Wessen BioLab GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und Körperpflegemitteln
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Reinhard Lösing seit 25.3.2004 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PharCoNa GmbHAhausJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft 1. Branche Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung von Formulierungen und Produkten für die Bereiche Pharmazie, Kosmetik sowie Nahrungsergänzungsmittel. All unsere Produkte werden am Standort in Ahaus "Made in Germany" hergestellt. Wir bedienen namhafte Kunden im Bereich der Marken und Handelsmarken wie Drogeriemärkte, Lebensmitteleinzelhandel, Discounter sowie den Apothekengroßhandel. Unsere Produkte werden im In - und Ausland vertrieben. Im Jahr 2023 verzeichnet die Kosmetik- und Haushaltspflegeindustrie einen Umsatzanstieg von 8,4% auf 33,4 Milliarden Euro, wobei der Inlandsumsatz um 8,6% und der Exportumsatz um 8,1% wuchsen. Der Inlandsumsatz im Bereich Körperpflege und Kosmetik stieg dabei um 10,6% auf 15,8 Milliarden Euro. Der E-Commerce verzeichnete starke Wachstumsraten, jedoch bleibt der stationäre Handel, insbesondere Drogeriemärkte, die bevorzugte Einkaufsquelle. Trotz herausfordernder Marktbedingungen, gestiegener Energie- und Rohstoffkosten sowie dem Mangel an Fachkräften konnte die deutsche Kosmetik- und Haushaltspflegeindustrie im Jahr 2023 insgesamt ein bemerkenswertes Umsatzwachstum erzielen. 2. Vermögenslage Die Gesellschaft produziert in gemieteten Gebäuden und überwiegend mit angemieteten Maschinen und Anlagen, für die jeweils langfristige Miet- und Pachtverträge abgeschlossen sind. Das Anlagevermögen beträgt rd. 5,8% der Bilanzsumme (Vorjahr 12,2%). Es besteht aus Sachanlagevermögen (909 T€) und immateriellen Vermögensgegenständen, das fast ausschließlich aus EDV-Software besteht. Der überwiegende Vermögensposten wird durch das Umlaufvermögen mit 14,69 Mio. € und 94,1% der Bilanzsumme gebildet (Vorjahr 11,26 Mio. €/72,1%). Den größten Unterposten bildet das Vorratsvermögen mit einem Anteil von rd. 10,99 Mio. € und 70,4% der Bilanzsumme (Vorjahr 9,27 Mio. €/59,4%). Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände weisen mit 3,69 Mio. €/23,6% (Vorjahr 1,97 Mio. €/12,6%) ebenfalls eine wesentliche Bilanzposition aus. 3. Finanzlage Die Finanzausstattung des Unternehmens ist ausgewogen und erfolgt durch Eigenmittel, Bankdarlehen, Lieferanten- und sonstigen Verbindlichkeiten. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen in nur geringem Umfang. Die Eigenkapitalquote beträgt 49,3%. Die Liquiditätsausstattung des Unternehmens wird durch vorhandene Barmittel, durch Kreditabsprachen mit den finanzierenden Hausbanken sowie der Zusammenarbeit mit einer Factoring Gesellschaft gewährleistet. Unser Finanzmanagement ist darauf fokussiert, Verbindlichkeiten stets innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele zu begleichen, und unsere Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. 4. Ertragslage Das Geschäftsergebnis des abgelaufenen Wirtschaftsjahres resultiert aus dem ordentlichen Betriebsergebnis. a) Rohergebnis Das Rohergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr (10.999 T€) um rd. 1.907 T€ auf 12.907 T€ erhöht. Ursächlich waren der gestiegene Gesamtumsatz sowie Preisanpassungen unserer Produkte. b) Personal Die Personalausstattung hat sich im Jahr 2023 weiter ausgebaut. Die Aufwendungen betrugen im laufenden Geschäftsjahr 6.469 T€ und stiegen um 645 T€ (+11,1%) gegenüber dem Vorjahreswert. Die relative Quote hat sich mit rd. 50,1% vom Rohergebnis gegenüber dem Vorjahresniveau (52,9%) leicht gemindert. Die durchschnittliche Beschäftigtenzahl der Mitarbeiter ist von 139 Arbeitnehmern in 2022 auf 147 im Wirtschaftsjahr 2023 gestiegen. c) Abschreibungen