Karnahl - Fraatz - Grundstücks eGbR
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Katrin Weist seit 12.11.2020 | Geschäftsführer |
Tilo Schröter seit 12.11.2020 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Kafril Service GmbHLossatalJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Inhaltsverzeichnis 1 Prüfungsauftrag 2 Wiedergabe des Bestätigungsvermerks 3 Grundsätzliche Feststellungen 3.1 Stellungnahme zur Lagebeurteilung durch die gesetzlichen Vertreter 3.2 Unregelmäßigkeiten 3.2.1 Vorschriften zur Rechnungslegung 3.2.2 Sonstige Vorschriften 4 Prüfungsdurchführung 4.1 Gegenstand der Prüfung 4.2 Art und Umfang der Prüfung 4.3 Unabhängigkeit 5 Feststellungen zur Rechnungslegung 5.1 Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung 5.2 Gesamtaussage des Jahresabschlusses 5.2.1 Bewertungsgrundlagen 5.2.2 Zusammenfassende Beurteilung 6 Schlussbemerkung Anlagenverzeichnis Bilanz zum 31. Dezember 2023 Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 Anhang für das Geschäftsjahr 2023 Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 Rechtliche Verhältnisse Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt Allgemeine Auftragsbedingungen Hinweis: Aus rechentechnischen Gründen können in Tabellen und bei Verweisen Rundungsdifferenzen zu den sich mathematisch exakt ergebenden Werten (Geldeinheiten, Prozentangaben usw.) auftreten. Abkürzungsverzeichnis
1 Prüfungsauftrag Die Geschäftsführung der Kafril Service GmbH, Lossatal OT Großzschepa (im Folgenden kurz: "Gesellschaft" oder "KAFRIL Service") hat uns aufgrund des Beschlusses der Gesellschafterversammlung vom 7. Mai 2024 mit der Prüfung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 unter Einbeziehung der zugrundeliegenden Buchführung und des Lageberichts beauftragt. Für diesen Auftrag gelten, auch im Verhältnis zu Dritten, unsere als Anlage beigefügten Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüferinnen, Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften vom 1. Januar 2024. Wir verweisen ergänzend auf die dort in Ziffer 9 enthaltenen Haftungsregelungen und auf den Haftungsausschluss gegenüber Dritten sowie die weiteren Bestimmungen der beigefügten Anlage "Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt". Der vorliegende Prüfungsbericht richtet sich an die Gesellschaft. 2 Wiedergabe des Bestätigungsvermerks Zu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Kafril Service GmbH, Lossatal OT Großzschepa Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Kafril Service GmbH, Lossatal OT Großzschepa, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Kafril Service GmbH, Lossatal OT Großzschepa, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dresden, den 2. Mai 2025 WPSL
Treuhand & Revision GmbH
Dr. Liebal, Wirtschaftsprüferin 3 Grundsätzliche Feststellungen 3.1 Stellungnahme zur Lagebeurteilung durch die gesetzlichen Vertreter Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse halten wir die Darstellung und Beurteilung der Lage des Unternehmens und seiner voraussichtlichen Entwicklung durch die gesetzlichen Vertreter im Jahresabschluss und im Lagebericht für zutreffend. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Hervorzuheben sind insbesondere die folgenden Aspekte: • Rückgang der Auftragseingänge und des Umsatzes auf Grund schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen für die Geschäftsentwicklung 2023 Die Umsatzerlöse der KAFRIL Service resultieren im Wesentlichen aus Dienstleistungen für ihre Tochterunternehmen in den Bereichen Verwaltung, Vermietung, Instandhaltung und Reparatur von Baugeräten und Fahrzeugen sowie Transport von Baugeräten und Schüttgütern. Sie ist damit direkt abhängig von der Auftragslage bzw. dem Baugeschehen der Tochterunternehmen in der KAFRIL-Gruppe, mit denen Ergebnisabführungsverträge bestehen. Die Geschäftsführung erläutert die Auftragslage der KAFRIL-Gruppe unter Berücksichtigung der Entwicklung der Rahmenbedingungen in der Bauwirtschaft, beeinflusst durch die Nachwirkungen der Corona-Pandemie und die geopolitischen Spannungen, insbesondere des Ukraine-Krieges, die sich insbesondere in steigenden Energiekosten und in Lohnerhöhungen auf Grund des Fachkräftemangels auswirkten. Insbesondere im Bausektor bildeten die deutlich gestiegenen Kosten sowie der hohe und oft sehr langwierige bürokratische Aufwand in den Planungs- und Genehmigungsverfahren hohe Hürden für Investoren. Trotz des weiterhin hohen Bedarfs an Wohnraum war ein Rückgang an Baugenehmigungen zu verzeichnen. Entsprechend der allgemeinen Entwicklung der Branche musste auch die KAFRIL-Gruppe einen deutlichen Rückgang des Auftragseinganges sowie des Umsatzes und der damit erbrachten Gesamtleistung verzeichnen. Entsprechend waren auch die Umsatzerlöse und die Betriebsleistung in der KAFRIL Service rückläufig. Auf Grund der Aktivitäten der KAFRIL-Gruppe und der daraus resultierenden Auftragseingänge im laufenden Geschäftsjahr konnte die KAFRIL Service für das Geschäftsjahr 2023 dennoch ein positives Ergebnis ausweisen, welches insbesondere aus den Gewinnen aus Ergebnisabführung resultiert. • Rückgang der Betriebsleistung und des Finanz- und Beteiligungsergebnisses Die Betriebsleistung ist um rd. 7 % um TEUR 546 auf TEUR 7.542 bei Umsatzerlösen in Höhe von TEUR 7.524 (i. Vj. TEUR 8.636) gegenüber dem Vorjahr gesunken. Die Aufwendungen für die Betriebsleistung verminderten sich überproportional und blieben mit TEUR 9.488 deutlich unter denen des Vorjahres (TEUR 11.589). Eine Ursache hierfür sind Reduzierungen der Aufwendungen für Materialbezug sowie der in Anspruch genommenen bezogenen Leistungen. Damit liegt das Betriebsergebnis mit TEUR-1.213 über dem des Vorjahres (TEUR -2.800). Das negative Betriebsergebnis konnte durch das positive Finanz- und Beteiligungsergebnis (TEUR 6.930; i. Vj. TEUR 7.206), das im Wesentlichen die Gewinne aus den Ergebnisabführungsverträgen enthält, jedoch gegenüber dem Vorjahr rückläufig ist, kompensiert werden. Unter Berücksichtigung der Ertragsteuern (TEUR -1.518, i. Vj. TEUR-1.333) wird ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 4.214 (im Vorjahr von TEUR 3.166) ausgewiesen. • Die Bilanzsumme der Gesellschaft ist im Vergleich zum Vorjahr um ca. 10,5 % gestiegen. Die Bilanzsumme der Gesellschaft hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 2.275 erhöht, was im Wesentlichen auf den Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen (TEUR +1.351), auf Grund höherer Forderungen aus Gewinnabführung, und des sonstigen Umlaufvermögens (TEUR +1.233), infolge von Steuerrückforderungen, zurückzuführen ist. Das Anlagevermögen ist vollständig durch Eigenkapital gedeckt, wobei die Anlagenquote bei 37,0 %-Punkten liegt. Die Eigenkapitalquote ist um rd. 3,9 %-Punkte gesunken und liegt zum 31. Dezember 2023 bei 67,6 %. Absolut erhöhte sich das Eigenkapital um TEUR 707 auf Grund des Jahresüberschusses (TEUR 4.214), dem eine Ausschüttung (TEUR 1.400) und die vorgesehene Ausschüttung aus dem Jahresüberschuss 2023 (TEUR 2.107) gegenüberstehen. Die gegenüber dem Vorjahr gestiegene Bilanzsumme ergibt sich im Wesentlichen aus höheren sonstigen Verbindlichkeiten (TEUR +1.471) innerhalb des sonstigen Fremdkapitals. Der Anstieg begründet sich dabei im Wesentlichen aus dem Zuwachs der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern auf Grund der Verbindlichkeiten aus vorgesehenen Ausschüttungen. • Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Geschäftsjahr jederzeit gegeben. Der operative Cashflow (TEUR 2.002) konnte die Finanzierungs- und Investitionstätigkeit der Gesellschaft nicht vollständig abdecken, so dass sich der Finanzmittelfonds um TEUR 49 auf TEUR 689 vermindert hat. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Geschäftsjahr jederzeit gegeben. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft Die Darstellung der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft im Lagebericht basiert auf Annahmen, bei denen Beurteilungsspielräume vorhanden sind. Wir halten diese Darstellung für plausibel. In diesem Zusammenhang ist insbesondere auf folgende Kernaussagen hinzuweisen: • Unsichere wirtschaftliche und politische Rahmenbedingungen für die Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2024 und den Folgejahren Die Geschäftsleitung führt im Lagebericht aus, dass eine Entspannung hinsichtlich politischer und gesamtwirtschaftlicher Problemstellungen auch in 2024 nicht erkennbar war. Der Markt ist gekennzeichnet durch Fachkräftemangel und deutliche Erhöhungen in den Energiebezugskosten. Die unternehmerischen Handlungsspielräume werden immer weiter eingeschränkt. Der Aufwand für Bürokratie und Verwaltung hat einen unverhältnismäßig hohen Grad erreicht - sowohl in den Unternehmen als auch in der öffentlichen Hand. Dem steigenden Bedarf an (sozialem) Wohnraum stehen politische Sparmaßnahmen, strengere Umweltvorschriften sowie hohe Kostensteigerungen beim Neubau und der Sanierung von Wohneigentum entgegen. Im Industriebau wirken u.a. verzögerte Bauentscheidungen, zähere Entscheidungen und Prozesse sowie Lieferengpässe und lange Lieferzeiten für Baugeräte, Fahrzeuge und Ersatzteile. Die Geschäftsführung schätzt ein, dass den Unternehmen vor dem Hintergrund der sehr instabilen und fast unberechenbaren Finanz- und Wirtschaftspolitik die Grundlagen für fundierte strategische Entscheidungen entzogen werden. Es wird zunehmend schwerer, sich all den Herausforderungen zu stellen und dabei noch immer wirtschaftlich sinnvoll am Markt zu agieren. Die Auflösung der Bundesregierung zum Jahresende 2024 hat die Unsicherheiten weiter verstärkt. Auch die wirtschafts- und sozialpolitischen Ausrichtung der neuen Bundesregierung lässt viele Fragen offen. Insbesondere angesichts der aktuell wirtschaftspolitischen Entwicklungen in den USA ist die ungewisse zukünftige Ausrichtung der deutschen (und europäischen) Wirtschafts- und Außenpolitik ein zusätzlicher Hemmer für ein Wirtschaftswachstum. • Betriebsleistung 2024 auf dem Niveau des Vorjahres; Jahresüberschuss 2024 unter dem von 2023 erwartet Für das Jahr 2024 erwartet die Geschäftsführung auf Grund der Rahmenbedingungen und wirtschaftlichen Entwicklungen sowie des guten Auftragsvorlaufs zu Beginn des Jahres 2024 eine Betriebsleistung auf Vorjahresniveau. Der Jahresüberschuss 2024 wird voraussichtlich, auch auf Grund geringere Gewinne aus Ergebnisabführung, unter dem von 2023 liegen. In das Jahr 2025 blickt die Gesellschaft trotz einer weiterhin sehr angespannten Wirtschaftslage verhalten optimistisch. • Chancen, der sich verschärfenden Wettbewerbssituation mit steigenden Kostendruck zu begegnen, werden in der hohen Kundenorientierung, Leistungsqualität und im hohen Niveau der Technik gesehen Die Geschäftsführung führt im Lagebericht aus, dass die Gesellschaft im Verbund der KAFRIL-Unternehmensgruppe wie viele andere Marktteilnehmer vor großen Herausforderungen steht und eine Entspannung in der Branche oder der deutschen Wirtschaft insgesamt nicht erkennbar ist. Chancen, dem steigenden Wettbewerb bei rückläufiger Nachfrage und steigenden Projektkosten zu begegnen, werden in der hohen Kundenorientierung, Leistungsqualität und im hohen Niveau der Technik gesehen. Dazu tragen die bestehende Unternehmensorganisation und Personalpolitik bei, um im Bedarfsfall auf Marktveränderungen flexibel reagieren zu können. Bei steigendem Kostendruck müssen Einsparpotenziale erkannt und Synergien genutzt werden. Die ergeben sich beispielsweise im Zusammenwirken mit den anderen KAFRIL- Unternehmen und der für mehrere Seiten vorteilhaften Aufbereitung und Wiederverwendung von Abbruch- und Erdaushubmaterialien und Baureststoffen. Eine Chance, den steigenden Anteil an Bürokratie- und Verwaltungsaufwand für unproduktive Aufgaben zu bewältigen, wird in einem weiteren Ausbau an Digitalisierung und Automatisierung sowie der Nutzung künstlicher Intelligenz gesehen. • Risiken bestehen vor allem in den langen Lieferzeiten und Lieferengpässen für Anlagengüter, dem Fachkräftemangel und der Personalkostenentwicklung, dem Nachfragerückgang sowie der generellen Entwicklung der wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen Risiken werden in der aktuell sehr schwer planbaren und abzuschätzenden wirtschaftlichen Gesamtentwicklung, gesehen. Bei langen Wartezeiten auf Lieferungen von neuen Baugeräten, Fahrzeugen und Ersatzteilen und steigenden Personalkosten bei sich verschärfendem Fachkräftemangel hat sich die erschwerte Wettbewerbssituation weiter verschärft. Der Wohnungsbaumarkt unterliegt einem drastischen Einbruch. Investitionsentscheidungen werden zunehmend zurückgestellt. Die Geschäftsleitung führt im Lagebericht aus, dass die Unsicherheiten im politischen und wirtschaftlichen Weltgeschehen, insbesondere die Entwicklung in der USA sowie die aktuell instabile und unberechenbare deutsche Finanz- und Wirtschaftspolitik zu fehlender Planungssicherheit hinsichtlich strategischer Entscheidungen, zu immer mehr bürokratischem - und damit unproduktivem - Aufwand sowie zu zunehmenden Einschnitten in der unternehmerischen Handlungs- und Gestaltungsfreiheit führen. Als ein weiteres Risiko wird daneben die nachlassende Zahlungsmoral einiger Auftraggeber gesehen, was zu Zahlungsausfällen führen kann. 3.2 Unregelmäßigkeiten 3.2.1 Vorschriften zur Rechnungslegung Bei der Durchführung der Abschlussprüfung haben wir die im Folgenden aufgeführten Unrichtigkeiten oder Verstöße gegen gesetzliche Vorschriften zur Rechnungslegung festgestellt: Entgegen den Vorschriften des § 264 HGB wurde der Jahresabschluss der Gesellschaft nach den Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß § 267 Abs. 2 HGB sowie der Lagebericht nicht innerhalb der ersten drei Monate des Geschäftsjahres für das vergangene Geschäftsjahr aufgestellt. 