Stammdaten

Register
Amtsgericht Bonn HRB 25523
Vorher
Blitz D17-502 GmbHEricsson Consulting Germany GmbHAllolio & Konrad Consulting GmbH
Eingetragen
31.1.2017
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Informationsdienstleistungen
Gegenstand
die Beratung auf dem Gebiet der Informations- und Telekommunikationstechnologie sowie der damit verbundene Service und der Vertrieb, die Vermietung, die Wartung, die Instandhaltung, die Montage und Inbetriebnahme von Hardware, Software, Systemen und Anlagen auf dem Gebiet der Telekommunikation, Datenkommunikation, Elektrotechnik und elektronischen Datenverarbeitung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Prokura
Stefan Dr. Hainz
seit 8.4.2025
Prokura
Thomas John Rudkin
seit 18.1.2024
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Analysys Mason LimitedGBR
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Analysys Mason Limited
United Kingdom
2.000.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Analysys Mason GmbH

Bonn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.03.2022 bis zum 28.02.2023

Lagebericht

Unser Unternehmen im Überblick

1.1 Grundlage des Unternehmens

Die Analysys Mason GmbH ist ein international tätiges Unternehmen welches Beratungsleistungen für Kunden aus den Bereichen Telekommunikation, Energiewirtschaft und im Finanzsektor sowie der Biotechnologie erbringt. Ihren Hauptsitz hat die Analysys Mason GmbH in Bonn.

Wir unterstützen unsere Kunden seit mehr als 20 Jahren erfolgreich in der Definition und Optimierung sowie der Umsetzung von Geschäftsprozessen und Geschäftsmodellen sowie der Definition von IT-Strategien und der Implementierung dieser. Dabei basiert der Ansatz der Analysys Mason GmbH sehr stark auf einer gemeinsamen Entwicklung und Umsetzung der Zielstellungen des Unternehmens und der Projektziele unterstützt von eigens entwickelten Frameworks und Methodologien, die die Analysys Mason auf Basis seiner Erfahrung kontinuierlich weiterentwickelt. Seit 2020 gehört die ehemals Allolio&Konrad Partnerschaft der Analysys Mason Familie an. Die Analysys Mason ist ein weltweit führendes Beratungs-Unternehmen im Bereich Management-Consultancy mit Fokus auf den TMT-Sektor mit Standorten auf der ganzen Welt, unter anderem London, New York, Singapur und Dubai.

Unsere Kunden, welche zu den Tier 1 Anbietern im deutschen und europäischen Telekommunikationsmarkt gehören, unterstützen wir bei der Umsetzung Ihrer Unternehmens- und IT-Strategie durch die Optimierung von Prozessen, die Erhöhung Ihrer IT-Sicherheit, der Erarbeitung von Lösungsansätzen und -konzepten sowie der Durchführung von Transformationsprogrammen. Zu unserer Unterstützung gehören, vor allem im Bereich der Energiewirtschaft, die Erstellung von Steuerungskonzepten und die Erhöhung der Transparenz im Geschäftsprozess durch diese sowie die Etablierung und Optimierung von Kalkulationsmodellen. Unser Team aus Mitarbeitern mit exzellenten akademischen Abschlüssen, sowie einem analytischen Denken und Ansatz in Kombination unseres Teamfokusses ermöglicht das interdisziplinäre Arbeiten beim Kunden.

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 53,5 Mitarbeiter.

1.2. Ziele und Strategien

Unsere Zukunft sehen wir als Herausforderung, der wir uns gerne stellen. Dementsprechend dürfen unsere Kunden nicht nur hohe Qualität und Kompetenz erwarten, sondern auch hoch motivierte Mitarbeiter, die für Kundennähe, Service und Flexibilität stehen.

