbetrag einschließlich Ergebnisanteile fremder Gesellschafter) -6.276.777,44 -6.780.057,79 503.280,35
+/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 6.648.789,32 6.841.734,94 -192.945,62
+/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen 1.587.017,43 -56.570,32 1.643.587,75
+/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge 292.829,62 0,00 292.829,62
-/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -3.047.737,89 10.572.310,89 -13.620.048,78
+/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 1.549.724,77 -1.063.668,13 2.613.392,90
-/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -67.045,97 -104.861,84 37.815,87
+/- Zinsaufwendungen/Zinserträge 1.431.538,02 1.497.506,55 -65.968,53
- Sonstige Beteiligungserträge -126.224,41 -68.833,98 -57.390,43
+/- Aufwendungen/Erträge aus außerordentlichen Posten 0,00 0,00 0,00
+/- Ertragsteueraufwand/-ertrag 295.061,03 2.111.885,10 -1.816.824,07
+ Einzahlungen aus außerordentlichen Posten 0,00 0,00 0,00
- Auszahlungen aus außerordentlichen Posten 0,00 0,00 0,00
-/+ Ertragsteuerzahlungen 127.144,26 -2.309.441,52 2.436.585,78
= Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 2.414.318,74 10.640.003,90 -8.225.685,16
  Investitionstätigkeit      
  Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens 1.230,00 0,00 1.230,00
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -1.067.027,67 -2.915.736,08 1.848.708,41
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 970.568,00 1.617.148,68 -646.580,68
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -8.055.403,04 -7.466.107,68 -589.295,36
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 170.000,00 353.561,04 -183.561,04
- Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -353.177,55 0,00 -353.177,55
+ Einzahlungen aus Abgängen aus dem Konsolidierungskreis 0,00 0,00 0,00
- Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis -37.010,94 0,00 -37.010,94
+ Einzahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition 0,00 0,00 0,00
- Auszahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition 0,00 0,00 0,00
+ Einzahlungen aus außerordentlichen Posten 0,00 0,00 0,00
- Auszahlungen aus außerordentlichen Posten 0,00 0,00 0,00
+ Erhaltene Zinsen 400.852,23 454.306,01 -53.453,78
+ Erhaltene Beteiligungserträge 126.224,41 68.833,98 57.390,43
= Cashflow aus der Investitionstätigkeit -7.843.744,56 -7.887.994,05 44.249,49
  Finanzierungstätigkeit      
  Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von Gesellschaftern des Mutterunternehmens 0,00 0,00 0,00
+ Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von anderen Gesellschaftern 0,00 0,00 0,00
- Auszahlungen aus Eigenkapitalherabsetzungen an Gesellschafter des Mutterunternehmens 0,00 0,00 0,00
- Auszahlungen aus Eigenkapitalherabsetzungen an andere Gesellschafter 0,00 0,00 0,00
+ Einzahlungen aus der Aufnahme von Gesellschafterndarlehen 600.000,00 1.600.000,00 -1.000.000,00
+ Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-) Krediten 6.557.616,63 5.344.684,98 1.212.931,65
- Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten -6.244.466,86 -9.936.391,65 3.691.924,79
+ Einzahlungen aus erhaltenen Zuschüssen/Zuwendungen 0,00 0,00 0,00
+ Einzahlungen aus außerordentlichen Posten 0,00 0,00 0,00
- Auszahlungen aus außerordentlichen Posten 0,00 0,00 0,00
- Gezahlte Zinsen -1.832.390,25 -1.633.233,96 -199.156,29
- Gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens 0,00 0,00 0,00
- Gezahlte Ausschüttungen an andere Gesellschafter -30.759,36 -215.812,20 185.052,84
= Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -949.999,84 -4.840.752,83 3.890.752,99
  Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds -6.379.425,66 -2.088.742,98 -4.290.682,68
  Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 5.770.094,01 7.858.836,99 -2.088.742,98
  Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 577.622,16 0,00 577.622,16
  Konsolidierungskreisbedingte Änderungen 0,00 0,00 0,00
  Finanzmittelfonds am Ende der Periode -31.709,49 5.770.094,01 -5.801.803,50
  Zusammensetzung des Finanzmittelfonds      
  Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit von bis zu 3 Monaten 9.983.526,44 12.075.201,07 -2.091.674,63
  Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition 10.015.235,93 6.305.107,06 3.710.128,87
    -31.709,49 5.770.094,01 -5.801.803,50

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