Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 104758
Vorher
Bertrandt Aerospace Beteiligungs GmbHBertrandt Aeroconseil GmbH
Eingetragen
1.4.2008
Branche
Vermietung von LuftfahrzeugenErbringung von sonstigen Dienstleistungen für die Luftfahrt a. n. g.Vermittlung von Arbeitskräften
Gegenstand
die Erbringung und Vermittlung von Ingenieurleistungen und sonstigen Dienstund Werkleistungen im Luftfahrtbereich sowie der Verleih von Arbeitnehmern im Sinne des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes.

Historie

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Management

NameRolle
Kai-Uwe Dr. Dörr
seit 9.3.2026
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Bertrandt Aktiengesellschaft
Germany
1.000.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Bertrandt GmbH

(vormals: Bertrandt Aeroconseil GmbH)

Hamburg

Jahresabschluss zum 30. September 2011

Lagebericht

Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Wirtschaftliche Entwicklung

Zu Beginn des Geschäftsjahres 2010/2011 war die Weltwirtschaft in Fahrt. Es konnte ein deutlicher Aufwärtstrend verzeichnet werden, die Wachstumswerte befanden sich auf einem hohen Niveau. Laut einer Studie des ifo Instituts erreichte der Indikator für das Wirtschaftsklima zu Beginn 2011 den höchsten Stand seit Ende 2007. Das Herbstgutachten für das Jahr 2011 prognostiziert für die Weltproduktion in diesem Jahr ein Wachstum von 2,6 Prozent. Vor allem die Schwellenländer verzeichneten bisher einen deutlichen Aufschwung. Die Industrieländer entwickelten sich von Region zu Region unterschiedlich, jedoch meistens verhalten. Im direkten Vergleich zu den fortgeschrittenen Volkswirtschaften blieb die Nachfrage in den meisten Schwellenländern auf hohem Niveau. Vor allem China verzeichnete ein starkes Wachstum. In den USA sind die strukturellen Probleme noch nicht überwunden. Der Verschuldungsgrad ist nach wie vor hoch, der Konsum bleibt auf einem moderaten Niveau und die Arbeitslosigkeit hält an.

Zum Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres 2010/2011 wurden die Wachstumsprognosen nach unten korrigiert. Dies ist vor allem auf die europäische Finanzkrise, die Herabstufung der Bonitäten von Ländern und Banken durch die Rating-Agenturen und die damit einhergehenden Rezessionsängste zurückzuführen.

Laut Herbstgutachten 2011 deuten rückläufige Frühindikatoren auf einen geringeren Anstieg des weltweiten Bruttoinlandsprodukts von 5,1 Prozent im Jahr 2010 auf voraussichtlich 3,8 Prozent im Jahr 2011 hin. Das Wachstum des amerikanischen Bruttoinlandsprodukts wird voraussichtlich von drei Prozent in 2010 auf 1,6 Prozent in 2011 fallen. Das Bruttoinlandsprodukt 2011 in der gesamten Euro-Zone wird nach 1,8 Prozent in 2010 um voraussichtlich 1,5 Prozent zunehmen.

Die deutsche Wirtschaft erlebte in den ersten neun Monaten des Jahres 2011 einen erfreulichen Aufschwung und agierte in der Europäischen Union als Wachstumslokomotive. Laut Herbstgutachten 2011 der Wirtschaftsforschungsinstitute wird mit einem Wachstum des deutschen Bruttoinlandsprodukts im Jahr 2011 um 2,9 Prozent gerechnet. Für das Jahr 2012 wird ein Anstieg von 0,8 Prozent prognostiziert. Vor allem die Exporte bleiben ein wichtiges Standbein der deutschen Industrie. Im Jahr 2011 stiegen die Ausfuhren im Vergleich zum Vorjahr um acht Prozent. Die Beschäftigung nahm weiter zu, die Zahl der Arbeitslosen betrug laut Bundesagentur für Arbeit im September 2011 rund 2,8 Millionen. Damit fiel die Arbeitslosenquote erstmals seit 20 Jahren unter die Marke von sieben Prozent.

