Beteiligungsgesellschaften
DIGRO GmbHLiquidiert
Nordstraße 6, 09648 Altmittweida, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Holger Dittrich seit 13.3.2026 | Liquidator |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 0.00% | |
W***** D******* | 0.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
2 von 3 Anteilseignern sichtbar
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DIGRO GmbH, Dittrich Großmarkt für Papier-, Büro- und SpielwarenAltmittweidaJahresabschluss zum 31. März 2012Lagebericht für das Geschäftsjahr 2011/20121. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Das Geschäftsjahr 1. April 2011 bis 31. März 2012 war geprägt von einem Umsatzrückgang. Trotz der sich erholenden Wirtschaft, kam es in unserer Branche nicht unmittelbar zur verstärkten Nachfrage von Büroverbrauchsmaterialien. Dies hat den Margen- und Umsatzdruck, wie schon im Vorjahr, verschärft. Ebenfalls kam es in vielen Produktgruppen ganzjährig zu Preiserhöhungen. Die Umsatzerlöse im Unternehmen lagen mit 2,2 % unter den Werten des Vorjahres. Das Betriebsergebnis wurde dadurch negativ beeinflusst. Die Umsatzanteile im Cash & Carry Abholmarkt blieben mit 43.5 % vom Gesamtumsatz unter den Erwartungen. Hier wirken sich langfristige Straßensperrungen zum Mittweidaer Abholmarkt aus. Im Versandgeschäft ist der Anteil des auf elektronischen Wege (Web-Shop / In House-Shop) erzielten Umsatz auf 32 % gestiegen. Um in Zukunft Marktanteile zu sichern bzw. auszubauen wird E-Procurement eine zentrale Rolle in allen Vertriebswegen von DIGRO spielen. E-Procurement bei DIGRO bedeutet: - Prozessoptimierung / Kosteneinsparung im Beschaffungsprozess von C-Artikeln unserer Kunden - Bedarfsanalyse der tatsächlich kostenintensiven Büroverbrauchsmaterialien - Einbindung unserer Kunden in die elektronische Form der Bestellung von Büroverbrauchsmaterialien sowie - die Beschaffung von C-Artikeln im Bereich Facilitymanagement Im zu Ende gegangenen Geschäftsjahr ist ein neues Internet-Shop-System in Betrieb gegangen welches stärker die Bedürfnisse von klein- und mittelgroßen Kunden berücksichtigt. Von dieser Investition erwarten wir einen Teil des Umsatz-/Kundenverlustes im C & C Marktbereich zurück zu gewinnen. Die gestiegenen Personalkosten resultieren aus dem Erfordernis, unsere Kunden aktiver im Telefonverkauf zu betreuen. Weiterhin sind die direkten Zeitaufwendungen (Angebots-und Ausschreibungserstellung) bis zur Auftragsgewinnung enorm gestiegen. Vorrangige Aufgabe ist es daher, die oben genannten Punkte im Bereich E-Procurement noch stärker in unser Handeln einzubinden. Die Eigenkapitalquote beträgt 31,1% (i. Vj. 34,8%) und liegt damit über dem Durchschnitt vergleichbarer Unternehmen unserer Größenordnung der Branche. 2. Investitionen im Geschäftsjahr Investitionen fanden im betriebsgewöhnlichen Umfang durch Ersatzinvestitionen sowie die Installation eines neuen Web-Shops statt. Die Finanzierung erfolgt überwiegend durch Leasingverträge. 3. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres liegen nicht vor. 4. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft Von zentraler Bedeutung der Entwicklung der DIGRO GmbH in den nächsten 2 Geschäftsjahren 2012/2013 bzw. 2013/2014 ist die weitere Entwicklung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland. Im Bemühen, die im vergangenen Geschäftsjahr verlorengegangenen Umsätze wiederzugewinnen, wird das Hauptaugenmerk auf die Einhaltung der Kosten gerichtet sein. Derzeit bietet der Markt Chancen mit entsprechenden Dienstleistungsangeboten im Bereich E-Procurement Kunden zu akquirieren, um deren Prozesskosten im Bereich Einkauf / Materialbeschaffung zu optimieren. Durch das ganzheitliche, in allen Prozessstufen integrierte IT System SAP sind die Voraussetzungen gegeben. Sämtliche Geschäftsprozesse stehen unverändert auf dem Prüfstand, um in Zukunft Abläufe in der Organisation weiterhin zu optimieren. Im Rahmen des unternehmensinternen Controllings werden regelmäßig Ertrags- und Liquiditätsprognosen für die kommenden drei Geschäftsjahre erstellt. Diese Planungsrechnungen werden zu monatlichen Soll-Ist-Vergleichen mit der Finanzbuchhaltung herangezogen. Auf Basis dieser Analyse werden unternehmerische Entscheidungen gesteuert. Die vorläufige Planungsrechnung für die Geschäftsjahre 2012/13 bis 2014/15 geht von einer unverändert angespannten Ertrags- und Liquiditätslage aus, die permanentes Eingreifen der Geschäftsführung erfordert. Daher wird die Planungsrechnung derzeit überarbeitet und den geplanten Restrukturierungsmaßnahmen angepasst. 5. Zukünftige Chancen und Risiken 5.1. Behauptung auf den Absatzmärkten Der fortgesetzt harte Preiskampf im Wettbewerbsumfeld setzt unsere Margen weiterhin unter Druck. Dem zu begegnen, forcieren wir weiterhin die Ausrichtung zu einem breit aufgestellten Dienstleistungsunternehmen. Wir werden unsere etablierten Konzepte der Inhouse-Shops sowie der Web-Shop basierten Versorgung unserer Kunden mit Produkten für den täglichen Bedarf rund um das Büro weiter verbessern und ausbauen. Ziel muss es sein, das bestehende Potential von ca. 17.000 aktiven Kunden, den heutigen Anforderungen an Dienstleistungen Genüge zu tun. Gleichzeitig hat die Akquisition von Neukunden einen hohen Stellenwert. 5.2. Entwicklung der Einkaufspreise Vor dem Hintergrund der deutlich gestiegenen Beschaffungskosten in vielen Produktgruppen ist die Verbesserung der Einkaufskonditionen zentrales Thema für das Geschäftsjahr 2012/2013. 5.3. Entwicklung der Kosten Die Optimierung der Prozessabläufe und die damit unmittelbar in Verbindung stehenden Kostenkontrollen unter Nutzung unseres IT-Systems SAP müssen kurzfristiger der Umsatz-und Ertragsentwicklung angepasst werden, um den zukünftigen Erfolg unserer Gesellschaft zu gewährleisten. Dies stellt weiterhin eine vorrangige Managementaufgabe dar. 5.4. Kapitalausstattung durch Eigen- und Fremdfinanzierung Die künftige Entwicklung des Unternehmens ist davon abhängig, dass die Gesellschaft weiterhin mit ausreichenden liquiden Mitteln ausgestattet wird, um die Ertragslage zu verbessern und eine bessere Verzinsung des Eigenkapitals darstellen zu können. Um der gegenwärtigen angespannten Liquiditätssituation der Gesellschaft entgegenzuwirken, sind im Geschäftsjahr 2012/2013 interne Umstrukturierungen, insbesondere im Kostensektor, notwendig bzw. bereits in der Vorbereitungsphase. Auch die Entwicklung der Zins- und Tilgungskonditionen wird einen entscheidenden Anteil an dem zukünftigen Unternehmensergebnis haben. Des Weiteren sind wir davon abhängig, dass unsere Fremdkapitalgeber, insbesondere unsere Hausbank, als auch unsere Hauptlieferanten, ihre Kreditengagements fortsetzen. 5.5. Steuerliche Risiken Die Gewerbesteuerfreiheit des Sanierungsgewinnes ist bei der Kommune Dresden noch strittig. Da die strittigen Beträge bereits entrichtet wurden, bestehen hier keine weiteren Risiken. 6. Forschung und Entwicklung Als Handelsunternehmen betreibt die Gesellschaft keine Forschungs- und Entwicklungstätigkeit. 7. Zweigniederlassungen In Dresden besteht eine Niederlassung in Form eines Cash- und Carry-Marktes. Besondere Vorgänge sind vom Standort Dresden nicht zu berichten.
