Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
MTZ Metalltechnik Zitzmann GmbH
An der Heide 1, 97714 Oerlenbach, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Daniel Zitzmann seit 29.12.2014 | Geschäftsführer |
Hugo Zitzmann seit 11.12.2002 | Geschäftsführer |
Hermann Zitzmann seit 11.12.2002 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 51.00% | |
| 49.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MTZ Metalltechnik Zitzmann GmbHOerlenbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die heutige MTZ Metalltechnik Zitzmann GmbH entstand aus den 1983 und 1991 von den Brüdern Hermann und Hugo Zitzmann gegründeten und jeweils eigenständig tätigen Firmen. Die Metalltechnik Zitzmann GmbH wurde mit notariellem Vertrag 1991 gegründet. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt EUR 118.000,00 und ist in voller Höhe eingezahlt. Im Handelsregister wurde die MTZ Metalltechnik Zitzmann GmbH unter der Handelsregisternummer 2101 in der Abteilung B beim Amtsgericht Schweinfurt eingetragen. Das Portfolio der MTZ Metalltechnik Zitzmann GmbH umfasst Fassaden und Fenster aus Stahl, Aluminium und Glas, Türen und Elemente für Brand- und Rauchschutz, Glasdach- und Sonderkonstruktionen aus Stahl, Aluminium und Glas, Textilfassaden, vorgehängte Fassaden sowie vollständige Gebäudehüllen. Der Schwerpunkt der Firma MTZ ist das Objektgeschäft. Hierbei stehen Büro, Industrie- und Verwaltungsbauten, Hotels, Kliniken, Schulen, Museen usw. im Fokus. Die Leistungen werden sowohl an Bestandsgebäuden als auch an Neubauten erbracht. Die Auftraggeber sind Kunden aus Industrie und Wirtschaft, öffentliche Auftraggeber sowie ausgewählte Generalunternehmer. Das Unternehmen kann auf einen wiederkehrenden Kundenstamm zurückgreifen. Mit dem Umzug im Jahr 2014 von den ehemaligen Standorten in Gochsheim und Pfersdorf zum heutigen Sitz des Unternehmens im Gewerbepark A71 bei Oerlenbach, hat die MTZ Metalltechnik Zitzmann GmbH die Grundlagen für eine erfolgreiche Zukunft geschaffen. Durch die Zusammenführung der Standorte zu einem zentralen Werkstattzentrum haben sich die erwarteten Synergien, hinsichtlich dem Ausgleich von Kapazitätsschwankungen in den Bereichen Aluminium-, Stahl- und Blechfertigung, bestätigt. Mit dem Erwerb einer ca. 10.000m 2 großen Erweiterungsfläche im Jahr 2020, wurde die Möglichkeit geschaffen, Wachstum an einem zentralen Standort zu realisieren. Um den Anspruch an die Qualität, die die Firma MTZ an sich selbst stellt gerecht zu werden, ist die Firma MTZ in der Lage alle Leistungen von der Planung über die Fertigung bis zur Montage durch eigenes Fachpersonal zu erbringen. Darüber hinaus kann die Firma MTZ auf ein umfassendes Partnernetzwerk zurückgreifen. Der Erfolg des Unternehmens ist in der Loyalität und dem Wissen der Mitarbeiter zu begründen. Die Kombination aus Ausbildungsbetrieb und langjähriger Erfahrung im Metallbau resultieren in einer gesunden Altersstruktur. Mit EDV gestützten Fertigungsanlagen, die unter anderem Profil- und Blechbearbeitungszentren, Doppelgehrungs- und Bandsägen sowie eine nahezu vollständige krangestützte Fertigung umfassen, verwirklicht die Firma MTZ die Vorgaben und Wünsche Ihrer Auftraggeber. Im Bereich der Schweißtechnik verfügt die Firma Metalltechnik Zitzmann über die Herstellerqualifikation zum Schweißen von Stahlbau- und Aluminiumbauteilen nach DIN EN 1090 EXC2. Durch den Fuhr- und Montagepark der Firma MTZ, der einen LKW mit 21m Ladekran, Teleskoplader, Radlader, Gabelstapler sowie Montage- und Servicefahrzeuge umfasst, erfolgt die Belieferung und Unterstützung der Montage mit optimaler Ausrüstung. 2. Forschung und Entwicklung Die MTZ Metalltechnik Zitzmann GmbH führt keine Forschungs- und Entwicklungsleistungen durch. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Die deutsche Wirtschaft ist somit weiterhin in einer Rezession. Bruttoinlandsprodukt, preisbereinigt; Veränderung gegenüber dem Vorjahr in % (Tab. Destatis)
Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist im Jahr 2023 kalenderbereinigt um 4,4 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Mit einem Volumen von 102,3 Milliarden Euro lag der Auftragseingang nominal (nicht preisbereinigt) um 3,3 % über dem Vorjahresniveau und erstmals im dreistelligen Millardenbereich. Der Jahresumsatz im Bauhauptgewerbe sank im Vergleich zum Vorjahr real um 3,3%. Nominal steigerte sich der Jahresumsatz um 3,5% und erreichte einen neuen Höchststand von 113,8 Millionen Euro. Hierbei ist jedoch zu berücksichtigen, dass Großaufträge im Bahnstreckenbau und beim Bau der Kabeltrassen Südlink und Süd-Ost-Link maßgebend zum nominalen Anstieg beigetragen haben. Im Hochbau gingen die realen Autragseingänge um 11,4% zurück und lagen mit 49,1 Milliarden Euro nominal um 5,0% unter dem Vorjahresniveau. Dabei verzeichnete der Wohnungsbau mit real -19,8% (nominal -13,4%) den größten Rückgang. Die Absatzzahlen im Fenstermarkt sind 2023 um 8,9% zurück gegangen. Bezogen auf Neubauten ist sogar ein Rückgang von 15,5% zu verzeichnen. Die gesamte Konjunktur im Baubereich ist in einer signifikanten Baukrise mit Unterauslastung, Kurzarbeit und zunehmenden Preisverwerfungen. Investitionszurückhaltungen, Bürokratie, Insolvenz- und Zahlungsrisiken führen dazu führen dazu, dass Investitionen und Markterwartungen im Neubau und der Sanierung nachlassen. Quellen: Statistisches Bundesamt, Verband Fenster + Fassade 2. Geschäftsverlauf In diesem konjunkturellen schwierigen Umfeld können wir auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken. Die Gesamtleistung im Kalenderjahr 2023 belief sich auf TEUR 18.730 (2022: TEUR 24.521). Trotz des Rückgangs der Gesamtleistung in einem schwierigen Markumfeld, konnte ein Jahresüberschuss von TEUR 192 (2022: TEUR 474) erzielt werden. Der Rückgang des Jahresergebnisses ist wie folgt zu begründen: - Die Aneinanderreihung von Pandemie und Kriegen in der Ukraine und im nahen Osten, Wirtschaftskriege der Industrienationen und der unklaren politischen Ausrichtung (national und international) hat einen Rückgang der weltweiten, europäischen und deutschen Wirtschaft zur Folge. - Dem wirtschaftlichen Rückgang folgte eine Rezession, die wiederum zu einer Inflation führte. Die daraus resultierenden gestiegenen Zinsen hatten Insolvenzen von Bauträgern, sowie eine mangelnde Investitionsbereitschaft im Gewerbe- und Industriebau zur Folge. - Gestiegene Energiekosten und Löhne können aufgrund des erhöhten Wettbewerbes nicht weitergegeben werden. - In den Schlussrechnungen der Projekte, die von den gestiegenen Materialkosten der Vorjahre betroffen waren, mussten die angefallenen Verluste ausgewiesen werden. Der trotz des schwierigen Umfeldes erfolgreiche Jahresabschluss, ist zum einen in einer vorausschauenden Materialbeschaffung und Projektabwicklung zu begründen. Zum anderen wurden trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage ausreichend Projekte akquiriert um sowohl die Fertigung als auch die Montage auszulasten. Vor allem ist das Ergebnis aber auf die hohe Qualität und dem Engagement der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in allen Unternehmensbereichen zu begründen. Hierdurch war es überhaupt möglich, im erforderlichen Maße auf die im vierten Jahr anhaltend gestörte Marktsituation zu regieren. Neu-, Ersatz- und Rationalisierungsinvestitionen des Berichtsjahrs konnten durch die laufende Geschäftstätigkeit finanziert werden. Um rentenbedingte Ausscheidungen zu kompensieren, wurden auch 2023 Auszubildende eingestellt. Auszubildende, die Ihre Lehre abgeschlossen haben, konnten übernommen werden. Ebenfalls wurden Mitarbeiter in der Fertigung, der Montage und im Büro eingestellt, aber auch bestehendes Personal bei der Weiterbildung, wie z.B. zum Techniker und Betriebswirt gefördert. Um den steigenden Platzbedarf auch zukünftig gerecht zu werden, wurde die erworbene Erweiterungsfläche von ca. 10.000m 2 nivelliert. Zur Optimierung der Fertigung und Montage wurden gezielt kleinere Investitionen in die Ausstattung der Fertigung getätigt. Energetisch wurde die Beleuchtung der Fertigung vollständig auf LED umgerüstet. Um die steigende Menge von Datenmengen zu bewältigen wurde in einen leistungsfähigeren Server investiert. Mit der Digitalisierung von Werkaufträgen wurde ein weiterer Prozess in der bestehenden ERP Software integriert. Weitere Investitionen wurden aufgrund der nicht planbaren Konjunktur in der Bauwirtschaft nicht getätigt, waren durch die hohen Investitionen in den Zeiträumen von 2013-2021 jedoch auch nicht nötig. 3. Vermögenslage Die Vermögenslage stellt sich, im Vergleich zum Vorjahr, folgendermaßen dar (in TEUR):
