Stammdaten

Register
Amtsgericht Chemnitz HRB 1663
Vorher
DIGRO GmbH, Dittrich Großmarkt für Papier-, Büro- und Spielwaren
Eingetragen
9.12.1990
Branche
Großhandel mit Karton, Papier, Pappe, Schreibwaren und BürobedarfGroßhandel mit Spielwaren und MusikinstrumentenGroßhandel mit Anstrichmitteln
Gegenstand
Handel und Vertrieb von PBS-Waren (Papier, Bürobedarf, Schreibwaren), Spielwaren, Bürotechnik-Artikel incl. Büromöbel und Verpackungen aller Art.

Historie

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Management

NameRolle
Holger Dittrich
seit 13.3.2026
Liquidator

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
0.00%
W***** D*******
0.00%

Gesellschafter
Beta

2 von 3 Anteilseignern sichtbar

Name
Ort
Anteil
Steffen Dittrich
Lichtenau
74.89%
H***** D*******
15.99%

Konzern- und Jahresabschlüsse

DIGRO GmbH, Dittrich Großmarkt für Papier-, Büro- und Spielwaren

Altmittweida

Jahresabschluss zum 31. März 2012

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2011/2012

1. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Das Geschäftsjahr 1. April 2011 bis 31. März 2012 war geprägt von einem Umsatzrückgang. Trotz der sich erholenden Wirtschaft, kam es in unserer Branche nicht unmittelbar zur verstärkten Nachfrage von Büroverbrauchsmaterialien. Dies hat den Margen- und Umsatzdruck, wie schon im Vorjahr, verschärft. Ebenfalls kam es in vielen Produktgruppen ganzjährig zu Preiserhöhungen.

Die Umsatzerlöse im Unternehmen lagen mit 2,2 % unter den Werten des Vorjahres. Das Betriebsergebnis wurde dadurch negativ beeinflusst.

Die Umsatzanteile im Cash & Carry Abholmarkt blieben mit 43.5 % vom Gesamtumsatz unter den Erwartungen. Hier wirken sich langfristige Straßensperrungen zum Mittweidaer Abholmarkt aus. Im Versandgeschäft ist der Anteil des auf elektronischen Wege (Web-Shop / In House-Shop) erzielten Umsatz auf 32 % gestiegen.

Um in Zukunft Marktanteile zu sichern bzw. auszubauen wird E-Procurement eine zentrale Rolle in allen Vertriebswegen von DIGRO spielen.

E-Procurement bei DIGRO bedeutet:

- Prozessoptimierung / Kosteneinsparung im Beschaffungsprozess von C-Artikeln unserer Kunden

- Bedarfsanalyse der tatsächlich kostenintensiven Büroverbrauchsmaterialien

- Einbindung unserer Kunden in die elektronische Form der Bestellung von Büroverbrauchsmaterialien sowie

- die Beschaffung von C-Artikeln im Bereich Facilitymanagement

Im zu Ende gegangenen Geschäftsjahr ist ein neues Internet-Shop-System in Betrieb gegangen welches stärker die Bedürfnisse von klein- und mittelgroßen Kunden berücksichtigt. Von dieser Investition erwarten wir einen Teil des Umsatz-/Kundenverlustes im C & C Marktbereich zurück zu gewinnen.

Die gestiegenen Personalkosten resultieren aus dem Erfordernis, unsere Kunden aktiver im Telefonverkauf zu betreuen. Weiterhin sind die direkten Zeitaufwendungen (Angebots-und Ausschreibungserstellung) bis zur Auftragsgewinnung enorm gestiegen.

Vorrangige Aufgabe ist es daher, die oben genannten Punkte im Bereich E-Procurement noch stärker in unser Handeln einzubinden.

Die Eigenkapitalquote beträgt 31,1% (i. Vj. 34,8%) und liegt damit über dem Durchschnitt vergleichbarer Unternehmen unserer Größenordnung der Branche.

2. Investitionen im Geschäftsjahr

Investitionen fanden im betriebsgewöhnlichen Umfang durch Ersatzinvestitionen sowie die Installation eines neuen Web-Shops statt. Die Finanzierung erfolgt überwiegend durch Leasingverträge.

3. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres liegen nicht vor.

4. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft

Von zentraler Bedeutung der Entwicklung der DIGRO GmbH in den nächsten 2 Geschäftsjahren 2012/2013 bzw. 2013/2014 ist die weitere Entwicklung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland.

