Schlachthof Bamberg GmbHLiquidiert

96052 Bamberg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Bamberg HRB 10135
Eingetragen
9.12.2020
Branche
Schlachten von RindernSchlachten von Tieren a. n. g.Beteiligungsgesellschaften
Gegenstand
(1) Der Betrieb und Unterhalt eines Schlacht- und Viehhofes in Bamberg. Dies beinhaltet insbesondere a) die Schlachtleistung von als Haustieren gehaltenen Paarhufern (Schafe, Ziegen und Schweine) und Einhufern (Pferde, Rinder), einschließlich zugehörige Jungtiere und Muttertiere, soweit dies technisch und organisatorisch möglich ist, (b) die Vermarktung von Schlacht- und Schlachtnebenprodukten sowie die Entsorgung deren Abfälle, (c) die Zerlegung deren Schlachtprodukte (Grob- und Feinzerlegung), (d) die Übernahme von Dienstleistungen von Kunden des Schlacht- und Viehhofes, einschließlich Verpackung und Kommissionierung der Ware, (e) der Unterhalt und Neubau von Gebäuden und Betriebseinrichtungen sowie deren Vermietung und Verpachtung auf dem Areal des Schlacht- und Viehhofes. (2) Die Gesellschaft ist zu allen Maßnahmen und Geschäften berechtigt, durch die der genannte Gesellschaftszweck gefördert werden kann. Zur Erfüllung ihrer Aufgaben kann sie im Rahmen von Art. 92 Abs. 2 GO andere Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art erwerben, pachten, sich an solchen Unternehmen beteiligen oder die Geschäfte solcher Unternehmen führen. (3) Die Gesellschaft ist berechtigt, Hilfsund Nebenbetriebe zu errichten. (4) Der beschriebene Unternehmensgegenstand sowie alle Maßnahmen und Geschäfte der Gesellschaft sind an die kommunalrechtlichen Vorschriften, insbesondere an die Erfüllung eines öffentlichen Zwecks gebunden.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Philipp Brückner
seit 18.3.2024
Prokura
Julian Müller
seit 2.6.2022
Geschäftsführer
Tobias Fößel
seit 7.1.2022
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Stadt Bamberg
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Stadt Bamberg
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Schlachthof Bamberg GmbH

Bamberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die Schlachthof Bamberg GmbH ist die Rechtsnachfolgerin des 1904 in Betrieb genommenen Städtischen Schlacht- und Viehhofes Bamberg. Der Betrieb des Schlachthofs wurde zum 01.07.2020 vom kommunalen Regiebetrieb in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung ausgegründet. Einzige Gesellschafterin ist die Stadt Bamberg.

Beim Schlacht- und Viehhof Bamberg handelt es sich um eine Infrastruktureinrichtung der kommunalen Daseinsvorsorge. Diese trägt zur regionalen Versorgungssicherheit bei und stärkt Nachhaltigkeit, Arbeitsplatzsicherheit und Transparenz in der regionalen fleischverarbeitenden Branche. Die Gesellschaft fühlt sich den Prinzipien der Regionalität und des Tierschutzes verpflichtet. Sie berücksichtigt in angemessenem Maße die Belange der regionalen Kleinkunden.

Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb und Unterhalt eines Schlachthofes in Bamberg. Dies beinhaltet insbesondere die Schlachtleistung von als Haustieren gehaltenen Schweinen, Rindern, Schafen und Ziegen, einschließlich zugehöriger Jung- und Muttertiere.

Das Geschäft erstreckt sich ausschließlich auf das Schlachten im Kundenauftrag. Eine aktive Marktteilnahme (Ein- u. Verkauf) erfolgt nicht. Das Kerngeschäft liegt in der Schlachtung der Gattungen Schwein und Rind. Im Rahmen seiner besonderen regionalen Verantwortung bietet der Schlachthof Bamberg aber auch die Schlachtung von Schafen, Ziegen, Kälbern, Ferkeln und Sauen an. Mit einer derzeitig durchschnittlichen jährlichen Schlachtleistung von rund 300.000 Schweinen und rund 44.000 Rindern zählt der Standort zu den Schlachthöfen von mittlerer Größe.

