Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 262890
Eingetragen
1.2.2021
Branche
Großhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehörEinzelhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehörGroßhandel mit Krafträdern, Kraftradteilen und -zubehör
Gegenstand
Herstellung von sowie der Groß- und Einzelhandel mit Kfz-Teilen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Friedhelm Glormann
seit 6.11.2025
Geschäftsführer
Christin Olejak
seit 6.11.2025
Prokura
Aykut Asiloglu
seit 15.3.2021
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
LKQ Europe GmbHCHE
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
26.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

OPTIMAL Automotive GmbH

Langenbach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis 31.12.2023

Die OPTIMAL Automotive GmbH (Amtsgericht München HRB 262890) wurde im Jahr 2020 gegründet. Operativ tätig ist die Gesellschaft seit Juni 2021.

Zusammen mit Tochtergesellschaften in Deutschland und der Türkei vertreibt die Gesellschaft erfolgreich Ersatzteile für Achse, Bremse, Motor und weitere Produkte für Kraftfahrzeuge an Unternehmen des freien Ersatzteilemarktes. Die Ersatzteile werden von international angesiedelten Produktionspartnern, Erstausrüstern und Qualitätslieferanten eingekauft.

Alle Produkte besitzen eine hohe Qualität und entsprechen den europäischen und internationalen Standards für den Ersatzteilemarkt, wie z.B. den Herstellernormen ISO 9001: 2015.

Darüber hinaus verfügt die OPTIMAL Automotive GmbH über ein Qualitätszertifikat des TÜV.

Die OPTIMAL Automotive GmbH ist eine 100 %-Tochtergesellschaft der Stahlgruber Holding GmbH, Poing, welche wiederum eine Tochtergesellschaft der LKQ Corporation, Chicago, Illinois 60661, USA (LKQ) ist.

1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung des freie Autoteile-Großhandel

Der freie Autoteile-Großhandel verzeichnete im Jahr 2023 entgegen der gesamtwirtschaftlichen Situation eine positive Entwicklung. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt ist um 0,3 Prozent (preisbereinigt) zurückgegangen 1.

Auch für den branchenübergreifenden Großhandel hat sich die Situation in 2023 verschlechtert. Laut Großhandelsindikator des Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) wird der Großhandel im Jahr 2023 einen Umsatzrückgang von 3,75 Prozent (nominal) bzw. 4,25 Prozent (real) zu verzeichnen haben 2.

Der freie Autoteile-Großhandel verzeichnete dagegen im Jahr 2023 laut Auswertung des IfH- Betriebsvergleiches ein Umsatzwachstum von 8,9 Prozent (nominal) bei einer Inflationsrate von 5,9 Prozent. Laut der Mitgliederbefragung des GVA (Gesamtverband Autoteile-Handel e.V.) hat der freie Autoteile-Großhandel im Jahr 2023 ein Umsatzwachstum zu verzeichnen. Auch die Ergebnisse einer internen Mitgliederbefragung zur wirtschaftlichen Situation stützen diese Entwicklung- demnach gehen über 70 Prozent der GVA-Handelsmitglieder für 2023 von einem Umsatzwachstum aus 3. Dies ist auch im Zusammenhang mit dem sich erholenden Gebrauchtwagenmarkt in Deutschland zu betrachten.

Im Pkw-Segment ist die Zahl der Besitzumschreibungen in 2023 um 6,9 Prozent gestiegen. Im Jahr 2023 wechselten rund 6,0 Mio. Pkw den Besitzer 4. Des Weiteren hat sich die Werkstattauslastung 2023 mit 89,7 Prozent (+5 Prozent) bei den Vertragswerkstätten und 86,0 Prozent (+3,4 Prozent) bei den freien Werkstätten auf einem sehr hohen Niveau bewegt. Laut Branchenindex BIX lag der Umsatz im Servicegeschäft in 2023 bei den freien Werkstätten um 39 Prozent höher, 49 Prozent gleich und um 12 Prozent niedriger. Bei den Vertragswerkstätten lag der Umsatz um 44 Prozent höher, 46 Prozent gleich und 10 Prozent niedriger als im Vorjahr5. In Summe erklären diese Umstände die gestiegenen Umsätze des Teilegroßhandels.

