Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 80257
Vorher
BroadSoft Germany GmbH
Eingetragen
30.3.2017
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieEinzelhandel mit TelekommunikationsgerätenWiederverkaufs- und Vermittlungstätigkeiten für die Telekommunikation
Gegenstand
Der Vertrieb von Telekommunikationssoftware und von artverwandten Produkten und Materialien sowie der Verkauf, die Erstellung und der Betrieb von IT- und TK- Netzwerken und Software, einschließlich der Erbringung von allgemeinen Beratungsdienstleistungen. Nicht erfasst werden Tätigkeiten, die eine öffentlich-rechtliche Genehmigung benötigen, insbesondere nach dem Telekommunikationsgesetz.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sarah Leonhardt
seit 18.11.2025
Prokura
Italo Adami
seit 24.3.2025
Prokura
Kamran Hedjrat
seit 24.3.2025
Prokura
Gerben Wijbenga
seit 10.10.2024
Geschäftsführer
Peter Kurt Nowack
seit 30.3.2017
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Gamma Europe Holdco LimitedGBR
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Gamma Communications Germany GmbH
Germany
113.204 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

BroadSoft Germany GmbH

Düsseldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Inhaltsverzeichnis

Lagebericht

Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021

1. Bilanz zum 31. Dezember 2021

2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021

3. Anhang für das Geschäftsjahr 2021

Entwicklung des Anlagevermögens vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

Lagebericht zum Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021

Die BroadSoft Germany GmbH ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der BroadSoft UK Holding Company Ltd. mit Sitz in Feltham, England. Die oberste Muttergesellschaft ist Cisco Systems, Inc. mit Sitz in San José im US-Bundesstaat Kalifornien, was zugleich auch der Sitz des Registergerichts ist.

1. Geschäftstätigkeit

Unter der Domain "www.placetel.de" vermarktet die BroadSoft Germany GmbH eine der führenden Cloud-Telefonanlagen in Deutschland. Die mehrfach prämierte Placetel-Telefonanlage richtet sich insbesondere an kleine und mittelständische Unternehmen. Rund 28.000 Kunden (ohne Free-Kunden) mit mehr als 220.000 Nutzern (ohne Free-Nutzer) haben sich bereits für eine Cloud-Telefonanlage der BroadSoft Germany GmbH entschieden, die über 100 leistungsstarke Funktionen enthält und sich durch ihre hohe Flexibilität auszeichnet.

Das Produktportfolio wird ständig erweitert (siehe Bild 1.) und aktualisiert, um so den individuellen Bedürfnissen unserer Kunden und Interessenten gerecht zu werden.

Bild 1: Placetel Produktportfolio

Neben den rund um die Cloud-Telefonanlage entwickelten Angebotsmodulen können Kunden zusätzliche innovative Leistungen beziehen. Zu diesen gehört die Integration zu anderen Cloud Anbietern wie z.B. Microsoft Teams oder auch eine Mobilfunklösung, die eine native mobile Integration in die Placetel Cloud Telefonanlage ermöglicht. Diese Lösungen werden zum Teil auf anderen Domains (www.0800.de) vermarktet, insbesondere um im Online-Marketing eine klare Abgrenzung der Produkte sicherzustellen und so den scharfen Kundenfokus beizubehalten. Ziel ist neben dem Aufbau zusätzlicher Umsatzquellen auch die Verweildauer des Kunden zu erhöhen.

Die Vermarktung des Placetel-Dienstes erfolgt direkt über das Internet (Bild 2) und indirekt über Partner die als Agenten den Dienst (Bild 2) vertreiben. Die direkte Vermarktung über das Internet wird unterstützt durch einen Marketing-Mix, der zur Kernkompetenz des Unternehmens zählt und wesentlich für den Erfolg ist. Dieser Marketing-Mix sorgt dafür, dass Interessenten auf den Dienst aufmerksam werden, den Dienst im Internet finden, diesen verstehen und anschließend online kaufen (Bild 3) - Kundengewinnungsweg.