3.2.2 Sonstige Vorschriften Entgegen den Vorschriften des § 42a GmbHG konnte die Gesellschafterversammlung der Gesellschaft nicht bis spätestens zum Ablauf der ersten acht Monate über die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 beschließen. Entgegen den Vorschriften des § 325 HGB a. F. wurden die offenlegungspflichtigen Unterlagen nicht innerhalb eines Jahres nach dem Abschlussstichtag des Geschäftsjahres 2023 beim Betreiber des Bundesanzeigers eingereicht. 4 Prüfungsdurchführung 4.1 Gegenstand der Prüfung Im Rahmen des uns erteilten Auftrags haben wir gemäß § 317 HGB die Buchführung, den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - und den Lagebericht auf die Einhaltung der einschlägigen gesetzlichen Vorschriften geprüft. Die maßgebenden Rechnungslegungsgrundsätze für unsere Prüfung des Jahresabschlusses waren die Rechnungslegungsvorschriften der §§ 242 bis 256a und der §§ 264 bis 288 HGB, die Sondervorschriften des GmbH-Gesetzes sowie ergänzende Bilanzierungsbestimmungen aus dem Gesellschaftsvertrag. 4.2 Art und Umfang der Prüfung Unsere Prüfung haben wir in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Die Prüfung erstreckt sich nicht darauf, ob der Fortbestand des geprüften Unternehmens oder die Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit der Geschäftsführung zugesichert werden kann. Grundlage unseres risiko- und prozessorientierten Prüfungsvorgehens ist die Erarbeitung einer Prüfungsstrategie. Diese basiert auf der Beurteilung des wirtschaftlichen und rechtlichen Umfelds des Unternehmens, seiner Ziele, Strategien und Geschäftsrisiken, die wir anhand kritischer Erfolgsfaktoren beurteilen. Die Prüfung des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems und dessen Wirksamkeit ergänzen wir durch Prozessanalysen, die wir mit dem Ziel durchführen, deren Einfluss auf relevante Jahresabschlussposten zu ermitteln und so die Fehlerrisiken sowie unser Prüfungsrisiko einschätzen zu können. Das rechnungslegungsbezogene interne Kontrollsystem zeichnet sich durch einen bei mittelständischen Unternehmen üblichen geringen Grad an Funktionstrennung aus. Zwecks Beurteilung von Angemessenheit und Wirksamkeit des Systems haben wir uns ausreichende Kenntnisse über den Umgang der Unternehmensleitung mit den Geschäftsrisiken und über die Organisation der Geschäftsprozesse im Unternehmen verschafft. Die Erkenntnisse aus unseren Analysen und aus der Prüfung des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems haben wir bei der Auswahl der analytischen Prüfungshandlungen (Plausibilitätsbeurteilungen) und der Einzelfallprüfungen hinsichtlich der Bestandsnachweise, des Ansatzes, des Ausweises und der Bewertung im Jahresabschluss berücksichtigt. Im unternehmensindividuellen Prüfungsprogramm haben wir die Schwerpunkte unserer Prüfung, Art und Umfang der Prüfungshandlungen sowie den zeitlichen Prüfungsablauf und den Einsatz von Mitarbeitern festgelegt. Hierbei haben wir die Grundsätze der Wesentlichkeit und der Risikoorientierung beachtet und daher unsere Prüfungsurteile überwiegend auf der Basis von Stichproben getroffen. Unser Prüfungsprogramm hat folgende Schwerpunkte umfasst:
Weiterhin haben wir u. a. folgende Standardprüfungshandlungen vorgenommen:
Im Rahmen der Prüfung der Vergleichsangaben und der Eröffnungsbilanzwerte haben wir zusätzliche Prüfungshandlungen im Sinne des IDW Prüfungsstandard 205 durchgeführt. Dabei haben wir den von der Geschäftsführung und dem eingebundenen Steuerbüro erstellten Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 verwertet. Wir haben geprüft, ob deren Arbeit unter Berücksichtigung der Bedeutung der Vergleichsangaben den Zwecken der Abschlussprüfung genügt. Des Weiteren war eine prüferische Durchsicht des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2022 erfolgt, auf Grund derer eine Bescheinigung erteilt wurde. Wir haben die Prüfung in den Monaten Februar bis Mai 2025 (mit Unterbrechungen) bis zum 2. Mai 2025 durchgeführt. Alle von uns erbetenen Aufklärungen und Nachweise sind erbracht worden. Die gesetzlichen Vertreter haben uns die Vollständigkeit dieser Aufklärungen und Nachweise sowie der Buchführung, des Jahresabschlusses und des Lageberichts schriftlich bestätigt. 4.3 Unabhängigkeit Bei unserer Abschlussprüfung haben wir die anwendbaren Vorschriften zur Unabhängigkeit beachtet. 5 Feststellungen zur Rechnungslegung 5.1 Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht die Buchführung den gesetzlichen Vorschriften. Die aus weiteren geprüften Unterlagen entnommenen Informationen haben zu einer ordnungsgemäßen Abbildung in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht geführt. Als zusammenfassendes Ergebnis unserer Prüfung, die sich auf
erstreckt hat, haben wir den in Abschnitt 2 wiedergegebenen Bestätigungsvermerk erteilt. 5.2 Gesamtaussage des Jahresabschlusses 5.2.1 Bewertungsgrundlagen Zu den angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie den für die Bewertung von Vermögensgegenständen und Schulden maßgeblichen Faktoren einschließlich etwaiger Auswirkungen von Änderungen an diesen Methoden machen wir folgende Angaben: Pensionsrückstellungen Pensionsrückstellungen für Altersversorgungszusagen gegenüber Mitarbeitern werden in Höhe des beizulegenden Zeitwertes des Rückdeckungsanspruches angesetzt, da es sich um leistungskongruente Rückdeckungsversicherungen handelt. Die Rückstellungen wurden mit den Forderungen aus der Rückdeckungsversicherung verrechnet. Somit ergibt sich kein Bilanzansatz. Sonstige Rückstellungen Für Instandhaltungsverpflichtungen auf Grund eines Mietvertrages bestehen Rückstellungen in Höhe von TEUR 985. Umsatzerlöse Die Entgelte der von KAFRIL Service an ihre Tochterunternehmen der Kafril Bau GmbH, Kafril Abbruch GmbH und Kafril Recycling GmbH berechneten Leistungen für kaufmännische Tätigkeiten, Bauleitertätigkeit sowie Transport- und Werkstattleistungen in Höhe von TEUR 6.509 bemessen sich nach den entstandenen Kosten. Im Übrigen verweisen wir auf die Ausführungen im Anhang zu weiteren Bewertungsgrundlagen. 5.2.2 Zusammenfassende Beurteilung Nach unserer pflichtgemäß durchgeführten Prüfung sind wir zu der in unserem Bestätigungsvermerk getroffenen Beurteilung gelangt, dass der Jahresabschluss insgesamt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. 6 Schlussbemerkung Den vorstehenden Bericht über unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 der Kafril Service GmbH, Lossatal OT Großzschepa, erstatten wir in Übereinstimmung mit § 321 HGB unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten des Instituts der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e. V ., Düsseldorf (IDW PS 450 n. F.).
