Stammdaten

Register
Amtsgericht Chemnitz HRB 23873
Eingetragen
26.11.2007
Branche
Bau von Industrieanlagen, außer GebäudenHerstellung von MehrzweckindustrieroboternHerstellung von Metallkonstruktionen
Gegenstand
Planung, Entwicklung, Konstruktion und industrielle Herstellung von Anlagenbaugruppen, Stahlkonstruktionen, Rohrleitungen, Behältern und Apparaten sowie deren Montage, der Handel damit und mit den hierfür erforderlichen Sachen; Erbringen entsprechender Serviceleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Torsten Schramm
seit 7.2.2018
Prokura
Torsten Martin
seit 7.2.2018
Prokura
Stefan Gnichtel
seit 26.11.2007
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Stefan Gnichtel
Schneeberg
400.000 €
80.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Multi Industrieanlagen GmbH

Aue-Bad Schlema

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ

AKTIVA

Einzelposten
Geschäftsjahr
EUR

Gesamt
Geschäftsjahr
EUR

Einzelposten
Vorjahr
EUR

Gesamt
Vorjahr
EUR

A. Anlagevermögen

1.510.272,25

1.536.823,40

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

4.212,50

8,5

II. Sachanlagen

1.462.059,75

1.531.564,90

III. Finanzanlagen

44.000

5.250

B. Umlaufvermögen

2.691.044,48

2.679.752,51

I. Vorräte

753.392,74

2.089.900,72

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

1.774.691,21

525.319,38

III. Wertpapiere

IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

162.960,53

64.532,41

C. Rechnungsabgrenzungsposten

4.029,14

6.745,39

Summe Aktiva

4.205.345,87

4.223.321,30



PASSIVA

Einzelposten
Geschäftsjahr
EUR

Gesamt
Geschäftsjahr
EUR

Einzelposten
Vorjahr
EUR

Gesamt
Vorjahr
EUR

A. Eigenkapital

1.351.531,14

1.341.286,43

I. Gezeichnetes Kapital

500.000

500.000

II. Kapitalrücklage

III. Gewinnrücklagen

IV. Gewinnvortrag/Verlustvortrag

839.603,86

841.286,43

V. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag

11.927,28

B. Rückstellungen

105.530,92

70.846,60

C. Verbindlichkeiten

2.748.283,81

2.811.188,27

D. Rechnungsabgrenzungsposten

Summe Passiva

4.205.345,87

4.223.321,30

Anhang

der Firma

Multi Industrieanlagen GmbH, Aue

für das

Geschäftsjahr 01.01.2023 - 31.12.2023

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

1. Rechtsgrundlagen für den Jahresabschluss

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde gemäß der §§ 242 ff., 264 ff. HGB aufgestellt.

Satzungsbedingte Regelungen, die sich auf die Rechnungslegung auswirken, liegen nicht vor.

2. Gliederungsvorschriften

Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entsprechen den Bestimmungen der §§ 266 und 275 HGB. Die Bilanz ist in Kontoform, die Gewinn- und Verlustrechnung in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

In der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung ist zu jedem Posten der entsprechende Wert des vorherigen Geschäftsjahres angegeben.

Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet.

Dem Anlagevermögen sind nur Gegenstände zugeordnet, die dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen geeignet und bestimmt sind.

Erhaltene Anzahlungen auf unfertige Erzeugnisse und unfertige Leistungen, die in der Bilanz auszuweisen sind, werden bis zur Höhe der aktivierten Herstellungskosten für den jeweiligen Auftrag auf der Aktivseite offen von den Vorräten abgesetzt und mit dem darüberhinausgehenden Teil auf der Passivseite ausgewiesen.

Zusätzliche Angaben wegen der Nichtvergleichbarkeit einzelner Positionen des Jahresabschlusses mit denen des Vorjahres oder wegen fehlender Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht notwendig.

Sonstige Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Bilanzpositionen werden, soweit erforderlich, im Anhang getätigt. Mitzugehörigkeitsvermerke sind im Berichtsjahr nicht veranlasst.

B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

I. Bilanzierungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist.

Die Bilanzierungsverbote nach § 248 Abs. 1 und § 248 Abs. 2 HGB werden beachtet. Der Ansatz von Aufwendungen für Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebes ist im Berichtsjahr nicht veranlasst.

