Schlachthof Bamberg GmbHLiquidiert
96052 Bamberg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Philipp Brückner seit 18.3.2024 | Prokura |
Julian Müller seit 2.6.2022 | Geschäftsführer |
Tobias Fößel seit 7.1.2022 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Stadt Bamberg | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Schlachthof Bamberg GmbHBambergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die Schlachthof Bamberg GmbH ist die Rechtsnachfolgerin des 1904 in Betrieb genommenen Städtischen Schlacht- und Viehhofes Bamberg. Der Betrieb des Schlachthofs wurde zum 01.07.2020 vom kommunalen Regiebetrieb in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung ausgegründet. Einzige Gesellschafterin ist die Stadt Bamberg. Beim Schlacht- und Viehhof Bamberg handelt es sich um eine Infrastruktureinrichtung der kommunalen Daseinsvorsorge. Diese trägt zur regionalen Versorgungssicherheit bei und stärkt Nachhaltigkeit, Arbeitsplatzsicherheit und Transparenz in der regionalen fleischverarbeitenden Branche. Die Gesellschaft fühlt sich den Prinzipien der Regionalität und des Tierschutzes verpflichtet. Sie berücksichtigt in angemessenem Maße die Belange der regionalen Kleinkunden. Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb und Unterhalt eines Schlachthofes in Bamberg. Dies beinhaltet insbesondere die Schlachtleistung von als Haustieren gehaltenen Schweinen, Rindern, Schafen und Ziegen, einschließlich zugehöriger Jung- und Muttertiere. Das Geschäft erstreckt sich ausschließlich auf das Schlachten im Kundenauftrag. Eine aktive Marktteilnahme (Ein- u. Verkauf) erfolgt nicht. Das Kerngeschäft liegt in der Schlachtung der Gattungen Schwein und Rind. Im Rahmen seiner besonderen regionalen Verantwortung bietet der Schlachthof Bamberg aber auch die Schlachtung von Schafen, Ziegen, Kälbern, Ferkeln und Sauen an. Mit einer derzeitig durchschnittlichen jährlichen Schlachtleistung von rund 300.000 Schweinen und rund 44.000 Rindern zählt der Standort zu den Schlachthöfen von mittlerer Größe. Für den Hauptteil der Schlachtungen sind wenige Großkunden verantwortlich, die den Standort als Zulieferbetrieb für ihre eigenen Lieferketten verwenden. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Konzentration der Branche nimmt immer stärker zu. In den Vorjahren hat dies zunächst nur Kleinst- und Kleinbetrieben erschwert am Markt teilzunehmen. Im Jahr 2023 wirkte sich dies auch immer stärker auf Betriebe mittlerer Größe aus. 2. Geschäftsverlauf Am Bamberger Schlachthof sanken die Stückzahlen mit insgesamt 286.614 Schweinen um 0,7 % im Vergleich zum Vorjahr. Deutlich stabiler und branchenuntypisch stellte sich der Bereich Rind am Bamberger Schlachthof dar. Mit 45.783 geschlachteten Rindern konnte ein Zuwachs von 8,4% verzeichnet werden. Geprägt wurden die Zahlen im Rinderbereich im Wesentlichen durch die Gewinnung eines neuen Großkunden im Februar 2023. Das Vertragsverhältnis mit dem neuen Großkunden musste jedoch im Dezember 2023 aufgrund unüberbrückbarer Meinungsverschiedenheiten betreffend erbrachter Schlachtleistungen wieder beendet werden. 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens ist nach wie vor geprägt vom operativen Geschäft, welches grundsätzlich auf eine Auslastung der bestehenden Kapazitäten durch die tägliche Schlachtleistung setzt. Vermögenslage Zum Bilanzstichtag ist die Gesellschaft - wie schon im Vorjahr - bilanziell überschuldet. Das Gesamtvermögen beträgt - ohne Berücksichtigung des nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrages - zum Ende des Wirtschaftsjahres 15.080 T€. Gegenüber dem Jahr 2022 mit einem Gesamtvermögen von 15.334 T€ bedeutet dies eine Minderung um 254 T€. Eine insolvenzrechtliche Überschuldung hingegen liegt