Entwicklung Luftfahrtindustrie

Auch die Luftfahrtindustrie startete positiv in das Jahr 2011 und setzte diesen Trend in der Berichtsperiode fort. Laut BDLI (Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e. V.) stiegen die Gesamtumsätze dieser Branche im Vergleich zum Vorjahr um 4,5 Prozent auf 24,7 Milliarden Euro (Vorjahr 23,7 Milliarden Euro). Die Passagierzahlen nahmen weiter zu und die Aufträge in der Luftfahrtindustrie sind gestiegen. In fast allen Bereichen entwickeln sich neue Herausforderungen. Vor allem der Bereich der zivilen Luftfahrtindustrie ist gefordert. Er bietet Chancen auf weiteres Wachstum und neue Arbeitsplätze.

Auch seitens der Gesetzgebung erhöht sich der Druck und eröffnet dadurch zusätzliches Potenzial für Ingenieurdienstleister. Bis zum Jahr 2020 sollen laut BMWi (Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie) der Treibstoffverbrauch und die CO 2-Emissionen um jeweils 50 Prozent reduziert, Stickoxidemissionen um 80 Prozent verringert und die Lärmbelästigung vermindert werden. Die Entwicklung von modernen Technologien - wie beispielsweise leistungsfähigen Verbundstoffen und neuen Treibstoffen - ist dabei von großer Bedeutung. Zugleich stehen die Hersteller vor der Entscheidung, wie ihre zukünftigen Modellpaletten aussehen sollen. Zur Diskussion stehen komplett neue Baureihen oder nur Teilmodernisierungen. Um ihre Technologieführerschaft zu bewahren, versuchen die Hersteller unter Beibehaltung ihrer hohen Sicherheits- und Zertifizierungsanforderungen Innovationszyklen zu verkürzen. Dies bedeutet, dass sie ihre Entwicklungsarbeit verstärken und gleichzeitig die Rentabilität einer Modellreihe erhöhen müssen. Bei der Entwicklung neuer Technologien und Modelle setzen die Hersteller auf zuverlässige Partnerschaften.

Geschäftsmodell

Bertrandt deckt nahezu die komplette Entwicklungsprozesskette in der Luftfahrtindustrie ab, vom Design bis zum Manufacturing Engineering. Der Schwerpunkt der Aktivitäten liegt in Deutschland, über die Anteileigner gibt es eine starke Verbindung nach Frankreich und die Möglichkeit zur Abwicklung transnationaler Projekte. Das Geschäftsmodell basiert dabei auf den beiden Säulen Arbeitnehmerüberlassung und Projektgeschäft. Hauptkunde ist der EADS Konzern, vornehmlich Airbus.

Basis des Geschäftsmodells

In der Luftfahrtbranche ist die Modell- und Variantenvielfalt in den vergangenen Jahren sukzessive gestiegen, parallel sind neue Technologien zu berücksichtigen. Daraus ergeben sich flächig Chancen für Entwicklungsdienstleister

Leistungsspektrum

Das Leistungsspektrum von Bertrandt umfasst dabei schwerpunktmäßig die Struktur- und Interieur-Entwicklung, Berechnung, Hardware- und Testing-Umfänge sowie entwicklungsbegleitende Dienstleistungen.

Organisation und Steuerung

Jeweils 50% Gesellschafter der Bertrandt Aeroconseil GmbH sind die beiden Partner Bertrandt AG sowie die Aeroconseil SAS, Frankreich, die Ihre Luftfahrtaktivitäten in Deutschland in der gemeinsamen Unternehmung gebündelt haben.

Die Tochtergesellschaft Bertrandt wird grundsätzlich von ihrer Geschäftsleitung in eigener Verantwortung geführt. In regelmäßigen Beiratssitzungen zwischen Vertretern der Gesellschafter und der Geschäftsleitung werden die Interessen der Tochtergesellschaft mit den Konzern-Interessen abgestimmt. Konjunkturelle und branchenspezifische Veränderungen werden laufend überwacht und rechtzeitig in die operative Steuerung der Geschäftsfelder einbezogen.

Personal

Bertrandt konnte über die bestehenden Betriebsführungsverträge die Ressourcen beider Muttergesellschaften und sein Lieferanten-Netzwerk nutzen, so dass in Summe auf rund 450 Luftfahrtspezialisten in Deutschland zurückgegriffen werden kann.

