SPS Special Process Systems GmbH

Alte Krefelder Straße 63, 47829 Krefeld, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Krefeld HRB 17420
Vorher
PDG Personal Dienstleistungsgesellschaft mbH
Eingetragen
20.11.2001
Branche
Großhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und StahlhalbzeugTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Eisen-, Metall- und Kunststoffwaren a. n. g.Großhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-Metallhalbzeug
Gegenstand
Handel mit Stahl und artverwandten Erzeugnissen, Bearbeitung von Stahl sowie die Vermittlung von Dienstleistungen auf dem Gebiet des Stahlhandels und der Stahlbearbeitung, weiterhin die Vermittlung von Stahl- und Aluminiumgeschäften sowie Import- und Exportberatung, schließlich die Vermittlung von Dienstleistungen auf dem Gebiet der EDV (Hardware und Software).

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Rainer Zimmer
seit 30.12.2020
Geschäftsführer
Roland Haas
seit 20.8.2019
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

55.00% identifiziert45.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
Dr. Christina ZimmerOligo Vermögensverwaltung GmbH
45.00%
R***** Z*****Oligo Vermögensverwaltung GmbH
10.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
45.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
500.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SPS Special Process Systems GmbH

Krefeld

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

(mit Vergleichszahlen zum 31. Dezember 2022)

AKTIVA

Vorjahr
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2,00 2,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9,00 9,00
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte 3.031.938,32 8.041.271,38
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 200.516,80 194.190,96
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 2.220.490,99 233.692,16
5.452.957,11 8.469.165,50

PASSIVA

Vorjahr
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Bilanzgewinn 4.544.854,36 4.347.833,33
5.044.854,36 4.847.833,33
B. RÜCKSTELLUNGEN 223.821,74 617.641,82
C. VERBINDLICHKEITEN 184.281,01 3.003.690,35
davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten: EUR 0,00 (Vj.: EUR 1.501.887,50)
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 184.281,01 (Vj.: EUR 3.003.690,35)
5.452.957,11 8.469.165,50

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR 2023 BIS ZUM 31. DEZEMBER 2023

(mit Vergleichszahlen für das Geschäftsjahr 2022)

Vorjahr
EUR EUR
1. Rohergebnis 1.411.771,16 1.571.711,90
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 15.065,46 28.500,00
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 5.084,72 4.748,44
3. Sonstige betriebliche Aufwendungen 36.989,10 110.511,37
4. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 37.836,22 2.181,45
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 61.081,79 11.762,50
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 434.365,28 462.759,00
7. Ergebnis nach Steuern 897.021,03 955.612,04
8. Jahresüberschuss 897.021,03 955.612,04

ANHANG 2023

Allgemeines

Die SPS Special Process Systems GmbH, Krefeld, wird beim Amtsgericht Krefeld unter der Nr. HRB 17420 geführt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff., 264 ff. HGB unter Berücksichtigung der Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die gesetzlichen Gliederungsvorschriften der §§ 266 und 275 Abs. 2 HGB wurden angewandt.

Die Fristigkeitsvermerke zu den Forderungen (§ 268 Abs. 4 HGB) und den Verbindlichkeiten (§ 268 Abs. 5 HGB) sowie die Vermerke nach § 42 Abs. 3 GmbHG wurden zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit in den Anhang aufgenommen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgeblich.

Die Bewertung entspricht den gesetzlichen Vorschriften und Grundsätzen ordnungsmäßiger Bilanzierung (insbesondere Realisationsprinzip, Imparitätsprinzip und allgemeines Vorsichtsprinzip, Prinzip der Einzelbewertung, Grundsatz der Periodenabgrenzung und Going-Concern-Grundsatz).

Die Gegenstände des Anlagevermögens werden durch ein Anlagenverzeichnis nachgewiesen, in dem die Anschaffungs- und Herstellungskosten, die Zugänge und Abgänge, die Abschreibungssätze und -beträge sowie die Restbuchwerte der einzelnen Anlagegüter enthalten sind. Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Abschreibungen werden ausschließlich nach der linearen Methode pro rata temporis vorgenommen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und den sonstigen Vermögensgegenständen wurden alle erkennbaren Einzelrisiken durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt.

