MyPlace 120 GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Krzystek seit 14.2.2025 | Prokura |
Herbert Hugo Dr. Hild seit 11.7.2024 | Geschäftsführer |
Conrad Salm-Reifferscheidt seit 11.7.2024 | Geschäftsführer |
Oliver Seif seit 29.1.2021 | Prokura |
Hubertus Spallart seit 8.7.2008 | Geschäftsführer |
Paul Visotschnig seit 13.12.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
SelfStorage-Dein Lager LagervermietungsgesmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
FED Müller & Lenhony GmbHAufgelöst | 100.00% |
BK Invest II GmbHAufgelöst | 100.00% |
| 100.00% | |
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SelfStorage-Dein Lagerraum GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.05.2023 bis zum 30.04.2024Entwicklung des AnlagevermögensSelfStorage - Dein Lagerraum GmbH, München
ANHANG für das Geschäftsjahr vom 01. Mai 2023 bis 30. April 2024Allgemeine Angaben zu den angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Der Jahresabschluss der SelfStorage-Dein Lagerraum GmbH, HRB 137475, mit Sitz in 81829 München, Willy-Brandt-Patz 2, wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes erstellt. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 III HGB. Die Bewertung der erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände erfolgte zu den Anschaffungskosten. Die Abschreibungen werden grundsätzlich nach der linearen Methode vorgenommen. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden dabei über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben. Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Die Abschreibungen werden grundsätzlich nach der linearen Methode vorgenommen. Gebäude werden dabei einen Zeitraum von 33 Jahren abgeschrieben. Die Betriebs- und Geschäftsausstattung wird über einen Zeitraum zwischen 5 und 10 Jahren abgeschrieben. Zinsen für Fremdkapital, soweit sie auf den Zeitraum der Herstellung entfallen, werden gem. § 255 Abs. 3 HGB als Herstellungskosten aktiviert. Diese Aktivierung erfolgte im Geschäftsjahr erstmalig und soll unter Beachtung von § 252 Abs. 2 HGB zu einer verbesserten internationalen Vergleichbarkeit der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens beitragen. Im Geschäftsjahr wurden bei den Herstellungskosten von Grundstücken Zinsen in Höhe von € 959.327 aktiviert. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Die Finanzanlagen werden jährlich auf ihre Werthaltigkeit überprüft. Außerplanmäßige Abschreibungen (§ 253 III 5, 6 HGB) waren danach nicht erforderlich. Die Vorräte sind zum Bilanzstichtag nach Art und Menge aufgenommen. Die Bewertung erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. Durchschnittseinkaufspreisen. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen wurden für die bis zum Zeitpunkt der Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken Einzelwertberichtigungen gebildet. Die flüssigen Mittel wurden zum Nominalwert erfasst. Ein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten wurde gebildet für Zahlungen im Geschäftsjahr, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Ein passiver Rechnungsabgrenzungsposten wurde gebildet für Zahlungen im Geschäftsjahr, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Latente Steuern wurden gemäß § 274 HGB nach der bilanzorientierten Methode gebildet. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem nachfolgenden Anlagenspiegel ersichtlich. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Bei den Forderungen an verbundene Unternehmen handelt es sich in Höhe von T€ 15.407 (Vj. T€ 13.631) um ein Darlehen an den Gesellschafter. Der Rest betrifft Forderungen an die Tochtergesellschaften. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Prämien in Höhe von T€ 634 (Vj. T€ 655), Energieaufwand in Höhe von T€ 35 (Vj. T€ 40), Rechts- und Beratungsaufwand in Höhe von T€ 123 (Vj. T€ 126), Zinsen in Höhe von T€ 162 (Vj. T€ 0), ausstehenden Urlaub in Höhe von T€ 248 (Vj. T€ 207), ausstehende Baurechnungen in Höhe von T€ 615 (Vj. T€ 1.005), Verkaufsprämien für die Mitarbeiter in Höhe von T€ 39 (Vj. T€ 32), Marketing in Höhe von T€ 0 (Vj. T€ 9), Vorsteuer aufgrund von Mischsatzanpassungen in Höhe von T€ 77 (Vj. T€ 77) und Archivierungskosten in Höhe von T€ 12 (Vj. T€ 12). VerbindlichkeitenspiegelDie Verbindlichkeiten zum Bilanzstichtag haben hinsichtlich ihrer Fälligkeit folgende Struktur:
