Stammdaten

Register
Amtsgericht Fürth HRB 12586
Eingetragen
26.8.2010
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und SoftwareGroßhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Gegenstand
Die Entwicklung und der Vertrieb von Software, die Beratung und Schulung auf dem Gebiet der Datenverarbeitung und Informatik sowie der Vertrieb elektronischer Geräte und Systeme.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Hans Joachim Strobel
seit 24.4.2026
Vorstandsmitglied
Tim S. Tabrizi
seit 24.4.2026
Vorsitzender des Vorstands
Roland Hänel
seit 16.4.2025
Vorstandsmitglied
Birgit Stehlik
seit 11.12.2023
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (10)

Gesellschafter
Beta

10 Gesellschafter

GmbH-Struktur

5 von 10 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
K********* J***
68.000 €
23.50%
W******* B******
66.800 €
23.07%
P**** B******
43.000 €
14.86%
M****** S******
40.000 €
13.82%
S***** A*****
23.400 €
8.08%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

infoteam Software AG

Bubenreuth

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1 Geschäftsverlauf
Die infoteam Software Gruppe realisiert seit fast 40 Jahren spezifische Softwarelösungen für ihre Kunden aus den Märkten Industry, Infrastructure, Life Science und Public Service. Das Kerngeschäft bilden die Teil- oder Gesamtentwicklung von Steuerungs- und Embedded Software, Middleware und Anwendungssoftware - agil, modern und nach aktuellen Security-Anforderungen. Spezialdisziplinen sind u. a. normativ regulierte Software für den Einsatz in Medizin- und Laborgeräten gemäß IVDR und MDR sowie funktional sichere Software bis zur höchsten Sicherheitsstufe. Abgerundet wird das Portfolio dank unserer langjährigen Erfahrung mit dem Umsetzen von Fachverfahren in der öffentlichen Verwaltung sowie Datenanalysen, KI und maschinellem Lernen.
Die infoteam Software Gruppe beschäftigt mehr als 300 Mitarbeiter in Deutschland, Tschechien, Griechenland und der Schweiz. Stammsitz ist in der Metropolregion Nürnberg. Im Rahmen einer vom Wirtschaftsmagazin "Capital" und dem Marktforschungsinstitut "Statista" herausgegebenen Studie, wurde infoteam als eines von "Deutschlands innovativsten Unternehmen 2023" ausgezeichnet.

1.1 Branche und Wettbewerb
Die Branche IT Dienstleistung gehörte auch im Jahr 2023 zu den wachstumsstärksten Branchen in Deutschland. Gemäß dem Branchenverband BITKOM stiegen die Umsätze im IT Service Bereich um 5,1% (nach 8,5% in 2022).

Die Softwarebranche in Deutschland umfasst nach einer Aufstellung des Branchenverbandes BITKOM insgesamt 90'000 Unternehmen in Deutschland, wobei rund 2/3 davon Kleinunternehmen bis 1m€ Umsatz sind. infoteam gehört zu den 500 größten Softwaredienstleistern in Deutschland. Dominiert wird der Markt allerdings von sehr großen Anbietern. Es gibt knapp 50 Mitbewerber mit jeweils mehr als 250mio EUR Umsatz.

Deutlich feststellbar ist dabei eine Konsolidierung der Branche. Die Gesamtzahl der Unternehmen sinkt um etwa 10% pro Jahr. Die Aktivitäten von Private Equity Investoren und M&A Firmen sind spürbar erhöht. Es findet ein Konsolidierungsprozess in der Branche statt, der zu größeren Einheiten mit höherer Spezialisierung auf Branchen oder technologische Kompetenzen führt.

Als weiterer Trend in der Branche ist der verstärkte Einsatz von Nearshoring / Offshoring zu erkennen. In Folge der Entwicklungen in den Pandemiejahren 2020 / 2021 verlor der Einsatz in festen Büros vor Ort deutlich an Bedeutung und es wurden Mitarbeiter in entfernten Standorten rekrutiert. Der weltweite Outsourcing Markt für IT-Dienstleistungen wuchs im Jahr 2023 deutlich schneller als der Markt in Deutschland.