Bild 2: Kunden Online Marketing

Bild 3: Placetel Kundengewinnungsweg

Unterstützt wird dies durch ein digitales Zustellmodell (Bild 4) das es den Kunden erlaubt, den kompletten Dienst eigenständig zu konfigurieren und in Betrieb zu nehmen. Diese Art der Inbetriebnahme ermöglicht eine Skalierung im Geschäftsbetrieb, d.h. Personalkosten steigen nicht linear mit der Steigerung des Geschäfts mit. Darüber hinaus vermarktet die BroadSoft Germany GmbH über einen Online-Shop auch noch die zum Telefonieren nötige Hardware wie Telefone und Adapter.

Bild 4: Zero Touch Prozess

Neben den oben genannten Einnahmequellen erzielt die BroadSoft Germany GmbH auch Umsätze aus abgeschlossenen Kostenaufschlagsvereinbarungen mit ihrer indirekten Muttergesellschaft, der BroadSoft, Inc., sowie weiteren verbundenen Unternehmen, der Cisco Systems, Inc. Die BroadSoft Germany GmbH erbringt im Rahmen dieser Vereinbarungen vertriebsbezogene Unterstützungsdienstleistungen, Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungen, technische Kundendienstleistungen sowie allgemeine und administrative Dienstleistungen. Für die Erbringung dieser Dienstleistungen erhielt die BroadSoft Germany GmbH einen Betrag in Höhe der erstattungsfähigen betrieblichen Aufwendungen zuzüglich eines Aufschlags.

Wirtschaftliches Umfeld und Branchenentwicklung

Die BroadSoft Germany GmbH befindet sich mit seinem unter "www.placetel.de" vertriebenen Dienst in einem Wachstumsmarkt, der unter dem Begriff "Cloud" nach wie vor in aller Munde ist und im Rahmen der Coronakrise noch einmal deutlich an Schub gewonnen hat. Dabei ist die BroadSoft Germany GmbH mit ihrem Dienst www.placetel.de in diesem Markt, aufgrund ihrer schlanken Kostenstruktur und ihres im Wesentlichen auf Basis des Internets basierenden Geschäftsmodells, hervorragend für die Zukunft aufgestellt.

Wir gehen davon aus, dass sich der Trend zur Einführung Cloud-basierter Unified Communications durch Unternehmen in den nächsten Jahren, u.a. auch durch Krisen, die ein hybrides Arbeiten erfordern, weiter beschleunigen wird.

Regulatorisches Umfeld bei OTT Diensten und dem Onlinegeschäftsmodell

BroadSoft Germany GmbH als OTT (over-the-top) Kommunikationsdienste-Anbieter unterliegt im Geschäftsjahr 2021 nationalen und europäischen Regulierungen hinsichtlich der Stärkung von Verbraucherrechten und Verarbeitung von personenbezogenen Daten. Neben der im Mai 2018 in Kraft getretenen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO oder GDPR) haben die EU E-Privacy-Verordnung sowie Mindeststandards für externe Cloud-Dienste Auswirkungen auf die Cloud-Telefonie und Kollaborationsdienste von Placetel.

Im Geschäftsjahr 2017 hat die EU-Kommission am 10. Januar 2017 ihren offiziellen Entwurf für die Verordnung zum Schutz der Privatsphäre (E-Privacy-Verordnung) vorgelegt. Diese beinhaltet unter anderem den Bedarf der vorherigen Einwilligung des Kunden bei Direkt- und Telefonmarketing sowie Regelungen von Analysen von Inhalten elektronischer Kommunikation und die Erhöhung der Bußgelder bei Verstößen.

Zudem hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) einen neuen Mindeststandard, nach § 8 BSI-Gesetz (BSIG), zur Nutzung externer Cloud-Dienste veröffentlicht. Der Mindeststandard betrachtet, neben der vorgelagerten Datenkategorisierung und Risikoanalyse, den gesamten Lebenszyklus einer Cloud-Nutzung von der Beschaffungs- über die Einsatz- bis hin zur Beendigungsphase und stellt für jede dieser Phasen Sicherheitsanforderungen auf. Diese oben dargestellten Regelungen haben bislang keine nachteiligen Auswirkungen auf das Placetel Online Geschäftsmodell gehabt.

Die weitere Regulierung der OTT Kommunikationsdienste wird von BroadSoft Germany GmbH beobachtet.

Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Die Steuerung der Gesellschaft erfolgt über die finanzielle Kennzahl der externen Umsatzerlöse. Für das Jahr 2021 haben wir einen Umsatz von ca. Mio. EUR 20 prognostiziert und einen tatsächlichen externen Umsatz von Mio. EUR 20,9 erzielt. Dies war insbesondere der sehr guten Entwicklung im Bereich Hardware Verkauf geschuldet, der mit Mio. EUR 1,6 nach Mio. EUR 1,2 in 2020 wesentlich zu diesem Ergebnis beitrug.

2021 wurden die Vertriebs- und Einrichtungsprozesse weiter optimiert sowie die Vertriebsaktivitäten im Partnerbereich ausgebaut. Insbesondere die positive Entwicklung des Partnervertriebs hat dazu beigetragen die Umsatzziele zu übertreffen. Dabei stand insbesondere die Erhöhung des durchschnittlichen Umsatzes pro Nebenstelle (ARPU - Average Revenue per User) im Fokus. Diese durchschnittlichen monatlichen Umsätze pro Nebenstelle konnten (exklusive der Free-User) um 3,7% auf EUR 8,59 gesteigert werden. Die Kundengewinnungskosten stiegen, wie schon im Geschäftsbericht 2020 vermutet, auf Grund des stark zunehmenden Wettbewerbes trotz zusätzlicher Optimierungen um ca. 30% auf EUR 45,92 pro Nebenstelle (User).

Die Industriestandard-Amortisation beträgt etwa 24 Monate. Bei den o.g. Kundengewinnungskosten und der o.a. monatlich realisierten ARPU konnte Placetel eine Amortisationszeit von ca. 5,4 Monaten realisieren. Die durchschnittliche Kundenverweildauer lag im Jahr 2021 bei ca. 9,5 Jahren, nach ca. 10 Jahren in 2020 was nach wie vor ein ausgezeichneter Wert ist.

Positiv auf den Geschäftserfolg in 2021 haben sich zusätzlich die Qualität und Zuverlässigkeit der Produkte und Services ausgewirkt, welche mitausschlaggebend (neben dem Service) für die Kundenzufriedenheit waren. Bei einem im Wesentlichen auf das Internet basierenden Geschäftsmodell sind insbesondere Kundenbewertungen entscheidend für den nachhaltigen Erfolg.

Darstellung des Geschäftsverlaufs

Die Hauptaktivitäten des Unternehmens umfassen die Bereitstellung einer Cloud-basierten Telefonanlage und die Unified Communications Funktionalitäten. Zusätzliche Einnahmen werden durch Hardwareverkäufe, Mobilfunkintegration und der Verkauf von Integrationsschnittstellen an Kunden generiert. Unter Berücksichtigung weiter gleichbleibender über das Jahr 2021 verteilter Kundengewinnungsbudgets und dem Ziel monatlich steigender Kundenzahlen, standen dabei die Bereiche Google AdWords - Search Engine Marketing (SEM), Search Engine Optimierung (SEO) sowie der Ausbau der Partneraktivitäten im besonderen Fokus. Unter Zuhilfenahme von Tracking-Tools wie beispielsweise Google-Analytics und anderen, konnte der Einsatz der zur Verfügung stehenden Mittel für SEM und SEO so optimiert werden, dass die Anzahl der Rechnungskunden im Vergleich zum Vorjahr deutlich stieg. Das Management der BroadSoft Germany GmbH ist mit dem Geschäftsverlauf 2021 mehr als zufrieden zumal alle Umsatz- und Renditeziele übererfüllt wurden.

Folgende Initiativen wurden ergriffen, um die Umsatzziele der BroadSoft Germany GmbH für 2021 zu realisieren und als Basis für weiteres Wachstum zu dienen:

Weitere Optimierung des Kunden-Registrierungsprozesses, der es Interessenten ermöglicht noch einfacher und schneller Kunde zu werden.

Bereitstellung neuer Produkte (u.a. Mobilfunkintegration) sowie Integrationen in Drittsysteme.

Ausbau der Tracking-Aktivitäten zur besseren Analyse von Kundenverhalten zur Steigerung der Abschlusszahlen.

Einführung einer weiter optimierten Web-Seite, die den Dienst besser beschreibt und Interessenten animiert schneller Kunde zu werden.

Weiterer Ausbau der Social-Media-Aktivitäten zur Kundengewinnung über Facebook und Twitter.