Die Abschreibungen betrugen insgesamt 350 T€. Die Investitionen in das Anlagevermögen betrugen im Jahre 2023 rd. 112 T€ (2022 477 T€). d) Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen im Wirtschaftsjahr 2023 rd. 4.526 T€ und lagen rd. 369 T€ höher als im Vorjahr. Ursächlich waren überwiegend Mehrausgaben für Kosten der Warenabgabe (207 T€) und Instandhaltungen (84 T€). Die relative Quote der gesamten sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist von 37,8% auf 35,1% des Rohergebnisses gesunken. e) Finanzierungskosten Die gesamten Zinsaufwendungen 2023 betrugen 492,6 T€ und haben sich gegenüber dem Vorjahr (196,1 T€) um 296,5 T€ erhöht. Insbesondere Zinsen für Factoring (+169 T€) und kurzfristige Verbindlichkeiten (+127 T€) haben sich aufgrund des erheblich gestiegenen EURIBOR-Zinssatzes als Basis für die Zinsberechnung verändert. II. Geschäftsergebnis Das Ergebnis des Geschäftsjahres beträgt insgesamt 722,2 T€. Die Geschäftsführung ist mit dem Verlauf und dem Ergebnis des Wirtschaftsjahres aufgrund der beschriebenen besonderen Einflusskriterien zufrieden. III. Voraussichtliche Entwicklung a. Allgemeines und Branche Für das Jahr 2024 hatte der Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (IKW) ein moderates Wachstum der Branche erwartet. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, insbesondere hohe Rohstoffkosten, Inflation und Fachkräftemangel, könnten das Wachstum dämpfen. Die Nachfrage nach Körperpflege- und Haushaltsprodukten sollte insgesamt stabil bleiben, wobei ein verhalteneres Wachstum als in den letzten Jahren erwartet wurde, da die Konsumstimmung durch die unsichere wirtschaftliche Lage beeinflusst werden. b. Prognose Im Geschäftsjahr 2023 konnten wir eine weiteres Umsatzwachstum von 20,3% erzielen. Die Prognose für die Kosmetikindustrie in Deutschland für 2024 zeigte eine moderate Aussicht mit einem gedämpften Wachstum. Grund hierfür waren vor allem die weiterhin andauernden Herausforderungen mit dem die Branche konfrontiert blieb. Ein wesentlicher Treiber für das Wachstum blieb die starke Nachfrage nach innovativen und hochwertigen Produkten. Es war zu erwarten, dass die Deutschen auch im Jahr 2024 ihre Kosmetikartikel vor allem über traditionelle Verkaufsstellen wie Drogeriemärkte einkaufen werden, ggfls. mit weiter leichten Abwanderungen zum Online-Handel und E-Commerce. Diese Vertriebskanäle werden von uns vorrangig bedient, sei es direkt über die Eigenmarken des Handels oder über die Lohnherstellung von Markenartikeln. Mit einem starken Fokus auf unsere eigene Forschung & Entwicklung und der gezielten Entwicklung eigener, innovativer Formulierung stärken wir zudem unsere Position als zuverlässiger Partner für die wachsenden Anforderungen des Marktes nach Innovation und Nachhaltigkeit. Vor dem Hintergrund der internationalen Krisenherde und einer möglichen weiteren Eskalation war eine Vorausschau auf 2024 weiterhin von Unsicherheiten geprägt. Die künftige wirtschaftliche Entwicklung wird weiter stark beeinflusst sein von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Die aktuellen Beschaffungspreise für Rohstoffe, Packmittel und Energie sind zwar stabiler als in den Vorjahren, dennoch ist das Niveau deutlich höher als vor den weiter anhaltenden Krisen. c. Unternehmen Für das Unternehmen ist die Thematik Nachhaltigkeit von großer Bedeutung. Viele Einzelprojekte sind bereits umgesetzt und realisiert, weitere in der Planung bzw. Prüfung. So ist der Ausbau der bereits bestehenden Photovoltaikanlage in Planung. Seit dem Geschäftsjahr 2023 beziehen wir unsere Zukaufmenge elektrischer Energie zu 100 % aus nachhaltiger Erzeugung. Weitere bestehende Beleuchtungsanlagen wurden durch LED Technik ersetzt, Wärme-Rückgewinnungssysteme installiert und