nicht vor, da die in den bilanzierten Grundstücken enthaltenen stillen Reserven das negative Eigenkapital übersteigen. Finanzlage Insbesondere in der zweiten Jahreshälfte war der Betrieb angesichts der unerwartet ausbleibenden Schlachtmengen durch den Wegfall des neuen Großkunden im Rinderbereich nicht kostendeckend. Aufgrund fehlender eigener finanzieller Reserven wurde die notwendige Liquidität teilweise durch Kontenkompensationskredite der Gesellschafterin sichergestellt. Hierdurch war die Gesellschaft jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Ertragslage Der Umsatz des Vorjahres in Höhe von 9.020.534,73 € konnte auf 10.415.006,16 € im Jahr 2023 gesteigert werden. Dies entspricht einem Anstieg von 15,46 %. Dieser Anstieg reichte jedoch nicht aus, die deutlich gestiegenen Energie- und Personalkosten auszugleichen. Im Ergebnis verbleibt ein Jahresverlust in Höhe von rd. 2,3 Mio. €, der auch maßgeblich durch die hohen Abschreibungen in Höhe von 707 T€ und den Personalaufwand in Höhe von 4,7 Mio. € (Steigerung gegenüber VJ um 500 T€) geprägt ist. Die Ertragslage ist insgesamt völlig unbefriedigend. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Als Kennzahl für die interne Unternehmenssteuerung werden die Kosten je verarbeitete Schlachteinheit herangezogen. Insgesamt verschlechterte sich die wirtschaftliche Lage im Jahresverlauf 2023 und insbesondere zum Jahresende hin deutlich. III. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 betragen die Darlehensverbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin TEUR 13.580. Die Gesellschafterin stellt somit die für den Betrieb des Schlachthofes erforderlichen finanziellen Mittel zur Verfügung. Auf diese finanziellen Mittel ist die Gesellschaft weiterhin angewiesen. Im Jahr 2024 führte die Stadt Bamberg der Kapitalrücklage der Gesellschaft TEUR 7.186 zur Tilgung ausstehender Verbindlichkeiten zu. 2. Chancenbericht Der Bamberger Schlachthof ist ein jahrelanger Partner etablierter Größen im regionalen, nationalen und internationalen Markt. Entgegen vieler anderer Standorte der Branche genießt der Bamberger Schlachthof einen hohen Stellenwert in der Bevölkerung. Marktposition und Stellung können jedoch nur unter deutlich verbesserten Markt- und Rahmenbedingungen gehalten werden. 3. Gesamtaussage Unter Berücksichtigung aller Rahmenbedingungen, steht die fleischproduzierende Branche vor einer tiefgreifenden Transformation. Das volatile Geschäft und das sich stetig anpassende Konsumverhalten des Endverbrauchers werden auch künftig die Branche bestimmen. IV. Prognosebericht Vor diesem Hintergrund und der in den Gremien geführten kommunalpolitischen Beratungen hat der Stadtrat in seiner Sitzung am 20. März 2024 die Geschäftsführung des Schlachthofes mit der Beendigung des Schlachtbetriebs spätestens zum 30. Juni 2024 beauftragt. Diesem Beschluss ist die Geschäftsführung nachgekommen. Zum Zeitpunkt der Berichterstattung ist der Schlachthof bereits geschlossen. Die dem Schlachtbetrieb dienenden Vermögenswerte, mit Ausnahme der Grundstücke, werden soweit als möglich an Dritte veräußert. Der Aufsichtsrat der Gesellschaft hat in seiner Sitzung am 18. Oktober 2024 den Vorschlag der Verwaltung zur Rückübertragung des Schlachthofes auf die Stadt Bamberg zur Kenntnis genommen. Der Finanzsenat der Stadt Bamberg hat in seiner Sitzung am 4. Dezember 2024 den Vorschlag beraten und dem Stadtrat empfohlen entsprechend zu beschließen. Der Beschluss des Stadtrates erfolgte am 11. Dezember 2024. Demzufolge soll eine Vermögensübertragung gem. § 175 Satz 1 Nr. 1 UmwG zwischen der Schlachthof Bamberg GmbH als übertragendem Rechtsträger und der Stadt Bamberg als übernehmendem Rechtsträger mit Wirkung zum 01.01.2025 00:00 Uhr vorgenommen werden.