Geschäftsverlauf

Ertragslage

Während sich das Arbeitnehmerüberlassungsgeschäft mit Airbus rückläufig entwickelte konnte das Projektgeschäft ausgeweitet werden. Saldiert konnte der Umsatz um 1.879.866,54 € auf 14.608.797,42 € (Vorjahr: 12.728.910,88 €) gesteigert werden. Das Ergebnis nach Ertragssteuern lag bei 8.970, 56 € (Vorjahr: 36.666,77 €).

Vermögenslage

Bertrandt verfügt als Dienstleistungsunternehmen über ein geringes Anlagevermögen in Höhe von 13.075,00 € zum Stichtag 30.09.2011 (Vorjahr: 22.601,00 €). Wesentliche Aktiva sind das Vorratsvermögen aus unfertigen und fertigen Erzeugnissen im Wert von 3.620.148,29 € (Vorjahr: 3.515.506,01 €) sowie ein Forderungsvermögen aus Lieferung und Leistung in Höhe von 3.897.035,72 € (Vorjahr: 3.623.679,67 €).

Neben den erhaltenen Anzahlungen in Höhe von 2.304.377,61 € (Vorjahr: 1.820.391,65 €) ist die Passivseite geprägt von Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 4.600.684,06 € (Vorjahr: 5.385.656,49 €). Mit einer Eigenkapitalausstattung von 1.000.000,00 € gezeichnetem Kapital und einem Eigenkapital von 1.001.332,28 € (Vorjahr: 992.361,72 €) ist Bertrandt in Anbetracht der oben dargestellten Situation solide finanziert.

Vergütungsbericht

Die Geschäftsführung erfolgte unentgeltlich in Personalunion durch je einen Geschäftsführer aus dem Gesellschafterkreis.

Nachtragsbericht

In einem Nachtragsbericht sind Vorgänge von besonderer Bedeutung zu nennen, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind. Zu Beginn des neuen Geschäftsjahres 2011/12 hat die Bertrandt AG den von der Aeroconseil SAS., Blagnac/Frankreich, gehaltenen Geschäftsanteil erworben. Die Bertrandt AG ist somit Alleingesellschafterin der Bertrandt GmbH. Im Zuge der Anteilsübertragung wurde der bestehende Betriebsführungsvertrag zwischen der Bertrandt GmbH und der Aeroconseil Deutschland GmbH gekündigt.

Risikobericht

Zunächst werden in diesem Kapitel das rechnungslegungsbezogene interne Kontrollsystem und das Risikomanagementsystem beschrieben. Im weiteren Verlauf werden die volkswirtschaftlichen sowie Einzelrisiken betrachtet, die die Geschäftstätigkeit von Bertrandt beeinflussen können.

Das Risikomanagementsystem der Bertrandt GmbH lehnt sich an das Steuerungssystem des deutschen Gesellschafters Bertrandt AG an, da nach den gleichen kaufmännischen Standards teilweise in Personalunion agiert wird. Das Rechnungswesen und Controlling von Bertrandt arbeiten mit einem rechnungslegungsbezogenen internen Kontroll- und Risikomanagementsystem, das die vollständige, richtige und zeitnahe Übermittlung von Informationen gewährleistet. Das Ziel ist, potenzielle Risiken frühestmöglich zu identifizieren, zu minimieren beziehungsweise vollständig zu vermeiden. Dadurch sollen mögliche Schäden vom Unternehmen und eine potenzielle Bestandsgefährdung abgewendet werden. Das interne Kontroll- und Risikomanagementsystem des Bertrandt-Konzerns identifiziert und dokumentiert ergebnis- und bestandsgefährdende Risiken.

Nachfolgend werden wesentliche Einzelrisiken betrachtet:

Veränderung der Outsourcing-Strategie

In den letzten Jahren hat die Luftfahrtindustrie die Modellvielfalt ausgeweitet und das Outsourcing von Entwicklungsdienstleistungen forciert. Bertrandt profitiert grundsätzlich von dieser Entwicklung. Es kann allerdings nicht ausgeschlossen werden, dass die Hersteller in Teilbereichen Entwicklungsdienstleistungen selbst erbringen. Dies hätte für Bertrandt eine Reduzierung des aktuellen und des zukünftigen Geschäftsvolumens zur Folge, die sich negativ auf die Umsatz- und Ertragslage des Unternehmens auswirken könnte. Aufgrund des hohen Bedarfs an Fachkräften, der zahlreichen technologischen Herausforderungen und der absehbaren Bedarfe im Airbus A350-Programm wird das Risiko jedoch als gering eingestuft.