Die Rückstellungen werden nach den Grundsätzen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und die Abschreibungen sowie die Zusammensetzung des Anlagevermögens sind in einer Anlage zu diesem Anhang dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben sämtlich eine Restlaufzeit unter einem Jahr.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten größer als ein Jahr bzw. Verbindlichkeiten größer fünf Jahre bestehen nicht.

Die Sonstigen Verbindlichkeiten enthielten im Vorjahr solche gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 1.500.

Verbindlichkeitenspiegel

Restlaufzeiten
Verbindlichkeiten in TEUR zum 31.12.2023 (31.12.2022) Gesamtbetrag bis zu 1 Jahr über 1 bis 5 Jahre mehr als 5 Jahre
184 184 0 0
Verbindlichkeiten (3.003) (3.003) (0) (0)
0 0 0 0
davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (1.501) (1.501) (0) (0)
184 184 0 0
(3.003) (3.003) (0) (0)

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch übliche Eigentumsvorbehalte besichert.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Zahlungen aus bereits abgeschriebenen Forderungen in Höhe von 18 TEUR (Vorjahr TEUR 274).

Sonstige Angaben

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von insgesamt TEUR 2.000 betreffend Abnahmeverpflichtungen für Waren. Diese Abnahmeverpflichtungen werden im Jahresabschluss 2024 zum Abfluss liquider Mittel führen.

Die Gesellschaft beschäftigt - neben den Geschäftsführern - drei Minijober.

Geschäftsführung

Die Geschäftsführung erfolgte im Geschäftsjahr 2023 durch

Herrn Rainer Zimmer, Düsseldorf

Herrn Roland Haas, Krefeld

Die Gesellschaft macht von der Erleichterung gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch.

 

Krefeld, 11. März 2024

Rainer Zimmer

Geschäftsführung

Roland Haas

Geschäftsführung

Angabe nach § 328 Abs. 1a HGB:

Der Jahresabschluss ist am 20 März 2024 festgestellt worden.

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2023

ANSCHAFFUNGS-UND HERSTELLUNGSKOSTEN
Stand am 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2,00 0,00 0,00 2,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 761,59 0,00 0,00 761,59
763,59 0.00 0.00 763,59
ABSCHREIBUNGEN
Stand am 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 752,59 0,00 0,00 752,59
752,59 0,00 0,00 752,59
BUCHWERT
Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2,00 2,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9,00 9,00
11,00 11,00

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

der SPS Special Process Systems GmbH

Krefeld

INHALT

I. Grundlage des Unternehmens

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

a) Ertragslage

b) Vermögenslage

c) Investitionen

d) Finanzlage

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

4. Gesamtaussage

III. Prognosebericht

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Chancenbericht

2. Risikobericht

I. GRUNDLAGE DES UNTERNEHMENS

Kerngeschäft der SPS Special Process Systems GmbH ist der Handel mit Stahl und artverwandten Erzeugnissen, Bearbeitung von Stahl sowie die Vermittlung von Dienstleistungen auf dem Gebiet des Stahlhandels und der Stahlbearbeitung, weiterhin die Vermittlung von Stahl- und Aluminiumgeschäften sowie Import- und Exportberatung, schließlich die Vermittlung von Dienstleistungen auf dem Gebiet der EDV (Hardware und Software).

II. WIRTSCHAFTSBERICHT

1. GESAMTWIRTSCHAFTLICHE UND BRANCHENBEZOGENE RAHMENBEDINGUNGEN

KONJUNKTUR

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 % niedriger als im Vorjahr.

BRANCHENENTWICKLUNG

Eine schwache Nachfrage in Verbindung mit hohen und international nicht wettbewerbsfähigen Strompreisen haben die Stahlproduktion in Deutschland 2023 auf ein historisch niedriges Niveau gedrückt. Auch im Dezember 2023 setzte sich die Abwärtsbewegung bei der Rohstahlproduktion fort. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Erzeugung um 2,3 Prozent. Damit hält der nun seit Anfang 2022 dauernde Negativtrend an. Im vierten Quartal 2023 lag die Produktion rund 5 Prozent unter dem entsprechenden Vorjahresniveau.