Weitere Ausbau der Integration von Drittanbietern zur Erhöhung der Kundenverweildauer

Umsatzströme 2021 2020 Veränderung absolut Veränderung
(TEUR) (TEUR) in %
Software als Dienstleistung 19.262 15.485 3.777 24
Hardware-Verkäufe 1.624 1.209 415 34
Sonstige Dienstleistungen 6 4 2 50
Umsatz (extern) 20.892 16.698 4.194 25
Umsätze aus Cost Plus Agreement 5.024 5.441 -417 -8
Gesamtumsatz 25.916 22.139 3.777 17

Die Umsatzerlöse wurden mit Ausnahme der Umsätze aus dem Cost Plus Agreement mit der Konzernobergesellschaft in den USA größtenteils in Deutschland erzielt.

1. Lage des Unternehmens

Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 5.215 auf TEUR 17.305 vermindert.

Dies ist auf der Aktivseite zum einen auf die Verringerung der Guthaben bei Kreditinstituten um TEUR 1.156 bedingt durch die operative Geschäftstätigkeit sowie zum anderen aufgrund der Verminderung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen bedingt durch die niedrigeren Forderungen aus dem Cost Plus Agreement zum Jahresende in Höhe von TEUR 4.813 zurückzuführen.

Das Anlagevermögen ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 24 zurückgegangen (Reduzierung im Vorjahr: TEUR 106). Die Gesellschaft tätigte keine signifikanten Investitionen im laufenden Geschäftsjahr und der Rückgang ist auf die Abschreibungen zurückzuführen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind um insgesamt TEUR 4.037 stichtagsbedingt gemindert. Hierbei sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 407 gestiegen, was im Wesentlichen auf die erhöhten Umsatzaktivitäten der Gesellschaft zum Jahresende zurückzuführen ist. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind aufgrund von Erstattungen aus Körperschaftsteuer zum Jahresende um TEUR 369 gestiegen. Zusätzlich sind die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen wie bereits oben erläutert um TEUR 4.813 gemindert.

Die Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 3.216 bleibt zum 31. Dezember 2021 (Vorjahr: TEUR 3.216) unverändert.

Auf der Passivseite resultiert die Minderung der Bilanzsumme im Wesentlichen aus der stichtagsbedingten Kürzung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 7.365).

Die Steuerrückstellungen sind im Vergleich zum Vorjahr im Wesentlichen aufgrund von Inanspruchnahme der Rückstellungen um TEUR 1.133 auf TEUR 1.132 zurückgegangen.

Finanzlage

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt grundsätzlich aus dem operativen Cashflow.

Insgesamt verminderte sich der Finanzmittelfonds im Geschäftsjahr 2021 um TEUR 1.156 auf TEUR 14.230, was im Wesentlichen auf den Rückgang der Forderungen und Verbindlichkeiten gegen/gegenüber verbundene Unternehmen zurückzuführen ist.

Ertragslage

Zum einen erzielt die Gesellschaft Umsatzerlöse aus dem Verkauf von IT- und TK-Netzwerken, Software und von ähnlichen Produkten und Materialien sowie Erbringung von allgemeinen Beratungsdienstleistungen gegenüber Dritten. In diesem Bereich stiegen die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um TEUR 4.194 auf TEUR 20.892 an. Der Anstieg der Umsätze gegenüber Dritten resultiert aus der Initiative der Gesellschaft, die Umsatzziele zu erreichen, welche bereits unter dem Punkt "Darstellung des Geschäftsverlaufs" erwähnt wurden.

Zum anderen wurden Umsatzerlöse durch die Cost-Plus-Agreements mit den Konzerngesellschaften Cisco Systems, Inc., San José, USA und BroadSoft Inc., Rockville, USA, erzielt. Der Rückgang der Umsätze aus den Cost-Plus-Agreements beläuft sich auf TEUR 417.

Der Materialaufwand beläuft sich auf TEUR 6.087 (Vorjahr TEUR 5.200).