Die Bilanzsumme beträgt TEUR 11.995 (2022: TEUR 12.531), sie hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 536 vermindert. Die Eigenkapitalquote hat sich gegenüber dem Vorjahr um 7,5 % von 50,4 % auf 54,2 % erhöht. 4. Finanzlage Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen, Skontiermöglichkeiten werden grundsätzlich genutzt. Forderungen werden möglichst innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände verminderten sich gegenüber dem Vorjahr um EUR 219.048,45 auf EUR 2.349.257,67. Die Rückstellungen verminderten sich von EUR 1.376.986,00 auf EUR 1.331.017,13. Die Verbindlichkeiten verminderten sich von insgesamt EUR 4.839.629,69 auf EUR 4.157.717,69. Die in dieser Position enthaltenen Bankverbindlichkeiten reduzierten sich um EUR 183.336,00 auf EUR 1.787.478,00. Die offenen Leasingverbindlichkeiten betragen zum Bilanzstichtag EUR 503.587,58. Aus dem Cash-Flow (Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen) von EUR 648.305,44 sollen die Rücklagen gestärkt und der Eigenfinanzierungsanteil des Anlage- und Umlaufvermögens gestärkt werden. 5. Ertragslage Unsere wesentlichen Ergebnisquellen stellt der Bereich Fassaden, Fenster und Türen aus Aluminium und Stahl dar. Untergeordnet, aber nicht unwesentlich sind die Bereiche Blechfertigung, Textilfassaden und hinterlüftete Fassaden sowie Nachunternehmerleistungen bzgl. der Ausführung kompletter Gebäudehüllen. Unsere Umsätze hängen hier stark von der Bautätigkeit im öffentlichen und gewerblichen Bereich ab. Der Rohertrag zur Deckung der allgemeinen Kosten betrug im Jahr 2023 EUR 9.798.977,32 und sank im Vergleich zum Vorjahr um EUR 145.940,23. Der Rohertrag im Verhältnis zur Gesamtleistung beträgt demnach 52,3 % und erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 29,0 %. An sonstigen betrieblichen Erträgen wurden EUR 184.799,11 erzielt. Der Personalaufwand veränderte sich aufgrund von tariflichen Lohnerhöhungen und Einstellung neuer Mitarbeiter. So stiegen die Personalkosten auf TEUR 7.199,0 an, bezogen auf die Gesamtleistung erhöhte sich die Personalquote auf 38,4 % gegenüber dem Vorjahr von 28,6 %. Der Betriebsaufwand für 2023 betrug EUR 9.606.975,54 (2022: EUR 9.470.878,52) und erhöhte sich zum Vorjahr um EUR 136.097,02. Das entspricht einer Steigerung von 1,4 %. Der Jahresüberschuss nach Steuern, aber vor Abschreibungen auf das Anlagevermögen, beträgt im Veranlagungsjahr 2023 EUR 648.305,44 (2022: EUR 913.725,92) und verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um EUR 265.420,48. Der Jahresüberschuss 2023 beträgt TEUR 192 (2022: TEUR 474). 6. Gesamtaussage Die MTZ Metalltechnik Zitzmann GmbH ist durch ihre finanzielle Struktur und ihre Position im Markt gut gerüstet. Aufgrund der Eigenkapitalausstattung bezeichnen wir unsere wirtschaftliche Lage insgesamt als gut. III. Prognosebericht Wie sich die Wirtschaft in der Zukunft entwickelt, lässt sich aufgrund der anhaltenden Krisen, der unklaren politischen Ausrichtung und den daraus resultierenden wirtschaftlichen Folgen nur sehr schwer einschätzen. Mittelfristig wird auch der Wandel hinsichtlich Nachhaltigkeit und künstlicher Intelligenz nachhaltig auf die Wirtschaft auswirken. Basierend auf aktuellen Anfragen und Informationen über bereits in Planung befindlichen Projekten gehen wir davon aus, dass sich die Bautätigkeit reduzieren wird. Problematisch sind zudem die aktuell oft gestörten Bauabläufe, die sich in starken Verzögerungen bei der Ausführung zeigen. In vielen Fällen sind diese Störungen ein Resultat unzureichend bzw. zu kurz terminierter