Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 504432
Eingetragen
16.7.1998
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieIngenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungHerstellung von Geräten und Einrichtungen der Telekommunikationstechnik
Gegenstand
Die Planung, Entwicklung, Konstruktion, die industrielle Herstellung, insbesondere als Generalunternehmer wobei handwerkliche Arbeiten durch Dritte ausgeführt werden und der Vertrieb von Kommunikationssystemen aller Art (Hardund Software) einschließlich Zubehör und Peripheriegeräten. Ferner gehört dazu die fachlich einschlägige technische und betriebswirtschaftliche Beratung (Consulting) und die ingenieurmäßige Betreuung (Engineering).

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

ITML GmbH

Pforzheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2015

A. Wirtschaftsbericht

I. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2015

Die ITML GmbH war 2015 weiterhin im Bereich des Vertriebs und der Beratung von SAP-basierten Lösungen auf dem Markt aktiv. Den größten Anteil hat nach wie vor die SAP-Beratung als Dienstleistung. Den GOLD-Status als SAP-PartnerEdge Partner (früher: Systemhaus) konnten wir auch in 2015 erreichen.

Im Jahr 2015 wurden weitere SAP-Kunden als Systemhaus unter Vertrag genommen werden. Die jährlichen SAP-Wartungsumsätze 2015 konnten um 6,5 % gesteigert werden und belaufen sich auf 17,7 % (2014: 19,6 %) vom Umsatz. Die Re-Zertifizierung unserer Support-Abteilung als PCoE (Partner Center of Expertise) durch die SAP Ende 2014, bestätigt die hohe Qualität in diesem Bereich. Ebenso haben wir wiederum erfolgreich das ISO 9001:2008 Zertifikat bestätigt bekommen.

Neben den SAP-Produkten sind die ITML Solutions als SAP AddOn's der zweitgrößte Geschäftsbereich. Der Vertrieb der eigenen Produkte ermöglicht zusätzliche Lizenz-, Wartungs- und Beratungsumsätze.

Als SAP Valued Added Reseller sind wir im Wettbewerb mit den anderen ca. 40 SAP-Systemhäusern, die SAP-Software vertreiben, davon insbesondere mit vier größeren Systemhäusern in unseren Zielbranchen.

Diesem Verdrängungswettbewerb begegnen wir durch innovative Produktideen, durch hohe Qualität in der Beratung, durch den Ausbau unseres Vertriebs und durch einen leistungsstarken Support.

Unsere Produktinnovationen eröffnen uns insbesondere den Zugang zu SAP-Bestandskunden und stellen im SAP-Neukundengeschäft ein Alleinstellungsmerkmal dar.

Des Weiteren haben wir das Geschäft im Bereich SAP Cloud for Customer (C4C) ausgebaut. In 2016 werden neue und bestehende Ressourcen auf diesen Bereich allokiert, insbesondere um Kunden mit heterogener IT-Landschaft (SAP und NON-SAP-ERP) bedienen zu können.

II. Lage des Unternehmens

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich weiter positiv entwickelt. Das Anlagevermögen erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 92 T€. Die Finanzierung des Anlagevermögens erfolgte durch Eigenkapital. Unser kurzfristig gebundenes Vermögen beträgt zum Stichtag 81,7 % der Bilanzsumme. Dies ergibt sich durch hohe Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, bedingt durch das starke Jahresendgeschäft im Bereich Lizenzen.

Unsere Kapitalstruktur ist sehr gut. Die Eigenkapitalquote beträgt 42,0 % und liegt somit deutlich über dem Branchendurchschnitt. Die Eigenkapitalrendite in Höhe von 67,3 % ist aufgrund der aktuellen Zinspolitik als sehr gut zu bezeichnen. Die ITML GmbH hat keinerlei langfristige Verbindlichkeiten.

Unsere Finanzlage ist geordnet. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Zahlungsbereitschaft war im Geschäftsjahr 2015 jederzeit gewährleistet.

Unser kurzfristiges Fremdkapital beträgt zum Stichtag 58,0 % der Bilanzsumme.