2021 2020
TEUR TEUR
Externe Umsatzerlöse 20.892 16.698
Materialaufwand 6.087 5.200
Materialaufwandquote % 29,14% 31,14%

Der Materialaufwand für das Geschäftsjahr 2021 i.H.v. TEUR 6.087 (Vorjahr: TEUR 5.200) ist im Vergleich zu den Umsatzerlösen unterproportional angestiegen. Die Materialaufwandsquote ist von 31,14% im Geschäftsjahr 2020 auf 29,1% in 2021 zurückgegangen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen TEUR 15.294 (Vorjahr TEUR 11.379). Dies ist im Wesentlichen auf höhere Websitekosten (Anstieg um TEUR 1.196) und Lizenzgebühren (Anstieg um TEUR 4.318) zurückzuführen.

Für das Geschäftsjahr 2021 weist die Gesellschaft insgesamt einen steuerlichen Aufwand i.H.v. TEUR 1.661 nach einem steuerlichen Aufwand im Vorjahr i.H.v. TEUR 1.832 aus.

Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres beläuft sich auf TEUR 3.222 nach einem Jahresüberschuss i.H.v. TEUR 3.725 im Vorjahr.

Forschung und Entwicklung

Wir verpflichten uns zu einem laufenden Investitionsprogramm für Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Dies ermöglicht uns, unseren Kunden innovative Lösungen anzubieten und branchenführende Ideen weiterhin auf den Markt zu bringen.

Unser Entwicklungsteam aus dem Konzern führte dabei folgende Projekte durch:

Implementierung des Endnutzer-Portals von Placetel,

Neue generische Interface-Layer-Implementierung für die CRM-Integration von Drittanbietern,

Bugfixes und Verbesserungen Placetel-Service.

Folgenden Fokus hat das technischen Betriebsteam gelegt:

Automatisierung der Plattformbereitstellung mit CFEngine,

Einführung der GCP-Plattform,

Patch-Plattform mit Sicherheitsupdates.

Investitionen

Die BroadSoft Germany GmbH verzeichnete im Geschäftsjahr 2021 bei den Sachanlagen keine Zugänge.

Personal

Die Broadsoft Germany GmbH hatte im Jahr 2021 keine Angestellten.

Schlussfolgernd entwickelte sich das Geschäft entsprechend den Erwartungen. Die Geschäftsführung ist mit dem Verlauf der operativen Geschäftsentwicklung im Jahr 2021 sehr zufrieden.

2. Chancen- und Risikobericht

Risiken

COVID-19 Risiko

Die Gesellschaft hat die Auswirkungen der aktuellen COVID-19 Pandemie auf die Geschäftstätigkeit sowie die Finanz- und Ertragslage analysiert. In absehbarer Zeit ist mit keinen signifikanten Auswirkungen auf die Gesellschaft zu rechnen.

Ukraine Krieg Risiko

Das Unternehmen ist sich der Risiken im Zusammenhang mit der allgemeinen globalen wirtschaftlichen Lage, einschließlich der aktuellen Krise in der Ukraine, in Bezug auf die eigene Geschäftstätigkeit bewusst. Diese Krise hat derzeit keine wesentlichen Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit des Unternehmens, da es nicht direkt Geschäftsbeziehungen mit Unternehmen in den vom Konflikt betroffenen Ländern unterhält. Das Unternehmen wird die Situation weiterhin beobachten.

Sicherheitsrisiko

Wenn unsere Sicherheitsmaßnahmen verletzt werden oder anderweitig unbefugter Zugriff auf Daten in unseren cloudbasierten Netzwerken erlangt wird, können unsere gehosteten Services als anfällig empfunden werden, was dazu führt, dass Kunden ihre Nutzung unserer gehosteten Services einschränken oder ihre Nutzung einstellen. Dies könnte zu einer negativen Öffentlichkeitswirkung führen, die dazu führt, dass unser Ruf und unsere Marke beschädigt werden, unser Geschäft darunter leidet und wir erhebliche Bußgelder und andere finanzielle Verbindlichkeiten erleiden könnten.

Als Teil der Cisco-Gruppe benutzen wir als Sicherheitsmaßnahmen verschiedene Tools und Technologien, um das Cyber-Risiko zu begegnen, darunter Firewalls, Identitäts- und Zugriffsmanagementsysteme und Multifaktor-Authentifizierungen. Im Zusammenhang mit unserer Cyber-Sicherheit hatten wir bislang noch kein wesentliches Ereignis.