2. GESCHÄFTSVERLAUF UND LAGE DER GESELLSCHAFT

Die wirtschaftliche Lage der SPS Special Process Systems GmbH ist als äußerst solide zu bezeichnen. Der Auftragseingang im abgelaufenen Geschäftsjahr liegt deutlich unter dem Vorjahresniveau.

a) Ertragslage

Der Rohertrag I der SPS Special Process Systems GmbH, bestehend aus der Gesamtleistung abzüglich dem Wareneinsatz, hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr jedoch kaum verändert und beträgt 1.393,6 TEUR (Vorjahr 1.297,3 TEUR).

Der Personalaufwand verringerte sich auf 20,2 TEUR (Vorjahr 33,2 TEUR).

Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf 18,2 TEUR und liegen deutlich unter dem Vorjahresniveau (Vorjahr 274,4 TEUR). Die im Vorjahr angefallenen außerordentlichen Erträge sind im Berichtsjahr entfallen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben um rund 73,5 TEUR auf 37,0 TEUR abgenommen (Vorjahr 110,5 TEUR). Ursächlich hierfür sind ein geringeres Verkaufsvolumen sowie geringere Kosten für Ausgangsfrachten und Verkaufsprovisionen.

Das Betriebsergebnis beläuft sich auf 1.354,6 TEUR (Vorjahr 1.428,0 TEUR). Nach Berücksichtigung des Finanzergebnisses und nach Abzug der Steuern verbleibt somit ein Jahresüberschuss von 897,0 TEUR (Vorjahr 955,6 TEUR).

b) Vermögenslage

Zum Bilanzstichtag weist die SPS Special Process Systems GmbH eine Eigenkapitalquote von 92,5 % (Vorjahr 57,2 %) aus. Das langfristige Kapital der Gesellschaft beträgt absolut 5.044,9 TEUR (Vorjahr 4.847,8 TEUR). Auf kurzfristige Verbindlichkeiten entfallen 184,2 (Vorjahr 3.621,3) TEUR.

Die Bilanzsumme ist auf 5.453,0 TEUR (Vorjahr: 8.469,2 TEUR) gesunken. 55,6 % (Vorjahr 94,9 %) der Bilanzsumme entfällt auf das Vorratsvermögen. Auf die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände entfallen 3,7 % (Vorjahr 2,3%) der Bilanzsumme. Mit 2.220,5 TEUR entfallen 40,7 % der Bilanzsumme auf liquide Mittel (Vorjahr 2,8 %).

c) Investitionen

Kerngeschäft der SPS Special Process Systems GmbH ist der Handel mit Stahl und artverwandten Erzeugnissen. Wesentliche Investitionen in das Anlagevermögen sind daher nicht erforderlich.

d) Finanzlage

Der Kapitalbestand und die Zusammensetzung der Aktiv- und Passivseite der Bilanz der SPS Special Process Systems GmbH sind insgesamt sehr stark von ihrer Tätigkeit als Handelsunternehmen geprägt. In Abhängigkeit vom Wareneinkauf und -verkauf in zeitlicher Hinsicht und dem Eingang und Ausgang von größeren Zahlungen um den Bilanzstichtag herum können sich zum Teil deutliche Unterschiede von einem Geschäftsjahr zum vorangegangenen Geschäftsjahr in bilanzieller Sicht ergeben.

Während des gesamten Geschäftsjahres wurden die bestehenden Kontokorrentlinien bei den Bankenpartnern nicht in Anspruch genommen. Zum Geschäftsjahresende beträgt der Bestand an liquiden Mitteln 2.220,4 (Vorjahr 233,7) TEUR. Zum Bilanzstichtag liegen weder Bankverbindlichkeiten noch Verpflichtungen aus Darlehn vor. In 2023 wurde insgesamt ein positiver Cash Flow von 1.986,8 TEUR erzielt, der mit 3.001,9 TEUR zur Tilgung von Darlehen und von 700,0 TEUR für Zahlungen an den Gesellschafter verwendet wurde.

