Polystone chemical GmbH
In den Krummenäckern 6, 66440 Blieskastel, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marc Denis Rücker seit 14.11.2025 | Prokura |
Timo Schultheiss seit 24.1.2023 | Prokura |
Cornelius Alois Bruhin seit 14.10.2021 | Geschäftsführer |
Thomas Manfred Dr. Beyerlein seit 30.9.2021 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Polystone Holding AG | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Polystone chemical GmbHBlieskastelJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.05.2022 bis zum 30.04.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die Polystone Chemical GmbH wurde am 25.11.2005 gegründet und ist im Handelsregister unter HRB 15499, Amtsgericht Saarbrücken eingetragen. Das Geschäftsmodell des Unternehmens ist die Herstellung und der Vertrieb an den Großhandel von chemisch-kosmetischen Produkten. Sie unterhält an ihrem Firmensitz in 66440 Blieskastel "In den Krummenäckern 6" die Produktion, "In den Krummenäckern 8" die Verwaltung mit der Produktion des Permanent MakeUp, "In den Krummenäckern 10" die Konfektion, den Versand sowie die Lagerlogistik und "Im Langenfeld 6-8a" mehrere Lagerflächen. In diesem international führenden Unternehmen in Süd-West-Deutschland werden mit durchschnittlich 60 Mitarbeitern UV-härtende Gele für die Fingernagelkosmetik sowie Permanent Make-up und Tattoo-Colours produziert. Auf einer Gesamtfläche von über 10.000 m 2 wird eine Produktpalette von rund 1.700 innovativen Produkten für etwa 80 Länder weltweit hergestellt und vermarktet. Sowohl der Großhandel als auch das professionelle Studio werden mit den Produkten der Polystone Chemical GmbH beliefert und vermarkten diese unter ihrem eigenen Namen. Seit dem Jahr 2020 wird das Produktsortiment um Desinfektionsmittel und -gel in unterschiedlichen Gebinde Größen erweitert. Der Servicebereich umfasst: -Tiegelabfüllung, Abfüllung in kundeneigenen Gebinden, Abfüllung als Bulk-Ware, Abfüllung in Flaschen und Tuben -Labelling und Versiegelung -Grafikdesign von Verpackungen, Etiketten und Werbemittel -Verpackung von Gelen in Faltschachteln und Einbringung von Beipackzetteln. Neben der Zentrale in Blieskastel wird mit einem verbundenen Unternehmen in Frankreich eng zusammengearbeitet. Dies garantiert ein noch schnelleres Reagieren auf individuelle Kundenwünsche, verkürzte Lieferzeiten, effektive Produktionsmöglichkeiten und eine größere Kapazitätsausweitung. 2. Forschung und Entwicklung Die Polystone Chemical GmbH entwickelt Produkte die auch von nicht professionellen Anwendern eingesetzt werden können. Außerdem werden bestehende Gele stetig verbessert und individuell angepasst um eine hohe Kundenbindung und entsprechendes Umsatzwachstum zu bewirken. Des Weiteren wurde das Sortiment um weitere Polyacryl Gele, Saisonfarbgele und Reiniger auf der Basis von Bio-Ethanol erweitert. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2022 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 1,9% höher als im Vorjahr. Die deutsche Wirtschaft ist damit weiter auf dem Kurs der Erholung trotz der Lieferengpässe und der Pandemie. Verglichen mit den Durchschnittswerten der vergangenen zehn Jahre ist die deutsche Wirtschaft rückläufig. Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine belastet die Aussichten für die Weltwirtschaft und bringt große politische Unsicherheit mit sich. Insbesondere sind anhaltend hohe Preise für Energie und Rohstoffe zu beobachten, auch wenn sich hier eine leichte Entspannung abzeichnet. Um der aktuellen Auftragslage gerecht zu werden und die Aufträge auch in Zukunft abarbeiten zu können, werden mehr technisches Know-how im Bereich der maschinellen Abfüllung und weitere Produktinnovationen benötigt. In 2023 stand dem Bedarf an Arbeitskräften der branchenübergreifende Fachkräftemangel entgegen. Unser seit 2005 bestehendes Unternehmen konnte den Wachstumskurs im Wirtschaftsjahr 2023 fortsetzen. Dies konnte trotz der globalen Corona Pandemie, der Ukraine-Krise und dem bereits in den Vorjahren zu verzeichnenden Nachfragerückgang der Großhandelskunden, in Zusammenhang mit der Pandemie erreicht werden. Die geschwächte Nachfrage des Einzelhandels in vielen Regionen sowie die Preisentwicklung am Markt im Zusammenhang mit steigenden Rohstoffpreisen und der mangelnden Verfügbarkeit durch den zunehmenden Wettbewerb von Billiganbietern aus Asien, wird auch zukünftig ein Risiko in der Wachstumsplanung darstellen. 