Bau-, Beschaffungs-, Produktions- und Montagezeiträume bzw. zu spät getroffener Ausführungsentscheidungen bzw. -Änderungen. Pufferzeiten und Witterungseinflüsse werden in der theoretischen Terminierung ebenso wenig berücksichtigt wie eine ausreichende Ausführungsreife. Aufgrund der vorgenannten Situation am Markt, gehen wir davon aus, dass 2024 der Betrieb ausgelastet sein wird, Leiharbeiter und Nachunternehmer jedoch reduziert werden müssen. Durch Aufträge, die bereits in der Ausführung sind, geplant werden oder akquiriert wurden, ist eine Vollauslastung über das 1. Quartal 2025 hinaus gegeben. Als Folge der anhaltenden und nicht vorhersehbaren Marktsituation sind wir mit einem deutlich gewachsenen Wettbewerberkreis konfrontiert. Dies hat wiederum zur Folge, dass sich die branchenbedingten niedrigen Gewinnzuschläge nochmals reduzieren. Wir gehen davon aus, dass sich durch einen Rückgang der Bautätigkeit im gehobenen Fassadenbau die Wettbewerbssituation weiter verschärfen wird. Insolvenzen von Auftraggebern, Wettbewerben und Lieferanten sind wahrscheinlich. In Zukunft werden energetisch optimierte Gebäude, aber auch nachhaltiges Bauen, eine immer größere Abhängigkeit im Fassaden- und Fensterbau darstellen. Die Anforderungen an das energetische Bauen sind durchaus am Markt bekannt. Das Thema Nachhaltigkeit ist im Bauwesen noch eine Variable, die aktuell nur bedingt greifbar ist und die gesamte Bauwirtschaft "nachhaltig" verändern wird. Am Beispiel der Kernkraft, wird maßgebend die politische Festlegung zum Thema Nachhaltigkeit eine Rolle spielen. Welche Materialien werden unter Berücksichtigung der Gebrauchsdauer, Veredelung, Wartung, Transport, Ressourcen, Recycling, usw. aber auch der Energieeffizienz als nachhaltig eingestuft und welche nicht. Das Geschäftsjahr 2024 wird voraussichtlich mit einem Ergebnis auf dem Niveau von 2023 abgeschlossen werden. Die Anzahl der Mitarbeiter wird sich nicht wesentlich verändern, der Einsatz von Fremdpersonal und Nachunternehmern wird sich voraussichtlich erhöhen. Hohe Investitionen in die Produktion sind aufgrund der umfassenden Modernisierungsmaßnahmen in den letzten 10 Jahren nicht vorgesehen. Um den steigenden Energiekosten entgegenzuwirken, ist die Errichtung einer Photovoltaikanlage vorgesehen. Zur Optimierung wird die Einbindung der Montage in die bestehende ERP-Software angestrebt sowie die Etablierung der Digitalisierung der Fertigung. Ebenso werden strukturelle und personelle Maßnahmen zur Optimierung des Fertigungsablaufs getroffen. Es wird davon ausgegangen, dass sich die Auswirkungen aus der aktuellen Rezession langfristig auf das träge Bauwesen und somit auch auf den Fassaden- und Fensterbau auswirken wird. Ein Aufschwung ist nicht zu erwarten. Wie sich die erforderliche Priorisierung der Nachhaltigkeit auf die Branche auswirkt, ist aktuell nur sehr schwer einzuschätzen. Wir gehen jedoch davon aus, dass sowohl die Nachhaltigkeit als auch die Energieeffizienz bei Gebäuden zur Folge hat, dass Sanierungen einen immer höher werdenden Stellenwert einnehmen werden. Ob sich das Thema Nachhaltigkeit auf die Regionalität und der Konkurrenz aus dem Ausland auswirkt, wird zumindest bezweifelt. Durch eine hohe Flexibilität in den Betriebsabläufen und der Projektabwicklung, sowie der erfolgten Modernisierung der Gebäude, Maschinenpark und Ausstattung, sieht die Geschäftsleitung den Betrieb auch in der Zukunft wettbewerbsfähig am Markt aufgestellt. Trotz des schwierigen konjunkturellen Umfeldes wird ein positiver Jahresabschluss auf dem Niveau von 2023 erwartet. Existenzielle Auswirkungen auf unser Unternehmen, kann die Geschäftsführung aktuell nicht erkennen. IV. Chancen- und Risikobericht Der Wirtschaftszweig ist grundsätzlich abhängig von der Gesamtkonjunktur, und insbesondere von der Entwicklung im Baugewerbe. Darüber hinaus gibt es weitere Einflussfaktoren, wie beispielsweise die Preisentwicklung auf den Einkaufsmärkten sowie der große Wettbewerb in der Branche. Aufgrund der langen Vorläufe von der Entscheidung bis zur Ausführung von