Quali Fix Sanierungs GmbH
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Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Klaus Rosskopf seit 6.8.2012 | Liquidator |
Bernd Günter Zilske seit 6.8.2012 | Liquidator |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Index Handels Gesellschaft mbH IHGNeu-IsenburgJahresabschluss zum 31. Juli 2012BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zum Jahresabschluss1. Liquidation der Gesellschaft zum 31. Juli 2012Die Gesellschaft wurde 1995 als Finanzdienstleistungsinstitut gegründet und agierte über 17 Jahre erfolgreich am Finanzmarkt. Vor etwa zwei Jahren wurde die Gesellschaft unter Bezugnahme auf die rechtlichen Rahmenbedingungen am Finanzmarkt mit weitreichenden Auflagen konfrontiert. Dabei war absehbar, dass deren Umsetzung die Gesellschaft aufgrund ihrer Unternehmensstruktur vor eine enorme Herausforderung stellt. Im Mai 2012 wurden die o. g. Auflagen nochmals in einer Weise erhöht, deren Umsetzung der Gesellschaft aufgrund ihrer Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft nicht möglich war. Im Juli 2012 wurde zudem bekannt, dass ein renommierter US-Broker, mit dem die Gesellschaft seit Jahren einen Großteil des Auslandgeschäfts abwickelt, durch Betrugsdelikte über 200 Millionen Dollar Kundengelder veruntreute. Der der Gesellschaft dadurch entstandene Schaden beläuft sich allein im Monat Juni 2012 auf über € 40.000,--. Die Erhöhung der Auflagen und die Betrugsdelikte des US-Brokers stellten sich für die Gesellschaft als höhere Gewalt dar, d. h. als von außen einwirkende, nicht beeinflussbare und nicht abwendbare Ereignisse. Die mit der Umsetzung der erhöhten Auflagen verbundenen Kostensteigerungen und Umsatzrückgänge sowie die mit den Betrugsdelikten verbundenen Forderungsabschreibungen bedeuteten für die Gesellschaft nicht nur den weitgehenden Verlust des Eigenkapitals, sondern auch das Ende ihres Unternehmens. Die Gesellschafterversammlung fasste entsprechend am 27. Juli 2012 den Beschluss, dass die Gesellschaft mit Ablauf des 31. Juli 2012 aufgelöst ist. 2. RumpfwirtschaftsjahrDie Auflösung der Gesellschaft erfolgte mit Ablauf des 31. Juli 2012 und somit im Laufe eines Wirtschaftsjahres. Vom Schluss des vorangegangenen Wirtschaftsjahres ( 1. Januar 2012 ) bis zum Auflösungszeitpunkt ( 31. Juli 2012 ) wurde daher ein Rumpfwirtschaftsjahr gebildet. 3. Anwendung der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV)Die Gesellschaft hat aufgrund ihrer Erstanzeige gemäß der Verordnung über die Erstanzeige von Finanzdienstleistungsinstituten und Wertpapierhandelsbanken (BGBl. I 1997, S. 3412ff) gemäß § 32 i. V. m. § 64e Abs. 2 des Kreditwesengesetzes (KWG) die Erlaubnis, Geschäfte als Finanzdienstleistungsinstitut i. S. d. § 1 Abs. 1 Nr. 3 des Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetzes (ESAEG), das weder auf eigene Rechnung mit Finanzinstrumenten handelt noch sich bei der Erbringung von Finanzdienstleistungen Eigentum oder Besitz an Geldern oder Wertpapieren von Kunden verschafft, zu betreiben. Der Jahresabschluss ist daher nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) in Verbindung mit der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt. 4. Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG)Der Jahresabschluss auf den 31. Juli 2012 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Berücksichtigung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes erstellt. 