Dresden, den 2. Mai 2025 WPSL
Treuhand & Revision GmbH
Dr. Liebal, Wirtschaftsprüferin Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 20231 Allgemeine Erläuterungen Die Kafril Service GmbH hat ihren Sitz in Lossatal OT Großzschepa. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Leipzig unter Abteilung B, Nummer HRB 15589 eingetragen. Der Jahresabschluss der Kafril Service GmbH, Lossatal OT Großzschepa (im Folgenden "KAFRIL Service" oder "Gesellschaft" genannt), zum 31. Dezember 2023 ist nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches unter Beachtung des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt worden. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die größenabhängigen Erleichterungen gemäß §§ 276, 288 Abs. 2 HGB sind nicht bzw. nur teilweise in Anspruch genommen. Zwischen der KAFRIL Service und ihren Tochterunternehmen:
bestehen jeweils Gewinn- und Ergebnisabführungsverträge. 2 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss wurde entsprechend den allgemeinen Ansatzvorschriften gemäß §§ 246 bis 250 HGB und den allgemeinen Bewertungsvorschriften der §§ 252 bis 256 HGB sowie den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften gemäß §§ 264 ff. HGB aufgestellt. Die Regelungen des Gesellschaftsvertrages über den Jahresabschluss wurden beachtet. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Vergleich zum Vorjahr beibehalten. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sowie die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten und vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen unter Zugrundelegung der wirtschaftlichen Nutzungsdauer bzw. der Restnutzungsdauer bewertet. Geringwertige Vermögensgegenstände des Anlagevermögens im Einzelanschaffungspreis (netto) bis zu EUR 800,00 werden sofort abgeschrieben und als Abgang gezeigt. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem zum Stichtag beizulegenden niedrigeren Wert bewertet. Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen sind mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten bilanziert. Für zweifelhafte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden, soweit erforderlich, Einzelwertberichtigungen gebildet. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bilanziert. Bei dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten handelt es sich um Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen. Das Eigenkapital ist zum Nennwert bilanziert. Zuschüsse für Investitionen werden in einem Sonderposten für Investitionszuschüsse passivisch eingestellt und entsprechend der Laufzeit des begünstigten Anlagevermögens ertragswirksam zugunsten der sonstigen betrieblichen Erträge aufgelöst. Die Pensionsrückstellungen für Altersversorgungszusagen gegenüber Mitarbeitern wurden gemäß § 253 Abs. 1 Satz 3 HGB in Höhe des beizulegenden Zeitwertes des Rückdeckungsversicherungsanspruches angesetzt, da es sich um leistungskongruente Rückdeckungsversicherungen handelt. Die Rückstellungen wurden mit den Forderungen aus der Rückdeckungsversicherung, die nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit ihrem beizulegenden Zeitwert bewertet wurden, verrechnet. Der beizulegende Zeitwert der Rückdeckungsversicherung beträgt TEUR 627 (i. Vj. TEUR 593). Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen die erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Betrages mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen angesetzt. Bei dem passiven Rechnungsabgrenzungsposten handelt es sich um Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen. Die Gesellschaft macht von ihrem Wahlrecht Gebrauch, aktive latente Steuern gemäß § 274 Abs. 1 S. 2 HGB nicht in der Bilanz anzusetzen. 3 Erläuterungen zur Bilanz 3.1 Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist als Anlage zum Anhang beigefügt. Angaben zum Anteilsbesitz
* Ergebnis vor Gewinnabführung
Hinsichtlich eines unter den Ausleihungen an verbundene Unternehmen ausgewiesenen Darlehens in Höhe von TEUR 410 hat die Gesellschaft einen Rangrücktritt erklärt. 3.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Bis auf sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 53 (i. Vj. TEUR 62) und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 2 (i. Vj. TEUR 2) haben sämtliche übrige Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Es bestehen Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 10.574 (i. Vj. TEUR 9.222); diese betreffen mit TEUR 11.005 (i. Vj. TEUR 9.357) Forderungen aus Ergebnisabführung. Des Weiteren resultieren die Forderungen im Wesentlichen aus dem Leistungsverkehr. Dabei wurden Forderungen in Höhe von TEUR 13.130 (i. Vj. TEUR 11.213) mit Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 2.556 (i. Vj. TEUR 1.991) saldiert. Die saldierten Verbindlichkeiten resultieren in Höhe von TEUR 396 (i. Vj. TEUR 771) aus Lieferungen und Leistungen und TEUR 2.160 (i. Vj TEUR 1.220) aus sonstigen Verbindlichkeiten. 3.3 Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt unverändert TEUR 200. Mit Datum vom 2. Mai 2023 wurde eine Ausschüttung aus dem Jahresüberschuss 2021 in Höhe von TEUR 1.400 beschlossen, die am 17. Juli 2023 ausbezahlt wurde. Gemäß dem im Jahr 2022 neu gefassten Gesellschaftsvertrag sind im Jahresabschluss 2023 folgende Gewinnverwendungen berücksichtigt:
3.4 Rückstellungen Pensionsrückstellungen Die Rückstellungen für Altersversorgungszusagen gegenüber Mitarbeitern wurden mit den Forderungen aus der Rückdeckungsversicherung verrechnet. Die verrechneten Erträge und Aufwendungen betrugen TEUR 35 (i. Vj. TEUR 20). Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Instandhaltungsverpflichtungen (TEUR 985; i. Vj. TEUR 985) und für Personalverpflichtungen (TEUR 956; i. Vj. TEUR 1.077). 3.5 Verbindlichkeiten Verbindlichkeitenspiegel
Für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 531 (i. Vj. TEUR 672) bestehen selbstschuldnerische Bürgschaften der KAFRIL Service und verbundener Unternehmen. Des Weiteren wurde der Erwerb unter Eigentumsvorbehalt in Höhe von TEUR 60 (i. Vj. TEUR 163) vereinbart. Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 500 (i. Vj. TEUR 600) sind darüber hinaus durch eine Buchgrundschuld besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 155 (i. Vj. TEUR 37) betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Dabei wurden Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 2.711 (i. Vj. TEUR 2.028) mit Forderungen in Höhe von TEUR 2.556 (i. Vj. TEUR 1.991) saldiert. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten in Höhe von TEUR 9 (i. Vj. TEUR 24) einen Mietkaufvertrag mit Erwerb unter Eigentumsvorbehalt. Des Weiteren sind in Höhe von TEUR 2.107 Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern aus Gewinnausschüttung aus vorgesehener Gewinnausschüttung aus dem Jahresüberschuss 2023 und in Höhe von TEUR 1.583 aus dem Jahresüberschuss 2022 (insgesamt TEUR 3.690) enthalten. Die Verbindlichkeiten aus Gewinnausschüttung für das Jahr 2022 in Höhe von TEUR 1.583 kam gemäß Beschluss vom 25. März 2024 im Juli 2024 zur Auszahlung. 