Um dies zu gewährleisten, ist der Mensch ebenfalls der wichtigste Faktor unserer Zukunftssicherung. Aus diesem Grund setzen wir mit Überzeugung auf die Aus- und Weiterbildung eigener qualifizierter Nachwuchskräfte. Von jeher präferieren wir daher, uns bei der Einstellung neuer Mitarbeiter auf Berufseinsteiger zu fokussieren und diese langfristig an unser Unternehmen zu binden. Durch diese Strategie gelingt es uns, unsere Unternehmenskultur aufrecht zu erhalten und die Firmenidentität zu festigen.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Kurz nach dem Start des Berichtsjahres wurden im Laufe des Aprils sämtliche Corona-Schutzmaßnahmen aufgehoben, die dadurch erwarteten globalen Wachstumsaussichten wurden jedoch durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine eingedämmt, welcher in allen Regionen das Wachstum hemmt, die Inflation antreibt und Knappheiten an Einzelmärkten begünstigt. Dies hat zur Folge, dass die Rückkehr zum Präpandemischen Niveau sich deutlich verlangsamt. Während der Welthandel 2021 noch ein Wachstum von 10,1% zu verzeichnen hatte, war dieser Wert in 2022 auf 4,3% gesunken.

Besonders die Energiebranche wurde von diesen Entwicklungen direkt und indirekt stark beeinflusst: Die in der Corona-Pandemie stark zurück gegangenen Absatzmengen aber genauso der in 2021 überraschend schnell und stark wieder anspringende Bedarf stellen die Unternehmen vor große Herausforderungen bei Absatzprognose und Ausgleich von Beschaffung und Vertrieb. Zusätzlich verschärften die Turbulenzen an den internationalen Rohstoff- und Energiemärkten das Preisrisiko, dass nicht langfristig beschaffte Energiemengen oder überplanmäßiger Verbrauch der Kunden zu sehr hohen Preisen am Großhandelsmarkt nachbeschafft werden musste. Infolgedessen haben eine ganze Reihe Energie-Vertriebsunternehmen Ende 2021 die Belieferung eingestellt oder mussten gar einen Insolvenzantrag stellen.

2.2. Geschäftsverlauf

2.2.1. Allgemein

Zum 27.09.2022 wechselte die gesamte Analysys Mason Gruppe den Eigentümer. Bridgepoint Group plc löste den bisherigen Mehrheitseigentümer Datatec Limited, Johannesburg, ab.

Dieser Verkauf hatte eine Schuldenfreiheit der einzelnen Entitäten erfordert, was für die deutsche GmbH zur Folge hatte, dass eine Restverbindlichkeit gegenüber der Analysys Mason Limited in Höhe von 3.573.266,27 € außerplanmäßig zum 23.09.2023 getilgt wurde.

2.2.2. Bereich IT-Security

Generell konnte das Unternehmen eine positive Geschäftsentwicklung verzeichnen.

Trotz der globalen Herausforderungen durch die Corona-Pandemie, die Inflation und die geopolitischen Spannungen konnten wir unsere Ziele erreichen und sogar übertreffen.

Wir haben unsere Kundenstruktur erweitert, unser Portfolio diversifiziert und unsere Expertise in unseren Kernthemen vertieft.

Breitere Kundenstruktur:

Die Erweiterung unserer Kundenbasis hat zu einer stabilen und nachhaltigen Geschäftsentwicklung beigetragen.

Neben unseren klassischen TMT und Versorger Kunden, haben wir neue Brachen wie Banken und Biotech. bedient.

Gleichzeitig konnten wir bestehende Kundenbeziehungen festigen

Breiteres Portfolio:

Um den vielfältigen Anforderungen unserer Kunden gerecht zu werden, haben wir unser Dienstleistungsportfolio erweitert.

Dies gibt uns nicht nur die Möglichkeit, eine breitere Palette von Dienstleistungen anzubieten, sondern es ermöglicht uns auch, branchenübergreifende Synergien zu erkennen und zu nutzen.

Das Resultat ist eine verbesserte Kundenzufriedenheit und ein kontinuierlicher Wachstumstrend.

Wir haben auch unser Angebot im Bereich der Cyber Sicherheit und des Cloud-Computing erweitert.