Zeitliche Verschiebungen beziehungsweise Einstellung von Entwicklungsaufträgen

Die temporäre Verschiebung von Entwicklungsaufträgen kann in einzelnen Geschäftsbereichen zu Unterauslastungen führen, die möglicherweise nur bedingt kompensierbar sind. Managementwechsel und Veränderungen in den Konzernstrukturen können bei den Flugzeugherstellern zu einer Überprüfung der Modellpalette und einer veränderten Projektstruktur führen. Wir sehen hier derzeit kein erhöhtes Risiko, da neben den Entwicklungsbedarfen im A350-, A400M und im A380- Programm bereits zusätzliche Bedarfe für die Entwicklung des A320 neo absehbar sind .

Personalmanagement

Die Rekrutierung qualifizierten Personals sowie die stetige Fortbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sichern die Verfügbarkeit des notwendigen Know-hows und das Unternehmenswachstum. Eine unzureichende Verfügbarkeit sowie die Fluktuation von qualifiziertem Personal könnten sich hemmend auf die Geschäftsentwicklung auswirken. Des Weiteren könnten mangelnde Qualifizierungsmaßnahmen negative Auswirkungen auf die erfolgreiche Abwicklung von Projekten haben.

Großprojekte

Bei der Bearbeitung von und im Umgang mit Großprojekten entsteht eine mit Risiken behaftete Dreiecksbeziehung zwischen Kunde, Lieferant und Bertrandt. Mangelhafte Prozess- und Qualitätssicherung sowie das Verfehlen vorgegebener Termine können einen reibungslosen Projektablauf gefährden. Durch den Einsatz eines effizienten Projektmanagements und die Einhaltung vereinbarter Meilensteine und Quality Gates reduziert Bertrandt dieses Risiko.

Gesamtrisiko

Mithilfe des implementierten Frühwarnsystems kann das Management bestehende Risiken frühzeitig erkennen und entsprechende Gegenmaßnahmen einleiten. Das Risikofrüherkennungs- und Überwachungssystem wurde wie jedes Jahr im Rahmen der diesjährigen Abschlussprüfung einer Pflichtprüfung unterzogen. Zusammenfassend ergibt die Risikoanalyse auf Basis der uns heute bekannten Informationen ein zufriedenstellendes Ergebnis: Danach sind Risiken mit einem existenzgefährdenden Schadens- oder Gefährdungspotenzial für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage derzeit nicht erkennbar.

Prognosebericht

Prognose zu den Rahmenbedingungen

Seit dem Sommer haben sich laut Herbstgutachten für das Jahr 2011 der Wirtschaftsforschungsinstitute die Aussichten für die Weltwirtschaft deutlich eingetrübt. Die Wachstumsprognosen für 2012 wurden nach unten korrigiert. Es kam zu spürbaren Turbulenzen an den Weltmärkten, als zeitgleich die USA die Ausweitung der Obergrenzen für öffentliche Schulden beantragten und Griechenland in der Europäischen Union ein neues Hilfspaket benötigte. Hinzu kamen die gestiegenen Energie- und Rohstoffpreise. USA und Europa schauen daher eher pessimistisch in die Zukunft. Ein Rückfall in die Rezession scheint jedoch nicht sehr wahrscheinlich. Laut Herbstgutachten 2011 wird insgesamt von einem Anstieg des weltweiten Bruttoinlandsprodukts von 2,6 Prozent im Jahr 2011 ausgegangen, im Jahr 2012 wird ein Anstieg um 2,5 Prozent prognostiziert. Für die USA und Europa wird im laufenden Jahr ein Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts von 1,6 Prozent beziehungsweise 1,8 Prozent erwartet. Die USA versuchen ihre Wirtschaft mit finanzpolitischen Instrumenten weiter anzukurbeln.