Für den Hauptteil der Schlachtungen sind wenige Großkunden verantwortlich, die den Standort als Zulieferbetrieb für ihre eigenen Lieferketten verwenden.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Konzentration der Branche nimmt immer stärker zu. In den Vorjahren hat dies zunächst nur Kleinst- und Kleinbetrieben erschwert am Markt teilzunehmen. Im Jahr 2023 wirkte sich dies auch immer stärker auf Betriebe mittlerer Größe aus.

2. Geschäftsverlauf

Am Bamberger Schlachthof sanken die Stückzahlen mit insgesamt 286.614 Schweinen um 0,7 % im Vergleich zum Vorjahr. Deutlich stabiler und branchenuntypisch stellte sich der Bereich Rind am Bamberger Schlachthof dar. Mit 45.783 geschlachteten Rindern konnte ein Zuwachs von 8,4% verzeichnet werden.

Geprägt wurden die Zahlen im Rinderbereich im Wesentlichen durch die Gewinnung eines neuen Großkunden im Februar 2023. Das Vertragsverhältnis mit dem neuen Großkunden musste jedoch im Dezember 2023 aufgrund unüberbrückbarer Meinungsverschiedenheiten betreffend erbrachter Schlachtleistungen wieder beendet werden.

3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens ist nach wie vor geprägt vom operativen Geschäft, welches grundsätzlich auf eine Auslastung der bestehenden Kapazitäten durch die tägliche Schlachtleistung setzt.

Vermögenslage

Zum Bilanzstichtag ist die Gesellschaft - wie schon im Vorjahr - bilanziell überschuldet. Das Gesamtvermögen beträgt - ohne Berücksichtigung des nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrages - zum Ende des Wirtschaftsjahres 15.080 T€. Gegenüber dem Jahr 2022 mit einem Gesamtvermögen von 15.334 T€ bedeutet dies eine Minderung um 254 T€. Eine insolvenzrechtliche Überschuldung hingegen liegt nicht vor, da die in den bilanzierten Grundstücken enthaltenen stillen Reserven das negative Eigenkapital übersteigen.

Finanzlage

Insbesondere in der zweiten Jahreshälfte war der Betrieb angesichts der unerwartet ausbleibenden Schlachtmengen durch den Wegfall des neuen Großkunden im Rinderbereich nicht kostendeckend. Aufgrund fehlender eigener finanzieller Reserven wurde die notwendige Liquidität teilweise durch Kontenkompensationskredite der Gesellschafterin sichergestellt. Hierdurch war die Gesellschaft jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

Ertragslage

Der Umsatz des Vorjahres in Höhe von 9.020.534,73 € konnte auf 10.415.006,16 € im Jahr 2023 gesteigert werden. Dies entspricht einem Anstieg von 15,46 %.

Dieser Anstieg reichte jedoch nicht aus, die deutlich gestiegenen Energie- und Personalkosten auszugleichen. Im Ergebnis verbleibt ein Jahresverlust in Höhe von rd. 2,3 Mio. €, der auch maßgeblich durch die hohen Abschreibungen in Höhe von 707 T€ und den Personalaufwand in Höhe von 4,7 Mio. € (Steigerung gegenüber VJ um 500 T€) geprägt ist. Die Ertragslage ist insgesamt völlig unbefriedigend.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Als Kennzahl für die interne Unternehmenssteuerung werden die Kosten je verarbeitete Schlachteinheit herangezogen. Insgesamt verschlechterte sich die wirtschaftliche Lage im Jahresverlauf 2023 und insbesondere zum Jahresende hin deutlich.

III. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 betragen die Darlehensverbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin TEUR 13.580. Die Gesellschafterin stellt somit die für den Betrieb des Schlachthofes erforderlichen finanziellen Mittel zur Verfügung. Auf diese finanziellen Mittel ist die Gesellschaft weiterhin angewiesen. Im Jahr 2024 führte die Stadt Bamberg der Kapitalrücklage der Gesellschaft TEUR 7.186 zur Tilgung ausstehender Verbindlichkeiten zu.

2. Chancenbericht

Der Bamberger Schlachthof ist ein jahrelanger Partner etablierter Größen im regionalen, nationalen und internationalen Markt. Entgegen vieler anderer Standorte der Branche genießt der Bamberger Schlachthof einen hohen Stellenwert in der Bevölkerung.

Marktposition und Stellung können jedoch nur unter deutlich verbesserten Markt- und Rahmenbedingungen gehalten werden.

3. Gesamtaussage

Unter Berücksichtigung aller Rahmenbedingungen, steht die fleischproduzierende Branche vor einer tiefgreifenden Transformation. Das volatile Geschäft und das sich stetig anpassende Konsumverhalten des Endverbrauchers werden auch künftig die Branche bestimmen.

IV. Prognosebericht

Vor diesem Hintergrund und der in den Gremien geführten kommunalpolitischen Beratungen hat der Stadtrat in seiner Sitzung am 20. März 2024 die Geschäftsführung des Schlachthofes mit der Beendigung des Schlachtbetriebs spätestens zum 30. Juni 2024 beauftragt. Diesem Beschluss ist die Geschäftsführung nachgekommen. Zum Zeitpunkt der Berichterstattung ist der Schlachthof bereits geschlossen. Die dem Schlachtbetrieb dienenden Vermögenswerte, mit Ausnahme der Grundstücke, werden soweit als möglich an Dritte veräußert.

Der Aufsichtsrat der Gesellschaft hat in seiner Sitzung am 18. Oktober 2024 den Vorschlag der Verwaltung zur Rückübertragung des Schlachthofes auf die Stadt Bamberg zur Kenntnis genommen.

Der Finanzsenat der Stadt Bamberg hat in seiner Sitzung am 4. Dezember 2024 den Vorschlag beraten und dem Stadtrat empfohlen entsprechend zu beschließen.

Der Beschluss des Stadtrates erfolgte am 11. Dezember 2024. Demzufolge soll eine Vermögensübertragung gem. § 175 Satz 1 Nr. 1 UmwG zwischen der Schlachthof Bamberg GmbH als übertragendem Rechtsträger und der Stadt Bamberg als übernehmendem Rechtsträger mit Wirkung zum 01.01.2025 00:00 Uhr vorgenommen werden.

 

Bamberg, den 11.12.2024

Julian Müller, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVSEITE

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte 2.533.941,30 2.533.941,30
2. Gebäude einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 2.524.426,00 2.592.936,65
3. technische Anlagen und Maschinen 8.038.244,00 8.542.044,54
4. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 512.885,00 426.517,00
5. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 173.829,45 147.169,75
13.783.325,75 14.242.609,24
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 15.512,62 15.512,62
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.084.327,32 940.756,25
2. Forderungen gegen Gesellschafter 0,00 3.857,68
3. sonstige Vermögensgegenstände 116.218,29 59.989,87
1.200.545,61 1.004.603,80
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 78.950,39 56.276,38
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 1.209,00 14.745,04
D. NICHT DURCH EIGENKAPITAL GEDECKTER FEHLBETRAG 2.503.046,42 246.402,51
17.582.589,79 15.580.149,59