Im Bemühen, die im vergangenen Geschäftsjahr verlorengegangenen Umsätze wiederzugewinnen, wird das Hauptaugenmerk auf die Einhaltung der Kosten gerichtet sein. Derzeit bietet der Markt Chancen mit entsprechenden Dienstleistungsangeboten im Bereich E-Procurement Kunden zu akquirieren, um deren Prozesskosten im Bereich Einkauf / Materialbeschaffung zu optimieren. Durch das ganzheitliche, in allen Prozessstufen integrierte IT System SAP sind die Voraussetzungen gegeben.

Sämtliche Geschäftsprozesse stehen unverändert auf dem Prüfstand, um in Zukunft Abläufe in der Organisation weiterhin zu optimieren.

Im Rahmen des unternehmensinternen Controllings werden regelmäßig Ertrags- und Liquiditätsprognosen für die kommenden drei Geschäftsjahre erstellt. Diese Planungsrechnungen werden zu monatlichen Soll-Ist-Vergleichen mit der Finanzbuchhaltung herangezogen. Auf Basis dieser Analyse werden unternehmerische Entscheidungen gesteuert. Die vorläufige Planungsrechnung für die Geschäftsjahre 2012/13 bis 2014/15 geht von einer unverändert angespannten Ertrags- und Liquiditätslage aus, die permanentes Eingreifen der Geschäftsführung erfordert. Daher wird die Planungsrechnung derzeit überarbeitet und den geplanten Restrukturierungsmaßnahmen angepasst.

5. Zukünftige Chancen und Risiken

5.1. Behauptung auf den Absatzmärkten

Der fortgesetzt harte Preiskampf im Wettbewerbsumfeld setzt unsere Margen weiterhin unter Druck.

Dem zu begegnen, forcieren wir weiterhin die Ausrichtung zu einem breit aufgestellten Dienstleistungsunternehmen. Wir werden unsere etablierten Konzepte der Inhouse-Shops sowie der Web-Shop basierten Versorgung unserer Kunden mit Produkten für den täglichen Bedarf rund um das Büro weiter verbessern und ausbauen.

Ziel muss es sein, das bestehende Potential von ca. 17.000 aktiven Kunden, den heutigen Anforderungen an Dienstleistungen Genüge zu tun. Gleichzeitig hat die Akquisition von Neukunden einen hohen Stellenwert.

5.2. Entwicklung der Einkaufspreise

Vor dem Hintergrund der deutlich gestiegenen Beschaffungskosten in vielen Produktgruppen ist die Verbesserung der Einkaufskonditionen zentrales Thema für das Geschäftsjahr 2012/2013.

5.3. Entwicklung der Kosten

Die Optimierung der Prozessabläufe und die damit unmittelbar in Verbindung stehenden Kostenkontrollen unter Nutzung unseres IT-Systems SAP müssen kurzfristiger der Umsatz-und Ertragsentwicklung angepasst werden, um den zukünftigen Erfolg unserer Gesellschaft zu gewährleisten.

Dies stellt weiterhin eine vorrangige Managementaufgabe dar.

5.4. Kapitalausstattung durch Eigen- und Fremdfinanzierung

Die künftige Entwicklung des Unternehmens ist davon abhängig, dass die Gesellschaft weiterhin mit ausreichenden liquiden Mitteln ausgestattet wird, um die Ertragslage zu verbessern und eine bessere Verzinsung des Eigenkapitals darstellen zu können.

Um der gegenwärtigen angespannten Liquiditätssituation der Gesellschaft entgegenzuwirken, sind im Geschäftsjahr 2012/2013 interne Umstrukturierungen, insbesondere im Kostensektor, notwendig bzw. bereits in der Vorbereitungsphase.

Auch die Entwicklung der Zins- und Tilgungskonditionen wird einen entscheidenden Anteil an dem zukünftigen Unternehmensergebnis haben. Des Weiteren sind wir davon abhängig, dass unsere Fremdkapitalgeber, insbesondere unsere Hausbank, als auch unsere Hauptlieferanten, ihre Kreditengagements fortsetzen.

5.5. Steuerliche Risiken

Die Gewerbesteuerfreiheit des Sanierungsgewinnes ist bei der Kommune Dresden noch strittig. Da die strittigen Beträge bereits entrichtet wurden, bestehen hier keine weiteren Risiken.

6. Forschung und Entwicklung

Als Handelsunternehmen betreibt die Gesellschaft keine Forschungs- und Entwicklungstätigkeit.

7. Zweigniederlassungen

In Dresden besteht eine Niederlassung in Form eines Cash- und Carry-Marktes. Besondere Vorgänge sind vom Standort Dresden nicht zu berichten.