Die Schulden- und Vertrauenskrise könnte auch die deutsche Konjunktur belasten. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt soll in diesem Jahr laut Herbstgutachten für das Jahr 2011 um 2,9 Prozent und im nächsten Jahr nur noch um 0,8 Prozent wachsen. Die großen Unsicherheiten könnten die inländische Nachfrage in Deutschland spürbar dämpfen. Der Export wird aufgrund der steigenden Nachfrage in den meisten Schwellenländern stark bleiben.

Der Arbeitsmarkt hat sich in 2011 weiter erfreulich entwickelt und wird nach Einschätzung des Herbstgutachtens für das Jahr 2011 von der erwarteten kurzen wirtschaftlichen Stagnation zunächst auch nicht zurückgeworfen werden. Im September 2011 lag die Zahl der Erwerbslosen laut Bundesagentur für Arbeit bei rund 2,8 Millionen. Für die kommenden Jahre wird erwartet, dass die Arbeitslosenquote von rund sieben Prozent im Jahr 2011 auf 6,7 Prozent in 2012 weiter sinken wird.

Branchensituation

Die Luftfahrtindustrie zeigt ebenfalls einen Aufwärtstrend. Laut BMWi wird in der Branche ein Wachstum des globalen Luftverkehrs von fünf bis sieben Prozent pro Jahr erwartet. In Deutschland ergeben sich bei einem prognostizierten Wachstum rund vier Prozent pro Jahr im Luftverkehr ebenfalls bedeutende Wachstums- und Beschäftigungspotenziale. Die Herausforderungen für Flugzeughersteller sind groß. Aufgrund der anhaltenden CO 2-Diskussion und der Klimaschutzdebatte fordert der Markt effiziente und umweltfreundliche Lösungen. Der Einsatz neuer Technologien und Materialien spielt auch hier eine wesentliche Rolle. Darüber hinaus gibt es nach wie vor eine Vielzahl von individuellen Anforderungen an Flugzeuge in Bezug auf Reichweite, Fassungsvermögen und Passagiervolumen. Die Zunahme der Modellvielfalt wird auch in der Luftfahrtindustrie bestätigt. Vor diesem Hintergrund ist davon auszugehen, dass zukünftig ein erhöhter Entwicklungsbedarf in diesem Marktsegment besteht.

Potenziale

In Anbetracht der positiven Marktlage, einer auf Jahre gefüllten Bestell-Pipeline des Hauptkunden, der absehbaren Bedarfe an Entwicklungsdienstleistungen in den Airbus Programmen A350, A380, A400M sind weitere Potentiale zur Umsatz- und Ergebnissteigerung gegeben.

Mittelfristiger Ausblick

Führende Prognoseinstitute gehen davon aus, dass sich das weltweite Wirtschaftswachstum zwar abschwächen, jedoch insgesamt fortsetzen wird. Das Herbstgutachten 2011 prognostiziert für das laufende Jahr 2011 einen Anstieg der Weltproduktion von 2,6 Prozent und für das Jahr 2012 von 2,5 Prozent. Die deutsche Wirtschaft wird 2011 beziehungsweise 2012 voraussichtlich um 2,9 beziehungsweise 0,8 Prozent wachsen. Auf Basis einer gut gefüllten Bestellpipeline wird der Hauptkunde Airbus vermutlich verstärkt in die Forschung und Entwicklung neuer Technologien und Modelle sowie deren Umsetzung in bereits bestehende Programme investieren. Dadurch könnten die Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen ansteigen. Sofern die Hersteller daran festhalten, einen Teil ihrer Entwicklungsleistungen an Zulieferer zu vergeben, ist davon auszugehen, dass der Engineering-Markt wachsen wird.

Gesamtaussage über die voraussichtliche Entwicklung

Unter der Prämisse, dass sich die konjunkturellen Rahmenbedingungen nicht weiter verschlechtern, die Hersteller nachhaltig in die Forschung und Entwicklung neuer Technologien und Modelle investieren, Entwicklungsleistungen weiterhin an Dienstleister vergeben werden sowie qualifiziertes Personal zur Verfügung steht, geht Bertrandt für das nächste und das darauffolgende Geschäftsjahr von einer stabilen Umsatz- und Ergebnisentwicklung aus. Aufgrund der guten Eigenkapitalausstattung erwartet das Unternehmen auch zukünftig eine positive Entwicklung der Finanzlage.