Im Vorjahr ergaben sich folgende Werte:
Ein Teil der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ist durch einen Zins-Swap mit einer Laufzeit bis 2025 abgesichert. Im Detail handelt es sich um ein Volumen in Höhe von T€ 1.600 (Vj. T€ 1.600). Für den Zins-Swap ergibt sich zum Stichtag ein positiver Marktwert von T€ 48 (Vj. T€ 74 Postbank). Gemäß § 254 HGB bildet der Zins-Swap zusammen mit den zugrunde liegenden Verbindlichkeiten eine Bewertungseinheit. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Darlehen gegenüber der MyPlace 118 GmbH in Höhe von T€ 7.176 (Vj. T€ 9.617), gegenüber der MyPlace 119 GmbH in Höhe von T€ 5.354 (Vj. T€ 5.370) sowie gegenüber der SelfStorage Dein Lager LV GmbH in Höhe von T€ 3.041 (Vj. T€ 0). Die latenten Steuern resultieren aus einer Bewertungsdifferenz zwischen Handels- und Steuerbilanz von Grundstücken. Dabei wurde ein Steuersatz von 30% verwendet. Gegenüber dem Vorjahr ergab sich keine Veränderung der latenten Steuern. Die Umsatzerlöse werden ausschließlich im Inland erzielt. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 167 (Vj. T€ 23). Sonstige Erläuterungs- und Angabepflichten Sonstige finanzielle Verpflichtungen von Bedeutung (die Angaben beziehen sich auf die gesamte Laufzeit der Verträge)
Bei den Verpflichtungen aus dem Erwerb von Anlagevermögen handelt es sich um den Kauf eines Grundstücks in der Chiemgaustraße, München, wo eine Teilzahlung nach Erteilung der Baugenehmigung fällig wird sowie weiters Verpflichtungen aus dem Erwerb eines Grundstückes in Hamburg (Rugenbarg). Von den Verpflichtungen aus langfristigen Mietverträgen betreffen voraussichtlich T€ 823 (Vj. T€ 801) das Geschäftsjahr 2024/2025. Anteilsbesitz Die Gesellschaft ist an folgenden Gesellschaften mit jeweils 100% beteiligt:
Abschlussprüferhonorar Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers im Geschäftsjahr betrug T€ 35 (Vj. T€ 30). Dies betrifft ausschließlich das Abschlussprüferhonorar. Mitarbeiter Während des Geschäftsjahres betrug die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten 148 (Vj. 141). Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter in der Verwaltung betrug im Wirtschaftsjahr 2023/2024 61 (Vj. 60), jene im Vertrieb 87 (Vj. 81). Konzernzugehörigkeit Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der My Place Holding GmbH, Wien einbezogen. Ergebnisverwendung Von der Geschäftsführung wird vorgeschlagen, vom Bilanzgewinn in Höhe von € 10.502.373,24 (bestehend aus dem Jahresüberschuss in Höhe von € 10.100.946,93 und dem Gewinnvortrag in Höhe von € 401.426,31) einen Betrag von € 10.100.000.00 auszuschütten. Es wird ein Bilanzgewinn in Höhe von € 402.426,31 auf neue Rechnung vorgetragen. Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ergeben. Geschäftsführung Dr. Herbert Hild, Kaufmann, Wien (ab 11.7.2024) Conrad Salm-Reifferscheidt, Kaufmann, Wien (ab 11.7.2024) Mag. Paul Visotschnig, Kaufmann, München Mag. Hubert Spallart, Kaufmann, Wien Mag. Martin Gerhardus, Kaufmann, Wien (bis 11.7.2024) Mit Ausnahme von Herrn Salm-Reifferscheidt sind alle Geschäftsführer einzelvertretungsberechtigt. Dr. Herbert Hild ist zudem von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Vergütung der Geschäftsführer betrug im Geschäftsjahr T€ 492 (Vj. T€ 540).