Für das Jahr 2024 gehen Marktforschungsinstitute für die IT-Branche wieder von einem Wachstum deutlich über dem allgemeinen Wirtschaftswachstum aus, das sich allerdings auf Großfirmen und den öffentlichen Sektor konzentriert.

1.2 Geschäftsergebnis
Die infoteam Software AG Deutschland hat in 2023 einen Jahresverlust von 28k€ erwirtschaftet (Vorjahr Jahresüberschuss von 776k€).

1.3 Umsatz und Auftragsentwicklung
Die Gesamtleistung stieg um 1,0% von 27.224k€ auf 27.507k€.

1.4 Auftragsentwicklung
Traditionell war der Auftragsbestand der infoteam AG geprägt durch strategische Partnerschaften mit Großkunden geprägt, welche eine nachhaltige Zusammenarbeit als Softwaredienstleister zum Ziel haben (Ganzjahresaufträge). Im Jahr 2023 war die Entwicklung des Auftragsbestandes jedoch geprägt durch den Wegfall des zweitgrößten Einzelkunden und Umsatzrückgängen bei zwei weiteren Top 5 Kunden.
Die Gesamtkundenbasis blieb nach Anzahl in etwa gleich, jedoch konnten die Umsatzverluste mit den Großkunden nicht kompensiert werden. Insbesondere im Bereich Industry erlitten wir einen markanten Umsatzeinbruch.
Ein Teil des Umsatzes erstreckt sich auf den Produktverkauf.

1.5 Leistungsindikatoren
1.5.1 Ertragslage
Die Gesamtleistung der infoteam Software AG stieg im Vergleich zum Vorjahr um 1,0%, während die Personalaufwendungen insgesamt um 0,3 % stiegen.
Die Auftragslage war insgesamt sehr unbefriedigend, wobei die Bereich Life Science, Maschinenbau, Public Service ausreichend profitabel abschnitten, der größte Bereich (Industry) jedoch stark in die Verlustzone geriet.
1.5.2 Finanzlage
Die Finanzierung erfolgte ausschließlich aus Eigenmitteln. Die infoteam Software AG nimmt keine Bankkredite in Anspruch.
1.5.3 Vermögenslage
Die infoteam Software AG hält 100% Anteile an der infoteam Software AG (Schweiz), der infoteam Praha s.r.o., (Tschechien), der infoteam Hellas MIKE (Griechenland) und der infoteam SET GmbH (Deutschland), sowie 9,9% der infoteam Software (Beijing) Co, Ltd., gesamt 508.399€.
Die Bilanz enthält Sachanlagen in Höhe von 436k€ sowie 6k€ Immaterielle Wirtschaftsgüter.

1.6 Investitionen
Die infoteam Software AG investierte im Berichtszeitraum hauptsächlich in den Aufbau von Know-how und Kompetenzen bei den eigenen Mitarbeitern sowie in einige Förderprojekten zur Entwicklung innovativer Konzepte.

