SCA Packaging Leinewell GmbHLiquidiert
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SCA Packaging Leinewell GmbHArenshausenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009Bilanz zum 31. Dezember 2009AKTIVA
Anhang für das Geschäftsjahr 2009I. Angaben zu Form und Darstellung der Bilanz sowie der Gewinn- und VerlustrechnungDer Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2009 wurde auf der Grundlage der Vorschriften des Handelsgesetzbuches für mittelgroße Kapitalgesellschaften und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde im Geschäftsjahr das Gesamtkostenverfahren verwendet. Gesetzlich geforderte Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung werden mit Ausnahme der "davon-Vermerke" grundsätzlich im Anhang erläutert. Die Entwicklung des Anlagevermögens ist gesondert dargestellt. II. Erläuterungen zu Positionen der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung bezüglich Ausweis, Bilanzierung und BewertungA. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind durchweg an den ertragsteuerlichen Vorschriften ausgerichtet; bei Wahlrechten ist die jeweils steuerlich günstigste Methode gewählt. Die Anschaffungskosten der entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden planmäßig in drei Jahren nach der linearen Methode abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten - abnutzbare Gegenstände vermindert um die planmäßigen Abschreibungen - angesetzt. Die abnutzbaren Anlagegüter werden nach Maßgabe der jeweils kürzesten steuerlich für zulässig gehaltenen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Nutzungsdauer beträgt bei Gebäuden je nach Ausführung 10 bis 50 Jahre, bei technischen Anlagen und Maschinen 5 bis 15 Jahre sowie bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung grundsätzlich 3 bis 10 Jahre. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu € 150 werden im Jahr des Zuganges voll abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter deren Anschaffungskosten zwischen € 150 und € 1.000 liegen, sind in den folgenden Jahren gleichmäßig mit einem Fünftel aufzulösen. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder - unter Beachtung des Niederstwertprinzips- zu niedrigeren Tageswerten am Abschlusstag bewertet. Soweit erforderlich, erfolgten individuelle Absetzungen und Reichweitenabwertungen für Lagerrisiken. Importierte Roh- und Hilfsstoffe, die in Fremdwährung berechnet wurden, sind am Bilanzstichtag zum Briefkurs bewertet worden, wenn dieser niedriger war als der Kurs am Tag des Wareneingangs bzw. bei Bezahlung der Rechnung. Unterwegs befindliche Waren sind im Zeitpunkt des Gefahrenübergangs bilanziert worden. Die Herstellungskosten umfassen neben dem Fertigungsmaterial und den Fertigungslöhnen anteilige Material- und Fertigungsgemeinkosten einschließlich Abschreibungen. Soweit Bestandsrisiken vorliegen, z.B. wegen geminderter Verwendbarkeit nach längerer Lagerdauer, sind angemessene Abschläge vorgenommen worden, die nach der verlustfreien Bewertung bemessen werden. Forderungen sind mit ihrem Nennwert angesetzt, erkennbare Ausfallrisiken wurden bei nicht besicherten Forderungen durch individuelle Bewertungsabschläge berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko wurde eine Pauschalwertberichtigung vorgenommen. Die Forderungen gegenüber Gesellschaftern werden zu marktüblichen Konditionen verzinst und sind mit den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in der Bilanz saldiert ausgewiesen. Kursgesicherte Währungsforderungen sind mit dem Sicherungskurs, nicht gesicherte mit dem Geldkurs am Buchungstag oder mit dem niedrigeren Geldkurs am Bilanzstichtag bewertet. Die Pensionsrückstellungen und ähnlichen Verpflichtungen sind auf Basis eines Zinsfußes von 6 % in Höhe des versicherungsmathematischen Teilwertes gemäß § 6 a EStG ermittelt worden (Rechnungsgrundlagen Richttafeln 2008 Heubeck). Die sonstigen Rückstellungen sind nach den Grundsätzen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung passiviert. Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in ausländischer Währung sind mit dem Sicherungskurs, nicht gesicherte mit dem Kurs des Einbuchungstages bzw. dem höheren Briefkurs am Bilanzstichtag passiviert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen werden zu marktüblichen Konditionen verzinst. Sie sind mit den Forderungen gegen verbundene Unternehmen in der Bilanz saldiert. B. Angaben zu Positionen der Bilanz (1-3) Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel detailliert ersichtlich. Die Finanzanlagen betreffen eine Wandelanleihe. (4) Vorräte Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten oder - unter Beachtung des Niederstwertprinzipes - zu niedrigeren Tageswerten am Abschlusstag bewertet. Soweit erforderlich, erfolgten individuelle Absetzungen und Reichweitenabwertungen für Lagerrisiken. (5) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen haben, wie im Vorjahr, Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr. In den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind mit T€ 694 Forderungen gegenüber Gesellschaftern ausgewiesen. Im Wesentlichen beinhalten diese die Forderungen aus dem Cash Pool, welche mit der Verbindlichkeit aus der Ergebnisabführung saldiert worden ist. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit Laufzeiten von mehr als einem Jahr bestehen nicht. (6) Flüssige Mittel Der Kassenbestand in bar beträgt € 15,50, es handelt sich hier um eine Kleinkasse. (7) Aktive Rechnungsabgrenzung Der Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Versicherungen, bei denen die Laufzeit nicht identisch mit dem Geschäftsjahr ist. (8) Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert € 1.534.000,00. Die Geschäftsanteile liegen bei der SCA Packaging Deutschland Stiftung & Co. KG. (9) Rückstellungen
(10) Verbindlichkeiten
C. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung (11) Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse wurden hauptsächlich mit Kunden in der Bundesrepublik Deutschland erzielt. (12) Sonstige betriebliche Erträge Als größter Einzelposten sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen im Bereich Erlösschmälerungen T€ 31 (Vorjahr T€ 105) und die Erstattung der Mineralölsteuer enthalten . Insgesamt sind T€ 147 (Vorjahr T€ 63) anderen Geschäftsjahren zuzuordnen. (13) Sonstige betriebliche Aufwendungen Diese enthalten als größten Einzelposten Versandfrachten mit T€ 2.131 (Vorjahr T€ 2.470). (14) Steuern Bei den sonstigen Steuern handelt es sich um die Grund - und Kraftfahrzeugsteuer. III. Sonstige AngabenMitarbeiter Die nachfolgende Tabelle zeigt die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl auf der Basis von Vollzeitkräften:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht unter den Haftungsverhältnissen angegeben sind, betragen T€ 291 (Vorjahr T€ 318). Es handelt sich hierbei im Wesentlichen um Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen. Angaben zum Mutterunternehmen Die Gesellschaft wird in den nach schwedischen Rechnungslegungsvorschriften aufgestellten Konzernabschluss der Svenska Cellulosa Aktiebolaget SCA, Stockholm, einbezogen. Es besteht ab 01.01.2007 eine körperschaft-, umsatz-, gewerbesteuerliche Organschaft zur SCA Packaging Deutschland Stiftung & Co. KG, Nürnberg. Geschäftsführung der SCA Packaging Leinewell GmbH Als Geschäftsführer war im Berichtsjahr bestellt:
Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, da nur ein Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2009 Bezüge erhält und dies einem größeren Personenkreis bekannt ist. Jahresergebnis Das Jahresergebnis wird aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages an die SCA Packaging Deutschland Stiftung & Co.KG, Nürnberg, abgeführt.
Arenshausen, 29.06 2010 Die Geschäftsführung der SCA Packaging Leinewell GmbH Dieter Klette Richard Oegl |
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