2. Geschäftsverlauf und Lage Das Rohergebnis konnte gegenüber dem Vorjahres-Vergleichszeitraum leicht gesteigert werden. Grundlage hierfür ist insbesondere der kontinuierliche Fokus auf Investitionen in unser Leistungsangebot für unsere Kunden und Partner, sowie in die angestrebte Diversifikation und unsere operative Infrastruktur. a) Ertragslage Zur Bewertung der Ertragslage muss darauf hingewiesen werden, dass es sich beim Geschäftsjahr 2022 um ein Rumpfwirtschaftsjahr vom 01.01.2022 bis einschließlich 30.04.2022 handelt. Mit diesem Rumpfwirtschaftsjahr wird der Rhythmus der Wirtschaftsjahre der Polystone Chemical GmbH, dem Rhythmus des Perrot Duval-Konzerns angepasst. Eine genaue Vergleichbarkeit der Daten ist nicht gegeben, da die Umsätze nicht gleichmäßig über das Jahr verteilt sind und somit keine vergleichbare Datenlage per 30.04.2022 vorliegt. Aufgrund der einmaligen Kosten der Umstrukturierungsmaßnahmen kam es im Rumpfwirtschaftsjahr zu einem Jahresfehlbetrag. Das für das Geschäftsjahr geplante Wachstum und die für das Geschäftsjahr budgetierten Umsatzerlöse wurden wegen Reklamationen und in der Folge notwendiger Rezepturanpassungen leicht verfehlt. Durch die zeitlich aufwendige Abarbeitung der notwendigen Anpassungen, haben sich die Folgeaufträge von Kunden verzögert. Dennoch wurde der Umsatz gegenüber des letzten 12-monatigen Wirtschaftsjahres (2021) gesteigert. Mit der Einschränkung des beschriebenen Reklamations- und Umstellungsaufwandes sehen wir uns daher in unserer Wachstumsprognose und Potenzialanalyse bestätigt. b) Finanzlage
Die Eigenkapitalquote ist in Folge trotz einer Dividendenausschüttung mit 74,98% nahezu unverändert (Vj. 75,24 %). Die Eigenkapitalrendite liegt bei 12,86 %. Diese hat nach dem Verlust aufgrund der Umstrukturierungen im Vorjahr (-6,76%) wieder fast das Niveau von 2021 (13,4 %) erreicht. Die Finanzlage wird als gut eingeschätzt. Mit den Zahlungsmittelzuflüssen aus der operativen Geschäftstätigkeit sowie aus den Kreditlinien können die notwendigen Investitionen finanziert und Zahlungen an Kapitalgeber bedient werden. c) Vermögenslage Insgesamt stellt sich die Vermögenslage perspektivisch positiv dar, wesentliche Grundlagen für ein weiteres Wachstum sind gelegt. Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr unter anderem aufgrund einer Dividendenzahlung um T€ 348 gesunken. Auf der Aktivseite der Bilanz ist das Anlagevermögen um T€ 681 gesunken und das Umlaufvermögen um T€ 326 gesunken. Das Sachanlagenvermögen hat sich aufgrund von Abschreibungen und einem Verkauf der Anlagen in Frankreich um T€ 679 gemindert. Die Erhöhung der Vorräte um T€ 292 resultiert noch aus den Corona Pandemie bedingten Lieferengpässen und die dadurch resultierende erhöhte Bevorratung um die Lieferbereitschaft aufrecht zu erhalten. Dadurch ergibt sich ein um T€ 295 gestiegener Bestand an Roh-Hilfs und Betriebsstoffen bei fast unverändertem Bestand an Fertigprodukten (+ T€ 29). Geleistete Anzahlungen auf Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe liegen keine mehr vor. Der Bestand an flüssigen Mitteln hat sich von T€ 297 auf T€ 326 erhöht. Auf der Passivseite resultiert die gesunkene Bilanzsumme vor allem aus einer Senkung des Gewinnvortrages aufgrund einer Dividendenzahlung an die Gesellschafter. Das Eigenkapital verringert sich entsprechend der Differenz der Dividende zum Jahresüberschuss um T€ 279, die Rückstellungen reduzieren sich um T€ 212 und die Verbindlichkeiten erhöhen sich um T€ 142. Die bilanzielle Eigenkapitalquote der Gesellschaft ist mit 74,98% (Vj.: 75,24 %) nahezu unverändert. Sie bewegt sich weiterhin auf einem hohen Niveau. Größere Investitionen wurden nach einer internen Marktbeurteilung und der Auswirkung der Corona Pandemie in 2023 nicht getätigt. III. Prognosebericht Für das Wirtschaftsjahr 2024 streben wir eine Fortsetzung der Entwicklungsstrategie für ein weiteres Wachstum an. Dabei planen wir mit einem Anstieg des Umsatzes bei leicht höheren Kosten aufgrund der gestiegenen Entwicklungs- und Vertriebsaktivitäten. Aufgrund der höheren Kosten erwarten wir das Jahresergebnis mit einem leichten Anstieg zum Vorjahresergebnis. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Wir gehen davon aus, dass sich der Arbeitsmarkt für Fach- und Führungskräfte auch in den kommenden Jahren nicht entspannen wird. Insbesondere bei chem.-technischem Personal gehen wir davon aus, dass sich der Personalmangel eher noch weiter verstärken wird. Die technischen Fortschritte wurden umfangreich genutzt. Des Weiteren sehen wir durch die gesetzlichen Anforderungen an die Rohstoffe und die Verwendung von diesen, einen sehr hohen Entwicklungsaufwand. Dieser kann dazu führen, dass einige Produkte nicht in der erwarteten Geschwindigkeit im Markt positioniert werden können und somit das geplante Umsatzwachstum sich verschieben kann. 2. Chancenbericht Innovationen durch F + E sowie Investitionen in den technischen Fortschritt bilden das solide Fundament für das zukünftige Wachstum. Durch die Modernisierung der Produktionsabläufe und der rationellen Organisation durch eine Zentralisierung der Konfektionsabläufe planen wir in der Region Europa zu wachsen. 3. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Die Umsatz-Entwicklung ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum aufgrund der positiven Absatzentwicklung gestiegen. Unser Finanzmanagement ist weiterhin darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets fristgerecht auszugleichen und Forderungen innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten bisher und streben dies auch für die Zukunft an, Skontoabzüge bei Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen zu realisieren. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und das Warenlager gedeckt. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Zu den Abschreibungen im Zusammenhang mit Zugängen und Abgängen sowie Umbuchungen im Laufe des Geschäftsjahres sind folgende Angaben zu machen:
Forderungsspiegel
Angabe zu Verbindlichkeiten mit Restlaufzeitvermerken Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.
Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 1.807.708,88 EUR sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
Im Gesamtbetrag der nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind folgende Angaben betreffend verbundener Unternehmen aufzuführen: Verpflichtungen gg. MCN Immo GmbH aus Pachtverträgen Grundstücke und Gebäude: 1.632.000,00 EUR Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vergütungen der Geschäftsführer Die Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB wird in Anspruch genommen. Konzernzugehörigkeit Die Polystone chemical GmbH wurde in den Konzernabschluss der Perrot Duval Holding S.A. einbezogen. Die Perrot Duval Holding S.A. stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Konzernkreis auf. Die Perrot Duval Holding S.A. stellt den Konzernabschluss für den größten Konzernkreis auf. Der offen gelegte Konzernabschluss ist im Betriebs- und Unternehmensregister (BUR) erhältlich. Angaben zu einem befreienden Konzernabschluss Angaben zum Mutterunternehmen, das einen befreienden Konzernabschluss aufstellt:
Im befreienden Konzernabschluss wurde bezüglich der Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden von deutschem Recht abgewichen. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt 621.426,57 EUR. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von 4.807.577,77 EUR, der zu verwenden ist. Auf neue Rechnung werden 4.807.577,77 EUR vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Blieskastel, den 26.06.2023 Cornelius Bruhin sonstige Berichtsbestandteile
Blieskastel, den 18.10.2023 gez. Cornel Bruhin Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 07.09.2023 festgestellt. BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERSAn die Polystone chemical GmbH, Blieskastel Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Polystone chemical GmbH, Blieskastel, - bestehend aus der Bilanz zum 30.04.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.05.2022 bis zum 30.04.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Polystone chemical GmbH, Blieskastel, für das Geschäftsjahr vom 01.05.2022 bis zum 30.04.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30.04.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.05.2022 bis zum 30.04.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
St. Ingbert, 17.07.2023 Atax Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Dirk Bach, Wirtschaftsprüfer |
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