Schupp Beteiligungs-GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Alexander Schupp seit 6.1.2021 | Geschäftsführer |
Günter Schupp seit 6.1.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 94.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hochwald Sprudel Verwaltungsgesellschaft mbH55767 SchwollenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Konzern - Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023A. Grundlagen des Konzerns Geschäftsmodell Marktstellung/-umfeld Unsere Hochwald-Eigenmarken sowie Lohnabfüllungen für Industrie und Handel sind unsere zwei strategischen Geschäftsfelder. Die Hochwald Sprudel Unternehmensgruppe ist in der Region Saarland und Rheinland-Pfalz einer der größten Mineralbrunnen. Mit unseren Eigenmarken sind wir der regionale Marktführer. Die Aseptik-Kompetenz (Abfüllung ohne Konservierungsstoffe) sowie die Abfüllung spezieller Sports-Cap Verschlüsse unterscheidet uns von anderen mittelgroßen Lohnabfüllern. Gesellschaftsstruktur Für die Lagebeurteilung von grundlegender Bedeutung ist die Aufgabenteilung innerhalb der Hochwald Sprudel Unternehmensgruppe - im Sinne einer kapitalistischen Betriebsaufspaltung mit:
B. Wirtschaftsbericht I. Gesamtwirtschaftliche bzw. branchenbezogene Rahmenbedingungen 1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes im Gesamtjahr 2023 preisbereinigt um 0,3% (Vorjahr: +1,8%) gesunken. Infolge des anhaltenden Kriegs zwischen Russland und der Ukraine stabilisierten sich die Energiepreise auf hohem Niveau. Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich laut Statistischem Bundesamt im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9% gegenüber 2022 erhöht (Vorjahr: +6,9%). Durch die Inflation verschlechterten auch weiter steigende Zinsen die jahrelang günstigen Finanzierungsbedingungen. Die Umsätze im Einzelhandel sind nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2023 preisbereinigt um 3,3% (Vorjahr: -0,7%) zurückgegangen sowie nominal um 2,3% (Vorjahr: + 7,8 %) im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Der Einzelhandel mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren setzte preisbereinigt 3,9% weniger (Vorjahr: -4,6%) und nominal 5,9% (Vorjahr: +5,5%) mehr um als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum (Quelle Stat. Bundesamt). Die Differenz zwischen den preisbereinigten und nominalen Ergebnissen spiegelt die hohen Preissteigerungen wider. 2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Lohnabfüllungen: 2023 hat sowohl ein nationales deutsches Handelsunternehmen, wie auch ein ausländischer Marktteilnehmer weitere Konsolidierungen im Markt vorgenommen, damit aber gleichzeitig die Kapazitäten für Private Label Abfüllungen erhöht. Damit entwickelt sich der Markt gegenüber 2022 wieder von einem Anbietermarkt zu einem Käufermarkt. Wie weit sich diese Entwicklung fortsetzt, ist aufgrund von Kapazitätserweiterungen eines ausländischen Marktteilnehmers in Deutschland, aber auch gleichzeitig knapperer Wasserressourcen, schwer abschätzbar. Regionale Marke: Der Mineralbrunnen Markt (Quelle: VDM Jan. - Dez. 2023 Liter Total) hat sich im Jahr 2023 national um 2,5% (Vorjahr: +5,2%) reduziert. Dies hängt mit einem milderen und regenreicheren Sommer als im Vorjahreszeitraum zusammen. Glas-Mehrweg hat sich im Jahr 2023 um 3,4% (Vorjahr: +1,8%) reduziert. Bei PET-Rücklauf liegt die Entwicklung zum Vorjahr bei -3,7% (Vorjahr.: +2,5 %) und bei PET-Einweg bei +1,8% (Vorjahr: +16,3%). Mehrweg (incl. PET-Rücklauf) hält einen Anteil am Gesamtmarkt der Mineralbrunnen von 77,3% (Vorjahr: 79,1%), Einweg von 21,7% (Vorjahr: 18,6%). II. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2023 1. Geschäftsverlauf: Die Hochwald-Gruppe hat 2023 ein Volumen von 340,9 Mio. Füllungen (Vj. 345,7 Mio.) abgesetzt. Davon betrafen insgesamt 213,9 Mio. Füllungen (Vj. 209,3 Mio.) das Segment Lohnabfüllungen. a. Marktentwicklung im Jahr 2023 Hochwald Sprudel fokussiert sich auf zwei strategische Felder. Zum einen auf die eigenen regionalen Marken und zum anderen auf die Lohnabfüllung vorwiegend aseptischer Produkte. Lohnabfüllungen: Aufgrund der Konsolidierung im Markt ist es gelungen, neue Kunden oder Produktkategorien hinzuzugewinnen. Regionale Marke: Fokusmarken für den Vertrieb der eigenen regionalen Produkte sind "Hochwald Sprudel" und "Berg-Quellen". Die Marke "Hochwald Sprudel" soll sukzessive als nationale Marke aufgebaut werden. Trotz der bundesweiten Rückgänge im Absatz von Mineralwasser und Erfrischungsgetränken, konnten wir die Marke im Glas-Mehrweg-Bereich auf Vorjahresniveau halten und über dem Markttrend im PET-Einweg-Bereich wachsen. Hier zahlt sich der Fokus auf die Kommunikation von Nachhaltigkeit und ökologisch, sozialem Engagement aus. Im Segment der Drittmarken, wurde aus Ertragsgesichtspunkten bewusst auf Kunden und Mengen verzichtet, so dass hier eine weitere Abschmelzung von 33,0 % (Vorjahr: -38,6%) stattgefunden hat. b. Ist-Werte 2023 im Vergleich zur Prognose 2023 Der Soll-/Ist-Vergleich der prognostizierten Konzerneckdaten 2023 stellt sich wie folgt dar:
Im Zuge des verbesserten Rohertrags um Mio.€ 10,7 haben sich die Kennzahlen: Cash Flow und EBITDA um ca. Mio.€ 7,2 - 9,2 besser gegenüber dem Planansatz entwickelt. Unter Berücksichtigung der weiteren Kostenstufen verbleibt ein Konzernjahresüberschuss von Mio. 7,8 €, dieser liegt um Mio. € 6,4 über dem Planansatz iHv. Mio.€ 1,4. 2. Lage des Konzerns Die finanziellen Eckdaten auf Gruppen-Ebene Das positive Konzernergebnis von T€ 7.765 führt korrespondierend zu einem erhöhten Eigenkapital.
Liquiditätslage bzw. Finanzierungsstruktur Gesamtfinanzierung der Hochwald-Gruppe: Der bestehende Gesamtfinanzierungsrahmen mit dem Kreditgeber ist vorerst bis auf weiteres vereinbart. Der Kapitaldienst wurde im Jahr 2023 in voller Höhe geleistet, ebenso wurden die Covenants eingehalten. Auf Basis der aktualisierten Unternehmensplanung wurden Covenants festgelegt, die jährlich geprüft werden und deren Einhaltung für die Aufrechterhaltung der langfristigen Finanzierungsvereinbarung notwendige Voraussetzung ist. a) Ertragslage Die Brutto-Umsatzerlöse sind gekennzeichnet durch die Steigerung der Fremdabfüllungen um T€ 10.376, der eine Minderung der Eigenerzeugnisse um T€ - 555 gegenübersteht. Nach Berücksichtigung der Erlösschmälerungen mit T€ 8.472, ist insgesamt ein Netto-Umsatzanstieg von T€ 11.176 bzw. 13,78 % im Vorjahresvergleich zu verzeichnen. Der Rohertrag I ist über dem Vorjahresniveau bzw. um T€ 8.531 bzw. 28,67 % verbessert. Auf den weiteren Rohertragsstufen führen die gestiegenen Personalkosten (T€ +496) und die erhöhten Sachkosten (T€ + 263) sowie erhöhten Abschreibungen (T€ + 508) - per Saldo - zu einem um T€ 7.246 auf T€ 11.349 verbesserten Betriebsergebnis.
Finanzergebnis Das verbesserte negative Finanzergebnis (T€ + 21) resultiert im Wesentlichen aus den erhöhten Zinserträgen, welche zum Vorjahr um T€ 57 auf T€ 59 angestiegen sind. Neutrales Ergebnis Das negative Neutrale Ergebnis iHv. T€ -128 hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ -202 verschlechtert. Die Verminderung ist wesentlich bedingt durch im Geschäftsjahr verursachte Wasserschäden/Schadensfall (T€ 168), sowie nachbelastete Ausbaubeiträge der Verbandsgemeinde Birkenfeld von T€ 64, bezogen auf die Jahre 2020/2021. Ertragssteuern Die Ertragssteuern betreffen die Körperschaft- und Gewerbesteuern für das laufende Geschäftsjahr sowie T€ -4 aus der Minderung der passiven latenten Steuern. Die Kennzahl "Ergebnis vor Zinsen/Steuern und Abschreibungen" (= EBITDA) entwickelte sich wie folgt:
b) Vermögens-/Finanzlage b.1) Vermögenslage laufendes Geschäftsjahr 2023 Bezogen auf das Bilanzbild ist die Bilanzsumme per Saldo um T€ 5.650 bzw. 13,5 % erhöht.