5. BewertungsmethodenForderungen sind mit dem Nennwert angesetzt. Für erkennbare Einzelrisiken werden Wertberichtigungen gebildet.Forderungen an Kreditinstitute und Forderungen an Kunden, die auf eine fremde Währung lauten, sind umgerechnet mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag oder eines davon abweichenden Buchungstages, wenn sich hierdurch nur eine unwesentliche Veränderung im Vergleich zum Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag ergibt. Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten bilanziert. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer planmäßig und linear. Sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Für erkennbare Einzelrisiken werden Wertberichtigungen gebildet. Bei den Rechnungsabgrenzungsposten sind Zahlungen für künftige Zeiträume zeitanteilig abgegrenzt. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die anderen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. II. Spezielle Angaben und Erläuterungen zur Bilanz1. Aktivseite
Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und Höhe der Abschreibungen des Geschäftsjahres :
Die Sachanlagen in Höhe von € 6.903,-- enthalten ausschließlich Betriebs- und Geschäftsausstattung. Einzelbeträge des Postens " sonstige Vermögensgegenstände " i.H.v. € 16.172,15: - Kaution € 5.215,18 - Steuererstattungen € 7.853,-- - andere € 3.103,97. Ausleihungen und Forderungen gegenüber Gesellschaftern: € 3.103,97. 2. Passivseite
Gesamtbetrag der als Sicherheit übertragenen Vermögensgegenstände: € -,-- ( davon: Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten € -,--, sonstige Verbindlichkeiten € -,-- ). In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind Verbindlichkeiten, die auf fremde Währung lauten, in Höhe von € -,-- enthalten.
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern i.H.v. € 6.182,33 enthalten.
III. Spezielle Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen und nach geographisch bestimmten Märkten unterbleibt, da sich unter Berücksichtigung der Organisation des Verkaufs von der für die gewöhnliche Geschäftstätigkeit der Gesellschaft typischen Dienstleistungen weder die Tätigkeitsbereiche noch die geographisch bestimmten Märkte erheblich voneinander unterscheiden. Einzelbeträge des Postens "sonstige betriebliche Erträge" i.H.v. € 16.332,95:
IV. Ergänzende Angaben1. sonstige finanzielle VerpflichtungenVerpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen: € 56.000,-- ( davon Miete Geschäftsräume € 25.000,-- und Kfz- € 26.000,-- sowie Telefonanlage-Leasing € 5.000,-- mit Laufzeit: < ¼ Jahr = € 15.500,-- / ¼ -1 Jahr = € 34.000,-- / 1-5 Jahre: 6.500,-- ). 2. Angaben zu den Organen der GesellschaftGeschäftsführung: - Bernd Zilske - Klaus Rosskopf. Die Angabe der den Mitglieder des Geschäftsführungsorgans für die Tätigkeit im Geschäftsjahr gewährten Gesamtbezüge unterbleibt, da sich anhand dieser Angabe die Bezüge eines Mitglieds dieses Organs feststellen lassen. Gesamtbetrag der dem Geschäftsführer gewährten Vorschüsse und Kredite sowie der ihm zugunsten eingegangenen Haftungsverhältnisse: € -,--. 3. Angaben zu den Arbeitnehmern