1.7 Personal- und Sozialbereich
Im Jahr 2022 zeigt sich zuerst in Amerika ein Phänomen, das mit "The great resignation" beschrieben wurde. Nach Abflauen der Corona Krise wechselten überdurchschnittlich viele Mitarbeiter ihre Jobs. Dieses Phänomen erreicht im Jahr 2023 auch Deutschland und die infoteam. Die Fluktuation erreicht sehr hohe Werte. Dies war in Bereichen mit Auftragsmangel zum Teil ein nicht unwillkommener Effekt, jedoch verloren wir im Zuge dieser Entwicklung auch viele wertvolle Know-How Träger, die wir neu aufbauen bzw. finden müssen.
Die neu zusammengesetzte Mitarbeitervertretung nahm im Jahr 2023 ihre gesetzlich gegebenen Möglichkeiten spürbar ernster und half mit großem Einsatz mit, die arbeitsrechtlich relevanten Abläufe und Regelungen bei infoteam auf den neuesten Stand der Gesetze zu bringen.
Zum Halbjahr erhielt infoteam mit Frau Birgit Stehlik eine neue Prokuristin, um die Geschäftsleitung zu unterstützen, da absehbar war dass Herr Michael Sperber nach 13 Jahren im Vorstand sein Amt würde niederlegen wollen. Im Herbst wurde mit Herrn Andreas Rottmair auch ein neuer Vorstand für den Verkaufsbereich gefunden, der die infoteam Gruppe im Jahr 2024 zusammen mit dem langjährigen CEO Joachim Strobel führen wird.

2 Aktuelle Lage
Der Beginn des Jahres 2024 war gekennzeichnet durch eine weiter schwierige konjunkturelle Lage insbesondere bei unseren Kunden aus dem Investitionsgüterbereich. Wir haben unsere Planung aber darauf ausgerichtet und sehen momentan, dass wir unsere Zielvorgaben erreichen werden.
Um infoteam zukunftsfähig zu halten und unser strategisches Ziel, die Entwicklung zum Lösungsanbieter, zu unterstreichen, haben wir die die Initiative #oneinfoteam gestartet. Diese Initiative umfasst die Transformation der Firma weg von einzelnen Business Segmenten hin zu einer Organisation mit umfassend und übergreifend aufgestellten Funktionen.
Weiterhin sind wir dabei die Gemeinkostenbasis umfassend zu analysieren und uns auch in den unterstützenden Funktionen neu aufzustellen.

3 Prognosebericht, Chancen & Risiken
Nach einigen konjunkturell sehr schwierigen Monaten sehen wir nun erste Zinssenkungen einer Notenbank und eine erste leichte Aufhellung des ifo Konjunkturbarometers. Wir gehen daher davon aus, dass wir von der gesamtwirtschaftlichen Seite zumindest keinen Gegenwind mehr haben werden.
Die Chance für infoteam im 2024 liegt eindeutig in der Transformation zu #oneinfoteam. Dies ist zwar kurzfristig mit Kosten verbunden wird aber langfristig unsere Wettbewerbsposition deutlich stärken.
Das damit verbundene Risiko ist, dass uns Mitarbeiter verlassen bzw. die Transformation zu temporär übermäßigen Ineffizienzen führt.
Auf der technologischen Seite ist das Chancen-Thema die Möglichkeiten von generative AI. Wir konnten uns dazu bereits gut bei Schlüsselkunden positionieren und werden Energie aufwenden hier auch am Ball zu bleiben, da wir glauben, dass diese Technologie das Potenzial hat die Softwarebranche deutlich zu verändern.
Auf Basis des momentanen Auftragsbestandes und der Summe der sich abzeichnenden Entwicklungen erwarten wir, im Jahr 2024 den geplanten Umsatz zu erreichen und damit moderat gegenüber 2023 zu wachsen.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 950.097,63 1.199.199,63
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 5.551,00 44.195,00
II. Sachanlagen 436.147,00 646.605,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 436.147,00 646.605,00
III. Finanzanlagen 508.399,63 508.399,63
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 508.398,63 508.398,63
2. Beteiligungen 1,00 1,00
B. Umlaufvermögen 7.284.890,24 7.262.261,23
I. Vorräte 279.248,45 193.895,38
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.461.132,87 5.939.232,35
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 325.680,62 616.124,64
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 61.089,29 211.999,40
3. sonstige Vermögensgegenstände 6.074.362,96 5.111.108,31
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 28.188,58 30.152,03
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 544.508,92 1.129.133,50
C. Rechnungsabgrenzungsposten 106.723,08 91.647,08
Aktiva 8.341.710,95 8.553.107,94