Wir haben zudem unser Angebot im Bereich der Nachhaltigkeit erweitert, die für den Klimaschutz und die Ressourcenschonung relevant sind.

2.2.3. Bereich Energieversorgung

Digitalisierung:

Der weiter ansteigende Kostendruck zwingt Energieversorger, ihre bestehenden Prozesse effizienter zu gestalten und neue Geschäftsfelder zu erschließen. Gerade die Ende 2021 stark angestiegenen Großhandelspreise zeigen, wie wichtig ein automatisiertes Reporting und konsistente Daten sind, um schnell und gezielt reagieren zu können. Als ein entscheidender Faktor für den Geschäftserfolg wird dabei eine weitere Digitalisierung benannt. Dazu müssen die Unternehmen, auf Basis einer kritischen Bestandsaufnahme der IT-Umgebung, eine Digitalisierungsstrategie entwickeln, IT-Systeme erweitern oder ergänzen und ihre Kernkompetenzen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnik maßgeblich stärken - über Kooperationen oder durch Dienstleistungsvergabe.

Handel & Vertrieb:

Die Herausforderungen der Energieversorger sind durch die aktuellen Marktpreisentwicklungen, durch Folgen der Corona-Pandemie sowie die notwendige Forcierung in der Klima- und Sicherheitspolitik, massiv gewachsen. Energieversorgungsunternehmen und v.a. die Energievertriebe als traditionelles Kerngeschäft stehen seit einigen Monaten vor immensen Herausforderungen durch eine historisch bisher einmalige dynamische Entwicklung im Strom- und Erdgasgroßhandel mit extremen Preisanstiegen und -schwankungen. Exorbitant hohe Beschaffungspreise für Strom und Erdgas übersteigen alles, was Marktteilnehmer je beobachtet haben. Verursacht werden die aktuellen Preisausschläge durch globale Energiemarktverschiebungen infolge der Corona-Pandemie und vor allem zuletzt durch den Angriff Russlands auf die Ukraine. In der Folge stehen viele Energievertriebe häufig vor dem Problem, dass die bisherige Beschaffungsstrategie nicht mehr funktioniert und eine Risikobewertung oder gar zielgerichtete Steuerung durch Intransparenz bei Prozessen, Kunden- und Produktportfolios nur schwer umsetzbar erscheint. Diese Intransparenz führt zu Unklarheit und Unsicherheit über das strategisch sinnvolle Produktangebot. Eine fehlende oder unzureichende Verzahnung durch Schnittstellen zwischen Beschaffung, Vertrieb und Controlling erschwert zusätzlich die rechtzeitige und angemessene Reaktion auf die Markt- und Umfeldentwicklungen. Betroffene Vertriebe agieren nicht mehr kundenorientiert, sondern reagieren zwangsläufig rein (beschaffungs-)marktgetrieben.

2.3.Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich von 14.636 Tausend Euro auf 9.622 Tausend Euro verringert. Diese Änderung entspricht einer Abnahme von 34,25 %. Dies resultiert im Wesentlichen aus der Tilgung einer Darlehensverbindlichkeit und daraus korrespondierenden gesunkenen Beständen an liquiden Mitteln um 5.703 Tausend Euro.

Die Forderungen und unfertigen Leistungen sind infolge der gestiegenen Geschäftstätigkeit gestiegen, durch die Tilgung des Darlehens, ist das Umlaufvermögen jedoch trotzdem von 9.368 Tausend Euro auf 5.037 Tausend Euro gesunken.

Die Anlageintensität (Anlagevermögen zu Gesamtvermögen) betrug 44,58% (Vorjahr 35,99%). Dieser Rückgang lässt sich durch die planmäßige Abschreibung auf den Geschäfts- und Firmenwert in Höhe von 987 Tausend Euro.

2.4. Finanzlage

Die Tilgung eines Gesellschafterdarlehens in Höhe von 5.703 Tausend Euro führte zur Verringerung der Verbindlichkeiten auf 5.703 Tausend Euro.