Wesentliche Einflussfaktoren waren:
Die Bilanzveränderungen im Berichtsjahr waren wesentlich beeinflusst durch: langfristiger Bereich Aufgrund des thesaurierten erwirtschafteten Jahresüberschusses iHv. T€ 7.765 hat sich das Eigenkapital auf T€ 29.849 (Vj.: T€ 22.084) bzw. 62,65 % (Vj. 52,59 %) verbessert. Bezogen auf den Bilanzstichtag stellen sich Eigen- und Fremdkapital wie folgt dar:
Der Unternehmensgruppe stehen langfristige Finanzierungsmittel (= Restlaufzeit > 1 Jahr) von Kreditinstituten in Höhe von T€ 0 (Vj.: T€ 4.000) zur Verfügung.
kurz-/mittelfristiger Bereich Die Kennzahl Working Capital hat sich um T€ 4.411 auf eine -Überdeckung- von T€ 10.618 verbessert.
Nachfolgende zusammenfassende Kapitalflussrechnung zeigt die Veränderung der Liquidität am Bilanzstichtag 31.12.2023 zum Vorjahr. b.2) Finanzlage
Der positive Finanzmittelbestand zum Bilanzstichtag hat sich um T€ 4.143 gegenüber dem Vorjahr verbessert. Der Kapitaldienst (Zinszahlungen u. Tilgung endfälliges Darlehen) wurde im Jahr 2023 in voller Höhe geleistet, ebenso wurden die Banken-Covenants eingehalten. Kreditlinie-Inanspruchnahme (= Hochwald Sprudel Gruppe) Ausgehend von der maximalen Gesamtlinie der Hochwald-Gruppe von 9,0 Mio. € war zum 31. Dezember 2023 die bestehende Kreditlinie nicht in Anspruch genommen worden. 3. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als sehr gut ein. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen. Wir konnten im Berichtsjahr bei den Lieferantenverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen vermehrt Skontoabzüge realisieren. III. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2023 beschäftigte die Unternehmensgruppe auf Quartalsbasis durchschnittlich 222 Arbeitnehmer, umgerechnet auf Vollzeitbasis (Vj.: 220). IV. Investitionen Die Investitionen im Jahr 2023 betrafen im Wesentlichen
C.) Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren c.1) Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen: Rohertrag, Cashflow und den EBITDA heran. Den Rohertrag berechnen wir aus der Summe aus: Gesamtleistung abzüglich Wareneinsatz inkl. Ausgangsfrachten und direkten Vertriebskosten; den Cashflow - vereinfacht- aus der Summe aus Jahresergebnis, Abschreibungen und Dotierung (bzw. Auflösung) längerfristiger Rückstellungen; den EBITDA aus der Summe aus Jahresergebnis, Finanzergebnis, Abschreibungen.
Die Entwicklung unserer wirtschaftlichen Lage im Gj. 2023 kann insgesamt als sehr zufriedenstellend bezeichnet werden. c.2) Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Umweltbelange Glaubwürdiger und verantwortungsvoller Umweltschutz ist für die Hochwald-Gruppe eine wesentliche Voraussetzung für den kontinuierlichen Unternehmenserfolg. Der Umweltschutz ist daher auch integraler Bestandteil der Unternehmensgrundsätze. Die Gesellschaft setzt sich entschieden für die Lebens- und Umweltqualität in den geographischen und gesellschaftlichen Umfeldern ein, in denen wir tätig sind. Am 13./14.03.2023 wurden das Überprüfungsaudit für das Energiemanagementsystem (der Hochwald Sprudel Schupp GmbH und der Markengetränke Schwollen GmbH) gem. der Norm: DIN ISO 50001:2018 als auch das Umweltaudit gem. der Norm: DIN ISO 14001:2015 (der Hochwald Sprudel Schupp GmbH) erfolgreich durchgeführt. Das Zertifikat der Energieaudit ist gültig bis 22.05.2025, das Zertifikat für das Umweltaudit ist gültig bis 18.04.2027. In diesem Rahmen wurde ein umfangreicher Maßnahmenkatalog erarbeitet mit dem Ziel einer nachhaltigen Energieeinsparung. Ebenso beinhaltet die Norm eine energetische Bewertung bei Neuanschaffung von energieverzehrenden Komponenten. Mitarbeiter Die Mitarbeiter stellen für die Hochwald-Sprudel-Gruppe einen wichtigen Erfolgsfaktor dar. Daher gilt diesem Bereich in den vergangenen Jahren steigende Aufmerksamkeit. Stabile Abläufe und flexible Einsatzfähigkeit werden durch die Qualifikation der Mitarbeiter erreicht. Es werden verstärkt Mitarbeiter im technischen Bereich ausgebildet, ebenso wird die interne und externe Weiterbildung forciert. Soziales Engagement Die Hochwald-Sprudel-Gruppe sieht sich als ein in der Region verwurzeltes Unternehmen. Daher stellt sich die Unternehmensgruppe neben der ökonomischen und ökologischen auch der gesellschaftlichen Verantwortung. Vor diesem Hintergrund werden diverse Partner in der Region unterstützt. D. Prognosebericht I. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Das wirtschaftliche Umfeld bleibt weiterhin von Unsicherheiten geprägt. Die Folgen des Ukraine Kriegs und der Nahost-Konflikte dämpfen den Welthandel und die globale Industrieproduktion. Durch ein geringeres verfügbares Einkommen steht die Getränkeindustrie angesichts der verbundenen Konsumzurückhaltung auch im laufenden Jahr vor großen Herausforderungen. Im Vergleich zur Deutschland-Prognose vom Juni setzten die Bundesbank-Fachleute im Dezember 2023 die Rate für das reale, kalenderbereinigte BIP-Wachstum für 2024 (+0,4%) deutlich und für 2025 (+1,2%) leicht herab. Der Harmonisierte Verbraucherpreisindex wurde für 2024 (+3,0%) spürbar und für 2025 (+2,6%) leicht nach unten korrigiert. Laut Monatsbericht Mai 2024 der Bundesbank stieg das reale Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal 2024 saisonbereinigt um 0,2% gegenüber dem Vorquartal. Die Verbraucherpreise gemessen am Harmonisierten Verbraucherpreisindex stiegen im ersten Quartal 2024 saisonbereinigt wieder leicht um 0,8% gegenüber dem Vorquartal. Dabei blieben die Preise für Nahrungsmittel nahezu konstant, die für Energie fielen sogar erneut. Wir sehen diese Entwicklung als Chance und bewerten dies konjunkturbelebend. II. Voraussichtliche Entwicklung der Unternehmensgruppe/des Konzerns 1. Geschäftsentwicklung auf Ebene der Unternehmensgruppe Mittelfristplanung Die in der Mittelfristplanung verankerten Maßnahmen und Entwicklungen zeigen sich auch im vorläufigen Geschäftsergebnis im I. Quartal 2024 bestätigt. Produktion Die Hochwald-Gruppe verfügt über insgesamt sechs Getränkeabfüllanlagen, d.h. vier PETbzw. zwei GLAS-Anlagen, davon ermöglichen zwei PET-Anlagen vollaseptische Abfüllungen und eine Anlage semiaseptische Abfüllung. Somit können die Produktions- und Logistikkapazitäten flexibel und effizient eingesetzt werden. Vertrieb/Markt Die Stärkung der Kernkompetenzen bzw. Kernmarken wird weiter fortgesetzt, insbesondere auch im Bereich der Distributionsausweitung der Eigenmarken und der aseptischen Lohnabfüllung. Personalentwicklung Der Personalbestand liegt im I. Quartal 2024 leicht unter Vorjahresniveau.
2. Die finanziellen Eckdaten auf Gruppen-Ebene a) Plandaten für 2024 bzw. aktuelle Entwicklung per März 2024 a.1) Plandaten für 2024 Stabilisierung der finanziellen Eckdaten auf Konzernebene führen bei erwartetem positiven Konzernergebnis von ca. € Mio. 1,5 zu einem korrespondierend erhöhten positiven Eigenkapital von ca. € Mio. 33,3. Im Zuge der aktualisierten Planung 2024 ist die Nettofinanzposition wesentlich durch den saisonalen Geschäftsverlauf geprägt: In der ersten Jahreshälfte nimmt die Kapitalbindung im Working Capital zu. Im Zuge der absatzstarken Sommermonate reduziert sich der Effekt vollständig. Auf Basis der Plandaten 2024 ergeben sich nachfolgende Eckdaten: Konzerneckdaten 2024:
a.2) Aktuelle Entwicklung per März 2024 Die Konzerneckdaten per März 2024 stellen sich wie folgt dar:
Ist-Daten per März 2024 Die Geschäftsentwicklung liegt kumuliert über Plan. Bei einer um Mio. € 1,0 erhöhten Gesamtleistung, liegt der Rohertrag, infolge erhöhter Material- und Energiekosten, -saldiert- noch um Mio.€ 0,5 über Plan. Durch ins I. Quartal 2024 periodenverschobene Instandhaltungsmaßnahmen iHv. Mio. € 0,9 liegt das Jahresergebnis saldiert noch um Mio.€ 1,1 über dem Planansatz. b) Finanz-/Liquiditätslage Im Rahmen der Gruppen-Gesamtfinanzierung stehen der Hochwald-Gruppe, bis auf weiteres, Betriebsmittellinien von max. Mio. 9,0 € zur Verfügung. Zum 31. März 2024 ist die verfügbare Kontokorrentlinie nicht beansprucht worden. E. Chancen- und Risikobericht I. Risikobericht 1. Gesamtwirtschaftliche Risiken Insbesondere die noch nicht absehbaren Kostensteigerungen und Rohstoffversorgungsengpässe durch den anhaltenden Ukraine Krieg, sowie weitere geopolitische Konflikte können sich auf die deutsche Konjunktur und auch auf das Geschäft des Konzerns negativ auswirken. Eine Beurteilung des Ausmaßes und der Dauer der Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft und unser operatives Geschäft ist aus heutiger Sicht nicht abschließend möglich. Risiken für den Konzern können dabei nicht nur die Absatzentwicklung betreffen, sondern auch zu erheblichen Beeinträchtigungen der Produktion, des Beschaffungsmarktes und der Lieferketten führen. Über alle Unternehmen und Bereiche hinweg sind zahlreiche Maßnahmen initiiert worden, um die Effekte solcher Krisen abzufedern, wie zum Beispiel:
2. Branchenspezifische Risiken Die Lebensmittelbranche wird in den vergangenen Jahren verstärkt von Umwelt- und Verbrauchergruppen ins Visier genommen. Mittels selbst gesetzter Kriterien, die häufig weder wissenschaftlich noch rechtlich untermauert sind, erzeugen diese Gruppen eine Aufmerksamkeit, die sich negativ auf das Konsumverhalten auswirken kann. Dies kann in der Mineralwasserbranche die Inhaltsstoffe oder die verwendeten Verpackungsstoffe betreffen, die unter umweltpolitischen Aspekten thematisiert werden können. Auch die in der Öffentlichkeit häufig politisch motiviert geführte Diskussion über Mineral- und Leitungswasser kann sich auf das Konsumverhalten der Verbraucher negativ auswirken. 3. Ertragsorientierte Risiken
4. Finanzwirtschaftliche Risiken
II. Chancenbericht 1. Branche - Marktumfeld Die Hochwald-Gruppe verfügt über eine anerkannte Aseptik-Kompetenz, unter anderem auch im Bereich der Sport-Caps. Gerade auch im Segment der Kleingebinde bieten sich hier neue Chancen. Gleichzeitig steht Hochwald für eine hohe Liefersicherheit, die beim Kunden an Bedeutung gewinnt, so dass hieraus neue Kontrakte entstehen können. Daneben haben wir eine regional führende Position der Eigenmarken. Speziell unsere Hochwald 9er Glaskiste bietet überregionale-/nationale Potentiale, die wir durch Distributionsausbau und zusätzliche verstärkte Außendienstbetreuung heben können. Durch Distributionsausbau, neue Produkte und den Fokus auf die Marken "Hochwald Sprudel" und "Berg-Quellen" sehen wir weiter Potential für eine positive Entwicklung. Für das Gesamtsegment - regionale Marken - wird auch für die Zukunft die Margenverbesserung vor der Mengenentwicklung stehen. 2. Umsetzung und Realisierung der Mittelfristplanung Im Zuge der Mittelfristplanung wurde ein umfassendes Programm initialisiert mit Schwerpunkten in den Bereichen:
Die Projekte verlaufen nach Plan. 3. Kostenmanagement Weiterhin streben wir eine Senkung der Energiekosten mit folgenden Maßnahmen an:
4. Strategische Ausrichtung Die Stärke unseres Unternehmens gegenüber unseren Mitbewerbern liegt im Markengeschäft bzw. in starken regionalen und überregionalen Marken; im Lohnfüllgeschäft in der regelmäßigen Implementierung neuer Marktkonzepte, der hohen mikrobiologischen Produktionssicherheit, der flexiblen Ausgestaltung unseres Produktionsprozesses, in Bezug auf Gebinde- und Verschlussoptionen, Einweg- und Mehrweggebinden, sowie bedarfsgerechten Produktionsgrößen. III. Gesamtaussage Eine Beurteilung des Ausmaßes und der Dauer der Auswirkungen des Ukraine Krieges auf die deutsche Wirtschaft und unser operatives Geschäft ist aus heutiger Sicht nicht abschließend möglich. Auf Basis der aktuellen Risikoanalysen und unter Berücksichtigung eingeleiteter Maßnahmen kann nicht abschließend ausgeschlossen werden, dass sich infolge der Auswirkungen des Ukraine Kriegs, nach Einschätzung der Geschäftsführung eine Entwicklungsbeeinträchtigung mit entsprechenden Auswirkungen auf die wesentlichen Konzern-Eckdaten ergeben kann. Wir gehen allerdings auf Basis der durchgeführten Analysen nicht von einer Bestandsgefährdung der Unternehmensgruppe aus. Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir vor allem in den Kostensteigerungen und deren Umsetzbarkeit zum Kunden, sowie den Lieferkettenschwierigkeiten, vor allem im logistischen Bereich. Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen und hohe Qualität unserer Aseptik-Kompetenz, sowie unserer regional führenden Position der Eigenmarken begegnen. Der Energiepreisentwicklung begegnen wir durch einen weiteren qualitativen Ausbau unseres Energiemanagementsystems und Prozessoptimierung, sowie notwendigen Preisanpassungen zum Kunden. Wir leiten die positive Fortbestehensprognose aus einer detaillierten Finanz- und Ertragsplanung 2024 ab, wobei wir die notwendige Erreichung der Planziele und damit auch der Finanzierungs-Covenants mit überwiegender Wahrscheinlichkeit prognostizieren. Diese Annahme wird durch den Geschäftsverlauf im I. Quartal 2024 bestätigt. F. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den in der Unternehmensgruppe bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Guthaben/Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die Unternehmensgruppe verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich der Konzern überwiegend mittels Lieferantenkrediten. Desweiteren stehen freie Banken-Kreditlinien zur Verfügung, welche in eine Gesamtfinanzierungsvereinbarung integriert sind. Wir verweisen diesbezüglich auf die ergänzenden Erläuterungen zur Finanzierungsstruktur der Hochwald-Unternehmensgruppe in den vorhergehenden Kapiteln, sowie auf die Angaben im Anhang zur Besicherung der Kreditverbindlichkeiten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements des Konzerns ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt der Konzern eine konservative Risikopolitik. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko setzen wir ein integriertes Ertrags- und Finanzplanungstool im Rahmen des monatlichen Reportings ein. Ergänzend hierzu erstellen wir einen zeitnahen Liquiditätsstatus, der einen aktuellen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. G. Bericht über Forschung und Entwicklung Die Hochwald-Gruppe unternimmt innerhalb Ihres Geschäftsfeldes und technischer Expertise kontinuierliche Entwicklungsarbeit. Gestützt wird dieses Vorgehen durch die einschlägig lange Erfahrung im geschilderten Technologiebereich und der Marktkenntnis. Durch kontinuierliche Mitarbeiterschulungen werden u. a. Felder wie Produktivität, Energieeffizienz oder Prozesssicherheit weiterentwickelt. H. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Unternehmensgruppe nicht unterhalten.
Schwollen, den 24. Mai 2024 Hochwald Sprudel Verwaltungsgesellschaft mbH Geschäftsführung Günter Schupp Alexander Schupp Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Konzern - Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben Das Mutterunternehmen ist unter der Firma Hochwald Sprudel Verwaltungsgesellschaft mbH mit Sitz in Schwollen im Handelsregister des Amtsgerichts Bad Kreuznach unter der Nummer HRB 11211 eingetragen. Die Hochwald Sprudel Verwaltungsgesellschaft mbH, Schwollen, ist Holdinggesellschaft der gesamten Hochwald-Sprudel-Unternehmensgruppe und stellt für diese unter Beachtung der handelsrechtlichen Bestimmungen für Kapitalgesellschaften einen Konzernabschluss entsprechend §§ 290 ff. HGB auf. Dementsprechend sind die Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung gemäß den §§ 266 und 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren) gegliedert und der Anhang entsprechend §§ 313 und 314 HGB aufgestellt. Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den Vorschriften des Handelsgesetzbuches. Das Geschäftsjahr beginnt am 1. Januar und endet am 31. Dezember. Der Konzernabschluss ist in Euro aufgestellt. Forderungen an Gesellschafter und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern werden stets in einem gesonderten Posten ausgewiesen, der Vorrang vor den übrigen Verbindlichkeiten hat. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grund wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht. Bilanz-Umgliederung mit Anpassung Vorjahr Aufgrund einer Umqualifizierung von kreditorischen Debitoren, die im Vorjahr in den sonstige Verbindlichkeiten ausgewiesen waren, in die Position Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ; wurden zur besseren Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr auch die entsprechenden Beträge des Vorjahres in der Bilanz wie folgt angepasst:
Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss der Hochwald Sprudel Verwaltungsgesellschaft mbH, Schwollen, sind drei inländische Konzernunternehmen im Rahmen der Vollkonsolidierung einbezogen. Die Hochwald Sprudel Verwaltungsgesellschaft mbH, Schwollen, ist unmittelbar Mutterunternehmen mit 100 %-iger Beteiligung an
bzw. mit 94 %-iger Beteiligung an
alle mit Sitz in Schwollen. Die Tochterunternehmen erfüllen die Voraussetzungen des § 264 Abs. 3 HGB und nehmen die entsprechenden Erleichterungen dahingehend in Anspruch, als dass sie auf die Aufstellung eines Lageberichts sowie die Offenlegung der Jahresabschlüsse verzichten. II. Konsolidierungsgrundsätze und -methoden Bei allen in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen entspricht der Stichtag des Einzelabschlusses dem Stichtag des Konzernabschlusses. Die auf die Jahresabschlüsse der Tochterunternehmen angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden stimmen mit den entsprechend den gesetzlichen Vorschriften einheitlich festgelegten, für den Konzernabschluss geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Mutterunternehmens überein. 