OPTIMAL Automotive GmbH
Alfred-Kühne-Straße 3, 85416 Langenbach, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Friedhelm Glormann seit 6.11.2025 | Geschäftsführer |
Christin Olejak seit 6.11.2025 | Prokura |
Aykut Asiloglu seit 15.3.2021 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
LKQ Europe GmbH | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
OPTIMAL Automotive GmbHLangenbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis 31.12.2023Die OPTIMAL Automotive GmbH (Amtsgericht München HRB 262890) wurde im Jahr 2020 gegründet. Operativ tätig ist die Gesellschaft seit Juni 2021. Zusammen mit Tochtergesellschaften in Deutschland und der Türkei vertreibt die Gesellschaft erfolgreich Ersatzteile für Achse, Bremse, Motor und weitere Produkte für Kraftfahrzeuge an Unternehmen des freien Ersatzteilemarktes. Die Ersatzteile werden von international angesiedelten Produktionspartnern, Erstausrüstern und Qualitätslieferanten eingekauft. Alle Produkte besitzen eine hohe Qualität und entsprechen den europäischen und internationalen Standards für den Ersatzteilemarkt, wie z.B. den Herstellernormen ISO 9001: 2015. Darüber hinaus verfügt die OPTIMAL Automotive GmbH über ein Qualitätszertifikat des TÜV. Die OPTIMAL Automotive GmbH ist eine 100 %-Tochtergesellschaft der Stahlgruber Holding GmbH, Poing, welche wiederum eine Tochtergesellschaft der LKQ Corporation, Chicago, Illinois 60661, USA (LKQ) ist. 1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung des freie Autoteile-Großhandel Der freie Autoteile-Großhandel verzeichnete im Jahr 2023 entgegen der gesamtwirtschaftlichen Situation eine positive Entwicklung. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt ist um 0,3 Prozent (preisbereinigt) zurückgegangen 1. Auch für den branchenübergreifenden Großhandel hat sich die Situation in 2023 verschlechtert. Laut Großhandelsindikator des Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) wird der Großhandel im Jahr 2023 einen Umsatzrückgang von 3,75 Prozent (nominal) bzw. 4,25 Prozent (real) zu verzeichnen haben 2. Der freie Autoteile-Großhandel verzeichnete dagegen im Jahr 2023 laut Auswertung des IfH- Betriebsvergleiches ein Umsatzwachstum von 8,9 Prozent (nominal) bei einer Inflationsrate von 5,9 Prozent. Laut der Mitgliederbefragung des GVA (Gesamtverband Autoteile-Handel e.V.) hat der freie Autoteile-Großhandel im Jahr 2023 ein Umsatzwachstum zu verzeichnen. Auch die Ergebnisse einer internen Mitgliederbefragung zur wirtschaftlichen Situation stützen diese Entwicklung- demnach gehen über 70 Prozent der GVA-Handelsmitglieder für 2023 von einem Umsatzwachstum aus 3. Dies ist auch im Zusammenhang mit dem sich erholenden Gebrauchtwagenmarkt in Deutschland zu betrachten. Im Pkw-Segment ist die Zahl der Besitzumschreibungen in 2023 um 6,9 Prozent gestiegen. Im Jahr 2023 wechselten rund 6,0 Mio. Pkw den Besitzer 4. Des Weiteren hat sich die Werkstattauslastung 2023 mit 89,7 Prozent (+5 Prozent) bei den Vertragswerkstätten und 86,0 Prozent (+3,4 Prozent) bei den freien Werkstätten auf einem sehr hohen Niveau bewegt. Laut Branchenindex BIX lag der Umsatz im Servicegeschäft in 2023 bei den freien Werkstätten um 39 Prozent höher, 49 Prozent gleich und um 12 Prozent niedriger. Bei den Vertragswerkstätten lag der Umsatz um 44 Prozent höher, 46 Prozent gleich und 10 Prozent niedriger als im Vorjahr5. In Summe erklären diese Umstände die gestiegenen Umsätze des Teilegroßhandels.