Altmittweida, den 28. Juni 2012 Steffen Dittrich, Geschäftsführer Bilanz zum 31. März 2012 - Offenzulegende Fassung gemäß § 327 Nr. 1 HGBAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung - Offenzulegende Fassung gemäß § 276 HGB
Anhang für das Geschäftsjahr 2011/2012 - Offenzulegende Fassung gemäß § 327 Nr. 2 HGB1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 Abs. 2 HGB auf. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 2 Satz 2, 266 ff. HGB). 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wird mit den Anschaffungskosten angesetzt (§ 246 Abs. 1 Satz 4 HGB i. V. m. § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) und stellt lediglich einen Erinnerungswert dar. Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 Abs. 1 Satz 1, Abs. 3 HGB). Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 150,00 Euro wurden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 Abs. 2a EStG im Erwerbsjahr voll, solche mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von 150,00 Euro bis 1.000,00 Euro mit 20%, abgeschrieben. Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt gem. § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB mit den Anschaffungskosten. Die Bewertung des Warenbestandes erfolgte zu den Anschaffungskosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war (§ 253 Abs. 4 HGB). Für die Ermittlung der Anschaffungskosten wird das gleitende Durchschnittsverfahren angewendet. Unter Berücksichtigung durchschnittlicher Lagerdauern der Artikel werden betriebswirtschaftlich notwendige Gängigkeitsabschläge vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Die Abzinsung von Rückstellungen war nicht erforderlich. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB). 3. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 268 Abs. 2 HGB). Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen in Höhe von 112.190,26 Euro (Vorjahr: 105,5 TEuro). Forderungen gegenüber Gesellschafter (§ 42 Abs. 3 GmbHG) bestanden zum Bilanzstichtag in Höhe von 110.272,91 Euro (Vorjahr: 103,5 TEuro). Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet ein Disagio im Sinne des § 250 Abs. 3 HGB in Höhe von 3.633,00 Euro (Vorjahr: 4,1 TEuro). Das Stammkapital lautet lt. Handelsregister auf DM 100.000,00. Diesem Betrag entspricht der in der Bilanz ausgewiesene Euro-Betrag in Höhe von 51.129,19 Euro. Es wird eine Kapitalrücklage in Höhe von 553.196,94 Euro ausgewiesen. Die Kapitalrücklage resultiert aus freiwilligen Zuzahlungen der Gesellschafter im Rahmen der Gründung. Der Bilanzgewinn entwickelte sich wie folgt:
Die Rückstellungen entwickelten sich im Geschäftsjahr 2011/12 wie folgt:
Die Verbindlichkeiten haben in Höhe von 1.419.456 Euro (Vorjahr: 1.300,1 TEuro) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von 338.972 Euro (Vorjahr: 457,6 TEuro) eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Von den Verbindlichkeiten sind 2.021.981 Euro (Vorjahr: 2.001,7 TEuro) durch Grundschulden, Forderungsabtretungen, Sicherungsübereignungen sowie Eigentumsvorbehalten gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten enthalten zwei Annuitätendarlehen. Bei der Ermittlung der Restlaufzeiten wurde jeweils ein unveränderter Zinssatz bis zum Tilgungsende unterstellt. Zum Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB (§ 268 VII HGB). Zum 31.03.2012 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB): - Mietvertrag Niedersedlitzer Straße 75, Dresden, monatliche Nettokaltmiete 8.500 Euro, 6-monatige Kündigungsfrist zum jeweiligen Jahresende. - Mietvertrag Baumwollspinnerei, Mittweida, monatliche Nettokaltmiete 1.800 Euro, 6-monatige Kündigungsfrist zum jeweiligen Jahresende - Aus den derzeitig abgeschlossenen Leasingverträgen mit Volkswagen Leasing GmbH ergeben sich jährliche Leasingverpflichtungen in Höhe von 39.888 Euro. - Aus den derzeitig abgeschlossenen Leasingverträgen mit der Daimler Chrysler Leasing GmbH ergeben sich jährliche Leasingverpflichtungen in Höhe von 33.511 Euro. - Aus den derzeitig abgeschlossenen Leasingverträgen für Stapler und Wischmaschinen der Firma Jungheinrich ergeben sich jährliche Leasingverpflichtungen in Höhe von 15.077 Euro. - Aus den derzeitig abgeschlossenen Leasingverträgen mit der Siemens Finance & Leasing GmbH ergeben sich jährliche Leasingverpflichtungen in Höhe von 42.287 Euro. - Aus den derzeitig abgeschlossenen Mietverträgen für eine Telefonanlage ergeben sich jährliche Mietverpflichtungen in Höhe von 8.810 Euro. - Aus den derzeitig abgeschlossenen Mietverträgen für Kaffeeautomaten ergeben sich jährliche Mietverpflichtungen in Höhe von 2.760 Euro. 4. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belasten in voller Höhe das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (§ 285 Nr. 6 HGB) und betreffen in Höhe von 15.828,17 Euro Steuerbelastungen aus Vorjahren. 5. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungDer durchschnittliche Personalbestand im Geschäftsjahr setzt sich wie folgt zusammen:
Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens - unverändert - geführt durch: Herrn Steffen Dittrich, Geschäftsführer der Gesellschaft Der Geschäftsführer ist alleinvertretungsberechtigt und nicht von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Gegenüber dem Gesellschafter/Geschäftsführer besteht eine Darlehensforderungen in Höhe von 8.193,23 Euro (Vorjahr: 3,7 TEuro) aus einem gewährten Kreditrahmen in Höhe von maximal 20.000,00 Euro. Das Darlehen ist auf unbestimmte Zeit geschlossen, kann jederzeit getilgt werden und wird mit 2% über dem Basiszinssatz der Deutschen Bundesbank gem. § 247 BGB verzinst. Die Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB wurde in Anspruch genommen. Von den Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht.