1 Statistisches Bundesamt: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html
2 Bundesverband Großhandel, Außenhandel (BGA): https://bga.de/im-fokus/artikel/stimmung-beim-grosshandel-im-keller/
3 Gesamtverband Autoteile-Handel e.V. (GVA): https://www.gva.de/aktuelles/aktuelles_artikel.php?uid_37_uid=521
4 Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) : https://www.kba.de/DE/Statistik/Fahrzeuge/Besitzumschreibungen/Jahresbilanz_Besitzumschreibungen/
jahresbilanz_node.html# :~: text=Nach%20einem%20R%C3%BCckgang%20im%20Jahr,auf%20rund%206%2C0%20Millionen.

2. Die Ertragslage unserer Gesellschaft

Die Optimal Automotive GmbH erzielte im Geschäftsjahr Umsatzerlöse in Höhe von T€ 56.463. Dies entspricht gegenüber dem Vorjahr einen Umsatzrückgang von -4,8 Prozent. Ebenfalls konnte die Prognose aus dem Vorjahr von T€ 69.016 nicht erreicht werden.

Grund hierfür ist der Streik der Gewerkschaft "ver.di" im Stahlgruber Logistikzentrum Sulzbach - Rosenberg im 2. Halbjahr 2023 (Dauer von ca. 5 Monate). Dadurch konnten geplante Warenlieferungen an Stahlgruber nicht umgesetzt werden, was zu einem Umsatzrückgang in der 2. Jahreshälfte führte.

Der Materialaufwand ist analog zu den Umsatzerlösen von T€ 41.326 auf T€ 37.404 gesunken. Die Materialaufwandsquote hat sich aufgrund von Preisentwicklungen und des Abbaus des Vorratsbestandes von 68,8 Prozent auf 66,2 Prozent leicht verbessert.

Der erwirtschaftete Jahresüberschuss im Geschäftsjahr 2023 stieg um 21,3 Prozent auf T€ 5.324. Dies ist auf einem gesunken Personalaufwand sowie dem Wegfall der Leasingraten für das Gebäude zurückzuführen.

3. Die Vermögens- und Finanzlage unserer Gesellschaft

Das Anlagevermögen ist weitestgehend konstant geblieben. Im Februar 2023 wurde von dem in den Finanzanlagen ausgewiesenen Mieterdarlehen für das Grundstück und Gebäude der OPTIMAL vom Ankaufrecht Gebrauch gemacht. Die Aktivierung erfolgte zum Wert des Mieterdarlehens (TEUR 8.841), in das die Gesellschaft während der Vertragslaufzeit einbezahlt hat. Hiervon entfallen TEUR 1.391 auf das Grundstück und TEUR 7.451 auf das Gebäude. Bis Ausübung des Ankaufsrechts wurde das Mieterdarlehen in den Finanzanlagen ausgewiesen (VJ: TEUR 8.401).

Die Vorräte sind um 35,4 Prozent auf T€ 18.457 zurückgegangen. Diese Reduktion beinhaltet den Abbaus des in "Corona Zeiten" bewusst ausgestockten Lagerbestands zur besseren Verfügbarkeit. Somit haben sich die Vorräte auf dem Niveau vor Corona normalisiert.

Aufgrund des beschriebenen Streiks bei dem Mutterunternehmen Stahlgruber sind die Forderungen gegen verbundenen Unternehmen um T€ 1.271 auf T€ 2.177 gesunken. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um T€ 523 auf T€ 760 gesunken. Dies resultiert teilweise aus weiteren Wertberichtigungen für einen Debitor.