4 Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 223 (i. Vj. TEUR 105) enthalten. Sie resultieren insbesondere aus der Auflösung von Rückstellungen und Buchgewinnen aus Anlagenabgängen. In Höhe von TEUR 114 (i. Vj. TEUR 12) sind periodenfremde Aufwendungen in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen, im Wesentlichen Forderungsverluste und Buchverluste aus Anlagenabgängen, enthalten. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen in Höhe von TEUR 107 Steuern für Vorjahre (i. Vj. Steuererstattungen von TEUR 4). 5 Gewinnverwendungsvorschlag Gemäß Gesellschaftsvertrag wurden TEUR 1.264 des Jahresüberschusses 2023 in die Gewinnrücklagen eingestellt und TEUR 2.107 als Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern bilanziert. Die Geschäftsführung schlägt vor, den verbleibenden Jahresüberschuss 2023 in Höhe von EUR 842.706,02 auf neue Rechnung vorzutragen. 6 Sonstige Angaben Im Jahresdurchschnitt wurden 71 (i. Vj. 69) Mitarbeiter beschäftigt; davon waren 32 (i. Vj. 33) Angestellte und 39 (i. Vj. 36) gewerbliche Mitarbeiter. Haftungsverhältnisse nach §§ 251, 268 Abs. 7 HGB bestehen zum 31. Dezember 2023 gegenüber verbundenen Unternehmen aus selbstschuldnerischen Mitbürgschaften für Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 457. Wir gehen nicht von einer Inanspruchnahme unserer Gesellschaft aus. Aus Kreditrahmenvereinbarungen mit der Gesellschaft sowie anderen gruppenangehörigen Unternehmen besteht folgende Sicherheit:
Des Weiteren besteht eine Buchgrundschuld auf das Flurstück 20a (Lehrlingswohnhaus) als Sicherheit für das von der Bank für Sozialwirtschaft ausgereichte Darlehen an die Hohburger Sozialimmobilien GmbH & Co. KG, Lossatal OT Großzschepa. Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen zum 31. Dezember 2023 aus Miet- und Leasingverträgen (TEUR 136) sowie sonstigen Bestellungen (TEUR 165). Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2023:
Eine Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wird nicht vorgenommen, da die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen wird. Angaben zum Abschlussprüferhonorar nach § 285 Nr. 17 HGB erfolgen gemäß § 288 Abs. 2 HGB nicht. Die Entgelte der von der KAFRIL Service an ihre Tochterunternehmen KAFRIL Bau GmbH, KAFRIL Abbruch GmbH und KAFRIL Recycling GmbH im Geschäftsjahr 2023 berechneten Leistungen für kaufmännische Tätigkeiten, Bauleiterleistungen sowie Transport- und Werkstattleistungen in Höhe von rd. EUR 6,5 Mio. bemessen sich nach den entstandenen Kosten. Die KAFRIL Service erstellt einen Konzernabschluss, der im Bundesanzeiger offengelegt wird. 7 Nachtragsbericht Die negative Entwicklung des Wirtschaftswachstums in Deutschland hält weiter an. Der Krieg zwischen Russland und der Ukraine sowie die Folgen der Corona-Pandemie aber auch die politische Ausrichtung der letzten Jahre in Deutschland haben Folgen hinterlassen, die die Wirtschaft in Deutschland nachhaltig beeinflussen. Um die nationalen und globalen Herausforderungen gut bewältigen zu können, bedarf es stabiler, verlässlicher politischer Rahmenbedingungen und Regelungen, die den Herausforderungen entgegenwirken. Beides ist aktuell in Deutschland nicht gegeben. Dementsprechend fehlt es den Unternehmen an den Grundlagen für langfristige Planungen. Investition werden zurückgestellt, die Zahl der Baugenehmigungen ist weiter rückläufig, die Zahl der Unternehmensschließungen und Insolvenzen steigt. Die dringend erforderliche Neuausrichtung unserer Prioritäten zur Sicherung und Stärkung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist noch immer nicht erkennbar. In der nächsten Zeit wird es in verschiedenen Branchen und Wirtschaftszweigen zu Konsolidierungen kommen. KAFRIL sieht sich dafür jedoch gut aufgestellt und kann sich hier auf seine Stärken und Kompetenzen konzentrieren, die sich in dieser Zeit als sehr vorteilhaft erweisen. Von der Annahme der Going Concern Prämisse kann weiter sicher ausgegangen werden.
Lossatal OT Großzschepa, den 2. Mai 2025 Kafril Service GmbH Katrin Weist, kaufmännische Geschäftsführerin Tilo Schröter, technischer Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023(erweiterte Bruttodarstellung)
LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 20231 Grundlagen der Gesellschaft Gegenstand des Unternehmens sind die Bereiche Verwaltung, Instandhaltung und Reparatur von Kfz und Baugeräten, Transportwesen von Baugeräten und Schüttgütern, Schwerlasttransporte sowie Vermietung und Verpachtung von Geräten und Fahrzeugen. Die Geschäftsräume der KAFRIL Service GmbH befinden sich in der Röcknitzer Straße 1, in 04808 Lossatal OT Großzschepa. Die KAFRIL Service GmbH hält nachfolgende Geschäftsanteile:
Die KAFRIL Service GmbH ist ein verbundenes Unternehmen im Sinne des § 271 Abs. 2 HGB. Mit der KAFRIL Bau GmbH, der KAFRIL Abbruch GmbH und der KAFRIL Recycling GmbH bestehen jeweils Ergebnisabführungsverträge. Weiterhin ist sie im Sinne des § 271 Abs. 1 HGB beteiligt an
1.1 Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 war die deutsche Wirtschaft von verschiedenen Herausforderungen geprägt. Die Nachwirkungen der COVID-19-Pandemie, steigende Energiekosten und geopolitische Spannungen, insbesondere aufgrund des Ukraine-Konflikts, beeinflussten die wirtschaftliche Stabilität. Die hohe Inflation beeinträchtigte das Kaufverhalten der Kunden. Steigende Preise und die vorherrschende Unsicherheit führten zu einem sehr zögerlichen Investitionsverhalten im Privatsektor, aber auch in den Unternehmen. Dies wurde noch verstärkt durch die aus der Geldpolitik der EZB resultierenden steigenden Zinssätze, die nicht nur Investitionen aufgrund steigender Finanzierungskosten zusätzlich verteuerten, sondern auch die Geldbeschaffung für größere Projekte erschwerten. Auch das Investitionsverhalten der Öffentlichen Hand blieb hinter den gesetzten Zielen zurück. Ein weiteres Problem war der Fachkräftemangel. Viele Unternehmen hatten Schwierigkeiten, qualifiziertes Personal zu finden. Dies führte zu höheren Löhnen und weiteren Verzögerungen in der Projektumsetzung. Insbesondere im Bausektor bildeten die deutlich gestiegenen Kosten sowie der hohe und oft sehr langwierige bürokratische Aufwand in den Planungs- und Genehmigungsverfahren hohe Hürden für Investoren. Trotz des weiterhin hohen Bedarfs an Wohnraum war ein Rückgang an Baugenehmigungen zu verzeichnen, sowohl im Wohnungsbausektor als auch im Gewerbe- und Industriebau. Der Rückgang an Projekten am Baumarkt sorgte für eine spürbare Verschärfung des Wettbewerbes. Steigenden Kosten standen rückläufige Umsätze gegenüber. Die Gewinnspannen sanken, gleichzeitig stieg die Notwendigkeit für Unternehmen, mehr Risiken einzugehen. Die vorgenannten Herausforderungen brachten branchenübergreifend die Notwendigkeit hervor, alternative Lösungen zu suchen, effizienzsteigernde Maßnahmen zu forcieren, und ressourcenschonender zu agieren. Dies treibt Innovationen voran. 