 

Hamburg, 31. Juli 2012

Die Geschäftsführung

Bilanz

Aktiva

  30.09.2011
30.09.2010
A. Anlagevermögen    
I. Sachanlagevermögen    
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 13.075,00 22.601,00
  13.075,00 22.601,00
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 0,00 1.200,00
2. Unfertige Erzeugnisse 2.618.587,31 2.957.993,97
3. Fertige Erzeugnisse 1.001.560,98 556.312,04
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.897.035,72 3.623.679,67
(davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr € 0,00; Vorjahr € 0,00)    
2. Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 425.060,47 321.428,19
(davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr € 0,00; Vorjahr € 0,00)    
3. Sonstige Vermögensgegenstände 26.630,58 3.364,77
(davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr € 0,00; Vorjahr 0,00)    
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 290.215,85 951.330,39
  8.259.090,91 8.415.309,03
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 962,50
  0,00 962,50
  8.272.165,91 8.438.872,53

Passiva

   
  30.09.2011
30.09.2010
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Verlustvortrag -7.638,28 -44.305,05
III. Jahresüberschuss 8.970,56 36.666,77
  1.001.332,28 992.361,72
B. Rückstellungen    
1. Sonstige Rückstellungen 15.632,74 28.704,88
  15.632,74 28.704,88
C. Verbindlichkeiten    
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 2.304.377,61 1.820.391,65
(davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr € 2.304.377,61; Vorjahr € 1.820.391,65)    
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 105.973,22 106.452,57
(davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr € 105.973,22; Vorjahr € 106.452,57)    
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 4.600.684,06 5.385.656,49
(davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr € 4.600.684,06; Vorjahr € 5.385.656,49)    
4. Sonstige Verbindlichkeiten 244.166,00 105.305,22
(davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr € 244.166,00; Vorjahr € 105.305,22)    
(davon aus Steuern: € 190.999,11; Vorjahr € 82.737,21)    
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 856,22; Vorjahr € 1.140,77)    
  7.255.200,89 7.417.805,93
  8.272.165,91 8.438.872,53

Gewinn- u. Verlustrechnung

  2010/2011
2009/2010
1. Umsatzerlöse 14.608.797,42 12.728.910,88
2. Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnisse 105.842,28 3.398.646,82
3. Sonstige betriebliche Erträge 206.499,15 238.724,10
4. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für bezogene Leistungen -14.605.580,17 -15.971.732,27
5. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter -82.288,79 -132.279,18
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersvorsorge und für Unterstützung -16.469,76 -26.034,44
6. Abschreibungen auf Sachanlagen -9.526,00 -9.300,42
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -203.600,62 -193.717,70
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.855,73 3.520,81
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -19,42 -71,83
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 9.509,82 36.666,77
11. Steuern vom Einkommen und Ertrag -539,26 0,00
12. Jahresüberschuss 8.970,56 36.666,77
13. Verlustvortrag -7.638,28 -44.305,05
14. Bilanzgewinn (Vorjahr Bilanzverlust) 1.332,28 -7.638,28

Anhang

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss zum 30. September 2011 ist nach den einschlägigen Rechnungslegungsvorschriften des HGB sowie des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) i. S. d. § 264 Abs. 1 HGB aufgestellt worden. Die Bertrandt GmbH (vormals Bertrandt Aeroconseil GmbH) ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. v. § 267 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Von den Aufstellungserleichterungen wurde daher von den größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 288 HGB Gebrauch gemacht.

B. Anwendungsbereich des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG)

Das am 29. Mai 2009 in Kraft getretene Gesetz zur Modernisierung des Bilanzrechts (im nachfolgenden BilMoG genannt), ist in Bezug auf die Ansatz- und Bewertungsvorschriften erstmals auf den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2010/2011 der Bertrandt GmbH anzuwenden (Art. 66 Abs. 3 Satz 1 EGHGB). Dies hat in der BilMoG-Eröffnungsbilanz zum 1. Oktober 2010 zu keinen Bewertungs- und Ausweisänderungen von Bilanzposten des Vorjahrs geführt.