Neu-Isenburg, 12. Oktober 2012 Bernd Zilske, Geschäftsführer Klaus Rosskopf, Geschäftsführer LageberichtEntwicklung der Gesamtwirtschaft Die Konjunktur in Deutschland wurde auch im ersten Halbjahr 2012 durch die Staatsschuldenkrise und die sich ausweitende Rezession in einigen EU-Ländern belastet. Das Bruttoinlandsprodukt verzeichnete im Jahr 2010 ein Wachstum von 4,2 % und im Jahr 2011 von 3,0 %. Für das Jahr 2012 erwartet die Bundesregierung einen Anstieg des realen Wirtschaftswachstums um 0,7 %. Entwicklung der Branche Im ersten Quartal 2012 sorgten positive Konjunkturaussichten und geldpolitische Maßnahmen zunächst für eine optimistische Grundstimmung an den Märkten. Der DAX stieg um fast 17,8 % und verfehlte am 16. März die Marke von 7.200 nur knapp. Die Zuversicht der ersten Monate wich ab April allerdings einer spürbaren Ernüchterung. Meldungen über sich eintrübende Konjunkturaussichten und eine sich erneut verschärfende Schuldenkrise in Griechenland und Spanien sorgten für neue Verunsicherung. Die Aktienkurse gaben auf breiter Front nach. Entwicklung der Index Handels Gesellschaft mbH IHG Vor etwa zwei Jahren wurde die Gesellschaft unter Bezugnahme auf die rechtlichen Rahmenbedingungen am Finanzmarkt mit weitreichenden Auflagen konfrontiert. Dabei war absehbar, dass deren Umsetzung die Gesellschaft aufgrund ihrer Unternehmensstruktur vor eine enorme Herausforderung stellt. Im Mai 2012 wurden die o. g. Auflagen nochmals in einer Weise erhöht, deren Umsetzung der Gesellschaft aufgrund ihrer Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft nicht möglich war. Im Juli 2012 wurde zudem bekannt, dass der US-Broker Peregrine Financial Group, mit dem die Gesellschaft seit Jahren einen Großteil des Auslandgeschäfts abwickelt, durch Betrugsdelikte über 200 Millionen Dollar Kundengelder veruntreute. Der der Gesellschaft dadurch entstandene Schaden beläuft sich allein im Monat Juni 2012 auf über € 40.000,--. Die Erhöhung der Auflagen und die Betrugsdelikte des US-Brokers stellten sich für die Gesellschaft als höhere Gewalt dar, d. h. als von außen einwirkende, nicht beeinflussbare und nicht abwendbare Ereignisse. Die mit der Umsetzung der erhöhten Auflagen verbundenen Kostensteigerungen und Umsatzrückgänge sowie die mit den Betrugsdelikten verbundenen Forderungsabschreibungen bedeuteten für die Gesellschaft nicht nur den weitgehenden Verlust des Eigenkapitals, sondern auch das Ende ihres Unternehmens. Die Gesellschafterversammlung fasste entsprechend am 27. Juli 2012 den Beschluss, dass die Gesellschaft mit Ablauf des 31. Juli 2012 aufgelöst ist. Die bisherigen Geschäftsführer Bernd Zilske und Klaus Rosskopf wurden als Geschäftsführer abberufen. Die Auflösung der Gesellschaft erfolgte mit Ablauf des 31. Juli 2012 und somit im Laufe eines Wirtschaftsjahres. Vom Schluss des vorangegangenen Wirtschaftsjahres ( 1. Januar 2012 ) bis zum Auflösungszeitpunkt ( 31. Juli 2013 ) wurde daher ein Rumpfwirtschaftsjahr gebildet. Am 1. August 2012, d. h. nach Beendigung des Rumpfwirtschaftsjahres bzw. im Zeitpunkt der Auflösung, beginnt der Abwicklungszeitraum. Die Abwicklung bzw. Liquidation hat nach § 72 GmbHG die Verteilung des Gesellschaftsvermögens an die Gesellschafter zum Ziel. Zu diesem Zweck wurden die bisherigen Geschäftsführer Bernd Zilske und Klaus Rosskopf als Liquidatoren bestellt, deren Aufgabe die Beendigung laufender Geschäfte und die Einhaltung der Verpflichtungen der aufgelösten Gesellschaft ist. Geschäfte als Finanzdienstleistungsinstitut i. S. d. § 1 Abs. 1 Nr. 3 des Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetzes (ESAEG), das weder auf eigene Rechnung mit Finanzinstrumenten handelt noch sich bei der Erbringung von