PASSIVSEITE

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 2.086.318,31 2.086.318,31
III. Verlustvortrag -2.357.720,82 -973.681,12
IV. Jahresfehlbetrag -2.256.643,91 -1.384.039,70
nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 2.503.046,42 246.402,51
0,00 0,00
B. EMPFANGENE ERTRAGSZUSCHÜSSE 49.658,90 67.079,72
C. RÜCKSTELLUNGEN
Sonstige Rückstellungen 679.890,00 675.487,44
D. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.816.229,50 1.825.338,90
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 13.580.429,81 12.644.444,81
3. sonstige Verbindlichkeiten 456.381,58 367.798,72
davon aus Steuern: TEUR 181 / VJ TEUR 195
16.853.040,89 14.837.582,43
17.582.589,79 15.580.149,59

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.1. bis 31.12.2023

2023 2022
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 10.415.006,16 9.020.534,73
2. sonstige betriebliche Erträge 71.755,78 137.954,16
10.486.761,94 9.158.488,89
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.091.428,71 1.965.593,83
4. Personalaufwand
a. Löhne und Gehälter 3.947.655,08 3.488.940,60
b. soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 789.531,02 709.784,21
4.737.186,10 4.198.724,81
5. Abschreibungen auf Sachanlagen 707.262,56 840.403,63
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 5.149.260,50 3.492.497,68
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,17 0,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 54.286,35 37.356,84
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 3.970,00
10. Ergebnis nach Steuern -2.252.662,11 -1.380.057,90
11. sonstige Steuern 3.981,80 3.981,80
12. Jahresfehlbetrag -2.256.643,91 -1.384.039,70

Anhang 2023

I. Rechtsgrundlagen für den Jahresabschluss

Mit Notarvertrag vom 20. November 2020 wurde die Schlachthof Bamberg GmbH, Bamberg (Amtsgericht Bamberg, Registergericht, HRB 10135) durch Ausgliederung aus dem Vermögen der Stadt Bamberg gegründet.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Gemäß § 14 der Satzung sind jedoch für die Aufstellung des Jahresabschlusses die für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften anzuwenden.

Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung sind nach den §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundlagen

Anlagevermögen

Das Sachanlagevermögen ist mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen. Die Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände liegt zwischen 3 und 50 Jahren. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von € 250 bis € 800 werden im Jahr der Anschaffung aktiviert und sofort abgeschrieben.

Umlaufvermögen

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind mit dem Nennwert bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Sofern erforderlich wurden Einzelwertberichtigungen vorgenommen.

Der Kassenbestand sowie das Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennwert angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Eigenkapital

Das Eigenkapital ist zum Nominalwert angesetzt.

Empfangene Ertragszuschüsse

Die in Vorjahren für Investitionen erhaltenen Zuschüsse sind in einem Sonderposten erfasst. Der Sonderposten wird über einen Zeitraum von 10 bzw. 25 Jahren entsprechend der Nutzungsdauer der bezuschussten Anlagegüter aufgelöst.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und sind in der Höhe ihrer Erfüllungsbeträge angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind.

Für die Abzinsung der Beihilfeverpflichtungen wurde der Durchschnittszins für einen 10-Jahres-Zeitraum bei 15-jähriger Restlaufzeit zugrunde gelegt.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023 ergibt sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel.

Vorräte

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe betreffen einen Vorrat an Heizöl. Aufgrund der Umstellung des Betriebs des Schlachthofes auf Fernwärmeversorgung ist der Bestand gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stammen aus dem laufenden Geschäftsverkehr. Einzelwertberichtigungen waren in Höhe von TEUR 35 erforderlich.

Die Forderungen gegen Gesellschafter im Vorjahr beinhalten Weiterverrechnungen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen die Umsatzsteuer 2023 (45 T€, VJ 0 T€), geleistete Kautionen (22 T€, VJ 25 T€) sowie Guthaben aus der Abrechnung des Fernwärmeverbrauchs (40 T€, VJ 0 T€).

Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Eigenkapital

Das Stammkapital in Höhe von 25 T€ ist als gezeichnetes Kapital ausgewiesen.

Als Kapitalrücklage ist der das Stammkapital übersteigende Betrag des übernommenen Vermögens angesetzt.