Bauprojekten im Objektgeschäft, ist davon auszugehen, dass die Auswirkungen der letzten Jahre die Jahre 2024 und 2025 maßgebend negativ prägen werden. Es werden wohl auch zukünftig weniger Projekte umgesetzt und resultierend daraus wird sich die Wettbewerbssituation nochmals steigern. Das Risiko auf dem Beschaffungsmarkt sehen wir zum einen im Einkauf unserer Waren und Rohstoffe. Die Preise sind nach einem starken Anstieg wieder etwas gefallen und stagnieren nun. Die Beschaffungszeiten haben sich wieder stabilisiert. Die dennoch verbleibenden Preisschwankungen versuchen wir durch Preisbindungen mit unseren Lieferanten und Nachunternehmern auszugleichen. Evtl. Störungen in den Lieferketten versuchen wir durch eine vorgezogene Beschaffung und Zwischenlagerung der benötigten Materialien und Bauteilen entgegenzuwirken. Die Auswirkungen aus der erhöhten Wettbewerbssituation und dem damit verbundenen Rückgang der kalkulierbaren Risiko- und Gewinnzuschlägen, werden wir auch durch die optimierten Prozesse nicht vollständig kompensieren können. Reduzierte Zuschläge für Risiko und Gewinn werden die Folge sein. MTZ wird am Markt durch die ganzheitliche Erbringung der Leistung sowie der Qualität der Ausführung inkl. der Montage der Fassaden, Fenster und Türen durch eigene Mitarbeiter am Markt geschätzt. Ebenso können aufgrund der geringen Fluktuation persönliche Beziehungen gepflegt werden und auf einen wiederkehrenden Kundenstamm zurückgegriffen werden. Es kann somit auch auf die individuellen Wünsche und Anforderungen der Auftraggeber eingegangen werden, was die Firma MTZ positiv differenziert. Gerade im Handwerk wird es immer schwieriger geeignete Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt zu akquirieren. Dem begegnet die Firma MTZ, indem in die Ausbildung (Metallbauer/in Fachrichtung Konstruktionstechnik, technische/r Systemplaner/in Fachrichtung Stahl- und Metallbau, Kauffrau/-mann für Büromanagement) eigener Fachkräfte investiert wird und auf die konsequente Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiter geachtet wird. Trotz der angespannten Arbeitsmarktsituation konnte die Gesellschaft diverse Unternehmensbereiche (Fertigung, Montage, Arbeitsvorbereitung, Einkauf) personell verstärken und altersbedingte Ausscheidungen aus dem Unternehmen kompensieren. Um auch zukünftig Auszubildende akquirieren zu können, wird auf die geänderten Interessen von Auszubildenden bei der Arbeitsplatzsuche eingegangen. Um die Auftragsbearbeitung effizienter und einheitlicher zu gestalten, sowie zum Erhalt detaillierterer Auswertungsergebnisse, werden weitere Prozesse durch die Unternehmenssoftware abgebildet. Aufgrund des Wachstums in Umsatz und Mitarbeitern wird eine neue Führungsebene in der Fertigung sowie der internen Logistik etabliert. V. Risiokobericht in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Die Finanzinstrumente des Unternehmens sind im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten. Die MTZ Metalltechnik Zitzmann GmbH verfügt über einen solventen Kundenstamm. Mit Lieferanten werden projektbezogene oder übergreifende Preisbindungen vereinbart. Es werden zeitnah Abschlagsrechnungen für die in Arbeit befindlichen Aufträge gestellt. Wertberichtigungen werden entsprechend vorgenommen sofern Ausfall- bzw. Bonitätsrisiken zu erkennen sind. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen beglichen. Die Gesellschaft ist keinen Währungsrisiken ausgesetzt, da die Rechnungsstellung ausschließlich in Euro erfolgt. Der laufende Soll/Ist - Vergleich auf Projektebene zeigt frühzeitig und umfassend die Rentabilität der Projekte auf. Eine entsprechende Ausrichtung des Unternehmens kann somit auf Basis der Stärken und Schwächen erfolgen. Risiken die sich negativ auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken können, sind in der aktuellen Rezession zu begründen. Aufgrund der hohen Qualität und dem Engagement der Mitarbeiter sowie bereits erfolgter Optimierungen in den vergangenen Jahren, ist unter Abwägung aller Faktoren der Fortbestand des Unternehmens gewährleistet.