Finanzdienstleistungen Eigentum oder Besitz an Geldern oder Wertpapieren von Kunden verschafft, betreibt die Gesellschaft ab 1. August 2012 nicht mehr. Aufgabenschwerpunkt der Liquidatoren wird die Abwicklung der Miet- und Leasingverträge sein. Lage der Gesellschaft Vermögenslage Zu Beginn des Rumpfwirtschaftsjahres betrug das Eigenkapital € 202.660,30. Durch den Jahresfehlbetrag des Rumpfwirtschaftsjahres i.H.v. € 130.053,99 verminderte sich das Eigenkapital auf € 72.606,31. Mit diesem Eigenkapital i.H.v. € 72.606,31 sollen die Aufwendungen i.V.m. der Beendigung der laufenden Geschäfte und der Einhaltung der Verpflichtungen der aufgelösten Gesellschaft gedeckt werden. Dies betrifft insbes. die Abwicklung der Miet- und Leasingverträge, der Beschäftigungsverhältnisse sowie der weiteren Geschäftsbeziehungen. Finanz- und Liquiditätslage Die Gesellschaft befand sich in der Situation, im Rumpfwirtschaftsjahr jederzeit über ausreichend Liquidität zu verfügen. Dem Eigenkapital i.H.v. € 72.606,31 stehen entsprechende liquide Mittel gegenüber. Ertragslage Für das Rumpfwirtschaftsjahr ergab sich ein Jahresfehlbetrag i.H.v. € 130.05,99. Im Rahmen der Liquidation führt die Abwicklung der laufenden Geschäfte und die Einhaltung von Verpflichtungen der aufgelösten Gesellschaft zu Aufwendungen, denen keine Erträge mehr aus werbender Teilnahme am Wirtschaftsverkehr gegenüberstehen. Im Rahmen der Liquidation wird angestrebt, mit dem zu Beginn des Abwicklungszeitraums vorhandenen Eigenkapital i.H.v. € 72.606,31 die Aufwendungen i.V.m. der Abwicklung der laufenden Geschäfte und der Einhaltung von Verpflichtungen der aufgelösten Gesellschaft zu bestreiten. Ergebnisverwendungsvorschlag Der Bilanzverlust beträgt sich auf € 102.393,69. Es wird vorgeschlagen, den Bilanzverlust in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen. ErgebnisverwendungsvorschlagDer Bilanzverlust beträgt € 102.393,69. Es wird vorgeschlagen, den Bilanzverlust in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.
Neu-Isenburg, 12. Oktober 2012 Bernd Zilske, Geschäftsführer Klaus Rosskopf, Geschäftsführer ErgebnisverwendungsbeschlussDie Gesellschafterversammlung vom 30. Oktober 2012 hat den Jahresabschluss zum 31. Juli 2012 festgestellt und wie von der Geschäftsführung vorgeschlagen folgenden Beschluss über die Verwendung des Ergebnissesgefasst: Der Bilanzverlust in Höhe von € 102.393,69 wird auf neue Rechnung vorgetragen. BestätigungsvermerkDie Gesellschafterversammlung fasste am 27. Juli 2012 den Beschluss, dass die Gesellschaft mit Ablauf des 31. Juli 2012 aufgelöst ist. Die Auflösung wurde im Bundesanzeiger bekannt gemacht. Die bisherigen Geschäftsführer Bernd Zilske und Klaus Rosskopf wurden zu Liquidatoren ernannt. Aufgabe der Liquidatoren ist es, die laufenden Geschäfte zu beenden und Verpflichtungen der aufgelösten Gesellschaft einzuhalten. Geschäfte als Finanzdienstleistungsinstitut i. S. d. § 1 Abs. 1 Nr. 3 des Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetzes (ESAEG), das weder auf eigene Rechnung mit Finanzinstrumenten handelt noch sich bei der Erbringung von Finanzdienstleistungen Eigentum oder Besitz an Geldern oder Wertpapieren von Kunden verschafft, betreibt die Gesellschaft ab 1. August 2012 nicht mehr. Eine Prüfung des Jahresabschlusses zum 31. Juli 2012 mit Erteilung eine entsprechenden Bestätigungsvermerks erfolgte daher nicht mehr. |
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