München, 19. Juli 2024 Herbert Hild, Geschäftsführer Conrad Salm-Reifferscheidt, Geschäftsführer Paul Visotschnig, Geschäftsführer Hubert Spallart, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die SelfStorage - Dein Lagerraum GmbH, München Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SelfStorage - Dein Lagerraum GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 30. April 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2023 bis zum 30. April 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SelfStorage - Dein Lagerraum GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2023 bis zum 30. April 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 19. Juli 2024 LKC
AUDIT GmbH
Dr. Stefan Berz, Wirtschaftsprüfer Reinhold Eder, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 30. April 2024SelfStorage - Dein Lagerraum GmbH, MünchenAKTIVA
PASSIVA
Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 30.07.2024. Gewinn- und Verlustrechnung 2023/24SelfStorage - Dein Lagerraum GmbH, München
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/20241. Grundlagen 1.1 Geschäftsmodell "MyPlace-SelfStorage" vermietet Lagerflächen für Private und Gewerbetreibende von 1m 2 bis 50m 2. Die Abteile sind sauber, sicher und werden durch eine Video- und Alarmanlage überwacht. Der Kunde erhält einen Code mit dem er 365 Tage im Jahr von 6.00 bis 22.00 Uhr zu seinem Lagerabteil Zugang hat. Jeder Standort wird von einem kleinen Team geführt, welches die Bereiche Verkauf, Fakturierung und Forderungsmanagement abdeckt. 1.2 Forschung und Entwicklung / Qualitätssicherung Eine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung unterhält die Gesellschaft nicht. Das Unternehmen hat in die laufende Verbesserung der Abläufe und Prozesse investiert. Die Website wird laufend verbessert. Die on-line Abschlussrate hat sich auf etwa 40% stabilisiert. Es wird weiterhin in die Verbesserung der IT investiert. Wesentliche Projekte aus dem Vorjahr wie der Austausch der IPADs durch windowsfähige Pads, die Vereinheitlichung der on-line und Store Prozesse und die Umstellung des Zahlungsdienstleiters (ADYEN) konnten abgeschlossen werden. Aktuell wird an der Umstellung von Rentplus auf mPrisma gearbeitet. Dieses Projekt sollte in 2024/2025 abgeschlossen werden können. Als wesentliches Projekt ist der Ersatz des CRM durch eine Eigenentwicklung und ein neues Preisgestaltungs-Tool im Geschäftsjahr 2023/24 realisiert. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Geschäfts- und Rahmenbedingungen im Geschäftsjahr 2023/2024 Die deutschsprachigen Länder im Zentrum Europas haben noch immer eine geringe Marktdurchdringung im Bereich SelfStorage. Im Vergleich zu anderen europäischen Märkten schätzen wir weiterhin ein Wachstum von etwa 5-10% jährlich als realistisch und noch über einen längeren Zeitraum anhaltend ein. Die gesamtwirtschaftliche Situation in Deutschland war stark durch die Unsicherheit durch den Ukrainekrieg und der hohen Inflation geprägt. Festhalten kann man, dass die "Selfstorage-Branche" auf Grund ihrer Struktur keine Einbußen erleben musste, jedoch die Nachfrage und Wachstumsraten in m 2 unter den Vorjahren verblieb. Insbesondere die Baukonjuktur und der dramatische Rückgang vom Wohnungsneubau hat zu weniger Übersiedlungen geführt, die ein wesentliches Geschäftsfeld unseres Unternehmens sind. Die hohe Inflation konnte durchwegs an die Kunden weitergegeben werden und der 4 Wochenpreis über alle Abteile konnte um 6% angehoben werden. Die Zahlungsmoral ist weiterhin gut und der Ausfall beträgt etwa 0,38% des Umsatzes. Die Gesellschaft hat im Berichtszeitraum durchschnittlich 148 (VJ: 141) Mitarbeiter und durchschnittlich 105 (VJ: 101) FTE's beschäftigt. Der deutsche Markt verfügt laut FEDESSA (europäischer SelfStorage Dachverband) über 530 SelfStorage-Anlagen mit einer Kapazität von 1.000.000 m 2. MyPlace betreibt 44 (VJ: 42) Anlagen in Deutschland und verfügt deshalb über einen Marktanteil von etwa 8% der Anlagen und bei einer Kapazität von 224.000 m 2 einen Marktanteil von 22% an der Kapazität. Aufgrund einer Komplettumstellung des Fedessa-Reports in seiner Methodologie im Vergleich zum Vorjahr macht eine Gegenüberstellung mit den Vorjahreszahlen an dieser Stelle keinen Sinn. Durch diese starke Marktstellung verfügt MyPlace über höhere Synergieeffekte und Marktpräsenz, die langfristig die Marktposition stärken. Der Markteintritt in den Großstädten bleibt schwierig, da der Ankauf neuer Grundstücke durch die weiter hohen Preise in den A-Lagen herausfordernd bleibt. Die Eintrittsbarrieren bleiben sowohl durch die hohen Investitionskosten pro Standort als auch die geringe Möglichkeit zur Finanzierung bzw. der mittlerweile hohen Zinsen sehr hoch. Wir sehen das Entstehen neuer Standorte in kleinen bis mittelgroßen Städten. 2.2 Finanzielle Leistungsindikatoren Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren, die zur Steuerung der Gesellschaft regelmäßig gemessen werden, sind Umsatzerlöse und Ergebnis vor Steuern (EBT).