Soweit erkennbare ungewisse Verbindlichkeiten bzw. drohende Verluste aus schwebenden Geschäften i. S. d. § 249 Abs. 1 S. 1 HGB bis zum Bilanzerstellungszeitpunkt vorliegen, werden entsprechende Rückstellungen gebildet. Darüber hinaus werden, soweit die Voraussetzungen vorliegen, unterlassene Aufwendungen für Instandhaltung und Aufwendungen für Abraumbeseitigung i. S. d. § 249 Abs. 1, S. 2 HGB als Rückstellung passiviert. Die Auflösung der Rückstellungen erfolgt nach bestimmungsgemäßem Verbrauch.

Der Ausweis latenter Steuerrückstellungen ist im Geschäftsjahr nicht veranlasst.

Rechnungsabgrenzungsposten werden nur im Rahmen der Bestimmungen des § 250 HGB gebildet.

Die Bilanzierung erfolgt nach Verwendung des Jahresüberschusses.

II. Bewertungsmethoden

II.1. Allgemeine Angaben

Die angewandten Bewertungsmethoden orientieren sich grundsätzlich an den steuerrechtlichen Bestimmungen; handelsrechtliche Bestimmungen stehen dem nicht entgegen.

Bei der Bewertung wird von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen.

Die Vermögensgegenstände und Schulden sind einzeln bewertet worden. Es ist vorsichtig bewertet worden. Namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Die Herstellungskosten werden mittels einer Zuschlagskalkulation auf Teilkostenbasis ermittelt. Neben den direkten zurechenbaren Materialkosten, Fertigungskosten und Sonderkosten der Fertigung werden auch angemessene Zuschläge für notwendige Material- und Fertigungsgemeinkosten und den Wertverzehr des Anlagevermögens, soweit er durch die Fertigung veranlasst ist, zugerechnet. Fremdkapitalzinsen und Vertriebskosten werden in die Ermittlung der Herstellungskosten nicht einbezogen.

Anschaffungen in Fremdwährung und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden mit dem Kurs zum Bilanzstichtag umgerechnet.

Gewinne werden nur berücksichtigt, soweit diese am Abschlussstichtag realisiert sind. Aufwendungen und Erträge sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss erfasst.

II.2 Weitergehende Angaben zur Bewertung zu bestimmten Bilanzposten

Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Die Anschaffungs- und Herstellungskosten abnutzbarer entgeltlich erworbener immaterieller Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bei der Bemessung der planmäßigen Abschreibungen wird, entsprechend der steuerlichen Handhabung, die voraussichtliche Nutzungsdauer unter Berücksichtigung der betrieblichen Nutzungsverhältnisse zugrunde gelegt. Bei der Bemessung der planmäßigen Abschreibungen ist bei Gebäuden eine Nutzungsdauer von 10-33 Jahren, bei beweglichem Anlagevermögen überwiegend eine Nutzungsdauer von 3-16 Jahren angesetzt worden. Die Vornahme der Abschreibung erfolgt linear. Bewegliche Vermögensgegenstände im Einzelwert unter 250,00 EUR (Geringwertige Wirtschaftsgüter) werden im Zugangsjahr als sofortiger Aufwand ohne gesonderte Erfassung verbucht. Für abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten netto 250,00 bis 800,00 EUR betragen haben, haben wir das Wahlrecht zur sofortigen Abschreibung im Wirtschaftsjahr in Anspruch genommen. Bei Anschaffungen und Abgängen im Berichtsjahr werden die Abschreibungen "pro rata temporis" berechnet. Bewertungsvereinfachungsverfahren nach § 240 Abs. 4, § 256 S. 1 HGB werden nicht angewendet. Aus steuerlichen Gründen unterlassene Zuschreibungen liegen im Geschäftsjahr nicht vor. Außerplanmäßige Abschreibungen wurden im Geschäftsjahr vorgenommen. Abgänge werden durch Verschrottungsprotokolle oder Verkaufsunterlagen nachgewiesen. Die Versuchsanlage wurde mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten gemäß Förderrichtlinien bewertet und um die gewährten Zuwendungen gekürzt.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit ihren Anschaffungskosten angesetzt. Soweit zum Stichtag niedrigere Tagespreise vorliegen, erfolgen Abschreibungen auf den niedrigeren Tagespreis. Wertminderungen für Beschädigungen und Sachmängel sind nach den Grundsätzen kaufmännischer Vorsicht durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abschläge erfolgten auch bei allen erkennbaren Risiken, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer und geminderter Verwendbarkeit ergeben. Bewertungsvereinfachungsverfahren nach § 256 S. 1 HGB werden nicht angewendet.

Die unfertigen Erzeugnisse und Leistungen sowie die Fertigerzeugnisse sind entsprechend den oben genannten Angaben mit ihren Herstellungskosten aktiviert. Bewertungsvereinfachungsverfahren nach § 240 Abs. 4, § 256 S. 1 HGB werden nicht angewendet.