Daneben sind die sonstigen Rückstellungen ebenfalls von 2.553 Tausend Euro um 17,62% auf 2.103 Tausend Euro gesunken. Dies liegt insbesondere an den geringeren Urlaubsbeständen zum Stichtag.

Die Eigenkapitalquote stieg als Folge dessen auf 54% und erhöht sich um knapp 22% im Vergleich zu der Eigenkapitalquote von 31% aus dem Vorjahr und bleibt weiterhin auf sehr hohem Niveau.

Es besteht keine zum Stichtag eine nicht ausgenutzte Kreditlinie.

2.5. Finanzielle Leistungsindikatoren und Ertragslage

Unsere wichtigste Steuerungskennzahl, die Auslastung der Berater (die extern abrechenbaren Stunden bezogen auf die Sollarbeitszeit) lag trotz anhaltender Corona-Krise mit 73% deutlich unter dem Vorjahreswert von 77,80%. Dies lag insbesondere daran, dass wir nach Ende der Pandemie und dem Wegfall der damit verbundenen Einschränkungen nie zuvor gesehene Krankheitsstände zu verzeichnen hatten.

Die Gesamtumsatzerlöse erreichten im Geschäftsjahr mit 13.750 Tausend Euro erneut den höchsten Wert in der Analysys Mason GmbH-Geschichte und konnten nochmal knapp 8% gegenüber dem schon hohen Vorjahr gesteigert werden. Dies resultiert aus der gestiegenen Nachfrage nach Beratung im Bereich Cyber Security, Digitalisierung und Transformation sowie der gestiegenen abrechenbaren Stundensätze. Durch gleichzeitige Kostenerhöhung (Personalkosten und vor allem dem postpandemischen Wiederanstieg der Reisekosten) hat das EBIT mit 1.307 Tausend Euro seinen Vorjahreswert von 1.598 Tausend Euro um 18% verfehlt. Die Umsatzrentabilität lag mit 9,51% deutlich unter der Umsatzrentabilität von 11,18% aus dem Vorjahr.

Nicht finanzielle Leistungsindikatoren werden nicht zur Unternehmenssteuerung verwendet. Die Geschäftsführung ist mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr vor dem Hintergrund der verschiedenen Herausforderungen trotz niedrigerem Ergebnis zufrieden.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3.1. Risiken der zukünftigen Entwicklung

Nachfolgend werden verschiedene für das Unternehmen relevante Risiken in absteigender Reihenfolge ihrer Bedeutung aufgelistet.

Die Themen Cyber Security, Digitalisierung und Transformation nehmen bei den Kunden der Analysys Mason GmbH weiterhin eine übergeordnete Bedeutung ein und es ist zu erwarten, dass sich daraus auch zukünftig ein wachsender Bedarf entwickelt. Allerdings kann derzeit nicht ausgeschlossen werden, dass die derzeitige schwierige politische und wirtschaftliche Situation im Zusammenhang mit dem Angriffskrieg auf die Ukraine, auch Auswirkungen auf die Budgetfreigabe der Kunden der Analysys Mason GmbH haben wird und somit auch die Projektvergabe negativ beeinflussen könnte.

Vor dem Hintergrund des allgemeinen Fachkräftemangels ist es für die Gesellschaften schwieriger geworden offene Stellen mit qualifiziertem Personal zu besetzen. Dies kann sich negativ auf das Umsatz- und Ergebniswachstum auswirken, da Neukunden oder Projekterweiterungen als Folge dessen nicht bedient werden könnten. Als Maßnahme wird auf eine starke Mitarbeiterbindung und Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen gesetzt. Dies soll durch die in der gesamten Unternehmensgruppe etablierten und gelebten Unternehmenskultur erreicht werden. Durch einen systematischen Ansatz in den Bereichen der Mitarbeitergewinnung und der Mitarbeiterentwicklung im Personalbereich begrenzt.

Wir sehen aktuell keine bestandsgefährenden Riskien für die Gesellschaft.