1 Statistisches Bundesamt:
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html
2. Die Ertragslage unserer Gesellschaft Die Optimal Automotive GmbH erzielte im Geschäftsjahr Umsatzerlöse in Höhe von T€ 56.463. Dies entspricht gegenüber dem Vorjahr einen Umsatzrückgang von -4,8 Prozent. Ebenfalls konnte die Prognose aus dem Vorjahr von T€ 69.016 nicht erreicht werden. Grund hierfür ist der Streik der Gewerkschaft "ver.di" im Stahlgruber Logistikzentrum Sulzbach - Rosenberg im 2. Halbjahr 2023 (Dauer von ca. 5 Monate). Dadurch konnten geplante Warenlieferungen an Stahlgruber nicht umgesetzt werden, was zu einem Umsatzrückgang in der 2. Jahreshälfte führte. Der Materialaufwand ist analog zu den Umsatzerlösen von T€ 41.326 auf T€ 37.404 gesunken. Die Materialaufwandsquote hat sich aufgrund von Preisentwicklungen und des Abbaus des Vorratsbestandes von 68,8 Prozent auf 66,2 Prozent leicht verbessert. Der erwirtschaftete Jahresüberschuss im Geschäftsjahr 2023 stieg um 21,3 Prozent auf T€ 5.324. Dies ist auf einem gesunken Personalaufwand sowie dem Wegfall der Leasingraten für das Gebäude zurückzuführen. 3. Die Vermögens- und Finanzlage unserer Gesellschaft Das Anlagevermögen ist weitestgehend konstant geblieben. Im Februar 2023 wurde von dem in den Finanzanlagen ausgewiesenen Mieterdarlehen für das Grundstück und Gebäude der OPTIMAL vom Ankaufrecht Gebrauch gemacht. Die Aktivierung erfolgte zum Wert des Mieterdarlehens (TEUR 8.841), in das die Gesellschaft während der Vertragslaufzeit einbezahlt hat. Hiervon entfallen TEUR 1.391 auf das Grundstück und TEUR 7.451 auf das Gebäude. Bis Ausübung des Ankaufsrechts wurde das Mieterdarlehen in den Finanzanlagen ausgewiesen (VJ: TEUR 8.401). Die Vorräte sind um 35,4 Prozent auf T€ 18.457 zurückgegangen. Diese Reduktion beinhaltet den Abbaus des in "Corona Zeiten" bewusst ausgestockten Lagerbestands zur besseren Verfügbarkeit. Somit haben sich die Vorräte auf dem Niveau vor Corona normalisiert. Aufgrund des beschriebenen Streiks bei dem Mutterunternehmen Stahlgruber sind die Forderungen gegen verbundenen Unternehmen um T€ 1.271 auf T€ 2.177 gesunken. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um T€ 523 auf T€ 760 gesunken. Dies resultiert teilweise aus weiteren Wertberichtigungen für einen Debitor. Der Rückgang der sonstigen Rückstellungen ist auf der im Vorjahr gebildeten Rückstellung für Pfandartikelrechnung über T€ 1.220, die in 2023 beglichen wurde, zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind aufgrund der Reduzierung der Lagerbestände um T€ 6.878 auf T€ 4.100 gesunken. Hinsichtlich der Liquidität hat die Gesellschaft Zugang zu einem konzerninternen Darlehen, das von dem Hauptgesellschafter Stahlgruber gewährt wird. Im Geschäftsjahr haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter aufgrund von Sondertilgungen von T€ 18.092 auf T€ 8.225 reduziert. Dadurch hat sich teilweise der Guthabenbestand der Gesellschaft um T€ 1.441 auf T€ 2.544 reduziert. Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Aufgrund des vorgetragenen Gewinnes aus 2022 hat sich die Eigenkaptalquote von 26,8 Prozent auf 52,5 Prozent erhöht. Insgesamt wirkt sich dies in der Bilanzsumme mit einem Rückgang auf TE 35.551 (28,6 Prozent) aus. 4. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf Die Geschäftsentwicklung kann in 2023 als positiv bewertet werden. Der weitere Ausbau der geschäftlichen Tätigkeit innerhalb des LKQ Konzern zu den jeweiligen Konzerntöchtern konnte auch in 2023 den temporären Umsatzrückgang bedingt durch die Auswirkungen des Ukraine Kriegs kompensieren. 5. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Die OPTIMAL Automotive GmbH orientiert sich im Rahmen ihrer Unternehmensentwicklung im Wesentlichen an den Umsatzerlösen. An nichtfinanziellen Leistungsindikatoren beobachten wir insbesondere die Lieferfähigkeit sowie die Zufriedenheit unserer Kunden in Bezug auf die Qualität unserer Produkte. Dabei beobachten wir insbesondere die Garantieerfüllungsquote unserer Produktlinien. Diese Werte sind aktive Parameter in der Lieferantenauswahl und Beschaffungsquelle. Basis für eine hohe Verfügbarkeit sind zuverlässige Lagersysteme, die wir monatlich anhand der Bestandsdifferenzen im Rahmen einer permanenten Inventur bewerten. Rückschlüsse auf die Mitarbeiterzufriedenheit ziehen wir aus der regelmäßigen Mitarbeiterbefragung. Die bei unseren TÜV-Audit ein erforderlicher Parameter ist. Anhand des Krankenstandes ziehen wir Rückschlüsse auf optimierungsbedürftige Arbeitsabläufe oder Überforderung von Mitarbeitern. 6. Risiko- und Chancenbericht Als internationaler Autoersatzteilehändler ist die OPTIMAL Automotive GmbH einer Vielzahl von Chancen und Risiken ausgesetzt. Die Gesellschaft versucht diese im Rahmen eines systematischen Chancen- und Risikomanagements frühzeitig zu identifizieren und entsprechend vorausschauend zu steuern bzw. verantwortungsvoll zu nutzen. Dies geschieht über ein Intranet basiertes Excel Tool. Das Chancen- und Risikomanagement ist ebenfalls Teil unseres TÜV Management Prozesses, den wird jährlich aktualisiert. Ein wesentliches Risiko stellt eine weitere Verschärfung des Verdrängungswettbewerbs dar. Dies betrifft die zunehmende Konsolidierung der Branche, den möglichen Einstieg neuer Wettbewerber aus Asien und den vermehrten Eintritt der OE Hersteller mit Eigenmarken in den Aftermarkt. Dies kann sich auf die Umsatz- und Ertragssituation der Gesellschaft deutlich auswirken. Aufgrund unserer hohen Produkt- und Servicequalität und der Zugehörigkeit zum Mutterkonzern LKQ und der STAHLGRUBER GmbH sehen wir uns im Hinblick auf ein mögliches Auftreten von neuen Wettbewerbern auf dem freien Ersatzteilemarkt für Kraftfahrzeuge als optimal positioniert an. Bei den externen Risiken, denen OPTIMAL ausgesetzt ist, handelt es sich in erster Linie um Marktrisiken - wie Schwankungen in der Kundennachfrage oder negative Veränderungen des weltweiten Wirtschaftswachstums, sowie kriegerische Auseinandersetzungen die Warenströme behindern können. Darüber hinaus werden die Konsolidierung unter den Kunden insbesondere für das Segment Aftermarket und der beschränkte Zugang zu IAM-Ersatzteilen als externe Risiken betrachtet. Das Unternehmen bildet weiterhin Fachkräfte aus und hält an diesem erfolgreichen Kurs fest. Risiken, welche die Entwicklung der OPTIMAL Automotive GmbH einzeln oder kumulativ nachhaltig beeinträchtigen oder gar zu einer Bestandsgefährdung führen könnten, sind nicht ersichtlich. Die Chancen liegen indes im Wesentlichen in der Einbindung unserer Gesellschaft in den LKQ / Stahlgruber Konzern. Dies eröffnet uns die Möglichkeit unseren Absatzmarkt deutlich zu erweitern, neue Kundenschichten zu erschließen und weitere Synergieeffekte (z. B. die Bündelung von Einkaufsvolumina) zu nutzen. Ferner kann durch die langfristige und partnerschaftliche Zusammenarbeit und die Einbindung in die LKQ-Gruppe, von einer beständigen Möglichkeit zur Finanzierung des Geschäftswachstums ausgegangen werden. 7. Prognosebericht Die Entwicklungsmöglichkeiten in der eigenen Organisation, durch die vorgegebene Implementierung unserer Produkte und das Ersetzen komplementärer Artikel, schaffen weiter Sicherheit und führen zu einem kontinuierlichen Ausbau der Umsätze und Aktivitäten. Ausblick 2024 Laut Prognosen wird die deutsche Volkswirtschaft in 2024 leicht wachsen, während die Inflation weiter zurückgeht. Diese Tendenz wird auch in der internen Mitgliederbefragung des GVA sichtbar. 14,1 Prozent geben für die allgemeinwirtschaftliche Lage in Deutschland eine positive, 32,4 Prozent eine schlechte und 53,5 Prozent eine mittlere Prognose ab. Für den freien Autoteile-Handel wird jedoch von 82,1 Prozent der Handels- und 95,3 Prozent der Industriemitgliedern von steigenden Umsätzen im Jahr 2024 ausgegangen. Die Erwartungen für die Branche sind weiterhin positiv. Für das Jahr 2024 planen wir ein Umsatzwachstum auf rd. T€ 64.178. Durch eine permanente Preisüberwachung und der laufenden Angleichung unserer Abgabepreise stellen wir die Profitabilität des Unternehmens sicher. Daher schätzt die Gesellschaft einen positiven Geschäftsverlauf für 2024 ein.