 

Altmittweida, den 28. Juni 2012

Steffen Dittrich, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. März 2012 - Offenzulegende Fassung gemäß § 327 Nr. 1 HGB

Aktiva

  31.03.2012
Euro
31.03.2011
Euro
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Konzesssionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 32.539,00 19.047,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.704.768,00 1.794.169,00
2. technische Anlagen und Maschinen 685,00 925,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 23.588,65 23.292,00
III. Finanzanlagen    
Beteiligungen 17.000,00 17.000,00
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte 984.168,28 1.010.848,78
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 769.761,08 807.153,55
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 53.012,83 42.857,23
C. Rechnungsabgrenzungsposten 41.938,00 18.090,00
Summe Aktiva 3.627.461,84 3.733.383,56

Passiva

   
  31.03.2012
Euro
31.03.2011
Euro
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 51.129,19 51.129,19
II. Kapitalrücklage 553.196,94 553.196,94
III. Bilanzgewinn 522.760,91 700.487,31
B. Rückstellungen 151.297,00 110.323,00
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 992.263,83 1.041.868,02
2. übrige Verbindlichkeiten 1.214.713,97 1.147.679,10
D. Passive latente Steuern 142.100,00 128.700,00
Summe Passiva 3.627.461,84 3.733.383,56

Gewinn- und Verlustrechnung - Offenzulegende Fassung gemäß § 276 HGB

  2011/2012
Euro
2011/2012
Euro
2010/2011
Euro
1. Rohergebnis   3.131.792,10 3.288.779,27
2. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter -1.477.656,16   -1.430.670,04
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -327.308,84 -1.804.965,00 -320.025,10
- davon für Altersversorgung in EUR: -39.759,24 (-39.941,65)      
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   -111.965,71 -109.437,92
4. sonstige betriebliche Aufwendungen   -1.289.031,50 -1.329.074,06
5. Erträge aus Beteiligungen   14.540,31 16.132,13
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   3.726,21 3.632,22
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   -75.290,01 -86.141,08
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   -131.193,60 33.195,42
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   -29.228,17 24.500,00
- davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung latenter Steuern in EUR: 0,00 (24.500,00)      
- davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung latenter Steuern in EUR: 13.400,00 (0,00)      
10. sonstige Steuern   -17.304,63 -17.589,63
11. Jahresüberschuss   -177.726,40 40.105,79
12. Gewinn-/Verlustvortrag aus Vorjahr   700.487,31 660.381,52
13. Bilanzgewinn   522.760,91 700.487,31

Anhang für das Geschäftsjahr 2011/2012 - Offenzulegende Fassung gemäß § 327 Nr. 2 HGB

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 Abs. 2 HGB auf.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 2 Satz 2, 266 ff. HGB).

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wird mit den Anschaffungskosten angesetzt (§ 246 Abs. 1 Satz 4 HGB i. V. m. § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) und stellt lediglich einen Erinnerungswert dar.

Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 Abs. 1 Satz 1, Abs. 3 HGB). Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden linear abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 150,00 Euro wurden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 Abs. 2a EStG im Erwerbsjahr voll, solche mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von 150,00 Euro bis 1.000,00 Euro mit 20%, abgeschrieben.

Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt gem. § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB mit den Anschaffungskosten.

Die Bewertung des Warenbestandes erfolgte zu den Anschaffungskosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war (§ 253 Abs. 4 HGB).

Für die Ermittlung der Anschaffungskosten wird das gleitende Durchschnittsverfahren angewendet. Unter Berücksichtigung durchschnittlicher Lagerdauern der Artikel werden betriebswirtschaftlich notwendige Gängigkeitsabschläge vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Die Abzinsung von Rückstellungen war nicht erforderlich.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB).

Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB).

3. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 268 Abs. 2 HGB).

Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen in Höhe von 112.190,26 Euro (Vorjahr: 105,5 TEuro).

Forderungen gegenüber Gesellschafter (§ 42 Abs. 3 GmbHG) bestanden zum Bilanzstichtag in Höhe von 110.272,91 Euro (Vorjahr: 103,5 TEuro).

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet ein Disagio im Sinne des § 250 Abs. 3 HGB in Höhe von 3.633,00 Euro (Vorjahr: 4,1 TEuro).

Das Stammkapital lautet lt. Handelsregister auf DM 100.000,00. Diesem Betrag entspricht der in der Bilanz ausgewiesene Euro-Betrag in Höhe von 51.129,19 Euro.