Abschließend sind wir der Meinung, dass wir den bestehenden Risiken adäquat entgegenwirken können und sind mit der Gesamtrisikolage zufrieden.

3.2. Chancen der zukünftigen Entwicklung

Aufgrund des beschriebenen Kundenbedarfs im Kontext mit Digitalisierung und Cyber-Security, sowie der beschriebenen Ertragslage, bestehen trotz schwieriger Rahmenbedingungen in den nächsten Jahren die Chance auf Umsatz- und damit verbundenes Ergebniswachstum. Besonders dem Bereich Cyber-Security wird in naher Zukunft besondere Aufmerksamkeit gewidmet, da die Bedrohungslage im Internet ein immer größer werdendes Thema ist, und die Analysys Mason GmbH ihre Stellung am Markt festigen möchte, um eine langfristige Kundenbindung durch Langzeitprojekte gewährleisten zu können. Auch im Bereich der Beratung der Energieversorger, kann sich durch die schwierige wirtschaftliche Situation und die immens hohen Energiepreise, durchaus eine Chance für die Auftragslage in diesem Sektor ableiten lassen, da für diese Kunden neue Herausforderungen entstehen und Prozessanpassungen erarbeitet werden müssen.

Zusammenfassend gehen wir von einem Überhang der Chancen über die Risiken des Geschäftes aus und sodass wir die Gesamtlage positiv beurteilen.

3.3 Prognosebericht

Aufgrund der bestehenden Kundenstruktur, der stetigen Weiterentwicklung im Bereich Cyber-Security, sehen wir trotz der Wirtschaftskrise den kommenden Jahren recht positiv entgegen. Es wird kurzfristig voraussichtlich zu einer etwas schwierigeren Auftragslage kommen, je nach Ausmaß, mit welchem die Wirtschaftskrise den Kundenstamm der Analysys Mason GmbH treffen wird. Mittel- bis langfristig jedoch, ist die Analysys Mason GmbH durch ihr großes Netzwerk und ihr breites Portfolio an Dienstleistungen, sowie einem zukunftsorientierten Team, in einer durchaus als positiv zu bewertenden Position am Markt.

Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichtes ist das Geschäftsjahr bereits abgelaufen. Die Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr bis 28. Februar 2024 mit einem vorläufigen Umsatz in Höhe von 12.819 Tausend Euro und einen Jahresüberschuss in Höhe von 562 Tausend Euro erzielt. Es wurde eine Auslastung der Berater von 69% erreicht. Für das Geschäftsjahr bis 28. Februar 2025 erwarten wir ein Umsatz in Höhe von 13.013 Tausend Euro sowie einen Jahresüberschuss in Höhe von 4.889 Tausend Euro. Wir planen eine weitere Erhöhung der Auslastung auf 76%.

Bilanz

Aktiva

28.2.2023
EUR
28.2.2022
EUR
A. Anlagevermögen 4.290.485,00 5.268.438,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4.238.493,00 5.225.466,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 159.813,00 196.693,00
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 4.078.680,00 5.028.773,00
II. Sachanlagen 51.992,00 42.972,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 51.992,00 42.972,00
B. Umlaufvermögen 5.403.659,29 9.368.120,27
I. Vorräte 268.665,99 229.000,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.137.369,14 3.720.344,38
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 5.339,18 0,00
2. sonstige Vermögensgegenstände 4.132.029,96 3.720.344,38
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 997.624,16 5.418.775,89
C. Rechnungsabgrenzungsposten 33.814,43 0,00
Aktiva 9.727.958,72 14.636.558,27

Passiva

28.2.2023
EUR
28.2.2022
EUR
A. Eigenkapital 5.280.028,26 4.536.110,48
I. Gezeichnetes Kapital 2.000.000,00 2.000.000,00
II. Gewinnvortrag 2.536.110,48 1.643.360,44
III. Jahresüberschuss 743.917,78 892.750,04
B. Rückstellungen 2.329.907,16 2.740.538,07
C. Verbindlichkeiten 2.118.023,30 7.359.909,72
1. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 5.610.408,10
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 0,00 5.610.408,10
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.107.816,85 1.288.031,41
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.107.816,85 1.288.031,41
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.010.206,45 461.470,21
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.010.206,45 461.470,21
Passiva 9.727.958,72 14.636.558,27