Langenbach, den 21. Juni 2024 OPTIMAL Automotive GmbH Iwan Schmitz, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVSEITE
PASSIVSEITE
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
ANHANG für das Geschäftsjahr 2023A. ALLGEMEINE ANGABEN Der Jahresabschluss wurde gem. §§ 242 ff. HGB und 264a ff. HGB aufgestellt. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatzmethoden und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet (§ 246 Abs. 3 i.V. m. § 252 Abs. 1 Nr. 6 HGB). Die OPTIMAL Automotive GmbH mit Sitz in Langenbach ist im Handelsregister unter der Nummer HRB 262890 beim Registergericht München eingetragen. 1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sowie die Sachanlagen werden mit dem Anschaffungspreis unter Berücksichtigung ggf. anfallender Anschaffungsnebenkosten sowie Anschaffungskostenminderungen aktiviert. Die Folgebewertung der immateriellen Vermögensgegenstände sowie des abnutzbaren Sachanlagevermögens ergibt sich aus Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren abgeschrieben. Auf Sachanlagen werden zeitanteilige lineare Abschreibungen verrechnet. Für die Zugänge der geringwertigen Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden aus Wesentlichkeitsgründen die steuerlichen Vorschriften in der Handelsbilanz angewendet. Im Finanzanlagevermögen werden Anteile an verbundenen Unternehmen, Beteiligungen sowie Ausleihungen zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Zeitwert ausgewiesen. Außerplanmäßige Abschreibungen werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Fremdbezogene Waren werden mit den Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten bewertet. Waren werden dabei nach der gewogenen Durchschnittsmethode bewertet, wobei das strenge Niederstwertprinzip beachtet wird. Posten mit verminderter Marktgängigkeit werden auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag in Höhe ihrer Anschaffungskosten angesetzt. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind für erkennbare Einzelrisiken Wertberichtigungen gebildet worden. Auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden wegen des allgemeinen Zins- und Kreditrisikos Pauschalwertberichtigungen von 1 % vorgenommen. Bei der Bemessung der Wertberichtigungen wurde berücksichtigt, dass die Forderungen teilweise durch eine Warenkreditversicherung gesichert sind. Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen. Die Auflösung der Posten erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Das Eigenkapital wird zum Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. 2. Grundlagen der Währungsumrechnung Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden zum historischen Anschaffungskurs angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Insofern sind im vorliegenden Jahresabschluss nicht realisierte Gewinne und Verluste aus der Währungsumrechnung enthalten. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens. Bei Wechselkursänderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtags unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite. B. ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ist in der Anlage 1 zum Anhang dargestellt. Finanzanlagen Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen Unter den Finanzanlagen des Anlagevermögens werden folgende Beteiligungen mit einem Anteil am Kapital von mindestens 20 % ausgewiesen:
Die sonstigen Ausleihungen betragen in 2023 € 0,0 (Vj. T€ 8.401,4). Den sonstigen Ausleihungen in 2022 lag ein Mieterdarlehen in Zusammenhang mit einem Immobilien-Leasingvertrag zu Grunde. Im Februar 2023 wurde der Leasingvertrag mit der Austria Leasing GmbH über die Immobilie in der Alfred-Kühne-Str. beendet und die Immobilie im Anlagevermögen aktiviert. 2. Umlaufvermögen Die ausgewiesenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die Forderungen gegen verbundene Unternehmen, sowie die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind debitorische Kreditoren in Höhe von T€ 37,85 (Vj. T€ 119,7) sowie die von den Lieferanten für 2023 erwarteten Boni in Höhe von T€ 485,6 (Vj. T€ 1.036,7) und eine Steuerforderung von T€ 122 (Vj. T€ 0,0) enthalten. 3. Eigenkapital I. Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital beträgt zum 31. Dezember 2023 T€ 26,0 (Vj. T€ 26,0). II. Kapitalrücklagen Das Kapitalrücklagenkonto beträgt zum Stichtag T€ 1.206,3 (Vj. T€ 1.206,3) und das Gewinnrücklagenkonto T€ 12.096,0 (Vj. T€ 7.707,2). III. Jahresüberschuss Der Jahresüberschuss 2023 beläuft sich auf T€ 5.323,85 (Vj. T€ 4.388,8). 4. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen vor allem ausstehende Rechnungen in Höhe von T€ 61 (Vj. T€ 1.356,3), Urlaubs- und Boniansprüche in Höhe von T€ 217,9 (Vj. T€ 209,5), Garantieverpflichtungen in Höhe von T€ 168,0 (Vj. T€ 148,0), Abfindungen und Sozialpläne in Höhe von T€ 306 (Vj. T€ 245,1), sowie Rückstellungen für Abschlussarbeiten in Höhe von T€ 61 (Vj. T€ 99). 5. Verbindlichkeiten