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 5.704.978,43 6.001.178,88
I. Gezeichnetes Kapital 447.705,00 447.705,00
II. Kapitalrücklage 407.784,65 407.784,65
III. Gewinnrücklagen 268.622,50 268.622,50
IV. Bilanzgewinn 4.580.866,28 4.877.066,73
davon Gewinnvortrag 4.608.443,73 4.100.885,00
B. Rückstellungen 1.180.749,97 924.800,04
C. Verbindlichkeiten 852.557,98 1.158.702,50
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 75.986,96 78.319,86
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 75.986,96 78.319,86
2. sonstige Verbindlichkeiten 776.571,02 1.080.382,64
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 776.571,02 1.080.382,64
D. Rechnungsabgrenzungsposten 590.324,57 427.526,52
E. Passive latente Steuern 13.100,00 40.900,00
Passiva 8.341.710,95 8.553.107,94

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 25.527.393,21 26.321.082,33
2. Personalaufwand 22.570.953,82 22.501.106,89
a) Löhne und Gehälter 18.871.625,35 18.766.496,22
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 3.699.328,47 3.734.610,67
3. Abschreibungen 388.147,08 461.318,42
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 265.818,90 297.606,13
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 122.328,18 163.712,29
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.106.752,33 3.452.148,25
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 965,13 1.021,92
5. Erträge aus Beteiligungen 600.000,00 965.449,71
davon aus verbundenen Unternehmen 600.000,00 965.449,71
6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 27,98 28,30
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 29.913,97 5.128,07
davon aus verbundenen Unternehmen 6.097,50 1.000,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 185.273,43 98.952,64
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -119.424,46 -9.656,60
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 27.800,00 32.300,00
10. Ergebnis nach Steuern 25.632,96 787.818,81
11. sonstige Steuern 53.210,41 11.637,08
12. Jahresfehlbetrag 27.577,45 -776.181,73
13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 4.608.443,73 4.100.885,00
14. Bilanzgewinn 4.580.866,28 4.877.066,73

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des AktG aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: infoteam Software AG
Firmensitz laut Registergericht: Bubenreuth
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Fürth
Register-Nr.: HRB 12586

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden nach den steuerrechtlichen Regelungen abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

-  Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

-  Beteiligungen zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken mit dem Nennwert bewertet.

Sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel wurden mit dem Nennbetrag bewertet.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Als passive Rechnungsabgrenzungsposten wurden Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Latente Steuern wurden nach der Nettomethode ermittelt. Im Fall eines Aktivüberhangs wurde vom Ansatzwahlrecht in der Form Gebrauch gemacht, dass kein Ansatz erfolgt. Passive latente Steuerüberhänge wurden - soweit vorhanden - unter Beachtung der Wesentlichkeit bilanziert. Die Bewertung erfolgte in diesen Fällen mit dem künftig geltenden Steuersatz.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Brutto-Anlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.




Anschaffungs-, Herstellungs- kosten
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
Anschaffungs-, Herstellungs- kosten


01.01.2023



31.12.2023


Euro
Euro
Euro
Euro
Euro

A. Anlagevermögen






I. Immaterielle Vermögensgegenstände






1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
407.787,78
0,00
208.796,67
0,00
198.991,11

Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
407.787,78
0,00
208.796,67
0,00
198.991,11

II. Sachanlagen






1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
1.878.370,84
39.778,90
25.685,83
0,00
1.892.463,91

Summe Sachanlagen
1.878.370,84
39.778,90
25.685,83
0,00
1.892.463,91

III. Finanzanlagen






1. Anteile an verbundenen Unternehmen
508.398,63
0,00
0,00
0,00
508.398,63

2. Beteiligungen
14.560,00
0,00
0,00
0,00
14.560,00

Summe Finanzanlagen
522.958,63
0,00
0,00
0,00
522.958,63

Summe Anlagevermögen
2.809.117,25
39.778,90
234.482,50
0,00
2.614.413,65


kumulierte Abschreibungen
Abschreibungen Geschäftsjahr
Abgänge
Umbuchungen
kumulierte Abschreibungen