Die kurzfristigen Forderungen übersteigen deutlich die kurzfristigen Verbindlichkeiten.

Unsere Ertragslage steht durch die breite Branchenaufstellung, den großen Kundenstamm von ca. 350 aktiven Kunden in 2015 und das Al-leinstellungsmerkmal der ITML-Solutions auf einem sehr guten Fundament.

Zielkunden sind in allen Bereichen vor allem der deutsche Mittelstand. Im SAP-Lizenzbereich werden hier Kunden im Bereich von 20 bis 500 Mio. € Umsatz zielgerichtet akquiriert. Insbesondere konnten auch in 2015 mehrere namhafte Großkunden gewonnen werden, die für die Folgejahre gutes Wachstumspotential bieten.

Die Gesamtleistung war um 20,2 % höher als im Vorjahr. Der Material-und Leistungsaufwand stieg um 1,2 Mio. € (25,3 %). Das Rohergebnis konnte um 2,1 Mio. € (16,3 %) auf 15,2 Mio. € verbessert werden. Bezogen auf die Gesamtleistung ging das Rohergebnis leicht von 75,7 % auf 73,2 % zurück.

Der Betriebsaufwand stieg um 16,6 % im Vergleich zum Vorjahr auf 14,1 Mio. €. Dabei erhöhten sich die Personalaufwendungen um 7,6 %. Die sonstigen Betriebsaufwendungen waren durch Aufwendungen für die Risikovorsorge von rd. 0,8 Mio. € beeinflusst.

Als einmaliger Sondereffekt im Bereich Marketing, sind Fremdkosten für die Umstellung des Corporate Identity v. a. durch das neue Logo und neuer Claims von knapp 100 T€ zu nennen. Nur die Erneuerung der Homepage wurde aktiviert.

Somit ermittelt sich ein Betriebsergebnis von T€ 1.143.

Das positive Finanzergebnis beträgt T€ 661. Darin enthalten sind T€ 658 Ausschüttungen der Schweizer Tochterfirma.

Danach errechnet sich ein Ergebnis vor Ertragssteuern in Höhe von T€ 1.804 oder 8,7 %. Nach Berücksichtigung der Ertragssteuern verbleibt ein Jahresüberschuss von T€ 1.403.

Zusammenfassend ist festzustellen, dass die gute Ertragskraft der Gesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr weiter stabilisiert werden konnte.

Unsere wirtschaftliche Lage ist insgesamt als gut zu bezeichnen.

B. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens

I. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

Im Bereich des SAP-Lizenzgeschäfts fokussieren wir uns weiterhin auf die Branchen Fertigungsindustrie, Hightech / Elektro, Dienstleister, Handel und die Bauzuliefererbranche. Dies erfolgt weitestgehend durch eigene Leadgenerierungsmaßnahmen und die verstärkte Zusammenarbeit mit dem SAP-Produktmanagement und der Mittelstandsorganisation der SAP in Walldorf.

Die neuen Trendthemen der IT wie Cloud Computing und mobile Business sind etabliert und in zahlreichen Projekten erfolgreich umgesetzt.

Insbesondere konnten wir zahlreiche Projekte im Bereich Mobile Apps mit ITML CRM Mobile Sales und Mobile Service erfolgreich abschließen.

Mit dem oben genannten Ausbau des Bereichs SAP C4C erweitern wir unser Produktangebot und können neue Kundensegmente ansprechen.

Unsere Marktposition betrachten wir nach konstantem Wachstum in Verbindung mit immer positiver Geschäftstätigkeit als gefestigt.

II. Risikobericht

1. Allgemeiner Risikobericht

Die Gesellschaft hat nur sehr geringe Währungsrisiken. Nahezu alle Umsätze werden in Euro abgewickelt. Bedingt durch den hohen Auftragsbestand, die immer noch gute konjunkturelle Entwicklung der Gesamtwirtschaft, v. a. im Hauptmarkt Deutschland, wird auch weiterhin eine steigende Nachfrage nach Beratung im SAP-Umfeld für 2016 erwartet.