1.2 Geschäftsverlauf 1.2.1 Umsatz- und Auftragsentwicklung Die KAFRIL Service GmbH bezieht ihre Umsätze im Wesentlichen aus Dienstleistungen für ihre Tochterunternehmen. Diese erbringt sie in den Bereichen Verwaltung, Instandhaltung, Reparaturen und Transportleistungen von Baugeräten sowie Transportleistungen von Schüttgütern zur Baustellenversorgung. Sie ist damit direkt abhängig von der Auftragslage bzw. dem Baugeschehen der Tochterunternehmen KAFRIL Bau GmbH, KAFRIL Abbruch GmbH und KAFRIL Recycling GmbH. Transportleistungen und Bauleistungen in sehr geringem Umfang werden auch extern angeboten. Dieser Leistungsanteil ist jedoch dem KAFRIL-"internen" Umsatz stark untergeordnet. Aufgrund eines sehr geringen Auftragsvorlaufs zeichnete sich bereits zu Beginn des Jahres 2023 ab, dass dieses Jahr wirtschaftlich einige Herausforderungen mit sich bringen würde. Es war erkennbar, dass die Bauleistungen im "Kerngebiet", der Region in und um Leipzig, rückläufig sein würden, weshalb KAFRIL bereits in den vergangenen Jahren ihre Bemühungen intensivierte, auch in anderen Regionen ihren Marktanteil zu verstetigen und zu erweitern. So wurden die Aktivitäten insbesondere auf die Region Mitteldeutschland erfolgreich konzentriert. KAFRIL führte beispielsweise die ersten Erdbauleistungen auf dem Baufeld der neu geplanten Intel-Fabrik in Magdeburg durch. Auch im Raum Dresden konnte die Unternehmensgruppe mehrere Auftragseingänge verzeichnen. Insgesamt ist es KAFRIL im Jahr 2023 einmal mehr gelungen, Resilienz und Anpassungsfähigkeit zu beweisen, insbesondere angesichts des eingebrochenen Wohnungsbaumarktes. Entsprechend der allgemeinen Entwicklung der Branche musste auch die KAFRIL-Gruppe einen deutlichen Rückgang des Auftragseinganges sowie des Umsatzes und der damit erbrachten Gesamtleistung verzeichnen. Die schnelle Anpassungsfähigkeit ermöglichte es dennoch, zum Jahresende ein positives Ergebnis in der Gesellschaft auszuweisen. Dieses resultiert insbesondere aus den Gewinnen auf Grund der Ergebnisabführungsverträge. 1.2.2 Investitionen Im Jahr 2023 wurden Investitionen in Höhe von TEUR 798 vorgenommen. Investiert wurde vorrangig in neue LKW's. In der Summe enthalten ist auch eine Anzahlung für ein Grundstück mit Scheune, welches mittlerweile als Erweiterung des Bauhofes dient. 1.2.3 Personalentwicklung Die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten lag bei 71 (Vorjahr 69), davon 32 (Vorjahr 33) Angestellte und 39 (Vorjahr 36) gewerbliche Mitarbeiter. 1.2.4 Liquidität Die Liquidität war während des gesamten Geschäftsjahres sichergestellt. Zum Stichtag 31. Dezember 2023 waren liquide Mittel in Höhe von TEUR 689 vorhanden. 1.2.5 Zusammenfassung Die Auswirkungen der schwierigen Rahmenbedingungen, der nationalen und globalen Herausforderungen aufgrund der Corona-Pandemie, der Lieferkettenstörungen, der Folgen des Krieges zwischen Russland und der Ukraine sowie die Unsicherheiten aufgrund politischer Entscheidungen und damit verbundenen Zurückhaltungen der Wirtschaft in Investitionen haben nun erwartungsgemäß auch KAFRIL getroffen. Dies geht einher mit einem sehr deutlichen Rückgang an Auftragseingängen, Umsatzzahlen und in der Folge auch dem Ergebnis. Dennoch ist es im Laufe des Jahres zunehmend gelungen, das Unternehmen auf die Veränderungen einzustellen und diese anzunehmen. Flexibilität und Resilienz, Mut und Entscheidungsfreude sicherten dabei eine schnelle Reaktion auf neue Gegebenheiten. 1.3 Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 1.3.1 Ertragslage Die Ertragslage stellt sich wie folgt dar:
Die Betriebsleistung lag bei Umsatzerlösen in Höhe von TEUR 7.524 (Vorjahr TEUR 8.636) im Jahr 2023 mit TEUR 7.542 unter dem Vorjahr (TEUR 8.088). Dies entspricht einer Minderung um etwa 7 %. Auch die Aufwendungen für die Betriebsleistung blieben mit TEUR 9.488 in Summe deutlich unter dem Vorjahr (TEUR 11.589). Eine Ursache hierfür sind Reduzierungen der Aufwendungen für Materialbezug sowie der in Anspruch genommenen bezogenen Leistungen. In den sonstigen betrieblichen Erträgen (TEUR 733) sind nur geringe Veränderungen zum Vorjahr (TEUR 701) zu verzeichnen. Sie beinhalten wie im Vorjahr im Wesentlichen Kostenweiterberechnungen an Unternehmen der KAFRIL-Gruppe. Der Personalaufwand ist um ca. 9,7 % auf TEUR 4.956, im Wesentlichen auf Grund höherer durchschnittlicher Mitarbeiterzahl, gestiegen. Insgesamt war am Jahresende im Betriebsergebnis eine Erhöhung um TEUR 1.587 auf TEUR -1.213 zu verzeichnen. Der Verlust konnte durch das Finanz- und Beteiligungsergebnis mehr als ausgeglichen werden. Während auch dieses im Vergleich zum Vorjahr mit TEUR 6.930 einen leichten Rückgang um TEUR 276 erfuhr, war es doch in Summe ausschlaggebend für den erzielten Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 4.214 (Vorjahr TEUR 3.166). Neben zu vernachlässigenden Aufwendungen und Erträgen aus Zinsen und Erträgen aus Wertpapieren besteht das Finanzergebnis fast ausschließlich aus Ergebnissen aus Gewinnabführungsverträgen (TEUR 6.887; Vorjahr TEUR 7.172) mit den Tochterunternehmen KAFRIL Bau GmbH, KAFRIL Abbruch GmbH und KAFRIL Recycling GmbH. 1.3.2 Finanzlage Die Finanzlage der Gesellschaft entwickelte sich wie folgt:
Der Finanzmittelfonds beinhaltet ausschließlich die liquiden Mittel (TEUR 689). Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Geschäftsjahr jederzeit gegeben. 1.3.3 Vermögenslage Die Vermögenslage der Gesellschaft stellt sich wie folgt dar:
In der Bilanzsumme war ein Anstieg von TEUR 21.584 im Jahr 2022 auf TEUR 23.859 im Jahr 2023 zu verzeichnen. Während in den Aktiva das Anlagevermögen um TEUR 318 auf TEUR 8.831 rückläufig war, erhöhten sich sowohl die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 10.573; Vorjahr TEUR 9.222) als auch das sonstige Umlaufvermögen (TEUR 4.405; Vorjahr TEUR 3.172). Die Veränderung im sonstigen Umlaufvermögen resultieren aus einer Minderung der Guthaben bei Kreditinstituten um TEUR 49 auf TEUR 689 und einem Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 211 auf TEUR 67, welchen jedoch eine deutliche Erhöhung der Rückforderungen für Gewerbe- und Körperschaftssteuer um TEUR 1.218 auf TEUR 2.689 gegenüberstehen. Die Entwicklung der Bilanzsumme auf der Passivseite ist in Höhe von TEUR 707 zum einen auf die Erhöhung des Eigenkapitals zurückzuführen, welches somit im Jahr 2023 auf TEUR 16.139 anstieg. Die Veränderung des Eigenkapitals ergibt sich aus dem Jahresüberschuss (TEUR 4.214), dem eine Ausschüttung (TEUR 1.400) und die vorgesehene Ausschüttung (TEUR 2.107) gegenüberstehen. Das sonstige Fremdkapital nahm in Summe um TEUR 1.583 auf TEUR 5.392 zu. Dabei erfuhren die Werte in den einzelnen Positionen sehr unterschiedliche Entwicklungen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stiegen auf TEUR 668 (Vorjahr TEUR 494), die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sanken um TEUR 204 auf TEUR 560 (Vorjahr TEUR 764) und die sonstigen Verbindlichkeiten stiegen um TEUR 1.471 auf TEUR 3.984. Letzteres ist hauptsächlich auf einen Zuwachs der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern infolge der Verbindlichkeiten aus vorgesehener Gewinnausschüttung zurückzuführen. 