01.01.2023



31.12.2023


Euro
Euro
Euro
Euro
Euro

A. Anlagevermögen






I. Immaterielle Vermögensgegenstände






1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
363.592,78
18.903,00
189.055,67
0,00
193.440,11

Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
363.592,78
18.903,00
189.055,67
0,00
193.440,11

II. Sachanlagen






1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
1.231.765,84
246.915,90
22.364,83
0,00
1.456.316,91

Summe Sachanlagen
1.231.765,84
246.915,90
22.364,83
0,00
1.456.316,91

III. Finanzanlagen






1. Anteile an verbundenen Unternehmen
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00

2. Beteiligungen
14.559,00
0,00
0,00
0,00
14.559,00

Summe Finanzanlagen
14.559,00
0,00
0,00
0,00
14.559,00

Summe Anlagevermögen
1.609.917,62
265.818,90
211.420,50
0,00
1.664.316,02


Zuschreibung Geschäftsjahr

Buchwert Geschäftsjahr
Buchwert
Vorjahr



31.12.2023
31.12.2022

Euro

Euro
Euro
A. Anlagevermögen




I. Immaterielle Vermögensgegenstände




1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
0,00

5.551,00
44.195,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
0,00

5.551,00
44.195,00
II. Sachanlagen




1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
0,00

436.147,00
646.605,00
Summe Sachanlagen
0,00

436.147,00
646.605,00
III. Finanzanlagen




1. Anteile an verbundenen Unternehmen
0,00

508.398,63
508.398,63
2. Beteiligungen
0,00

1,00
1,00
Summe Finanzanlagen
0,00

508.399,63
508.399,63
Summe Anlagevermögen
0,00

950.097,63
1.199.199,63



Mitzugehörigkeitsvermerke bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen stellen in Höhe von 126.944,49 Euro gleichzeitig Forderungen aus Lieferungen und Leistungen dar.

Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, stellen in Höhe von 61.089,29 Euro gleichzeitig Forderungen aus Lieferungen und Leistungen dar.

Angaben über die Gattung der Aktien

Das Grundkapital zum 31.12.2023 beträgt 447.705,00 Euro (Vorjahr: 447.705,00 Euro) und ist unverändert eingeteilt in 447.705 nennwertlose Stückaktien zu jeweils 1 Euro. Sämtliche Aktien lauten auf den Namen (Namensaktien).

Bilanzgewinn

Der Bilanzgewinn hat sich wie folgt entwickelt:

Euro
Bilanzgewinn 01.01.

4.877.066,73
Jahresüberschuss 2023

-27.577,45
Ausschüttung 2023

-268.623,00
Bilanzgewinn 31.12.

4.580.866,28



Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:



Stand


31.12.2023


Euro
Rückstellung für zu erstattende Boni

345.002,47
Rückstellung für Personalkosten

694.140,00
Rückstellung für Gewährleistungen

68.000,00
gesamt

1.107.142,47


Mitzugehörigkeitsvermerke bei den Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stellen in Höhe von 75.986,96 Euro gleichzeitig Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen dar.

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 0,00 Euro.

Latente Steuern

Die ausgewiesenen passiven latenten Steuern haben sich wie folgt verändert:


Aktive latente Steuern
Passive latente Steuern
Saldo

Euro
Euro
Euro
31.12.2022
0,00
40.900,00
40.900,00
31.12.2023
0,00
13.100,00
13.100,00

0,00
-27.800,00
-27.800,00


Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung

Bei den Erträgen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich in Betrag und Art im Einzelnen um:

- 600.000,00 Euro Erträge aus Beteiligungen aus der Ausschüttung der infoteam SET GmbH, Bubenreuth