Es wird eine Kapitalrücklage in Höhe von 553.196,94 Euro ausgewiesen. Die Kapitalrücklage resultiert aus freiwilligen Zuzahlungen der Gesellschafter im Rahmen der Gründung.

Der Bilanzgewinn entwickelte sich wie folgt:

Stand 01.04.2011 700.487,31 Euro
Entnahme Gewinnrücklage 0,00 Euro
Gewinnausschüttung 0,00 Euro
Jahresfehlbetrag -177.726,40 Euro
Stand 31.03.2012 522.760,91 Euro

Die Rückstellungen entwickelten sich im Geschäftsjahr 2011/12 wie folgt:

  Stand 01.04.2011
Euro
Verbrauch
Euro
Auflösung
Euro
Zuführung
Euro
Stand 31.03.2012
Euro
Sonstige Rückstellungen 110.323,00 25.687,07 3.238,93 69.900,00 151.297,00
Summe 110.323,00 25.687,07 3.238,93 69.900,00 151.297,00

Die Verbindlichkeiten haben in Höhe von 1.419.456 Euro (Vorjahr: 1.300,1 TEuro) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von 338.972 Euro (Vorjahr: 457,6 TEuro) eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren.

Von den Verbindlichkeiten sind 2.021.981 Euro (Vorjahr: 2.001,7 TEuro) durch Grundschulden, Forderungsabtretungen, Sicherungsübereignungen sowie Eigentumsvorbehalten gesichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten enthalten zwei Annuitätendarlehen. Bei der Ermittlung der Restlaufzeiten wurde jeweils ein unveränderter Zinssatz bis zum Tilgungsende unterstellt.

Zum Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB (§ 268 VII HGB).

Zum 31.03.2012 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB):

- Mietvertrag Niedersedlitzer Straße 75, Dresden, monatliche Nettokaltmiete 8.500 Euro, 6-monatige Kündigungsfrist zum jeweiligen Jahresende.

- Mietvertrag Baumwollspinnerei, Mittweida, monatliche Nettokaltmiete 1.800 Euro, 6-monatige Kündigungsfrist zum jeweiligen Jahresende

- Aus den derzeitig abgeschlossenen Leasingverträgen mit Volkswagen Leasing GmbH ergeben sich jährliche Leasingverpflichtungen in Höhe von 39.888 Euro.

- Aus den derzeitig abgeschlossenen Leasingverträgen mit der Daimler Chrysler Leasing GmbH ergeben sich jährliche Leasingverpflichtungen in Höhe von 33.511 Euro.

- Aus den derzeitig abgeschlossenen Leasingverträgen für Stapler und Wischmaschinen der Firma Jungheinrich ergeben sich jährliche Leasingverpflichtungen in Höhe von 15.077 Euro.

- Aus den derzeitig abgeschlossenen Leasingverträgen mit der Siemens Finance & Leasing GmbH ergeben sich jährliche Leasingverpflichtungen in Höhe von 42.287 Euro.

- Aus den derzeitig abgeschlossenen Mietverträgen für eine Telefonanlage ergeben sich jährliche Mietverpflichtungen in Höhe von 8.810 Euro.

- Aus den derzeitig abgeschlossenen Mietverträgen für Kaffeeautomaten ergeben sich jährliche Mietverpflichtungen in Höhe von 2.760 Euro.

4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belasten in voller Höhe das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (§ 285 Nr. 6 HGB) und betreffen in Höhe von 15.828,17 Euro Steuerbelastungen aus Vorjahren.

5. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Der durchschnittliche Personalbestand im Geschäftsjahr setzt sich wie folgt zusammen:

  nach VZÄ nach Köpfen
Gewerbliche Arbeitnehmer 3 3
Kaufmännische Arbeitnehmer 65 70
Aushilfen 11 19
Auszubildende 1 1
Gesamt 80 93

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens - unverändert - geführt durch:

Herrn Steffen Dittrich, Geschäftsführer der Gesellschaft

Der Geschäftsführer ist alleinvertretungsberechtigt und nicht von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Gegenüber dem Gesellschafter/Geschäftsführer besteht eine Darlehensforderungen in Höhe von 8.193,23 Euro (Vorjahr: 3,7 TEuro) aus einem gewährten Kreditrahmen in Höhe von maximal 20.000,00 Euro. Das Darlehen ist auf unbestimmte Zeit geschlossen, kann jederzeit getilgt werden und wird mit 2% über dem Basiszinssatz der Deutschen Bundesbank gem. § 247 BGB verzinst.

