agens Consulting GmbHLiquidiert

25479 Ellerau, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Kiel HRB 3660 NO
Eingetragen
17.11.2004
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieUnternehmensberatungPublic-Relations-Beratung
Gegenstand
Unternehmensberatung, entweder allein oder in Partnerschaft mit Dritten, und zwar insbesondere mit folgenden Schwerpunkten: 1. das Erbringen von Dienstleistungen auf dem Gebiet der Unternehmensberatung, des Informationswesens, der Organisation und der Revision 2. die Beratung anderer Unternehmen bei betriebswirtschaftlichen und organisatorischen Problemstellungen 3. das Erbringen von Dienstleistungen für Kooperationspartner auf den Gebieten Büroorganisation, Marketing/Vertrieb, DV-Unterstützung, Literaturwesen 4. Public Relation 5. die Erstellung und der Vertrieb von Informationsverarbeitungs-Software 6. die Durchführung von Seminaren.

Historie

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Management

NameRolle
Florian Lang
seit 25.1.2010
Geschäftsführer
Klaus Leitner
seit 25.1.2010
Geschäftsführer
Arne Schöck
seit 2.6.2009
Prokura
Christof Merz
seit 18.2.2009
Prokura
Prokura
Rita Ehses
seit 8.2.2007
Prokura
Detlef Hohmann
seit 25.4.2006
Prokura
Maren von Appen
seit 25.4.2006
Prokura
Monika Gerdel
seit 25.4.2006
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
agens GmbH & Co. KGaA
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

agens GmbH & Co. KGaA
Germany
250.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
0.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

agens Consulting GmbH

Ellerau

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2008

Lagebericht für das Geschaftsjahr 2008

Gesamtwirtschaftliches Umfeld

Nach Wachstum in den ersten beiden Quartalen entstand im 2. Halbjahr in fast allen wichtigen Volkswirtschaften der Welt eine Rezession, begleitet und mit ausgelöst von einer globalen Finanzkrise, die auch die Aktienmärkte stark beeinflusste und die nach wie vor anhält. Das Eingreifen der Regierungen stabilisiert die Situation in Teilen, dennoch wird für das Jahr 2009 von den meisten Experten eine globale Rezession erwartet, von der auch Deutschland betroffen sein wird. Mittelfristig deutet sich eine Erholung der gesamtwirtschaftlichen Situation an.

In der Finanzwirtschaft ist die Situation bei Banken und Versicherungen sehr unterschiedlich

Viele Banken sind insbesondere ab dem 3. Quartal von der Finanzkrise in erheblichem Maße betroffen und teilweise auf staatliche Unterstützung zur Sicherung ihrer Existenz angewiesen. Kurzfristig und mittelfristig führt dies im Rahmen von Kostensenkungsprogrammen z.T. zum Stopp externer Beratungseinsätze und restriktiver Auftragsvergabe. Mittelfristig sind auf Seiten der Banken und Bausparkassen jedoch erhebliche Investitionen in eine grundsätzliche Neuordnung der Risikomanagementsysteme bzw. in die Umsetzung zu erwartender gesetzgeberischer Reformen notwendig. Ebenso sind Maßnahmen zur Verbesserung der Datentransparenz und -vollständigkeit zu erwarten, da die Finanzkrise zumindest zu maßgeblichen Teilen auch auf Informationsdefizite zurückzuführen ist. Tendenzen zu Fusionen sowie Effizienzprogrammen werden sich durch die Krise und die damit verbundenen Einnahmerückgänge weiter erhöhen.

In der Versicherungsbranche hält der hohe Margen- und Wettbewerbsdruck an, ausgelöst durch teilweise stagnierende, sogar sinkende Prämieneinnahmen und eine sehr verhaltene Entwicklung des Leben- und Krankenversicherungsgeschäfts. Fusions- und Kostensenkungsbedarf bleiben auf einem hohen Niveau. Versicherer investieren weiterhin erheblich in die Optimierung ihrer Vertriebsstrukturen, das Schadenmanagement sowie in die Erneuerung bzw. Renovierung ihrer IT- und Anwendungslandschaften.