Sonstige Angaben

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 7.421.962,05 Euro sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Aus den per 31.12.2023 bestehenden wesentlichen Miet- und Leasingverträgen ergeben sich die in den folgenden Jahren zu zahlenden Beträge wie folgt:



künftige Gesamtverpflichtung


Euro
Mietverpflichtungen

7.009.818,87
Leasingverpflichtungen

412.143,18
gesamt

7.421.962,05



Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Arbeitnehmergruppen

Zahl
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter

204,75
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter

111,50
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit

316,25



Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:

Joachim Strobel (Vorstandsvorsitzender)
ausgeübter Beruf:
Kaufmännische Leitung
Michael Sperber (bis 31.12.2023)
ausgeübter Beruf:
Technische Leitung



Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an:

Wolfgang Schleemilch (Aufsichtsratsvorsitzender)
ausgeübter Beruf:
Unternehmensberater
Prof. Dr. Dominik Brendel
ausgeübter Beruf:
Hochschulprofessor
Andreas John
ausgeübter Beruf:
Software Manager



Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz
Anteilshöhe
Jahresergebnis
Eigenkapital


2022
2022


Euro
Euro
infoteam Software AG/ Buchs
100,00%
-153.035,00
445.908,00
infoteam SET GmbH/ Bubenreuth
100,00%
717.196,00
1.637.755,00
infoteam Praha s.r.o.
100,00%
-27.368,00
2.818,00
infoteam Hellas MIKE, Thessaloniki
100,00%
-81.270,00
18.730,00
infoteam Software (Beijing) Co., Ltd.
9,90%
-317.617,00
196.005,00



Vorgänge von besonderer Bedeutung

Nach dem Schluss des Geschäftsjahrs traten keine Vorgänge von besonderer Bedeutung auf, über die zu berichten wäre.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Der Vorstand schlägt die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresfehlbetrag beträgt -27.577,45 Euro.

In die Gewinnrücklagen werden 0,00 Euro eingestellt.

Unter Berücksichtigung des Gewinnvortrags ergibt sich ein Bilanzgewinn in Höhe von 4.580.866,28 Euro.

Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von 4.580.866,28 Euro auf neue Rechnung vorzutragen.

Unterschrift des Vorstands

 

Bubenreuth, den 26.03.2024

gez. Joachim Strobel

gez. Andreas Rottmair

Bericht des Aufsichtsrats

Bericht des Aufsichtsrates über seine Prüfungen gem. § 171  Abs. 1 und 2 AktG bei der infoteam Software AG vom 17.05.2024
1 Vorbemerkungen Gemäß § 171 Abs. 1 AktG sind der Jahresabschluss, Lagebericht und der Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns vom Aufsichtsrat zu prüfen. Ferner hat der Aufsichtsrat die Verpflichtung, über das Ergebnis schriftlich an die Hauptversammlung zu berichten (§ 171 Abs. 2 Satz 1 AktG). Er hat auch darüber zu informieren, in welcher Art und in welchem Umfang er die Geschäftsführung geprüft hat (§ 171 Abs. 2 AktG).
Ist der Jahresabschluss durch einen Abschlussprüfer zu prüfen, so hat der Aufsichtsrat ferner zu dem Ergebnis der Prüfung des Jahresabschlusses durch den Abschlussprüfer Stellung zu nehmen. Am Schluss des Berichts hat der Aufsichtsrat zu erklären, ob nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung Einwendungen zu erheben sind und ob er den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss billigt. Darüber hinaus hat der Aufsichtsrat gemäß §170 Abs. 2 AktG den Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstandes zu prüfen und abzuwägen.