2 Prognose, Chancen und Risiken 2.1 Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Eine Entspannung hinsichtlich politischer und gesamtwirtschaftlicher Problemstellungen war auch im Jahr 2024 nicht erkennbar. Das Jahr war abermals geprägt vom Krieg in der Ukraine, sehr hohen Energiebezugskosten und überbordender Bürokratie. Statt an Lösungen zur Entlastung der Wirtschaft zu arbeiten, schien der Verwaltungs- und Berichtsaufwand für die Unternehmen immer weiter anzusteigen. Die unternehmerischen Handlungsspielräume werden weiter eingeschränkt. Zwar werden aktuell konkrete Maßnahmen zum Bürokratieabbau diskutiert (z.B. bezüglich der CSRD-Berichterstattung), andererseits werden aber neue Berichts- und Dokumentationspflichten für die Unternehmen beschlossen (z. B. die neue Richtlinie zum Entgelttransparenzgesetz). Der Fachkräftemangel zeigt sich bei der Suche nach qualifizierten und gut motivierten neuen Mitarbeitern als deutliche Erschwernis. Die aktuell in Deutschland sehr instabile und mittlerweile fast unberechenbare Finanz- und Wirtschaftspolitik führt zu starken Wettbewerbsnachteilen für exportierende Wirtschaftszweige und entzieht den Unternehmen die Grundlagen für fundierte strategische Entscheidungen. Die Zahl der Unternehmen in wirtschaftlichen Schwierigkeiten, mit Stellenstreichungen oder gar Insolvenzen nimmt zu. Investitionen werden oft herausgezögert, auf ein notwendiges Mindestmaß beschränkt oder gar gänzlich in das Ausland verlagert. Der Aufwand für Bürokratie und Verwaltung hat einen unverhältnismäßig hohen Grad erreicht - sowohl in den Unternehmen als auch in der öffentlichen Hand. Die Auflösung der Bundesregierung zum Jahresende 2024 hat die Unsicherheiten weiter verstärkt. Auch die wirtschafts- und sozialpolitische Ausrichtung der nun wahrscheinlich neuen Bundesregierung lässt viele Fragen offen, da die Aussagen im Wahlkampf in einigen entscheidenden Punkten deutlich vom Koalitionsvertrag abweichen und auch die niedergeschriebenen Vereinbarungen teils starken Interpretationsspielraum zulassen. Insbesondere angesichts der aktuell wirtschaftspolitischen Entwicklungen in den USA ist die ungewisse zukünftige Ausrichtung der deutschen (und europäischen) Wirtschafts- und Außenpolitik ein zusätzlicher Wachstumshemmer für die Wirtschaft. Mit Anspannung wird die neue außenpolitische Ausrichtung unseres wichtigen Handelspartners beobachtet. Die Sorge bezüglich möglicher Einschränkungen oder deutlich erschwerter Bedingungen des freien Handels ist groß. Stabilität, Klarheit, Planbarkeit und Verlässlichkeit dienen grundsätzlich als wichtige Voraussetzungen für eine positive wirtschaftliche Entwicklung. Doch diese sind aktuell weder innen- noch außenpolitisch gegeben. Unterdessen steigt der Bedarf an (sozialem) Wohnraum weiter an. Die politischen Ziele zum sozialen Wohnungsbau wurden weit verfehlt. Dem entgegen stehen Sparmaßnahmen der öffentlichen Hand sowie hohe Kostensteigerungen beim Neubau und der Sanierung von Wohneigentum. Zusätzlich sorgen strengere Vorschriften für höhere Hürden und Kosten in der Planung und Realisierung von Projekten im Wohnungsbau. Auch im Industriebau sind die zuvor beschriebenen Auswirkungen auf die Investitionstätigkeiten der Unternehmen erkennbar. Entscheidungen zum Bau neuer Produktions- und Logistikhallen laufen zögerlicher, werden teils zurückgestellt, teils in der Planungsphase eingestellt. Trotz der stark rückläufigen Bauanträge und -genehmigungen dauern die Genehmigungsprozesse viel zu lange. Die Lieferengpässe sind in der Bauwirtschaft weiterhin besonders im Bereich der Anlagegüter deutlich spürbar. Lange Lieferzeiten für neue Baugeräte, Fahrzeuge und Ersatzteile hemmen die Wirtschaft. Unterdessen werden Entwicklungen im Energiesektor spürbar. Die Bezugspreise für Kraftstoffe relativieren sich. Der Ausbau zur Nutzung erneuerbarer Energien geht voran. Das wirkt sich auch direkt auf die Bauwirtschaft aus und eröffnet neue Bauvorhaben im Infrastruktursektor. 2.2 Geschäftsentwicklung Die KAFRIL-Unternehmen starten mit einem Auftragsvorlauf von ca. TEUR 15.000 in das Geschäftsjahr 2024. Das entsprach in etwa dem Stand des Vorjahres, wenngleich es zwischen den Unternehmen deutliche Verschiebungen in den einzelnen Sektoren (Bau / Abbruch) gab. Die in den Monaten und Jahren zuvor erarbeitete Ausweitung der Geschäftstätigkeit im mitteldeutschen Raum, insbesondere in und um Magdeburg, brachten Zuversicht. Der zunächst geplante Bau der Intel-Fabrik in Magdeburg mit allen daraus entstehenden zusätzlichen Bedarfen an Bautätigkeiten in den Sektoren der Infrastruktur, sowie des Wohnungs- und Gewerbebaus gaben Anlass zu der Annahme, dass es kurz- bis mittelfristig auf diesem regionalen Baumarkt eine Entspannung der Situation aufgrund einer wieder steigenden Nachfrage geben würde. Auf dem Baufeld der geplanten Fabrik war KAFRIL bereits mit Vorleistungen beauftragt. Im Laufe des Jahres gingen die Auftragseingänge zurück, der Vorlauf an auszuführenden Bauleistungen ließ nach. Die Entscheidung von Intel, die Planungen zur Ansiedlung in Magdeburg vorerst auszusetzen, trug zusätzlich zu wachsender Sorge, die bis dahin stattgefundene Vollauslastung aller Kapazitäten weiterhin sicher und ohne Unterbrechung gewährleisten zu können, bei. Obwohl es mehrere für KAFRIL sehr interessante Projekte in der Ausschreibung als auch bereits in der Verhandlungsphase gab, verzögerten sich die Vergabeentscheidungen. In den letzten Wochen des Jahres änderte sich die Situation. KAFRIL konnte wieder mehr Projekte für sich gewinnen, der Auftragsvorlauf erholte sich deutlich und lag zum Jahreswechsel wieder bei ca. TEUR 16.000. Die Entwicklung der KAFRIL Service GmbH hängt sehr stark an denen der anderen KAFRIL-Unternehmen, da sie im Wesentlichen Verwaltungs- und Hilfsleistungen für die anderen Unternehmen erbringt. So wird sich die Betriebsleistung im Jahr 2024 voraussichtlich in etwa auf dem Niveau des Vorjahres halten. Das Ergebnis wird sich, auch auf Grund geringerer Gewinne aus Ergebnisabführung, voraussichtlich vermindern. In das Jahr 2025 wird trotz einer weiterhin sehr angespannten Wirtschaftslage verhalten optimistisch geschaut. Es sind einige interessante Projekte in der Planungs- und Ausschreibungsphase, auf die das Ausführungsprofil der KAFRIL-Unternehmen gut zugeschnitten sind. Insbesondere die Projekte zum Ausbau der erneuerbaren Energien können zu einer Entspannung der Auftragslage führen. Insgesamt wird das Unternehmen in den nächsten Jahren jedoch noch einige Herausforderungen bewältigen müssen. Es fehlt an Planungssicherheit hinsichtlich strategischer Entscheidungen. Der steigende bürokratische - und damit unproduktive - Aufwand sowie die sehr geringen Spielräume in der unternehmerischen Handlungs- und Gestaltungsfreiheit wirken Wachstum und Entwicklung entgegen. Hier bleibt auf positive Entwicklungen in den nächsten Jahren je nach Ausrichtung der neuen Bundesregierung zu hoffen. Weitere Risiken liegen in der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und damit in der Stabilität und Zahlungsmoral einiger Auftraggeber. Bisher ist es den Unternehmen gelungen, auch in den aktuell sehr herausfordernden Zeiten ein weitgehend sicheres Niveau zu halten. Flache Hierarchien, kurze Entscheidungswege und die Bereitschaft, notwendige Änderungen anzunehmen und umzusetzen führten trotz angespannter Auftragslage zu schwankenden, aber dennoch akzeptablen Ergebnissen. Diese kurz- und mittelfristig wieder zu stabilisieren, wird als besondere Aufgabe gesehen. 