In den ersten 3 Quartalen hat sich der Markt für Beratungsgesellschaften in der Finanzwirtschaft in 2008 mit Wachstumsraten leicht unterhalb des Vorjahreswachstums entwickelt. Gesicherte Branchenaussagen für die Entwicklung der Beratung im 4. Quartal liegen uns derzeit nicht vor und sind schwer abschätzbar. Am wahrscheinlichsten ist aus unserer Sicht eine deutliche Abschwächung bei der Bankenberatung und eine Stagnation auf hohem Niveau bei der Versicherungsberatung.

Das laufende Jahr im Beratungsmarkt für die Finanzwirtschaft steht im Zeichen unsicherer oder ganz ausbleibender Prognosen. Neben Risiken insbesondere im Bankenmarkt erwarten wir hier auch moderate, im Versicherungssektor gute Wachstumschancen für Beratungshäuser, die in den Themen Kosteneffizienz und Risikomanagement mit ausgeprägter Fachexpertise aufgestellt sind.

Lage der Gesellschaft

Nach der Neustrukturierung im Jahr 2007 und damit verbundenen Investitionen in die neue Struktur lag der Schwerpunkt im Jahr 2008 auf der ertragsorientierten Konsolidierung der neuen Strukturen.

Der Umsatz konnte mit ca. 16,4 Mio. EUR um 29% gegenüber dem Vorjahresumsatz gesteigert werden. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit hat sich mit ca. 2,01 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt. Gleichzeitig wuchs der Mitarbeiterstamm im Laufe des Jahres 2008 von 70 auf 92 Mitarbeiter.

Die Risiken im Personalbereich haben wie erwartet im Jahresverlauf weiter zugenommen. Die Effekte daraus, d.h. Fluktuation auf hohem (aber branchenüblichen) Niveau, insgesamt hoher Erwartungsdruck auf Einkommenssteigerungen der Mitarbeiter gerade bei den Keyplayern sowie weiter hohe Investitionen in Personalbeschaffungsmaßnahmen machten sich in der Gesellschaft bemerkbar. Entsprechend stiegen die Personalkosten überproportional, Personalbeschaffung bleibt Engpassfaktor für das Wachstum der Gesellschaft.

Weitere Investitionen erfolgten vertrieblich in den Ausbau des Key Account Managements und damit verbunden den Ausbau von Salespipeline und Auftragsbestand, die zusammen genommen binnen Jahresfrist nochmals im Vergleich zum Vorjahr erhöht werden konnten.

Der Ausbau des Geschäftsfelds Bankenberatung wurde fortgesetzt, Kundenbasis und Personalkapazität deutlich ausgebaut. Der Umsatz in der Bankenberatung betrug im Geschäftsjahr ca. 2,1 Mio. €. Mit Wirkung zum 1.1.2009 wurde Herr Sven Jacob zum Geschäftsführer bestellt, um Umsatz- und Ertragswachstum im Bankenbereich weiter zu fördern.

In der Versicherungsberatung konnten sowohl bei Umsatz als auch Ergebnis die guten Vorjahresergebnisse wieder übertroffen werden. Die Gewinnung von Schlüsselprojekten bei renommierten Kunden festigt die qualitätsfokussierte Marktposition von agens weiter und stabilisiert eine im Vergleich zu Mitbewerbern teilweise höhere Preispositionierung.

Im Segment Audit / Revision wurde der Anteil größer volumiger Projekte gesteigert. Umsatz und insbesondere Ergebnis wurden trotz spürbarer Fluktuation ausgebaut.

Der operative Start des neuen Bereichs Business Intelligence erforderte im ersten Halbjahr Investitionen, insbesondere um auch in Branchen außerhalb der Finanzdienstleistungsbranche Kunden aufzubauen. Seit dem zweiten Halbjahr läuft dieser Geschäftsbereich mit positiven Erträgen und wird weiter ausgebaut.