Altmittweida, 28. Juni 2012 Steffen Dittrich, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens - Offenzulegende Fassung gemäß § 268 Abs. 2 HGB
Hinweis gemäß § 328 Abs. 1 Nr. 1 HGBDie Geschäftsführung der DIGRO GmbH, Dittrich Großmarkt für Papier-, Büro- und Spielwaren, Altmittweida, weist an dieser Stelle darauf hin, dass sich der nachfolgend wiedergegebene Bestätigungsvermerk auf den vollständigen Jahresabschluss bezieht und nicht die Fassung des hier offengelegten Jahresabschluss betrifft. BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der DIGRO GmbH, Dittrich Großmarkt für Papier-, Büro und Spielwaren, Altmittweida, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2011 bis 31. März 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Mit Ausnahme der im folgenden Absatz dargestellten Prüfungshemmnisse haben wir unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung mit den im nachfolgenden Absatz dargestellten Ausnahmen eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat mit Ausnahme der folgenden Einschränkungen zu keinen Einwendungen geführt: Die Höhe der ausgewiesenen Rückstellungen für Verpackungsentsorgung in Höhe von € 103.057,00 konnte nicht hinreichend nachgewiesen werden, da die im Wege der Schätzung durch die Gesellschaft zugrunde gelegten Bewertungsprämissen uns bis zum Abschluss unserer Prüfungsarbeiten nicht vorgelegt wurden und wir durch alternative Prüfungshandlungen keine hinreichende Sicherheit über die Höhe dieser Rückstellung gewinnen konnten. Des Weiteren sind die Angaben im Anhang gemäß § 285 Nr. 3 und Nr. 3a HGB unvollständig bzw. unzutreffend. Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass der Jahresabschluss insoweit fehlerhaft ist. Im Lagebericht wird aufgrund der vorläufigen Planungsrechnung für die Geschäftsjahre 2012/2013 bis 2014/2015 weiterhin von einer angespannten Ertrags- und Liquiditätssituation der Gesellschaft für diesen Prognosezeitraum ausgegangen. Die entsprechende Planungsrechnung wurde uns bis zum Abschluss unserer Prüfungsarbeiten nicht vorgelegt, sodass durch uns eine Beurteilung der zukünftigen Ertrags- und Liquiditätslage der Gesellschaft nicht möglich ist. Mit diesen Einschränkungen entspricht der Jahresabschluss nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens‑, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Mit den genannten Einschränkungen steht der Lagebericht in Einklang mit einem den gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Dresden, 03. August 2012 concredis
Schlegel, Middrup & Weser Partnerschaft
Weser, Wirtschaftsprüfer Schlegel, Wirtschaftsprüfer ErgebnisverwendungsvorschlagDer Geschäftsführer schlägt den Gesellschaftern vor, den Jahresfehlbetrag mit dem bestehenden Gewinnvortrag zu verrechnen. Feststellung des JahresabschlussesHinweis gemäß § 328 Abs. 1 Nr. 2 HGBDer Jahresabschluss zum 31. März 2012 wurde bisher nicht festgestellt. |
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