der Fuhrpark durch Elektrofahrzeuge erweitert. Eine Vielzahl an Produkt Verpackungen wurde zwischenzeitlich auf die anteilige bzw. komplette Verwendung von recycelten Rohstoffen sowie Monomaterialien umgestellt. All diese Maßnahmen tragen dazu bei, dass die CO 2 Emissionen, die bei der Fertigung unserer Produkte entstehen, deutlich reduziert werden. Weitere Projekte sind in Planung, die Einbeziehung unserer Lieferanten in diese Gesamtbetrachtung ist ein weiterer Focus für die kommenden Geschäftsjahre. IV. Forschung und Entwicklung Der Markt für Nahrungsergänzungsmittel (NEM) und für kosmetische Produkte unterliegt kontinuierlichen Veränderungen, die durch gesetzliche Vorgaben, sich wandelndes Kundenverhalten sowie neue oder modifizierte Rohstoffe geprägt sind. Dank regelmäßiger Marktforschung, Store-Checks, Trendanalysen und der engen Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten, die uns über Neuerungen bei Rohstoffen und Verpackungsmaterialien informieren, sind wir in der Lage, unseren Kunden stets innovative Produktideen und Konzepte anzubieten. Dies ermöglicht uns die kontinuierliche Entwicklung neuer, kreativer Produkte. In diesem Zusammenhang ist eine regelmäßige Überprüfung, Anpassung oder Neuentwicklung der von uns im Full-Service entwickelten und produzierten Artikel unerlässlich. V. Risikomanagement Seit dem Jahre 2006 bestehen Produktionsvoraussetzungen und Genehmigungen zur Herstellung von Kosmetika und Nahrungsergänzungsmitteln am Standort. In den Produktkategorien Kosmetik und Nahrungsergänzung bestehen Zertifizierungen nach dem Internationalen Standard "IFS HPC" und "IFS Food". Beide Zertifizierungen sind wiederum erfolgreich auf "Höherem Niveau" reauditiert worden. Ferner wurde das Unternehmen in 2014 erstmals nach dem FSC (Forest Stewardship Council) und PEFC Standard zertifiziert. Damit unterstützen wir unseren Grundsatz zum nachhaltigen Einsatz von natürlichen Ressourcen und Rohstoffen. Eine Vielzahl von durchgeführten Kunden- und Behördenaudits bestätigen unseren hohen Anspruch an Qualität und Sicherheit. Die installierten Qualitätssicherungs- und Management Systeme werden fortlaufend überprüft, ausgebaut und den sich ständig ändernden Anforderungen und Erkenntnissen angepasst. Rohstoffe, Zwischen- und Endprodukte werden sowohl im betriebseigenen wie auch externen akkreditierten Laboren überwacht und analysiert. Qualitätssysteme unserer Lieferanten sind in diesem Prozess eng mit einbezogen und werden fortlaufend durch Lieferantenaudits überprüft und bewertet. Der gesamte Produktions- und Steuerungsprozess des Unternehmens wird über ein Warenwirtschaftssystem gesteuert, ausgewertet und überwacht. Es bestehen Versicherungsverträge die mögliche Haftpflichtrisiken oder Schäden absichern. Durch unsere hohen Ansprüche an die Qualität der gesamten Wertschöpfungsprozesse des Unternehmens sind wir davon überzeugt, mögliche Risiken auf ein minimales und vertretbares Niveau reduziert zu haben. Die Beschaffung von Rohstoffen sowie Primär- und Sekundär Packmitteln unterliegt weiterhin einer besonderen Aufmerksamkeit. Nochmals verstärkt durch weitere weltweite Krisen wie dem Ukraine Konflikt, dem Konflikt im Nahen Osten sowie der Behinderung von internationalen Transportwegen durch militante Organisation sind Liefertermin- und Liefermengentreue sowie die Preisentwicklungen in den diversen Beschaffungsmärkten weiterhin volatil. Durch sehr enge Kontakte zu unseren Lieferanten, vorhandenen Kontrakten und Rahmenverträgen sowie einem langjährig bestehenden Netzwerk zu unseren Lieferanten versuchen wir das Risiko zu minimieren, welches ein Ausfall einzelner Lieferanten verursachen würde. Ein Währungsrisiko besteht weder im Einkauf noch im Verkauf, da ausschließlich auf Euro Basis abgerechnet wird.