Wir wenden erhebliche Ressourcen auf, um Sicherheitslücken zu schließen, indem wir neue sichere Produkte und Dienste entwickeln, Sicherheits- und Zuverlässigkeitsfunktionen in bestehenden Produkten und Diensten verbessern, unsere Mitarbeiter über Cyber-Sicherheit informieren, Sicherheitsupdates zur Behebung von Schwachstellen bereitstellen und auf bekannte Sicherheitsvorfälle reagieren ausreichend Zeit, um mögliche nachteilige Auswirkungen zu minimieren.

Kreditrisiko

Wir könnten Schwierigkeiten haben, Forderungen einzuziehen, und könnten Risiken im Zusammenhang mit uneinbringlichen Forderungen ausgesetzt sein. Auf Grund der Vielzahl der Kunden und dadurch, dass wesentliche Umsatzerlöse im Lastschriftverfahren eingezogen werden, ist dieses Risiko unerheblich.

Trotzdem werden wir diese Situationen weiter sorgfältig zu überwachen und angemessene Maßnahmen zum Eintreiben von Forderungen zu ergreifen.

Produkt- und Verkaufsrisiko

Die Anzahl der Anbieter Cloud-basierter Telefonanlagen ist im Jahr 2021 weiter gestiegen was einen zunehmenden Wettbewerb zur Folge hat. Dies zwingt uns insbesondere im Bereich zusätzlicher Funktionalitäten weiter zu innovieren. Deshalb arbeiten wir sehr eng mit den Kollegen der Cisco Inc. zusammen, um deren technologischen Vorsprung in die BroadSoft Germany GmbH zu übertragen und damit unserem Produkt einen steten Wettbewerbsvorteil zu sichern.

Der zunehmende Wettbewerb hat auch dazu geführt, dass insbesondere Werbemaßnahmen im Internet (Google Adwords) preislich gestiegen sind. Hier ist eine permanente Optimierung des Marketing-Mix erforderlich, um die Akquisitionskosten pro Kunden auf dem gegenwärtigen niedrigen Niveau zu halten. Nichtsdestotrotz rechnen wir in den kommenden Jahren nicht mit einer weiteren Absenkung der gegenwärtig sehr niedrigen Kosten für die Kundenakquise, sondern rechnen mit einer Steigerung dieser.

Insgesamt bestehen aus unserer Sicht weder bestandsgefährdende Risiken noch solche Risiken, die wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage in die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft haben.

Chancen

Anbieter Cloud-basierter Services mit flexiblen, nutzungsabhängigen Abrechnungsmodellen erfahren nicht zuletzt durch die anhaltende Corona-Krise eine erhöhte Nachfrage was enorme Wachstumschancen bietet. Darüber hinaus geben Wettbewerb und Großanbieter wie die Deutsche Telekom AG oder Vodafone IP-Angeboten generell ein zusätzliches Siegel der Zuverlässigkeit dieser Angebote. Die BroadSoft Germany GmbH ist in diesem Umfeld ausgezeichnet positioniert und wir rechnen auch für das kommende Jahr 2022 mit einem ähnlich starken Wachstum wie im Jahr 2021.

Ausblick

Der Ausblick für das Unternehmen ist positiv und wir erwarten weiter steigende Umsätze. Für 2022 erwarten wir einen Anstieg der Umsätze aus Drittgeschäft auf rund Mio. EUR 24. Darüber hinaus erwarten wir einen weiteren Anstieg des durchschnittlichen monatlichen Umsatzes pro Nebenstelle (User) (Ziel EUR 8,50 pro Kunde) und streben an, die Kosten für die Kundenakquisition unterhalb von EUR 55 zu halten. Gleichzeitig investieren wir weiter in unsere Produkte und Marketing, um unsere Wettbewerbsfähigkeit und Umsätze zu steigern. Aufgrund der Investitionen in das weitere Wachstum der Gesellschaft wird mit einem Ergebnis vor Steuern von rund Mio. EUR 8,7 für das Geschäftsjahr 2022 gerechnet. Darüber hinaus rechnet die Geschäftsführung derzeit mit keinen signifikanten Auswirkungen der COVID-19 Pandemie auf die Gesellschaft, sondern im Gegenteil mit verstärkter Nachfrage.