Der Rückgang der sonstigen Rückstellungen ist auf der im Vorjahr gebildeten Rückstellung für Pfandartikelrechnung über T€ 1.220, die in 2023 beglichen wurde, zurückzuführen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind aufgrund der Reduzierung der Lagerbestände um T€ 6.878 auf T€ 4.100 gesunken.

Hinsichtlich der Liquidität hat die Gesellschaft Zugang zu einem konzerninternen Darlehen, das von dem Hauptgesellschafter Stahlgruber gewährt wird. Im Geschäftsjahr haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter aufgrund von Sondertilgungen von T€ 18.092 auf T€ 8.225 reduziert. Dadurch hat sich teilweise der Guthabenbestand der Gesellschaft um T€ 1.441 auf T€ 2.544 reduziert. Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

Aufgrund des vorgetragenen Gewinnes aus 2022 hat sich die Eigenkaptalquote von 26,8 Prozent auf 52,5 Prozent erhöht.

Insgesamt wirkt sich dies in der Bilanzsumme mit einem Rückgang auf TE 35.551 (28,6 Prozent) aus.

4. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf

Die Geschäftsentwicklung kann in 2023 als positiv bewertet werden. Der weitere Ausbau der geschäftlichen Tätigkeit innerhalb des LKQ Konzern zu den jeweiligen Konzerntöchtern konnte auch in 2023 den temporären Umsatzrückgang bedingt durch die Auswirkungen des Ukraine Kriegs kompensieren.

5. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Die OPTIMAL Automotive GmbH orientiert sich im Rahmen ihrer Unternehmensentwicklung im Wesentlichen an den Umsatzerlösen.

An nichtfinanziellen Leistungsindikatoren beobachten wir insbesondere die Lieferfähigkeit sowie die Zufriedenheit unserer Kunden in Bezug auf die Qualität unserer Produkte. Dabei beobachten wir insbesondere die Garantieerfüllungsquote unserer Produktlinien.

Diese Werte sind aktive Parameter in der Lieferantenauswahl und Beschaffungsquelle. Basis für eine hohe Verfügbarkeit sind zuverlässige Lagersysteme, die wir monatlich anhand der Bestandsdifferenzen im Rahmen einer permanenten Inventur bewerten.

Rückschlüsse auf die Mitarbeiterzufriedenheit ziehen wir aus der regelmäßigen Mitarbeiterbefragung. Die bei unseren TÜV-Audit ein erforderlicher Parameter ist. Anhand des Krankenstandes ziehen wir Rückschlüsse auf optimierungsbedürftige Arbeitsabläufe oder Überforderung von Mitarbeitern.

6. Risiko- und Chancenbericht

Als internationaler Autoersatzteilehändler ist die OPTIMAL Automotive GmbH einer Vielzahl von Chancen und Risiken ausgesetzt.

Die Gesellschaft versucht diese im Rahmen eines systematischen Chancen- und Risikomanagements frühzeitig zu identifizieren und entsprechend vorausschauend zu steuern bzw. verantwortungsvoll zu nutzen. Dies geschieht über ein Intranet basiertes Excel Tool. Das Chancen- und Risikomanagement ist ebenfalls Teil unseres TÜV Management Prozesses, den wird jährlich aktualisiert.

Ein wesentliches Risiko stellt eine weitere Verschärfung des Verdrängungswettbewerbs dar. Dies betrifft die zunehmende Konsolidierung der Branche, den möglichen Einstieg neuer Wettbewerber aus Asien und den vermehrten Eintritt der OE Hersteller mit Eigenmarken in den Aftermarkt. Dies kann sich auf die Umsatz- und Ertragssituation der Gesellschaft deutlich auswirken. Aufgrund unserer hohen Produkt- und Servicequalität und der Zugehörigkeit zum Mutterkonzern LKQ und der STAHLGRUBER GmbH sehen wir uns im Hinblick auf ein mögliches Auftreten von neuen Wettbewerbern auf dem freien Ersatzteilemarkt für Kraftfahrzeuge als optimal positioniert an.