Bei den sonstigen Verbindlichkeiten handelt es sich im Wesentlichen um Verbindlichkeiten gegenüber ehem. Gesellschaftern in Höhe von T€ 1.642,2 (Vj. T€ 1.406,9), ausstehende Zahlungen an Debitoren aufgrund von Boni und Reklamationen in Höhe von T€ 110,5 (Vj. T€ 84,4), sowie Umsatzsteuerverbindlichkeiten in Höhe von T€ 135,1 (Vj. T€ 91,0). C. ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN UND VERLUSTRECHNUNG Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse wurden in folgenden Ländern erzielt:
Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen Nennenswerte periodenfremde Erträge und Aufwendungen sind nicht angefallen. Die sonstigen Erträge aus Währungsumrechnung betragen T€ 48,9 (Vj. T€ 77,3) und die sonstigen Aufwendungen aus Währungsumrechnung betragen T€ 37,4 (Vj. T€ 82,2). Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen mit T€ 385,9 (Vj. T€ 255,0) verbundene Unternehmen. SONSTIGE ANGABEN 1. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Haftungsverhältnisse Am Bilanzstichtag besteht gegenüber Kreditinstituten eine sonstige finanzielle Verpflichtung aus Miet- und Leasingverhältnissen in Höhe von T€ 1.835,1 (Vj. T€ 2.428,6). Der Nutzung des Hochregallagers und dem größten Teil des betrieblichen Fuhrparks liegen Leasingverhältnisse zu Grunde. Zweck der Leasingverträge ist die Verringerung der Kapitalbindung. 2. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Nach dem Bilanzstichtag im Februar 2024 hat sich der Aufbau der Handelsorganisation von einer bisher hybriden Organisation zu einer rein funktionalen Organisationform gewandelt. Die Rolle des Geschäftsführers der OPTIMAL Automotive GmbH wird sich künftig auf die gesetzlich notwendigen Verantwortlichkeiten beschränken. Herr Iwan Schmitz übernahm im Februar 2024 die Rolle des neuen Geschäftsführers, nachdem der bisherige Geschäftsführer Herr Helge Schöngarth aus dem Unternehmen ausgeschieden ist. 3. Abschlussprüfer Honorar
4. Organe der Gesellschaft Geschäftsführung: Die Geschäftsführer der OPTIMAL Automotive GmbH:
5. Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt waren 42 Arbeiter, 49 Angestellte, zwölf Teilzeitkräfte und vier Auszubildende beschäftigt. 6. Konzernabschluss Die OPTIMAL Automotive GmbH, Langenbach, nimmt die Erleichterungsvorschrift des § 291 HGB in Anspruch und stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Konsolidierungskreis nicht auf. Der Konzernabschluss für den größten Kreis der verbundenen Unternehmen wird von der LKQ Corp., Chicago, IL, USA aufgestellt. Dieser ist in der Konzern-Web-Site unter Investor Relations zu finden. OPTIMAL Automotive GmbH wird in den Konzernabschluss der LKQ German Holdings GmbH, Poing, (kleinster Konsolidierungskreis) einbezogen. Der Konzernabschluss der LKQ German Holdings GmbH wird im Unternehmensregister veröffentlicht. 7. Ergebnisverwendung Der Jahresüberschuss 2023 beläuft sich auf T€ 5.323,85 (Vj. T€ 4.388,8). Die Geschäftsführung schlägt vor den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.
Langenbach, den 21. Juni 2024 OPTIMAL Automotive GmbH Iwan Schmitz Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
6.1.5 BESTÄTIGUNGSVERMERK Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die OPTIMAL Automotive GmbH, Langenbach: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der OPTIMAL Automotive GmbH, Langenbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der OPTIMAL Automotive GmbH, Langenbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 21. Juni 2024 Rödl
& Partner GmbH
Hager, Wirtschaftsprüfer Mainka-Klein, Wirtschaftsprüfer SONSTIGE BESTANDTEILEErgebnisverwendungsbeschlussIn der Gesellschafterversammlung vom 17. Januar 2025 wurde einstimmig beschlossen, den Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 5.324 auf neue Rechnung vorzutragen. |
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