 

Düsseldorf, den 30. November 2022

Evan Barry Sloves

Peter Kurt Nowack

Bilanz zum 31. Dezember 2021

Aktiva

31.12.2021 31.12.2020
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0,05
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und 1.076,34 24.718,96
Geschäftsausstattung 1.076,34 24.719,01
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.073.689,60 1.666.577,19
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 553.094,59 5.365.814,30
3. Sonstige Vermögensgegenstände 447.113,88 78.023,29
3.073.898,07 7.110.414,78
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 14.230.442,32 15.385.954,69
14.230.442,32 15.385.954,69
17.305.416,73 22.521.088,48

Passiva

31.12.2021 31.12.2020
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 113.204,00 113.204,00
II. Kapitalrücklage 3.216.115,27 3.216.115,27
III. Gewinnvortrag 6.529.203,58 2.804.059,97
IV. Jahresüberschuss 3.221.672,83 3.725.143,61
13.080.195,68 9.858.522,85
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 1.131.850,51 2.264.460,58
2. Sonstige Rückstellungen 1.139.749,92 1.077.567,39
2.271.600,43 3.342.027,97
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 236.407,20 36.643,42
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.615.563,84 8.980.927,55
3. Sonstige Verbindlichkeiten 101.649,58 302.966,69
(davon aus Steuern € 101.649,58; Vj. € 302.966,69)
1.953.620,62 9.320.537,66
17.305.416,73 22.521.088,48

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021

2021 2020
1. Umsatzerlöse 25.915.620,79 22.138.568,99
2. Sonstige betriebliche Erträge 372.298,93 103.271,76
(davon Erträge aus der Währungsumrechnung € 0,00; Vj. € 181,07)
26.287.919,72 22.241.840,75
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen -6.087.478,98 -5.199.565,44
4. Abschreibungen -23.642,62 -106.485,39
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen -15.294.520,60 -11.378.648,53
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.660.604,69 -1.831.997,78
(davon Ertrag aus der Veränderung bilanzierter latenter Steuern € 0,00; Vj. € 22.028,73)
7. Ergebnis nach Steuern 3.221.672,83 3.725.143,61
8. Jahresüberschuss 3.221.672,83 3.725.143,61
Sitz: Düsseldorf
Registergericht: Amtsgericht Düsseldorf
Nummer: HRB 80257

Anhang für das Geschäftsjahr 2021

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Die BroadSoft Germany GmbH, Düsseldorf, ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2021 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB teilweise in Anspruch. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, werden weitestgehend im Anhang aufgeführt.

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

Alleinige Gesellschafterin ist die BroadSoft UK Holding Company Ltd., Feltham (Vereinigtes Königreich).

II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer von drei Jahren entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben und bei Vorliegen einer voraussichtlich dauernden Wertminderung zusätzlich außerplanmäßig abgeschrieben.

Sachanlagen sind mit ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig und unter Zugrundelegung der Nutzungsdauer zwischen zwei und fünf Jahren. Die unter den Sachanlagen ausgewiesenen Mietereinbauten werden linear über die Dauer des zugrundeliegenden Mietvertrags abgeschrieben.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben.

Guthaben bei Kreditinstituten werden jeweils zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen sind mit den Beträgen angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe ihres voraussichtlichen Erfüllungsbetrages. Alle Rückstellungen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr und bedürfen daher keiner Abzinsung nach § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Fremdwährungspositionen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht.

Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Davon-Vermerke zur Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist dem Anhang als Anlage beigefügt.

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr in Höhe von TEUR 553 (Vorjahr: TEUR 5.366).

Die Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 1.132 (Vorjahr: TEUR 2.264) beinhalten Gewerbesteuernachzahlungen für die Jahre 2020 und 2021.

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 588 (Vorjahr: TEUR 456), Quellensteuern auf Lizenzgebühren in Höhe von TEUR 398 (Vorjahr: TEUR 622) sowie Kosten für Partnerprovisonen in Höhe von TEUR 153 (Vorjahr: TEUR 0), gebildet.