Insgesamt ist die Liquiditätssituation der SPS Special Process Systems GmbH im Geschäftsjahr 2023 hervorragend und für ein Handelsunternehmen außergewöhnlich positiv einzustufen.

3. FINANZIELLE LEISTUNGSINDIKATOREN

Die Umsatzrendite im Jahr 2023 beträgt 9,8 % (Vorjahr 7,0 %; Jahresergebnis vor Steuern).

Das Betriebsergebnis verringerte sich von 1.428,0 TEUR im Vorjahr auf 1.308,1 TEUR.

Die Eigenkapitalrendite hat sich angesichts der niedrigeren Bilanzsumme im Jahr 2023 auf 17,8 % (Vorjahr 19,7 %) geringfügig verringert. Die Gesamtkapitalrendite steigerte sich von im Vorjahr 11,4 % deutlich auf 16,5%.

4. GESAMTAUSSAGE

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gesund und zukunftsfähig ein. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

III. PROGNOSEBERICHT

Der europäische Stahlverband Eurofer erwartet 2024 eine Erholung der Stahlnachfrage in Europa. Sie werde um 5,6% auf 137 Millionen Tonnen steigen. Die Erholung werde ab dem 2. Quartal 2024 losgehen. Die Entwicklung der Stahlpreise in Deutschland hat laut einer aktuellen Umfrage von Platts keinen Spielraum nach unten. Zwar zeigen die Umfrageergebnisse nicht mehr so eindeutig auf steigende Stahlpreise wie noch im Januar. Die gegenwärtigen Preisniveaus am Stahlmarkt sind aber gut unterstützt.

Für unsere Gesellschaft sehen wir diese Prognosen als zu optimistisch an. Das schwache konjunkturelle Umfeld und der starke Wettbewerb werden unserer Ansicht nach in der zweiten Jahreshälfte eher zu sinkenden Preisen führen. Entsprechend werden wir unsere Einkaufspolitik ausrichten. Ausgehend von dieser Einschätzung rechnen wir mit einem geringeren Umsatz und damit auch mit einem schwächeren handelsrechtlichen Ergebnis in einer Bandbreite von 700 TEUR bis 1.000 TEUR.

IV. CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

1. CHANCENBERICHT

In den vergangenen Geschäftsjahren hat die Gesellschaft die positive Geschäftsentwicklung fortsetzen können.

Die gute strategische Positionierung und die derzeitige Auftragslage ermöglichen es der Gesellschaft, sich auch weiter erfolgreich am Markt zu behaupten.

2. RISIKOBERICHT

Das Risikomanagement gehört zu den zentralen und alltäglichen Managementaufgaben, um Geschäftschancen bestmöglich zu nutzen und gleichzeitig die damit verbundenen Risiken zu minimieren.

Als Stahlhändler unterliegen wir einem Beschaffungsrisiko. Zum Erstellungszeitpunkt des vorliegenden Berichtes ist für die Beschaffung unseres Hauptproduktes (Brammen) kein Risiko erkennbar. Wegen der negativen Erfahrungen aus den Vorjahren beziehen wir unsere Ware ausschließlich von westeuropäischen Herstellern. Bereits zum jetzigen Zeitpunkt ist die Deckung des Gesamtbedarfs für das Jahr 2024 bis zum Herbst durch europäische Produzenten gesichert.

Aufgrund unseres solventen Kundenstammes wird das Ausfallrisiko von Kunden als gering angesehen. Trotzdem haben wir im Berichtsjahr unser Ausfallrisiko bei einem der namhaftesten deutschen Kreditversicherungsunternehmen abgedeckt.

Neben den dargestellten Risiken, bestehen keine weiteren speziellen, nennenswerten Risiken für die SPS Special Process Systems GmbH, insbesondere keine, die bestandsgefährdend wären.

 

Krefeld, den 11. März 2024

SPS Special Process Systems GmbH

Rainer Zimmer

Roland Haas

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss und Lagebericht handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss der SPS Special Process Systems GmbH, Krefeld, haben wir nachstehenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die SPS Special Process Systems GmbH, Krefeld

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der SPS Special Process Systems GmbH, Krefeld, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SPS Special Process Systems GmbH, Krefeld, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 15. März 2024

GaMa GmbH
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