Die Leistungsforderungen sind grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Soweit erkennbare Einzelrisiken vorliegen werden dem Risiko entsprechende Einzelwertberichtigungen durchgeführt. Das allgemeine Kreditrisiko wurde durch eine ausreichende Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen ergeben sich aus der Übertragung der Verwertungsrechte an der HydroGIn-Technologie inkl. Versuchsanlage auf die Tochtergesellschaft ICEBERG.HYDROGEN GmbH.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennbetrag angesetzt. Soweit erkennbare Einzelrisiken vorliegen, werden dem Risiko entsprechende Einzelwertberichtigungen durchgeführt. Größere sonstige Vermögensgegenstände, die erst nach Ablauf des Geschäftsjahrs entstehen, liegen nicht vor.

Die liquiden Mittel werden zum Nominalwert angesetzt. Bestände in ausländischer Währung werden zum Stichtagskurs umgerechnet.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen sind in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Die nach § 6 Abs. 1 Nr. 3 EStG gebotene Abzinsung einer unverzinslichen Darlehensverbindlichkeit ist in der Handelsbilanz unter Beachtung des § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht veranlasst gewesen.

C. Sonstige Bilanzerläuterungen

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023 ergibt sich aus dem den Anforderungen des § 268 Abs. 2 HGB entsprechenden Anlagenspiegel.

a) Immaterielle Vermögensgegenstände

Die Position enthält die Anschaffungskosten für Zertifizierungen, EDV-Programme und Nutzungsrechte an solchen Programmen.

b) Sachanlagen

Die Anschaffungs- und Herstellungskosten für Investitionen im Geschäftsjahr 2023 sind aus dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel ersichtlich.

c) Finanzanlage

Die Position enthält eine Beteiligung an einer Kommanditgesellschaft sowie an der Tochtergesellschaft ICEBERG.HYDROGEN GmbH und dem Joint Venture Hydrit S.r.l..

Umlaufvermögen

Die Gliederung der Vorräte sowie der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände ergibt sich unmittelbar aus der Bilanz. Ebenso die zugehörigen Laufzeitvermerke.

Rechnungsabgrenzung

Der aktivierte Rechnungsabgrenzungsposten entfällt auf vorausbezahlte Beiträge und Kfz-Steuern für das kommende Wirtschaftsjahr.

Rückstellungen

a) Sonstige Rückstellungen

Der Ausweis betrifft voraussichtliche Verpflichtungen aus den noch auf den Zeitraum bis 31.12.2023 entfallenden ungewissen Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern in Höhe von 54 TEUR und der Nachzahlung für Gas in Höhe von 52 TEUR.

Verbindlichkeiten

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten gliedert sich nach Fristigkeiten und Sicherheiten wie folgt:

bis 1 Jahr

über einem Jahr bis 5 Jahre

über 5 Jahre

Gesamt

EUR

EUR

EUR

EUR

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

859.583,40

452.592,00

245.678,00

1.557.853,40

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen

303.952,03

0,00

0,00

303.952,03

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

460.186,14

0,00

0,00

460.186,14

Sonstige Verbindlichkeiten

266.292,24

160.000,00

0,00

426.292,24

1.890.013,81

612.592,00

245.678,00

2.748.283,81

Vorjahr

1.571.170,27

702.592,00

358.826,00

2.632.588,27

Sicherungsrechte

Verbindlichkeit

Sicherungsart

- gegenüber Kreditinstituten

Grundschulden, Forderungszession,

Sicherungsübereignung

- aus Lieferungen und Leistungen

Eigentumsvorbehalt

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlust-Rechnung

Die Gewinn- und Verlust-Rechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Der ausgewiesene Steueraufwand entfällt auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

E. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Verpflichtungen aus langfristigen Dauerschuldverhältnissen bestehen pro Geschäftsjahr in folgender Höhe:

Vertragsgegenstand

EUR

Leasing PKW:

99.046,37

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Dipl.-Kfm. Stefan Gnichtel geführt.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, den Jahresüberschuss mit dem Gewinnvortrag aus dem Vorjahr auf neue Rechnung vorzutragen.

Die Befreiungsvorschriften nach § 286 Abs. 2 (Aufgliederung der Umsätze) und § 286 Abs. 4 (Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung) werden angewandt. Auf die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen sowie nach geographisch bestimmten Märkten wird gem. § 288 HGB verzichtet.

 

Aue-Bad Schlema, den 30. September 2024

gez. Stefan Gnichtel

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 30. September 2024

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