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren in Höhe von TEUR 1.616 (Vorjahr: TEUR 8.981) im Wesentlichen aus Finanzierungsaktivitäten und Verrechnungen mit Cisco Deutschland.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:

Umsatzströme 2021 2020 Veränderung absolut Veränderung
(TEUR) (TEUR) in %
Software als Dienstleistung 19.262 15.485 3.777 24
Hardware-Verkäufe 1.624 1.209 415 34
Sonstige Dienstleistungen 6 4 2 50
Umsatz (extern) 20.892 16.698 4.194 25
Umsätze aus Cost Plus Agreement 5.024 5.441 -417 -8
Gesamtumsatz 25.916 22.139 3.777 17

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 372 (Vorjahr TEUR 103). Diese resultieren vorwiegend aus Ausbuchungen von Salden gegenüber verbundenen Unternehmen.

V. Sonstige Angaben

Mitarbeiterzahl

Im Geschäftsjahr 2021 wurden wie im Vorjahr keine Mitarbeiter beschäftigt.

Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2021:

Nowack, Peter Kurt, Köln / Deutschland (Geschäftsführer der BroadSoft Germany GmbH)

Sloves, Evan Barry, San Mateo, Kalifornien / Vereinigte Staaten (Vice President & Secretary of Cisco Systems, Inc.)

Gorman, Mark Thomas, San Francisco, Kalifornien / Vereinigte Staaten (bis 23. April 2021)

Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Die Gesellschaft gewährt den Geschäftsführern keine Bezüge im Hinblick auf ihre Tätigkeit als Geschäftsführer.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen belief sich im Jahr 2021 auf TEUR 122 (Vorjahr: TEUR 0). Davon gegenüber verbundenen Unternehmen: TEUR 122 (Vorjahr: TEUR 0).

Prüfungs- und Beratungsgebühren

Das Honorar des Abschlussprüfers betrug im Geschäftsjahr 2021 TEUR 24 (Vorjahr: TEUR 24) und entfiel ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen.

Konzernverhältnisse

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Cisco Systems Inc. mit Sitz in San Jose, USA (kleinster und größter Konsolidierungskreis) einbezogen. Der Konzernabschluss der Cisco Systems Inc. ist am Sitz dieser Gesellschaft erhältlich und wir unter (www.cisco.com) veröffentlicht.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 3.222 auf neue Rechnung vorzutragen.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Das Unternehmen ist sich der Risiken im Zusammenhang mit der allgemeinen globalen wirtschaftlichen Lage, einschließlich der aktuellen Krise in der Ukraine, in Bezug auf die eigene Geschäftstätigkeit bewusst. Diese Krise hat derzeit keine wesentlichen Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit des Unternehmens, da es nicht direkt in Geschäftsbeziehungen mit Unternehmen in den vom Konflikt betroffenen Ländern steht. Das Unternehmen wird die Situation weiterhin beobachten.

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.

 

Düsseldorf, den 30. November 2022

Geschäftsführung

Evan Barry Sloves

Peter Kurt Nowack

Entwicklung des Anlagevermögens 2021 vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021

Anschaffungskosten
01.01.2021 Zugänge Abgänge 31.12.2021
TEUR TEUR TEUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 570.028,71 0,00 0,05 570.028,66
570.028,71 0,00 0,05 570.028,66
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.051.355,96 0,00 0,00 1.051.355,96
1.051.355,96 0,00 0,00 1.051.355,96
1.621.384,67 0,00 0,05 1.621.384,62
Abschreibungen
01.01.2021 Zugänge Abgänge 31.12.2021
TEUR TEUR TEUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 570.028,66 0,00 0,00 570.028,66
570.028,66 0,00 0,00 570.028,66
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.026.637,00 23.642,62 0,00 1.050.279,62
1.026.637,00 23.642,62 0,00 1.050.279,62
1.596.665,66 23.642,62 0,00 1.620.308,28
Buchwerte
31.12.2021 31.12.2020
TEUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0,05
0,00 0,05
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.076,34 24.718,96
1.076,34 24.718,96
1.076,34 24.719,01

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die BroadSoft Germany GmbH, Düsseldorf

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der BroadSoft Germany GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BroadSoft Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, den 30. November 2022

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Harald Wimmer, Wirtschaftsprüfer

Thomas Küster, Wirtschaftsprüfer

Die Gesellschafterversammlung der BroadSoft Germany GmbH hat den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 am 30. November 2022 festgestellt.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

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