2 Prüfung der GeschäftsführungDer Aufsichtsrat hat im Kalenderjahr 2023 die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben ordnungsgemäß wahrgenommen und den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens fortlaufend überwacht und beratend begleitet. In alle Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen war der Aufsichtsrat unmittelbar eingebunden. Der Vorstand hat den Aufsichtsrat regelmäßig sowohl schriftlich als auch mündlich, zeitnah und umfassend über die Unternehmensplanung, den Gang der Geschäfte, die strategische Weiterentwicklung, sowie die aktuelle Lage unterrichtet. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates wurde zudem auch außerhalb von Aufsichtsratssitzungen regelmäßig vom Vorstand über aktuelle Entwicklungen der Geschäftslage und wesentliche Geschäftsvorfälle informiert. Außerdem hat der Aufsichtsratsvorsitzende mit dem Vorstandsvorsitzenden regelmäßig Kontakt gehalten und ihn bei Fragen der Strategie, der Planung, der Geschäftsentwicklung, der Risikolage und des Risikomanagements sowie der Regelkonformität des Unternehmens unterstützt.

3 Tätigkeit des AufsichtsratsIm Berichtszeitraum fanden insgesamt 8 reguläre Sitzungen, 7 interne Sitzungen, sowie 8 Treffen des Aufsichtsrats mit einzelnen Vorständen  statt. Außerdem nahm der Aufsichtsrat an der Hauptversammlung und zwei Infoveranstaltungen teil. Sofern erforderlich, hat der Aufsichtsrat Beschlüsse im schriftlichen Verfahren gefasst. Genehmigungen von Beschlussvorlagen des Vorstandes erfolgten nach Prüfung umfangreicher Unterlagen, sowie intensiver Erörterung mit dem Vorstand. Ausschüsse des Aufsichtsrates bestanden im Berichtszeitraum nicht. Alle Mitglieder des Aufsichtsrates nahmen an den Sitzungen teil bzw. wurden im Ausnahmefall vertreten; die Gesamtteilnahmequote der Aufsichtsratsmitglieder betrug damit 100%. Die Aufsichts-ratssitzungen fanden teilweise mit virtueller Teilnahme statt.

4 Effizienz des Aufsichtsrats
Der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr regelmäßig die Effizienz seiner Arbeit überprüft und Maßnahmen zur Verbesserung eingeführt. Im Berichtsjahr bestanden keine Interessenkonflikte von Mitgliedern des Aufsichtsrates.

5 Abschlussprüfung des Jahresabschlusses 2023Die vorläufigen Jahresabschlüsse der infoteam Software AG gingen dem Aufsichtsrat digital am vorab zu, am 22.03.2024 wurde im Rahmen der Aufsichtsratssitzung Raum für Rückfragen gegeben, welche direkt oder im mittelbaren Nachlauf per E-Mail durch den Vorstand zufriedenstellend beantwortet wurden. Der endgültige Jahresabschluss, einschließlich Bericht des bestellen Wirtschaftsprüfers sowie dem Lagebericht wurden am 3. 5. 2023 dem Aufsichtsrat elektronisch zugestellt. Der Jahresabschluss 2023 ist unter Einbeziehung der Buchführung von dem durch die Hauptversammlung bestellten Abschlussprüfer QJS Audit GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Prinz-Ludwig-Straße 9, 93055 Regensburg geprüft worden. Der Abschlussprüfer hat am 15. 04. 2024 festgestellt, dass alle gesetzlichen Vorschriften eingehalten worden sind und den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Der Prüfungsbericht des Abschlussprüfers wurde dem Aufsichtsrat am 03.05. 2023 elektronisch übermittelt.