Insgesamt erwarten wir ein weiteres Wachstum von Umsatz und Ertrag, im Vergleich zum Vorjahr bei erheblich höheren Risiken auf Grund geringer Kalkulierbarkeit des wirtschaftlichen Umfeldes. Strategisch hat die Gesellschaft ihre Marktposition als produktneutraler Berater und Umsetzer für die Finanzwirtschaft in allen Kerngeschäftsfeldern weiter verbessert.

Die Finanzierung der Gesellschaft ist solide, im Jahr 2008 erfolgten diesbezüglich keine besonderen Maßnahmen.

Aufgrund des Gewinnabführungsvertrags mit der agens GmbH & Co. KGaA wird das erzielte Ergebnis in Höhe von 2,0 Mio. EUR abgeführt.

Entwicklung der Gesellschaft

Die Gesellschaft plant für 2009 einen Umsatz von ca. 16,7 Mio. EUR bei einem Ergebnis (Gewinnabführung) in Höhe von ca. 1.492 TEUR. Dies entspricht einer Steigerung von 2,1% beim Umsatz.

Die Konsolidierung der neuen Struktur wird in 2009 fortgesetzt, d.h. der Fokus liegt auf dem qualitativen und quantitativen Ausbau bestehender, nicht der Schaffung neuer Geschäftsfelder über organisches Wachstum. In 2008 konnten z.B. bereits alle neu geschaffenen Führungspositionen aus internen Reihen besetzt werden. Mittelfristiges Ziel bleibt die Qualitätsführerschaft in den bearbeiteten Marktsegmenten, dies wird im laufenden Jahr durch konsequente Marketingmaßnahmen unterstützt. Der Ausbau des Beratungsportfolios in der Finanzwirtschaft insbesondere in den Bereichen Strategie und IT wird weiter teilweise organisch, teilweise über neu gegründete Partnerschaften voran getrieben. Die Intensivierung und Stabilisierung der Geschäftsbeziehungen mit den Key Accounts ist wesentlicher Erfolgsfaktor insbesondere mit Blick auf die Krise.

Im Bereich Banken wird trotz der bekannten Risiken bewusst ein leicht überproportionales organisches Wachstum bei weiter moderatem Ertrag geplant. Die Gewinnung bzw. der Ausbau der bereits im Jahr 2008 gewonnenen hochklassigen und zum Teil (im Verhältnis zur Größe von agens Consulting) großvolumigen Beratungs- bzw. IT-Projekte bleibt besonderer Akquise-Schwerpunkt. Inhaltliche Beratungsschwerpunkte werden weiter selektiv ausgebaut und Mehrwert schaffend vernetzt.

Im Versicherungsumfeld geht die Gesellschaft für 2009 noch von einer stabilen, ertragsorientierten Entwicklung aus. Im Fokus stehen weiterhin hochklassige, mit hohen Margen behaftete und imagebildende Beratungsprojekte sowie zusätzlich weitere großvolumige Umsetzungsprojekte mit langfristiger Orientierung.

Die in 2008 erstmals in nennenswertem Umfang realisierten Cross-Selling-Potenziale im Bereich Revision werden weiter ausgebaut, um die im internen Vergleich nach wie vor geringeren Auftragsvolumina und Projektlaufzeiten zu verbessern und saisonal bedingte Volatilitäten weiter zu begrenzen.

Im Bereich Business Intelligence liegt der Schwerpunkt auf einem ertragsorientierten Wachstum sowie Festigung bzw. Ausbau der Kundenbasis auf Grundlage fachlich-technisch vernetzter Leistungsangebote, um sich von rein technologisch getrieben Anbietern stärker differenzieren zu können.

Die agens Consulting GmbH sucht nach wie vor passende Akquisitionskandidaten, um das Leistungsportfolio gezielt abzurunden. Zukäufe sind auf Sicht notwendig, um über die Möglichkeiten eines rein organischen Wachstums hinausgehend mittel- bis langfristig das Wachstum im Kernmarkt Finanzwirtschaft zu sichern.