1. Kapitalkonsolidierung Die Kapitalkonsolidierung erfolgte nach der Buchwertmethode (§ 301 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Bei der Kapitalkonsolidierung wurden die Anschaffungswerte der Beteiligungen mit dem jeweils auf sie entfallenden Eigenkapitalansatz zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss nach Buchwertmethode verrechnet. 2. Schuldenkonsolidierung Ausleihungen und andere Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften wurden entsprechend § 303 Abs. 1 HGB aufgerechnet. 3. Zwischenergebniseliminierung Zwischenergebnisse aus konzerninternen Verkäufen von Vermögenswerten wurden aufgrund untergeordneter Bedeutung nicht eliminiert (§ 304 Abs. 2 HGB). 4. Aufwands- und Ertragskonsolidierung Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung erfolgt gemäß § 305 Abs. 1 HGB durch Verrechnung der Umsatzerlöse und sonstigen betrieblichen Erträge zwischen den Konzernunternehmen mit den auf sie entfallenden Aufwendungen. Die Zinserträge und ähnliche Erträge sind ebenso mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet worden. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Konzernabschluss wurde unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252 bis 256 HGB unter Berücksichtigung der besonderen Ansatz- und Bewertungsbestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 269 bis 274, 279 bis 283 HGB) sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Aufstellung des Konzernabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die Immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen angesetzt. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensstandes (§ 253 Abs. 1 Satz 1, Abs. 3 HGB) Die Abschreibungen erfolgen grundsätzlich, wie nachstehend aufgeführt:
Steuerlich sogenannte Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Netto-Einzelwert von € 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) angesetzt. Die Vorräte sind zu durchschnittlichen Anschaffungskosten (Handelswaren) bzw. Herstellungskosten (eigene Erzeugnisse) oder niedrigen Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Das allgemeine Kreditrisikos wird durch eine Pauschalwertberichtigung von 0,5 % (T€ 57; Vj.: T€ 40) berücksichtigt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Steuerrückstellungen bemessen sich nach der Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahmen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen von 2 % p.a.) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Dies betrifft insbesondere die Rückstellung für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen sowie die Rückstellung für Jubiläumsverpflichtungen. Die Abzinsung erfolgte gem. § 253 Abs. 2 Sätze 1, 4 HGB mit dem der Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB) bilanziert. Die Verbindlichkeiten aus vereinnahmten Pfandgeldern auf Basis der kundenbezogenen Pfandkontokorrentkonten werden grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag bewertet unter Berücksichtigung eines normalisierten Erfahrungswertes auf Basis der tatsächlichen Umlaufgeschwindigkeit je Produkttyp. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz von derzeit 29,83 % (Vj.: 29,83 %) im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Steuerliche Verlustvorträge bestehen nicht. Aktive und passive Steuerlatenzen werden grundsätzlich verrechnet. Die Differenzen, die insgesamt zu einem Passivüberhang latenter Steuern i.H.v. T€ 60 führen, ergeben sich aus den aktiven latenten Steuern i.H.v. T€ 38, aus sonstigen Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen in der Handelsbilanz, deren Voraussetzungen für einen Ansatz in der Steuerbilanz nicht erfüllt sind sowie den passiven latenten Steuern i.H.v. T€ 98, aus unterschiedlichen Abschreibungsdauern für Computerhardware und Software. Latente Steuern aus Konsolidierungsmaßnahmen ergeben sich weder aus Vorjahren noch aus dem aktuellen Geschäftsjahr. IV. Angaben und Erläuterungen zur Konzernbilanz Nachfolgend werden die in der Bilanz zusammengefassten Posten gesondert erläutert. Soweit nichts anderes vermerkt ist, sind die Werte in den tabellarischen Aufgliederungen in T€ angegeben. 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Konzernanlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