Durch eine Vielzahl neuer Interessenten sind wir sicher, hier eine ausreichende Zahl an Neukunden gewinnen zu können.

Das Risiko Bestandskunden zu verlieren, schätzen wir als eher gering ein, da unsere Kunden nachweislich mit unseren Beratungs- und Produktlösungen zufrieden sind. Dies beweisen die zahlreichen positiven Projektreviews. Für 2016 ist wiederum eine Kundenzufriedenheitsumfrage geplant.

Die Maßnahmen zur Qualitätssteigerung und zur Sicherung der Entwicklungs- und Softwarequalität werden permanent fortgeführt.

Zahlreiche Aktivitäten zur Mitarbeiterzufriedenheit, eine strukturierte Laufbahnplanung und konsequente Weiterbildung sichern die langfristige Bindung unserer Mitarbeiter. Die hohe Zufriedenheit im Unternehmen haben die Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung im Rahmen der Teilnahme an Great Place to Work 2016 deutlich bestätigt. Im März 2016 wurde ITML als zweitbester Arbeitgeber in Baden-Württemberg in der Größenklasse 50-500 Mitarbeiter ausgezeichnet. Ergänzend sei die durchgehend sehr gute Bewertung auf dem Unternehmensbewertungsportal Kununu genannt. Insbesondere die Etablierung der ITML-Akademie stellt die strukturierte Ausbildung unserer Kunden, Partner und Mitarbeiter sicher.

2. Spezieller Risikobericht

Die Liquiditätslage ist gut. Es sind keine Engpässe zu erwarten.

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen; Forderungsausfälle waren bisher die Ausnahme. Erstmalig in 2015 mussten wir durch einen Insolvenzfall einen Forderungsausfall (0,6 Mio. €) verzeichnen.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Langfristig finanziert sich die Gesellschaft derzeit allein aus Eigenkapital.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine durchaus konservative Risikopolitik.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent aktualisiert wird und als Basis für die Geldmittel-disposition dient.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfalls- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

III. Prognosebericht

Wir beurteilen die weitere Entwicklung des Unternehmens für 2016 und 2017 als positiv.

Wir erwarten in den folgenden Geschäftsjahren jeweils ein Umsatzwachstum von rd. 8,0 % unter der Annahme einer soliden Binnenkonjunktur.

Unsere - bereits beschriebene - erweitere Produktpolitik trifft auf erfreuliche Resonanz bei den Kunden. Insbesondere Kunden im Bereich der ITML eigenen Software-Lösungen (ITML Solutions) unterstützen unsere Strategie der innovativen Produktpolitik.

Die Ertragslage wird aufgrund von weiteren Investitionen in die ITML eigenen Lösungen in den nächsten beiden Jahren stabil bleiben.

Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

Bezüglich der Risiken verweisen wir auf unseren Risikobericht.

C. NACHTRAGSBERICHT

Es liegen keine besonderen Ereignisse zwischen Bilanzstichtag 31.12.2015 und Fertigstellung der Bilanz vor.

D. Forschungs- und Entwicklungsbericht

Besonders hervorzuheben sind 2015 weiterhin die nennenswerten Investitionen in die Weiterentwicklung einfacher und benutzerfreundlicher Oberflächen. In 2015 konnten im Bereich der ITML Solutions zahlreiche weitere Kundenprojekte inklusive der Mobile Apps erfolgreich abgeschlossen werden.

Für 2016 steht weiterhin der Ausbau der eigenen mobilen Lösungen für Windows 8 und iOS sowie neuer Lösungen basierend auf In-Memory-Technologien (SAP HANA) im Vordergrund. Des Weiteren werden wir den Vertrieb und die Beratung im Bereich der SAP Cloud Produkte ausbauen.

E. ZWEIGNIEDERLASSUNGSBERICHT

Die Gesellschaft unterhält eine Niederlassung in Dortmund (17 Mitarbeiter; Vorjahr 2014: 10).