Chancen und Risiken

Die gesamtwirtschaftliche Situation sowie die Finanzkrise führen im Vergleich zum Vorjahr zu deutlich höheren Risiken, was die Kalkulierbarkeit der Nachfrage nach Beratungsleistungen angeht. In sämtlichen Geschäftssegmenten der Gesellschaft sind Preisänderungsrisiken bezogen auf den Absatz nach wie vor als gering, aber leicht höher als im Vorjahr einzuschätzen. Das gesamtwirtschaftliche Umfeld in Verbindung mit möglichen Dumpingangeboten großer Mitbewerber können. zu Druck auf die Preise führen.

Massive Nachfrageeinbrüche sind nicht generell auszuschliessen, werden aber als eher unwahrscheinlich eingeschätzt. Es gibt hierfür derzeit kaum Anzeichen im aktuellen Auftragsbestand und der Salespipeline. Stornierungen in kleinerem Umfang sind zu erwarten, können voraussichtlich aber durch entsprechende Akquiseaktivitäten kompensiert werden. Falls jedoch z.B. ein "Schockereignis" einen solchen Nachfrageeinbruch auslöst, sind für diesen Fall Reaktionspläne und -szenarien vorbereitet, um bei Bedarf schnell und proaktiv handeln zu können.

Risiken für die Gesellschaft liegen darüber hinaus weitestgehend in der produktiven Auslastung der Mitarbeiter, dem vermutlich weiter steigenden Einkommensniveau der Mitarbeiter und im Vertrieb. Die nach wie vor sehr starke Recruitingaktivität durch Mitbewerbern und Unternehmen in unseren Zielbranchen lässt eine weiter hohe Fluktuation erwarten. Wie sich die derzeitige Situation auf die Gehaltsentwicklungen auswirkt, ist noch nicht abzuschätzen.

Ein nennenswertes Risiko besteht demzufolge in der Sicherstellung der für das Wachstum notwendigen Personalrekrutierungen zur Gewinnung von hochklassigen Beratern in ausreichender Zahl. Recruiting wird deshalb kontinuierlich vom Management feingesteuert und mit entsprechender Priorität behandelt.

Risiken aus Softwareproduktentwicklungen sind praktisch auszuschließen.

Ein Anstieg der Haftungsrisiken für Schlechtleistungen in den zunehmend großvolumigen Projektvorhaben ist bislang nicht eingetreten. Diese Risiken werden gegebenenfalls mit besonderer Management-Attention behandelt.

Zahlungs-/Adressausfallrisiken sind de facto weiterhin gering. Kunden sind primär Banken und Versicherungen. Durch die kontinuierliche Überwachung des Zahlungsverhaltens unserer Kunden kam es in der Vergangenheit selten zu Forderungsausfällen, mögliche Änderungen im Zahlungsverhalten aufgrund der Finanzkrise werden eng gemanagt.

Währungsrisiken sind wegen der geringen Umsatzanteile außerhalb der EURO-Zone gering.

Liquiditätsrisiken und Zahlungsstromschwankungen werden im Rahmen eines monatlichen Forecastings sichtbar. Aufgrund des hohen Liquiditätsstandes sowie vorhandener Kreditlinien unserer Hausbank und des langfristigen Charakters des Genussrechtekapitals kann die Gesellschaft gegebenenfalls auf zusätzliche liquide Mittel zugreifen.