3. Eigenkapital Im Zuge des Erwerbs eigener Anteile durch die Muttergesellschaft erfolgte id. Vorjahren eine Verrechnung mit dem Stammkapital (T€ 70) sowie der Kapitalrücklage (T€ 3.849). Die Entwicklung des Eigenkapitals ist im Konzern-Eigenkapitalspiegel dargestellt. 4. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen vornehmlich die unterlassenen Instandhaltungen (Nachholung innerhalb 3 Monate) mit T€ 945 (Vj.: T€ 815), WKZ-Verpflichtungen mit T€ 439 (Vj.: T€ 1.080), Mitarbeiterverpflichtungen (aus: Jubiläum/Urlaub/Überstunden) mit T€ 292 (Vj.: T€ 276), offene Abrechnungen mit T€ 240 (Vj.: T€ 220), sowie die Verpflichtungen ad. Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen mit T€ 105 (Vj.: T€ 107). 5. Verbindlichkeiten
Zu 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
6. Passive latente Steuern Die Berechnung der Passiven latenten Steuern beruht auf den temporären Unterschieden zwischen den Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerlicher Betrachtungsweise gemäß § 274 HGB auf Ebene der Tochtergesellschaften.
VI. Angaben und Erläuterungen zur Konzerngewinn- und Verlustrechnung
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen neben den Ertragsteuern des Geschäftsjahres, mit T€ 3.317 auch Erträge aus der Minderung von passiven latenten Steuern iHv. T€ -4. VII. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Art und Form der Sicherheit sowie Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB Im Zuge der Strukturierung der Gesamtfinanzierung der Hochwald Sprudel Unternehmensgruppe fungiert die Hochwald Sprudel Verwaltungsgesellschaft mbH als Kreditnehmer. Die Sicherheitengestellung für die gesamte Hochwald Sprudel-Gruppe erfolgt im Zuge einer Kreditrahmenvereinbarung. Im Zuge der Fremdfinanzierung der Hochwald-Gruppe mit Bankkrediten (inkl. Kontokorrent) Valuta per 31.12.2023 in Höhe von T€ 0 (Vj.: T€ 4.000) wurden im Zuge einer Kreditrahmenvereinbarung weitere Sicherheiten durch die Hochwald Sprudel Verwaltungsgesellschaft mbH, die Hochwald Sprudel Schupp GmbH, die Markengetränke Schwollen GmbH sowie die Schupp GmbH im Zuge einer Kreditrahmenvereinbarung zur Verfügung gestellt. Aufgrund der bisherigen Einhaltung der Banken-Covenants und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten (= Hochwald Gruppe) schätzen wir die Inanspruchnahme-Wahrscheinlichkeit aus den vorgenannten Haftungsverhältnissen als gering ein. Verpflichtungen aus Mitgliedschaft in Leergutgebindepools Bei den Verpflichtungen aus der Mitgliedschaft in Leergutgebindepools handelt es sich um nicht passivierte Rücknahmeverpflichtungen in Höhe von T€ 6.460. Das Risiko einer Inanspruchnahme ist derzeit als gering einzuschätzen, da ein Ausstieg aus dem Pool derzeit nicht angedacht ist. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den Haftungsverhältnissen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen für jährliche Zahlungsverpflichtungen aus Miet-, Pacht-, Leasing- und Dienstleistungsverträgen (bei Vertragslaufzeiten zwischen 2024 und 2029 ff.) für die Jahre:
Organe:
Die Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB wurde in Anspruch genommen. Die Geschäftsführung ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Mitarbeiter Durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Ergebnisverwendung des Mutterunternehmens Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von T€ 7.765 auf neue Rechnung vorzutragen. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorare.
Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben.
Schwollen, den 24. Mai 2024 Hochwald Sprudel Verwaltungsgesellschaft mbH Geschäftsführung Günter Schupp Alexander Schupp Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Konzern-Kapitalflussrechnung für 2023
Entwicklung des Konzern-Eigenkapital vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Hochwald Sprudel Verwaltungsgesellschaft mit beschränkter Haftung Prüfungsurteile Ich habe den Konzernabschluss der Hochwald Sprudel Verwaltungsgesellschaft mbH, Schwollen, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Konzernlagebericht der Hochwald Sprudel Verwaltungsgesellschaft mbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Birkenfeld, den 24. Mai 2024 Dipl. Betr. W. Bernd Schöpfer, Wirtschaftsprüfer |
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