2.3 Chancen und Risiken Die KAFRIL-Unternehmen stehen wie viele andere Marktteilnehmer auch vor großen Herausforderungen. Eine grundsätzliche Entspannung in der Branche oder der deutschen Wirtschaft insgesamt ist noch nicht erkennbar, wenngleich sich positive Entwicklungen in einzelnen Sparten andeuten. So gilt es dennoch, weiter zu konsolidieren, zu optimieren und den erreichten Stand zu sichern. Bei steigendem Kostendruck müssen Einsparpotenziale erkannt und Synergien genutzt werden. Die ergeben sich beispielsweise im Zusammenwirken mit den anderen KAFRIL-Unternehmen und der für mehrere Seiten vorteilhaften Aufbereitung und Wiederverwendung von Abbruch- und Erdaushubmaterialien und Baureststoffen. Weiterhin gilt es, bei sich verschärfendem Fachkräftemangel und steigenden Personalkosten sowohl die Qualifizierung und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter zu intensivieren, als auch weitere Maßnahmen zur Personalbindung, etwa durch Erweiterung oder Intensivierung der Mittel zur Schaffung einer gesunden und wertschätzenden Arbeitsumgebung, durchzuführen. Dabei liegt der Fokus nach wie vor auf aktiver, intensiver Kommunikation auf allen Ebenen und in allen Bereichen, sowie auf einem freundlichen, familiären Betriebsklima. Der Aufbau und Erhalt persönlicher Bindungen innerhalb des Kollegiums wird bewusst gefördert und gestärkt. Der gezielte Einsatz junger Menschen entsprechend ihren Fähigkeiten und Interessen sowie das breite Angebot an Weiterbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten trägt wesentlich dazu bei, dass auch zukünftig qualifiziertes Fachpersonal für die Auftragsabwicklung bei einem hohen Maß an Qualität auch bei komplizierten Ausführungen bereitstehen wird. Die Arbeit unserer Mitarbeiter wird unterstützt durch moderne Technik und komfortabel ausgestattete Arbeitsgeräte und -plätze. Gute Leistung kann nur erreicht werden in einem Arbeitsumfeld, das die Gesundheit und Zufriedenheit der Mitarbeiter gewährleistet. Dabei gilt auch, das Wissen der Mitarbeiter zu nutzen und diese bewusst in Entscheidungsprozesse, die ihr jeweiliges Aufgabengebiet betreffen, einzubeziehen. Organisatorisch ist das Unternehmen gut aufgestellt. Flache Hierarchien, kurze Entscheidungswege und viel Handlungs- und Entscheidungsspielraum für die Mitarbeiter ermöglichen ein hohes Maß an Flexibilität und fördern die Entscheidungsfreude der Mitarbeiter sowie die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Dies, sowie eine positive Grundeinstellung und der Wille zur Lösungsfindung machen die Zusammenarbeit für Auftraggeber attraktiv. Ein klarer Beleg dafür ist die große Anzahl an Partnern, die wir bereits seit vielen Jahren zu unserem festen Kundenstamm zählen dürfen. Das Motto: "Qualität schafft Vertrauen" gilt nicht beschränkt auf die auszuführenden Leistungen auf den Baustellen, es gilt auch für die Art der Kommunikation, für die Zusammenarbeit mit unseren Kunden, Lieferanten und Nachunternehmern und im internen Miteinander. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden regelmäßig unterwiesen und sind angehalten, diesen Grundsatz in ihrem Arbeitsalltag zu leben. Der moderne Technik- und Maschinenbestand sorgt dafür, dass Ausfälle aufgrund von Defekten eher selten auftreten und verschafft Spielraum bei der Beschaffung von Ersatzinvestitionen. Die eigene Werkstatt reagiert bei technischen Problemen schnell und flexibel und mildert die Folgen technischer Defekte bestmöglich ab. Der zunehmend steigende Anteil an Bürokratie- und Verwaltungs- und Organisationsaufwand für unproduktive Aufgaben zieht die Bindung wichtiger personeller Ressourcen nach sich. Eine Chance, dies zu bewältigen, liegt in dem weiteren Ausbau der Digitalisierung und Automatisierung sowie der Nutzung künstlicher Intelligenz.
Lossatal OT Großzschepa, den 2. Mai 2025 Katrin Weist, Kaufmännische Geschäftsführerin Tilo Schröter, Technischer Geschäftsführer Rechtliche Verhältnisse
Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt Im Prüfungsbericht fasst der Abschlussprüfer die Ergebnisse seiner Arbeit insbesondere für jene Organe des Unternehmens zusammen, denen die Überwachung obliegt. Der Prüfungsbericht hat dabei die Aufgabe, durch die Dokumentation wesentlicher Prüfungsfeststellungen die Überwachung des Unternehmens durch das zuständige Organ zu unterstützen. Er richtet sich daher - unbeschadet eines etwaigen, durch spezialgesetzliche Vorschriften begründeten Rechts Dritter zum Empfang oder zur Einsichtnahme - ausschließlich an Organe des Unternehmens zur unternehmensinternen Verwendung. Unserer Tätigkeit liegt unser Auftragsbestätigungsschreiben zur Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung einschließlich der "Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüferinnen, Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften" in der vom Institut der Wirtschaftsprüfer herausgegebenen Fassung vom 1. Januar 2024 zugrunde. Dieser Prüfungsbericht ist ausschließlich dazu bestimmt, Grundlage von Entscheidungen der Organe des Unternehmens zu sein, und ist nicht für andere als bestimmungsgemäße Zwecke zu verwenden, sodass wir Dritten gegenüber keine Verantwortung, Haftung oder anderweitige Pflichten übernehmen, es sei denn, dass wir mit dem Dritten eine anders lautende schriftliche Vereinbarung geschlossen hätten oder ein solcher Haftungsausschluss unwirksam wäre. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir keine Aktualisierung des Prüfungsberichts und/oder Bestätigungsvermerks hinsichtlich nach der Erteilung des Bestätigungsvermerks eintretender Ereignisse oder Umstände vornehmen, sofern hierzu keine gesetzliche Verpflichtung besteht. Wer auch immer Informationen dieses Prüfungsberichts zur Kenntnis nimmt, hat eigenverantwortlich zu entscheiden, ob und in welcher Form er diese Informationen für seine Zwecke nützlich und tauglich erachtet und durch eigene Untersuchungshandlungen erweitert, verifiziert oder aktualisiert. |
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