 

Pforzheim, 24. März 2016

Stefan Eller

Tobias Wahner

Willy Krießler

Bilanz zum 31. Dezember 2015

Aktiva

31.12.2015 31.12.2014
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 216.052,13 64.681,00
II. Sachanlagen 341.421,50 296.624,45
III. Finanzanlagen 613.046,86 716.536,32
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte 249.428,24 39.280,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.782.519,80 4.198.046,10
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 119.807,66 659.116,65
C. Rechnungsabgrenzungsposten 56.286,55 35.333,62
  6.378.562,74 6.009.618,14

Passiva

   
  31.12.2015 31.12.2014
 
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 150.000,00 150.000,00
II. Bilanzgewinn 2.532.156,87 2.629.102,21
B. Rückstellungen 1.052.980,36 1.216.739,98
C. Verbindlichkeiten 2.643.425,51 2.013.775,95
  6.378.562,74 6.009.618,14

Gewinn- und Verlustrechnung
für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2015 bis 31. Dezember 2015

2015 2014
1. Rohergebnis 15.213.543,28 13.080.985,63
2. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter -8.308.333,69 -7.766.113,14
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.274.135,59 -1.142.962,77
- davon für Altersversorgung in € : -23.186,34 (-20.773,58)    
3. Abschreibungen    
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -226.665,43 -141.839,58
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -4.244.526,66 -3.001.482,12
5. Erträge aus Beteiligungen 658.032,90 267.531,55
- davon aus verbundenen Unternehmen in € : 658.032,90 (267.531,55)    
6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,00 3.837,92
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.258,38 11.659,93
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -986,52 -273,10
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.821.186,67 1.311.344,32
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -401.294,32 -332.689,18
11. sonstige Steuern -16.837,69 -13.873,27
12. Jahresüberschuss 1.403.054,66 964.781,87

Anhang für das Geschäftsjahr 2015

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 ist nach den §§ 242 ff. und den §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) und den Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie den einschlägigen Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft nimmt die für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Angabenerleichterungen der §§ 276 Satz 1 und 288 Abs. 2 HGB teilweise in Anspruch.

Die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz werden im Anhang gemacht.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei Aufstellung des Jahresabschlusses wurden unverändert gegenüber dem Vorjahr die nachfolgend dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt. Dabei wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) ausgegangen.

Die zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden linear pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren planmäßig linear abgeschrieben.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben.

Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu € 410,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Wertpapiere des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten einschließlich aktivierungspflichtiger Anschaffungsnebenkosten bewertet. Beträge in Fremdwährungen sind zum historischen Umrechnungskurs oder dem niedrigeren Stichtagskurs bewertet.

Rückdeckungsversicherungen werden mit dem geschäftsplanmäßigen Deckungskapital bewertet sofern keine Verrechnung mit ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen vorzunehmen ist.

Die unfertigen Leistungen werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen neben den Material- und den Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten.

Die Bewertung der fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen, dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen worden.

Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt.

Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt.

Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert.

Zum Abschlussstichtag sind auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Fremdwährungsforderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden zum Abschlussstichtag mit dem am Stichtag höheren Devisenkassamittelkurs mit der Folge eines niedrigeren und Fremdwährungsverbindlichkeiten mit dem niedrigeren Devisenkassamittelkurs mit der Folge eines höheren Stichtagswertes bewertet.

C. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahrs im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Eigenkapital

Das Stammkapital von € 150.000,00 ist mit dem Nennbetrag angesetzt.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Mitarbeiterprämien, Urlaubsverpflichtungen, Tantiemen, Gewährleistungsverpflichtungen, Jahresabschluss- und Prüfungskosten.

Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestehen Haftungsverhältnisse in einem Gesamtbetrag von T€ 220, mit deren Eintritt aufgrund der geringen Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme nicht gerechnet wird.

Es handelt sich um Verbindlichkeiten aus Bürgschaften. Die Gesellschaft zu deren Gunsten Bürgschaftsverpflichtungen eingegangen wurden, kommt den ihr obliegenden Verpflichtungen entsprechend den vertraglichen Vereinbarungen nach. Durch regelmäßigen Einblick in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind negative Entwicklungen zeitnah erkennbar. Derzeit bestehen keine Tatsachen, die auf eine Inanspruchnahme aus den gewährten Bürgschaften hindeuten.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz enthalten und auch nicht nach den §§ 251, 285 Nr. 3 HGB anzugeben sind, betragen T€ 1.189 (Vj. € 906). Er besteht aus Miet- und Leasingverträgen. Die Leasinggeschäfte dienen dem Zweck einer geringeren Kapitalbindung und haben den Vorteil der Nutzung zusätzlicher Finanzierungsquellen.