Die Bertrandt GmbH hat die mit dem BilMoG verbundenen Wahlrechte zum 1. Oktober 2010 wie folgt ausgeübt:

a) Von der Möglichkeit der Fortführung der bisherigen Wertansätze (Art.67 Abs. 4 Satz 1 EGHGB) nach §§ 254 HGB a.F. vor Inkrafttreten des BilMoG wird Gebrauch gemacht.

b) Von dem Wahlrecht zum Ansatz aktiver latenter Steuern, aufgrund sich ergebender Steuerentlastungen nach § 274 Abs.1 Satz 2 HGB, wird kein Gebrauch gemacht. Ein Ansatz von latenten Steuern zum 1. Oktober 2010 ergibt sich aus der erstmaligen Anwendung nicht.

c) Entsprechend der neuen HGB-Regelungen werden in der Gewinn- und Verlustrechnung erstmalig die folgenden Angaben im Anhang ausgewiesen:

Erträge aus der Währungsumrechnung unter dem Posten "Sonstige betriebliche Erträge"

Aufwendungen aus der Währungsumrechnung unter dem Posten "Sonstige betriebliche Aufwendungen"

Die erstmalige Anwendung des BilMoG führte zu keinen aufwandswirksamen Anpassungen.

C. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bewertung wurde wie folgt vorgenommen:

Das Sachanlagevermögen ist mit den Anschaffungskosten vermindert um die planmäßigen Abschreibungen bewertet. Die bis zum 30. September 2010 angeschafften beweglichen Sachanlagen, mit Ausnahme der Zugänge aus dem Kalenderjahr 2008, werden grundsätzlich degressiv abgeschrieben.

Die ab dem 1. Oktober 2010 angeschafften beweglichen Vermögensgegenstände werden entsprechend der neuen Regelungen linear abgeschrieben.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden ausgehend von den Einstandspreisen unter Vornahme von notwendigen Abschlägen bewertet.

Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse und Leistungen erfolgte zu Herstellungskosten entsprechend dem Bearbeitungsgrad.

Die fertigen, noch nicht abgenommenen Erzeugnisse und Leistungen werden zu Herstellungskosten bewertet, wobei der verlustfreien Bewertung Rechnung getragen wird.

Die fertigen, vom Auftraggeber abgenommenen, aber nicht abgerechneten Leistungen wurden zu Auftragswerten bewertet und unter den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit ihrem Nennwert bilanziert.

Die flüssigen Mittel wurden mit dem Nennwert angesetzt.

Der Rechnungsabgrenzungsposten umfasst Aufwendungen die das folgende Geschäftsjahr betreffen.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und entsprechen den Beträgen der voraussichtlichen Inanspruchnahme. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

Forderungen und Vermögensgegenstände in fremder Währung mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger sowie liquide Mittel und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger werden zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet.

Bei Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr, werden die Forderungen und flüssigen Mittel in fremder Währung unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet und Verbindlichkeiten in fremder Währung unter Berücksichtigung des Höchstwertprinzips.

D. Besonderheiten aufgrund von Teilbetriebsführungsverträgen

Die Gesellschaften Aeroconseil Deutschland GmbH und Bertrandt AG haben mit der Bertrandt GmbH (vormals Bertrandt Aeroconseil GmbH) Teilbetriebsführungsverträge abgeschlossen. Danach führt die Bertrandt GmbH die Teilbetriebe in eigenem Namen, jedoch im Interesse und für Rechnung der Gesellschaften.

Für Teilbereiche gelten bei Positionen der Aktivseite die wirtschaftliche Betrachtungsweise, d.h. die Vermögensgegenstände werden vom dem wirtschaftlichen Eigentümer bilanziert. Für die Bilanz der Gesellschaft bedeutet dies, dass hier grundsätzlich nur Ausgleichsansprüche gegenüber der Aeroconseil Deutschland GmbH, Hamburg und der Bertrandt AG, Ehningen, aktiviert sind. Die Passivseite wird entsprechend dem Außenverhältnis dargestellt. Die Rückstellungen werden, soweit Ausgleichsansprüche gegenüber der Aeroconseil Deutschland GmbH und der Bertrandt AG bestehen, mit diesen verrechnet.