2.3 Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens Der Geschäftsverlauf für das Geschäftsjahr 2023/24 war durch folgende wesentliche Entwicklungen geprägt:
Die Gesellschaft ist in der Lage durch ihre Position als Marktführer in attraktiven Städten mit exzellenten Standorten die Ertragskraft auszubauen. Die Auslastung der etablierten Standorte beträgt 81% (VJ: 85%), die der neuen Standorte 36% (VJ: 44%) der maximalen Kapazität. Die Reduktion der Auslastung ist auf zusätzliche Kapazitäten und eine Neugliederung bei etablierten und neuen Standorten zurückzuführen. Jede Steigerung der Auslastung führt, da keine Extrakosten anfallen, zu einem erhöhten Ergebnis. Die Gesellschaft verfügt über 42 aktive Standorte und 26 Standorte in Entwicklung. Im Geschäftsjahr 2023/24 wurden keine Standorte neu eröffnet.
Die Gesellschaft war immer und zu jeder Zeit in der Lage, mit ihren liquiden Mitteln ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Neben der Vielzahl vorfinanzierter Standorte, bestehen noch zusätzlich nicht ausgenutzte Linien in der Höhe von € 9.200.000.- und nicht abgerufene Kredite von in Bau befindlichen Anlagen. Die Gesellschaft ist äußerst langfristig finanziert, wobei die meisten Kredite erst nach 2026 fällig werden. Insgesamt ist der Geschäftsverlauf für das Jahr 2023/24 als positiv einzustufen. Die hohe Inflation und der Ukrainekrieg hat zwar zu einem verhaltenen Kundenverhalten geführt, aber der Bedarf an Lagerraum hat sich als stabil erwiesen. 2.3.1 Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Die Umsatzerlöse erreichten im abgelaufenen Geschäftsjahr T€ 61.510 (VJ: T€ 56.191) Damit wurde eine Umsatzsteigerung von 9% zum Vorjahr erreicht. Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen um 25% auf T€ 729. Die Löhne und Gehälter erhöhten sich um T€ 515 auf T€ 7.306. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um T€ 5.662 auf T€ 16.990. Das Finanzergebnis stieg von T€ 6.799 auf T€ 12.076. Nach Berücksichtigung von Steuern in Höhe von T€ 6.061 (VJ: T€ 8.225) belief sich der Jahresüberschuss auf T€ 10.101 gegenüber T€ 15.051 im Vorjahr. Bilanzstruktur: Das immaterielle Anlagevermögen hat sich um die Abschreibung auf T€ 208 reduziert. Die Sachanlagen haben sich durch den Kauf von Immobilien und die Entwicklung der im Vorjahr erworbenen Immobilien von T€ 403.755 auf T€ 449.780 erhöht. Die Finanzanlagen blieben mit T€ 54.762 stabil. Der Warenbestand hat sich vom Vorjahr um T€ 23 auf T€ 215 reduziert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich um T€ 8 reduziert. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betrugen T€ 21.897. Die liquiden Mittel reduzierten sich von T€ 14.988 auf T€ 9.266. Insgesamt hat sich die Bilanzsumme von T€ 492.064 auf T€ 539.731 erhöht. Diese Erhöhung ist der Erhöhung des Anlagevermögens durch den Zukauf neuer Immobilien, dem Ausbau der im Vorjahr erworbenen Immobilien geschuldet. Das Eigenkapital zum Bilanzstichtag belief sich auf T€ 63.527 (VJ: T€ 68.426). Die Eigenkapitalquote betrug 11,8 % (VJ: 13,9%). Die Minderung ergibt sich, da einem Jahresüberschuss von T€ 10.100 eine Dividendenzahlung in Höhe von T€ 15.000 gegenübersteht. Die Rückstellungen verminderten sich um T€ 100 auf T€ 6.920. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich um T€ 52.783 auf T€ 436.899 erhöht. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen haben sich auf T€ 1.664 reduziert. 2.3.2 Liquidität und Investitionen Die Liquidität des Unternehmens wird aufgrund einer rollierenden Liquiditätsplanung geplant und gesteuert. Nachfolgend werden die Cash-Flows analysiert:
Die Investitionen im Geschäftsjahr 2023/2024 waren in die Kapazitätserweiterung in bestehenden Gebäuden, in die Errichtung von Gebäuden und in den Erwerb neuer Objekte. 3. Prognose-/Chancen-/Risikobericht 3.1 Vorjahresprognose Die Gesellschaft konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr ihre Umsatzziele erreichen, das Ertragsziel wurde unterschritten, verursacht durch Zinssteigerungen, höhere Kosten für die Entwicklung neuer Standorte sowie die erstmalige Verrechnung einer Serviceumlage von der österreichischen Muttergesellschaft. 3.2 Künftige Entwicklung des Unternehmens Die Gesellschaft erwartet für 2024/25 auf der Marktseite keine massiven Veränderungen. Das Marktwachstum schätzen wir jedoch weiterhin je nach Region langfristig zwischen 5% bis 10% ein. Die derzeitige Unsicherheit und die reduzierte Aktivität bei Immobilien führt derzeit zu einer reduzierten Nachfrage. An den langfristigen Wachstumsaussichten wird sich nichts Wesentliches ändern, da die Parameter (Urbanisierung, Mobilität, Konsumgesellschaft, kleinere Wohnungen etc.) weiterhin bestehen bleiben. Die Gesellschaft will in 2024/2025 ein Umsatzwachstum von etwa 5,8% generieren. Der Ertrag (EBITDA) soll um etwa 4,7% steigen, obwohl die Anfangsverluste und die Entwicklungskosten der 26 neuen Standorte das Ergebnis beeinträchtigen. Die wesentlichen Unbekannten, die für uns neben den Absatzrisiken bestehen, sind:
Auf jeden Fall will die Gesellschaft weiterwachsen und ihre führende Marktposition ausbauen und nachhaltig verteidigen. 3.3 Chancen und Risiken Risiken werden im Unternehmen aufgrund einer internen Richtlinie untersucht und erfasst. Die Risiken werden hinsichtlich der Auswirkungen auf die finanzielle Lage des Unternehmens in solche als gering, mittel und hoch eingestuft. Absatzrisiko Das Absatzrisiko stellt ein geringes Risiko dar
Preisrisiko Das Preisrisiko ist gering, da die Verhandlungsmacht des Kunden gering ist und die Alternativen bzw. Wettbewerber mit einer ähnlichen oder sogar höheren Kostenstruktur anbieten müssen. Zins- und Liquiditätsrisiko Das Gesamtobligo der Gesellschaft beträgt zum Ultimo 30.04.2024 etwa € 436 Mio. Die Gesellschaft hat in Summe etwa 60% der Kredite abgesichert. Das Liquiditätsrisiko ist gering, da alle Finanzierungen langfristig sind. Ausfallrisiko der Forderungen Die Gesellschaft hat in den letzten 20 Jahren Forderungsausfälle in der Höhe von 0,2% bis 0,3% des Umsatzes erlitten. Das Einzelrisiko ist deshalb limitiert, da die durchschnittliche Zahlungsverpflichtung pro Monat pro Kunde etwa € 130.- beträgt und so selbst bei Zahlungsverzug fast nie ein Obligo von über € 1.000.- entstehen kann. Diesem Risiko steht noch dazu eine Kaution in der Höhe von etwa € 190.- pro Kunden gegenüber. Die dargestellten Risiken haben wir zu einer Gesamtaussage wie folgt verdichtet:
Wesentliche Änderungen in der Einschätzung der Risiken ergaben sich im Vergleich zum Vorjahr nicht, jedoch haben wir gelernt, dass auch eine massive Krise wie die Corona Pandemie keine wesentlichen Auswirkungen auf unser Geschäftsmodell hat. Unter Berücksichtigung der potenziellen Auswirkung der erfassten Risiken werden keine wesentlichen Risiken für die zukünftige Entwicklung festgestellt, die einzeln oder in Wechselwirkung mit anderen erfassten Risiken die Entwicklung des Unternehmens und den Fortbestand gefährden könnten. Chancen Wir sehen für die Gesellschaft in der Zukunft folgende Chancen:
München, den 19.07.2024 Geschäftsführung |
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