6 Prüfung des Jahresabschlusses durch den Aufsichtsrat gem. § 171 AktGDer Aufsichtsrat hat in seiner Sitzung am 22.3.2024 folgende Prüfungsschwerpunkte festgelegt:
6.1 Liquiditätsprüfung der Konzerngesellschaften; Prüfungsvorgang und -ergebnis:
Dem Aufsichtsrat wurden im Zeitraum 10.04.-23.05.2023 die Jahresabschlussbelege der Kontoführenden Banken der Tochtergesellschaften als auch die Saldobestätigung der Kontoführenden Bank der Muttergesellschaft als auch deren jeweilige Jahresabschlüsse digital zur Prüfung vorgelegt. Die Abweichungen sind gesamthaft im Toleranzbereich zu bemessen, insbesondere unter der Berücksichtigung von Fremdwährungseffekten.
6.2 Forderungsmanagement; Prüfungsvorgang und -ergebnis:
Der zweite Prüfungsschwerpunkt war - basierend auf §91 Abs.2 AktG - das Forderungsmanagement (als Teil des Risikomanagements), welches die Gewährleistung der unternehmerischen Liquidität durch Sicherung von Zahlungseingängen und Vermeidung von Zahlungszielüberschreitungen sicherstellen soll. Die Prüfung folgte den typischen Prozesseschritten, in denen das Forderungsmanagement relevant ist: Bonitätsprüfung, Vertragsgestaltung, Rechnungsstellung, Zahlungsabwicklung, Mahnen und Inkasso sowie Informationsmanagement. Die Prüfungskriterien wurden basierend auf den Auskünften und erhaltenen Dokumenten (z.B. Angebotstemplate) abgearbeitet und durch implementierte Prozesse, Dokumente und Verantwortungen erfüllt. Im Rahmen der Prüfung gab es wenige Anmerkungen, die dem Vorstand im Rahmen der AR-Sitzung am 17.05 mitgeteilt wurden - darunter zählt z.B. eine Prozesslücke bei der Bonitätsprüfung von Bestandskunden, sowie die Erstellung regelmäßiger/wöchentlicher Reports an den Vorstand.

7 Prüfungsergebnis des AbschlussprüfersDie Prüfungsurteile des Abschlussprüfers haben folgenden (auszugsweisen) Wortlaut:
"Wir haben den Jahresabschluss der infoteam Software AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden  geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der infoteam Software AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und · vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat." (Quelle: S. 26 des Prüfberichtes der QJS Aufit GmbH zum Jahresabschlusss 2023 der infoteam Software AG)
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat."

8 Prüfungsergebnis des Aufsichtsrats (§ 171 Abs. 2 AktG)
Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss, datiert auf den 31.12.2023, bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, dem Anhang und dem Lagebericht der Gesellschaft geprüft. Den Prüfbericht des Abschussprüfers, datiert auf den 15.04.2024, wertet der Aufsichtsrat als sachgerecht.
Unsere Prüfung hat zu keinen weiteren Einwendungen geführt. Der Aufsichtsrat billigt den vorgelegten Jahresabschluss der infoteam Software AG.

9 Stellungnahme Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstandes (§170 Abs. 2 AktG)
Dem Aufsichtsrat wurde am 17.05.2024 durch den Vorstand der Gewinnverwendungsvorschlag vorgelegt. Dieser sieht vor keine Dividende aus dem Berichtszeitraum 2023 an die Aktionäre der infoteam Software AG auszuschütten. Der verbleibende Jahresüberschuss soll als Gewinnvortrag in der Gesellschaft verbleiben.
Der Aufsichtsrat hat den Gewinnverwendungsvorschlag abgewogen und befindet diesen als angemessen.
Nürnberg, 24.5.2024 gez. Wolfgang Schleemilch Aufsichtsratsvorsitzender

sonstige Berichtsbestandteile

Beschluss über die Ergebnisverwendung (§ 325 Abs. 1b S. 2 HGB)

Die Hauptversammlung hat in der ordentlichen Hauptversammlung vom 25.07.2024 für das Geschäftsjahr 2023 beschlossen:

a) In die Gewinnrücklagen werden EUR 0,00 eingestellt.
b) der Bilanzsgewinn in Höhe von EUR 4.580.866,28 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 24.05.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers


An die infoteam Software AG
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der infoteam Software AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der infoteam Software AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und · vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende we­sent­liche falsche Darstellungen nicht aufge­deckt wer­den, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zu­sammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
· gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungs­legungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
· beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.
· führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Regensburg,15. April 2024

QJS Audit GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dipl.-Kfm. Thomas Queck Wirtschaftsprüfer

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