Im Zuge der Anteilsübertragung der Geschäftsanteile der Aeroconseil auf die Bertrandt AG wurde der bestehende Betriebsführungsvertrag zwischen der Aeroconseil Deutschland GmbH und der Bertrandt GmbH im Geschäftsjahr 2011/12 gekündigt.

E. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist gesondert im Anlagespiegel (siehe Anlage zum Anhang) dargestellt.

Bei den im Anlagespiegel dargestellten Posten handelt es sich um Betriebs- und Geschäftsausstattungen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenständen beinhalten im Wesentlichen geleistete Anzahlungen in Höhe von 19.987,50 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR).

Forderungen und Verbindlichkeiten gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht

Es werden Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaften der Konzerngruppen der Aeroconseil SAS und der Bertrandt AG ausgewiesen. Sofern Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber einer Gesellschaft bestanden, wurden diese saldiert.

Zum Bilanzstichtag bestehen Forderungen gegen die Gesellschafterin Bertrandt AG, Ehningen, in Höhe

von 425.060,47 EUR (Vorjahr: 321.428,19 EUR) welche aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr, sowie sonstige Verrechnungen resultieren.

Flüssige Mittel

Die flüssigen Mittel umfassen Kassenbestände und Bankguthaben mit Währungskonten, die zum Stichtagskurs bewertet wurden.

Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Personalverpflichtungen und ausstehende Rechnungen berücksichtigt. Eine Abzinsung wurde nicht vorgenommen.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten sind unverändert zum Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

F. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung

In ausschließlich dem Inland betreffenden Umsatzerlösen sind unter anderem Betriebsführungsvergütungen enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Gewinne aus der Währungsumrechnung in Höhe von 11.896,18 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR)

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im wesentlichen Kosten für Verwaltung und Betrieb, Mieten, Beratung, Versicherung und sonstige Personalkosten. Die Verluste aus der Währungsumrechnung in Höhe von 23.573,79 EUR (Vorjahr: 67,99 EUR) sind ebenfalls unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen.

G. Ergänzende Angaben

Geschäftsführer

Herr Yann Le Ker, Hamburg, (bis 16.12.2011); Geschäftsführer der Aeroconseil Deutschland GmbH, Hamburg und der Bertrandt GmbH (vormals: Bertrandt Aeroconseil GmbH), Hamburg

Herr Stefan Schürings, Buxtehude; technischer Niederlassungsleiter, Bertrandt Ingenieurbüro GmbH, Hamburg

Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)

Die Gesellschaft beschäftigte im aktuellen Geschäftsjahr 61 Mitarbeiter. Davon sind durchschnittlich 59 Mitarbeiter im Zuge der Betriebsüberlassung die Arbeitsverhältnisse übertragen worden.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die künftigen finanziellen Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von 48.128,40 EUR sind innerhalb eines Jahres fällig.

 

Hamburg, den 3. August 2012

Die Geschäftsführung

Stefan Schürings

Entwicklung des Anlagevermögens

  Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
  01.10.2010
Zugänge
Abgänge
30.09.2011
A. Anlagevermögen        
I. Sachanlagen        
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 36.810,00 0,00 0,00 36.810,00
  36.810,00 0,00 0,00 36.810,00
  Abschreibungen
  01.10.2010
Zugänge
Abgänge
30.09.2011
A. Anlagevermögen        
I. Sachanlagen        
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 14.209,00 9.526,00 0,00 23.735,00
  14.209,00 9.526,00 0,00 23.735,00
  Restbuchwerte
  30.09.2011
30.09.2010
A. Anlagevermögen    
I. Sachanlagen    
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 13.075,00 22.601,00
  13.075,00 22.601,00

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Bertrandt GmbH (vormals: Bertrandt Aeroconseil GmbH), Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2010 bis 30. September 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung des Jahresabschlusses nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Stuttgart, den 3. August 2012

PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Udo Bäder, Wirtschaftsprüfer

ppa. Volker Engesser, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 30.09.2011 wurde am 14.09.2012 festgestellt.

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