Bei den externen Risiken, denen OPTIMAL ausgesetzt ist, handelt es sich in erster Linie um Marktrisiken - wie Schwankungen in der Kundennachfrage oder negative Veränderungen des weltweiten Wirtschaftswachstums, sowie kriegerische Auseinandersetzungen die Warenströme behindern können.

Darüber hinaus werden die Konsolidierung unter den Kunden insbesondere für das Segment Aftermarket und der beschränkte Zugang zu IAM-Ersatzteilen als externe Risiken betrachtet.

Das Unternehmen bildet weiterhin Fachkräfte aus und hält an diesem erfolgreichen Kurs fest.

Risiken, welche die Entwicklung der OPTIMAL Automotive GmbH einzeln oder kumulativ nachhaltig beeinträchtigen oder gar zu einer Bestandsgefährdung führen könnten, sind nicht ersichtlich.

Die Chancen liegen indes im Wesentlichen in der Einbindung unserer Gesellschaft in den LKQ / Stahlgruber Konzern. Dies eröffnet uns die Möglichkeit unseren Absatzmarkt deutlich zu erweitern, neue Kundenschichten zu erschließen und weitere Synergieeffekte (z. B. die Bündelung von Einkaufsvolumina) zu nutzen. Ferner kann durch die langfristige und partnerschaftliche Zusammenarbeit und die Einbindung in die LKQ-Gruppe, von einer beständigen Möglichkeit zur Finanzierung des Geschäftswachstums ausgegangen werden.

7. Prognosebericht

Die Entwicklungsmöglichkeiten in der eigenen Organisation, durch die vorgegebene Implementierung unserer Produkte und das Ersetzen komplementärer Artikel, schaffen weiter Sicherheit und führen zu einem kontinuierlichen Ausbau der Umsätze und Aktivitäten.

Ausblick 2024

Laut Prognosen wird die deutsche Volkswirtschaft in 2024 leicht wachsen, während die Inflation weiter zurückgeht. Diese Tendenz wird auch in der internen Mitgliederbefragung des GVA sichtbar. 14,1 Prozent geben für die allgemeinwirtschaftliche Lage in Deutschland eine positive, 32,4 Prozent eine schlechte und 53,5 Prozent eine mittlere Prognose ab.

Für den freien Autoteile-Handel wird jedoch von 82,1 Prozent der Handels- und 95,3 Prozent der Industriemitgliedern von steigenden Umsätzen im Jahr 2024 ausgegangen. Die Erwartungen für die Branche sind weiterhin positiv.

Für das Jahr 2024 planen wir ein Umsatzwachstum auf rd. T€ 64.178.

Durch eine permanente Preisüberwachung und der laufenden Angleichung unserer Abgabepreise stellen wir die Profitabilität des Unternehmens sicher.

Daher schätzt die Gesellschaft einen positiven Geschäftsverlauf für 2024 ein.

 

Langenbach, den 21. Juni 2024

OPTIMAL Automotive GmbH

Iwan Schmitz, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVSEITE

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 344.129,00 469.332,00
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 9.293,13
344.129,00 478.625,13
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.654.277,00 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 711.095,00 791.376,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 651.354,33 722.966,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 6.413,65 13.069,79
10.023.139,98 1.527.411,79
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 386.539,66 386.539,66
2. Beteiligungen 1,00 1,00
3. Sonstige Ausleihungen 0,00 8.401.377,51
386.540,66 8.787.918,17
10.753.809,64 10.793.955,09
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Fertige Erzeugnisse und Waren 18.457.076,79 28.560.816,40
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 17.822,62
18.457.076,79 28.578.639,02
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 760.047,25 1.283.180,11
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.177.479,58 3.447.738,47
3. Sonstige Vermögensgegenstände 699.358,20 1.383.064,16
3.636.885,03 6.113.982,74
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 2.544.413,55 3.985.856,50
24.638.375,37 38.678.478,26
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 158.335,72 327.817,29
35.550.520,73 49.800.250,64