Die Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB wurde in Anspruch genommen.

Von den Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht.

 

Altmittweida, 28. Juni 2012

Steffen Dittrich, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens - Offenzulegende Fassung gemäß § 268 Abs. 2 HGB

  Anschaffungs- und Herstellungskosten historisch
Euro
Zugänge 2011/2012
Euro
Abgänge 2011/2012
Euro
Umbuchungen 2011/2012
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Konzesssionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 136.715,27 22.438,63 0,00 0,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,51 0,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.242.566,79 0,00 0,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 33.759,54 0,00 0,00 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.725.041,06 30.020,73 16.577,12 0,00
III. Finanzanlagen        
Beteiligungen 17.000,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 7.155.083,17 52.459,36 16.577,12 0,00
  Abschreibungen kumuliert
Euro
Buchwerte 31.03.2012
Euro
Buchwerte 31.03.2011
Euro
Abschreibungen Geschäftsjahr
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Konzesssionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 126.614,90 32.539,00 19.047,00 8.946,63
2. Geschäfts- oder Firmenwert -0,49 1,00 1,00 0,00
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.537.798,79 1.704.768,00 1.794.169,00 89.401,00
2. technische Anlagen und Maschinen 33.074,54 685,00 925,00 240,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.714.896,02 23.588,65 23.292,00 13.378,08
III. Finanzanlagen        
Beteiligungen 0,00 17.000,00 17.000,00 0,00
Summe Anlagevermögen 5.412.383,76 1.778.581,65 1.854.434,00 111.965,71

Hinweis gemäß § 328 Abs. 1 Nr. 1 HGB

Die Geschäftsführung der DIGRO GmbH, Dittrich Großmarkt für Papier-, Büro- und Spielwaren, Altmittweida, weist an dieser Stelle darauf hin, dass sich der nachfolgend wiedergegebene Bestätigungsvermerk auf den vollständigen Jahresabschluss bezieht und nicht die Fassung des hier offengelegten Jahresabschluss betrifft.

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der DIGRO GmbH, Dittrich Großmarkt für Papier-, Büro und Spielwaren, Altmittweida, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2011 bis 31. März 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Mit Ausnahme der im folgenden Absatz dargestellten Prüfungshemmnisse haben wir unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden.

Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt.

Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung mit den im nachfolgenden Absatz dargestellten Ausnahmen eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat mit Ausnahme der folgenden Einschränkungen zu keinen Einwendungen geführt:

Die Höhe der ausgewiesenen Rückstellungen für Verpackungsentsorgung in Höhe von € 103.057,00 konnte nicht hinreichend nachgewiesen werden, da die im Wege der Schätzung durch die Gesellschaft zugrunde gelegten Bewertungsprämissen uns bis zum Abschluss unserer Prüfungsarbeiten nicht vorgelegt wurden und wir durch alternative Prüfungshandlungen keine hinreichende Sicherheit über die Höhe dieser Rückstellung gewinnen konnten.

Des Weiteren sind die Angaben im Anhang gemäß § 285 Nr. 3 und Nr. 3a HGB unvollständig bzw. unzutreffend.

Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass der Jahresabschluss insoweit fehlerhaft ist.

Im Lagebericht wird aufgrund der vorläufigen Planungsrechnung für die Geschäftsjahre 2012/2013 bis 2014/2015 weiterhin von einer angespannten Ertrags- und Liquiditätssituation der Gesellschaft für diesen Prognosezeitraum ausgegangen. Die entsprechende Planungsrechnung wurde uns bis zum Abschluss unserer Prüfungsarbeiten nicht vorgelegt, sodass durch uns eine Beurteilung der zukünftigen Ertrags- und Liquiditätslage der Gesellschaft nicht möglich ist.

Mit diesen Einschränkungen entspricht der Jahresabschluss nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens‑, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Mit den genannten Einschränkungen steht der Lagebericht in Einklang mit einem den gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Dresden, 03. August 2012

concredis Schlegel, Middrup & Weser Partnerschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Weser, Wirtschaftsprüfer

Schlegel, Wirtschaftsprüfer

Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Geschäftsführer schlägt den Gesellschaftern vor, den Jahresfehlbetrag mit dem bestehenden Gewinnvortrag zu verrechnen.

Feststellung des Jahresabschlusses

Hinweis gemäß § 328 Abs. 1 Nr. 2 HGB

Der Jahresabschluss zum 31. März 2012 wurde bisher nicht festgestellt.

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