Ahaus, den 28. Februar 2025 gez. Reinhard Lösing, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des HGB gemäß § 264 HGB aufgestellt. Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Größenabhängige Erleichterungen wurden zum Teil in Anspruch genommen. Die Darstellungsstetigkeit des Jahresabschlussberichtes wurde in vollem Umfang gewahrt (§ 265 Abs. 1 HGB). Die Gliederungen der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind mit dem Vorjahr identisch. Die Gliederung der Bilanz wurde nach den Vorschriften des § 266 HGB vorgenommen. Soweit eine in Absatz 1 Satz 3 zugelassene verkürzte Darstellung der Gliederung zugelassen und angewandt wurde, ist sie aus der Bilanz ersichtlich. Auch die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften gegliedert (§ 275 HGB). Als mögliche Staffelform wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt. Eine gegenüber diesen Gliederungsvorschriften weitergehende oder durch den Geschäftszweig bedingte abweichende Gliederung wurde nicht vorgenommen. Die Bilanzierungsmethoden haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Unfertige Erzeugnisse sind mit ihren Herstellungskosten berücksichtigt. Die Herstellungskosten enthalten neben den direkten Material- und Fertigungskosten in angemessenem Umfang notwendige Material- und Fertigungsgemeinkosten. Fertige Erzeugnisse werden retrograd mit ihrem Verkaufspreis abzüglich Abschlägen für Gewinnanteile und nicht aktivierungsfähige Herstellungskosten bewertet. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Forderungen und Sonstige Vermögenswerte wurden unter Berücksichtigung aller erkannbarer Risiken bewertet. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigung berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferung und Leistung wurde zusätzlich durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Liquide Mittel wurden mit ihrem Nominalwert (§ 253 Abs. 1 HGB) ausgewiesen. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Aufwendungen für nachfolgende Wirtschaftsjahre. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrages bei den Urlaubsrückstellungen wurde von einer Jahresarbeitszeit von 213 Tagen (Vj. 213) ausgegangen. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des AnlagevermögensDie Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Angaben zu Ausleihungen gegenüber Gesellschaftern Der Wert der Ausleihungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 40.741,10 EUR (Vorjahr: 39.561,10 EUR). Das Gesellschafterdarlehen wird mit 3,0% p.a. verzinst und hat eine unbestimmte Laufzeit. Sonstige Vermögensgegenstände In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Einnahmen führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Einnahmen erfasst wurden. Größte Einzelposten sind Forderung im Unternehmensverbund (2.070,4 T€) und Steuererstattungen (284,2 T€). Die Abgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Die Beträge haben Forderungscharakter. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Laufzeit bis zu einem Jahr. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten. - Urlaubsrückstellungen und Rückstellungen für Arbeitszeitkonten in Höhe von 363,0 T€ (Vj 360,8 T€). Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 26.184,13 EUR (Vorjahr: 65.875,88 EUR). Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Bauvorhaben der PharCoNa GmbH & Co. KG wurden mit Bankdarlehen in Höhe von 5,0 Mio. EUR finanziert. Darlehensnehmer ist neben der PharCoNa GmbH & Co. KG auch die PharCoNa GmbH. Die Darlehen werden vertraglich getilgt und valutieren zum Bilanzstichtag bei 3,9 Mio. EUR. Als Sicherheiten dienen Grundpfandrechte der PharCoNa GmbH & Co. KG, Ahaus. Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme schätzen wir aufgrund der positiven Entwicklung der letzten Geschäftsjahre als gering ein. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Miet- und Leasingverträgen ergeben sich Verpflichtungen für das Folgejahr in Höhe von 1.561 EUR sowie 4.472 EUR für die darauf folgenden Wirtschaftsjahre. Darin sind Mietverträge für Betriebsausstattungen mit einer Jahresmiete in Höhe von 976 T€ enthalten, die sich, sofern sie nicht gekündigt werden, um jeweils ein weiteres Jahr verlängern. Zur Sicherung der angeschafften Photovoltaikanlage wurde diese der finanzierenden Sparkasse sicherungsübereignet und die Einspeisevergütungen der Anlage wurden an sie abgetreten. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt (§ 275 Abs. 2 HGB). Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Reinhard Lösing, Gesellschafter-Geschäftsführer, Elektroingenieur. Er ist alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Vorgänge von besonderer Bedeutung Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahres nicht ergeben. Hinsichtlich der Auswirkungen des Ukraine-Krieges sowie des Konflikts im nahen Osten zwischen Israel und der Hamas bzw. Hisbollah wird auf den Lagebericht verwiesen. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt 722.239,55 EUR. Auf neue Rechnung werden 7.439.515,24 EUR vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Ahaus, den 28. Februar 2025 gez. Reinhard Lösing, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 27.05.2025 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die PharCoNa GmbH, Ahaus Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der PharCoNa GmbH, Ahaus, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PharCoNa GmbH, Ahaus, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangenden deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januarbis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habenunsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind diegesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafürverantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklangsteht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lageberichterbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten- falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bildvon der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschlussund zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stetsaufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungenvon Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren einekritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, istbei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhaltenkönnen. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systemeder Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der vonden gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhangmit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf diedazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unsere Prüfungsurteile zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basisausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertreternzugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es bestehtein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlichvon den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Münster, den 20. Mai 2025 HLB
SCHUMACHER GMBH
gez. Röttger, Wirtschaftsprüfer gez. Beckmann, Wirtschaftsprüfer Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständig aufgestellten Jahresabschluss. |
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