 

Ellerau, 23. Februar 2009

agens Consulting GmbH

Bernhard Achter

Dr. Stefan Giesecke

Sven Jacob

Michael Kremsner

Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

  31.12.2008
EUR
31.12.2007
EUR
A. Anlagevermögen 1.933.497,69 2.091.223,69
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 617,00 14.713,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 617,00 14.713,00
II. Sachanlagen 1.932.880,69 2.076.510,69
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.785.690,69 1.859.882,69
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 147.190,00 216.628,00
B. Umlaufvermögen 6.250.407,65 3.953.492,48
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.963.304,64 2.610.410,44
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 85.814,01 452.913,43
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.877.490,63 2.157.497,01
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.287.103,01 1.343.082,04
C. Rechnungsabgrenzungsposten 17.821,00 15.037,32
Bilanzsumme, Summe Aktiva 8.201.726,34 6.059.753,49

Passiva

   
  31.12.2008
EUR
31.12.2007
EUR
A. Eigenkapital 259.394,26 259.394,26
I. gezeichnetes Kapital 250.000,00 250.000,00
II. Kapitalrücklage 9.394,26 9.394,26
III. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
B. Rückstellungen 2.346.369,44 1.367.156,00
C. Verbindlichkeiten 5.595.962,64 4.433.203,23
1. nachrangiges langfristiges Genussrechtskapital 720.000,00 720.000,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.001.307,32 2.050.661,85
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.899.984,57 862.988,16
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 44.586,94
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 0,00 44.586,94
5. sonstige Verbindlichkeiten 974.670,75 754.966,28
davon aus Steuern 135.831,30 93.786,88
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 3.905,00 2.681,18
Bilanzsumme, Summe Passiva 8.201.726,34 6.059.753,49

Gewinn- und Verlustrechnung

  1.1.2008 - 31.12.2008
EUR
1.1.2007 - 31.12.2007
EUR
1. Rohergebnis 14.524.126,37 10.656.375,38
2. Personalaufwand 8.263.474,47 5.506.951,90
a) Löhne und Gehälter 7.337.939,05 4.826.172,34
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 925.535,42 680.779,56
davon für Altersversorgung 110.371,52 78.429,03
3. Abschreibungen 158.953,00 235.439,21
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs -158.953,00 -235.439,21
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.939.154,72 3.851.794,38
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 54.115,38 36.630,72
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 209.863,57 212.750,00
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2.006.795,99 886.070,61
8. sonstige Steuern 2.674,42 2.674,42
9. Verlust- bzw. Gewinnabführung (Tochter) -2.004.121,57 -883.396,19
10. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang

I. Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss der agens Consulting GmbH zum 31.12.2008 ist gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den Vorschriften des GmbHG erstellt worden.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung haben wir das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. v. § 267 Abs. 2 i. V. m. Abs. 4 Satz 1 HGB.

1. Erläuterungen zur Bilanz

a) Anlagevermögen

Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, bewertet.

Die Abschreibungen des Geschäftsjahres auf das Anlagevermögen betragen 159 Tsd. EUR.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, angesetzt. Als Nutzungsdauer werden 2 bis 3 Jahre zugrunde gelegt.

Bei den Grundstücksbauten ist eine Nutzungsdauer von 25 bis 50 Jahren zugrunde gelegt worden. Bei den Außenanlagen wird eine Nutzung von 10 bis 15 Jahren angenommen.

Die Nutzungsdauer beträgt bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2bis 20 Jahre.

b) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum Nennwert unter Abzug gebotener Wertberichtigungen bei erkennbaren Einzelrisiken angesetzt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind innerhalb eines Jahres fällig.

c) Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen

Die ausgewiesenen Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sind ebenfalls innerhalb eines Jahres fällig.

d) Eigenkapital

Das Stammkapital beträgt 250,0 Tsd. EUR und ist voll eingezahlt.

Durch den bestehenden Gewinnabführungsvertrag mit der Alleingesellschafterin agens GmbH & Co. KGaA beträgt der Bilanzgewinn 0,00 EUR. Das Eigenkapital beträgt unverändert 259,4 Tsd. EUR.

e) Rückstellungen

Die Rückstellungen sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet und decken alle am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken ab.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten vor allem Verpflichtungen aus dem Personalbereich sowie Rückstellungen für Kundenrückvergütungen.

f) Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind zu ihren Rückzahlungsbeträgen passiviert und setzen sich bezüglich der Fälligkeiten wie folgt zusammen:

Angaben
in Tsd. EUR
  mit einer Restlaufzeit von
  Stand 31.12.2008 bis zu 1 Jahr über 1 Jahr bis 5 Jahre über 5 Jahre
1. nachrangiges langfristiges Genussrechtskapital 720,0 0,0 720,0 0,0
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.001,2 408,2 1.593,0 0,0
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.900,0 1.900,0 0,0 0,0
4. Sonstige Verbindlichkeiten 974,7 974,7 0,0 0,0
  5.595,9 3.282,9 2.313,0 0,0

Das Genussrechtskapital ist frühestmöglich zum 31. Dezember 2010 kündbar.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 2.001 Tsd. EUR sind durch Grundschulden und die Abtretung von Forderungen aus Warenlieferungen und Leistungen besichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern setzen sich zusammen aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (163,8 Tsd. EUR) und sonstigen Verbindlichkeiten, überwiegend aus der Gewinnabführung und Umsatzsteuerverrechnung zusammen.

g) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

davon Restlaufzeit

Angaben
in Tsd. EUR
Gesamtbetrag bis zu 1 Jahr über 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre
Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen 264 2 262 0

2. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

a) Periodenfremde Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 217,1 Tsd. Euro enthalten.

b) Personalaufwand/Mitarbeiter

Die Zahl der angestellten Beschäftigten betrug im Geschäftsjahr 2008 im Durchschnitt 74 Personen, davon 7 leitende Angestellte (Vorjahr: 54/6).

c) Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen primär die Kosten für Serviceleistungen der agens GmbH & Co. KGaA, die Reisekosten der Arbeitnehmer und Aufwendungen für Kfz-Kosten, Werbekosten, Bewirtungskosten, Repräsentationskosten, Personalbeschaffungskosten sowie Fortbildungskosten.

3. Angabe und Erläuterung von nicht vergleichbaren Vorjahreszahlen

Bei der Gesellschaft erfolgte eine steuerliche Außenprüfung für die Zeiträume 2003 bis 2006. Die daraus resultierenden Anpassungen erfolgten auf Ebene der agens KGaA, da hiervon ausschließlich die Gewinnabführungen in den Vorjahren betroffen sind.

II. Organe der Gesellschaft

Der Geschäftsführung der agens Consulting GmbH gehörten im Geschäftsjahr 2008 an:

Herr Bernhard Achter, Vertriebs- und Finanzgeschäftsführer, Wiesbaden

Herr Dr. Stefan Giesecke, Vertriebs- und Finanzgeschäftsführer, Bergrothenfels

Herr Michael Kremsner, Vertriebs- und Finanzgeschäftsführer, Hennersdorf

Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung unterbleibt nach § 286 Abs. 4 HGB.

Anlagespiegel

  Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2008
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
kumulierte Abschreibungen 31.12.2008
Euro
Zuschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Buchwert 31.12.2008
Euro
Abschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Anlagevermögen                
Immaterielle Vermögensgegenstände                
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 159.061,93 0,00 0,00 0,00 158.444,93 0,00 617,00 14.096,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 159.061,93 0,00 0,00 0,00 158.444,93 0,00 617,00 14.096,00
Sachanlagen                
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.552.796,31 0,00 0,00 0,00 767.105,62 0,00 1.785.690,69 74.192,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.235.336,86 1.230,00 6.789,07 0,00 1.082.587,79 0,00 147.190,00 70.665,00
Summe Sachanlagen 3.788.133,17 1.230,00 6.789,07 0,00 1.849.693,41 0,00 1.932.880,69 144.857,00
Summe Anlagevermögen 3.947.195,10 1.230,00 6.789,07 0,00 2.008.138,34 0,00 1.933.497,69 158.953,00

Berichtsprüfung

Bestätigungs-/Versagungsvermerk/Bescheinigungstext

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der agens Consulting GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Hamburg, 18. März 2009

ARGENTA GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Gunnar Goldenbaum, Wirtschaftsprüfer

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