Oerlenbach, den 19. November 2024 gez. Hugo Zitzmann, Geschäftsführer gez. Hermann Zitzmann, Geschäftsführer gez. Daniel Zitzmann, Geschäftsführer HANDELSBILANZAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden, ausgehend von den Anschaffungskosten, unter Berücksichtigung aller erkennbaren bzw. latent vorhandenen Ausfallrisiken bewertet. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung auf Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Die liquiden Mittel wurden zum Nominalwert bewertet. Für Ausgaben, die Aufwendungen für Folgejahre darstellen, wurden aktive Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) ist zum Nennbetrag angesetzt. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Der Ansatz erfolgte mit dem Betrag, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung der Verbindlichkeiten erforderlich ist. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Mitzugehörigkeitsvermerke Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben: Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende Posten und Sachverhalte: Die "erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen" werden vom Posten "Vorräte" offen abgesetzt. Anlagespiegel für die einzelnen Posten des AnlagevermögensDie Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: 3.345.876,73 EUR Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 3.731.050,73 EUR
Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 122.127,07 EUR (Vorjahr: 121.519,47 EUR). Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 122.127,07 EUR (Vorjahr: 121.519,47 EUR). Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Methode) angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 3.494,00 EUR. In dieser Höhe besteht gem. § 253 Abs. 6 HGB eine Ausschüttungssperre. Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Angaben zu Verbindlichkeiten Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 2.553.575,69 EUR (Vorjahr: 3.006.263,28 EUR). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 870.798,00 EUR (Vorjahr: 1.054.134,00 EUR). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 2.441.091,18 EUR. Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden: Die Verbindlichkeiten sind durch Grundschulden, Sicherungsübereignungen, Globalzession der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Eigentumsvorbehalte abgesichert. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken: Es bestehen Avalkonten bei diversen Banken und Versicherungen nominal in Höhe von 12.084.565,05 EUR. Nicht in der Bilanz erscheinende Geschäfte Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Transaktionen sind weiterhin folgende Geschäfte aufzuzeigen:
Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 503.587,58 EUR sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte: Die Gesellschaft hat Leasingverträge abgeschlossen, deren Kündigungstermine zwischen 2024 und 2027 liegen. Infolge der am Bilanzstichtag bestehenden kurzfristig nicht kündbaren Verträge ergeben sich die folgenden zu zahlenden Beträge:
Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vergütungen der Geschäftsführer Die Angaben zur Vergütung der Geschäftsführer entfallen mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB. Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die existenzielle Auswirkungen auf das Unternehmen haben. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt 192.001,78 EUR. Er wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Oerlenbach, den 19. November 2024 gez. Hugo Zitzmann, Geschäftsführer gez. Hermann Zitzmann, Geschäftsführer gez. Daniel Zitzmann, Geschäftsführe sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 06.02.2025 festgestellt. Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die MTZ Metalltechnik Zitzmann GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der MTZ Metalltechnik Zitzmann GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MTZ Metalltechnik Zitzmann GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Schweinfurt, 27. Dezember 2024 Stegemann
& Göbel Treuarbeit Partnerschaft (mbB)
Werner Stegemann, Wirtschaftsprüfer |
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