Gewinn- und Verlustrechnung

1.3.2022 - 28.2.2023
EUR
1.3.2021 - 28.2.2022
EUR
1. Rohergebnis 11.277.435,86 10.309.140,70
2. Personalaufwand 7.852.068,27 7.142.755,12
a) Löhne und Gehälter 7.174.492,69 6.510.736,26
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 677.575,58 632.018,86
davon für Altersversorgung 7.987,22 4.969,80
3. Abschreibungen 1.026.921,56 1.021.839,23
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.026.921,56 1.021.839,23
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.024.524,57 486.344,69
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 25.258,98 18.486,63
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 114.505,68 232.098,62
davon an verbundene Unternehmen 114.505,68 232.098,62
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 515.498,00 533.353,00
7. Ergebnis nach Steuern 743.917,78 892.750,04
8. Jahresüberschuss 743.917,78 892.750,04

Anhang für das Geschäftsjahr 2022/2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Dritten Buches des HGB (§§ 238 ff.) unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) aufgestellt worden. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firma: Analysys Mason GmbH
Sitz: Bonn
Eintragung ins Handelsregister: Amtsgericht Bonn, HRB 25523

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Veränderungen in der Gliederung der Positionen der Bilanz- und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden im Geschäftsjahr nicht vorgenommen. Dem Prinzip der Darstellungsstetigkeit (§ 265 Abs. 1 HGB) wurde entsprochen.

Der Bewertung liegt unverändert die Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) zugrunde.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung kommt das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB zur Anwendung.

Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um die planmäßigen Abschreibungen angesetzt. Außerplanmäßige Abschreibungen wurden im Geschäftsjahr nicht vorgenommen.

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu drei Jahren), bewertet. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden nicht aktiviert.

Die Nutzungsdauer des entgeltlich erworbenen Firmenwertes beträgt 10 Jahre.

Sachanlagen werden zu Anschaffungkosten, vermindert um lineare Abschreibungen angesetzt. Die Festlegung der Abschreibungssätze der Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens erfolgt entsprechend ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Dabei werden im Wesentlichen Nutzungsdauern von sieben bis dreizehn Jahren angesetzt. Bei EDV-Hardware wird in der Regel eine kürzere Nutzungsdauer von drei Jahren angenommen.

Im Geschäftsjahr angeschaffte bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800 Euro (geringwertige Wirtschaftsgüter) wurden voll abgeschrieben.

Die unfertigen Leistungen wurden zu Herstellungskosten (Einzelkosten und angemessene Gemeinkosten) bewertet. In die Herstellungskosten der unfertigen Leistungen wurden keine Fremdkapitalzinsen einbezogen.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert vermindert um Wertberichtigungen und unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Bei der Bemessung der Rückstellungen wurde allen erkennbaren Risiken angemessen und ausreichend Rechnung getragen.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Erläuterungen zum Jahresabschluss

Anlagevermögen

Die Aufgliederung und die Bewegungen des Anlagevermögens sind dem Anlagespiegel in der Anlage zu diesem Anhang zu entnehmen.

Vorratsvermögen

Im Vorratsvermögen sind ausschließlich unfertige Leistungen aus laufenden Projekten ausgewiesen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Alle Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 5.339,18 € (Vorjahr: 0,00 €) und Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 3.258,80 € (Vorjahr: 0,00 €) mitzugehörig.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden Zahlungsabflüsse für Verträge erfasst, die Aufwand im Folgejahr darstellen.

Rückstellungen

Unter den sonstigen Rückstellungen sind Rückstellungen für Boni in Höhe von 1.568.523,04 € (Vorjahr: 1.980.860,15 €) und Urlaubsrückstellungen in Höhe von 336.061,19 € (Vorjahr: 472.700,00 €) ausgewiesen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1.107.816,85 € (Vorjahr: 1.288.031,41 €) mitzugehörig.