Bamberg, den 11.12.2024 Julian Müller, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVSEITE
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.1. bis 31.12.2023
Anhang 2023I. Rechtsgrundlagen für den Jahresabschluss Mit Notarvertrag vom 20. November 2020 wurde die Schlachthof Bamberg GmbH, Bamberg (Amtsgericht Bamberg, Registergericht, HRB 10135) durch Ausgliederung aus dem Vermögen der Stadt Bamberg gegründet. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Gemäß § 14 der Satzung sind jedoch für die Aufstellung des Jahresabschlusses die für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften anzuwenden. Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung sind nach den §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundlagen Anlagevermögen Das Sachanlagevermögen ist mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen. Die Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände liegt zwischen 3 und 50 Jahren. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von € 250 bis € 800 werden im Jahr der Anschaffung aktiviert und sofort abgeschrieben. Umlaufvermögen Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind mit dem Nennwert bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Sofern erforderlich wurden Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Der Kassenbestand sowie das Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennwert angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten Als Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Eigenkapital Das Eigenkapital ist zum Nominalwert angesetzt. Empfangene Ertragszuschüsse Die in Vorjahren für Investitionen erhaltenen Zuschüsse sind in einem Sonderposten erfasst. Der Sonderposten wird über einen Zeitraum von 10 bzw. 25 Jahren entsprechend der Nutzungsdauer der bezuschussten Anlagegüter aufgelöst. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und sind in der Höhe ihrer Erfüllungsbeträge angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind. Für die Abzinsung der Beihilfeverpflichtungen wurde der Durchschnittszins für einen 10-Jahres-Zeitraum bei 15-jähriger Restlaufzeit zugrunde gelegt. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023 ergibt sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel. Vorräte Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe betreffen einen Vorrat an Heizöl. Aufgrund der Umstellung des Betriebs des Schlachthofes auf Fernwärmeversorgung ist der Bestand gegenüber dem Vorjahr unverändert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stammen aus dem laufenden Geschäftsverkehr. Einzelwertberichtigungen waren in Höhe von TEUR 35 erforderlich. Die Forderungen gegen Gesellschafter im Vorjahr beinhalten Weiterverrechnungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen die Umsatzsteuer 2023 (45 T€, VJ 0 T€), geleistete Kautionen (22 T€, VJ 25 T€) sowie Guthaben aus der Abrechnung des Fernwärmeverbrauchs (40 T€, VJ 0 T€). Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Eigenkapital Das Stammkapital in Höhe von 25 T€ ist als gezeichnetes Kapital ausgewiesen. Als Kapitalrücklage ist der das Stammkapital übersteigende Betrag des übernommenen Vermögens angesetzt. Der Jahresfehlbetrag erhöht den Verlustvortrag. Empfangene Ertragszuschüsse Der Posten umfasst erhaltene Investitionszuschüsse aus den Jahren 2014 und 2018, die über einen Zeitraum von 25 Jahren, sowie erhaltene Investitionszuschüsse aus den Jahren 2015 und 2016, die über einen Zeitraum von 10 Jahren aufgelöst werden. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen umfassen Beihilfeverpflichtungen (536 T€, VJ 543 T€), Verpflichtungen aus rückständigem Urlaub/Überstunden (111 T€, VJ 116 T€), Kosten der Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses (24 T€, VJ 9 T€) sowie Kosten der Aufbewahrung von Unterlagen (10 T€, VJ 8 T€). Verbindlichkeiten In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von 1.982 T€ (VJ 1.487 T€) enthalten. Bei den gesondert ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter handelt es sich zum einen um Darlehensverbindlichkeiten, die im Rahmen der Ausgliederung der Gesellschaft im Jahr 2020 übergegangen sind, zum anderen um Kontenkompensationskredite, die in den Jahren 2021 bis 2023 gewährt wurden. Als sonstige Verbindlichkeiten sind noch auszuzahlende Löhne und Gehälter (197 T€, VJ 172), abzuführende Lohn- und Kirchensteuer (37 T€, VJ 33 T€) sowie Umsatzsteuer (0 T€, VJ 163 T€) ausgewiesen. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten betragen:
IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse in Höhe von 10.415 T€ (VJ 9.021 T€ entfallen im Wesentlichen auf Entgelte für Schlachtungen und die Überlassung der Schlachtanlagen. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten insbesondere periodenfremde Versicherungsentschädigungen in Höhe von 35 T€ (VJ 109 T€) sowie Erträge aus der Auflösung empfangener Ertragszuschüsse (wie im VJ 17 T€). Die Aufwendungen für bezogene Leistungen enthalten im Wesentlichen Kosten der Personalüberlassung sowie Fleischhygienegebühren. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Kosten für Strom, Gas und Wasser, Mieten, Reparaturen, Reinigung, Versicherungen, Werbung, Rechtsberatung, Abraum- und Abfallbeseitigung, Betriebsbedarf sowie sonstige Aufwendungen. Periodenfremd sind Aufwendungen in Höhe von 281 T€ (VJ 35 T€). Die Zinsaufwendungen betreffen ausschließlich Gesellschafterdarlehen. V. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag 2023 bestanden unbefristete Mietverträge für Betriebswohnungen in Höhe von jährlich 206 T€, Leasingverträge für Fahrzeuge und technische Anlagen über jährlich 67 T€ und Wartungsverträge zu technischen Anlagen / Maschinen über jährlich 54 T€. Abschlussprüferhonorar Im Jahresabschluss sind Honorare für den Abschlussprüfungsleistungen in Höhe von netto 12 T€ enthalten. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2023 beschäftigte die Gesellschaft durchschnittlich 128 (VJ 131) Mitarbeiter. Geschäftsführung Herr Julian Müller, Fachkraft für Lagerlogistik Die Angabe des Geschäftsführergehaltes unterbleibt mit Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB. Aufsichtsrat Dem Aufsichtsrat gehören folgende Mitglieder an:
Aufsichtsratvergütungen wurden im Geschäftsjahr 2023 in Höhe von 5 T€ bezahlt. Geschäfte mit nahestehenden Personen Die Geschäfte mit nahestehenden Personen wurden zu fremdüblichen Konditionen abgeschlossen. Nachtragsbericht: Mit Beschluss des Stadtrates vom 20. März 2024 wurde die Einstellung des Betriebs des Schlachthofes spätestens zum 30. Juni 2024 beschlossen. Die Geschäftsführung wurde beauftragt alle hierfür erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen.
Bamberg, 11.12.2024 Julian Müller, Geschäftsführer Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis 31.12.2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Schlachthof Bamberg GmbH Wir haben den Jahresabschluss der Schlachthof Bamberg GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Schlachthof Bamberg GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Prüfungsurteile Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrates für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zu künftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt so wie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter [https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie] eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Nürnberg, 12. Dezember 2024 Dr.
Storg GmbH
Dr. Storg, Wirtschaftsprüfer Ansorge, Wirtschaftsprüfer Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss wurde am 5. Mai 2025 festgestellt. |
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