Der Jahresfehlbetrag erhöht den Verlustvortrag.

Empfangene Ertragszuschüsse

Der Posten umfasst erhaltene Investitionszuschüsse aus den Jahren 2014 und 2018, die über einen Zeitraum von 25 Jahren, sowie erhaltene Investitionszuschüsse aus den Jahren 2015 und 2016, die über einen Zeitraum von 10 Jahren aufgelöst werden.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen umfassen Beihilfeverpflichtungen (536 T€, VJ 543 T€), Verpflichtungen aus rückständigem Urlaub/Überstunden (111 T€, VJ 116 T€), Kosten der Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses (24 T€, VJ 9 T€) sowie Kosten der Aufbewahrung von Unterlagen (10 T€, VJ 8 T€).

Verbindlichkeiten

In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von 1.982 T€ (VJ 1.487 T€) enthalten.

Bei den gesondert ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter handelt es sich zum einen um Darlehensverbindlichkeiten, die im Rahmen der Ausgliederung der Gesellschaft im Jahr 2020 übergegangen sind, zum anderen um Kontenkompensationskredite, die in den Jahren 2021 bis 2023 gewährt wurden.

Als sonstige Verbindlichkeiten sind noch auszuzahlende Löhne und Gehälter (197 T€, VJ 172), abzuführende Lohn- und Kirchensteuer (37 T€, VJ 33 T€) sowie Umsatzsteuer (0 T€, VJ 163 T€) ausgewiesen.

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten betragen:

Restlaufzeit
gesamt
T€
weniger als 1 Jahr
T€
zwischen 1 und 5 Jahren
T€
mehr als 5 Jahre
T€
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.816 2.816 0 0
VJ 1.825 338 1.487 0
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 13.581 0 0 13.581
VJ 12.644 0 0 12.644
sonstige Verbindlichkeiten 456 456 0 0
VJ 368 368 0 0
Gesamt 16.853 3.272 0 13.581
VJ 14.837 706 1.487 12.644

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse in Höhe von 10.415 T€ (VJ 9.021 T€ entfallen im Wesentlichen auf Entgelte für Schlachtungen und die Überlassung der Schlachtanlagen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten insbesondere periodenfremde Versicherungsentschädigungen in Höhe von 35 T€ (VJ 109 T€) sowie Erträge aus der Auflösung empfangener Ertragszuschüsse (wie im VJ 17 T€).

Die Aufwendungen für bezogene Leistungen enthalten im Wesentlichen Kosten der Personalüberlassung sowie Fleischhygienegebühren.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Kosten für Strom, Gas und Wasser, Mieten, Reparaturen, Reinigung, Versicherungen, Werbung, Rechtsberatung, Abraum- und Abfallbeseitigung, Betriebsbedarf sowie sonstige Aufwendungen.

Periodenfremd sind Aufwendungen in Höhe von 281 T€ (VJ 35 T€).

Die Zinsaufwendungen betreffen ausschließlich Gesellschafterdarlehen.

V. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag 2023 bestanden unbefristete Mietverträge für Betriebswohnungen in Höhe von jährlich 206 T€, Leasingverträge für Fahrzeuge und technische Anlagen über jährlich 67 T€ und Wartungsverträge zu technischen Anlagen / Maschinen über jährlich 54 T€.

Abschlussprüferhonorar

Im Jahresabschluss sind Honorare für den Abschlussprüfungsleistungen in Höhe von netto 12 T€ enthalten.

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2023 beschäftigte die Gesellschaft durchschnittlich 128 (VJ 131) Mitarbeiter.

Geschäftsführung

Herr Julian Müller, Fachkraft für Lagerlogistik

Die Angabe des Geschäftsführergehaltes unterbleibt mit Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB.