D. Angaben zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen

Unter dem Posten sonstige betriebliche Erträge sind Erträge aus der Währungsumrechnung mit € 8.565,94 ausgewiesen. Aufwendungen aus der Währungsumrechnung sind unter dem Posten sonstige betriebliche Aufwendungen mit € 3.682,70 enthalten.

E. Sonstige Angaben

Belegschaft

Im Jahresdurchschnitt waren beschäftigt

Angestellte 121
Gewerbliche Arbeitnehmer 1
Aushilfen 4
  126

Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft sind die Herren Stefan Eller, Dipl.-Wirtschaftsingenieur (FH), Willy Krießler, Dipl.-Betriebswirt (FH) und Tobias Wahner, Datenverarbeitungskaufmann.

Die Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung betrugen für das Geschäftsjahr 2015 T€ 756.

Anteilsbesitz

An folgendem Unternehmen werden mindestens 20 % der Anteile gehalten:

Name und Sitz der Gesellschaft Beteiligungsquote Eigenkapital Jahresergebnis
% CHF CHF
ITL AG, Biel, Schweiz 100,00 353.076 222.735

Konzernverhältnisse

Die Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts unterbleibt, weil die Gesellschaft als Mutterunternehmen von der größenabhängigen Befreiungsmöglichkeit gemäß § 293 HGB Gebrauch macht.

Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn von € 2.532.156,87 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Pforzheim, den 24. März 2016

Stefan Eller

Willy Krießler

Tobias Wahner

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 wurde am 29. April 2016 festgestellt.

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2015

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01. Jan 15 Zugänge Abgänge 31. Dez. 2015
El
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 446.820,24 214.349,13 0,00 661.169,37
II. Sachanlagen        
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.084.250,54 208.794,56 55.360,44 1.237.684,66
III. Finanzanlagen        
I. Anteile an verbundenen Unternehmen 383.479,96 0,00 0,00 383.479,96
2. Beteiligungen 60.000,00 0,00 60.000,00 0,00
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 60.000,00 0,00 60.000,00 0,00
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 213.056,36 16.510,54 0,00 229.566,90
  716.536,32 16.510,54 120.000,00 613.046,86
  2.247.607,10 439.654,23 175.360,44 2.511.900,89
Kumulierte Abschreibungen
01. Jan 15 Zugänge Abgänge 31. Dez. 2015
e
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 382.139,24 62.978,00 0,00 445.117,24
II. Sachanlagen        
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 787.626,09 163.687,43 55.050,36 896.263,16
III. Finanzanlagen        
I. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
  0,00 0,00 0,00 0,00
  1.169.765,33 226.665,43 55.050,36 1.341.380,40
Buchwerte
31. Dez 2015 31. Dez 2014
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 216.052,13 64.681,00
II. Sachanlagen    
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 341.421,50 296.624,45
III. Finanzanlagen    
I. Anteile an verbundenen Unternehmen 383.479,96 383.479,96
2. Beteiligungen 0,00 60.000,00
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 60.000,00
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 229.566,90 213.056,36
  613.046,86 716.536,32
  1.170.520,49 1.077.841,77

Bestätigungsvermerk

Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der ITML GmbH, Pforzheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2015 bis zum 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz-und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet.

Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Kappelrodeck, den 24. März 2016

Otto Hägele, Wirtschaftsprüfer

Für den zur Offenlegung bestimmten Jahresabschluss wurden die gesetzlich zulässigen Offenlegungserleichterungen in Anspruch genommen. Der Abschlussprüfer hat zum vollständigen Jahresabschluss nebst Lagebericht der ITML GmbH, Pforzheim, den vorstehenden Bestätigungsvermerk erteilt.

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