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 962.333,17 € (Vorjahr: 981.647,28 €) enthalten.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Außergewöhnliche Posten

Es gab keine Erträge oder Aufwendungen von außergewöhnlicher Bedeutung oder außergewöhnlicher Größenordnung.

V. Sonstige Angaben

Anzahl der Arbeitnehmer

Während des Zeitraums vom 01.03. bis zum 28.02.2023 waren durchschnittlich 53,5 Arbeitnehmer beschäftigt.

Arbeitnehmergruppen

Verwaltung: 3,5
Beratung: 50

Angaben zur Geschäftsführung

Geschäftsführer im Geschäftsjahr waren:

Herr Peter McMenemy, Unternehmensberater, Hilden

Herr Abraham Cornelis Moerman, Unternehmensberater, Kimbolton/Vereinigtes Königreich

Die Angabe der Vergütung der Geschäftsführung unterbleibt gem § 286 Abs. 4 HGB.

Angaben zu Mutterunternehmen

Der Jahresabschluss der Analysys Mason GmbH, Bonn, Deutschland, wird in den Konzernabschluss ihres Mutterunternehmens Analysys Mason Limited, London, Vereinigtes Königreich, einbezogen.

Die Analysys Mason Limited, London, Vereinigtes Königreich, stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss der Analysys Mason Limite sind unter der eingetragenen Anschrift North West Wing, Bush House, Aldwych, London, Vereinigtes Königreich, WC2B 4PJ, erhältlich.

Der Jahresabschluss der Analysys Mason Limited, London, Vereinigtes Königreich, wird in den Konzernabschluss ihres Mutterunternehmens Bridgepoint Group plc, London, Vereinigtes Königreich, einbezogen.

Die Bridgepoint Group plc, London, Vereinigtes Königreich, stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss ist beim britischen Companies House öffentlich zugänglich. Die eingetragene Anschrift lautet 5 Marble Arch, London, Vereinigtes Königreich, W1H 7EJ.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die nicht in der Bilanz oder in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 743.917,78 € vorzutragen.

 

Bonn, den 05. Juli 2022

gez.

Peter McMenemy

Abraham Cornelis Moerman

sonstige Berichtsbestandteile

Anschaffungs- und Herstellungskosten Abschreibungen Buchwerte
Stand 01.03.2022
Euro
Zugänge/Abgänge
Euro
kumulierte Abschreibungen 28.02.2023
Euro
Abschreibungen vom 01.03.2022 bis 28.02.2023
Euro
Stand 28.02.2023
Euro
Stand 28.02.2022
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 9.500.931,91 5.422.251,91 950.093,00 4.078.680,00 5.028.773,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 368.803,75 208.990,75 36.880,00 159.813,00 196.693,00
9.869.735,66 5.631.242,66 986.973,00 4.238.493,00 5.225.466,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 137.795,62 50.333,56 131.827,94 39.948,56 51.992,00 42.972,00
-4.309,24
137.795,62 46.024,32 131.827,94 39.948,56 51.992,00 42.972,00
Summe Anlagevermögen: 10.007.531,28 46.024,32 5.763.070,60 1.026.921,56 4.290.485,00 5.268.438,00

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 15.11.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Analysys Mason GmbH, Bonn

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Analysys Mason GmbH, Bonn, - bestehend aus der Bilanz zum 28. Februar 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. März 2022 bis zum 28. Februar 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Analysys Mason GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. März 2022 bis zum 28. Februar 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 28. Februar 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. März 2022 bis zum 28. Februar 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt -Vergleichsangaben

Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. März 2021 bis zum 28. Februar 2022 und somit die Vergleichsangaben zum 28. Februar 2022 und für das Geschäftsjahr vom 1. März 2021 bis zum 28. Februar 2022 sind nicht geprüft.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 7. November 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Reza Bigdeli, Wirtschaftsprüfer

Lars Schmid, Wirtschaftsprüfer

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