Aufsichtsrat

Dem Aufsichtsrat gehören folgende Mitglieder an:

1. Herr Andreas Starke Oberbürgermeister - Vorsitzender-
2. Frau Ulrike Sänger Dipl.-Sozpäd. (FH) Lehrerin für Pflegeberufe (bis 24.01.2024)
Herr Dr. Franz-Wilhelm Heller Rechtsanwalt (seit 24.01.2024)
3. Herr Bertram Felix berufsmäßiger Stadtrat - Finanzreferent
4. Herr Dr. Stefan Goller berufsmäßiger Stadtrat - Wirtschaftsreferent
5. Frau Leonie Pfadenhauer Jugendsozialarbeiterin (bis 24.01.2024)
Herr Heinz Kuntke Vizepräsident des Landgerichtes a.D. (seit 24.01.2024)
6. Frau Anne Rudel Kauffrau
7. Herr Peter Süß Glasermeister
8. Herr Norbert Tscherner Bauunternehmer
9. Frau Daniela Reinfelder Architektin
10. Herr Matthias Graßmann Präsident Handwerkskammer Oberfranken
11. Herr Mathias Eckardt DGB-Regionsgeschäftsführer

Aufsichtsratvergütungen wurden im Geschäftsjahr 2023 in Höhe von 5 T€ bezahlt.

Geschäfte mit nahestehenden Personen

Die Geschäfte mit nahestehenden Personen wurden zu fremdüblichen Konditionen abgeschlossen.

Nachtragsbericht:

Mit Beschluss des Stadtrates vom 20. März 2024 wurde die Einstellung des Betriebs des Schlachthofes spätestens zum 30. Juni 2024 beschlossen. Die Geschäftsführung wurde beauftragt alle hierfür erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen.

 

Bamberg, 11.12.2024

Julian Müller, Geschäftsführer

Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis 31.12.2023

Posten des Anlagevermögens Anschaffungs- und Herstellungskosten
Anfangsbestand
EUR
Zugang +
EUR
Abgang ./.
EUR
Umbuchung +/./.
EUR
Endbestand
EUR
1 2 3 4 5 6
Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte 2.533.941,30 0,00 0,00 0,00 2.533.941,30
2. Gebäude einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 3.967.278,41 0,00 26.973,06 0,00 3.940.305,35
3. technische Anlagen und Maschinen 10.597.443,17 57.120,00 -0,01 0,00 10.654.563,18
4. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 922.690,16 164.201,40 190.952,01 0,00 895.939,55
5. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 147.169,75 26.659,70 0,00 0,00 173.829,45
Gesamt 18.168.522,79 247.981,10 217.925,06 0,00 18.198.578,83
Abschreibungen Buchwerte
Anfangsbestand
EUR
Abschreibungen im Wirtschaftsjahr
EUR
Abschreibungen auf Abgänge ./.
EUR
Endbestand
EUR
am Ende des Wirtschaftsjahres
EUR
am 31. Dezember 2022
EUR
1 7 8 9 10 11 12
Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte 0,00 0,00 0,00 0,00 2.533.941,30 2.533.941,30
2. Gebäude einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 1.374.341,76 68.510,65 26.973,06 1.415.879,35 2.524.426,00 2.592.936,65
3. technische Anlagen und Maschinen 2.055.398,63 560.920,51 -0,04 2.616.319,18 8.038.244,00 8.542.044,54
4. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 496.173,16 77.831,40 190.950,01 383.054,55 512.885,00 426.517,00
5. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 173.829,45 147.169,75
Gesamt 3.925.913,55 707.262,56 217.923,03 4.415.253,08 13.783.325,75 14.242.609,24

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Schlachthof Bamberg GmbH

Wir haben den Jahresabschluss der Schlachthof Bamberg GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Schlachthof Bamberg GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Prüfungsurteile

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrates für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zu künftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt so wie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter [https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie] eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.

 

Nürnberg, 12. Dezember 2024

Dr. Storg GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Dr. Storg, Wirtschaftsprüfer

Ansorge, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde am 5. Mai 2025 festgestellt.

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