PASSIVSEITE

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Kapitalrücklage 1.206.254,10 1.206.254,10
III. Gewinnvortrag 12.096.043,80 7.707.211,12
IV. Jahresüberschuss 5.323.850,51 4.388.832,68
18.652.148,41 13.328.297,90
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 57.266,71 2.201.880,00
2. Sonstige Rückstellungen 876.137,21 2.349.758,62
933.403,92 4.551.638,62
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.943,28 831,44
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.099.965,68 10.978.437,36
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.672.741,55 1.188.360,62
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 8.225.527,77 18.091.500,00
5. Sonstige Verbindlichkeiten 1.964.790,12 1.661.184,70
- davon aus Steuern: EUR 200.213,84 (Vj.: EUR 157.275,41)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 6.753,13 (Vj.: EUR 6.371,98)
15.964.968,40 31.920.314,12
35.550.520,73 49.800.250,64

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 56.462.760,61 59.339.202,97
2. Sonstige betriebliche Erträge 504.071,51 713.139,62
3. Materialaufwand
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren (37.403.693,36) (41.326.052,15)
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter (5.499.285,11) (5.597.745,30)
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung (978.524,55) (996.178,25)
- davon für Altersversorgung: EUR 16.660,96 (Vj.: EUR 16.660,96)
(6.477.809,66) (6.593.923,55)
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen (613.715,10) (441.077,70)
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen (5.166.129,98) (5.937.678,60)
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.790,40 2.309,40
8. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 (65.800,00)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (414.313,37) (269.648,67)
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (1.537.450,99) (979.758,34)
11. Ergebnis nach Steuern 5.355.510,06 4.440.712,98
12. Sonstige Steuern (31.659,55) (51.880,30)
13. Jahresüberschuss 5.323.850,51 4.388.832,68

ANHANG für das Geschäftsjahr 2023

A. ALLGEMEINE ANGABEN

Der Jahresabschluss wurde gem. §§ 242 ff. HGB und 264a ff. HGB aufgestellt. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatzmethoden und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet (§ 246 Abs. 3 i.V. m. § 252 Abs. 1 Nr. 6 HGB).

Die OPTIMAL Automotive GmbH mit Sitz in Langenbach ist im Handelsregister unter der Nummer HRB 262890 beim Registergericht München eingetragen.

1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sowie die Sachanlagen werden mit dem Anschaffungspreis unter Berücksichtigung ggf. anfallender Anschaffungsnebenkosten sowie Anschaffungskostenminderungen aktiviert.

Die Folgebewertung der immateriellen Vermögensgegenstände sowie des abnutzbaren Sachanlagevermögens ergibt sich aus Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen.

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren abgeschrieben.

Auf Sachanlagen werden zeitanteilige lineare Abschreibungen verrechnet. Für die Zugänge der geringwertigen Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden aus Wesentlichkeitsgründen die steuerlichen Vorschriften in der Handelsbilanz angewendet.

Im Finanzanlagevermögen werden Anteile an verbundenen Unternehmen, Beteiligungen sowie Ausleihungen zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Zeitwert ausgewiesen. Außerplanmäßige Abschreibungen werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Fremdbezogene Waren werden mit den Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten bewertet. Waren werden dabei nach der gewogenen Durchschnittsmethode bewertet, wobei das strenge Niederstwertprinzip beachtet wird. Posten mit verminderter Marktgängigkeit werden auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag in Höhe ihrer Anschaffungskosten angesetzt. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind für erkennbare Einzelrisiken Wertberichtigungen gebildet worden.

Auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden wegen des allgemeinen Zins- und Kreditrisikos Pauschalwertberichtigungen von 1 % vorgenommen. Bei der Bemessung der Wertberichtigungen wurde berücksichtigt, dass die Forderungen teilweise durch eine Warenkreditversicherung gesichert sind.

Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen. Die Auflösung der Posten erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Das Eigenkapital wird zum Nennwert angesetzt.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

2. Grundlagen der Währungsumrechnung

Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden zum historischen Anschaffungskurs angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Insofern sind im vorliegenden Jahresabschluss nicht realisierte Gewinne und Verluste aus der Währungsumrechnung enthalten. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens. Bei Wechselkursänderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtags unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite.

B. ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ist in der Anlage 1 zum Anhang dargestellt.

Finanzanlagen

Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen

Unter den Finanzanlagen des Anlagevermögens werden folgende Beteiligungen mit einem Anteil am Kapital von mindestens 20 % ausgewiesen:

Anteil am gezeichneten Kapital Währung Eigenkapital Ergebnis Geschäftsjahr
OPTIMAL Recambios SL, Barcelona / Spanien 26,40% EUR -1.896.899,79 -899.733,20
OPTIMAL İstanbul Yedek Parça Otomotiv Sanayi ve Ticaret A.Ş, Istanbul / Türkei 95,00% TRL 22.314.722,29 9.907.688,12
Optimal Otomotiv DIS Ticaret A. Ş. Istanbul / Türkei 100,00% TRL 24.858.663,24 17.240.249,72
Q-Parts24 GmbH & Co. KG, Vaterstetten / Deutschland 51,00% EUR 50.000,00 -50.082,64

Die sonstigen Ausleihungen betragen in 2023 € 0,0 (Vj. T€ 8.401,4).

Den sonstigen Ausleihungen in 2022 lag ein Mieterdarlehen in Zusammenhang mit einem Immobilien-Leasingvertrag zu Grunde. Im Februar 2023 wurde der Leasingvertrag mit der Austria Leasing GmbH über die Immobilie in der Alfred-Kühne-Str. beendet und die Immobilie im Anlagevermögen aktiviert.

2. Umlaufvermögen

Die ausgewiesenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die Forderungen gegen verbundene Unternehmen, sowie die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind debitorische Kreditoren in Höhe von T€ 37,85 (Vj. T€ 119,7) sowie die von den Lieferanten für 2023 erwarteten Boni in Höhe von T€ 485,6 (Vj. T€ 1.036,7) und eine Steuerforderung von T€ 122 (Vj. T€ 0,0) enthalten.

3. Eigenkapital

I. Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital beträgt zum 31. Dezember 2023 T€ 26,0 (Vj. T€ 26,0).

II. Kapitalrücklagen

Das Kapitalrücklagenkonto beträgt zum Stichtag T€ 1.206,3 (Vj. T€ 1.206,3) und das Gewinnrücklagenkonto T€ 12.096,0 (Vj. T€ 7.707,2).

III. Jahresüberschuss

Der Jahresüberschuss 2023 beläuft sich auf T€ 5.323,85 (Vj. T€ 4.388,8).

4. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen vor allem ausstehende Rechnungen in Höhe von T€ 61 (Vj. T€ 1.356,3), Urlaubs- und Boniansprüche in Höhe von T€ 217,9 (Vj. T€ 209,5), Garantieverpflichtungen in Höhe von T€ 168,0 (Vj. T€ 148,0), Abfindungen und Sozialpläne in Höhe von T€ 306 (Vj. T€ 245,1), sowie Rückstellungen für Abschlussarbeiten in Höhe von T€ 61 (Vj. T€ 99).

5. Verbindlichkeiten

Restlaufzeit bis zu einem Jahr Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren Gesamtbetrag
T€ T€ T€ T€
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2023 1,9 0,0 0,0 1,9
VJ 0,8 0,0 0,0 0,8
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2023 4.093,3 6,7 0,0 4.100,0
VJ 10.963,7 14,7 0,0 10.978,4
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen 2023 1.672,7 0,0 0,0 1.672,7
VJ 1.188,4 0,0 0,0 1.188,4
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 2023 8.225,5 0,0 0,0 8.225,5
VJ 18.091,5 0,0 0,0 18.091,5
5. Sonstige Verbindlichkeiten 2023 1.964,8 0,0 0,0 1.964,8
VJ 1.661,2 0,0 0,0 1.661,2

Bei den sonstigen Verbindlichkeiten handelt es sich im Wesentlichen um Verbindlichkeiten gegenüber ehem. Gesellschaftern in Höhe von T€ 1.642,2 (Vj. T€ 1.406,9), ausstehende Zahlungen an Debitoren aufgrund von Boni und Reklamationen in Höhe von T€ 110,5 (Vj. T€ 84,4), sowie Umsatzsteuerverbindlichkeiten in Höhe von T€ 135,1 (Vj. T€ 91,0).

C. ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN UND VERLUSTRECHNUNG

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse wurden in folgenden Ländern erzielt:

Länder Umsatz
in T€
Deutschland 34.614,2
Schweiz 4.409,8
Italien 3.693,8
Tschechien 1,710,4
Großbritannien 1.434,6
Ungarn 1.344,3
Norwegen 1.245,1
Polen 950,2
Rumänien 820,4
Ukraine 734,6
Übrige Länder 5.505,3
Summe 56.462,7

Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen

Nennenswerte periodenfremde Erträge und Aufwendungen sind nicht angefallen.

Die sonstigen Erträge aus Währungsumrechnung betragen T€ 48,9 (Vj. T€ 77,3) und die sonstigen Aufwendungen aus Währungsumrechnung betragen T€ 37,4 (Vj. T€ 82,2).

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen mit T€ 385,9 (Vj. T€ 255,0) verbundene Unternehmen.

SONSTIGE ANGABEN

1. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Haftungsverhältnisse

Am Bilanzstichtag besteht gegenüber Kreditinstituten eine sonstige finanzielle Verpflichtung aus Miet- und Leasingverhältnissen in Höhe von T€ 1.835,1 (Vj. T€ 2.428,6).

Der Nutzung des Hochregallagers und dem größten Teil des betrieblichen Fuhrparks liegen Leasingverhältnisse zu Grunde. Zweck der Leasingverträge ist die Verringerung der Kapitalbindung.

2. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag

Nach dem Bilanzstichtag im Februar 2024 hat sich der Aufbau der Handelsorganisation von einer bisher hybriden Organisation zu einer rein funktionalen Organisationform gewandelt. Die Rolle des Geschäftsführers der OPTIMAL Automotive GmbH wird sich künftig auf die gesetzlich notwendigen Verantwortlichkeiten beschränken. Herr Iwan Schmitz übernahm im Februar 2024 die Rolle des neuen Geschäftsführers, nachdem der bisherige Geschäftsführer Herr Helge Schöngarth aus dem Unternehmen ausgeschieden ist.

3. Abschlussprüfer Honorar

Abschlussprüfungen: 31.350€

4. Organe der Gesellschaft

Geschäftsführung:

Die Geschäftsführer der OPTIMAL Automotive GmbH:

Herr Helge Schöngarth (bis 02/2024)

Herr Iwan Schmitz (ab 02/2024)

5. Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt waren 42 Arbeiter, 49 Angestellte, zwölf Teilzeitkräfte und vier Auszubildende beschäftigt.

6. Konzernabschluss

Die OPTIMAL Automotive GmbH, Langenbach, nimmt die Erleichterungsvorschrift des § 291 HGB in Anspruch und stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Konsolidierungskreis nicht auf.

Der Konzernabschluss für den größten Kreis der verbundenen Unternehmen wird von der LKQ Corp., Chicago, IL, USA aufgestellt. Dieser ist in der Konzern-Web-Site unter Investor Relations zu finden.

OPTIMAL Automotive GmbH wird in den Konzernabschluss der LKQ German Holdings GmbH, Poing, (kleinster Konsolidierungskreis) einbezogen. Der Konzernabschluss der LKQ German Holdings GmbH wird im Unternehmensregister veröffentlicht.

7. Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss 2023 beläuft sich auf T€ 5.323,85 (Vj. T€ 4.388,8). Die Geschäftsführung schlägt vor den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Langenbach, den 21. Juni 2024

OPTIMAL Automotive GmbH

Iwan Schmitz

Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 1.1.2023 Zugänge Abgänge
EUR EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 82.816,88 0,00 0,00
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.578.767,88 18.750,00 0,00
Geleistete Anzahlungen 9.293,13 9.293,32 0,00
1.670.877,89 28.043,32 0,00
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 347.661,79 0,00
Technische Anlagen und Maschinen 1.194.944,51 14.874,24 0,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.583.780,38 70.382,91 4.565,80
Geleistete Anzahlungen unc Anlagen im Bau 13.069,79 21.108,28 0,00
4.791.794,68 454.027,22 4.565,80
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 2.086.108,49 0,00 0,00
Beteiligungen 6.600,00 0,00 0,00
Sonstige Ausleihunger 8.401.377,51 91.499,11 0,00
10.494.086,00 91.499,11 0,00
16.956.758,57 573.569,65 4.565,80
Anschaffungs- und Herstellungskosten
Umbuchungen Mieterdarlehen Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0,00 82.816,88
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 18.586,45 0,00 1.616.104,33
Geleistete Anzahlungen -18.586,45 0,00 0,00
0,00 0,00 1.698.921,21
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 8.492.876,62 8.840.538,41
Technische Anlagen und Maschinen 11.802,35 0,00 1.221.621,10
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 15.962,07 0,00 3.665.559,56
Geleistete Anzahlungen unc Anlagen im Bau -27.764,42 0,00 6.413,65
0,00 8.492.876,62 13.734.132,72
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 2.086.108,49
Beteiligungen 0,00 0,00 6.600,00
Sonstige Ausleihunger 0,00 -8.492.876,62 0,00
0,00 -8.492.876,62 2.092.708,49
0,00 0,00 17.525.762,42
Abschreibungen
Stand am 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 82.816,88 0,00 0,00 82.816,88
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.109.435,88 162.539,45 0,00 1.271.975,33
Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
1.192.252,76 162.539,45 0,00 1.354.792,21
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 186.261,41 0,00 186.261,41
Technische Anlagen und Maschinen 403.568,51 106.957,59 0,00 510.526,10
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.860.814,38 157.956,65 4.565,80 3.014.205,23
Geleistete Anzahlungen unc Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
3.264.382,89 451.175,65 4.565,80 3.710.992,74
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.699.568,83 0,00 0,00 1.699.568,83
Beteiligungen 6.599,00 0,00 0,00 6.599,00
Sonstige Ausleihunger 0,00 0,00 0,00 0,00
1.706.167,83 0,00 0,00 1.706.167,83
6.162.803,48 613.715,10 4.565,80 6.771.952,78
Buchwerte
Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0,00
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 344.129,00 469.332,00
Geleistete Anzahlungen 0,00 9.293,13
344.129,00 478.625,13
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.654.277,00 0,00
Technische Anlagen und Maschinen 711.095,00 791.376,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 651.354,33 722.966,00
Geleistete Anzahlungen unc Anlagen im Bau 6.413,65 13.069,79
10.023.139,98 1.527.411,79
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 386.539,66 386.539,66
Beteiligungen 1,00 1,00
Sonstige Ausleihunger 0,00 8.401.377,51
386.540,66 8.787.918,17
10.753.809,64 10.793.955,09

6.1.5 BESTÄTIGUNGSVERMERK

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die OPTIMAL Automotive GmbH, Langenbach:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der OPTIMAL Automotive GmbH, Langenbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der OPTIMAL Automotive GmbH, Langenbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 21. Juni 2024

Rödl & Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Hager, Wirtschaftsprüfer

Mainka-Klein, Wirtschaftsprüfer

SONSTIGE BESTANDTEILE

Ergebnisverwendungsbeschluss

In der Gesellschafterversammlung vom 17. Januar 2025 wurde einstimmig beschlossen, den Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 5.324 auf neue Rechnung vorzutragen.

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